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"Erziehung" bei Freunden

31. Mai 2015 um 9:59

Hallo zusammen.
Wie handhabt ihr das bei euch, wenn ihr Freunde oder Bekannte habt, die eurer Meinung nach Flasche Dinge tun? Ich weiß nicht ob man mir einfach nur mit richtigen Worten erklären muss, dass ich falsch liege oder einfach nur wie ich mit der Situation umgehen soll, denn ich weiß einfach nicht weiter.
Normalerweise bin ich kein Mensch, der etwas stillschweigend hinnimmt. Wenn mir was nicht passt, oder etwas nicht verstehe, dann hinterfrage ich immer alles.
Jedenfalls ist es jetzt so, dass Freunde von uns einen Sohn bekommen haben. Nennen wir ihn einfach Günther. Günther ist jetzt 6 Monate alt und hatte ziemlich starke Koliken, Die sich aber nie zeigten, wenn ich zu Besuch war...
Es sind so viele Sachen die mir aufgefallen sind, die meiner Meinung nach gar nicht gehen. Vorher möchte ich noch sagen, dass ich keine Bestätigung Suche, dass ich Recht haben möchte, sondern erklärt haben will, warum so gehandelt wird und wie ich damit umgehen kann, da ich die Eltern von Günther nicht darauf ansprechen will, denn in Erziehung anderer soll man sich ja nicht einmischen. Vielleicht schreib ich mir auch einfach nur meinen "Frust" von der Seele...

1. es gibt keine festen Schlafzeiten. Das Kind schläft dort, wo es sich meistens befindet, während des Spielens auf dem Boden oder auf dem Schoß, wo wir bei Punkt

2. ankommen: er sitzt seit Geburt an nur auf dem Schoß eines Elternteils. Bewegt sich kaum bis nie und gibt auch keine Laute von sich.

3. wenn er sich mal mit schreien meldet, dann brabbeln die Eltern gleich das ganze Sortiment runter (ein furtz hängt queer, es sind die Koliken, es ist Hunger, Bauchweh, er ist müde, ihm ist langweilig...) tun aber nichts dagegen. Neulich ist es dann passiert, dass zu Günther gesagt wurde: "du bist so dumm" "du bist dämlich" "du Hornochse"... Und weil er schrie wurde ihm einfach ein Stück Brot in den Mund gestopft und sich köstlich darüber amüsiert, dass man das schreien nicht mehr hörte.

4. er muss ins Bett wenn die Eltern schlafen, weil beide gerne ausschlafen und "keinen Bock haben früh aufzustehen". Spricht: er bleibt auch bis 3 Uhr morgens wach und schläft dann bis 13-14 Uhr.

5. wird er schon ab dem 4 Monat gefüttert und es wurde nicht gestillt, da laut Aussage der Mutter "pre Nahrung besser und nahrhafter als Muttermilch ist"

6. seit einem Monat wird Günther in einen hochstuhl geschnallt wenn er gefüttert wird obwohl er mal gerade angefangen hat sich zu drehen und sitzen kann er noch nicht.

Da gibt's noch mehr Punkte, die alle so in diese Richtung gehen.

Ich bin teilweise fassungslos und mir tut der kleine Mann auch manchmal echt leid. Wie kann ich damit am besten umgehen?

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31. Mai 2015 um 14:27

Mhm...
Der Umgang von anderen Eltern mit ihren Kindern ist nicht immer nachvollziehbar und auch nicht immer schön mit anzusehen...

Ich kann verstehen, dass du irritiert bist und bei manchen Dingen Bauchweh bekommst wenn du sie miterlebst.

Ich persönlich halte mich aus dem Umgang anderer Eltern mit ihren Kinder weitestgehend raus, solange die Kinder weder körperlich noch Psychisch durch deren Verhalten belastet werden.

Ein bekanntes Elternpaar gehen mit ihren beiden Kinder in meinen Augen verbal sehr grob um. Da fallen Sätze wie "Wenn du nicht das gleich tust, kleb ich dir eine" - "Du hast hier garnichts zu sagen" etc.

