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Erzieherin im KiGa sagt meinem Kind ihr Stiefvater ist nicht ihr echte Vater

28. November 2020 um 0:05 Letzte Antwort: 16. Dezember 2020 um 11:34

Hallo Zusammen,

ich poste hier zum ersten Mal. Ich lebe mit meiner Tochter (5 Jahre alt) und meinem Lebensgefährten, der nicht der Papa meiner Tochter ist. Mit dem Papa bin ich seit 3 Jahren nicht mehr zusammen. Früher hat er immer unserer Tochter ins KiGa gebracht bzw. abgeholt. Seit der Trennung lebt er im Ausland (Afrika) und ich habe seit 1,5 Jahr einen neuen Partner. Wir sind schwanger und heiraten nächstes Jahr. Er holt regelmäßig die Kleine vom Kindergarten ab und gilt als ihr Stiefvater. Meine Tochter hat mir heute Abend erzählt, dass eine Erzieherin (eine Rentnerin, die 1-2 Mal der Woche da ist) ihr gesagt hat, dass ihr Stiefvater nicht ihr echter Vater ist. Ich weiß, dass meine Tochter nicht lügt.Alleine wäre sie auf solch einer Aussage nicht gekommen. Die Tochter weiß genau wer ihr echter Papa ist und liebt auch den Stiefvater und ich möchte nicht, dass sie anfängt, respektlos gegenüber dem Stiefvater zu sein mit Aussagen wie "du bist nicht mein echter Vater. Wir sind jetzt so sauer und haben uns entschieden der Leiterin des KiGas darauf anzusprechen, da die Erzieherin nicht immer da ist. Wir hoffen nur, dass die Tochter nicht danach vernachlässigt wird. Was meint ihr? Findet ihr die Aussage der Erzieherin angebracht?

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28. November 2020 um 7:43

Nein, ich empfinde das auch nicht als angebracht. Ich bin mit meiner Tochter in einer ähnlichen Situation. Wir leben mit meinem neuen Ehemann zusammen, der voll die Vaterrolle übernommen hat, ihren leiblichen Vater sieht sie eher selten. Was soll denn ein 'echter' Vater sein? Ich habe meiner Tochter erklärt, dass mein Ex ihr leiblicher Vater ist, aber dass beide Männer ihre 'echten' Väter sein können. Das hat ihr ganz gut gefallen, das so ausdrücken zu können, um eben auch die Rolle und die Gefühle, die sie für meinen Mann hat, nicht zu beschneiden oder irgendwie abzuwerten, indem diese nicht 'echt' wären, denn er wäre ja nicht der 'echte' Vater. Ich würde da auch mit der Kita-Leitung sprechen, denn ich finde das nicht richtig, überhaupt, dass die Erzieherin sich da berufen fühlt, sich einzumischen, ist nicht ok.

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28. November 2020 um 8:00
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Hallo Zusammen,

ich poste hier zum ersten Mal. Ich lebe mit meiner Tochter (5 Jahre alt) und meinem Lebensgefährten, der nicht der Papa meiner Tochter ist. Mit dem Papa bin ich seit 3 Jahren nicht mehr zusammen. Früher hat er immer unserer Tochter ins KiGa gebracht bzw. abgeholt. Seit der Trennung lebt er im Ausland (Afrika) und ich habe seit 1,5 Jahr einen neuen Partner. Wir sind schwanger und heiraten nächstes Jahr. Er holt regelmäßig die Kleine vom Kindergarten ab und gilt als ihr Stiefvater. Meine Tochter hat mir heute Abend erzählt, dass eine Erzieherin (eine Rentnerin, die 1-2 Mal der Woche da ist) ihr gesagt hat, dass ihr Stiefvater nicht ihr echter Vater ist. Ich weiß, dass meine Tochter nicht lügt.Alleine wäre sie auf solch einer Aussage nicht gekommen. Die Tochter weiß genau wer ihr echter Papa ist und liebt auch den Stiefvater und ich möchte nicht, dass sie anfängt, respektlos gegenüber dem Stiefvater zu sein mit Aussagen wie "du bist nicht mein echter Vater. Wir sind jetzt so sauer und haben uns entschieden der Leiterin des KiGas darauf anzusprechen, da die Erzieherin nicht immer da ist. Wir hoffen nur, dass die Tochter nicht danach vernachlässigt wird. Was meint ihr? Findet ihr die Aussage der Erzieherin angebracht?

