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Ex-partner hat noch ein Kind *Ursache für Trennung???

19. Februar 2007 um 22:00

Hallo alle zusammen,

ich habe aus der beziehung mit meinem Ex-Partner eine gemeinsame Tochter (3 jahre alt)die ausschließlich bei mir lebt.Wir haben beide das geteilte Sorgerecht( waren jedoch nicht verheiratet) und ich brauche dringend euren Rat,um meinen Anteil für das Zerbrechnen dieser Beziehung erkennen zu können. Ich lernte meinen Partner vor 5 Jahren kennen und da war seine Sohn knapp 12 Monate alt.
Die Beziehung zur Kindsmutter war sehr angespannt und er durfte seinen sohn manchmal wochenlang nicht sehen.
Im alter von 2 jahren kam dann der kleine jedes Wochenende zu besuch, aber nicht zu meinem partner sondern dessen Mutter, meine sogenannte Schwiegermutter, holte den Kleinen ab und versorgte das Kind von Freitag bis Montag.Ich war zu dieser Zeit im Begriff mit meinem Partner zusammenzuiehen und hatte den innigen Wunsch für seinen sohn mit vertantwortung zu übernehmen und ihn in unsere gemeisame freizeitgestaltung übers wochenende sozusagen in unsere Zweierbeziehung zu integrieren.
Ich war noch so verliebt das es mir nicht aufgefallen ist, das mein partner die ganze erzieherische verantwortung ausschließlich bei seiner eigenen mutter beließ.
Als wir dann zusammenlebten gab es wenige tage an denen Sohn wirklich bei "uns" war, denn die Oma wollte das Regiment weiter führen und behalten und so fand ich mich damit ab mit einem Mann zusammen zu sein,dessen Kind unter der woche bei seiner mama und übers wochenende bei der oma lebte.Auch mein partner verbrachte die wochenenden oft bei seiner eigenen mutter um näher an seinem sohn zu sein.

Die situation änderte sich jedoch dramatisch durch meine nicht geplante schwangerschaft.
Ich bzw. wir entschieden uns für das kind und so kam anfang 2004 unsere tochter zur welt.
Ich wurde immer eifersüchtiger auf seinen sohn, weil mein partner sich in vielen dingen nur um ihn kümmerte und die bedürfnisse unserer tochter nur geringfügig befriedigte.
Er war auch für mich als Partner nur schwer erreichbar.
Ich wünschte mir zumindestens mit ihm und userem gemeinsamen Kind ein schönes familienleben, aber das ließ sich immer schwieriger realisieren,weil sein sohn jede woche bis zu 5 tage bei der oma blieb und somit auch mein partner mehr zeit mit seiner mutter und seinem sohn verbarchte als mit mir.
Da ich schon nach nach 12 monaten wieder in meinem beruf einstieg und mit 35 stunden die woche plus kind keine kraft mehr hatte um zu kämpfen,zog ich aus und lebe mit meiner tochter alleine.
Mein partner ist zu seiner mutter zurückgezogen und lebt eigentlich sein leben weiter wie zuvor.
Zum glück verdiene ich gut und kann unabhängig dritter für mich und meine tochter sorgen.
Der sohn meines Ex-partners ist nach wie vor jedes wochenende bei den großeltern und genießt die maximale zuwendung.Mein ex-partner verbringt zeit mit ihm wenn er lust darauf hat aber er sorgt nach wie vor nicht für seinen sohn alleine, weil die oma alles macht.
Ich halte ihn für verantwortungslos und jetzt nach über 14 monaten trennung fange ich an meine beziehung zu ihm psytherapeutisch aufzuarbeiten, und möchte gerne erfahren ob ich zu egoistisch und ebenfalls verantwortungslos war und ob es nicht auch meine schuld war das alles den bach runter gegangen ist.
Wie seht ihr meinen Fall?

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20. Februar 2007 um 20:27

Ich leide immer noch
Liebe Ayu,

herzlichen Dank für deine antwort.du hast mit deinem beitrag den nagel auf den kopf getroffen.
Es steht mi fern und es ist auch nicht meine art meinen ex-partner schlecht zu machen und der gedanke das er noch nicht erwachsen geworden ist und vielleicht auch nicht die nötige reife für das vatersein mit all seinen pflichten mit sich bringt, macht mich traurig, weil er bleibt doch der papa unserer tochter.
Das schlimme ist, das er selbst der meinung ist das seine ex-partnerin seinem sohn eine "sooo" schlechte mutter ist, das er sozusagen gezwungen ist sich mehr um ihn zu kümmern, um den schlechten mütterlichen einfluß auszugleichen.
Ich wäre dagegen eine vorbildliche mutter und somuß er mit zweierlei maß messen und seinen sohn in der freizeitgestaltung vorziehen.

Meiner Meinung nach und das kann ich aus meiner erfahrung aus der zeit unseres genmeinsamen zusammenlebens sehr gut beurteilen ist die einzige person mit einem negativen einfluß auf den sohn die eigene Oma, weil sie den jungen völlig von gleichaltrigen abkapselt,ihn den ganzen tag nur vorm fernseher parkt und grenzenlos verwöhnt und das bei einem 6 jährigen.
Aus diesem Grund gebe ich unsere tochter nur in ganz wenigen ausnahmefällen der ex-schwiegermutter in betreuung, weil ihre ansichten von meinem weit auseinander klaffen.
Ich sehne mich wieder nach einer partnerschaft und würde auch gerne einen mann mit kindern annehmen.
Aber er müßte unabhängig sein, für sich selber und für seine kids selber sorgen.

Ich habe nach vielen diskussionen und zerwürfnissen meinen ex-partner damals or die wahl gestellt:
Er verbringt jedes zweite wochenende( Sa auf Sonntag) mit mir und unserer Tochter und
gefordert seinen sohn ebenfalls alle 14 Tage auch von Sa/So) bei mir/ uns zu haben und die restliche zeit kann er sich das frei einteilen.
Er empfand meine forderung als unverschämt, warum sollte er denn auf seinen sohn freiwillig verzichten?
Daraus resultiert mein schuldgefühl,aber ich habe gefordert und war bereit auch zu geben und mit verantwortung zu übernehmen für ein zweites kind.

Und auch gegenwärig komme ich was dieses thema angeht an meine grenzen, weil ich trotz unserer trennung von ihm als vater eine gewissse unterstützung erwarte und auch mal bitte und sie mir versagt bleibt weil die arbeit wichtiger ist, oder der sohn oder auch sonst wer.

Hast du denn kinder? Und wie geht es dir in deinem leben??

LG
Malee

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