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Exfrau verjubelt Geld des Kindes - Ab wann kann man einem Kind die Wahrheit sagen?

22. April 2014 um 12:19

Hallo,

ich bin seit knapp zwei Jahren mit meinem Freund zusammen, der jetzt auch endlich mal geschieden ist. Mein Freund hat sich vor knapp zwei Jahren von seiner Exfrau getrennt, weil diese ihn mehrmals und auch schon jahrelang betrogen hat. Dabei hat dieser Frau nicht ein Mann (bzw. Frau) gereicht, sondern sie hatte öfters mal zwei bis drei gleichzeitig nebenher laufen. Zum Zeitpunkt der Trennung war deren gemeinsamer Sohn 7 Jahre alt. Mein Freund wollte sich anfangs nicht trennen und das ganze noch so lange aushalten, bis sein Sohn 16-18 Jahre alt ist!!! Er hat sich dann Gott sei dank eines Besseren belehren lassen.
So weit, so gut.
Als er sich von seiner Exfrau getrennt hat, sah es natürlich für seinen Sohn so aus, als würde sein Papa seine Mama verlassen, weil der Papa eine neue Frau gefunden hat. Der Sohn weiß bis heute nicht, dass seine Mutter schon jahrelang vorher fremdgegangen ist und mit dem jetzigen Partner quasi schon lange vor "meiner Zeit" zusammen war.
Ab wieviel Jahren kann man einem Kind die Wahrheit sagen? Hat es nicht auch das Recht, die Wahrheit zu erfahren? Man muss ja nicht gleich erzählen, dass seine Mutter seinen Vater mehrmals (und mit mehreren gleichzeitig) betrogen hat, aber ihm eventuell klar machen, dass SIE an der Trennung schuld ist.
Was ich bis jetzt alles über diese Frau erfahren habe, lässt mich manchmal denken, das wäre eher eine Doku-Soap aus dem Fernsehen als das normale Leben. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass es so etwas wirklich gibt.
Aber der absolute Knaller ist jedoch, dass sie das Geld Ihres Sohnen veruntreut hat. Die Urgroßmutter (väterlicherseits) hat ihren Urenkeln monatlich 135,- aufs Sparbuch. Da die Kindsmutter aber auf einer Bank arbeitet, hat sie die Urgroßmutter davon überzeugt, dass diese keinen Dauerauftrag einrichten muss, sondern die Kindsmutter das Geld monatlich von der Urgroßmutter einzieht und auf das Sparbuch des Kindes bucht. Das lief so ein paar schöne Jahre. Mein Freund kam nach der Trennung mal auf die Idee, zu schauen, was überhaupt auf dem Sparbuch an Geld ist. Und siehe da: fast nichts. Gerade mal 400 sind drauf. Er hat sich dann die Umsätze von den letzten beiden Jahren ausdrucken lassen und hat dort nicht ein einziges Mal eine Einzahlung über 135 entdeckt. Gehen wir mal davon aus, dass 7 Jahre lang jeden Monat 135 Euro auf das Konto hätten gehen müssen, so müssten dort mindestens 11.340,- drauf sein. Er hat dann mal seine Exfrau drauf angesprochen, und folgende Antwort darauf erhalten:
"Das Geld hab ich für den Kredit und für Urlaub genommen. Da hat er doch auch etwas davon!"
Da platzt mir echt der Kragen. Diese Frau spielt in zwei Tennisvereinen, ist fast jedes Wochenende auf Tennisturnier, fährt im Schnitt 7 mal im Jahr in Urlaub und bedient sich dafür am Geld ihres Kindes. Ich finde so etwas eine Frechheit. Und beim letzten Skiurlaub hat sie sich doch tatsächlich noch 100 vom Taschengeld ihres Sohnes für den Skikurs geben lassen. Diese Frau ist einfach erbärmlich. Und so etwas arbeitet auf einer Bank!
Die Frage ist nun: Wieviel Wahrheit verträgt ein Kind? Soll man es dem Kind sagen, oder lieber verschweigen? Fühlt sich das Kind eventuell später verarscht, wenn es dann doch irgendwann mal die Wahrheit erfährt?

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24. April 2014 um 14:35

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht
was es dich überhaupt angeht!?

Und was willst du dem Kind denn sagen?? Das ist eine Sache zwischen den Eltern und dem Jungen und hat mit dir nichts zu tun. Ein Kind muss nicht alles wissen und würde nur total verstört durch solche "Offenbarungen"
Willst du seine Mama schlecht machen? Wozu? Sie kümmert sich doch gut um ihn oder versagt sie als Mutter?
Und das mit dem Geld wird er später sicher selbst erfragen und dann muss sie ihm Rede und Antwort stehen.
Ansonsten kann man zur Trennung auch einfach sagen daß die Eltern das gemeinsam so entschieden haben. Und "Schuld" sind da doch im Grunde eh immer beide Partner. Also was genau willst du eigentlich bezwecken??

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28. April 2014 um 22:57
In Antwort auf gawel_11988382

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht
was es dich überhaupt angeht!?

