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Es hat sich nichts geändert, es wird immer schlimmer.

11. Februar 2010 um 15:50 Letzte Antwort: 9. März 2010 um 13:05

Ich hab ja schon von meinem Freund und mir berichtet und die Probleme die ich mit meinem Freund habe wegen seiner 6 jährigen Tochter (Bericht: Bin nur noch genervt....)

Ich hab versucht ihm verständlich zu machen, dass ich nicht bereit bin seine Grenzenlosigkeit bei seiner kleinen Tochter in meiner Wohnung mit zu machen. Hierbei geht es darum das sie Möbelstücke als Trampolin benutzt, mit dem Bürostühl durch meine Wohnung fahren will, was wiederum meinem frisch renoviertem Parkettboden gar nicht gut bekommt, und ich ständig mit meinem Freund Streß bekomme, wenn ich ihr sage sie soll das bitte lassen. Er keift mich dann jedesmal an ich soll doch ein Schild Kinder verboten über meine Tür hängen. Vor ein paar Tagen ging dann mein Lattenrost meines Bettes zu Bruch, weil sie mal wieder darauf herum sprang. Mein Freund sagt nichts dazu, er findet dass das halt so ist wenn man Kinder hat, in seiner Wohnung sehen die Möbel auch dementsprechend aus, seine Couch ist eine riesen Fleckenlandschaft die an den Nähten überall aufgerissen ist. Meine Möbel sind relativ neu, ich habe mich vor 18 Monaten komplett neu eingerichtet, da war ich allerdings noch nicht mit ihm zusammen. Meine Couch ist ungefähr ein halbes Jahr alt und ich finde es nicht toll wenn sie da mit ihren Füßen drauf rumspringt. Außerdem scheint es normal zu sein das ich die Dinge die die Kleine in meiner Wohnung zerstört alleine wieder ersetze. Das Geld fürs neue Lattenrost hab ich auch nicht wieder bekommen.

Ich will mich ja nicht anstellen, aber so langsam bekomme ich einen dicken Hals. Er setzt der Kleinen keinerlei Grenzen, sie bekommt alles worauf sie mit dem Finger zeigt, wenns mal nicht so ist dann heult sie halt so lange bis sie es bekommt, das hat bis jetzt auch immer funktioniert. Sie ist jedes Wochenende bei meinem Freund, und es wird jede Minute des Wochenendes Programm geboten. Kein Wunder das sie sich nicht mal 15 Minuten am Stück alleine beschäftigen kann.

Er quartiert sich mittlerweile die Hälfte der Wochenenden mit ihr bei mir ein, weil es ja in seiner Wohnung so eng ist. Er wohnt in einer 3,5 Zimmerwohnung mit seinem fast 18 jährigem Sohn und seiner fast 18 jährigen Stieftochter. Er schläft im Wohnzimmer. Sicher, in meiner Wohnung ist da dann mehr Platz, wenn er mit der Kleinen dann bei mir ist, ich hab auch eine 3,5 Zimmerwohnung für mich alleine, ich habe keine Kinder. Als ich ihm gesagt habe, wenn ihm die Regeln in meiner Wohnung nicht passen, soll er doch besser mit der Kleinen zu Hause bleiben, hab ich überhaupt keine Antwort bekommen. Er hat ne halbe Stunde in sich hinein gebrabbelt und dann krampfhaft versucht gute Laune zu verbreiten.

Ich hab immer das Gefühl, die Kleine schreit durch ihr Verhalten regelrecht nacht Regeln und bekommt keine. Sie kommandiert ihren Vater durchs ganze Wochenende ,hol mir dies hol mir jenes und wenn sie es dann hat, will sie was anderes und zwar sofort. Und Mein Freund rennt durch die ganze Bude im ihre Wünsche zu erfüllen. Und irgendwie erwartet er das gleiche auch von mir. Was ich aber überhaupt nicht einsehe.

Und mittlerweile bin ich ständig mit meinem Wagen am Wochenende unterwegs um die Kleine irgendwo hin zu bringen, abzuholen oder sie zu ihrer Mutter zu bringen, weil mein Freund ja nicht kann, er muß ja zum Fußball, sonst lohnt sich ja seine Dauerkarte nicht. Ich muß dann von einem zum anderen Ende der Stadt und bin dann durchschnittlich 1,5 bis 2 Stunden unterwegs. Er geht lieber zum Fußball und seine Exfrau hat ja keinen Führerschein und ist zu bequem mit der Straßenbahn zu fahren. Warum auch, es gibt ja mich. Letztes Wochenende hatte ich selbst mal was vor und hab gesagt, Schatz geht nicht, kann deine Tochter nicht zu dem Kindergeburtstag fahren und wieder abholen, hab was vor. Da war er doch tatsächlich beleidigt und fing einen Streit an, der damit Endete, das ich ihm sagte, ich werde meine Termine nicht absagen oder verschieben damit du und deine Ex eure Termine wahrnehmen könnt.

Auch reagiert er beleidigt, wenn ich ihm sage das es für eine 6 jährige nicht normal ist, wenn sie sich nachts ständig einnäßt. Das da dann was nicht in Ordnung ist, schließlich kann es sein das die Kleine die Trennung der Eltern nicht verkraftet hat und das ständige hin und her vom Vater zur Mutter und zurück mit ständig ändernden Regeln (bei der Mutter gibt es Regeln) auch nicht so einfach zu verkraften ist.

Ich hab vor ein paar Tagen einen Schlafsessel gekauft, den man ausklappen kann und dann ein 80x200cm großes Bett ergibt. Das Teil hat eine richtige Matratze und ist super bequem. Als er dann aber mitbekam das ich das Teil für seine kleine Tochter gekauft hab, damit sie bei mir nicht immer mit uns im Bett schlafen muß, gabs den nächsten Krach. Die Kleine findet es natürlich toll mit Papa und mir in einem Bett zu schlafen, er findet es aber anscheinend genau so toll. Denn als die Kleine sagte, nee ich will da nicht im Gästezimmer schlafen, lieber schlaf ich bei Euch mit im Bett, war die Sache für ihn erledigt. Ich kann aber nicht zu dritt auf 160cm schlafen, es ist einfach zu eng. Außerdem find ich es nicht so toll, Nachts ständig durch ne Hand im Gesicht oder einem Fuß im Rücken geweckt zu werden.

Genau so hab ich die Aktion, wir suchen uns eine Wohnung gecancelt, sein Grund war das seine Großen Kinder schon fast 18 sind und vielleicht bald ausziehen, und mein Grund war, das ich nicht bereit bin die Hälfte des zusammen ziehen zu bezahlen. Er wollte eine 5,5 Zimmerwohnung mieten, damit jedes Kind ein eigenes Zimmer hat. Und ich sollte für alle Kosten alles zur Hälfte aufkommen. Er würde dadurch im Monat mehrere hundert Euro sparen und ich ein paar hundert Euro mehr bezahlen. Das sehe ich aber nun mal nicht ein.

Ich liebe meinen Freund, aber im Moment bekommen wir uns ständig in die Haare, eigentlich nur wegen der Kleinen. Mir ist klar das die Kleine nicht das Problem ist, sie reagiert nur auf das was ihr geboten wird, er ist das Problem und ich hab das Gefühl, die Probleme werden immer mehr.

Er vernachlässigt die beiden Großen Kinder, Werktags quartiert er sich 3 bis 4 Tage bei mir zu Hause ein und läßt die beiden alleine in der Wohnung. Er meint die sind ja schon groß und können sich selbst versorgen. Sicher, die beiden verhungern nicht, sie sind in der Lage sich was zu Essen zu machen und die Waschmaschine zu bedienen. Aber er kann doch zwei Jugendliche in dem Alter nicht die meiste Zeit sich selbst überlassen. Er war zum Beispiel von Sonntag Nachmittag bis heut morgen, das sind 4 Nächte, bei mir. Ich finde das geht nicht, um die Kleine veranstaltet er ein Affentheater und die beiden Großen solln sich um sich selber kümmern?

Ich kann sein Verhalten gegenüber seinen Kindern nicht verstehn, geschweige denn nachvollziehen. Er scheint mit dem Chaos, das er sich geschaffen hat, selbst nicht zurecht zu kommen.

Ich liebe ihn und möchte die Beziehung mit ihm nicht beenden, nur sehe ich im Moment nicht wirklich eine gemeinsame Zukunft mit ihm.

Wie kann ich ihm verständlich machen, das er dringend etwas ändern muß?

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11. Februar 2010 um 17:54

Oh je,
wenn ich das so lese, gewinne ich den Eindruck, dass Du zu 100% zurücksteckst und in Eurer Bezihung den Kürzeren ziehst.
Dein Freund ist ja zu keinerlei Kompromissen bereit.
Und das Schlimme ist, dass die Kleine erst 6 ist und diese Problematik noch jahrelang bestehen bleibt.
Also ich sehe da schwarz. Was sind denn die guten Seiten in dieser Beziehung? Gibt es für Dich einen Grund an der Beziehung festzuhalten? Ich wünsche Dir, dass Du die Kraft hast, Ordnung in dieses Chaos zu bringen, aber raten kann ich Dir nicht. Vielleicht hättet ihr eine Chance, wenn er bereit wäre, die Problematik vor einem unabhängigem, neutralem Dritten mal zu besprechen. Habt Ihr ein befreundetes Päärchen, mit denen Ihr mal sprechen könntet ? Kann man mit ihm überhaupt in Ruhe und vernünftig diskutieren ? Und ist er prinzipiell bereit dazu, sich auch mal in Deine Lage zu versetzen?
Alles Gute!