Die Tochter weiß doch, wer ihr echter Vater ist. Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Warum sollte die kleine jetzt schlechter behandelt werden? Außerdem Er ist du nicht genau was die Dame gesagt hat und wie. Finde ich aus dem Kontext gerissen. Es ist nichts schlimmes passiert. Wozu ein Fass aufmachen? 

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28. November 2020 um 8:06
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Die Tochter weiß doch, wer ihr echter Vater ist. Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Warum sollte die kleine jetzt schlechter behandelt werden? Außerdem Er ist du nicht genau was die Dame gesagt hat und wie. Finde ich aus dem Kontext gerissen. Es ist nichts schlimmes passiert. Wozu ein Fass aufmachen? 

Sehe ich eben nicht so. 'Echter' und 'richtiger' Vater sind Wertungen. Die Erzieherin meint sicher 'leiblicher', aber das versteht ein Kind nicht. Die Posterin hat nur Angst, dass die Tochter nach einem Gespräch mit der Kita-Leitung schlechter behandelt wird, nicht jetzt. Vielleicht solltet Ihr erstmal das Gespräch mit der Erzieherin suchen anstatt gleich zur Leitung zu gehen. Die Erzieherin hat es sicher unbedacht gesagt und wollte bestimmt nichts böses.

Ich empfinde es jedenfalls als nicht ok, wenn einem Kind ungefragt erzählt wird, dass der Stiefvater, der anscheinend die Vaterrolle übernommen hat, nicht der 'richtige' Vater sei. Das ist eine Abwertung des Stiefvaters. 

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28. November 2020 um 8:13

Vielen Dank für eure Antworten. Ich werde erstmal versuchen, mit der Erzieherin zu sprechen, wenn sie mal da ist

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1. Dezember 2020 um 23:35
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Hallo Zusammen,

ich poste hier zum ersten Mal. Ich lebe mit meiner Tochter (5 Jahre alt) und meinem Lebensgefährten, der nicht der Papa meiner Tochter ist. Mit dem Papa bin ich seit 3 Jahren nicht mehr zusammen. Früher hat er immer unserer Tochter ins KiGa gebracht bzw. abgeholt. Seit der Trennung lebt er im Ausland (Afrika) und ich habe seit 1,5 Jahr einen neuen Partner. Wir sind schwanger und heiraten nächstes Jahr. Er holt regelmäßig die Kleine vom Kindergarten ab und gilt als ihr Stiefvater. Meine Tochter hat mir heute Abend erzählt, dass eine Erzieherin (eine Rentnerin, die 1-2 Mal der Woche da ist) ihr gesagt hat, dass ihr Stiefvater nicht ihr echter Vater ist. Ich weiß, dass meine Tochter nicht lügt.Alleine wäre sie auf solch einer Aussage nicht gekommen. Die Tochter weiß genau wer ihr echter Papa ist und liebt auch den Stiefvater und ich möchte nicht, dass sie anfängt, respektlos gegenüber dem Stiefvater zu sein mit Aussagen wie "du bist nicht mein echter Vater. Wir sind jetzt so sauer und haben uns entschieden der Leiterin des KiGas darauf anzusprechen, da die Erzieherin nicht immer da ist. Wir hoffen nur, dass die Tochter nicht danach vernachlässigt wird. Was meint ihr? Findet ihr die Aussage der Erzieherin angebracht?

Ich verstehe die Aufregung nicht. Der Stiefvater ist ja auch nicht der biologische Vater deiner Tochter. Warum soll die Erzieherin das nicht sagen?

Und warum habt ihr das der Kleinen überhaupt verheimlicht? Wenn ihr Vater Afrikaner und schwarz ist ist (ich hoffe, dass ich das richtig verstanden habe), dann sieht man ja auch bei deiner Tochter und da kommen so oder so bald Fragen, wieso sie anders aussieht als ihr. 