Und was willst du dem Kind denn sagen?? Das ist eine Sache zwischen den Eltern und dem Jungen und hat mit dir nichts zu tun. Ein Kind muss nicht alles wissen und würde nur total verstört durch solche "Offenbarungen"
Willst du seine Mama schlecht machen? Wozu? Sie kümmert sich doch gut um ihn oder versagt sie als Mutter?
Und das mit dem Geld wird er später sicher selbst erfragen und dann muss sie ihm Rede und Antwort stehen.
Ansonsten kann man zur Trennung auch einfach sagen daß die Eltern das gemeinsam so entschieden haben. Und "Schuld" sind da doch im Grunde eh immer beide Partner. Also was genau willst du eigentlich bezwecken??

...
da will ich und da brauch ich nichts schlech machen. Mir ging es eigentlich nur darum, ob oder ab wann man einem Kind die Wahrheit sagen sollte.
Und gut kümmern ist Ansichtssache: Von Montag nachmittag bis Freitag nachmittag ist er bei ihr, und von diesen 4 Abenden ist sie mindestens 2 Abende nie zuhause, weil sie ja Tennis spielen geht. Er ist dann oft genug allein daheim. Sie hat ihn auch schon mal mit 7 Jahren abends alleine in der Wohnung ihres Freundes gelassen, weil er keine Lust hatte mit den beiden zum Tennis zu gehen. Er musste sich dann quasi "alleine ins Bett bringen".
Von den Osterferien war sie in der zweiten Woche mit der Betreuung dran. Da hat sie ihn dann Montag mittags abgeholt, Dienstags war er dann den ganzen Tag bei ihrem Freund, weil sie ja auf Tennisturnier musste, und ab Donnerstag abend war sie dann wieder wegen Tennis unterwegs. Er hatte in dieser Woche also ganze zweieinhalb Tage etwas von seiner Mutter. Gut kümmern sieht anders aus.
Ich krieg da halt nur nen Hals, wenn der Kleine teilweise damit rumprahlt, wieviel Geld er doch auf seinem Sparbuch hat und dabei ist da kaum was drauf. Und wenn sie dann ständig in Urlaub fährt, aber kein Geld hat, um SEIN Geld wieder auf das Sparbuch zu buchen, da hörts dann bei mir auf. Und noch dazu, wenn sie sich von ihrem Sohn Geld für den Urlaub von seinem Taschengeld dazugeben lässt.
Ich frag mich halt, ob der Junge sich später mal total verarscht vorkommt, wenn er die Wahrheit dann Jahre später erfährt...

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29. April 2014 um 8:40
In Antwort auf audur_12701379

...
da will ich und da brauch ich nichts schlech machen. Mir ging es eigentlich nur darum, ob oder ab wann man einem Kind die Wahrheit sagen sollte.
Und gut kümmern ist Ansichtssache: Von Montag nachmittag bis Freitag nachmittag ist er bei ihr, und von diesen 4 Abenden ist sie mindestens 2 Abende nie zuhause, weil sie ja Tennis spielen geht. Er ist dann oft genug allein daheim. Sie hat ihn auch schon mal mit 7 Jahren abends alleine in der Wohnung ihres Freundes gelassen, weil er keine Lust hatte mit den beiden zum Tennis zu gehen. Er musste sich dann quasi "alleine ins Bett bringen".
Von den Osterferien war sie in der zweiten Woche mit der Betreuung dran. Da hat sie ihn dann Montag mittags abgeholt, Dienstags war er dann den ganzen Tag bei ihrem Freund, weil sie ja auf Tennisturnier musste, und ab Donnerstag abend war sie dann wieder wegen Tennis unterwegs. Er hatte in dieser Woche also ganze zweieinhalb Tage etwas von seiner Mutter. Gut kümmern sieht anders aus.
Ich krieg da halt nur nen Hals, wenn der Kleine teilweise damit rumprahlt, wieviel Geld er doch auf seinem Sparbuch hat und dabei ist da kaum was drauf. Und wenn sie dann ständig in Urlaub fährt, aber kein Geld hat, um SEIN Geld wieder auf das Sparbuch zu buchen, da hörts dann bei mir auf. Und noch dazu, wenn sie sich von ihrem Sohn Geld für den Urlaub von seinem Taschengeld dazugeben lässt.
Ich frag mich halt, ob der Junge sich später mal total verarscht vorkommt, wenn er die Wahrheit dann Jahre später erfährt...

Habt ihr denn mal überlegt
ihn zu euch zu holen? Denke auch daß es zu früh ist ihn so oft sich selbst zu überlassen.
Und was sagt denn dein Mann dazu? Auch zu dem Geld was sie da ausgibt?

Andererseits- wenn meine Kinder beim Vater sind, dann kann der Papa trotzdem dauernd weg und die Großeltern passen auf. Und ich gebe die Kinder alle 14 Tage von samstag morgen bis Sonntag abend ab. Die meiste zeit bleibt aber eines der Kinder hier aus verschiedenen Gründen ( Heimweh, Krank etc.)
Also eigentlich denke ich daß man da die Mutter nicht so sehr in die Mangel nehmen kann weil sie ihn oft abgibt. Das machen die Männer eigentlich immer so und da sagt auch niemand etwas.
Ansonsten- misch dich da besser nicht ein, hinterher bist du da nur der Ar****

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