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12. Februar 2010 um 9:08
In Antwort auf laryn_12938654

Oh je,
wenn ich das so lese, gewinne ich den Eindruck, dass Du zu 100% zurücksteckst und in Eurer Bezihung den Kürzeren ziehst.
Dein Freund ist ja zu keinerlei Kompromissen bereit.
Und das Schlimme ist, dass die Kleine erst 6 ist und diese Problematik noch jahrelang bestehen bleibt.
Also ich sehe da schwarz. Was sind denn die guten Seiten in dieser Beziehung? Gibt es für Dich einen Grund an der Beziehung festzuhalten? Ich wünsche Dir, dass Du die Kraft hast, Ordnung in dieses Chaos zu bringen, aber raten kann ich Dir nicht. Vielleicht hättet ihr eine Chance, wenn er bereit wäre, die Problematik vor einem unabhängigem, neutralem Dritten mal zu besprechen. Habt Ihr ein befreundetes Päärchen, mit denen Ihr mal sprechen könntet ? Kann man mit ihm überhaupt in Ruhe und vernünftig diskutieren ? Und ist er prinzipiell bereit dazu, sich auch mal in Deine Lage zu versetzen?
Alles Gute!

Hallo Lucky,
mein Freund ist leider sehr verschlossen, ihm würde es überhaupt nicht passen, wenn ich dieses Thema mit Dritten besprechen würde. Sicher, ich hab mit einer sehr guten Freundin von mir gesprochen (ohne Wissen meines Freundes), aber einen Rat konnte die mir auch nicht geben. Sie sagte nur es war richtig nicht mit ihm zusammen zu ziehen.
Außerdem kann man dieses Thema mit ihm nicht wirklich besprechen, er meint ja sein Verhalten gegenüber der Kleinen wäre normal, man müsste sich halt um seine Kinder kümmern. Er reagiert sehr schnell beleidigt wenn ich versuche mit ihm darüber zu sprechen, er ist dann immer der Meinung ich würde seine kleine Tochter nicht akzeptieren.
Und mittlerweile bekomme ich schlechte Laune, wenn ich an die nächsten Wochenende mit ihr denke, da mir jetzt schon klar ist wie die ablaufen werden.
Ich seh auch immer zu, das ich an den Tagen alleine zu Hause bleibe, wenn er mit ihr in seiner eigenen Wohnung ist, ein komplettes Wochenende mit diesem Terror würde mich bekloppt machen.
In seiner Wohnung übernachte ich mittlerweile höchstens einmal die Woche, da mir diese überfüllte Wohnung einfach zu viel ist.
Was die guten Seiten an dieser Beziehung sind? Wenn wir alleine sind und das Thema Kinder nicht ansprechen, verstehen wir uns wirklich gut, man kann über alles super mit ihm reden, nur nicht über seine Kinder. Wir haben gemeinsame Hobbys, eigentlich ist es eine ganz normale Beziehung, wenn man von seinen Kindern absieht.

Was noch dazu kommt, wir sind auch Arbeitskollegen, wir sind zwar nicht in derselben Abteilung und sehen uns beruflich auch nicht täglich.

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12. Februar 2010 um 10:11
In Antwort auf amelie_12846246

Hallo Lucky,
mein Freund ist leider sehr verschlossen, ihm würde es überhaupt nicht passen, wenn ich dieses Thema mit Dritten besprechen würde. Sicher, ich hab mit einer sehr guten Freundin von mir gesprochen (ohne Wissen meines Freundes), aber einen Rat konnte die mir auch nicht geben. Sie sagte nur es war richtig nicht mit ihm zusammen zu ziehen.
Außerdem kann man dieses Thema mit ihm nicht wirklich besprechen, er meint ja sein Verhalten gegenüber der Kleinen wäre normal, man müsste sich halt um seine Kinder kümmern. Er reagiert sehr schnell beleidigt wenn ich versuche mit ihm darüber zu sprechen, er ist dann immer der Meinung ich würde seine kleine Tochter nicht akzeptieren.
Und mittlerweile bekomme ich schlechte Laune, wenn ich an die nächsten Wochenende mit ihr denke, da mir jetzt schon klar ist wie die ablaufen werden.
Ich seh auch immer zu, das ich an den Tagen alleine zu Hause bleibe, wenn er mit ihr in seiner eigenen Wohnung ist, ein komplettes Wochenende mit diesem Terror würde mich bekloppt machen.
In seiner Wohnung übernachte ich mittlerweile höchstens einmal die Woche, da mir diese überfüllte Wohnung einfach zu viel ist.
Was die guten Seiten an dieser Beziehung sind? Wenn wir alleine sind und das Thema Kinder nicht ansprechen, verstehen wir uns wirklich gut, man kann über alles super mit ihm reden, nur nicht über seine Kinder. Wir haben gemeinsame Hobbys, eigentlich ist es eine ganz normale Beziehung, wenn man von seinen Kindern absieht.

Was noch dazu kommt, wir sind auch Arbeitskollegen, wir sind zwar nicht in derselben Abteilung und sehen uns beruflich auch nicht täglich.

Hallo
Mein Freund hat auch eine Tochter,Sie ist 11j alt.Sie schläft auch noch mit ihrem Vater in einem Bett.Wenn ich dann mal über Nacht geblieben bin,musste ich mit meiner Tochter im Wohnzimmer auf dem Sofa schlafen,weil seine Tochter bei ihm schlafen wollte.Seine Tochter kennt leider auch keine Grenzen und es wurde jedes Wochenende schlimmer.Sie ist jedes Wochenede ,die ganzen Ferien bei ihm.Naja da ist nicht mehr viel für die Beziehung über geblieben.Mein Expartner hat leider nie hinter mir gestanden und ich habe die Beziehung vor 1 Woche beendet ,weil ich am Ende war .Ich denke es war eine gute Entscheidung.Wünsche Dir weiterhin viel Kraft!!!

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12. Februar 2010 um 13:07
In Antwort auf haidee_12082393

Hallo
Mein Freund hat auch eine Tochter,Sie ist 11j alt.Sie schläft auch noch mit ihrem Vater in einem Bett.Wenn ich dann mal über Nacht geblieben bin,musste ich mit meiner Tochter im Wohnzimmer auf dem Sofa schlafen,weil seine Tochter bei ihm schlafen wollte.Seine Tochter kennt leider auch keine Grenzen und es wurde jedes Wochenende schlimmer.Sie ist jedes Wochenede ,die ganzen Ferien bei ihm.Naja da ist nicht mehr viel für die Beziehung über geblieben.Mein Expartner hat leider nie hinter mir gestanden und ich habe die Beziehung vor 1 Woche beendet ,weil ich am Ende war .Ich denke es war eine gute Entscheidung.Wünsche Dir weiterhin viel Kraft!!!

Hallo Danie,
es tut mir sehr leid, dass dir nichts anderes übrig geblieben ist, als die Beziehung zu beenden.

Und da die Tochter deines Expartners schon 11 Jahre ist, bekomme ich langsam das mulmige Gefühl, dass meine Geschichte noch jahrelang so weiter gehen kann.

Ich verstehe diese Wochenendpapas nicht, wenn ihre Beziehung zu der Kindsmutter nicht in die Brüche gegangen wäre, dann würd doch das Kind auch nicht jede Nacht mit im Bett liegen. Das hätten die dann bestimmt auch nicht gewollt.

Die scheinen sich nach der Trennung der Kindsmutter in eine Art Papasklaven verwandelt zu haben.

Ich wünsche Dir auch viel Kraft und alles Gute.

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12. Februar 2010 um 13:18
In Antwort auf amelie_12846246

Hallo Danie,
es tut mir sehr leid, dass dir nichts anderes übrig geblieben ist, als die Beziehung zu beenden.

Und da die Tochter deines Expartners schon 11 Jahre ist, bekomme ich langsam das mulmige Gefühl, dass meine Geschichte noch jahrelang so weiter gehen kann.

Ich verstehe diese Wochenendpapas nicht, wenn ihre Beziehung zu der Kindsmutter nicht in die Brüche gegangen wäre, dann würd doch das Kind auch nicht jede Nacht mit im Bett liegen. Das hätten die dann bestimmt auch nicht gewollt.

Die scheinen sich nach der Trennung der Kindsmutter in eine Art Papasklaven verwandelt zu haben.

Ich wünsche Dir auch viel Kraft und alles Gute.

Hallo cowgirlmone,
ich habe das Phänomen auch alle 2 Wochen am We.... und es ist wirklich erstaunlich, was sich da teilweise so abspielt.

Aber ich habe das hier auch schon angebracht und ich glaube sie (die netten Mädels hier) haben Recht. Das ist dann wohl wirklich das schlechte Gewissen was sie plagt. Sie haben das Kind "verlassen" und wollen dann, wenn sie da sind 24 Stunden für sie da sein!? Und damit verbunden ist auch das volle Verwöhnprogramm.

ICh frage mich manchmal auch - hat der Kurze nie alleine gespielt, habt ihr immer bis um 22:00 Uhr mit ihm fern gesehen, usw. usw. ----- wenn man den Papa dann daruf anspricht stimmt das alles nicht, bzw. das ist seine Sache und basta. Nur wie verhält man sich richtig? Lässt man sie machen oder gibt man mal richtig seinen Senf dazu? Nur was ist die Konequenz - Trennung obwohl man den Partner eigentlich liebt und es sonst (ohne Kind) eine "Traumbeziehung" ist .....?

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12. Februar 2010 um 13:58
In Antwort auf alanna_11880590

Hallo cowgirlmone,
ich habe das Phänomen auch alle 2 Wochen am We.... und es ist wirklich erstaunlich, was sich da teilweise so abspielt.

Aber ich habe das hier auch schon angebracht und ich glaube sie (die netten Mädels hier) haben Recht. Das ist dann wohl wirklich das schlechte Gewissen was sie plagt. Sie haben das Kind "verlassen" und wollen dann, wenn sie da sind 24 Stunden für sie da sein!? Und damit verbunden ist auch das volle Verwöhnprogramm.

