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Es ist mir ein Rätsel

2. September 2004 um 18:32 Letzte Antwort: 12. September 2004 um 0:45

Hallo,

ich wollte mich erst einmal vorstellen. Ich bin 25 Jahre und studiere, habe einen dreijährigen Sohn.

Ich habe hier schon einiges an Beiträgen gelesen und einiges kommt mir sehr bekannt vor. Durch eine Krankheit, die Gott sei Dank behoben werden konnte, aber leider auch von von der Kinderärztin nicht bemerkt worden ist, fängt er erst jetzt richtig mit dem sprechen an. Und trotz das ich mit meinem Sohn regelmäßig zur Logopädin gehe, wo er jetzt langsam anfängt zu sprechen, hockt mir der Kiga ständig in den Ohren das mein Kind nicht spricht. Fast jeden Tag wird mir gesagt, das ich noch zur Kinder und Jugendambulanz gehen sollte, wo er dann nochmal jemanden für die Sprache bekommen soll. Und ich soll mir noch Extra jemanden holen, über das Amt, was mich auch nichts kosten würde, der sich täglich noch in der Kiga um mein Kind kümmert, damit er schneller sprechen lernt.

Dabei stört mich nicht nur, dass das Wort soll immer fällt. Und die nerven damit schon fast jeden Tag. Ich geh regelmäßig zum Kinderarzt mit ihm und zur Logopädin - das müßte doch erst mal reichen oder nicht? Und zu Hause spricht er ja auch oder brabbelt vielmehr vor sich hin. Ich weiß das er in seinem Alter schon mehr sprechen müßte, aber was damals die Kinderärztin übersehen hat (habe derweil auch den Arzt gewechselt) das beide Mittelohren voll mit Flüssigkeit wahren. Denn die Ärztin hatte ich wegen der Sprachprobs auch angesprochen. Erst als ich dann zum HNO mit ihm bin wurde es entdeckt und dann hatte er eine OP. Vor der OP hat er ja hier und da mal Wörter aufgeschnappt und nachgeplappert. Die OP war vor ca 6 Monaten. Und von der Kiga wird mir dann auch noch vorgehalten das er schon mindestens 500 oder mehr Wörter sprechen muss.

Und dann habe ich da noch ein anderes Problem. Der Kiga erzählte mir, das er letztens vom Stuhl gefallen sei und heute von einer Schaukel direkt ins Gesicht getroffen wurde und das er kein Schmerzempfinden gezeigt hat. Und auch wenn er sich sonst irgendwie stößt da keinen Mucks von sich gibt, sprich aua sagen oder weinen oder sonst irgendwie.
Hier zu Hause, weil in die Kiga geht er erst ca 1Jahr, habe ich das eigentlich immer so gemacht, wenn er sich gestoßen hat, gleich abgeknutscht, gepustet und mit spielen abgelenkt das er gar nicht an den Schmerz denken konnte. Und die Tränen waren immer schnell versiegt und er lachte dann auch gleich wieder. Den Kinderarzt hab ich auch schon dazu befragt, aber was genaues konnte er mir nicht sagen. Oder hat mein Kind vielleicht irgendwas? Ist mit ihm was nicht in Ordnung? Oder habe ich das völlig falsch gemacht?
Als ich ihn vom Kiga abholte und man mir sagte, das er die Schaukel voll ins Gesicht bekommen hat, hab ich weder eine Beule gefühlt, noch hatte er Kratzer im Gesicht oder hatte irgendwo einen blauen Fleck. Das einzige was ich sah war das die ganz oberste Hautschicht an einer winzigen Stelle weg war und darunter war nicht mal ein Kratzer.

Und fast täglich ist irgendwas anderes. Stimmt wirklich bei meinem Kind und bei mir etwas nicht? Denn irgendwie fühle ich mich dort eher schickaniert.