Gewalt wird angedroht, jedoch nicht umgesetzt. Das ältere Mädchen ist sehr schüchtern, spricht sehr wenig für ihr Alter. In meinen Augen liegt das am Umgang ihrer Eltern mit ihr. Ich habe ihnen schon gesagt, dass ich Beleidigungen oder Gewaltandrohungen nicht hören möchte solange wir anwesend sind. Das wird belächelt...

Bei den von dir beschriebenen Punkten würde ich auch bei den Beleidigungen Partei ergreifen auch unter dem Argument, dass ich nicht möchte, dass mein Kind solche Worte hört.

Dinge wie Tagesabläufe, Ernährung oder Schlafgewohnheiten sind Dinge, die du nicht andern können wirst.

Ich denke, solange das Kind nicht vernachlässigt oder misshandelt wird solltest du dir deine Energie sparen, denn du wirst es nicht ändern können...

LG

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31. Mai 2015 um 14:46

Grundsätzlich
mische ich mich nicht in das Erziehungsverhalten meiner Freunde oder Bekannten ein. Das muss jeder für sich selbst wissen. Das was du schilderst klingt z.T. sicher nicht ideal, aber so lange ich nicht um Hilfe oder Rat gebeten werde, dränge ich meine Meinung auch niemanden auf.

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31. Mai 2015 um 14:50
In Antwort auf xxmaybexx1

Mhm...
Der Umgang von anderen Eltern mit ihren Kindern ist nicht immer nachvollziehbar und auch nicht immer schön mit anzusehen...

Ich kann verstehen, dass du irritiert bist und bei manchen Dingen Bauchweh bekommst wenn du sie miterlebst.

Ich persönlich halte mich aus dem Umgang anderer Eltern mit ihren Kinder weitestgehend raus, solange die Kinder weder körperlich noch Psychisch durch deren Verhalten belastet werden.

Ein bekanntes Elternpaar gehen mit ihren beiden Kinder in meinen Augen verbal sehr grob um. Da fallen Sätze wie "Wenn du nicht das gleich tust, kleb ich dir eine" - "Du hast hier garnichts zu sagen" etc.

Gewalt wird angedroht, jedoch nicht umgesetzt. Das ältere Mädchen ist sehr schüchtern, spricht sehr wenig für ihr Alter. In meinen Augen liegt das am Umgang ihrer Eltern mit ihr. Ich habe ihnen schon gesagt, dass ich Beleidigungen oder Gewaltandrohungen nicht hören möchte solange wir anwesend sind. Das wird belächelt...

Bei den von dir beschriebenen Punkten würde ich auch bei den Beleidigungen Partei ergreifen auch unter dem Argument, dass ich nicht möchte, dass mein Kind solche Worte hört.

Dinge wie Tagesabläufe, Ernährung oder Schlafgewohnheiten sind Dinge, die du nicht andern können wirst.

Ich denke, solange das Kind nicht vernachlässigt oder misshandelt wird solltest du dir deine Energie sparen, denn du wirst es nicht ändern können...

LG

Danke
Für die versttändlichen Sätze. So ähnlich seh ich das auch. Mein Sohn bekommt von dem ganzen zum Glück nichts mit, er schläft ab 18 Uhr und dann kommt meist Besuch. Mein Sohn ist im gleichen Alter.

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31. Mai 2015 um 17:52
In Antwort auf aysel_12520151

Grundsätzlich
mische ich mich nicht in das Erziehungsverhalten meiner Freunde oder Bekannten ein. Das muss jeder für sich selbst wissen. Das was du schilderst klingt z.T. sicher nicht ideal, aber so lange ich nicht um Hilfe oder Rat gebeten werde, dränge ich meine Meinung auch niemanden auf.

Ja
Das sehe ich auch so, deswegen hab ich hier eben meinen Frust abgelassen.