ICh frage mich manchmal auch - hat der Kurze nie alleine gespielt, habt ihr immer bis um 22:00 Uhr mit ihm fern gesehen, usw. usw. ----- wenn man den Papa dann daruf anspricht stimmt das alles nicht, bzw. das ist seine Sache und basta. Nur wie verhält man sich richtig? Lässt man sie machen oder gibt man mal richtig seinen Senf dazu? Nur was ist die Konequenz - Trennung obwohl man den Partner eigentlich liebt und es sonst (ohne Kind) eine "Traumbeziehung" ist .....?

Hallo Maus,
ich hab mittlerweile keine Ahnung was die richtige Reaktion meinerseits sein sollte.
Manchmal denke ich über Trennung nach, und denke dann allerdings, das kann es doch nicht sein, wegen seiner Affenliebe zu seinem Kind.

Sicher, ich verstehe das schlechte Gewissen der Männer ja schon. Aber fällt denen nicht auf was für Wochenendmonster die sich da großziehen?

Ich hab schon gedacht, ich würd mich anstellen und die Sache überzogen sehen. Aber die Kleine fällt in meinem Freundes- und Verwandtenkreis mit ihrem Verhalten schon unangenehm auf.

Deine Situation scheint der meinen recht ähnlich zu sein, wie gehst Du mittlerweile mit der Situation um. Oder suchst Du auch noch einen Weg, die ganze Sache in normale Bahnen zu lenken?

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12. Februar 2010 um 14:27
In Antwort auf amelie_12846246

Hallo Maus,
ich hab mittlerweile keine Ahnung was die richtige Reaktion meinerseits sein sollte.
Manchmal denke ich über Trennung nach, und denke dann allerdings, das kann es doch nicht sein, wegen seiner Affenliebe zu seinem Kind.

Sicher, ich verstehe das schlechte Gewissen der Männer ja schon. Aber fällt denen nicht auf was für Wochenendmonster die sich da großziehen?

Ich hab schon gedacht, ich würd mich anstellen und die Sache überzogen sehen. Aber die Kleine fällt in meinem Freundes- und Verwandtenkreis mit ihrem Verhalten schon unangenehm auf.

Deine Situation scheint der meinen recht ähnlich zu sein, wie gehst Du mittlerweile mit der Situation um. Oder suchst Du auch noch einen Weg, die ganze Sache in normale Bahnen zu lenken?

Ich ...
hab zwar ein "liebes" We-Kind, (das nicht alles "zerstört" aber ich habe dafür die anderen kleinen weh-wehchen .... siehe Thread "ist es richtig"

Ich rede mir im Moment immernoch ein - das nächste Wochenende wird besser!? Aber es gab auch schon die Momente wo ich wirklich Bauschmerzen bekam, wenn ich nur daran gedacht habe, er kommt dieses WE wieder.

Hab schon oft dran gedacht, ob ich das nicht einfach beende, aber wie gesagt, wenn der Kleine nicht da ist, ist es wirklich toll mit ihm! Versuche auch immer wieder mit ihm darüber zu reden, hab aber immer das Gefühl mit ner Wand zu reden. Er hat mal gesagt, vielleicht hilft es ja wirklich mal, wenn wir uns mal ein paar Tage nicht sehen (mal ein WE) aber ich finde, dann müßte es an einem WE sein, wo der Kleine nicht da ist - denn erst dann merkt man doch ob man es wirklich noch will oder nicht. Denn ich glaube, würden wir uns am dem WE nicht sehen, wenn der Kleine da ist -würde die Entscheidung einfach ausfallen...... denn da ist ja keine da, die sich beschwert und Bub kann dann erst recht machen was er will.

Ich glaube wie man es macht ist es falsch! Die optimale Lösung habe ich leider auch nicht.

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12. Februar 2010 um 14:54

Hallo Du
ohje das klingt wirklich nach einer schlimmen Situation. Leider scheint Dein Partner wirklich nicht zu Kompromissen bereit. Es scheint, als hätte er selbst keinen Überblick mehr über alles was um ihn herum so passiert. Auch scheint er leider Deine Perspektive nicht richtig wahrnehmen zu können. Ich würde Dir auch empfehlen vielleicht mal mit einem Dritten zu sprechen. Eigentlich gibt es in allen großen Städten Familienberatungsstellen. Teilweise beraten diese sogar kostenlos. Wir haben das auch mal gemacht und das hilft wirklich gut. Die Leute kennen da die Probleme und können helfen die andere Perspektive zu verstehen und sind bei der Lösung von solchen Konflikten sehr behilflich. Vielleicht kannst Du dies ja in einem ruhigen Moment Deinem Partner mal vorschlagen? Mach ihm auf jeden Fall Deine Gefühle in der Situation klar. ich wünsche Euch alles erdenklich Gute

der kleine grüne Drache

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12. Februar 2010 um 14:59
In Antwort auf alanna_11880590

Ich ...
hab zwar ein "liebes" We-Kind, (das nicht alles "zerstört" aber ich habe dafür die anderen kleinen weh-wehchen .... siehe Thread "ist es richtig"

Ich rede mir im Moment immernoch ein - das nächste Wochenende wird besser!? Aber es gab auch schon die Momente wo ich wirklich Bauschmerzen bekam, wenn ich nur daran gedacht habe, er kommt dieses WE wieder.

Hab schon oft dran gedacht, ob ich das nicht einfach beende, aber wie gesagt, wenn der Kleine nicht da ist, ist es wirklich toll mit ihm! Versuche auch immer wieder mit ihm darüber zu reden, hab aber immer das Gefühl mit ner Wand zu reden. Er hat mal gesagt, vielleicht hilft es ja wirklich mal, wenn wir uns mal ein paar Tage nicht sehen (mal ein WE) aber ich finde, dann müßte es an einem WE sein, wo der Kleine nicht da ist - denn erst dann merkt man doch ob man es wirklich noch will oder nicht. Denn ich glaube, würden wir uns am dem WE nicht sehen, wenn der Kleine da ist -würde die Entscheidung einfach ausfallen...... denn da ist ja keine da, die sich beschwert und Bub kann dann erst recht machen was er will.

Ich glaube wie man es macht ist es falsch! Die optimale Lösung habe ich leider auch nicht.

Komisch,
ich red mir auch ständig ein, nächstes WE wirds besser. Aber besser wirds nicht, es bleibt gleich oder auch mal schlimmer.

Und auch mit dem reden ist es wie bei Euch, ich red auch immer gegen eine Wand. Und die Wand wird dann auch noch wütend oder ist beleidigt, weil man ja nicht mit allem einverstanden ist.

Ich werd mir die ganze Sache noch eine zeitlang anschauen und versuchen, vorsichtig auf einig Dinge hinzuweisen.

Nur auf Ewig kann und will ich das so nicht mitmachen. Ich seh nur die Möglichkeit, mich an den Wochenenden total zurück zu ziehen. Aber hat dann eine Beziehung noch Sinn?

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12. Februar 2010 um 15:02
In Antwort auf amelie_12846246

Hallo Maus,
ich hab mittlerweile keine Ahnung was die richtige Reaktion meinerseits sein sollte.
Manchmal denke ich über Trennung nach, und denke dann allerdings, das kann es doch nicht sein, wegen seiner Affenliebe zu seinem Kind.

Sicher, ich verstehe das schlechte Gewissen der Männer ja schon. Aber fällt denen nicht auf was für Wochenendmonster die sich da großziehen?

Ich hab schon gedacht, ich würd mich anstellen und die Sache überzogen sehen. Aber die Kleine fällt in meinem Freundes- und Verwandtenkreis mit ihrem Verhalten schon unangenehm auf.

Deine Situation scheint der meinen recht ähnlich zu sein, wie gehst Du mittlerweile mit der Situation um. Oder suchst Du auch noch einen Weg, die ganze Sache in normale Bahnen zu lenken?

Apropo Wochenendmonster:
also die Kleine von meinem Freund ist jetzt 11 und er spielt den Wochenendspaßpapa. Resultat: das Kind bekommt alles was sie will, es gibt keinerlei Grenzen, sie trifft die Entscheidungen ( was wann wie zu unternehmen ist und vor allem ob sie mich dabei haben will oder nicht ) und er ist ihr absolut hörig.
Also entscheidet bei uns die Kleine, ob ich mit meinem Freund eine normale Beziehung leben darf oder nicht. Sie kann sich über nichts so richtig freuen, sagt niemals Danke für die zum Teil teuren Wochenendunternehmungen. Seit undser gemeinsames Kind auf der Welt ist ist es nicht sooo viel besser geworden, aber bissle. Er sagt zu mir : ach komm, die paar Jahre ( !!! ) die mich die Kleine noch braucht...da mußt Du doch Verständnis haben, Du bist Erwachsen, Dir kann ich es erklären, ihr nicht....
Also stecke ich immer wieder zurück. Er bemüht sich, aber klar ist nun mal, dass die Kindsmutter immer am längeren Hebel sitzt und über ihr Kind auch den Mann manipuliert.
In der Haut der Männer möchte ich deshalb auch nicht stecken, sie sitzen irgendwie zwischen den Stühlen und versuchen, es beiden Seiten recht zu machen, was sie aber nicht schaffen. Bei allem Ärger über die Männer, wir müssen auch versuchen, uns in sie hineinzuversetzen. Wenn ich mein Baby nur noch 2 Tage die Woche sehen dürfte, dann würd ich glaub sterben. Anderseits ist es nun mal so, wenn man sich trennt... das hat halt konsequenzen. Aber hart ist es für die Männer schon. Sie müssen nur begreifen, dass sie mit soooo einem Verhalten, wie Du hier schilderst, nicht nur der Beziehung schaden, sie schaden vor allem ihren Kindern !!!!!
Kannst Du nicht mal mit einem Freund von ihm ( ! ) sprechen oder mit den Großeltern ? ? Kannst Du denen vertrauen ??
Grüßle

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12. Februar 2010 um 15:08
In Antwort auf amelie_12846246

Komisch,
ich red mir auch ständig ein, nächstes WE wirds besser. Aber besser wirds nicht, es bleibt gleich oder auch mal schlimmer.