Vor 2 Tagen habe ich endlich meinen neuen Job, den ich nach unzähligen Bewerbungen und Absagen bekommen habe. Und vor drei Tagen richtig derbe meinte der Kiga zu mir, das der Po von meinem Sohn ganz blutig und rot sei. Und das sie ihn den nächsten Tag nicht in dem Kiga annehmen werden.
Also ich zum Kinderarzt und beim Hose runterziehen dachte ich schon, ich sehe einen blutverschmierten Po. Was ich sah war schrecklich (Ironie Ende) sein Po war ein bisschen gerötet. Die Kinderärztin untersuchte ihn und stellte fest, das es eine leichte Pilzinfektion ist, verschrieb mir Salbe dafür und heute ist sein Po so wie er sein soll, keine Rötungen mehr. Und ich habe mir extra eine Bestätigung gegeben, das er in den Kiga kann.
Also irgendwie fühl ich mich da ein bisschen veräppelt und gerade am ersten Arbeitstag sollte ich fehlen? Wo ich 3 Jahre arbeitslos war und dann doch endlich was bekommen habe, weil ich danach hinterhergerannt bin. Und das wußten die im Kiga ganz genau. Mir kommt das so sehr nach Schikane vor. Denn auch gerade vor ein paar Wochen sind mangels Geld Erzieherinnen entlassen worden, der Kiga stand kurz vor der Schließung, jetzt nicht mehr, und die Gruppen mussten alle Zusammengewürfelt werden. Desweiteren habe ich mich massiv über die erste Erzieherin meines Sohnes beschwert, sogar bei dem Chef über der KigaLeitung. Und dann fing das erst richtig an. Ich habe selbst mit dem Jugendamt gesprochen. Die meinten zu mir das ich das nicht so eng sehen soll und die mir doch nur helfen wollten. Und ich solle das machen, das die dort sagen. Aber entschuldigung, ich halte es für völlig übertrieben zu 3 Stellen zu gehen wo mein Kind mit Sprache gefördert wird oder wo aus einem roten Po, ohne offene Stellen (selbst der Kinderarzt hat mich komisch angeschaut nachdem ich dem erzählt habe was die dort gesagt haben), ein blutiger Po gemacht wird. Aso, wegen dem Po meinten die auch zu mir, das sie ihn auch dann nicht annehmen wenn es eine ansteckende Krankheit ist. Unter anderem habe ich mir deswegen auch die Bescheinigung über die Bedenkenlosigkeit für den KigaBesuch geben lassen.
Andere schicken ihre Kinder mit Husten und Schnupfen oder irgendwelchen Kinderkrankheiten in die Kita. Dabei meinte der Arzt zu mir, das sowas durch Unhygiene kommen kann. Mein Sohn badet zu Hause jeden Tag, wenn er nicht in die Wanne darf dann weint er oder schaut megatraurig. Wenn er auf Toilette war, mach ich sogar das Toilettenpapier nass damits auch ja nicht kratzt und mach den Po in jeder Ritze sauber. Er bekommt jeden Tag frische Sachen, es sei denn er hat sich bekleckert. Ich sterilisiere hier nichts, aber es ist alles sauber. Er braucht zum essen noch nicht mal ein Lätzchen. Er kleckert selten, worauf ich stolz bin.

Entschuldigt das ich euch jetzt so zugetextet habe, aber ich weiß nicht mehr weiter und an wen ich mich wenden soll. Ich habe sonst keine Hilfe und mache alles alleine. Der Vater von meinem Sohn ist noch vor der Geburt abgehauen.

Das mit dem keine Schmerzen zeigen macht mir schon Sorgen. Aber ansonsten oder bin ich zu verbohrt, sturr oder sonstwie? Ich habe wirklich alles dazu aufgeschrieben und leider muss ich sagen, das ich nicht wirklich wortgewandt bin. Und ich habe jetzt sehr sehr lange gebraucht um diesen Text zu schreiben. Aber auch weil mein kleiner nicht allein spielen mag.

Bitte helft mir.

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2. September 2004 um 18:34

Es gibt
Kinder die bei ihrer Entwicklung halt länger haben. Ihr kind wird von alleine sprechen.Sur es braucht Zeit, viel Zeit.

gl mahared

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2. September 2004 um 19:22
In Antwort auf

Es gibt
Kinder die bei ihrer Entwicklung halt länger haben. Ihr kind wird von alleine sprechen.Sur es braucht Zeit, viel Zeit.

gl mahared

...
Aber was mache ich mit der Kiga. Die wissen ja alles, von der Logopädin, von der OP und alles. Trotzdem, so wie die mir sagen das Kind müßte schon mehr sprechen, hatte ja letztens wieder, das dritte, Gespräch, da wurde mir an den Kopf gehämmert: Sie sind überfordert.
Da ist mir nur noch die Kinnlade durch den Boden gegegangen.