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1. Juni 2015 um 18:08

Teilweise mein Reden.
Mir würde nie einfallen sie zu kritisieren, das habe ich jedoch erwähnt. Ich rede auch nicht von festen Schlafzeiten, ich rede davon, dass sie BESTIMMT wann das Kind müde ist/ sein soll/ zu schlafen hat. Und zwar dann, wenn sie auch müde ist. Das finde ich dem Kind gegenüber einfach nicht fair.
Mit den Beleidigungen werde ich es so handhaben, dass wenn sie meint ihr Kind beleidigen zu müssen ist es die eine Sache. Sollte mein Kind aber anwesend sein, dann werd ich der was pfeifen, da ich nicht möchte, dass mein Kind so etwas mitbekommt und wohlmöglich noch was aufschnappt.

Wenn es für andere normal ist solche erziehungsmaßnahmen durchzuführen, bitte. Aber aufregen tu ich mich trotzdem innerlich, einfach weil es für mich nicht nachvollziehbar ist. Gut, auf der anderen Seite muss auch nichts von dem für mich nachvollziehbar sein, keine Frage, was mich trotzdem nicht daran hindert es anders zu machen.
Brot in den Mund eines Säuglings zu stopfen, weil es einen nervt, wenn es schreit, scheint ja wohl doch nicht nur bei ihr normal zu sein.

Ich habe mich hier an das Forum Gewand, gerade damit mir vielleicht einer sagen kann, warum man so handelt, Interesse halber. Nicht damit hier für irgendwen Partei ergriffen wird.

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1. Juni 2015 um 19:45

Ist es denn nicht auch einmischen?
Ich gebe dir da 100% Recht, dass man so nicht mit seinem Kind reden darf! Ich weiß nur nicht ob sie es mit Absicht macht und es auch so meint oder "im Spaß" bzw spaßigem Sinne. Aber wenn wir Ca 3 Stunden Zeit miteinander verbringen, dann kommt das Ca 6- 10 mal vor, dass sie Günther gegenüber so was an den Kopf schmeißt. Gut, er ist 6 Monate alt und "versteht" es wohl noch nicht, aber irgendwann ist ja die Gewohnheit drin.
Dass du das mit dem schlagen erwähnst macht mir gerade echt ein wenig Angst, wir haben nämlich vor einigen Wochen mal darüber geredet und sie ist der Meinung, dass "ein klapps auf den arsch hat mir als Kind auch nichts ausgemacht."
Ich möchte auf gar keinen Fall, dass hier geschlagen wird, ich wüsste auch gar nicht wie ich damit umgehen sollte oder in der Situation reagieren sollte, wenn das mal passieren sollte. Mit ist die Freundschaft zu ihr echt wichtig und wir kennen uns jetzt 3 Jahre lang und hatten nie Streit oder Ärger, das macht mich jetzt echt fertig.

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1. Juni 2015 um 22:18

Als Freunde sind beide sehr nett
Und das ist wohl auch der Grund, warum mich das so stutzig macht, denn (wir kennen uns seit 3 Jahren) vor der Schwangerschaft wurde ganz anders geredet.
Alá
- ich werde definitiv stillen, das ist das beste was man machen kann.
- bei uns wird es keine glässchen geben, ich koche immer frisch.
- wie kann man sein Kind nur zum einkaufen in einen Maxi cosi setzen, das ist voll schädlich für den Rücken!
- Eltern die in Gegenwart von Kindern "scheisse" oder "f*ck" sagen gehen mal gar nicht, das lernen die kleinen doch Ruck zuck auch.

Ich glaube das ich deswegen auch so drauf bin, weil sich ziemlich viel wiederbringt und mir manchmal mein Gefühl sagt, dass sie Günther nur hat, weil es ihre Eltern wollten. Ständig redet sie von dem Idealbild, was die Eltern verfolgen und sie ebenso nacheifern will und ihr damit vielleicht doch alles zuviel wird?
Mit Günther selbst beschäftigt sie sich nur wenn Dinge anfallen wie Windeln wechseln oder füttern, ABER sobald mal was außer der Reihe passiert, wie einmal im Monat spazieren gehen, dann wird der ganze Spaziergang mit 100 Bildern auf Instagram geteilt...

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1. Juni 2015 um 22:31

Du hast es auf den Punkt gebracht.
Ich steh mir beim formulieren ganz oft selbst im Weg, das tut mir manchmal auch echt leid.