Und auch mit dem reden ist es wie bei Euch, ich red auch immer gegen eine Wand. Und die Wand wird dann auch noch wütend oder ist beleidigt, weil man ja nicht mit allem einverstanden ist.

Ich werd mir die ganze Sache noch eine zeitlang anschauen und versuchen, vorsichtig auf einig Dinge hinzuweisen.

Nur auf Ewig kann und will ich das so nicht mitmachen. Ich seh nur die Möglichkeit, mich an den Wochenenden total zurück zu ziehen. Aber hat dann eine Beziehung noch Sinn?

Hm..
was habt ihr denn überhaupt für Zukunftspläne ?
Seid ihr in Eurer Beziehung schon so gefestigt, um diese Streßsituation, die da an den Wochenenden da ist, im Interesse einer gemeinsamen Zukunft durchzustehen ?

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12. Februar 2010 um 15:26

Hallo Reenemaeuschen,
ich hätte ja nix dagegen mit der Kindsmutter mal zu reden.
Allerdings redet diese Frau nicht mit mir, sie kann mich nicht leiden. Obwohl sie mich nicht kennt, wir sind uns nur einmal begegnet, da hat sie es schon nicht für nötig gehalten mich zurück zu grüßen. Nicht das Du jetzt denkst ich wäre der Trennungsgrund, seine Ex hat sich einen neuen gesucht, und irgendwann ist ihre Liebelei dann aufgefallen.

Bin mir auch nicht so sicher, ob reden mit ihr etwas bringen würde, denn mittlerweile hab ich das Gefühl, bei der sind auch ein paar Schrauben locker. Die Kindsmutter parkt die Kleine auch ganz gerne mal vor den Fernseher und gibt sie liebend gerne jedes Wochenende ab, damit sie Party machen kann und ihre Discobesuche nicht ausfallen müssen. Das Kindergeld für die Große, die bei meinem Freund lebt, wird ständig unterschlagen. Hab ihm schon mehrfach gesagt, das es da eine Änderung geben muß. Er muß das Kindergeld auf sein Konto bekommen. Aber er hat anscheinend Angst sich gegen seine Ex mal richtig aufzulehnen, da die dann sehr schnell mit Kindesentzug um die Ecke kommt. Habe ihn deswegen schon ausgelacht, dann könnte sie ja nicht mehr jedes Wochenende vor die Tür, einen billigeren Babysitter als ihn kann sie gar nicht finden.

Also ist leider ein Gespräch mit der Kindsmutter nicht möglich und auch überflüssig (leider).

Ich habe bei meinem Freund das Gefühl, er versucht sich mit mir die Beziehung aufzubauen, nach der er ein lebenlang vergeblich gesucht hat. Und jetzt die Sachen, die seine Ex als leibliche Mutter seines jüngsten Sproßes, nicht mit dem Kind mitmachen wollte, jetzt mit mir zu machen. Leider musste er da sehr schnell feststellen, das ich auch keine Lust habe mich jeden Mittwochabend in eine stickige Turnhalle zu setzen um seiner Tochter beim hopsen zu zuschauen.

Ich musste ihm auch schon sage, dass ich ein paar Tage in der Woche gerne meine Ruhe haben möchte (auch vor ihm), den er klebt seit Anfang des Jahres wie Haferbrei an mir. In der Woche, wenn er die Kleine nicht hat, quartiert er sich in meiner Wohnung ein und versucht jede Minute mit mir zu verbringen. Wie gesagt, die Großen sind dann auf sich allein gestellt.
So langsam bekomme ich dabei Atemprobleme.

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12. Februar 2010 um 15:35
In Antwort auf laryn_12938654

Apropo Wochenendmonster:
also die Kleine von meinem Freund ist jetzt 11 und er spielt den Wochenendspaßpapa. Resultat: das Kind bekommt alles was sie will, es gibt keinerlei Grenzen, sie trifft die Entscheidungen ( was wann wie zu unternehmen ist und vor allem ob sie mich dabei haben will oder nicht ) und er ist ihr absolut hörig.
Also entscheidet bei uns die Kleine, ob ich mit meinem Freund eine normale Beziehung leben darf oder nicht. Sie kann sich über nichts so richtig freuen, sagt niemals Danke für die zum Teil teuren Wochenendunternehmungen. Seit undser gemeinsames Kind auf der Welt ist ist es nicht sooo viel besser geworden, aber bissle. Er sagt zu mir : ach komm, die paar Jahre ( !!! ) die mich die Kleine noch braucht...da mußt Du doch Verständnis haben, Du bist Erwachsen, Dir kann ich es erklären, ihr nicht....
Also stecke ich immer wieder zurück. Er bemüht sich, aber klar ist nun mal, dass die Kindsmutter immer am längeren Hebel sitzt und über ihr Kind auch den Mann manipuliert.
In der Haut der Männer möchte ich deshalb auch nicht stecken, sie sitzen irgendwie zwischen den Stühlen und versuchen, es beiden Seiten recht zu machen, was sie aber nicht schaffen. Bei allem Ärger über die Männer, wir müssen auch versuchen, uns in sie hineinzuversetzen. Wenn ich mein Baby nur noch 2 Tage die Woche sehen dürfte, dann würd ich glaub sterben. Anderseits ist es nun mal so, wenn man sich trennt... das hat halt konsequenzen. Aber hart ist es für die Männer schon. Sie müssen nur begreifen, dass sie mit soooo einem Verhalten, wie Du hier schilderst, nicht nur der Beziehung schaden, sie schaden vor allem ihren Kindern !!!!!
Kannst Du nicht mal mit einem Freund von ihm ( ! ) sprechen oder mit den Großeltern ? ? Kannst Du denen vertrauen ??
Grüßle

Hallo Lucky,
leider sind die Eltern meines Freundes schon seit Jahren tot. Es gibt nur die Großeltern von der Seite der Ex.
Richtige Freunde seinerseits habe ich in dem Jahr, seit dem wir zusammen sind, nicht kennen gelernt. Er sagt zwar er hätte Freunde, aber er scheint schon Bekannte als Freunde zu betiteln. Wenn wir Freunde treffen, dann sind es die, die ich mit in die Beziehung gebracht habe. Er unternimmt sehr viel mit seinem Bruder, dessen Tochter ist in dem gleichen Alter. Ich glaube nicht das es etwas bringen würde mit dem Bruder oder dessen Frau zu reden. Mein Freund stellt auch da auf Stur, wenn sie seine Erziehung oder Tochter kritisieren.

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12. Februar 2010 um 15:47
In Antwort auf laryn_12938654

Hm..
was habt ihr denn überhaupt für Zukunftspläne ?
Seid ihr in Eurer Beziehung schon so gefestigt, um diese Streßsituation, die da an den Wochenenden da ist, im Interesse einer gemeinsamen Zukunft durchzustehen ?

Also,
seine Zukunftspläne sind die Scheidung so schnell wie möglich durch zu bringen und dann mich zu heiraten.

Am Anfang als die rosarote Brille noch fest auf der Nase saß, da fand ich die Idee mit dem heiraten wirklich schön. Mittlerweile sehe ich das ganze doch anders, denn ich würde die ganze Familie mit heiraten. Er sprach auch von gemeinsamen Kindern, was er nie wieder angesprochen hat, weil ich ihn lachend fragte wie er denn weitere Kinder finanzieren will, schließlich laufen schon 3 hinter ihm her.

Ob die Beziehung so gefestigt ist, damit wir das auf Dauer durchstehen? Ich liebe ihn, aber diese Wocheneden zerstören für mich ganz, ganz langsam die Beziehung. Von seiner Seite aus ist ja anscheinend alles in Ordnung, er meint so wie er sich verhält, verhält sich nun mal ein guter Vater. Ich würde das natürlich anders sehen, ich hab ja noch keine Kinder.

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12. Februar 2010 um 15:56
In Antwort auf madlen_12734608

Hallo Du
ohje das klingt wirklich nach einer schlimmen Situation. Leider scheint Dein Partner wirklich nicht zu Kompromissen bereit. Es scheint, als hätte er selbst keinen Überblick mehr über alles was um ihn herum so passiert. Auch scheint er leider Deine Perspektive nicht richtig wahrnehmen zu können. Ich würde Dir auch empfehlen vielleicht mal mit einem Dritten zu sprechen. Eigentlich gibt es in allen großen Städten Familienberatungsstellen. Teilweise beraten diese sogar kostenlos. Wir haben das auch mal gemacht und das hilft wirklich gut. Die Leute kennen da die Probleme und können helfen die andere Perspektive zu verstehen und sind bei der Lösung von solchen Konflikten sehr behilflich. Vielleicht kannst Du dies ja in einem ruhigen Moment Deinem Partner mal vorschlagen? Mach ihm auf jeden Fall Deine Gefühle in der Situation klar. ich wünsche Euch alles erdenklich Gute

der kleine grüne Drache

Hallo Kleinergrünerdrache,
was die Kleine angeht, da kennt mein Partner tatsächlich keine Kompromissbereitschaft.

Ich werde vorsichtig versuchen dieses Wochenende dieses Thema noch mal auf den Tisch zu bringen. Hab es schon mehrfach versucht, allersdings auf meine Hauruck-Art, ging natürlich völlig in die Hose. Werd es diesmal mal behutsamer versuchen. Denn es bleibt uns nichts übrig, dieses Problem irgendwie in die richtigen Bahnen zu lenken. sonst bleibt von uns am Ende nichts mehr übrig, oder besser gesagt, von mir.

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12. Februar 2010 um 15:59
In Antwort auf amelie_12846246

Also,
seine Zukunftspläne sind die Scheidung so schnell wie möglich durch zu bringen und dann mich zu heiraten.