Ps. bitte du sagen, bei "sie" komme ich mir wie 50 vor

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2. September 2004 um 19:57

Hallo sei-nicht-verzweifelt
also, mit kiga habe ich auch kein gutes verhältnis. sobald du nicht supergut mit den erzieherinnen jeden tag über sinn und unsinn plauderst, als gäb's nichts wichigeres auf der welt, und du kein kind hast, was perfekt unsichtbar ist, kann es probleme geben. - so meine erfahrung.

meine tochter habe ich erst mit vier in den kiga gebracht - erster frevel.
dann ist sie schüchtern und zurückhaltend - ihr fehler.
laut erzieherinnen mußte sie da allein durch. kommentar für mich: "sie macht nicht mit, und steht außen vor". auf meine frage, ob dann nicht eine der erzieherinnen sie zum mitspielen auffordern könnte wurde ich ziemlich giftig angeschaut. "das muß sie schon von allein heraus bekommen". so stand meine kleine erst mal drei monate da rum, tapfer und - allein. danke, lieber kiga, da macht es jeder mutter von einem nicht super-pflegeleichten kind richtig spass, sein kind abzugeben, und sei es auch nur für drei stunden. der größte fehler meiner tochter war - sie war zu leise. kein randalekind, kein lautes kind, kein kind, was gegen türen rennt. da muß man sich dann auch nicht drum kümmern. außerdem hatten die immer genug mit den "neuzugängen" zu tun, kinder, die noch nicht "stubenrein" waren. gerade mal drei, und jeden tag gab es nasse hosen. weil die kinder ja nur in den kiga dürfen, wenn sie keine windeln mehr tragen. da machen es sich manche mütter schon einfach... .
nachdem meine tochter sich eingelebt hatte wurde es besser.
aber - dann hab ich sie einschulen lassen. und das zwei wochen zu früh. die haben mich fast gehängt da, von "unverantwortlich" bis "das schafft die niemals" und "größenwahn" gab es sämtliche kommentare, in allen variationen, von nett und lieb bis drohend.
anders bei dem einschulungstest, den sie als eine der besten unter allen schülern bestanden hat. zu dem test gehörten auch die kinder, die sowieso eingeschult werden sollten.
mir wurde von der lehrerin, der rektorin und der schulärztin gesagt, das ich einschulen lassen solle - noch ein jahr wäre zu spät.
im kiga war wohl nicht aufgefallen, das die kleine das letzte halbe jahr überhaupt nicht mehr hin wollte, weil ihr nur noch langweilig war. sie hatten da so einen "sechser-club", für die kinder, die bald eingschult werden. trotz meiner ankündigung haben sie meine tochter da so lange ausgeschlossen, bis ich das mit der einschulung schriftlich hatte. gemein.

also, anscheinend hatten wir beide kein glückliches händchen mit unserer auswahl des kigas.
gibt es keinen anderen, den du wählen könntest ? ich war nicht drauf angewiesen, gehe zwar arbeiten, aber meine mutter hat (und tut es noch) sich um das bringen und holen gekümmert. so konnte ich das auch auf drei stunden am tag begrenzen.
bei dir sieht es so aus, als wärest du auf einen ganztagesplatz angewiesen.
ansonsten hast du keine andere möglichkeit, als kritik zu üben, und den damen ein bisschen feuer zu machen.

mit dem sprechen, das kommt jetzt schnell, warte nur. es ist ja gottseidank behoben worden, und nun steht dem sprechen nichts mehr im weg.
mit den schmerzen - ich weiß nicht, was ich davon halten soll. du mußt das doch selbst am besten einschätzen können. tut er sich weh, hat er schmerzen ? weint er, weil er sich erschrocken hat, oder weil es ihm weh tut ?

zu allem anderen - das hast du schon richtig verstanden - schikane. anscheinend ist den lieben damen langweilig. und immer noch sind allein erziehende ein nettes ziel. desweilen werden väter umschwärmt, wie fliegen um die sch.... sorry, ist doch so.

es gibt auch andere kigas, und wirklich gute erzieherinnen, schau dich mal um, vielleicht hast du glück.

alles gute, und laß dich nicht fertigmachen von denen,
andrea

frag mal meine (meiner tochter ihre ) grundschullehrerin, wie toll und mit welcher wortgewandheit die kinder heutzutage eingeschult werden. die können mit ihrem wortschatz keinen comic füllen . und lehrer werden gedutzt. schimpfwörter sind da schon an erster stelle, danach kommt nicht mehr viel. traurig.


