Home / Forum / Meine Familie / Erzieherin vs. Eltern

Erzieherin vs. Eltern

18. Januar 2009 um 17:09

Hallo, hab gestern ein Gespräch in der Bahn mitgehört. Thema war das Kinder im Kindergarten gewickelt werden müssen.

Meine Fragen:
Müssen Kinder im Kindergarten schon trocken sein?
Ist es verboten Kinder mit Windeln nicht anzunehmen?
Werden andere Kinder die nicht gewickelt werden, dadurch beeinschränkt bzw. vernachlässigt?
Dürfen sich die Erzieherin gegen der Meinung der Eltern tätig sein? (z.B. Erzieherin möchten das Kind ohne Windel und die Eltern sind dagegen)


Diese viele Fragen, wurden versucht von 2 Frauen in der Bahn versucht zu beantworten.

Wäre gut, wenn auch mal Erzieherin ihre Meinung sagen würden.

Danke&Gruß
Tomas

Mehr lesen

19. Januar 2009 um 11:05

Also ich versuche es mal:
Müssen Kinder im Kindergarten schon trocken sein?

Eine Einrichtung, die ausschließlich als Kindergarten geführt wird und die eine Regeleinrichtugn darstellt, ist nicht dazu ausgerichtet, Kinder ,die noch nicht sauber sind, zu wicklen. Oft gibt es keinen Wickeltisch und einen Wickelraum auch nicht. Die personalle Situation läßt es auch nciht unbedingt zu, dass eine Person bei Bedarf mit einem Kind aus diesem Grund verscheindet und die andere mit 24 Kindern alleine ist.
Kinder sollten im Kindergarten(REGELEINRICHTUNG! !!) bereits in sauber und trocken sein. Ein Kindergarten kann die Sauberkeitserziehung nicht vollstädnig leisten. Natürlich passiert den Kind ab und an ein "Mißgeschick", das ist normal und kann durch Ersatzkleidung behoben werden. Auch das Anlegen von einem Windelslip für den Mittagsschlaf, kann von Kindergarten geleistet werden.

Ist es verboten Kinder mit Windeln nicht anzunehmen?

Verboten nicht. Aber wie schon geschrieben, ist es nicht wirklich angemessen. Zudem muss damit gerechnet werden, dass das Kind von anderen Kindern aufgrund dessen ausgegrenzt und gehännselt werden könnte.

Werden andere Kinder die nicht gewickelt werden, dadurch beeinschränkt bzw. vernachlässigt?

Es gibt ja zwei Kräfte pro Gruppe. Wenn aber eine ausfällt dann kann das wickeln nicht mehr übernommen werden, denn dann muss man ja 24 Kinder sich selbst überlassen. Also im Grunde ja.

Dürfen sich die Erzieherin gegen der Meinung der Eltern tätig sein? (z.B. Erzieherin möchten das Kind ohne Windel und die Eltern sind dagegen)

Ja, dürfen sie. Sie dürfen fordern, dass die Windel im Kindergarten nicht mehr verwendet wird. Ebenso könnens ie fordern, dass kein Schnuller, keine Gameboy, keine Waffensüpielzeuge usw im Kindergarten mitgebracht werden,.
Sind die Eltern für eine WIndel dann müssen sie das Kind eben selber betreuen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Januar 2009 um 18:10
In Antwort auf agaue_12061777

Also ich versuche es mal:
Müssen Kinder im Kindergarten schon trocken sein?

Eine Einrichtung, die ausschließlich als Kindergarten geführt wird und die eine Regeleinrichtugn darstellt, ist nicht dazu ausgerichtet, Kinder ,die noch nicht sauber sind, zu wicklen. Oft gibt es keinen Wickeltisch und einen Wickelraum auch nicht. Die personalle Situation läßt es auch nciht unbedingt zu, dass eine Person bei Bedarf mit einem Kind aus diesem Grund verscheindet und die andere mit 24 Kindern alleine ist.
Kinder sollten im Kindergarten(REGELEINRICHTUNG! !!) bereits in sauber und trocken sein. Ein Kindergarten kann die Sauberkeitserziehung nicht vollstädnig leisten. Natürlich passiert den Kind ab und an ein "Mißgeschick", das ist normal und kann durch Ersatzkleidung behoben werden. Auch das Anlegen von einem Windelslip für den Mittagsschlaf, kann von Kindergarten geleistet werden.

Ist es verboten Kinder mit Windeln nicht anzunehmen?

Verboten nicht. Aber wie schon geschrieben, ist es nicht wirklich angemessen. Zudem muss damit gerechnet werden, dass das Kind von anderen Kindern aufgrund dessen ausgegrenzt und gehännselt werden könnte.

Werden andere Kinder die nicht gewickelt werden, dadurch beeinschränkt bzw. vernachlässigt?

Es gibt ja zwei Kräfte pro Gruppe. Wenn aber eine ausfällt dann kann das wickeln nicht mehr übernommen werden, denn dann muss man ja 24 Kinder sich selbst überlassen. Also im Grunde ja.

Dürfen sich die Erzieherin gegen der Meinung der Eltern tätig sein? (z.B. Erzieherin möchten das Kind ohne Windel und die Eltern sind dagegen)

Ja, dürfen sie. Sie dürfen fordern, dass die Windel im Kindergarten nicht mehr verwendet wird. Ebenso könnens ie fordern, dass kein Schnuller, keine Gameboy, keine Waffensüpielzeuge usw im Kindergarten mitgebracht werden,.
Sind die Eltern für eine WIndel dann müssen sie das Kind eben selber betreuen.

Bei uns nicht!
ich habe meinen Sohn in einem KiGa angemeldet indem sehr viele Kinder sind die noch gewickelt werden müssen und in dem die Erzieherinnen ihnen versuchen beizubringen, das sie sich melden sollen, wenn sie mal müssen. Somit werden sie dann auch sauber.
ich finde es unverschämt Kinder nicht anzunehmen nur weil sie noch nicht trocken sind! ne Wickelunterlage kostet 10 und kann überall hingelegt werden. Das fehlen eines Wickleraums ist also ne bescheuerte Ausrede!!
Windeln kann man ja mitgeben das sollte ja kein Thema sein, Feuchttücher bestimmt auch. Bedeutet der Kiga hätte dadurch keine weiteren kosten..aber n bissl mehr arbeit...wie schlimm^^

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Januar 2009 um 21:15
In Antwort auf marnie_11944762

Bei uns nicht!
ich habe meinen Sohn in einem KiGa angemeldet indem sehr viele Kinder sind die noch gewickelt werden müssen und in dem die Erzieherinnen ihnen versuchen beizubringen, das sie sich melden sollen, wenn sie mal müssen. Somit werden sie dann auch sauber.
ich finde es unverschämt Kinder nicht anzunehmen nur weil sie noch nicht trocken sind! ne Wickelunterlage kostet 10 und kann überall hingelegt werden. Das fehlen eines Wickleraums ist also ne bescheuerte Ausrede!!
Windeln kann man ja mitgeben das sollte ja kein Thema sein, Feuchttücher bestimmt auch. Bedeutet der Kiga hätte dadurch keine weiteren kosten..aber n bissl mehr arbeit...wie schlimm^^

...
Typische Antwort einer Dame, die nie in einem Kindergarten gearbeitet hat...als Erzieherin fühlt man sich bei so was schon angegriffen, denn ich lese aus dem Text (von angel) heraus, dass man ja als Erzieherin sowieso nichts zu tun hat, da schadet es auch nicht, mal Windeln zu wechseln.
Ich habe selbst 4 Jahre lang die Ausbildung zur Erzieherin gemacht und war am Anfang auch im Kindergarten - bin dann aber ins Jugendheim, da war es eigentlich leichter von der Arbeit her.
Ich war insgesamt nur ca. 4 Monaten in zwei Kiga, aber trotzdem habe ich sehr wohl mitbekommen, wie es dort zugeht.