Am Anfang als die rosarote Brille noch fest auf der Nase saß, da fand ich die Idee mit dem heiraten wirklich schön. Mittlerweile sehe ich das ganze doch anders, denn ich würde die ganze Familie mit heiraten. Er sprach auch von gemeinsamen Kindern, was er nie wieder angesprochen hat, weil ich ihn lachend fragte wie er denn weitere Kinder finanzieren will, schließlich laufen schon 3 hinter ihm her.

Ob die Beziehung so gefestigt ist, damit wir das auf Dauer durchstehen? Ich liebe ihn, aber diese Wocheneden zerstören für mich ganz, ganz langsam die Beziehung. Von seiner Seite aus ist ja anscheinend alles in Ordnung, er meint so wie er sich verhält, verhält sich nun mal ein guter Vater. Ich würde das natürlich anders sehen, ich hab ja noch keine Kinder.

Oh je
darauf hingewiesen zu werden, dass man " ja noch keine Kinder hat " ist immer irgendwie ein Schlag in die Magengrube.
Also: Wenn Du gern welche hättest, er sich aber keine weiteren leisten kann, dann wird es eh schwierig. Du müßtest dann " verzichten " , hättest aber immer seine " Nummer eins" vor der Nase.
Ich kann nur sagen: Ich war mir nie so sicher, ob ich wirklich Kinder wollte. Aber ich wollte immer einen Partner, mit dem ich , wenn ich Kinder doch noch wollte , die Möglichkeit dazu auch hätte. Und nun hab ich ein Baby und muß sagen: ich hätte was verpaßt im Leben wenn ich darauf verzichtet hätte. Ich bin überglücklich mit meinem Kind. Ich bin 37 und hab großes Glück gehabt, dass ich überhaupt Mutter hab werden können. Ich habe viele Jahre in Beziehungen gelebt, die mir Lebenszeit geraubt haben. Und ich glaub meine Partnerschaft jetzt hätte bei einem unerfüllten Kinderwunsch keinen Bestand gehabt. Nun sind wir eine Familie und das ist schön und gut so und alles andere ist in den Hintergrund gerückt, auch die Problematik mit seiner Ex und deren Tochter.
Davon abgesehen hab ich mir geschworen, NIE WIEDER einen Mann mit Kind zu nehmen !

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12. Februar 2010 um 17:19
In Antwort auf laryn_12938654

Oh je
darauf hingewiesen zu werden, dass man " ja noch keine Kinder hat " ist immer irgendwie ein Schlag in die Magengrube.
Also: Wenn Du gern welche hättest, er sich aber keine weiteren leisten kann, dann wird es eh schwierig. Du müßtest dann " verzichten " , hättest aber immer seine " Nummer eins" vor der Nase.
Ich kann nur sagen: Ich war mir nie so sicher, ob ich wirklich Kinder wollte. Aber ich wollte immer einen Partner, mit dem ich , wenn ich Kinder doch noch wollte , die Möglichkeit dazu auch hätte. Und nun hab ich ein Baby und muß sagen: ich hätte was verpaßt im Leben wenn ich darauf verzichtet hätte. Ich bin überglücklich mit meinem Kind. Ich bin 37 und hab großes Glück gehabt, dass ich überhaupt Mutter hab werden können. Ich habe viele Jahre in Beziehungen gelebt, die mir Lebenszeit geraubt haben. Und ich glaub meine Partnerschaft jetzt hätte bei einem unerfüllten Kinderwunsch keinen Bestand gehabt. Nun sind wir eine Familie und das ist schön und gut so und alles andere ist in den Hintergrund gerückt, auch die Problematik mit seiner Ex und deren Tochter.
Davon abgesehen hab ich mir geschworen, NIE WIEDER einen Mann mit Kind zu nehmen !

Hi Lucky,
sagen wir es mal so, ich muß nicht unbedingt ein Kind haben um glücklich zu sein. Es ist jetzt nicht so, dass ich völlig gegen das Kinder kriegen bin, aber ich werde diesen Sommer 38 Jahre alt. Ich bin also fürs Kinder kriegen nicht mehr die jüngste.

Klar ein paar Jahre hab ich noch, aber im Moment hab ich nicht das Gefühl, ich würd irgendwann tot unglücklich sein, wenn ich keine in die Welt setze.

Mit Sicherheit würde ich dies anders sehen, wenn ich ein Kind hätte. Dies würde ich bestimmt dann nicht mehr missen wollen.

Aber ich denke mal, man muß nicht unbedingt selber Kinder haben, um zu sehen, das bei der Erziehung oder dem Verhalten des Kindes etwas nicht stimmt.

Es ist ja nicht so, das ich den Umgang mit Kindern nicht gewöhnt bin. Meine Schwester hat einen 14 jährigen Sohn (mein Patenkind). Die meisten meiner Freunde haben Kinder. Es ist mit Sicherheit was anderes immer nur Momentaufnahmen mitzubekommen, als dann mal 24 Stunden am Stück.

Aber meinen Neffen hab ich auch schon oft genug mal für 1 oder 2 Tage alleine bei mir gehabt. Und da gab es nicht son Terror.

Und wenn ich ehrlich bin, seit dem Theater an den Wochenenden, könnte ich mir nicht vorstellen da auch noch mit einem Baby oder Kleinkind zwischen zu hängen.

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13. Februar 2010 um 10:51
In Antwort auf amelie_12846246

Hi Lucky,
sagen wir es mal so, ich muß nicht unbedingt ein Kind haben um glücklich zu sein. Es ist jetzt nicht so, dass ich völlig gegen das Kinder kriegen bin, aber ich werde diesen Sommer 38 Jahre alt. Ich bin also fürs Kinder kriegen nicht mehr die jüngste.

Klar ein paar Jahre hab ich noch, aber im Moment hab ich nicht das Gefühl, ich würd irgendwann tot unglücklich sein, wenn ich keine in die Welt setze.

Mit Sicherheit würde ich dies anders sehen, wenn ich ein Kind hätte. Dies würde ich bestimmt dann nicht mehr missen wollen.

Aber ich denke mal, man muß nicht unbedingt selber Kinder haben, um zu sehen, das bei der Erziehung oder dem Verhalten des Kindes etwas nicht stimmt.

Es ist ja nicht so, das ich den Umgang mit Kindern nicht gewöhnt bin. Meine Schwester hat einen 14 jährigen Sohn (mein Patenkind). Die meisten meiner Freunde haben Kinder. Es ist mit Sicherheit was anderes immer nur Momentaufnahmen mitzubekommen, als dann mal 24 Stunden am Stück.

Aber meinen Neffen hab ich auch schon oft genug mal für 1 oder 2 Tage alleine bei mir gehabt. Und da gab es nicht son Terror.

Und wenn ich ehrlich bin, seit dem Theater an den Wochenenden, könnte ich mir nicht vorstellen da auch noch mit einem Baby oder Kleinkind zwischen zu hängen.

Guten Morgen Cowgirlmone
genau die gleiche Sicht auf mein Leben hatte ich auch immer, also auch mit fast 37 noch. Mein Bruder hat 3 Kinder, ich war mir selbst nie sooo sicher, was sicher auch an den "falschen" Männern lag Nun bin ich sehr sehr glücklich, dass ich das Mutterglück doch noch erleben darf und sorry, dass ich hier bissle "Werbung" dafür mach... Meine Kleine ist sooo süß mit ihren 4 Monaten, da dreht man einfach bissle durch Nimms mir net übel. Ich möchte niemanden bekehren und war selbst mit meinem Leben ohne Kind/ ohne dringenden Kinderwunsch immer sehr glücklich und zufrieden. So wie Du jetzt. Nur ist es halt schwierig, wenn Du immer seine Kinder vor der Nase hast, zurückstecken mußt, Verständnis haben mußt, und stehst auf der anderen Seite doch irgendwie allein da....zumindestens in den Momenten, in denen sich Dein Partner so extrem auf seine Nummer 1 fixiert. Eigentlich sollte ein Kind keine Konkurrenz für Dich sein. Du bist eine Frau, sie ein Kind... das ist eine völlig andere Ebene, aber da ER sie so in den Himmel hebt und vor Deine Bedürfnisse ( Ruhe/ Orndung/ Regeln/ Beziehung ) stellt, kommt ihr halt immer wieder in einen Konflickt. Und wenn man dann ( in dem Alter ) nicht in Ruhe und offen miteinander darüber reden kann, dann ist das leider keine gute Basis. Ich habe mit dem " Richtigen" nach einem dreiviertel Jahr Beziehung eine Familie gegründet. Klar wir haben auch dieses Problem, dass er das Kind seiner Exfreundin vergöttert ( er ist nicht mal der Vater ). Aber wir haben eine Basis gefunden für uns: eine eigene Familie, eine RICHTIGE Familie, immer wieder miteinander sprechen, versuchen, nicht sauer auf den anderen zu sein, Beratung durch einen Phsychologen ( leider in meinen Augen kontraproduktiv gewesen ), Freunde die uns gemeinsam beraten und bei denen wir uns gemeinsam aussprechen können.
Ich hoffe, Ihr schafft das auch. sprecht zusammen. Schreib ihm einen Brief... Überlege, ob Du wirklich mit einem Mann zusammensein willst, der schon 3 Kinder hat, und die Vaterrolle noch viele Jahre intensiv leben wird, da die Kleine erst 6 ist, der Dir finanziell vielleicht keine richtige gemeinsame Zukunft bietet... Überlege, ob Du wirklich das Thema Kind zu 100% abhaken willst. Oder ob Du Dir die Option offen läßt. Das Leben ist noch lang.... Es ist eine Lebensentscheidung die Du in den nächsten Jahren treffen mußt. Wenn Du Deinen Partner liebst und ihr dieses übertriebene Verhalten von ihm geregelt bekommt, ist er womöglich doch der Richtige ??? Kinder will er ja noch gerne. An den Finanzen sollte es nicht unbedingt scheitern...
Mit meinem Exfreund wollte ich kein Kind ( er schon ) weil er Koleriker war. Wir konnten nicht zusammen reden. Immer war er gleich zornig und beleidigt. Hat mich immer niedergemacht. Trotzdem habe ich 7 Jahre mit ihm zusammengelebt. Ich hatte großes Glück, doch noch sooo schnell meinen Traummann zu finden. Keine BEziehung ist leicht, es ist niemals perfekt. Wir haben es aber geschaft, das wünsch ich Dir auch