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2. September 2004 um 20:12

Liebe Verzweifelte!
Vielleicht probiere ich mal etwas darauf zu schreiben.. immerhin bin ich eine Erzieherin...
Es gibt mehrere Erklärungsversuche für die Reaktionen der Erzieher.
Erstens hat die Kita tatsächlich das Recht die Kinder erst mit Attest wieder anzunehmen oder auf Verdacht das Kind abholen zu lassen. Stell dir mal vor, wie schnell ein Virus sich in einer Kita verbreitet.
Zudem ist es eigentlich loblich, dass die Erzieher auf Entwicklungsdefizite achten und den Kontakt zu der Mutter suchen, um darüber zu reden und Möglichkeiten aufzuweisen.
Komisch ist, dass sie ja wissen, was dein Kind für Förderungen bekommt. Und du sagtest ja auch, dass es sich verbessert hat mit dem Reden. Also ist die Logo hilfreich. Dann muss man bedenken, dass das KInd noch nicht lange in der Kita ist, das Vertrauen eben fehlt. Vielleicht redet es daheim viel mehr und in dem Kindergarten ist es gehemmt. Eigentlich müssten Erzieher so etwas vermuten können.
Hast du dich mal mit einer Erz. deines Vertrauens zusammengesetzt oder verlaufen die Gespräche immer zwischen Tür und Angel?
Wenn dein Kind "Besserung" zeigt, dann ist es doch toll. Man muss bedenken, dass jedes Kind andere Entwicklungszeiträume brauchen. Immerhin hat es ja einiges verpasst, durch den blöden Fehler der Ärztin.
Im Bezug auf das Schmerzempfinden kann ich dir nur raten, das sehr gründlich zu beobachten und ggf. tatsächlich Hilfe zu suchen. Gründlich untersuchen zu lassen eben. Vielleicht ist das ja auch was psychisches. Das kann man nie wissen und das muss auch echt nichts mit deinen Qualtitäten als Mutter zu tun haben. Therapien sind echt mittlerweile total normal geworden.

So und jetzt noch mal zu deiner Kindertagesstätte.
Du weißt bestimmt wie Frauen so sind... Zickig! Du hast dich wegen einer Erzieherin beschwert, das geht im ganzen Team rum und du wirst zur Zielscheibe, nicht die ERzieherin. Das ist leider so. Du bist das schwarze Schaf der Eltern und man schaut was man an deinem Verhalten kritisieren kann.
Traurig aber wahr... so Leute gibt es, die keinen professionellen Abstand halten können, sondern echt bescheuert sind und eigentlich nicht geeignet für den Job. Tratschen und so weiter. Es gibt sie in so vielen Einrichtungen und du kannst nichts machen.
Es ist immer ein Glück, wenn man eine tolle Einrichtung findet.
Hat dein Kind Freunde gefunden dort?
Ob du nun an einen Kitawechsel denken solltest, kann ich dir nicht sagen, aber wenn es deinem Kind dort schlecht geht dann wäre es eine Möglichkeit.

Ich hoffe du findest einen Weg und schaffst das alles!

Viele liebe Grüße an dich und deinen Kleinen.

sprosse

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3. September 2004 um 8:07
In Antwort auf

...
Aber was mache ich mit der Kiga. Die wissen ja alles, von der Logopädin, von der OP und alles. Trotzdem, so wie die mir sagen das Kind müßte schon mehr sprechen, hatte ja letztens wieder, das dritte, Gespräch, da wurde mir an den Kopf gehämmert: Sie sind überfordert.
Da ist mir nur noch die Kinnlade durch den Boden gegegangen.

Ps. bitte du sagen, bei "sie" komme ich mir wie 50 vor

Kiga wechseln oder...
mal kräftig auf den Tisch hauen. In solchen Sachen sind die immer schnell "sie sind überfordert" und "wir hetzen ihnen mal das Jugendamt auf den Hals". Nicht alle, aber es gibt solche. Eigentlich sollte den Erziehern aufgrund ihrer (hoffentlich vorhandenen) Qualifikation klar sein, daß Dein kind später sprechen lernt als andere. mit Druck, und SOLL geht da eher weniger als mehr. Aber ich denke, die wollen einfach nur "ausdünnen" und Du und Dein Kind sind die auserwählten:
1.) kein OTTO-NORMAL Kind
2.) eine nörgelnde und sich beschwehrende Mutter
ist doch klar, daß die Arbeit einfacher wird, wenn ihr weg seid. Die wissen leider zu gut, daß DU auf den KIGA angewiesen bist und nicht SIE auf DICH.
Also: hau mal in einem persönlichen Gespräch auf den Tisch oder schau Dich nach einem anderen KIGA um.