Also erstmal möchte ich kurz meine persönliche Meinung kund tun, hat also nichts damit zu tun, dass ich im Kiga gearbeitet habe:
Ich bin 23 Jahre und wurde in der ehemaligen DDR geboren. Meine Mutter und auch sonst fast alle Mütter zu der Zeit dort, legten viel Wert auf bestimmte Dingen, darunter: keine Windel, kein Schnuller, keine Nuckelflasche mehr mi 2 Jahren (und das war schon fast spät). Auch auf Werte wie Respekt (nicht Angst!!!) vor Älteren war sehr sehr wichtig.
Heutzutage gilt das alles nicht mehr. Schaut euch auf den Straßen um oder noch besser - geht in einen Bus/Straba... mit voll besetzten Plätze. Vielleicht 1 Jugendlicher von 200 macht den Platz für eine ältere Dame frei!!!
Ich mache derzeit einen Lehrgang, in dem wirklich nur Assis sind. Eigentlich soll dieser Kurs auf eine Ausbildung vorbereiten, aber die Jugendlichen die dort sind (bin die Älteste, der Älteste da ist 18) haben keinen Bock und zeigen unseren referenden das sehr deutlich (schlafen teilweise, gähnen lautstark, unterhaltne sich, quatschen dazwischen) - das finde ich einfach unmöglich! Ist aber normal heute... (eine Freundin hat mir erzählt, auch bei ihr im Gymnasium geht es schon mit den 6.-Klässlern los, die ihre Lehrerin ... nennen - da hörts doch auf...)
Aber nun zu der Frage:
Als Mutter würde ich mich schämen, mein zweijähriges Kind mit Windel und Schnuller in den Kiga zu geben!!!
Als Erzieherin hat man genug Arbeit - gerade bei der heutigen Erziehung. Ich möchte nicht alle Eltern über einen Kamm scheren, aber wie gesagt, ich habe meine Erfahrungen in zwei Kigas erlebt (auch mit Eltern) und die waren nicht immer gut.
Es gibt Kinder, die testen ständig ihre Grenzen aus, das zehrt enorm an den Kräften einer Erzieherin. Es gibt Kinder, die hängen sich an einen, so dass man kaum einen Schritt alleine machen kann.
Als Erzieherin hat man heutzutage die Aufgabe, die Kindern nicht einfach nur zu beaufsichtigen und mal ein bisschen zu spielen, wie viele Eltern denken. Man muss die Kinder fördern, man muss Kontakte zwischen ihnen herstellen, manche Kinder müssen ersteinmal zu den Spielen hingeführt werden. Ein Kind, welches neu in die Gruppe kommt, benötigt ebenfalls extrem viel Aufmerksamkeit. Ist man dann auch noch alleine mit 25 Kindern,kann man nicht einfach mal für 5 Minuten weg - in 5 Minuten kann viel passieren - in EINER Minute kann viel passieren - und dann ist das Geschrei groß!!!
Aber es ist eben so, dass Eltern immer nur an ihr Kind denken - ich habe keinen Zweifel, dass ich auch so denken werden, wenn ich Kinder habe, aber trotzdem hab ich durch mein Praktikum gelernt, wie es der Erzieherin geht und ich finde, viele Eltern müssen einfach mal lernen, der Erzieherin genügend Respekt zu zollen, denn dieser Job ist wirklich anstrengend!
Meine Freundin macht auch gerade in einem Kiga Praktikum und war am ersten Tag schon ganz kaputt...

Ich hoffe, ich konnte Ihnen meine Meinung ein bisschen näher bringen und Sie vielleicht sogar zum Nachdenken anregen konnte.
Grüße, Susie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Januar 2009 um 23:02
In Antwort auf marnie_11944762

Bei uns nicht!
ich habe meinen Sohn in einem KiGa angemeldet indem sehr viele Kinder sind die noch gewickelt werden müssen und in dem die Erzieherinnen ihnen versuchen beizubringen, das sie sich melden sollen, wenn sie mal müssen. Somit werden sie dann auch sauber.
ich finde es unverschämt Kinder nicht anzunehmen nur weil sie noch nicht trocken sind! ne Wickelunterlage kostet 10 und kann überall hingelegt werden. Das fehlen eines Wickleraums ist also ne bescheuerte Ausrede!!
Windeln kann man ja mitgeben das sollte ja kein Thema sein, Feuchttücher bestimmt auch. Bedeutet der Kiga hätte dadurch keine weiteren kosten..aber n bissl mehr arbeit...wie schlimm^^

Ohje...
"ich finde es unverschämt Kinder nicht anzunehmen nur weil sie noch nicht trocken sind! ne Wickelunterlage kostet 10 und kann überall hingelegt werden. Das fehlen eines Wickleraums ist also ne bescheuerte Ausrede!!"

Von diesem Aspekt wurde doch gar nicht gesprochen. Es geht doch nicht um das finanzielle.

Wo soll die Wickelunterlage denn liegen beim Wickeln? Auf dem Boden vor allen anderen, damit man die Aufsichtpflicht erfülllt? Auf dem Boden in der Toilette, damit man die Privatsphäre des Kindes wahrt?

Aber stimmt schon.... Erzieherinnen trinken nur Kaffee und reden miteinander, da wäre es sehr störend wenn ein Kind gewickelt werden muss. Wozu gibt es nur den Bildungs- und Erzeihungplan... wozu Konzepte... pädagogische Ausbildungen...wozu das ganze... Kaffeekochen kann doch jeder!

Unsere damalige Kiga Leitung - als ich auch noch am Kaffeetrinken war - hatte mal ein Kind mit 2 JAhren und 3 Monaten aufgenommen - aus einem persönlichen Motiv heraus. Es gab wirklich großen Ärger, denn es stellte sich als ziemlich schwierig heraus dieses eine regelmäßige Wickelkind zu integrieren, due Versorgung zu gewährleisten. Ich habe damals wirklich einige Kritik geübt an diesem Entschluß. Zum Glück musste unser Gruppe das nicht leisten!



Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Januar 2009 um 1:19
In Antwort auf freundin85

...
Typische Antwort einer Dame, die nie in einem Kindergarten gearbeitet hat...als Erzieherin fühlt man sich bei so was schon angegriffen, denn ich lese aus dem Text (von angel) heraus, dass man ja als Erzieherin sowieso nichts zu tun hat, da schadet es auch nicht, mal Windeln zu wechseln.
Ich habe selbst 4 Jahre lang die Ausbildung zur Erzieherin gemacht und war am Anfang auch im Kindergarten - bin dann aber ins Jugendheim, da war es eigentlich leichter von der Arbeit her.
Ich war insgesamt nur ca. 4 Monaten in zwei Kiga, aber trotzdem habe ich sehr wohl mitbekommen, wie es dort zugeht.