Ich werde das ganze weiterhin beobachten und sie einfach mal fragen, warum sie solche Äußerungen tätigt und was ihr Idealfall wäre, also wie etwas ihrer Meinung nach ablaufen muss, dass Günther eine positive und keine negative Ansprache erhält, ich glaube das ist weder kritisierend noch beleidigend und vielleicht erwischt sie sich ja selbst dabei, dass es nicht schlau ist so mit ihm zu reden.

Danke dir nochmal.

Und ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass die anderen Punkte, die mich persönlich stören, wirklich nicht "tragisch" oder Kindeswohlgefährdet sind. Vielleicht bin ich da etwas zu Übermutti, weil ich ja auch frische Mama (das erste Mal) bin und versuche alles richtig zu machen. Aber suf jeden Fall hast du recht, dass Günther wohl nicht an den restlichen Punkten zu Grunde gehen wird.
Und da kommt wieder mein persönliches Empfinden und (halb)wissen mit rein.
Mir wurde von meiner Hebame gesagt, dass Kinder erst im hochstuhl oder generell erst sitzen (Schoß) dürfen, wenn sie sich schon alleine zum Sitzen aufrichten können.
Das soll sonst zu späteren Rückenproblemen führen, weil der Rücken eines Säuglings Muskeltechnisch noch nicht zum sitzen geeignet ist. Wenn das nicht stimmen sollte, dann hätte ich gerne eine andere Definition davon, also Gegenargument, dass Kinder in dem Alter sehr wohl sitzen sollten, weil... Einfach nur zu meinem Verständnis. Danke.

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1. Juni 2015 um 22:35

Ja, das hab ich jetzt auch eingesehen.
Solange sein wohl nicht gefährdet ist, würde und sollte ich mich auch nicht einmischen. Was in meinen Augen gut ist, ist in anderen Augen wieder anders zu sehen. So macht es jeder anders und man wird ja später sehen, ob man alles richtig gemacht hat oder was man im Nachhinein doch bereut. Aber das ist ja zum Glück nicht meine Angelegenheit.

Danke auch dir für diese schnelle und ehrliche Meinung.

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3. Juni 2015 um 22:07

Hallo,
ich wurde auf diesen Beitrag hingewiesen mit der Bitte, mir diesen einmal durchzulesen und ggf. zu antworten.

Vielleicht habt ihr schon einmal von dem Verein schutzlos-wehrlos e.V. gehört. Wir beschäftigen uns mit Kindesmisshandlung und Vernachlässigung. An uns treten sehr viele Menschen betreffend dieser Thematik heran.
Es sind Schilderungen wie die von shabbycake.
Wenn man nicht selbst eine solche Situation beobachtet hat, ist es schwer, das Geschilderte einzuschätzen. In jedem Fall raten wir aber immer auf das eigene Bauchgefühl zu hören. Sicherlich handhaben viele Familien gewisse Dinge anders als man selbst aber nach vielen Vorfällen ergibt sich auch ein Gesamtbild. Man sieht, wie Eltern mit ihren Kind umgehen, liebevoll oder nicht. Ob sie schnell und oft genervt sind. Wie sich das Kind verhält. Hier spielen ganz viele Faktoren und Situationen eine Rolle. Lässt dieses dumpfe Bauchgefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist, nicht nach sondern verstärkt sich im Laufe der Zeit sogar noch, dann sollte man seinen eigenen Instinkt vertrauen. Es geht hier nicht darum, etwas besser zu wissen, besser zu können sondern einzig und allein darum, Eltern die vielleicht überfordert sind zu helfen und Kinder zu schützen.

Wenn ein Gespräch möglich ist, dann sollte das Gespräch mit den Eltern auch gesucht und geführt werden. Nicht angreifend, nicht vorwurfsvoll sondern aufrichtig und besorgt. Vielleicht benötigen beide Hilfe im Umgang mit ihrem Kind aber schämen sich nach Hilfe zu fragen. Ein solches Gespräch sollte man nicht aus Scham scheuen, weil man Angst davor hat, dass man die Situation vielleicht doch falsch eingeschätzt hat.