Viel Glück!!!

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3. September 2004 um 8:24

Entwicklungsverzögerung
Hallo,

eigentlich finde ich es positiv vom Kiga,dass
sie die Probleme der Kinder ernst nehmen.
Es ist richtig,dass Kinder sich verschieden
schnell entwickeln und man ihnen die Zeit dafür
lassen sollte.Die Zeit geht aber sehr schnell vorbei und plötzlich sind die Kids in der Schule und dann kommt das Böse erwachen...

Ich sehe kein Problem damit,dass dein Kind
zusätzlich im Kiga gefördert werden soll.
Meistens macht so eine Sprachtherapie Spaß.

Was die Schmerzunempfindlichkeit angeht,müsste
er getestet werden,es ist evtl.möglich,dass
er eine Wahrnehmungsstörung hat,was wiederum
die ganze Entwicklung beeinflusst.
Ergotherapie oder Frühförderung könnten da helfen.

Erzieherinnen sind auch nur Menschen und wenn sie sehen,dass du nicht kooperativ bist,reagieren sie auch dementsprechend...

Laß dich doch auf ein Gespräch ein und laß dich
beraten.Ich denke sie haben Erfahrung was Kinder angeht.
In den wenigsten Fällen fühlen sich die Kleinen
überfordert,sondern freuen sich über die
Zuwendung.
LG Dana

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3. September 2004 um 12:12

...
Ich kann Dir wegen der Schmerzunempfindlichkeit Deines Sohnes leider nichts sagen, möchte aber dringend etwas Generelles zum Thema Kindergarten beisteuern:
Erzieherinnen sind keine Halbgöttinnen, auch wenn sich einige gerne dafür halten. Ich selbst habe durch das Studium einer Freundin etliche Erzieherinnen kennengelernt und bin zutiefst geschockt, was da teilweise auf kleine Kinder losgelassen wird. Einige sind auf Machtspielchen aus, einige sind teilweise so blöd, daß es kracht, andere sind unfähig, auf sensible und ruhigere Kinder einzugehen. Da bleibt ein Kind auch schon mal monatelang unbeachtet, wenn es zu schüchtern ist, sich selbst einzubringen. Nur ist eben auch das die Aufgabe einer Kindergärtnerin, nämlich ein Kind, das aus welchem Grund auch immer außen vor bleibt, in die Gruppe zu integrieren. Ich würde an Deiner Stelle Deinen Sohn auch wegen der Schmerz-Geschichte von einem weiteren Arzt untersuchen lassen. Wenn sich die Erzieherinnen trotzdem nicht beruhigen wollen, würde ich ihnen mal ordentlich die Meinung sagen - laß Dich von so einem Hühnerhaufen nicht veräppeln! Falls bei Euch die Kindergarten-Situation nicht allzu eng ist, würde ich einen Wechsel in Erwägung ziehen.

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3. September 2004 um 13:58
In Antwort auf

...
Ich kann Dir wegen der Schmerzunempfindlichkeit Deines Sohnes leider nichts sagen, möchte aber dringend etwas Generelles zum Thema Kindergarten beisteuern:
Erzieherinnen sind keine Halbgöttinnen, auch wenn sich einige gerne dafür halten. Ich selbst habe durch das Studium einer Freundin etliche Erzieherinnen kennengelernt und bin zutiefst geschockt, was da teilweise auf kleine Kinder losgelassen wird. Einige sind auf Machtspielchen aus, einige sind teilweise so blöd, daß es kracht, andere sind unfähig, auf sensible und ruhigere Kinder einzugehen. Da bleibt ein Kind auch schon mal monatelang unbeachtet, wenn es zu schüchtern ist, sich selbst einzubringen. Nur ist eben auch das die Aufgabe einer Kindergärtnerin, nämlich ein Kind, das aus welchem Grund auch immer außen vor bleibt, in die Gruppe zu integrieren. Ich würde an Deiner Stelle Deinen Sohn auch wegen der Schmerz-Geschichte von einem weiteren Arzt untersuchen lassen. Wenn sich die Erzieherinnen trotzdem nicht beruhigen wollen, würde ich ihnen mal ordentlich die Meinung sagen - laß Dich von so einem Hühnerhaufen nicht veräppeln! Falls bei Euch die Kindergarten-Situation nicht allzu eng ist, würde ich einen Wechsel in Erwägung ziehen.

