Home / Forum / Meine Familie / Familie - Patchwork-Familie, Einelternfamilie, allein erziehende Mütter / Erschöpfung, Panikattacken, alleinerziehend

Erschöpfung, Panikattacken, alleinerziehend

3. Oktober 2006 um 13:25 Letzte Antwort: 7. November 2006 um 19:47

Hallo ihr Lieben,

kurz zu meiner Situation: mein Kind ist 16 Monate alt und wir leben alleine, der Vater meines Sohnes kennt ihn nicht mal.
Bis jetzt hat an sich alles gut geklappt, hin und wieder war ich sehr müde und fühlte mich ausgelaugt, doch das verging auch bald wieder.
Mein Kleiner zahnt recht heftig seit einigen Wochen, dadurch sind die Nächte sehr anstrengend. Habe also einen ziemlich argen Schlafmangel. Vielleicht liegt es daran. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, als ich mich schlafen legen wollte, war ich plötzlich nicht mehr in der Lage mich zu entspannen und einzuschlafen. Ich bekamm heftige Panikattacken und hatte Unmengen von Gedanken im Kopf, manche davon sehr sehr heftig und besorgniserregend. Seitdem geht es mir nicht besonders gut, ich habe ständig das Gefühl, an meinen absoluten Grenzen zu balancieren. Es macht mir große Angst, da mir das Wohl meines Kindes am wichtigsten ist und ich für ihn da sein und eine gute Mutter sein will. Ich habe Angst, meiner Rolle als Mutter nicht mehr gerecht werden zu können, ihm keine gute Mama zu sein und und und.
Kennt das jemand von Euch?
Hat jemand Panikattacken von Euch? Wie geht ihr damit um?
Vielen Dank für Eure Antworten. Würde gern noch mehr dazu schreiben, um mich besser erklären zu können, mein Söhnchen trommelt aber auf der Tastatur um...

MB

Mehr lesen

6. Oktober 2006 um 19:01

Meine Freundin hatte dies auch
Hallo,

meine Freundin ist Mutter von 4 Kindern und hatte die gleichen Symptome wie Du es beschrieben hast. Sie konnte Wochenlang kein Auge zutun, hatte Herzrasen, war verspannt. Der Arzt hat ihr Antidepressiva gegeben, doch es hat gar nichts genützt.
( Egal was ein Arzt sagt, davon rate ich dringend ab, solche Medis sind nie die Lösung!!)Im Krankenhaus haben sie gesagt sie habe ein Burnout. Sie hat erst mal versucht ein paar Tage ohne die Kinder zu sein, Ihr Mann hatte gerade Ferien. Sie hat sich Homeophatisch behandeln lassen und macht jetzt eine Atemtherapie. Dies hilft um den Körper wieder zu beruhigen. Man muss den Körper wieder zeigen wie das geht mit dem Adrenalin abbauen. Sie hat jetzt grossen Erfolg damit und es geht wieder besser.
Warte nicht zu lange, versuch die Zeit, wenn Dein Kind mal schläft bewusst für Dich zu nutzen, Entspannung in der Badewanne, etc. Evtl. hast Du jemanden in Deiner Nähe der Dir das Kind mal einen Tag oder mehr abnehmen könnte.

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe dass es Dir bald wieder besser geht.

Herzliche Grüsse
Kisha19

Gefällt mir
7. Oktober 2006 um 11:28
In Antwort auf cierra_12536047

Meine Freundin hatte dies auch
Hallo,

meine Freundin ist Mutter von 4 Kindern und hatte die gleichen Symptome wie Du es beschrieben hast. Sie konnte Wochenlang kein Auge zutun, hatte Herzrasen, war verspannt. Der Arzt hat ihr Antidepressiva gegeben, doch es hat gar nichts genützt.
( Egal was ein Arzt sagt, davon rate ich dringend ab, solche Medis sind nie die Lösung!!)Im Krankenhaus haben sie gesagt sie habe ein Burnout. Sie hat erst mal versucht ein paar Tage ohne die Kinder zu sein, Ihr Mann hatte gerade Ferien. Sie hat sich Homeophatisch behandeln lassen und macht jetzt eine Atemtherapie. Dies hilft um den Körper wieder zu beruhigen. Man muss den Körper wieder zeigen wie das geht mit dem Adrenalin abbauen. Sie hat jetzt grossen Erfolg damit und es geht wieder besser.
Warte nicht zu lange, versuch die Zeit, wenn Dein Kind mal schläft bewusst für Dich zu nutzen, Entspannung in der Badewanne, etc. Evtl. hast Du jemanden in Deiner Nähe der Dir das Kind mal einen Tag oder mehr abnehmen könnte.

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe dass es Dir bald wieder besser geht.

Herzliche Grüsse
Kisha19

Das sehe ich anders
hallo Kisha,

hast Du selber Erfahrung mit SOLCHEN Medikamenten gemacht??

Ich habe 7 Jahre mit allen möglichen Therapien, Bachblüten und Homöpathie an mir "herumgedoktert".Erst Medikamente in Kombination mit Therapie haben geholfen. Ich möchte an dieser Stelle einfach maleine Lanze für Psychopharmaka brechen.
Ich denke das es erlaubt sein sollte mal für eine weile eine "Krücke " in Anspruch zu nehmen.
Vielen hier geht es so schlecht das Sie erst einmal wieder eine Basis brauchen von der aus sie sich wieder ihr Leben angucken können.
Wenn das Serotonin im Körper durch ewigen Stress und Stoffwechselprobleme nicht auf dem optimalen Pegel ist, dann muss dieser erstmal wieder hergestellt werden.
Ich würde jedem vorbehaltlos einen Besuch in einer psyatrischen Praxis empfehlen. Manchmal muss man einiges an Medikamenten ausprobieren, bis man das richtige gefunden hat...

Depression ist eine Krankheit die nicht mal eben mit ein bisschen Entspannung wegzukriegen ist. Jedenfalls nicht wenn schon derartig viele Symptome da sind. Würdest Du einem Diabetiker auch raten das Insulin wegzulassen??? Oder einem Herzkranken Menschen empfehlen die Betablocker oder Blutdruckmittel wegzulegen???

Es gibt einfach Menschen für die diese Mediakmente ein hohes Maß an Lebensqualität zurück bringt.