Ich finde es falsch, Kindern bezüglich ihrer Herkunft nicht die Wahrheit zu sagen, zum Beispiel auch im Falle einer Adoption. Es ist viel schlimmer, solche Dinge erst spät herauszufinden, als einfach ganz natürlich damit aufzuwachsen. Dass sich die Eltern trennen, ist ja keine Schande, das kommt oft vor. 

Ich war selbst auch Stiefvater und unsere Kinder wussten das natürlich von Anfang an. Deshalb habe ich sie trotzdem behandelt wie meine eigenen Kinder.

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1. Dezember 2020 um 23:37
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Sehe ich eben nicht so. 'Echter' und 'richtiger' Vater sind Wertungen. Die Erzieherin meint sicher 'leiblicher', aber das versteht ein Kind nicht. Die Posterin hat nur Angst, dass die Tochter nach einem Gespräch mit der Kita-Leitung schlechter behandelt wird, nicht jetzt. Vielleicht solltet Ihr erstmal das Gespräch mit der Erzieherin suchen anstatt gleich zur Leitung zu gehen. Die Erzieherin hat es sicher unbedacht gesagt und wollte bestimmt nichts böses.

Ich empfinde es jedenfalls als nicht ok, wenn einem Kind ungefragt erzählt wird, dass der Stiefvater, der anscheinend die Vaterrolle übernommen hat, nicht der 'richtige' Vater sei. Das ist eine Abwertung des Stiefvaters. 

Das auf jeden Fall schlecht formuliert von der Erzieherin. Es ist aber Umgangssprache (ich weiß ja nicht, wo die Userin wohnt), vor allem am Land, wenn man Dialekt spricht, dass man anstatt "leiblicher" oder "biologischer" Vater "echter" oder "richtiger" Vater sagt.

Anstatt da jetzt mit der Erzieherin zu reden, würde ich besser der Tochter erklären, wie das gemeint war.

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2. Dezember 2020 um 4:48
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Hallo Zusammen,

ich poste hier zum ersten Mal. Ich lebe mit meiner Tochter (5 Jahre alt) und meinem Lebensgefährten, der nicht der Papa meiner Tochter ist. Mit dem Papa bin ich seit 3 Jahren nicht mehr zusammen. Früher hat er immer unserer Tochter ins KiGa gebracht bzw. abgeholt. Seit der Trennung lebt er im Ausland (Afrika) und ich habe seit 1,5 Jahr einen neuen Partner. Wir sind schwanger und heiraten nächstes Jahr. Er holt regelmäßig die Kleine vom Kindergarten ab und gilt als ihr Stiefvater. Meine Tochter hat mir heute Abend erzählt, dass eine Erzieherin (eine Rentnerin, die 1-2 Mal der Woche da ist) ihr gesagt hat, dass ihr Stiefvater nicht ihr echter Vater ist. Ich weiß, dass meine Tochter nicht lügt.Alleine wäre sie auf solch einer Aussage nicht gekommen. Die Tochter weiß genau wer ihr echter Papa ist und liebt auch den Stiefvater und ich möchte nicht, dass sie anfängt, respektlos gegenüber dem Stiefvater zu sein mit Aussagen wie "du bist nicht mein echter Vater. Wir sind jetzt so sauer und haben uns entschieden der Leiterin des KiGas darauf anzusprechen, da die Erzieherin nicht immer da ist. Wir hoffen nur, dass die Tochter nicht danach vernachlässigt wird. Was meint ihr? Findet ihr die Aussage der Erzieherin angebracht?

Also ich finde das nicht richtig. Klar ist es gut einem Kind im KiGa auch die Realität mal sanft nahe zu bringen, aber das ist ja schon so als ob sie sich dreist einmischt, und eine Familiensituation ziemlich erschwert. Sie hätte bei deiner Tochter ziemlich was anrichten können. Was eine Frau.

Lass das nicht auf dir Ruhen! 