Falsch im Job
Es ist leider so, dass gerade in Kindergärten die schwarzen Schafe der Erzieher ihren Platz finden. In den höheren Einrichungen, damit meine ich, mir älteren Kindern wird mehr auch Qualifikation geachtet.
Unglaublich aber wahr, dass für den Job ungeeignete Menschen, durch die schulische Ausbildung mitgezogen werden.
Bislang habe ich nur einen Fall erlebt, wo die Schülerin während ihres 3wöchigen Praktikums von der Schule "geschmissen" wurde. Aber die meisten kommen durch.
Es gibt zwar Einrichtungen, die ihre Mitarbeiter gründlich aussuchen, aber tausend andere, die kurzfristig ihr Personal zusammenkriegen wollen. Und dann kommt oft so etwas dabei raus.
In diesem Fall sieht es ja so aus, als ob die Erz. beobachten und so weiter, aber nach den Erzählungen der Verzweifelten hört es sich eher so an, als sei sie zur Zielscheibe geworden.
Es ist echt unmöglich.. aber ich sach nur.. Weiber.

Gruß sprosse

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11. September 2004 um 16:31
In Antwort auf

Kiga wechseln oder...
mal kräftig auf den Tisch hauen. In solchen Sachen sind die immer schnell "sie sind überfordert" und "wir hetzen ihnen mal das Jugendamt auf den Hals". Nicht alle, aber es gibt solche. Eigentlich sollte den Erziehern aufgrund ihrer (hoffentlich vorhandenen) Qualifikation klar sein, daß Dein kind später sprechen lernt als andere. mit Druck, und SOLL geht da eher weniger als mehr. Aber ich denke, die wollen einfach nur "ausdünnen" und Du und Dein Kind sind die auserwählten:
1.) kein OTTO-NORMAL Kind
2.) eine nörgelnde und sich beschwehrende Mutter
ist doch klar, daß die Arbeit einfacher wird, wenn ihr weg seid. Die wissen leider zu gut, daß DU auf den KIGA angewiesen bist und nicht SIE auf DICH.
Also: hau mal in einem persönlichen Gespräch auf den Tisch oder schau Dich nach einem anderen KIGA um.

Viel Glück!!!

Dumm gelaufen für mich...
ich habe mir von euch alles durchgelesen.

Und zu einigen noch ein paar Dinge von mir. Die von der Kita suchen nicht wirklich das Gespräch, ich allerdings mitlerweile auch nicht mehr. Von meiner Seite aus, weil ich leider zugeben muss, das ich sozusagen auf den Mund gefallen bin. Ich bin kein Mensch der wirklich auf den Tisch hauen kann, was ich auf meine Person eigentlich traurig finde, da es um mein Kind geht. Ich habe jetzt eine Ausbildung angefangen also würde es in einem anderen Kiga mit der Eingewöhnung doch Zeit mehr als schwer werden.
Und warum ich keine Lust mehr habe dort mit denen zu reden ist, weil ich eh immer dasselbe erzähle und mir den Mund fusselig rede. Ich habe das Gefühlt das die dort überhaupt nicht zuhören.

Ich hatte auch letztens ein Gespräch mit einer größeren Einrichtung, was eine Art Ärztehaus ist, wo Logo's, Heilpraktiker usw sitzen, die auf Kinder mit Entwicklungsproblemen eingegangen wird. Kinder und Jugendambulanz nennt sich das. Ich weiß ja nicht wer das kennt. Jedenfalls wollte die Erzieherin dort mit, hatte ich auch nichts dagegen, wieso auch. Und das Gespräch war echt interessant. Die Erzieherin hat nicht ein gutes Haar an meinem kleinen gelassen, er würde nur für sich allein spielen (vor allem gern mit Autos), er würde andere Kinder dort nur schubsen, dann das er hinfällt und nichts sagt, oder das sie ihn mindestens 6mal fragen muss, ob er Milch oder Tee haben will und er nicht mal drauf zeigt, was er haben will. Das einzig positive meinte die, das er allein ißt (aber die hat es so erzählt, als ob er es gerade in dem Kiga gelernt hat und als ob das ihr verdienst gewesen sei, dabei brauchte mein Sohn mit 2 noch nicht mal mehr ein Lätzchen weil er so sauber gefuttert hat, ok, um den Mund ist immer was, aber ansonsten nichts gekleckert).