Also erstmal möchte ich kurz meine persönliche Meinung kund tun, hat also nichts damit zu tun, dass ich im Kiga gearbeitet habe:
Ich bin 23 Jahre und wurde in der ehemaligen DDR geboren. Meine Mutter und auch sonst fast alle Mütter zu der Zeit dort, legten viel Wert auf bestimmte Dingen, darunter: keine Windel, kein Schnuller, keine Nuckelflasche mehr mi 2 Jahren (und das war schon fast spät). Auch auf Werte wie Respekt (nicht Angst!!!) vor Älteren war sehr sehr wichtig.
Heutzutage gilt das alles nicht mehr. Schaut euch auf den Straßen um oder noch besser - geht in einen Bus/Straba... mit voll besetzten Plätze. Vielleicht 1 Jugendlicher von 200 macht den Platz für eine ältere Dame frei!!!
Ich mache derzeit einen Lehrgang, in dem wirklich nur Assis sind. Eigentlich soll dieser Kurs auf eine Ausbildung vorbereiten, aber die Jugendlichen die dort sind (bin die Älteste, der Älteste da ist 18) haben keinen Bock und zeigen unseren referenden das sehr deutlich (schlafen teilweise, gähnen lautstark, unterhaltne sich, quatschen dazwischen) - das finde ich einfach unmöglich! Ist aber normal heute... (eine Freundin hat mir erzählt, auch bei ihr im Gymnasium geht es schon mit den 6.-Klässlern los, die ihre Lehrerin ... nennen - da hörts doch auf...)
Aber nun zu der Frage:
Als Mutter würde ich mich schämen, mein zweijähriges Kind mit Windel und Schnuller in den Kiga zu geben!!!
Als Erzieherin hat man genug Arbeit - gerade bei der heutigen Erziehung. Ich möchte nicht alle Eltern über einen Kamm scheren, aber wie gesagt, ich habe meine Erfahrungen in zwei Kigas erlebt (auch mit Eltern) und die waren nicht immer gut.
Es gibt Kinder, die testen ständig ihre Grenzen aus, das zehrt enorm an den Kräften einer Erzieherin. Es gibt Kinder, die hängen sich an einen, so dass man kaum einen Schritt alleine machen kann.
Als Erzieherin hat man heutzutage die Aufgabe, die Kindern nicht einfach nur zu beaufsichtigen und mal ein bisschen zu spielen, wie viele Eltern denken. Man muss die Kinder fördern, man muss Kontakte zwischen ihnen herstellen, manche Kinder müssen ersteinmal zu den Spielen hingeführt werden. Ein Kind, welches neu in die Gruppe kommt, benötigt ebenfalls extrem viel Aufmerksamkeit. Ist man dann auch noch alleine mit 25 Kindern,kann man nicht einfach mal für 5 Minuten weg - in 5 Minuten kann viel passieren - in EINER Minute kann viel passieren - und dann ist das Geschrei groß!!!
Aber es ist eben so, dass Eltern immer nur an ihr Kind denken - ich habe keinen Zweifel, dass ich auch so denken werden, wenn ich Kinder habe, aber trotzdem hab ich durch mein Praktikum gelernt, wie es der Erzieherin geht und ich finde, viele Eltern müssen einfach mal lernen, der Erzieherin genügend Respekt zu zollen, denn dieser Job ist wirklich anstrengend!
Meine Freundin macht auch gerade in einem Kiga Praktikum und war am ersten Tag schon ganz kaputt...

Ich hoffe, ich konnte Ihnen meine Meinung ein bisschen näher bringen und Sie vielleicht sogar zum Nachdenken anregen konnte.
Grüße, Susie

Das habt ihr falsch verstanden
ich sage nicht das Erzieherinnen nur Kaffe trinken oder sowas..ich würde es in so einer Menge von Kindern keine fünf Minuten aushalten und da habe ich auch vollsten Respekt vor der Arbeit und der Leistung! ich habe nie was anderes gesagt oder behauptet die wären faul etc! und auch mit dem Finanziellen habe ich gesagt das der Kiga da ja nichts zu befürchten hätte, er bräuchte ja eben nicht für Windel etc zu sorgen...weiß ich jetzt nicht wo ich was anderes behauptet hätte^^

nur haben Kigas meistens mehr als einen Raum oder? bei uns haben die einen extra Raum wo gebastelt wird etc. der ist aber nicht immer besetzt und einen extra schlaf Raum sowie einen Kuschel/ Entspann Raum haben die auch.
einen Wickelraum hat der Kiga in den mein Sohn kommt auch.
Nur in Kigas wo der eben nicht ist, wird es doch möglich sein, mal in einen neben Raum zu gehen, das wickelzeugs auf den Tisch zu legen und einem Kind eine frische Windel zu machen, oder nicht?
und natürlich nicht vor allen Kindern etc. sicher kann in 5 Minuten viel passieren aber zu Hause auch..da hängt mama auch nicht jede Sekunde am Kind dran^^ ok gut, im Kiga ist es eine andere Verantwortung, das ist klar und auch verständlich. Aber ich wollts mal gesagt haben *gg*

Wenns kein Kiga ist, der noch wirklich Kinder aufnimmt, die halt im Wickel alter sind ( das ist bei dem Kiga hier der Fall) sind es doch dann nicht soo arg viele Kinder in dem Alter, die noch Windeln brauchen, so mir drei Jahren.
das muss man doch mal erwarten können, das die etwas bei dem sauber werden helfen. Viele Kinder können doch sagen wenn sie mal müssen und wenns daneben geht ists halt pech aber da wäre die Windel doch ganz ok fürn übergang. ist einfacher als ständig umziehen und kostet nicht so viel Zeit

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Januar 2009 um 8:37
In Antwort auf freundin85

...
Typische Antwort einer Dame, die nie in einem Kindergarten gearbeitet hat...als Erzieherin fühlt man sich bei so was schon angegriffen, denn ich lese aus dem Text (von angel) heraus, dass man ja als Erzieherin sowieso nichts zu tun hat, da schadet es auch nicht, mal Windeln zu wechseln.
Ich habe selbst 4 Jahre lang die Ausbildung zur Erzieherin gemacht und war am Anfang auch im Kindergarten - bin dann aber ins Jugendheim, da war es eigentlich leichter von der Arbeit her.
Ich war insgesamt nur ca. 4 Monaten in zwei Kiga, aber trotzdem habe ich sehr wohl mitbekommen, wie es dort zugeht.