LG,
Les

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2. Dezember 2020 um 12:13
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Ich verstehe die Aufregung nicht. Der Stiefvater ist ja auch nicht der biologische Vater deiner Tochter. Warum soll die Erzieherin das nicht sagen?

Und warum habt ihr das der Kleinen überhaupt verheimlicht? Wenn ihr Vater Afrikaner und schwarz ist ist (ich hoffe, dass ich das richtig verstanden habe), dann sieht man ja auch bei deiner Tochter und da kommen so oder so bald Fragen, wieso sie anders aussieht als ihr. 

Ich finde es falsch, Kindern bezüglich ihrer Herkunft nicht die Wahrheit zu sagen, zum Beispiel auch im Falle einer Adoption. Es ist viel schlimmer, solche Dinge erst spät herauszufinden, als einfach ganz natürlich damit aufzuwachsen. Dass sich die Eltern trennen, ist ja keine Schande, das kommt oft vor. 

Ich war selbst auch Stiefvater und unsere Kinder wussten das natürlich von Anfang an. Deshalb habe ich sie trotzdem behandelt wie meine eigenen Kinder.

Da wird doch überhaupt nichts verheimlicht. Die TE schreibt ja, das Kind weiß selbst sehr genau, wer Vater und wer Stiefvater ist. Die Frage ist doch vielmehr, warum die Erzieherin es für nötig hält, das explizit zu erwähnen. Das würde mich auch wundern.

Natürlich kommt es darauf an, wie sie es gesagt hat, in welchem Kontext etc. Das geht aus dem Text nicht hervor. Wenn das Thema im Gespräch gefallen ist, weil es grad irgendwie zum Thema gepasst hat, ist das für mich was anderes, als wenn sie das dem Kind kontextlos/ungefragt sagt.

Ansprechen würde ich das auch.

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3. Dezember 2020 um 14:13
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Da wird doch überhaupt nichts verheimlicht. Die TE schreibt ja, das Kind weiß selbst sehr genau, wer Vater und wer Stiefvater ist. Die Frage ist doch vielmehr, warum die Erzieherin es für nötig hält, das explizit zu erwähnen. Das würde mich auch wundern.

Natürlich kommt es darauf an, wie sie es gesagt hat, in welchem Kontext etc. Das geht aus dem Text nicht hervor. Wenn das Thema im Gespräch gefallen ist, weil es grad irgendwie zum Thema gepasst hat, ist das für mich was anderes, als wenn sie das dem Kind kontextlos/ungefragt sagt.

Ansprechen würde ich das auch.

Dann verstehe ich das Problem noch weniger. Wenn das Kind sowieso weiß, dass der Stiefvater nicht ihr biologischer Vater ist, dann verstehe ich nicht, wieso die Erzieherin das nicht auch sagen darf. 

Du hast aber recht, dass der Kontext aus dem Eingangsbeitrag nicht hervorgeht. Ich würde also erst einmal annehmen, dass es einen gab, also so wie du schreibst, dass es im Gespräch gefallen ist und zum Thema gepasst hat. Ich kann mir schwer vorstellen, dass irgendjemand einfach so zu einem Kind hingeht und sagt: "XY ist nicht dein richtiger Vater!" Das wäre eher etwas, das Kindergartenkinder tun, um einander eins auszuwischen. Wenn es wirklich so gewesen wäre, ist das auf jeden Fall seltsam, da stimme ich dir zu. Und natürlich hätte man es anders formulieren können, also "biologischer" oder "leiblicher" Vater anstatt "richtiger" Vater. 

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10. Dezember 2020 um 9:58
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Dann verstehe ich das Problem noch weniger. Wenn das Kind sowieso weiß, dass der Stiefvater nicht ihr biologischer Vater ist, dann verstehe ich nicht, wieso die Erzieherin das nicht auch sagen darf. 