Gut das die andere Ärztin dagewesen ist, denn ich wäre der Erzieherin ansonsten an die Gurgel gegangen. Sorry, wenn ich das so sage. Aber die Logo hatte extra zu mir gesagt, wie ich mit meinem Kind sprechen muss - einfach, z.B. egal ob es Milch, Tee, Cola, Wasser oder sonstwas ist, soll ich trinken dazu sagen. Weil ihm noch einiges an Grundlage fehlt, wo er mit der Sprache drauf aufbauen kann. Und komischerweise, wenn er zu Hause was trinken will, dann sagt er sogar trinken und drückt mir seinen Becher in die Hand.
Dann könne er sich noch nicht allein die Hände waschen. Ha ha, hier zu Hause hängt er ziemlich oft beim Wasserhahn, ob es sich nun ums baden dreht (er lässt sich sogar schon selbst das Wasser ein, allerdings das Verhältnis zwischen warm und kalt klappt noch nicht so), wäscht sich selbst die Hände oder holt mich das ich das für ihn mache und die Zähne putzt er sich auch selbst. Ok, da helfe ich ihm auch, weil er mehr die Zahnpasta ißt, als zu putzen. Aber das finde ich nicht schlimm.
Und wenn ich in der Kita war, habe ich nicht einmal gesehen, das er andere geschubst hat und wenn dann hat er nur zurückgeschubst, wenn er selbst vorher geschubst wurde. Und bitteschön welches Kind schubst mal nicht? Womit ich natürlich nicht ausschließen will, das meiner auch mal angefangen hat.
Aber so wie die das erzählt hat, kommt es mir eher so vor, als ob sie nur beobachtet, aber nicht mal versucht was dagegen zu unternehmen und kurz gesagt, hält sie meinen kleinen für Verhaltensgestört. Und dann noch die Aussage, wenn er in der Kita ist, würde er ihr ja nur hinterherlaufen und er hat sie gern. Das war der letzte Punkt und hätte sie mir das mal in einem Gespräch gesagt, ich glaube ich hätte dann mal wirklich auf den Tisch gehauen. Ich habs doch selbst morgens gesehen, wenn man ein Kind an die Hand nimmt, ist doch klar das er mitgeht. Vor allem, wenn er der erste in der Kita ist. Sorry, aber finde ich lächerlich.

Bei der Kinder und Jugendambulanz zu der Ärztin dort meinte ich jedenfalls, das die eher überfordert mit ihm sind, das die gar nicht richtig drauf eingehen auf das was die anderen Ärzte sagen, wie ich z.B. wegen der Sprache mit dem Kind umgehen soll. Ich habe auch soviel an Büchern gelesen, was man machen soll, wenn ein Kind sprechen lernen soll. Ich glaube das ich da sogar mitlerweile mit Ärzten mithalten kann. Ok, übertrieben, aber überall steht das man ein Kind dann nicht bombardieren soll oder zwingen soll, das ist aber das, was die in der Kita machen. Ich kann mich hier schließlich gut hinsetzen und beim spielen die Dinge benennen und er spricht es mir auch nach. Gut, einiges hört sich dann zwar nicht genau an, aber dann nehme ich das nächste. Oder ich lese ihm Geschichten vor bevor er schlafen soll, was mein kleiner dann ausnutzt und sich dann lieber in sein Bettchen setzt und mir ganz genau von Anfang bis Ende zuhört, als dabei einzuschlafen.