Wenn Dir ein solch offenes Gespräch Unbehagen bereitet, Du nicht weisst, wie Du ein solches Gespräch führen sollst, Du Angst hast, dass sich die Eltern verschließen könnten, Dich gar abweisen und den Kontakt mit Dir abbrechen, dann ruf bitte beim Jugendamt an. Das Jugendamt MUSS jedem Hinweis nachgehen. Die Mitteilung kann auch anonym erfolgen.

Du kannst uns auch gerne kontaktieren und wir versuchen mit Dir den richtigen Weg zu finden.

LG




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4. Juni 2015 um 20:55

Wie kann..
.. Ich deiner Meinung nach das nächste mal richtig reagieren?

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4. Juni 2015 um 20:59
In Antwort auf sergei_12058308

Hallo,
ich wurde auf diesen Beitrag hingewiesen mit der Bitte, mir diesen einmal durchzulesen und ggf. zu antworten.

Vielleicht habt ihr schon einmal von dem Verein schutzlos-wehrlos e.V. gehört. Wir beschäftigen uns mit Kindesmisshandlung und Vernachlässigung. An uns treten sehr viele Menschen betreffend dieser Thematik heran.
Es sind Schilderungen wie die von shabbycake.
Wenn man nicht selbst eine solche Situation beobachtet hat, ist es schwer, das Geschilderte einzuschätzen. In jedem Fall raten wir aber immer auf das eigene Bauchgefühl zu hören. Sicherlich handhaben viele Familien gewisse Dinge anders als man selbst aber nach vielen Vorfällen ergibt sich auch ein Gesamtbild. Man sieht, wie Eltern mit ihren Kind umgehen, liebevoll oder nicht. Ob sie schnell und oft genervt sind. Wie sich das Kind verhält. Hier spielen ganz viele Faktoren und Situationen eine Rolle. Lässt dieses dumpfe Bauchgefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist, nicht nach sondern verstärkt sich im Laufe der Zeit sogar noch, dann sollte man seinen eigenen Instinkt vertrauen. Es geht hier nicht darum, etwas besser zu wissen, besser zu können sondern einzig und allein darum, Eltern die vielleicht überfordert sind zu helfen und Kinder zu schützen.

Wenn ein Gespräch möglich ist, dann sollte das Gespräch mit den Eltern auch gesucht und geführt werden. Nicht angreifend, nicht vorwurfsvoll sondern aufrichtig und besorgt. Vielleicht benötigen beide Hilfe im Umgang mit ihrem Kind aber schämen sich nach Hilfe zu fragen. Ein solches Gespräch sollte man nicht aus Scham scheuen, weil man Angst davor hat, dass man die Situation vielleicht doch falsch eingeschätzt hat.

Wenn Dir ein solch offenes Gespräch Unbehagen bereitet, Du nicht weisst, wie Du ein solches Gespräch führen sollst, Du Angst hast, dass sich die Eltern verschließen könnten, Dich gar abweisen und den Kontakt mit Dir abbrechen, dann ruf bitte beim Jugendamt an. Das Jugendamt MUSS jedem Hinweis nachgehen. Die Mitteilung kann auch anonym erfolgen.

Du kannst uns auch gerne kontaktieren und wir versuchen mit Dir den richtigen Weg zu finden.

LG




Jugendamt -.-
Es dreht sich ja um "Moment-Situationen" die bestimmt nicht auftreten, wenn jemand vom Jugendamt da ist, also ich meine damit nicht, dass die sich anders geben würden, nur wird in dem Moment wohl kein Brot zur Hand sein oder die Situation so sein, dass sie ihn wieder beleidigt. Das ist ja nicht so wie mit blauen Flecken, die trotzdem da sind, auch wenn "heute" mal nicht geschlagen wird. Aber welche Indizien sprechen dafür, dass das Kind beleidigt wird?

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4. Juni 2015 um 21:04

Ich denke..
.. Früher oder später wird das ganze noch eskalieren wenn noch schlimmere Sachen dazu kommen. Irgendwann kann ich meine Klappe einfach nicht mehr halten.

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