Also erstmal möchte ich kurz meine persönliche Meinung kund tun, hat also nichts damit zu tun, dass ich im Kiga gearbeitet habe:
Ich bin 23 Jahre und wurde in der ehemaligen DDR geboren. Meine Mutter und auch sonst fast alle Mütter zu der Zeit dort, legten viel Wert auf bestimmte Dingen, darunter: keine Windel, kein Schnuller, keine Nuckelflasche mehr mi 2 Jahren (und das war schon fast spät). Auch auf Werte wie Respekt (nicht Angst!!!) vor Älteren war sehr sehr wichtig.
Heutzutage gilt das alles nicht mehr. Schaut euch auf den Straßen um oder noch besser - geht in einen Bus/Straba... mit voll besetzten Plätze. Vielleicht 1 Jugendlicher von 200 macht den Platz für eine ältere Dame frei!!!
Ich mache derzeit einen Lehrgang, in dem wirklich nur Assis sind. Eigentlich soll dieser Kurs auf eine Ausbildung vorbereiten, aber die Jugendlichen die dort sind (bin die Älteste, der Älteste da ist 18) haben keinen Bock und zeigen unseren referenden das sehr deutlich (schlafen teilweise, gähnen lautstark, unterhaltne sich, quatschen dazwischen) - das finde ich einfach unmöglich! Ist aber normal heute... (eine Freundin hat mir erzählt, auch bei ihr im Gymnasium geht es schon mit den 6.-Klässlern los, die ihre Lehrerin ... nennen - da hörts doch auf...)
Aber nun zu der Frage:
Als Mutter würde ich mich schämen, mein zweijähriges Kind mit Windel und Schnuller in den Kiga zu geben!!!
Als Erzieherin hat man genug Arbeit - gerade bei der heutigen Erziehung. Ich möchte nicht alle Eltern über einen Kamm scheren, aber wie gesagt, ich habe meine Erfahrungen in zwei Kigas erlebt (auch mit Eltern) und die waren nicht immer gut.
Es gibt Kinder, die testen ständig ihre Grenzen aus, das zehrt enorm an den Kräften einer Erzieherin. Es gibt Kinder, die hängen sich an einen, so dass man kaum einen Schritt alleine machen kann.
Als Erzieherin hat man heutzutage die Aufgabe, die Kindern nicht einfach nur zu beaufsichtigen und mal ein bisschen zu spielen, wie viele Eltern denken. Man muss die Kinder fördern, man muss Kontakte zwischen ihnen herstellen, manche Kinder müssen ersteinmal zu den Spielen hingeführt werden. Ein Kind, welches neu in die Gruppe kommt, benötigt ebenfalls extrem viel Aufmerksamkeit. Ist man dann auch noch alleine mit 25 Kindern,kann man nicht einfach mal für 5 Minuten weg - in 5 Minuten kann viel passieren - in EINER Minute kann viel passieren - und dann ist das Geschrei groß!!!
Aber es ist eben so, dass Eltern immer nur an ihr Kind denken - ich habe keinen Zweifel, dass ich auch so denken werden, wenn ich Kinder habe, aber trotzdem hab ich durch mein Praktikum gelernt, wie es der Erzieherin geht und ich finde, viele Eltern müssen einfach mal lernen, der Erzieherin genügend Respekt zu zollen, denn dieser Job ist wirklich anstrengend!
Meine Freundin macht auch gerade in einem Kiga Praktikum und war am ersten Tag schon ganz kaputt...

Ich hoffe, ich konnte Ihnen meine Meinung ein bisschen näher bringen und Sie vielleicht sogar zum Nachdenken anregen konnte.
Grüße, Susie

Wie?????
Du verlangst, dass ein Kind mit 2 Jahren schon sauber ist und auch ohne Schnuller ect.???
Sorry da bist du echt schwer belastet aus der ehemaligen DDR Zeit, das ist für mich nur daneben!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Januar 2009 um 10:32

Nein
das werde ich zumindest nicht tun, hab meine Meinung kund getan und dazu stehe ich.
ich habe 6 Kinder groß gezogen und die die mittlerweile schon erwachsen sind, zeigen nicht
nur mir, sondern auch außenstehenden Menschen wie soial, wertvoll und wohlgeraten sie sind!
Ich find es nicht ganz fair zu behaupten ich bespaße meine kids 24 Stunden am Tag..
Naja wollte mich nicht auf eine Diskussion einlassen, NUR meine Meinung sagen!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. Januar 2009 um 12:39
In Antwort auf kiley_12563815

Nein
das werde ich zumindest nicht tun, hab meine Meinung kund getan und dazu stehe ich.
ich habe 6 Kinder groß gezogen und die die mittlerweile schon erwachsen sind, zeigen nicht
nur mir, sondern auch außenstehenden Menschen wie soial, wertvoll und wohlgeraten sie sind!
Ich find es nicht ganz fair zu behaupten ich bespaße meine kids 24 Stunden am Tag..
Naja wollte mich nicht auf eine Diskussion einlassen, NUR meine Meinung sagen!!!

...
Es ist vielleicht übertrieben (und war bestimmt auch von al mape nicht so gemeint), zu behaupten, dass je früher Windel und Schnuller weg sind, desto eher soziale Werte erlernt werden können.
ABER ich finde es trotzdem peinlich, wenn ich sehe wie da 3jährige mit Schnuller im Mund rumrennen...
Und ich denke ebenfalls, dass dies hauptsächlich an der Bequemlichkeit der Eltern liegt. So was macht eben mehr Arbeit und ich bin der Meinung, dass viele Eltern heutzutage kaum noch Lust auf so etwas haben. Wozu gibt es sonst die anti-autoriäte Erziehung bzw. "Ich-lass-mein-Kind-machen-was -es-will"-Erziehung? Einfach nur aus Faulheit der Eltern! Vielleicht manchmal auch aus Unwissenheit, weil einige wahrscheinlich den Zusammenhang zwischen "anti-autoritärer Erziehung" im Kindesalter und "Auf-Regeln-scheißen" im Jugendalter nicht sehen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hoffe, dass mein Kind - wenn ich eines habe (so in 2-3Jahren)- nie in Deutschland zu einer Schule gehen muss, denn da hat man dann leider kaum noch Einfluss auf das Kind. Wenn alle in der 3.Klasse rauchen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass auch mein Kind dies anfangen wird, obwohl niemand in der Familie raucht und obwohl ich meinem Kind vermittle, dass es ungesund ist und stinkt usw...aber wenn es nicht mit Rauchen anfängt, ist es ein Außenseiter...so oder so, beides blöd.
Die Zeiten haben sich eben geändert, wie ich schon mal geschrieben habe, die Werte haben sich geändert. Aber übrigens - wenn das Kind zu lange und zu oft einen Schnuller benutzt, können sich die Zähne leichter verformen, also ist das auch ein wichtiger Grund wenigstens tagsüber den "Nuppi" abzugewöhnen.
Ich steiger mich bei dem Thema immer so rein *g*

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Februar 2009 um 9:47
In Antwort auf freundin85

...
Es ist vielleicht übertrieben (und war bestimmt auch von al mape nicht so gemeint), zu behaupten, dass je früher Windel und Schnuller weg sind, desto eher soziale Werte erlernt werden können.
ABER ich finde es trotzdem peinlich, wenn ich sehe wie da 3jährige mit Schnuller im Mund rumrennen...
Und ich denke ebenfalls, dass dies hauptsächlich an der Bequemlichkeit der Eltern liegt. So was macht eben mehr Arbeit und ich bin der Meinung, dass viele Eltern heutzutage kaum noch Lust auf so etwas haben. Wozu gibt es sonst die anti-autoriäte Erziehung bzw. "Ich-lass-mein-Kind-machen-was -es-will"-Erziehung? Einfach nur aus Faulheit der Eltern! Vielleicht manchmal auch aus Unwissenheit, weil einige wahrscheinlich den Zusammenhang zwischen "anti-autoritärer Erziehung" im Kindesalter und "Auf-Regeln-scheißen" im Jugendalter nicht sehen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hoffe, dass mein Kind - wenn ich eines habe (so in 2-3Jahren)- nie in Deutschland zu einer Schule gehen muss, denn da hat man dann leider kaum noch Einfluss auf das Kind. Wenn alle in der 3.Klasse rauchen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass auch mein Kind dies anfangen wird, obwohl niemand in der Familie raucht und obwohl ich meinem Kind vermittle, dass es ungesund ist und stinkt usw...aber wenn es nicht mit Rauchen anfängt, ist es ein Außenseiter...so oder so, beides blöd.
Die Zeiten haben sich eben geändert, wie ich schon mal geschrieben habe, die Werte haben sich geändert. Aber übrigens - wenn das Kind zu lange und zu oft einen Schnuller benutzt, können sich die Zähne leichter verformen, also ist das auch ein wichtiger Grund wenigstens tagsüber den "Nuppi" abzugewöhnen.
Ich steiger mich bei dem Thema immer so rein *g*

Das eht ja ab hier!
Ne tolle Diskussion Aber leider vom Hauptthema e bissl abgekommen.....