Du hast aber recht, dass der Kontext aus dem Eingangsbeitrag nicht hervorgeht. Ich würde also erst einmal annehmen, dass es einen gab, also so wie du schreibst, dass es im Gespräch gefallen ist und zum Thema gepasst hat. Ich kann mir schwer vorstellen, dass irgendjemand einfach so zu einem Kind hingeht und sagt: "XY ist nicht dein richtiger Vater!" Das wäre eher etwas, das Kindergartenkinder tun, um einander eins auszuwischen. Wenn es wirklich so gewesen wäre, ist das auf jeden Fall seltsam, da stimme ich dir zu. Und natürlich hätte man es anders formulieren können, also "biologischer" oder "leiblicher" Vater anstatt "richtiger" Vater. 

Ja aber genau das geht die Erzieherin ja nichts an.
Man redet doch nicht mit dem Kind über solche Dinge, und wenn das Kind sagt mein Vater holt mich später ab, sagt man ja nicht. Moment mal dein richtiger Vater ist ja nicht hier. Das geht doch wirklich zu weit.
Und falls andere Kinder gesagt haben, was sein könnte, deine Hautfarbe ist ja anders, dann wäre es die Aufgabe der Erzieherin zu sagen, die Hautfarbe spielt keine Rolle .
Aber es soll ja Menschen geben bei denen das anders ist ...

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10. Dezember 2020 um 10:48
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Hallo Zusammen,

ich poste hier zum ersten Mal. Ich lebe mit meiner Tochter (5 Jahre alt) und meinem Lebensgefährten, der nicht der Papa meiner Tochter ist. Mit dem Papa bin ich seit 3 Jahren nicht mehr zusammen. Früher hat er immer unserer Tochter ins KiGa gebracht bzw. abgeholt. Seit der Trennung lebt er im Ausland (Afrika) und ich habe seit 1,5 Jahr einen neuen Partner. Wir sind schwanger und heiraten nächstes Jahr. Er holt regelmäßig die Kleine vom Kindergarten ab und gilt als ihr Stiefvater. Meine Tochter hat mir heute Abend erzählt, dass eine Erzieherin (eine Rentnerin, die 1-2 Mal der Woche da ist) ihr gesagt hat, dass ihr Stiefvater nicht ihr echter Vater ist. Ich weiß, dass meine Tochter nicht lügt.Alleine wäre sie auf solch einer Aussage nicht gekommen. Die Tochter weiß genau wer ihr echter Papa ist und liebt auch den Stiefvater und ich möchte nicht, dass sie anfängt, respektlos gegenüber dem Stiefvater zu sein mit Aussagen wie "du bist nicht mein echter Vater. Wir sind jetzt so sauer und haben uns entschieden der Leiterin des KiGas darauf anzusprechen, da die Erzieherin nicht immer da ist. Wir hoffen nur, dass die Tochter nicht danach vernachlässigt wird. Was meint ihr? Findet ihr die Aussage der Erzieherin angebracht?

Die Erzieherin hat doch nichts unrechtes gesagt !
Macht doch nicht unnötigen Stress !
 

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11. Dezember 2020 um 14:50

Ich finde es dumm und übergriffig, sucht das Gespräch. Ich stelle mir gerade vor jemand würde unserem Adoptivsohn sagen wir seien ja nicht die „echten“ Eltern...

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14. Dezember 2020 um 14:10
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Ja aber genau das geht die Erzieherin ja nichts an.
Man redet doch nicht mit dem Kind über solche Dinge, und wenn das Kind sagt mein Vater holt mich später ab, sagt man ja nicht. Moment mal dein richtiger Vater ist ja nicht hier. Das geht doch wirklich zu weit.
Und falls andere Kinder gesagt haben, was sein könnte, deine Hautfarbe ist ja anders, dann wäre es die Aufgabe der Erzieherin zu sagen, die Hautfarbe spielt keine Rolle .
Aber es soll ja Menschen geben bei denen das anders ist ...

Wir kennen ja den Kontext nicht, in dem das gesagt wurde. 

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14. Dezember 2020 um 21:26
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Wir kennen ja den Kontext nicht, in dem das gesagt wurde. 

Man redet so oder so nicht darüber...

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15. Dezember 2020 um 19:38
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Man redet so oder so nicht darüber...