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14. Februar 2010 um 15:19


Wenn ich das alles lese fällt mir als erstes ein, dass Dein Partner Dich ausnutzt und das Kind auch völlig überzogen behandelt, was wiederum kontraproduktiv für ihre Entwicklung ist.
Ich halte ohnehin nichts davon dass ein Kind zwei verschiedene Wohnorte hat. Besser fände ich eine zweiwöchige Regelung. Jedes WE ist zuviel. Sie muss wissen wo sie hingehört.
Natürlich ist Dein Partner mit dieser Häufigkeit auf überfordert und gibt daher soviel an Dich ab.
Ich mein, die meisten Väter die mit ihrer Familie zusammen leben, verbringen nicht so viel Zeit mit ihren Kindern wie dieser Mann mit seiner Tochter.
Glaub auch dass das Kind irgendwo von ihrer Mutter abgeschoben wird und Du kannst alles ausbaden. So geht es nicht.
Und dass er Deine Wohnung, Deine Zeit und Dein Auto für alles nutzt geht schon mal gar nicht.
Er ist ein dreister, undankbarer, unverschämter Typ. So einer hat seine Grenze nur dort wo man sie ihm setzt. Du hast ihn schon viel zu weit gehen lassen.
Klink Dich aus. Soll er zusehen wie er mit allem klar kommt. Binde Dich nur dann ein wenn die beiden etwas machen worauf Du Bock hast. Ansonsten übernehme keine Verpflichtungen bitte. Es ist nicht Dein Kind und nicht Deine Verantwortung. Er hat Dich nicht gefragt als er so viele Kinder zeugte und Du musst es daher nicht ausbaden. Und finanziell schon mal gar nicht.
Wenn er damit nicht klar kommt kann er sich eine andere dumme suchen. Da wär ich dann mal gespannt.
Mein Exfreund war so ähnlich drauf. Ich bin gegangen. Er dachte ich bin ja so böse, weil ich seine Kinder nicht akzeptiere. Tja, kurze Zeit später hatte er eine Freundin die noch schneller weg war als ich und zwar wegen genau derselben Themen. Erst da wurde ihm bewusst dass ich recht hatte mit meiner Kritik. Er wollte mich wieder haben, aber ich ihn nicht.

Echt schlimm, dass wegen seiner falschen Handhabung der Kleinen auch die Großen vernachlässigt werden. Der Typ sollte mal Ordnung in sein Leben bringen, Maß halten lernen und Vernunft.

Ich fürchte Du kannst an seinem Dilemma nichts ändern. Damit wärst Du als Partnerin überfordert und es ist auch nicht Deine Aufgabe. Es sind Bedingungen die andere Menschen zu anderen Zeiten gesetzt haben. Da kannst Du nicht viel Einfluss nehmen. Du kannst nur lernen ihn so zu akzeptieren wie er.
Das einzige was Du tun und ändern kannst ist, dass Du Deinen eigenen Bereich besser kontrollierst, für eine bessere Abgrenzung sorgst und ihm Regeln vorsetzt und auch einen Riegel.
Grenz Dich ab und nimm nur das was Dir gut tut. Nur so funktioniert das. Ansonsten förderst Du sein Chaos noch, wie eine Co-Abhängige.
Also: DU musst etwas ändern.

So viele Frauen in der Lage sagen, dass wenn die Kinder nicht da sind alles gut ist bzw. sie das einzige Streitthema sind. Ich habe während meiner Scheidung eine Therapie gemacht und dabei etwas wichtiges gelernt. Man kann ein bestimmtes Thema nicht ausklinken. Es gehört genauso zu diesem Menschen dazu, macht ihn aus somit und auch die Beziehung. Man kann nicht die Rosinen rauspicken und ein Negativ-Thema ausschalten. Man muss dieses Thema in die Wertung der Beziehung mit einbeziehen und dann sieht es schon meist ganz anders aus, nämlich realistisch.

Warum verhält sich ein WE-Papa so komisch mit der Tochter bzw. warum tut er Dinge die er ohne Trennung nicht getan hätte (im Bett schlafen lassen etc.)? Diese Art des Umgangs ist eine Form von sozialer Verwahrlosung ! Ganz einfach. So ein Papasklave ist ein heruntergekommener Typ als Vater.

Übrigens ist der Text von Reneemäuschen hier ganz toll und ich stimme allem zu. Ich konnte mir auch sehr viel für mich aus dem Text ziehen. Danke dafür liebe Renee.
Und lucky hat auch ganz toll geschrieben.

LG

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16. Februar 2010 um 11:42
In Antwort auf an0N_1296141299z


Wenn ich das alles lese fällt mir als erstes ein, dass Dein Partner Dich ausnutzt und das Kind auch völlig überzogen behandelt, was wiederum kontraproduktiv für ihre Entwicklung ist.
Ich halte ohnehin nichts davon dass ein Kind zwei verschiedene Wohnorte hat. Besser fände ich eine zweiwöchige Regelung. Jedes WE ist zuviel. Sie muss wissen wo sie hingehört.
Natürlich ist Dein Partner mit dieser Häufigkeit auf überfordert und gibt daher soviel an Dich ab.
Ich mein, die meisten Väter die mit ihrer Familie zusammen leben, verbringen nicht so viel Zeit mit ihren Kindern wie dieser Mann mit seiner Tochter.
Glaub auch dass das Kind irgendwo von ihrer Mutter abgeschoben wird und Du kannst alles ausbaden. So geht es nicht.
Und dass er Deine Wohnung, Deine Zeit und Dein Auto für alles nutzt geht schon mal gar nicht.
Er ist ein dreister, undankbarer, unverschämter Typ. So einer hat seine Grenze nur dort wo man sie ihm setzt. Du hast ihn schon viel zu weit gehen lassen.
Klink Dich aus. Soll er zusehen wie er mit allem klar kommt. Binde Dich nur dann ein wenn die beiden etwas machen worauf Du Bock hast. Ansonsten übernehme keine Verpflichtungen bitte. Es ist nicht Dein Kind und nicht Deine Verantwortung. Er hat Dich nicht gefragt als er so viele Kinder zeugte und Du musst es daher nicht ausbaden. Und finanziell schon mal gar nicht.
Wenn er damit nicht klar kommt kann er sich eine andere dumme suchen. Da wär ich dann mal gespannt.
Mein Exfreund war so ähnlich drauf. Ich bin gegangen. Er dachte ich bin ja so böse, weil ich seine Kinder nicht akzeptiere. Tja, kurze Zeit später hatte er eine Freundin die noch schneller weg war als ich und zwar wegen genau derselben Themen. Erst da wurde ihm bewusst dass ich recht hatte mit meiner Kritik. Er wollte mich wieder haben, aber ich ihn nicht.

Echt schlimm, dass wegen seiner falschen Handhabung der Kleinen auch die Großen vernachlässigt werden. Der Typ sollte mal Ordnung in sein Leben bringen, Maß halten lernen und Vernunft.

Ich fürchte Du kannst an seinem Dilemma nichts ändern. Damit wärst Du als Partnerin überfordert und es ist auch nicht Deine Aufgabe. Es sind Bedingungen die andere Menschen zu anderen Zeiten gesetzt haben. Da kannst Du nicht viel Einfluss nehmen. Du kannst nur lernen ihn so zu akzeptieren wie er.
Das einzige was Du tun und ändern kannst ist, dass Du Deinen eigenen Bereich besser kontrollierst, für eine bessere Abgrenzung sorgst und ihm Regeln vorsetzt und auch einen Riegel.
Grenz Dich ab und nimm nur das was Dir gut tut. Nur so funktioniert das. Ansonsten förderst Du sein Chaos noch, wie eine Co-Abhängige.
Also: DU musst etwas ändern.

So viele Frauen in der Lage sagen, dass wenn die Kinder nicht da sind alles gut ist bzw. sie das einzige Streitthema sind. Ich habe während meiner Scheidung eine Therapie gemacht und dabei etwas wichtiges gelernt. Man kann ein bestimmtes Thema nicht ausklinken. Es gehört genauso zu diesem Menschen dazu, macht ihn aus somit und auch die Beziehung. Man kann nicht die Rosinen rauspicken und ein Negativ-Thema ausschalten. Man muss dieses Thema in die Wertung der Beziehung mit einbeziehen und dann sieht es schon meist ganz anders aus, nämlich realistisch.

Warum verhält sich ein WE-Papa so komisch mit der Tochter bzw. warum tut er Dinge die er ohne Trennung nicht getan hätte (im Bett schlafen lassen etc.)? Diese Art des Umgangs ist eine Form von sozialer Verwahrlosung ! Ganz einfach. So ein Papasklave ist ein heruntergekommener Typ als Vater.

Übrigens ist der Text von Reneemäuschen hier ganz toll und ich stimme allem zu. Ich konnte mir auch sehr viel für mich aus dem Text ziehen. Danke dafür liebe Renee.
Und lucky hat auch ganz toll geschrieben.

LG

Hallo Kleinermaulwurff,
eine zweiwöchige Regelung fände ich auch besser. Denn dann wüßte auch ich immer wann die Kleine da ist und wann nicht. Da sie nicht immer das ganze Wochenende bei meinem Freund ist (mal von Donnerstag bis Samstags, oder nur Donnerstag auf Freitag und dann Samstag auf Sonntag), fällt es mir auch immer schwer wenn ich was fürs Wochenende plane.