Aber mal ehrlich, ne ordentliche Erziehung ist doch das wichtigste. Egal, woher man kommt. Und den doofen Spruch von mumfor6 "Sorry da bist du echt schwer belastet aus der ehemaligen DDR Zeit, das ist für mich nur daneben!!!" möchte ich nicht gelesen haben. So was Engstirniges!

Is doch ganz gleich, woher man kommt. Und Freundin85 hat doch irgendiwe Recht, wenn sie sagt, es sind anno dazumal bessere Werte vermittelt worden.
Heutzutage gibt es keine Werte und auch keine Regeln mehr. Die Kinder werden irgendwie so, na wie soll ichs sagen, larifari erzogen (mehr oder weniger erzogen). Kennen kaum noch Regeln, und dann is das Geschrei groß, wenn alles aus dem Ruder läuft.

Meine Freundin schimpft auch mit mir, dass ich meine Kids zu streng erziehe. Aber Regeln sidn Regeln, und so was Selbstverständliches wie mal "Guten Morgen, Herr Nachbar" is doch wohl nicht zu viel verlangt.... Soviel dazu.

Zum eigentlichen Thema: Ich bin keine Erzieherin, und trotzdem möchte ich behaupten, dass sie sehr viel zu tun haben. Und ich sehe es dann auch so: Wenn es eine Einrichtung ist, die alle Kinder aufnehmen (also von 1 Jahr bis), dann wickeln sie die Kinder auch - müssen es ja. Aber die Erzieherinnen sind schon drauf bedacht, dass die Kids sauber sind bzw. sauber werden. Darin leisten sie nämlich auch nen großen Anteil. Die Zeit, auch noch "große" Kinder zu wickeln fehlt auch oft. DEnn die Gruppen sind voll bis oben hin, ein Plan muß auch erfüllt werden, denn es gibt viel,was die Erzieher den Kindern beibringen MÜSSEN. Das ist nicht ohne.
Ob aber eine Einrichtung ein unsauberes Kind ablehnen kann, wage ich zu bezweifeln. Ich denk aber eher nicht, wäre ja im weitesten Sinne ne Diskriminierung. Aber da hab ich keine Ahnung...

Doch ABER auch den Eltern muß doch daran liegen, dass ihr Kind recht bald sauber ist. Ist ja schließlich auch ne Belastung zuhause. Ich fands echt belastend, das wickeln, und war froh, dass es endlich vorbei war - die vielen Wäscheberge! Ach, ich mag gar nicht dran denken!!!
Und auch, wenn man mal weg will - immer Windeln mit shleppen. Wohin damit? Fand ich auch echt blöd.

Zu guter letzt:
Also nicht immer gleich auf alle und alles rumhacken! Das ist nicht fair!


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Februar 2009 um 21:01
In Antwort auf agaue_12061777

Also ich versuche es mal:
Müssen Kinder im Kindergarten schon trocken sein?

Eine Einrichtung, die ausschließlich als Kindergarten geführt wird und die eine Regeleinrichtugn darstellt, ist nicht dazu ausgerichtet, Kinder ,die noch nicht sauber sind, zu wicklen. Oft gibt es keinen Wickeltisch und einen Wickelraum auch nicht. Die personalle Situation läßt es auch nciht unbedingt zu, dass eine Person bei Bedarf mit einem Kind aus diesem Grund verscheindet und die andere mit 24 Kindern alleine ist.
Kinder sollten im Kindergarten(REGELEINRICHTUNG! !!) bereits in sauber und trocken sein. Ein Kindergarten kann die Sauberkeitserziehung nicht vollstädnig leisten. Natürlich passiert den Kind ab und an ein "Mißgeschick", das ist normal und kann durch Ersatzkleidung behoben werden. Auch das Anlegen von einem Windelslip für den Mittagsschlaf, kann von Kindergarten geleistet werden.

Ist es verboten Kinder mit Windeln nicht anzunehmen?

Verboten nicht. Aber wie schon geschrieben, ist es nicht wirklich angemessen. Zudem muss damit gerechnet werden, dass das Kind von anderen Kindern aufgrund dessen ausgegrenzt und gehännselt werden könnte.

Werden andere Kinder die nicht gewickelt werden, dadurch beeinschränkt bzw. vernachlässigt?

Es gibt ja zwei Kräfte pro Gruppe. Wenn aber eine ausfällt dann kann das wickeln nicht mehr übernommen werden, denn dann muss man ja 24 Kinder sich selbst überlassen. Also im Grunde ja.

Dürfen sich die Erzieherin gegen der Meinung der Eltern tätig sein? (z.B. Erzieherin möchten das Kind ohne Windel und die Eltern sind dagegen)

Ja, dürfen sie. Sie dürfen fordern, dass die Windel im Kindergarten nicht mehr verwendet wird. Ebenso könnens ie fordern, dass kein Schnuller, keine Gameboy, keine Waffensüpielzeuge usw im Kindergarten mitgebracht werden,.
Sind die Eltern für eine WIndel dann müssen sie das Kind eben selber betreuen.

Ich bin schockiert!
Hallo erst mal. erstmal ich bin selber erzieherin und habe ne ganz normale regelgruppe. kinder von 3-6 jahren. Ich bin echt schockiert, was ich hier teilweise lesen muss!!!

1. Natürlich werden bei uns kinder aufgenommen, die noch nicht sauber sind! Unsere Aufgabe besteht unter anderem auch darin, Eltern im Prozess des Sauber werdens zu unterstützen und tipps zu geben. Wir sind schließlich Erziehungspartner der Eltern. Und ne wickelkommode ist hierbei auch nicht zwingend erforderlich! ich schaue da auf bedürfnisse der Eltern und kinder.
Außerdem scheinen hier einige zu vergessen, dass die eltern unsere kunden sind und anfrage auf betreuungsplätze auch nicht in jedem kiga ausreichend sind.

2. Was hat denn ein Schnuller mit sozialverhalten zu tun? das ist der allergrößte schwchsinn, den ich je gehört habe!!!!! mit 2 Jahren???
schon mal darüber nachgedacht, dass für manche kinder bestimmte rituale (schnuller, kuscheltier, schmusetuch, flasche...) ein innerer halt sein können und sie es vielleicht auch gerade in der schwierigen Anfangszeit im Kindergarten dringend benötigen.

Also eure beiträge echt ohne worte!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Februar 2009 um 21:05
In Antwort auf mignon_12483799

Ich bin schockiert!
Hallo erst mal. erstmal ich bin selber erzieherin und habe ne ganz normale regelgruppe. kinder von 3-6 jahren. Ich bin echt schockiert, was ich hier teilweise lesen muss!!!

1. Natürlich werden bei uns kinder aufgenommen, die noch nicht sauber sind! Unsere Aufgabe besteht unter anderem auch darin, Eltern im Prozess des Sauber werdens zu unterstützen und tipps zu geben. Wir sind schließlich Erziehungspartner der Eltern. Und ne wickelkommode ist hierbei auch nicht zwingend erforderlich! ich schaue da auf bedürfnisse der Eltern und kinder.
Außerdem scheinen hier einige zu vergessen, dass die eltern unsere kunden sind und anfrage auf betreuungsplätze auch nicht in jedem kiga ausreichend sind.

2. Was hat denn ein Schnuller mit sozialverhalten zu tun? das ist der allergrößte schwchsinn, den ich je gehört habe!!!!! mit 2 Jahren???
schon mal darüber nachgedacht, dass für manche kinder bestimmte rituale (schnuller, kuscheltier, schmusetuch, flasche...) ein innerer halt sein können und sie es vielleicht auch gerade in der schwierigen Anfangszeit im Kindergarten dringend benötigen.