Das finde ich nicht. Warum sollte ein Kind nicht die Wahrheit aushalten können, zumal das Kind ja sowieso schon weiß, dass der Partner ihrer Mutter nicht der leibliche Vater ist?

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15. Dezember 2020 um 20:25
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Das finde ich nicht. Warum sollte ein Kind nicht die Wahrheit aushalten können, zumal das Kind ja sowieso schon weiß, dass der Partner ihrer Mutter nicht der leibliche Vater ist?

Ja aber man redet doch nicht mit einem kleinen Kind so...es geht doch nicht um Wahrheit oder nicht, es geht einfach darum das das kein Thema zwischen einem Erwachsenen und einem Kind ist.

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15. Dezember 2020 um 20:49
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Ja aber man redet doch nicht mit einem kleinen Kind so...es geht doch nicht um Wahrheit oder nicht, es geht einfach darum das das kein Thema zwischen einem Erwachsenen und einem Kind ist.

Warum denn nicht?

Die Userin schreibt, der Vater des Kindes lebt in Afrika. Wenn er also Afrikaner ist und dunkelhäutig, dann sieht man dem Kind das an. Wenn jetzt also die Mutter weiß ist und ein weißer Mann das Kind abholen kommt, ist der richtige Schluss, dass dieser Mann eben nicht der leibliche Vater des Kindes ist.

Ich verstehe nicht, was daran schlimm sein soll, Tatsachen auszusprechen, vor allem dann, wenn das Kind ja ohnehin darüber Bescheid weiß.

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15. Dezember 2020 um 21:03
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Warum denn nicht?

Die Userin schreibt, der Vater des Kindes lebt in Afrika. Wenn er also Afrikaner ist und dunkelhäutig, dann sieht man dem Kind das an. Wenn jetzt also die Mutter weiß ist und ein weißer Mann das Kind abholen kommt, ist der richtige Schluss, dass dieser Mann eben nicht der leibliche Vater des Kindes ist.

Ich verstehe nicht, was daran schlimm sein soll, Tatsachen auszusprechen, vor allem dann, wenn das Kind ja ohnehin darüber Bescheid weiß.

Weil es doch kein Thema zwischen einer Erzieheren und einem Kind ist..?
Wenn es das Kind weiß und man selbst auch, wieso redet man dann darüber?
Macht doch keinen Sinn...

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15. Dezember 2020 um 21:06
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Weil es doch kein Thema zwischen einer Erzieheren und einem Kind ist..?
Wenn es das Kind weiß und man selbst auch, wieso redet man dann darüber?
Macht doch keinen Sinn...

Wie schon gesagt, es kommt auf den Kontext an, den kennen wir nicht. Ich gehe jetzt nicht davon aus, dass sie das aus dem Nichts heraus gesagt hat. Aber nachdem sich die Userin nicht mehr meldet, werden wir es wohl nie erfahren.

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15. Dezember 2020 um 21:13
In Antwort auf

Wie schon gesagt, es kommt auf den Kontext an, den kennen wir nicht. Ich gehe jetzt nicht davon aus, dass sie das aus dem Nichts heraus gesagt hat. Aber nachdem sich die Userin nicht mehr meldet, werden wir es wohl nie erfahren.

Ich verstehe was du meinst, aber was soll das den für ein Kontext sein ?
Wir reden ja nicht von 2 Kindern oder 2 Erwachsenen .

"Mein Papa holt mich später ab "
"Das ist doch gar nicht dein Papa"

Wäre doch unmöglich..

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16. Dezember 2020 um 11:34

Mir geht es auch um die Wortwahl. 'Echter' Papa. Wie gesagt, wer entscheidet denn, wer ein 'echter' Papa ist? Die Erzieherin meinte sicher 'leiblicher' Vater, aber ein Stiefvater kann auch ein echter Vater sein - meiner Meinung nach. Ich glaube, kein Stiefvater würde sich verletzt fühlen, wenn das Kind zu ihm sagt - Du bist nicht mein leiblicher Vater!, denn das ist einfach eine Tatsache. Aber: Du bist nicht mein echter Vater!, das hört sich schon ganz anders an.

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