Das mein Partner seine jüngste Tochter völlig überzogen behandelt, fällt so ziemlich jedem auf. Mein Freund verschießt da allerdings seine Augen oder er bemerkt es tatsächlich nicht. Er meint es wäre normal, wenn man Kinder hat, sich jede freie Minute um sie auch zu kümmern. Sicher, aber kümmern ist etwas anderes als durchgehend Kinderkarneval zu veranstalten und sich jedem Wunsch zu beugen. Kein Wunder das die Kleine bei Papa wohnen möchte, da gibt es keine Pflichten, nur Rechte. Es gibt kein geschimpfe, immer nur gute Laune. Man braucht sich nicht mit sich selbst beschäftigen, dafür ist Papa da, der macht Animationsprogramm, vom wachwerden bis zum einschlafen.

Das er auch mich ausnutzt, sieht er glaube ich nicht so. Er meint das es normal ist für eine Partnerschaft das man alles teilt und alles für den anderen macht. Ich stimme dem auch zu, nur scheint er zu vergessen, dass seine Kinder nicht meine Kinder sind. Und er die Kosten für seine Kinder sich mit den Müttern teilen soll. Das sich die leibliche Mutter des älteren Sohnes nicht für ihr Kind interessiert und schon mal gar nicht für irgendwelche Kosten, dafür kann ich ja nichts. Die hat mittlerweile auch schon so viele Kinder (alle von unterschiedlichen Vätern), da kann man anscheinend auch schon mal eines vergessen.
Ich glaube nicht, dass er darauf aus ist, eine Frau zu finden, die ihm die Kosten für sich und seine Kinder abnimmt, ich glaube wirklich das er die Einstellung hat in einer Beziehung wird alles geteilt.
Das macht das Ergebnis natürlich nicht besser.

Das er etwas an seiner Einstellung zur Erziehung seiner jüngsten Tochter etwas ändert, wird mit Sicherheit nicht passieren, das ist mir mittlerweile auch klar. Du hast Recht, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als mich abzugrenzen, wenn es mir zu viel wird und mir dann auch kein schlechtes Gewissen von ihm einreden darf.

Mittlerweile frage ich mich selbst, wie viel Wert diese Beziehung auf lange Sicht hat, nur bin ich im Moment noch gefühlsmäßig zu sehr verstrickt oder vielleicht noch nicht genervt genug um diese Beziehung zu beenden. Er ist ein netter Kerl und ich liebe ihn, aber seine Einstellung zu seinen Kinder, woran sich bestimmt in den nächsten Jahren nichts ändern wird, ist schwer zu ertragen.

LG

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16. Februar 2010 um 17:31
In Antwort auf amelie_12846246

Hallo Kleinermaulwurff,
eine zweiwöchige Regelung fände ich auch besser. Denn dann wüßte auch ich immer wann die Kleine da ist und wann nicht. Da sie nicht immer das ganze Wochenende bei meinem Freund ist (mal von Donnerstag bis Samstags, oder nur Donnerstag auf Freitag und dann Samstag auf Sonntag), fällt es mir auch immer schwer wenn ich was fürs Wochenende plane.

Das mein Partner seine jüngste Tochter völlig überzogen behandelt, fällt so ziemlich jedem auf. Mein Freund verschießt da allerdings seine Augen oder er bemerkt es tatsächlich nicht. Er meint es wäre normal, wenn man Kinder hat, sich jede freie Minute um sie auch zu kümmern. Sicher, aber kümmern ist etwas anderes als durchgehend Kinderkarneval zu veranstalten und sich jedem Wunsch zu beugen. Kein Wunder das die Kleine bei Papa wohnen möchte, da gibt es keine Pflichten, nur Rechte. Es gibt kein geschimpfe, immer nur gute Laune. Man braucht sich nicht mit sich selbst beschäftigen, dafür ist Papa da, der macht Animationsprogramm, vom wachwerden bis zum einschlafen.

Das er auch mich ausnutzt, sieht er glaube ich nicht so. Er meint das es normal ist für eine Partnerschaft das man alles teilt und alles für den anderen macht. Ich stimme dem auch zu, nur scheint er zu vergessen, dass seine Kinder nicht meine Kinder sind. Und er die Kosten für seine Kinder sich mit den Müttern teilen soll. Das sich die leibliche Mutter des älteren Sohnes nicht für ihr Kind interessiert und schon mal gar nicht für irgendwelche Kosten, dafür kann ich ja nichts. Die hat mittlerweile auch schon so viele Kinder (alle von unterschiedlichen Vätern), da kann man anscheinend auch schon mal eines vergessen.
Ich glaube nicht, dass er darauf aus ist, eine Frau zu finden, die ihm die Kosten für sich und seine Kinder abnimmt, ich glaube wirklich das er die Einstellung hat in einer Beziehung wird alles geteilt.
Das macht das Ergebnis natürlich nicht besser.

Das er etwas an seiner Einstellung zur Erziehung seiner jüngsten Tochter etwas ändert, wird mit Sicherheit nicht passieren, das ist mir mittlerweile auch klar. Du hast Recht, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als mich abzugrenzen, wenn es mir zu viel wird und mir dann auch kein schlechtes Gewissen von ihm einreden darf.

Mittlerweile frage ich mich selbst, wie viel Wert diese Beziehung auf lange Sicht hat, nur bin ich im Moment noch gefühlsmäßig zu sehr verstrickt oder vielleicht noch nicht genervt genug um diese Beziehung zu beenden. Er ist ein netter Kerl und ich liebe ihn, aber seine Einstellung zu seinen Kinder, woran sich bestimmt in den nächsten Jahren nichts ändern wird, ist schwer zu ertragen.

LG

Hallo
Nee, das ist sicher nicht normal. Und Eltern in intakten Familie bespaßen sicher ihr Kind nicht jede Minute.
Man hat ja auch noch ein eigenes Leben.
Mein Mann wollte mir, solange ich keine eigenen Kinder hatte, auch alles möglich einreden, wie das mit Kindern sei. Weil ich ja angeblich als Nichtmutter das ganze nicht nachvollziehen könne. Das hat mich damals sehr geärgert und nun bin ich selbst Mutter und weiß dass ICH Recht hatte mit meiner Einschätzung.

Ich finde das mit dieser Pseudo-Gutmenschen-Gleichbehan dlungs-Theorie auch ziemlich armseelig. Ich hab ja selbst so Hippie-Eltern. Vor allem meine Mutter.
Die kommt auch immer mit so Kram an und in Wahrheit wird sowas aber dazu missbraucht um seinen Willen durchzusetzen oder egoistisch vom anderen mehr zu verlangen als man selbst zu geben bereit ist.
Von wegen man teilt alles und so.
Teilen ist ja eigentlich etwas schönes. Aber wenn man den anderen dazu bringen will, dass er die eigenen riesen Lasten mit einem teilen soll, die einfach durch eigene Fehler in der Vergangenheit aufgetürmt worden sind, dann ist das vermessen.
Es kommt also sehr darauf an was man miteinander teilt und was einfach unzumutbar ist und in erster Linie selbst ausgebadet werden muss.
Ich habe auch so hart über ihn geurteilt, weil die Sache mit dem Fußballspiel mir ziemlich sauer aufgestoßen ist. Dass er also selbst sehr auf seinen Freiraum bedacht ist und den anderer gerne auch noch für sich nutzt.

Ja das ist das Problem bei Männern mit Kindern. Mann begibt sich in die Beziehung und will mal schauen ob man mit all dem kann. Und prompt steckt man schon so tief in allem drin, dass man nicht mehr gehen kann, obwohl man gemerkt hat, dass das alles im Grunde inakzeptabel ist.

Bei meinem Ex war das auch so. Ich musste erst mal durch eine harte Schule bis ich gehen konnte. Es musste ein bestimmter Punkt des Leidens erreicht werden, bis ich mich wieder auf mich besonnen habe.

Weißt Du, diese Sache mit den Kindern eines Mannes kann eine Frau wirklich dahin bringen, dass sie sich immer weiter von sich entfernt. Ich meine klar. So Kinder beschäftigen einen ja echt, sie stellen Ansprüche und erfordern viel Engagement etc.
Und auf einmal schaut man sich um und merkt, dass sich irgendwie eigentlich alles nur noch durch das Kind um den Mann dreht. Auf der einen Seite bringt der Mann eine Belastung mit und diese Belastung führt noch dazu dass sich alles um ihn dreht. Eigentlich echt verdreht.
Bei mir war es irgendwann echt so weit dass ich mich völlig in allem verloren hatte. Ich war mit dem Kampf beschäftigt, damit dem Mann etwas zu beweisen, ihn auf den Rechten Pfad bringen zu wollen, im Umgang mit dem Kindern einen Weg finden zu wollen durch den ich mich nicht zu wenig und nicht zuviel einsetze etc.
Irgendwann schaute ich mich um und fragte mich wo ich eigentlich bleibe, wer ich in dieser Konstellation eigentlich bin.
Und siehe da, im Ergebnis kam raus dass ich ganz schön geschrumpft worden war.
Nach der Trennung tat es gut wieder zu mir zu finden, ohne Hirnkrampf den Alltag zu leben, ohne ständige Grübelei was normal ist und was nicht, ohne ständig zu überlegen wie man dem Mann etwas klar machen kann was eigentlich für jeden Menschen mit gesundem Menschenverstand klar auf der Hand liegt.
Sehr sehr anstrengend.

Und weißte was. Ich bin wieder in so einem Schlamassel gelandet. Mein Mann hat ja auch ein Kind aus erster Ehe. Und ich bin also heute noch mit solchen Themen beschäftigt und es geht mir bis heute nicht gut damit.

LG

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16. Februar 2010 um 20:38
In Antwort auf an0N_1296141299z

Hallo
Nee, das ist sicher nicht normal. Und Eltern in intakten Familie bespaßen sicher ihr Kind nicht jede Minute.
Man hat ja auch noch ein eigenes Leben.
Mein Mann wollte mir, solange ich keine eigenen Kinder hatte, auch alles möglich einreden, wie das mit Kindern sei. Weil ich ja angeblich als Nichtmutter das ganze nicht nachvollziehen könne. Das hat mich damals sehr geärgert und nun bin ich selbst Mutter und weiß dass ICH Recht hatte mit meiner Einschätzung.

Ich finde das mit dieser Pseudo-Gutmenschen-Gleichbehan dlungs-Theorie auch ziemlich armseelig. Ich hab ja selbst so Hippie-Eltern. Vor allem meine Mutter.
Die kommt auch immer mit so Kram an und in Wahrheit wird sowas aber dazu missbraucht um seinen Willen durchzusetzen oder egoistisch vom anderen mehr zu verlangen als man selbst zu geben bereit ist.
Von wegen man teilt alles und so.
Teilen ist ja eigentlich etwas schönes. Aber wenn man den anderen dazu bringen will, dass er die eigenen riesen Lasten mit einem teilen soll, die einfach durch eigene Fehler in der Vergangenheit aufgetürmt worden sind, dann ist das vermessen.
Es kommt also sehr darauf an was man miteinander teilt und was einfach unzumutbar ist und in erster Linie selbst ausgebadet werden muss.
Ich habe auch so hart über ihn geurteilt, weil die Sache mit dem Fußballspiel mir ziemlich sauer aufgestoßen ist. Dass er also selbst sehr auf seinen Freiraum bedacht ist und den anderer gerne auch noch für sich nutzt.

Ja das ist das Problem bei Männern mit Kindern. Mann begibt sich in die Beziehung und will mal schauen ob man mit all dem kann. Und prompt steckt man schon so tief in allem drin, dass man nicht mehr gehen kann, obwohl man gemerkt hat, dass das alles im Grunde inakzeptabel ist.

Bei meinem Ex war das auch so. Ich musste erst mal durch eine harte Schule bis ich gehen konnte. Es musste ein bestimmter Punkt des Leidens erreicht werden, bis ich mich wieder auf mich besonnen habe.

Weißt Du, diese Sache mit den Kindern eines Mannes kann eine Frau wirklich dahin bringen, dass sie sich immer weiter von sich entfernt. Ich meine klar. So Kinder beschäftigen einen ja echt, sie stellen Ansprüche und erfordern viel Engagement etc.
Und auf einmal schaut man sich um und merkt, dass sich irgendwie eigentlich alles nur noch durch das Kind um den Mann dreht. Auf der einen Seite bringt der Mann eine Belastung mit und diese Belastung führt noch dazu dass sich alles um ihn dreht. Eigentlich echt verdreht.
Bei mir war es irgendwann echt so weit dass ich mich völlig in allem verloren hatte. Ich war mit dem Kampf beschäftigt, damit dem Mann etwas zu beweisen, ihn auf den Rechten Pfad bringen zu wollen, im Umgang mit dem Kindern einen Weg finden zu wollen durch den ich mich nicht zu wenig und nicht zuviel einsetze etc.
Irgendwann schaute ich mich um und fragte mich wo ich eigentlich bleibe, wer ich in dieser Konstellation eigentlich bin.
Und siehe da, im Ergebnis kam raus dass ich ganz schön geschrumpft worden war.
Nach der Trennung tat es gut wieder zu mir zu finden, ohne Hirnkrampf den Alltag zu leben, ohne ständige Grübelei was normal ist und was nicht, ohne ständig zu überlegen wie man dem Mann etwas klar machen kann was eigentlich für jeden Menschen mit gesundem Menschenverstand klar auf der Hand liegt.
Sehr sehr anstrengend.

Und weißte was. Ich bin wieder in so einem Schlamassel gelandet. Mein Mann hat ja auch ein Kind aus erster Ehe. Und ich bin also heute noch mit solchen Themen beschäftigt und es geht mir bis heute nicht gut damit.

LG

Liebe kleinermaulwurff,
ich muss mich hier schnell mal reinschleichen und dir - das Wichtigste - alles Gute für die bevorstehende Geburt wünschen!

Aber erzähl mal nicht nur den Anderen hier, dass sie sich auf sich konzentrieren sollen Du und euer Baby seid jetzt wichtig und die ganzen anderen Probleme mit wegen Kind deines Mannes etc. können getrost erstmal gaaanz weit weg geschoben werden. Das wird alles - und schließlich hast du dann ja schon zwei Kinder mit ihm. Das hat sonst niemand!

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17. Februar 2010 um 10:36
In Antwort auf apfelzimt

Liebe kleinermaulwurff,
ich muss mich hier schnell mal reinschleichen und dir - das Wichtigste - alles Gute für die bevorstehende Geburt wünschen!

Aber erzähl mal nicht nur den Anderen hier, dass sie sich auf sich konzentrieren sollen Du und euer Baby seid jetzt wichtig und die ganzen anderen Probleme mit wegen Kind deines Mannes etc. können getrost erstmal gaaanz weit weg geschoben werden. Das wird alles - und schließlich hast du dann ja schon zwei Kinder mit ihm. Das hat sonst niemand!

Danke liebe Apfelzimt
Ja, das ganze hat mich auch sehr überraschend heesucht. Ich dachte es wäre alles klar und übereinstimmend entschieden und dann sowas.

Da kommt dann so eine Hiobsbotschaft mit der man nicht rechnete.
Der Gedanke, dass ich jederzeit gehen kann und den ganzen Müll nicht mehr mitmachen muss hält mich gerade aufrecht und lässt mich auf die bevorstehende Geburt konzentrieren.

Ich habe mich in Gedanken unabhängig gemacht von alledem. Denn gerade der Umstand dass ich zwei Kinder mit ihm haben werde macht mich gerade so traurig.
Ich habe auf einmal das Gefühl bekommen, dass nicht mal 10 Kinder ausreichen um gegen diese Kräfte anzukommen.
Denn immerhin werde ich ja mit diesen zwei Kindern an die Ex ausgeliefert, weil er 1 Kind mit ihr hat. Der Umstand dass er 1 Kind mit ihr hat, ist also in der Lage eine ganze Familie, samt 2 oder auch mehr Kindern in Geiselhaft zu nehmen.
Daher habe ich gerade den Glauben an unsere Einheit verloren.
Denn es wird immer ein Einfallstor vorhanden sein, durch das Feinde alles zerstören können.
Allein das Gefühl, dass dem Feind diese Möglichkeit gegeben wird, ist schon das Bedrohliche.

Meine letzte Schwangerschaft und die erste Zeit mit Baby war ja von alledem überschattet. Aber ich habe alles durch viel Kraft irgendwie gestemmt.
Nun habe ich die Befürchtung dass ich dieses mal vielleicht sogar in eine Depression verfallen könnte, also die berühmte nachgeburtliche Depression.
Dennoch hält der Gedanke gehen zu können mich aufrecht und das werde ich auch tun, um mich eben auf mich konzentrieren zu können.
Wie ich es anderen schon geschrieben habe. Wenn man weiß dass sich der andere nicht ändern wird, dann kann man entscheiden ob man damit kann oder gehen.
Ich kann damit nicht mehr.

Danke für Deine Worte liebe Apfelzimt.
Ich hoffe auch dass sich doch alles irgendwie in Wohlgefallen auflösen wird. Ich rechne jedoch mit allem.

LG

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9. März 2010 um 11:53


na dann mach ihm einfach klar, dass er mit ihr woanders hingehen soll, solange sie da ist (Spielplatz, Hallenbad etc.)Freizeitgestaltung eben. Falls du dich irgendwie für die Kleine interessierst, kannst du sie ja begleiten, vielleicht bessert sich dann euer Verhältnis. Und ansonsten muss er eben mit ihr in seine Wohnung gehen, soll halt der 18jährige ausziehen, ist wohl alt genug. Alles zu missachten und Dinge mutwillig kaputt zu machen geht nun mal nicht. Oder du lässt es dir eben gefallen und lebst damit.

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9. März 2010 um 13:05
In Antwort auf silvia_12334386


na dann mach ihm einfach klar, dass er mit ihr woanders hingehen soll, solange sie da ist (Spielplatz, Hallenbad etc.)Freizeitgestaltung eben. Falls du dich irgendwie für die Kleine interessierst, kannst du sie ja begleiten, vielleicht bessert sich dann euer Verhältnis. Und ansonsten muss er eben mit ihr in seine Wohnung gehen, soll halt der 18jährige ausziehen, ist wohl alt genug. Alles zu missachten und Dinge mutwillig kaputt zu machen geht nun mal nicht. Oder du lässt es dir eben gefallen und lebst damit.

Na,
dass macht er mittlerweile schon, weil ich mich an den Tagen, an denen die Keine da ist ausklinke. ich nehme nur noch höchstens an einem Tag in der Woche an gemeinsamen Aktivitäten teil und sehe zu das er sie mit in seine Wohnung nimmt.
Seine 18 jährige Stieftochter und sein 18 jähriger Sohn (aus einer vorherigen Beziehung, nicht von seiner Exfrau) gehen beide noch zur Schule. Sein Sohn wohnt auch erst seit ein paar Monaten bei ihm, er wurde sein ganzes Leben nur rumgereicht, von der Oma zur Tante, von der Tante zur Oma mütterlicherseits und die ganze Kette wieder zurück. Ein richtiges Zuhause hat der Junge nie gehabt. Ihn vor die Tür zu setzen damit Platz für die Kleine ist, fänd ich ehrlich gesagt das allerletzte.
Ich halte mich jetzt raus aus seinem privatem Chaos, bleibe zu Hause wenn die Kleine da ist und nehme nur an einem Tag für ein paar Stunden an irgendetwas teil. Danach fahre ich nach Hause, allein. Für mich ist es so am Besten, ich kann den Terror einfach mehr ertragen.

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