Also eure beiträge echt ohne worte!!!

Zudem muss damit gerechnet werden, dass das Kind von anderen Kindern aufgrund dessen ausgegrenzt und
und das ist noch lächerlicher!!! meine aufgabe ist es schließlich auch mit den anderen kindern der gruppe gegebenenfalls das thema aufzugreifen und zu bearbeiten. Sorry ich hab echt keine worte mehr.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Februar 2009 um 21:09
In Antwort auf mignon_12483799

Ich bin schockiert!
Hallo erst mal. erstmal ich bin selber erzieherin und habe ne ganz normale regelgruppe. kinder von 3-6 jahren. Ich bin echt schockiert, was ich hier teilweise lesen muss!!!

1. Natürlich werden bei uns kinder aufgenommen, die noch nicht sauber sind! Unsere Aufgabe besteht unter anderem auch darin, Eltern im Prozess des Sauber werdens zu unterstützen und tipps zu geben. Wir sind schließlich Erziehungspartner der Eltern. Und ne wickelkommode ist hierbei auch nicht zwingend erforderlich! ich schaue da auf bedürfnisse der Eltern und kinder.
Außerdem scheinen hier einige zu vergessen, dass die eltern unsere kunden sind und anfrage auf betreuungsplätze auch nicht in jedem kiga ausreichend sind.

2. Was hat denn ein Schnuller mit sozialverhalten zu tun? das ist der allergrößte schwchsinn, den ich je gehört habe!!!!! mit 2 Jahren???
schon mal darüber nachgedacht, dass für manche kinder bestimmte rituale (schnuller, kuscheltier, schmusetuch, flasche...) ein innerer halt sein können und sie es vielleicht auch gerade in der schwierigen Anfangszeit im Kindergarten dringend benötigen.

Also eure beiträge echt ohne worte!!!

Aber ja.
natürlich muss auch ein kind betreut werden, wo die eltern möchten, dass es auch weiterhin eine windel im kiga trägt. von wegen müssen sie es eben selbst betreuen. du hast echt ansichten, die gibt es gar nicht. die eltern bezahlen für den platz und haben einen vertrag und somit einen rechtlichen anspruch auf betreuung. WENN ES SEIN MUSS AUCH MIT WINDEL!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Februar 2009 um 20:25

Was...
...hat eigentlich eine Windel,bzw.ein zweijähriges Kind,welches noch Windeln trägt,mit "Nichtsozialem"Verhalten zu tun??????
Was soll das denn bitteschön???Also wenn das keine Dressur ist,daß ein 18 Monate altes Kind schon sauber ist...Nun ja,manche könnens,manche nicht,und wenn eins Probleme hat mit dem Sauberwerden,darf es dann auch mit 5 Jahren noch nicht in denKIGA?Vielleicht hab ich ja was falsch verstanden,aber die meisten haben hier Ansichten diesbezüglich,da tun mir die Kids echt leid........

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Februar 2009 um 1:35

2 Jahre und trocken
Hallo

Zuerst einmal, wir sollten andere Meinungen aktzeptieren. Und dann machen was wir für richtig halten.....

Meine Tochter ist 2.5 Jahre alt und tagsüber trocken. Sie zeigte Interesse, also haben wir es ausprobiert. Ich hätte sie nicht gezwungen, habe sie aber ermutigt.

Einen Schnuller hat sie nicht mehr. Wir mussten leider feststellen das es stimmt dass der Schnuller schädlich für die Zähne ist. Sie hatte eine Lücke zwischen den Schneidezähnen entwickelt. Dadurch gab es Schwierigkeiten beim Abbeissen. Der Zahnarzt gab uns den Rat sofort und auch in der Nacht mit dem Schnuller aufzuhören damit der Schaden vieleicht noch natürlich zu beheben sei. Gottseidank sind die Zähne in den letzten Monaten noch zusammengewachsen. Persöhnlich finde ich es nicht schlimm wenn ein Kind bis 3 Jahre den Schnuller hat, aber leider kann es zu Nebenwirkungen kommen. Also aufpassen.

Ob ein Kindergarten ein Kind mit Windeln aufnehmen muss weiss ich nicht. Aber als Dienstleistender denke ich nein muss er nicht. Als Kunde habe ich ja auch die Wahl ob ich mein Kind dort oder woanders anmelde.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Februar 2009 um 9:39

Der Personalschlüssel pro Gruppe ist...
so: 1 Erzieherin und eine Kinderpflegerin. Natürlich gibt es auch ab und an eine Praktikatin aber man kann die pädagogische Arbeit nicht auf Praktikanten aufbauen. Eine 3. Erzieherin??? Wo soll die denn herkommen? Nein, in einer Regeleinrichtung gibt es keine 3. Kraft. Wenn 2 krank werden, dann muss eben eine Kraft aus einer adneren Gruppe die ganze Gruppe schmeissen... wie soll die dann noch wickeln?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Februar 2009 um 9:45
In Antwort auf mignon_12483799

Aber ja.
natürlich muss auch ein kind betreut werden, wo die eltern möchten, dass es auch weiterhin eine windel im kiga trägt. von wegen müssen sie es eben selbst betreuen. du hast echt ansichten, die gibt es gar nicht. die eltern bezahlen für den platz und haben einen vertrag und somit einen rechtlichen anspruch auf betreuung. WENN ES SEIN MUSS AUCH MIT WINDEL!!!

Das sind keine Ansichten!
Das sind Tatsachen!

"die eltern bezahlen für den platz und haben einen vertrag und somit einen rechtlichen anspruch auf betreuung"

Ja, sie bezahlen für die Betreuung in Kontext eines Regelplatzes! Ein Kind in einem Regelkindergarten sollte in der Lage sein selbständig auf die Toilette zu gehen.
Zu dem rechlichen Anspruch: Der ist begrenzt auf Kinder, die in der Einrichtung tragbar sind. Ein Kind dass ein vollstäandige Wickelkind ist, ist NICHT tragbar, genauso wie ein Kind dessen Verhalten so extrem ist, dass es nicht in einer Regelgruppe betreut werden kann. So ist das nunmal und das kannst auch du nicht ändern. Sicherlich gibt es Kindergärten wo es mal der Fall sein kann, dass Kind dessen Sauberkeitserzieehung noch ncith abgeschlossen ist, aufgenommen werden kann, aber die Regel ist das nicht und einen Anspruch hat man auch nicht. Die Eltern werden auch beim Anmeldegespräch darauf hingewisen, dass bei fehlenden Verraussetzungen für ein Regelfgruppe der Platz geküündigt werden kann.

Isa, deren Sohn gestern 2 geworden ist und etwa 50% alles Körperausscheidungen bereits im Topf landen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Februar 2009 um 9:49
In Antwort auf mignon_12483799

Zudem muss damit gerechnet werden, dass das Kind von anderen Kindern aufgrund dessen ausgegrenzt und
und das ist noch lächerlicher!!! meine aufgabe ist es schließlich auch mit den anderen kindern der gruppe gegebenenfalls das thema aufzugreifen und zu bearbeiten. Sorry ich hab echt keine worte mehr.

Was sollen wir denn noch alles leisten???
Schulvorbereitung, Sauberkeiterziehung, Kompensation von Defiziten, Diagnostik, Bildung, Erziehung, motorische Förderung, sprachliche Erziehung, Projekte, Ausflüge, soziale Defizite ausgleichen, emotionale Defizite ausgleichen, Elternarbeit... wozu eigentlich... was ist denn die Aufgabe der Eltern? Das Kind gebären und fertig oder wie????????????