Ich denke wenn mehr Toleranz für dieses sensible Thema da wäre, würden mehr Menschen sich damit zeigen und offener damit umgehen.

Liebe Grüße
Minti4

Gefällt mir
10. Oktober 2006 um 15:27
In Antwort auf jia_12258973

Das sehe ich anders
hallo Kisha,

hast Du selber Erfahrung mit SOLCHEN Medikamenten gemacht??

Ich habe 7 Jahre mit allen möglichen Therapien, Bachblüten und Homöpathie an mir "herumgedoktert".Erst Medikamente in Kombination mit Therapie haben geholfen. Ich möchte an dieser Stelle einfach maleine Lanze für Psychopharmaka brechen.
Ich denke das es erlaubt sein sollte mal für eine weile eine "Krücke " in Anspruch zu nehmen.
Vielen hier geht es so schlecht das Sie erst einmal wieder eine Basis brauchen von der aus sie sich wieder ihr Leben angucken können.
Wenn das Serotonin im Körper durch ewigen Stress und Stoffwechselprobleme nicht auf dem optimalen Pegel ist, dann muss dieser erstmal wieder hergestellt werden.
Ich würde jedem vorbehaltlos einen Besuch in einer psyatrischen Praxis empfehlen. Manchmal muss man einiges an Medikamenten ausprobieren, bis man das richtige gefunden hat...

Depression ist eine Krankheit die nicht mal eben mit ein bisschen Entspannung wegzukriegen ist. Jedenfalls nicht wenn schon derartig viele Symptome da sind. Würdest Du einem Diabetiker auch raten das Insulin wegzulassen??? Oder einem Herzkranken Menschen empfehlen die Betablocker oder Blutdruckmittel wegzulegen???

Es gibt einfach Menschen für die diese Mediakmente ein hohes Maß an Lebensqualität zurück bringt.

Ich denke wenn mehr Toleranz für dieses sensible Thema da wäre, würden mehr Menschen sich damit zeigen und offener damit umgehen.

Liebe Grüße
Minti4

Jeder muss einen eigenen Weg finden!
Hallo,

ich warne ausschliesslich vor Antidepressiva. Zum ersten weil ich mehrere Menschen kenne die davon nicht mehr losgekommen sind und ohne die Medis gar nicht mehr leben konnten und zum zweiten weil ich weiss dass es anderes gibt dass besser wirkt und nicht so abhängig macht.
Mein Freund hatte vor Jahren auch mal solche Probleme. Der Arzt hat ihm Betablocker verschrieben und dies war wirklich sehr gut. Mein Freund hat die Wirkung so beschrieben, dass man einfach das Gefühl von stress los wird. Man bekommt vorüber gehend eine Elefantenhaut und lässt nicht mehr alles so nahe an sich ran. Körper und Seele bekommmen dadurch die Zeit die es braucht um den Hormonhaushalt wieder ins Lot zu bringen. Der Arzt meines Freundes hat gesagt Betablocker sind viel besser verträglich und haben nicht so ein grosses Suchtpotenzial.

Aber grundsätzlich empfiehlt dies jeder Arzt wieder anders, man kann sich überall die Tipps anhören oder zum Psychiater gehen oder auf natürlichem Wege etwas unternehmen, ich denke jeder muss selber herausfinden was einem wirklich gut tut und hilft.
Aber man sollte etwas unternehmen bevor es richtig schlimm wird und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
Meine Freundin war in einer Paracelsusklinik und die haben ihr sehr gute Tipps und Unterstützung gegeben.

Liebe Grüsse
kisha 19

Gefällt mir
10. Oktober 2006 um 19:13
In Antwort auf cierra_12536047

Jeder muss einen eigenen Weg finden!
Hallo,

ich warne ausschliesslich vor Antidepressiva. Zum ersten weil ich mehrere Menschen kenne die davon nicht mehr losgekommen sind und ohne die Medis gar nicht mehr leben konnten und zum zweiten weil ich weiss dass es anderes gibt dass besser wirkt und nicht so abhängig macht.
Mein Freund hatte vor Jahren auch mal solche Probleme. Der Arzt hat ihm Betablocker verschrieben und dies war wirklich sehr gut. Mein Freund hat die Wirkung so beschrieben, dass man einfach das Gefühl von stress los wird. Man bekommt vorüber gehend eine Elefantenhaut und lässt nicht mehr alles so nahe an sich ran. Körper und Seele bekommmen dadurch die Zeit die es braucht um den Hormonhaushalt wieder ins Lot zu bringen. Der Arzt meines Freundes hat gesagt Betablocker sind viel besser verträglich und haben nicht so ein grosses Suchtpotenzial.

Aber grundsätzlich empfiehlt dies jeder Arzt wieder anders, man kann sich überall die Tipps anhören oder zum Psychiater gehen oder auf natürlichem Wege etwas unternehmen, ich denke jeder muss selber herausfinden was einem wirklich gut tut und hilft.
Aber man sollte etwas unternehmen bevor es richtig schlimm wird und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
Meine Freundin war in einer Paracelsusklinik und die haben ihr sehr gute Tipps und Unterstützung gegeben.

Liebe Grüsse
kisha 19

Antidepressiva
Kisha,

AD haben kein Suchtpotential. Wenn dann findet es in den Köpfen der Menschen statt. Rein körperlich machen sie definitiv nicht süchtig.Ausserdem ist es nicht schlimm mit Medis zu leben aber, aber es ist unerträglich mit Depressionen zu leben.

Ich finde es sehr gefährlich eine dicke fette Depression nicht medikamentös zu behandeln.
Zusätzlich kann ja noch alles probiert werden und es gibt sicher einiges was unterstützend wirkend kann.Homöpathie, Reiki, Bachblüten,auf jeden Fall Therapie und Akupunktur,Sport und da vor allem laufen etc

Verteufel die Medikamente nicht so denn sie sind eine Segen für viele...)

Viele Grüße
Minti

Gefällt mir
14. Oktober 2006 um 17:25
In Antwort auf jia_12258973

Antidepressiva
Kisha,

AD haben kein Suchtpotential. Wenn dann findet es in den Köpfen der Menschen statt. Rein körperlich machen sie definitiv nicht süchtig.Ausserdem ist es nicht schlimm mit Medis zu leben aber, aber es ist unerträglich mit Depressionen zu leben.

Ich finde es sehr gefährlich eine dicke fette Depression nicht medikamentös zu behandeln.
Zusätzlich kann ja noch alles probiert werden und es gibt sicher einiges was unterstützend wirkend kann.Homöpathie, Reiki, Bachblüten,auf jeden Fall Therapie und Akupunktur,Sport und da vor allem laufen etc

Verteufel die Medikamente nicht so denn sie sind eine Segen für viele...)

Viele Grüße
Minti

Ich kenne nur schlechte Erfahrungen....
Hallo Minti4

schön wenn Du da andere Erfahrungen gemacht hast mit den Antidepressiva, ich hab leider nur schlechte Erfahrungen gemacht und auch nur schlechtes gehört.Ich bin nach wie vor der Meinung, wenn jemand ein Problem hat soll er sich informieren und dann muss ein jeder selbst entscheiden was für ihn das Beste ist. Ich verteufle Medis nicht grundsätzlich, ich schreibe aus Erfahrung und ausserdem bin ich nicht nur für Homeophatie etc. Eines meiner Kinder hat selbst eine Krankheit bei der sie regelmässig chemische Medis nehmen muss.
Ich denke nur, wenn man in einer solchen Situation steckt soll man nicht einfach blindlings auf das vertrauen was der Arzt oder ein Therapeut sagt sondern sich Infos in verschiedenen Bereichen besorgen. Dafür ist das Internet oder so ein Forum bestens geeignet.
Schönes Wochenende!
Herzliche Grüsse
Kisha

Gefällt mir
16. Oktober 2006 um 21:28
In Antwort auf cierra_12536047

Ich kenne nur schlechte Erfahrungen....
Hallo Minti4

schön wenn Du da andere Erfahrungen gemacht hast mit den Antidepressiva, ich hab leider nur schlechte Erfahrungen gemacht und auch nur schlechtes gehört.Ich bin nach wie vor der Meinung, wenn jemand ein Problem hat soll er sich informieren und dann muss ein jeder selbst entscheiden was für ihn das Beste ist. Ich verteufle Medis nicht grundsätzlich, ich schreibe aus Erfahrung und ausserdem bin ich nicht nur für Homeophatie etc. Eines meiner Kinder hat selbst eine Krankheit bei der sie regelmässig chemische Medis nehmen muss.
Ich denke nur, wenn man in einer solchen Situation steckt soll man nicht einfach blindlings auf das vertrauen was der Arzt oder ein Therapeut sagt sondern sich Infos in verschiedenen Bereichen besorgen. Dafür ist das Internet oder so ein Forum bestens geeignet.
Schönes Wochenende!
Herzliche Grüsse
Kisha

Schlechte Erfahrung ohne Erfahrung??
Erst einmal meine Meinung zu Kisha, wie kannst du von Erfahrungen mit Antidepressiva reden, wenn du anscheinend noch nie selbst welche eingenommen hast, sondern nur aus Erfahrung vom "hörensagen" davon kennst. Denn jeder der schon einmal AD eingenommen hat und sich ein bißchen mit dem Thema beschäftigt hat weiß, das diese Medis weder süchtig machen, noch die Persönlichkeit verändern.
Anscheinend hast du auch noch nie unter Panik- und/oder Angstatacken/Depressionen zu leiden gehabt und ich möchte es dir auch ganz bestimmt Nicht! wünschen, denn wenn du so etwas aus eigener! Erfahrung kennen würdest, würdest du hier AD nicht so negativ darstellen

Ich kann da, und zwar aus eigener persönlicher Erfahrung nur Minti aus vollem Herzen zustimmen.

Zu mcbeth möchte ich sagen, hab keine Angst dir in diesem Falle ärztlichen Rat und Hilfe zu suchen. Denn wenn du das Gefühl hast der Arzt nimmt dich ernst und du fühlst dich dort gut aufgehoben und es wird dir evtl. empfohlen eine Zeit lang AD einzunehmen, kann ich das nur unterstützen. Ich selber lebe seit vielen Jahren mit dieser Krankheit und seit dem ich AD einnehme, habe ich sie sehr gut im Griff. Kaum noch Panik- und Angstzustände. Ich habe eine ganz andere Lebensqualität bekommen und kann mein Leben, trotz dieser Erkrankung wieder genießen. Wichtig ist nur, das du dich eingehend über diese Medikamente informierst und nicht erwartest, dass diese gleich nach einer Woche wirken. Es wird eine Weile dauern bis du für dich das richtige gefunden hast , am besten noch mit einer begleitenden Gesprächstherapie. Mit etwas Geduld und Mut, wird sich dein jetziger Erschöpfungszustang bestimmt bessern und die Welt wird dir wieder, schöner, lebenswerter erscheinen und du wirst die aufregende Zeit mit deinem Kleinen wieder genießen können. Ich habe drei Kinder, bin auch alleinerziehend.

LG alewawilow

Gefällt mir
16. Oktober 2006 um 22:56
In Antwort auf an0N_1186215399z

Schlechte Erfahrung ohne Erfahrung??
Erst einmal meine Meinung zu Kisha, wie kannst du von Erfahrungen mit Antidepressiva reden, wenn du anscheinend noch nie selbst welche eingenommen hast, sondern nur aus Erfahrung vom "hörensagen" davon kennst. Denn jeder der schon einmal AD eingenommen hat und sich ein bißchen mit dem Thema beschäftigt hat weiß, das diese Medis weder süchtig machen, noch die Persönlichkeit verändern.
Anscheinend hast du auch noch nie unter Panik- und/oder Angstatacken/Depressionen zu leiden gehabt und ich möchte es dir auch ganz bestimmt Nicht! wünschen, denn wenn du so etwas aus eigener! Erfahrung kennen würdest, würdest du hier AD nicht so negativ darstellen

Ich kann da, und zwar aus eigener persönlicher Erfahrung nur Minti aus vollem Herzen zustimmen.

Zu mcbeth möchte ich sagen, hab keine Angst dir in diesem Falle ärztlichen Rat und Hilfe zu suchen. Denn wenn du das Gefühl hast der Arzt nimmt dich ernst und du fühlst dich dort gut aufgehoben und es wird dir evtl. empfohlen eine Zeit lang AD einzunehmen, kann ich das nur unterstützen. Ich selber lebe seit vielen Jahren mit dieser Krankheit und seit dem ich AD einnehme, habe ich sie sehr gut im Griff. Kaum noch Panik- und Angstzustände. Ich habe eine ganz andere Lebensqualität bekommen und kann mein Leben, trotz dieser Erkrankung wieder genießen. Wichtig ist nur, das du dich eingehend über diese Medikamente informierst und nicht erwartest, dass diese gleich nach einer Woche wirken. Es wird eine Weile dauern bis du für dich das richtige gefunden hast , am besten noch mit einer begleitenden Gesprächstherapie. Mit etwas Geduld und Mut, wird sich dein jetziger Erschöpfungszustang bestimmt bessern und die Welt wird dir wieder, schöner, lebenswerter erscheinen und du wirst die aufregende Zeit mit deinem Kleinen wieder genießen können. Ich habe drei Kinder, bin auch alleinerziehend.

LG alewawilow

Nicht nur vom hören sagen!!
Zuerst möchte ich mal sagen dass ich die Erfahrungen nicht nur vom hören sagen gemacht habe. Meine Mutter war schwer depressiv und hat mehrmals versucht sich das Leben zu nehmen. Angefangen hat das Ganze mit einer Fehl und Todgeburt! Sie kam darüber nicht weg, wollte beim Arzt um Rat fragen, wurde mit AD heeschickt. Dann fing es an. Es wurde immer schlimmer, sie stand nicht mehr auf, überliess meine drei Brüder und mich uns alleine und jedesmal wenn sie keine ADs mehr hatte, nahm sie eine Überdosis Schlaftabletten. Glaube mir wir haben in unserer Kindheit die Hölle durchgemacht.
Ein Bekannter von uns war Naturheilarzt, der hat langsam die Ads abgebaut und dafür mit Naurheilmedizin aufgebaut.
Seit etwa 10 Jahren geht es ihr viel besser, aber ich denke auch deswegen weil sie wieder einen Sinn im Leben sieht, sie ist Grossmutter mit Leib und Seele. GAnz gesud ist sie nicht, man merkt ihr gut an wenns ihr schlecht geht. Aber sie hat einen Weg gefunden damit umzugehen.
Ich verurteile die Ads auf keinen Fall und schon gar nicht die Menschen die sie nehmen, aber ich möchte darauf aufmersam machen dass es evtl. noch andere Wege gibt. Wie schon geschrieben muss jeder seinen eigenen Weg finden damit umzugehen.
Und doch, ich habe meine persönlichen Erfahrungen mit Panikattacken, Angstzuständen und Depressionen!!! Ich denke bei mir war es viel schwächer ausgeprägt als bei meiner Mutter und ich hatte einen Vorteil, weil mir bewusst war was mich so kaputt gemacht hat. Ich war körperlich und seelisch am Ende, hatte auch keinen Lebenswilen mehr und aufgrund meiner Erfahrung mit meine Mutter wusste ich, jetzt muss sich was ändern. Dann habe ich mich von meinem Mann getrennt, weil ich darin die Ursache des ganzen sah. Ich gebe nicht ihm die Schuld, sondern einfach die situation in der wir waren. Nun bin ich gesund und glücklich, hab wieder Lebenswillen und viel Kraft für meine drei süssen Mädels!
Also bitte, ich wollte hier niemanden angreifen, ich habe persönlich nie ADs genommen, habe aber gesehen wohin dies bei meiner Mutter geführt hat. Meine Freundin hat auch Ads genommen, sagt auch es hat ihr gar nicht geholfen, aber sie hatte ein Burnout und ich denke dies ist nicht gleich zu behandeln wie Depressionen.
Ich bin sicher es gibt ganz viele Leute die nur positive Erfahrungen gemacht haben mit Ads. Da kann man nur sagen zum Glück gibt es diese Medis, aber sie sind nicht für jedermann das Richtige!

MfG
Kisha19

Gefällt mir
16. Oktober 2006 um 23:07
In Antwort auf cierra_12536047

Nicht nur vom hören sagen!!
Zuerst möchte ich mal sagen dass ich die Erfahrungen nicht nur vom hören sagen gemacht habe. Meine Mutter war schwer depressiv und hat mehrmals versucht sich das Leben zu nehmen. Angefangen hat das Ganze mit einer Fehl und Todgeburt! Sie kam darüber nicht weg, wollte beim Arzt um Rat fragen, wurde mit AD heeschickt. Dann fing es an. Es wurde immer schlimmer, sie stand nicht mehr auf, überliess meine drei Brüder und mich uns alleine und jedesmal wenn sie keine ADs mehr hatte, nahm sie eine Überdosis Schlaftabletten. Glaube mir wir haben in unserer Kindheit die Hölle durchgemacht.
Ein Bekannter von uns war Naturheilarzt, der hat langsam die Ads abgebaut und dafür mit Naurheilmedizin aufgebaut.
Seit etwa 10 Jahren geht es ihr viel besser, aber ich denke auch deswegen weil sie wieder einen Sinn im Leben sieht, sie ist Grossmutter mit Leib und Seele. GAnz gesud ist sie nicht, man merkt ihr gut an wenns ihr schlecht geht. Aber sie hat einen Weg gefunden damit umzugehen.
Ich verurteile die Ads auf keinen Fall und schon gar nicht die Menschen die sie nehmen, aber ich möchte darauf aufmersam machen dass es evtl. noch andere Wege gibt. Wie schon geschrieben muss jeder seinen eigenen Weg finden damit umzugehen.
Und doch, ich habe meine persönlichen Erfahrungen mit Panikattacken, Angstzuständen und Depressionen!!! Ich denke bei mir war es viel schwächer ausgeprägt als bei meiner Mutter und ich hatte einen Vorteil, weil mir bewusst war was mich so kaputt gemacht hat. Ich war körperlich und seelisch am Ende, hatte auch keinen Lebenswilen mehr und aufgrund meiner Erfahrung mit meine Mutter wusste ich, jetzt muss sich was ändern. Dann habe ich mich von meinem Mann getrennt, weil ich darin die Ursache des ganzen sah. Ich gebe nicht ihm die Schuld, sondern einfach die situation in der wir waren. Nun bin ich gesund und glücklich, hab wieder Lebenswillen und viel Kraft für meine drei süssen Mädels!
Also bitte, ich wollte hier niemanden angreifen, ich habe persönlich nie ADs genommen, habe aber gesehen wohin dies bei meiner Mutter geführt hat. Meine Freundin hat auch Ads genommen, sagt auch es hat ihr gar nicht geholfen, aber sie hatte ein Burnout und ich denke dies ist nicht gleich zu behandeln wie Depressionen.
Ich bin sicher es gibt ganz viele Leute die nur positive Erfahrungen gemacht haben mit Ads. Da kann man nur sagen zum Glück gibt es diese Medis, aber sie sind nicht für jedermann das Richtige!

MfG
Kisha19

Hier hab ich noch eine Interessante Seite! Vielleicht hilfts jemandem??!!
http://www.aeskulap.com/index.php?option=com_conte-nt&task=view&id=29&Itemid=55

Gruss
Kisha19

Gefällt mir
18. Oktober 2006 um 19:58
In Antwort auf an0N_1186215399z

Schlechte Erfahrung ohne Erfahrung??
Erst einmal meine Meinung zu Kisha, wie kannst du von Erfahrungen mit Antidepressiva reden, wenn du anscheinend noch nie selbst welche eingenommen hast, sondern nur aus Erfahrung vom "hörensagen" davon kennst. Denn jeder der schon einmal AD eingenommen hat und sich ein bißchen mit dem Thema beschäftigt hat weiß, das diese Medis weder süchtig machen, noch die Persönlichkeit verändern.
Anscheinend hast du auch noch nie unter Panik- und/oder Angstatacken/Depressionen zu leiden gehabt und ich möchte es dir auch ganz bestimmt Nicht! wünschen, denn wenn du so etwas aus eigener! Erfahrung kennen würdest, würdest du hier AD nicht so negativ darstellen

Ich kann da, und zwar aus eigener persönlicher Erfahrung nur Minti aus vollem Herzen zustimmen.

Zu mcbeth möchte ich sagen, hab keine Angst dir in diesem Falle ärztlichen Rat und Hilfe zu suchen. Denn wenn du das Gefühl hast der Arzt nimmt dich ernst und du fühlst dich dort gut aufgehoben und es wird dir evtl. empfohlen eine Zeit lang AD einzunehmen, kann ich das nur unterstützen. Ich selber lebe seit vielen Jahren mit dieser Krankheit und seit dem ich AD einnehme, habe ich sie sehr gut im Griff. Kaum noch Panik- und Angstzustände. Ich habe eine ganz andere Lebensqualität bekommen und kann mein Leben, trotz dieser Erkrankung wieder genießen. Wichtig ist nur, das du dich eingehend über diese Medikamente informierst und nicht erwartest, dass diese gleich nach einer Woche wirken. Es wird eine Weile dauern bis du für dich das richtige gefunden hast , am besten noch mit einer begleitenden Gesprächstherapie. Mit etwas Geduld und Mut, wird sich dein jetziger Erschöpfungszustang bestimmt bessern und die Welt wird dir wieder, schöner, lebenswerter erscheinen und du wirst die aufregende Zeit mit deinem Kleinen wieder genießen können. Ich habe drei Kinder, bin auch alleinerziehend.

LG alewawilow

Danke alewawilow!
Deine Worte haben mir sehr gut getan, vielen Dank!
Ich nehme nun seit 12 Tagen AD und bin mit dieser Entscheidung zufrieden. Meine Angstzustände wurden immer schlimmer, es war einfach nur noch die Hölle pur. Sogar der Weg zum Spielplatz mit meinem Kleinen war eine Qual. Ich machte mir so riesige Sorgen um ihn und hatte auch große Angst, ihn aufgrund eines Krankenhausaufenthaltes weggeben zu müssen, was bisher zum Glück nicht notwendig war. Ich fühle mich derzeit stabiler und bin wirklich froh, diesen Schritt getan zu haben (obwohl ich mir das vor Kurzem noch nicht mal vorstellen konnte).
Ich werde auch demnächst eine Therapie beginnen, muss erst eine(n) TherapeutIn suchen.
Ich bin jedenfalls zuversichtlich. Solche Angstzustände sind schrecklich und es tut gut, nun weniger Angst zu haben...

Alles Liebe dir
MB

Gefällt mir
19. Oktober 2006 um 8:28

Pass auf Dich auf!
Hallo Mcbeth,

schön dass es Dir jetzt besser geht. Ich möchte Dir noch was sagen, keine angst, ich fange nicht wegen den ADs an, Du hast Deinen Weg gewählt, es tut Dir gut und dann ist das ok.
Nein, aber versuche doch eine Betreunng zu organisieren für Dein Kind, mal stundenweise oder so. Oder vielleicht hast Du jemanden aus Deiner Familie der Dir Dein Kind mal abnimmt. Ich weiss selber aus Erfahrung wie man sich fühlt, wenn man keine Kraft mehr hat und man das Kind dann mal ein bisschen weg gibt. Man fühlt sich als Versager, als schlechte Mutter. Das ist aber nicht so. Du bist alleinerziehend und Du trägst die ganze Last, die ganzen Sorgen alleine. Du brauchst mal Zeit für Dich!!
Evtl. gibt es in Deiner Stadt/Dorf eine art Familienverein oder ähnliches? Bei uns kann man im Familienverein eine Babysitterliste verlangen und dann kannst Du die anrufen. Sind meistens Mädchen zwischen 12 und 16 JAhren die etwas Sackgeld verdienen wollen. Bei uns haben die alle einen Babysitterkurs durchgemacht. Bei uns bekommen die 5 Fr. pro Stunde.
Ich finde es schade und oft zum Teil eine Zumutung dass Alleinerziehende nicht besser unterstützt werden!!

Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Zukunft und wünsche Dir, dass Du bald wieder jemanden an Deiner Seite hast, mit dem Du Deine Sorgen und auch Deinen Stress teilen kannst!

Herzlichst
Kisha

Gefällt mir
19. Oktober 2006 um 14:50
In Antwort auf jia_12258973

Antidepressiva
Kisha,

AD haben kein Suchtpotential. Wenn dann findet es in den Köpfen der Menschen statt. Rein körperlich machen sie definitiv nicht süchtig.Ausserdem ist es nicht schlimm mit Medis zu leben aber, aber es ist unerträglich mit Depressionen zu leben.

Ich finde es sehr gefährlich eine dicke fette Depression nicht medikamentös zu behandeln.
Zusätzlich kann ja noch alles probiert werden und es gibt sicher einiges was unterstützend wirkend kann.Homöpathie, Reiki, Bachblüten,auf jeden Fall Therapie und Akupunktur,Sport und da vor allem laufen etc

Verteufel die Medikamente nicht so denn sie sind eine Segen für viele...)

Viele Grüße
Minti

Hallo Minti, es gab ADs die abhängig machten!
Hallo Minti,

aufgrund der Probleme bei meiner Freundin und diesem aktuellen Thema habe ich ein wenig nachgeforscht und habe unter anderem nach dem AD gesucht, dass meine Mutter jahrelang genommen hat. Und siehe da ich wurde fündig. Das Medi heisst: "Survector" und es hat abhängig gemacht! Es darf nicht mehr verkauft werden und steht auf einer Liste der "nicht verschreibungsfähigen Stoffe."
Ich habe mehrere Menschen in meinem Umfeld die ADs genommen haben, die jedoch aufgrund der ausgebliebenen Wirkung die Medis abgesetzt haben. Ich habe jetzt jedoch gelesen dass man diese Medikamente mehrere Wochen nehmen muss bis die Wirkung eintritt. Ich finde die Ärtzte sollten viel besser informieren.
Minti, bist Du Psychologin oder Therapeutin oder sowas? Habe einige Beiträge von Dir gelesen und Aufgrund dessen hatte ich das Gefühl dass Du Dich in vielen Bereichen gut auskennst!

Herzliche Grüsse
Kisha

Gefällt mir
19. Oktober 2006 um 21:19
In Antwort auf cleena_12456051

Danke alewawilow!
Deine Worte haben mir sehr gut getan, vielen Dank!
Ich nehme nun seit 12 Tagen AD und bin mit dieser Entscheidung zufrieden. Meine Angstzustände wurden immer schlimmer, es war einfach nur noch die Hölle pur. Sogar der Weg zum Spielplatz mit meinem Kleinen war eine Qual. Ich machte mir so riesige Sorgen um ihn und hatte auch große Angst, ihn aufgrund eines Krankenhausaufenthaltes weggeben zu müssen, was bisher zum Glück nicht notwendig war. Ich fühle mich derzeit stabiler und bin wirklich froh, diesen Schritt getan zu haben (obwohl ich mir das vor Kurzem noch nicht mal vorstellen konnte).
Ich werde auch demnächst eine Therapie beginnen, muss erst eine(n) TherapeutIn suchen.
Ich bin jedenfalls zuversichtlich. Solche Angstzustände sind schrecklich und es tut gut, nun weniger Angst zu haben...

Alles Liebe dir
MB

Freu mich.
Hallo MB,
freu mich, dass ich dir ein wenig helfen konnte. Ich denke mit dem was du geschrieben hast bist du auf dem richtigen Weg.
Hier bei uns ist es schwierig bzw. eher unmöglich eine(n) Therapeut(in) zu finden. Wenn du die gleichen Probs damit hast gibt es auch noch andere Institutionen die soetwas vermitteln. Ich habe z.B. eine super Therapeutin über die Diakonie gefunden. In einigen Gegenden gibt es soetwas auch über die AWO oder anderen sozialen Einrichtungen.
Was mir außerdem sehr gut getan hat war im letzten Jahr eine Mutter-Kind-Kur in der ich meine beiden jüngeren Kinder mitgenommen habe .
So eine Kur ist auch eine Alternative zu einem Klinikaufenthalt, denn du kannst deinen Kleinen mitnehmen. Bist in seiner Nähe, wenn er in der Betreuung ist und hast trotzdem ein wenig Erholung für dich und, was ich auch für sehr wichtig halte, du hast den Austausch mit anderen Müttern, die in der gleichen Situation sind wie du. Die AWO bzw. Diakonie unterstützen dich dabei eine Kureinrichtung zu finden. Und ja nicht bange machen lassen, von der Krankenkasse, wenn sie erstmal ablehnen. Dir als Mutter steht so eine Kur alle drei Jahre zu, wenn du krank und erschöpft bist.
Wünsche dir weiterhin alles Gute und auch wenn mal Rückschläge kommen geh den eingeschlagenen Weg weiter, irgendwann scheint wieder die Sonne.

LG AW

Gefällt mir
22. Oktober 2006 um 11:50
In Antwort auf an0N_1186215399z

Freu mich.
Hallo MB,
freu mich, dass ich dir ein wenig helfen konnte. Ich denke mit dem was du geschrieben hast bist du auf dem richtigen Weg.
Hier bei uns ist es schwierig bzw. eher unmöglich eine(n) Therapeut(in) zu finden. Wenn du die gleichen Probs damit hast gibt es auch noch andere Institutionen die soetwas vermitteln. Ich habe z.B. eine super Therapeutin über die Diakonie gefunden. In einigen Gegenden gibt es soetwas auch über die AWO oder anderen sozialen Einrichtungen.
Was mir außerdem sehr gut getan hat war im letzten Jahr eine Mutter-Kind-Kur in der ich meine beiden jüngeren Kinder mitgenommen habe .
So eine Kur ist auch eine Alternative zu einem Klinikaufenthalt, denn du kannst deinen Kleinen mitnehmen. Bist in seiner Nähe, wenn er in der Betreuung ist und hast trotzdem ein wenig Erholung für dich und, was ich auch für sehr wichtig halte, du hast den Austausch mit anderen Müttern, die in der gleichen Situation sind wie du. Die AWO bzw. Diakonie unterstützen dich dabei eine Kureinrichtung zu finden. Und ja nicht bange machen lassen, von der Krankenkasse, wenn sie erstmal ablehnen. Dir als Mutter steht so eine Kur alle drei Jahre zu, wenn du krank und erschöpft bist.
Wünsche dir weiterhin alles Gute und auch wenn mal Rückschläge kommen geh den eingeschlagenen Weg weiter, irgendwann scheint wieder die Sonne.

LG AW

Frage
Liebe AW,

ich lebe in Österreich und bin nicht sicher, ob wir hier auch eine Möglichkeit zu einer Mutter-Kind-Kur haben, ich werde mich jedenfalls erkundigen. Danke für den Tipp!
Wielange kann man denn AD nehmen? Stimmt es, dass man sie nach einem halben Jahr wieder absetzen muss? Ich mache mir jetzt schon Gedanken, ob ich nicht wieder "rückfällig" werde, sobald ich die Medikamente absetze. Immer diese vielen Gedanken in meinem Kopf, könnte ich doch endlich mal lernen abzuschalten bzw. ein wenig dickhäutiger zu werden. Ich habe überhaupt keinen Schutz um mich, alles geht 1:1 in mich rein.
Hin und wieder habe ich noch so Anflüge von Panikattacken, dann krieg ich echt immer gleich Angst, es könnte wieder losgehen.
Versuche positiv zu denken, so ganz will es mir nicht gelingen.

Liebe Grüße!
MB

Gefällt mir
22. Oktober 2006 um 11:55
In Antwort auf cierra_12536047

Pass auf Dich auf!
Hallo Mcbeth,

schön dass es Dir jetzt besser geht. Ich möchte Dir noch was sagen, keine angst, ich fange nicht wegen den ADs an, Du hast Deinen Weg gewählt, es tut Dir gut und dann ist das ok.
Nein, aber versuche doch eine Betreunng zu organisieren für Dein Kind, mal stundenweise oder so. Oder vielleicht hast Du jemanden aus Deiner Familie der Dir Dein Kind mal abnimmt. Ich weiss selber aus Erfahrung wie man sich fühlt, wenn man keine Kraft mehr hat und man das Kind dann mal ein bisschen weg gibt. Man fühlt sich als Versager, als schlechte Mutter. Das ist aber nicht so. Du bist alleinerziehend und Du trägst die ganze Last, die ganzen Sorgen alleine. Du brauchst mal Zeit für Dich!!
Evtl. gibt es in Deiner Stadt/Dorf eine art Familienverein oder ähnliches? Bei uns kann man im Familienverein eine Babysitterliste verlangen und dann kannst Du die anrufen. Sind meistens Mädchen zwischen 12 und 16 JAhren die etwas Sackgeld verdienen wollen. Bei uns haben die alle einen Babysitterkurs durchgemacht. Bei uns bekommen die 5 Fr. pro Stunde.
Ich finde es schade und oft zum Teil eine Zumutung dass Alleinerziehende nicht besser unterstützt werden!!

Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Zukunft und wünsche Dir, dass Du bald wieder jemanden an Deiner Seite hast, mit dem Du Deine Sorgen und auch Deinen Stress teilen kannst!

Herzlichst
Kisha

Hallo Kisha
Vielen Dank für deine Anteilnahme!
Mein soziales Netz ist gar nicht mal so schlecht, ich habe zwei Personen, die mir meinen Kleinen regelmäßig abnehmen, sei es auch nur für 2 oder 3 Stunden, das kann oft schon Erleichterung bringen. Komplett alleine stehe ich zum großen Glück nicht da, dafür bin ich sehr dankbar.
Ich habe mich nun für den Weg der Medikamenteneinnahme entschieden und fühle mich auf diesem Weg sicherer, als würde ich mit Alternativmedizin mein Glück versuchen. Ich muss und möchte einfach für mein Kind da sein können und dafür brauche ich Stabilität. Mit Homöopathie würde ich die Probleme eventuell in Griff bekommen, ich habe bereits jahrelange Erfahrung mit Homöopathie, aber in diesem akuten und sehr heftigen Fall würde eine solche Behandlung zu viel Zeit benötigen, um zu einem Ergebnnis zu kommen, falls dies überhaupt gelingen würde.

Liebe Grüße!
MB

Gefällt mir
22. Oktober 2006 um 17:20
In Antwort auf cleena_12456051

Frage
Liebe AW,

ich lebe in Österreich und bin nicht sicher, ob wir hier auch eine Möglichkeit zu einer Mutter-Kind-Kur haben, ich werde mich jedenfalls erkundigen. Danke für den Tipp!
Wielange kann man denn AD nehmen? Stimmt es, dass man sie nach einem halben Jahr wieder absetzen muss? Ich mache mir jetzt schon Gedanken, ob ich nicht wieder "rückfällig" werde, sobald ich die Medikamente absetze. Immer diese vielen Gedanken in meinem Kopf, könnte ich doch endlich mal lernen abzuschalten bzw. ein wenig dickhäutiger zu werden. Ich habe überhaupt keinen Schutz um mich, alles geht 1:1 in mich rein.
Hin und wieder habe ich noch so Anflüge von Panikattacken, dann krieg ich echt immer gleich Angst, es könnte wieder losgehen.
Versuche positiv zu denken, so ganz will es mir nicht gelingen.

Liebe Grüße!
MB

Antwort
Hallo mcbeth,
ob es Mutter-Kind-Kuren auch in Österreich gibt weiß ich nicht aber da müßte dir dein Arzt Auskunft geben können, der ja (hier in Deutschland für das Gutachten das du eine Kur brauchst zuständig ist).
Nein, AD muß man nicht nach einem halben Jahr wieder absetzen. AD wirken sowieso erst nach 3-6 Wochen je nach Präparat. Wann du die wieder absetzen mußt entscheidest du am besten mit deinem Arzt bzw. wenn du eine Therapeutin hast gemeinsam und da gibt es kein Zeitlimit. Menschen die vielleicht nur nen kleinen Anschubs brauchen nehmen sie kürzer, wenn die Probleme größer sind und länger dauern dann halt länger. Das kann (jetzt aber keine Panik kriegen) u.U. vielleicht sogar immer sein. Ich nehme meine seit 3 Jahren.
Denk noch gar nicht dran, was passiert, wenn du sie wieder absetzt bzw. ans rückfällig werden. Du nimmst sie ja erst seit kurzem und sie wirken noch gar nicht richtig. Lass alles in Ruhe angehen gib dir Zeit (sehr wichtig!) und versuch dich jeden Tag auf diesen einen erstmal zu konzentrieren und mehr nicht, Morgen ist ein neuer Tag und dann ist der dran und so arbeitest du dich langsam vor. Wenn du zu weit im vorrus denkst ist der Berg, den du vor dir siehst viel zu groß und das erzeugt doch eh nur wieder neue Panik.
Wenn die Medis erstmal richtig wirken wirst du von ganz allein lernen abschalten zu können. Und das du jetzt noch Panik und Angst hast ist völlig normal aber glaub mir wenn du Geduld hast und dir selber viel viel Zeit gibt, wirst du merken, dass sie weniger und auch weniger erschreckend werden. Nur Geduld, das ist absolut wichtig! Lass dir einfach Zeit.
Einem/er Depressivem zu sagen positiv denken, alles wird gut usw. ist eh völlig sinnlos, weil der Depressive das in schlechten Phasen gar nicht sehen kann und das ist auch völlig normal. Es gibt im Net viele gute Seiten die über Depris informieren. Nimm diese Krankheit als ein Teil von dir an, steh dazu, verschweig sie nicht. Je mehr du diese (vorrübergehende) Krankheit annehmen kannst, um so besser und leichter wirst du damit umgehen können und dann klappt es langsam immer besser aber wie gesagt viiiiiiiiiiel Geduld.

Alles Gute und Liebe weiterhin AW

Gefällt mir
22. Oktober 2006 um 20:08
In Antwort auf an0N_1186215399z

Antwort
Hallo mcbeth,
ob es Mutter-Kind-Kuren auch in Österreich gibt weiß ich nicht aber da müßte dir dein Arzt Auskunft geben können, der ja (hier in Deutschland für das Gutachten das du eine Kur brauchst zuständig ist).
Nein, AD muß man nicht nach einem halben Jahr wieder absetzen. AD wirken sowieso erst nach 3-6 Wochen je nach Präparat. Wann du die wieder absetzen mußt entscheidest du am besten mit deinem Arzt bzw. wenn du eine Therapeutin hast gemeinsam und da gibt es kein Zeitlimit. Menschen die vielleicht nur nen kleinen Anschubs brauchen nehmen sie kürzer, wenn die Probleme größer sind und länger dauern dann halt länger. Das kann (jetzt aber keine Panik kriegen) u.U. vielleicht sogar immer sein. Ich nehme meine seit 3 Jahren.
Denk noch gar nicht dran, was passiert, wenn du sie wieder absetzt bzw. ans rückfällig werden. Du nimmst sie ja erst seit kurzem und sie wirken noch gar nicht richtig. Lass alles in Ruhe angehen gib dir Zeit (sehr wichtig!) und versuch dich jeden Tag auf diesen einen erstmal zu konzentrieren und mehr nicht, Morgen ist ein neuer Tag und dann ist der dran und so arbeitest du dich langsam vor. Wenn du zu weit im vorrus denkst ist der Berg, den du vor dir siehst viel zu groß und das erzeugt doch eh nur wieder neue Panik.
Wenn die Medis erstmal richtig wirken wirst du von ganz allein lernen abschalten zu können. Und das du jetzt noch Panik und Angst hast ist völlig normal aber glaub mir wenn du Geduld hast und dir selber viel viel Zeit gibt, wirst du merken, dass sie weniger und auch weniger erschreckend werden. Nur Geduld, das ist absolut wichtig! Lass dir einfach Zeit.
Einem/er Depressivem zu sagen positiv denken, alles wird gut usw. ist eh völlig sinnlos, weil der Depressive das in schlechten Phasen gar nicht sehen kann und das ist auch völlig normal. Es gibt im Net viele gute Seiten die über Depris informieren. Nimm diese Krankheit als ein Teil von dir an, steh dazu, verschweig sie nicht. Je mehr du diese (vorrübergehende) Krankheit annehmen kannst, um so besser und leichter wirst du damit umgehen können und dann klappt es langsam immer besser aber wie gesagt viiiiiiiiiiel Geduld.

Alles Gute und Liebe weiterhin AW

Aufatmen
Hallo Alewawillow!

Geduldig sein muss ich noch lernen. Hatte gedacht, nach 14 Tagen spätestens würden die AD ihre volle Wirkung zeigen. Kommenden Dienstag habe ich Termin bei der Ärztin, die mich seit 2 Wochen betreut. Ich werde sie mal fragen wegen der Mutter Kind Kur. Das würde mir bestimmt gut tun und auch meinem Sohn.

Jedenfalls tut es mir sehr gut, mich mit dir auszutauschen bzw. von dir ein paar Tipps zu bekommen.
Vielen Dank dafür!

Dir auch alles Gute und Liebe!
MB

Gefällt mir
7. November 2006 um 19:47

Erleichterung!

Heute hatte ich wieder ein Treffen mit meiner Ärztin, die mich nun betreut.
Vor zwei Wochen musste ich die Dosis von 20mg auf 40mg erhöhen, es ging mir wieder total schlecht. Dieser Einbruch kam relativ plötzlich, da ich zu diesem Zeitpunkt schon das Gefühl hatte, Erleichterung zu spüren. Ich dachte, 20mg würden reichen, um meine Angststörung und die Depression in Griff zu bekommen.
Mit der doppelten Dosis geht es mir jetzt wirklich gut. Ich fühle mich so erleichtert, kann mich wieder auf verschiedenste Dinge freuen, kann total gut schlafen (keine Einschlafprobleme mehr, kein Herzrasen sobald mein Kind nachts aufwacht etc.) und hab keine Angst mehr. Es fühlt sich so so gut an!
Und rückblickend hab ich so den Eindruck, dass ich schon jahrelang an Depressionen litt, es aber nicht wusste. Schlimm eigentlich. Meine Ärztin ist ebenfalls dieser Meinung. Sie machte mich heute ganz sachte darauf aufmerksam, dass ich mich eventuell mit dem Gedanken anfreunden solle, die AD mein Leben lang zu nehmen. Jedenfalls werde ich sie vorerst mal die kommenden 2 Jahre einnehmen und ich bin froh drüber! Ich möchte nicht mehr derartige seelische Tiefen erreichen müssen. Weshalb soll ich mich quälen, wenn ich mich mit Hilfe der Tabletten gut und wohl, sogar glücklich, fühle?!
Demnächst steht der Beginn einer Therapie an.

Liebe Grüße MB

Gefällt mir
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram
Magic Retouch
Magic Retouch
Teilen