Von denen, die dann schonmal mit in dem Kiga waren, um meinen kleinen abzuholen, waren sich bisher alle einig, genauso wie die meisten von hier, das ich wechseln sollte. Aber bisher dachte ich immer, weils zwischendurch dann mal besser wurde, das es insgesamt auch besser geht. Aber dann immer solche Dinger. Zur Erzieherin meinte ich dann auch, das sie da einige Dinge aufgezählt hat, die sie mir nicht gesagt hat. Da bekam ich zu hören, da ich ja auch nie Zeit hätte. Hmmm, komisch ich frage mich dann nur, warum ich trotzdem Gespräche hatte, egal ob mit ihr oder mit der KigaLeitung wo ich immernur erzählt hab, aber von denen aus nichts weiter, es sei denn es ging vom Kiga aus, wann ich endlich Termine habe. Nur selbst bei Logo's kann man 5Monate warten und ob ich denen jeden Tag auf den Keks gehen würde oder nur jede Woche einmal bekomme ich auch nicht früher einen Termin. Und das wissen die dort auch.

Jedenfalls hat sich jetzt noch ein anderes Problem aufgetan, das ich den Kiga auf jeden Fall wechseln muss, der macht früher Schluss, als ich da sein kann. Und von einer Ausbildung kann ich schlecht früher abhauen, hab schließlich gerade angefangen und Probezeit und ich hatte schon über 100 Bewerbungen geschrieben und nur eine einzige Sache hat geklappt, denn allein erziehend mit Kind, da soll man erst mal was finden.

Und wegen Schmerz, wenn er hier zu Hause hinfällt, dann weint er schon, dann nehm ich ihn gleich hoch und tröste ihn und lenke ihn mit spielen ab und mit Autos oder Eisenbahn klappt das richtig gut. Und er hats aber auch gut drauf, das er sich einfach auf den Boden wirft, wenn er seinen Dickschädel nicht durchsetzen kann und dabei tut er sich nicht weh, das kann er schon ganz geschickt machen.

Oder wenn wir in der Familie sind, wenn man ihn fragt, wo Nase, Mund, Augen (man sollte dann nur die Augen zumachen ) oder Ohren sind, kann er es sagen und bei sich und anderen zeigen. Wenn er das in der Kita nicht will, heißt das schließlich nicht das er es nicht kann. Habe ich dort auch gesagt, allerdings sehe ich dann nur in ungläubige Gesichter. So nach dem Motto, wenn er nichts im Kiga erzählt, kann er es auch nicht. Im Moment kämt er mir wie ein Weltmeister die Haare und hat mir die meine Schuhe geholt, weil wir noch einkaufen wollen. Und deshalb werde ich auch los.
Aso, ich weiß nicht ob das normal ist oder nicht, aber mein kleiner zieht sich sogar schon seit einiger Zeit selbstständig an, ok, der Schuh landet nicht immer auf dem richtigen Fuß, aber das kann er auch schon sehr lange. Holt sich dafür sogar die passenden Sachen aus dem Schrank.

Auf jeden Fall danke ich euch allen.

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12. September 2004 um 0:45

Hallo ...
Dass dein Sohn kein Schmerzempfinden zeigt, ist das eindeutig ein Zeichen für mich, dass es ihm dort nicht gut geht.
Kinder verstehen viel mehr als man annimmt. Auch wenn er nicht wortgewandt ist, aber bestimmt hat er das mitbekommen, wie du dich dort beschwert hast und einige laute Sätze gefallen sind....
und in deiner Abweseneheit haben bestimmt die Erzieherinnen hinter deinem Rücken gelästert, (das unterstelle ich ihnen einfach..)

Für dein Sohn ist das alles unangenehm, er denkt, er ist bereits schon unangenehem aufgefalllen, in dem er schon kein Vater hat, dann denkt er die Erzieherinnen sind nicht gut, weil sie seine Mutter ständig kritisieren und öffnet sich nicht usw..... Es mangelt ihm an Selbstvertrauen!!!

Hat er Freunde gefunden? Kinder können auch ganz schön grausam sein, vielleicht wurde er gehänselt von den anderen und traut sich dann erst recht nicht etwas zu sagen.

Du mußt unbedingt mit ihm zum Kinderpsychologen (Pro Familia kann dir helfen) er muß wieder Vertrauen zu allen Menschen aufbauen und selbstbewußter werden!!!

Und wenn Du es einrichten kannst, wechsel doch den Kindergarten, dann wird es ihm bestimmt besser gehen! Aber es ist ganz wichtig, dass du jetzt ruhiger wirst. Du mußt vor deinem Sohm Ruhe ausstahlen, damit er sich gestärkter fühlt und selbstbewußter wird.

Euch alles alles Gute!

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