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Februar 2009 um 17:43

Mal langsam...
...das hast du jetzt alles so gesagt.

Das ist nicht das Thema.

Kinder, die ausschließlich Windeln tragen und wo die Sauberkeiterziehung nicht einmal teilweise begonnen wurde oder die grundsätzlich nicht auf die Toilette gehen werden nicht aufgenommen. Warum? Ein Kind das mit 3 Jahren nicht einmal einen ANfang beigebracht bekommen hat von Sauberkeitserziehung, ist retardiert(nicht altergemäß entwickelt) in diesem Bereich und somit scheidet es für einen Regelplatz aus.

Mittagsschlaf wird nicht mehr in jedem Kindergarten angeboten und gemacht, das ist unterschiedlich.
Das beherrschen der deuschen Sprache ist eine andere Geschichte und kann in pädagogsichen Alltag ganz anders behandlet werden als das Wickeln.
Pädagogisches Personal ist nicht dazu ausgebildetet Medikamente JEGLICHER Art zu verabreichen. Rechtlich gesehen DARF ich als Erzieherin kein Medikament geben. Wenn das Mitarbeiter von Einrichtungen machen ist das Kulanz.
Warum?
Wenn etwas passiert (uz.B. Zahlendreher bei der Dosirung oder eine zu frühe zu späte Gabe) und daruas Folgen entstehen, dann habe ich als Erzieherin meinen Kopf in der Schlinge.
Deshalb müssen die Eltern von Kindern, die Medikamente brauchen selber dafür sorgen dass ihre Kinder diese auch bekommen.


Du weisst nicht wo das Problem ist... ich weiß es schon!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Februar 2009 um 13:10

Man Man
"Aufgaben der Eltern""Aufgaben der Erzieher" was wollt Ihr eigentlich????
Na klar sind die Eltern für die Kinder verantwortlich, aber das gesprächsthema kann unentlich gehn!
Wenn man arbeiten geht hat nunmal der Kindergarten die Pflicht (denn das ist ihr job) alles mögliche zu tun um für das Kind zu sorgen.
Es steht nicht in meinem Vertrag das mein Kind trocken zu sein hat wenn sie in die KiTa geht!"Und was heist hier "TRAGBAR"sagmal gehts noch????? Das sind Kinder und nicht irgendwelche Produkte die minus im Geschäft machen und eliminiert werden müssen!!!
Wer den Job annimmt weis ganz genau das jedes Kind unterschiedlich ist und mann flexibel jede Aufgabe übernehmen muss für das Kindeswohl! Und dazu gehört auch wickeln!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2010 um 0:32
In Antwort auf haidee_11912328

Das eht ja ab hier!
Ne tolle Diskussion Aber leider vom Hauptthema e bissl abgekommen.....

Aber mal ehrlich, ne ordentliche Erziehung ist doch das wichtigste. Egal, woher man kommt. Und den doofen Spruch von mumfor6 "Sorry da bist du echt schwer belastet aus der ehemaligen DDR Zeit, das ist für mich nur daneben!!!" möchte ich nicht gelesen haben. So was Engstirniges!

Is doch ganz gleich, woher man kommt. Und Freundin85 hat doch irgendiwe Recht, wenn sie sagt, es sind anno dazumal bessere Werte vermittelt worden.
Heutzutage gibt es keine Werte und auch keine Regeln mehr. Die Kinder werden irgendwie so, na wie soll ichs sagen, larifari erzogen (mehr oder weniger erzogen). Kennen kaum noch Regeln, und dann is das Geschrei groß, wenn alles aus dem Ruder läuft.

Meine Freundin schimpft auch mit mir, dass ich meine Kids zu streng erziehe. Aber Regeln sidn Regeln, und so was Selbstverständliches wie mal "Guten Morgen, Herr Nachbar" is doch wohl nicht zu viel verlangt.... Soviel dazu.

Zum eigentlichen Thema: Ich bin keine Erzieherin, und trotzdem möchte ich behaupten, dass sie sehr viel zu tun haben. Und ich sehe es dann auch so: Wenn es eine Einrichtung ist, die alle Kinder aufnehmen (also von 1 Jahr bis), dann wickeln sie die Kinder auch - müssen es ja. Aber die Erzieherinnen sind schon drauf bedacht, dass die Kids sauber sind bzw. sauber werden. Darin leisten sie nämlich auch nen großen Anteil. Die Zeit, auch noch "große" Kinder zu wickeln fehlt auch oft. DEnn die Gruppen sind voll bis oben hin, ein Plan muß auch erfüllt werden, denn es gibt viel,was die Erzieher den Kindern beibringen MÜSSEN. Das ist nicht ohne.
Ob aber eine Einrichtung ein unsauberes Kind ablehnen kann, wage ich zu bezweifeln. Ich denk aber eher nicht, wäre ja im weitesten Sinne ne Diskriminierung. Aber da hab ich keine Ahnung...

Doch ABER auch den Eltern muß doch daran liegen, dass ihr Kind recht bald sauber ist. Ist ja schließlich auch ne Belastung zuhause. Ich fands echt belastend, das wickeln, und war froh, dass es endlich vorbei war - die vielen Wäscheberge! Ach, ich mag gar nicht dran denken!!!
Und auch, wenn man mal weg will - immer Windeln mit shleppen. Wohin damit? Fand ich auch echt blöd.

Zu guter letzt:
Also nicht immer gleich auf alle und alles rumhacken! Das ist nicht fair!


Soviel ist Fakt
Regelmäßiges Auf-den-Topf- oder Auf-die-Toilette-Setzen, nächtliches Wecken, die Kontrolle der Trinkmenge am Abend, Bestrafung für nasse Hose oder nasses Bett oder Belohnung für trockene Hose oder trockenes Bett, also klassische Sauberkeitserziehung, lässt kein Kind schneller trocken werden. Denn die Sauberkeitserziehung spielt anfangs, in den ersten beiden Lebensjahren, eine höchst unbedeutende Rolle, vorausgesetzt, sie läuft liebevoll und geduldig ab. Unter diesen Bedingungen nützt sie zwar nichts, schadet aber auch nicht (Brazelton, 1962, Haug-Schnabel, 1994b).

Sie kann jedoch eine langfristig ausgesprochen negative Rolle spielen, wenn sie bereits in den ersten beiden Lebensjahren bestrafend und überfordernd war!

Kinder mit Sauberkeitserziehung werden durchschnittlich mit 30 Monaten trocken, tagsüber werden sie übrigens etwas früher, nämlich durchschnittlich mit 28 Monaten, nachts dann mit durchschnittlich 33 Monaten trocken.

Kinder ohne Sauberkeitserziehung werden durchschnittlich mit 30 Monaten trocken, tagsüber durchschnittlich mit 28 Monaten, nachts durchschnittlich mit 33 Monaten! Das identische Ergebnis.

Auffallend ist, dass gerade unter den Kindern, die wegen massiver Einnässprobleme dem Kinderarzt vorgestellt werden, überdurchschnittlich viele sind, mit denen besonders früh eine Sauberkeitserziehung begonnen worden war. Viele Wissenschaftler vermuten heute in einem extrem frühen Start der Sauberkeitserziehung mit überfordernden und bestrafenden Maßnahmen einen gewichtigen Grund für späteres Einnässen. Der frühe Start ist zwar unangebracht und im Hinblick auf ein schnelleres Erreichen der Blasenkontrolle erfolglos, aber als solcher sicher noch kein Grund für späteres Einnässen. Er kann jedoch ein Zeichen für einen besonderen Erziehungsstil sein. Das ungeduldige, oft fordernde Eingreifen in das kindliche Entwicklungsgeschehen ist zumeist mit unglücklichen Methoden verbunden. Eltern und Kind müssen sich in diesem Anforderungsgeflecht dauernd enttäuschen, was ihre Beziehung belastet.

Quelle: http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_aktuelles/a_erziehungsfragen/s_1153.html

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2010 um 0:37
In Antwort auf freundin85

...
Es ist vielleicht übertrieben (und war bestimmt auch von al mape nicht so gemeint), zu behaupten, dass je früher Windel und Schnuller weg sind, desto eher soziale Werte erlernt werden können.
ABER ich finde es trotzdem peinlich, wenn ich sehe wie da 3jährige mit Schnuller im Mund rumrennen...
Und ich denke ebenfalls, dass dies hauptsächlich an der Bequemlichkeit der Eltern liegt. So was macht eben mehr Arbeit und ich bin der Meinung, dass viele Eltern heutzutage kaum noch Lust auf so etwas haben. Wozu gibt es sonst die anti-autoriäte Erziehung bzw. "Ich-lass-mein-Kind-machen-was -es-will"-Erziehung? Einfach nur aus Faulheit der Eltern! Vielleicht manchmal auch aus Unwissenheit, weil einige wahrscheinlich den Zusammenhang zwischen "anti-autoritärer Erziehung" im Kindesalter und "Auf-Regeln-scheißen" im Jugendalter nicht sehen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hoffe, dass mein Kind - wenn ich eines habe (so in 2-3Jahren)- nie in Deutschland zu einer Schule gehen muss, denn da hat man dann leider kaum noch Einfluss auf das Kind. Wenn alle in der 3.Klasse rauchen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass auch mein Kind dies anfangen wird, obwohl niemand in der Familie raucht und obwohl ich meinem Kind vermittle, dass es ungesund ist und stinkt usw...aber wenn es nicht mit Rauchen anfängt, ist es ein Außenseiter...so oder so, beides blöd.
Die Zeiten haben sich eben geändert, wie ich schon mal geschrieben habe, die Werte haben sich geändert. Aber übrigens - wenn das Kind zu lange und zu oft einen Schnuller benutzt, können sich die Zähne leichter verformen, also ist das auch ein wichtiger Grund wenigstens tagsüber den "Nuppi" abzugewöhnen.
Ich steiger mich bei dem Thema immer so rein *g*

Soviel ist fakt
Regelmäßiges Auf-den-Topf- oder Auf-die-Toilette-Setzen, nächtliches Wecken, die Kontrolle der Trinkmenge am Abend, Bestrafung für nasse Hose oder nasses Bett oder Belohnung für trockene Hose oder trockenes Bett, also klassische Sauberkeitserziehung, lässt kein Kind schneller trocken werden. Denn die Sauberkeitserziehung spielt anfangs, in den ersten beiden Lebensjahren, eine höchst unbedeutende Rolle, vorausgesetzt, sie läuft liebevoll und geduldig ab. Unter diesen Bedingungen nützt sie zwar nichts, schadet aber auch nicht (Brazelton, 1962, Haug-Schnabel, 1994b).

Sie kann jedoch eine langfristig ausgesprochen negative Rolle spielen, wenn sie bereits in den ersten beiden Lebensjahren bestrafend und überfordernd war!

Kinder mit Sauberkeitserziehung werden durchschnittlich mit 30 Monaten trocken, tagsüber werden sie übrigens etwas früher, nämlich durchschnittlich mit 28 Monaten, nachts dann mit durchschnittlich 33 Monaten trocken.

Kinder ohne Sauberkeitserziehung werden durchschnittlich mit 30 Monaten trocken, tagsüber durchschnittlich mit 28 Monaten, nachts durchschnittlich mit 33 Monaten! Das identische Ergebnis.

Auffallend ist, dass gerade unter den Kindern, die wegen massiver Einnässprobleme dem Kinderarzt vorgestellt werden, überdurchschnittlich viele sind, mit denen besonders früh eine Sauberkeitserziehung begonnen worden war. Viele Wissenschaftler vermuten heute in einem extrem frühen Start der Sauberkeitserziehung mit überfordernden und bestrafenden Maßnahmen einen gewichtigen Grund für späteres Einnässen. Der frühe Start ist zwar unangebracht und im Hinblick auf ein schnelleres Erreichen der Blasenkontrolle erfolglos, aber als solcher sicher noch kein Grund für späteres Einnässen. Er kann jedoch ein Zeichen für einen besonderen Erziehungsstil sein. Das ungeduldige, oft fordernde Eingreifen in das kindliche Entwicklungsgeschehen ist zumeist mit unglücklichen Methoden verbunden. Eltern und Kind müssen sich in diesem Anforderungsgeflecht dauernd enttäuschen, was ihre Beziehung belastet.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2010 um 0:38
In Antwort auf zona_12099299

Soviel ist fakt
Regelmäßiges Auf-den-Topf- oder Auf-die-Toilette-Setzen, nächtliches Wecken, die Kontrolle der Trinkmenge am Abend, Bestrafung für nasse Hose oder nasses Bett oder Belohnung für trockene Hose oder trockenes Bett, also klassische Sauberkeitserziehung, lässt kein Kind schneller trocken werden. Denn die Sauberkeitserziehung spielt anfangs, in den ersten beiden Lebensjahren, eine höchst unbedeutende Rolle, vorausgesetzt, sie läuft liebevoll und geduldig ab. Unter diesen Bedingungen nützt sie zwar nichts, schadet aber auch nicht (Brazelton, 1962, Haug-Schnabel, 1994b).

Sie kann jedoch eine langfristig ausgesprochen negative Rolle spielen, wenn sie bereits in den ersten beiden Lebensjahren bestrafend und überfordernd war!

Kinder mit Sauberkeitserziehung werden durchschnittlich mit 30 Monaten trocken, tagsüber werden sie übrigens etwas früher, nämlich durchschnittlich mit 28 Monaten, nachts dann mit durchschnittlich 33 Monaten trocken.

Kinder ohne Sauberkeitserziehung werden durchschnittlich mit 30 Monaten trocken, tagsüber durchschnittlich mit 28 Monaten, nachts durchschnittlich mit 33 Monaten! Das identische Ergebnis.

Auffallend ist, dass gerade unter den Kindern, die wegen massiver Einnässprobleme dem Kinderarzt vorgestellt werden, überdurchschnittlich viele sind, mit denen besonders früh eine Sauberkeitserziehung begonnen worden war. Viele Wissenschaftler vermuten heute in einem extrem frühen Start der Sauberkeitserziehung mit überfordernden und bestrafenden Maßnahmen einen gewichtigen Grund für späteres Einnässen. Der frühe Start ist zwar unangebracht und im Hinblick auf ein schnelleres Erreichen der Blasenkontrolle erfolglos, aber als solcher sicher noch kein Grund für späteres Einnässen. Er kann jedoch ein Zeichen für einen besonderen Erziehungsstil sein. Das ungeduldige, oft fordernde Eingreifen in das kindliche Entwicklungsgeschehen ist zumeist mit unglücklichen Methoden verbunden. Eltern und Kind müssen sich in diesem Anforderungsgeflecht dauernd enttäuschen, was ihre Beziehung belastet.

Quelle:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_aktuelles/a_erziehungsfragen/s_1153.html

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen