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Erneute Traumatisierung durchs Jugendamt

8. April 2011 um 20:03

hallo zusammen,

ich bin momentan sehr ratlos und weiss auch das wir eigentlich auf ziemlich verlorenen Posten stehen. dennoch schreibe ich mal nieder wie es derzeit bei uns aussieht. Vieleicht weiss doch jemand Rat...

Bei uns spiegelt sich folgender Sachverhalt wieder:
Meine Frau und ich haben insgesammt 3 Kinder. Wir sind seid 2001 eine Familie und waren bis 2006 auch sehr glücklich als solche. Dann jedoch gab es einen Nachbarschaftsstreit zwischen meiner Frau und unserer damaligen Nachbarin. Diese beschwerte sich beim Jugendamt über uns, wir würden unsere Kinder schlagen, verwarlosen lassen usw. Wir haben dann schnell mit dem Jugendamt zusammen gearbeitet um diese Vorwürfe auszuräumen. Auch auf eine Familienhilfe haben wir uns eingelassen. Diese wollte Sommer 2006 sogar von sich aus die Hilfe beenden da ihrer Meinung nach kein Bedarf bestand. Wir haben dann jedoch freiwillig verlängert. Was im Nachhinein die schlechteste Entscheidung war die wir treffen konnten. Kurz darauf wechselte der Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes nach Lennestadt und fortan ging alles nurnoch bergab. Alles was der Familienhilfe genug war, fand wiederum die Frau vom Jugendamt zu schmutzig, chaotisch oder nicht kindgerecht. Der Druck wuchs ständig immer mehr. Die Termine häuften sich. Unsere kompletter Alltag wurde uns nach und nach mehr und mehr diktiert.

So kam es wie es musste. Uns wuchs alles über den Kopf. wir verschanzten uns sehr oft ins internet um abzuschalten. Redeten kaum noch miteinander und gingen auch kaum noch nach draussen. Januar 2007 verloren wir dann das Aufenthaltsbestimmungsrecht für unsere Kinder. Nur einen Monat später kam es dann zum großen Knall. Wir trennten uns in einem riesen Streit und da man sich nicht um den Verbleib der Kinder einigen konnte, sollten die Kinder "VORLÄUFIG" in eine Pflegefamilie.Dies jedoch wurd uns später gesagt , war nie als vorläufig gedacht sondern wurde uns nur so verkauft. Es wurden Gutachten erstellt und es gab mitte April 2007 eine Verhandlung in der es um den Verbleib der Kinder gehen sollte. Das Gutachten war vernichtend. Unzählige Unstimmigkeiten, Unwahrheiten und Unterstellungen fanden sich darin wieder. Und aufgrund dieses Gutachtens verblieben die Kinder in der Pflegefamilie.

August 2007 haben meine Frau und ich uns dann wieder zusammen gerauft und versuchten seid dem unsere Kinder wieder zu bekommen. Mitte 2008 dann sollte es auch langsam wieder zu einer RÜCKFÜHRUNG kommen. Sprich die Kinder sollten regelmässig bei uns schlafen. Dies wurde uns jedoch verbaut als die Pflegefamilie unsere 2 ältesten in eine Heimeinrichtung abgegeben haben da sie angeblich überfordert waren. Nun hieß es die Kinder müssen sich erstmal neu einleben usw.
Auch dies warteten wir ab und wir arbeiteten weiter an einer Rückführung unserer Kinder.
So ca mai 2009 hieß es dann die Kinder sollten nach den Sommerferien wieder zu hause sein. es gäbe im August noch ein Abschlussgespräch. Dies jedoch war völlig anders als erwartet. So sprach man plötzlich da von, dass die Kinder in eine proffessionelle Langzeitpflegefamilie kommen sollen für die nächsten 6-10 Jahre. Daraufhin sind wir sofort zum Anwalt und sind dagegen vorgegangen.

Und Dezember dann endlich kam es zur gewünschten Rückführung der 2 großen. Ab Januar 2010 waren die zwei ältesten dann offiziell wieder in unserer Familie. Begleitet von einer Familienhilfe und bis April mit einer Ganztagsbetreuung der Schule.Ab Dezember 2010 hieß es dann auch der jüngste den wir bis dahin alle 14 Tage immer nur von 11- 17 uhr bei uns haben durften, dürfe auch bald regelmässig bei uns übernachten. Dies jedoch wurde trotz Zustimmung des Jugendamtes von den Pflegeeltern abgelehnt. Wieso das Jugendamt das so geduldet hat ist uns bis dato immernoch unklar. Januar 2011 wechselte dann leider wieder das Jugendamt von Olpe nach Lennestadt.Und auch die Familienhilfe wechselte. Seid dem ging alles ganz schnell. Die letzten Worte unsere von Olpe zuständigen Sachbearbeiters und unserer alten Familienhilfe waren noch "Ziehen sie schnell da weg, das mit der Schule lässt sich nicht mehr kiten und die machen solang bis ihre kinder weg sind." Und so kam es leider auch. kaum ist das Jugendamt gewechselt, mehrten sich die Beschwerden der Schule richtung Jugendamt. Auch der Druck wurde wieder erhöht. und kurz nach dem wir erwähnt hatten das wir einen umzug in den Großraum Düsseldorf planen um die Nähe zur Familie meiner Frau zu haben, verstärkte sich der Druck und man konnte merken das Jugendamt und die Schule arbeiteten nun mit Hochdruck daran uns vorher noch die Kinder abzunehmen. Wir hielten alle Termine ein, arbeiteten mit dem jugendamt zusammen und auch die Wohnung war immer Sauber und die Kinder hatten auch immer ausreichend saubere Kleidung und nahrung.Und dennoch war es nie gut genug. Jetzt hatten wir gestern den 07.04.2011 eigentlich einen Termin für ein Hilfeplangespräch, welches meine Frau aber telefonisch absagte da sowohl sie wie auch ich seid Tagen mit Fieber zwischen 38 und 41 zu kämpfen haben. Auch unser mitlerer Sohn lag gestern morgen noch krank mit Fieber im Bett als plötzlich dennoch das Jugendamt in Begleitung der Polizei klingelte und ihn uns gegen seinen Willen einfach weg nahm. Der kleine weinte und hatte Angst und war zudem noch krank. Den großen hatten sie schon längst ohne unsere Wissen aus der Schule abgeholt.

Uns wurde nicht geglaubt das wir Krank sind noch das der kleine Krank ist. Es wurde einfach behauptet wir wollten nicht zusammen arbeiten. Und nun sind die Kinder auf unbestimmte zeit weg und wir wissen nichtmal wohin und wielange. oder ob sie überhaupt nochmal wieder kommen.

Es heisst vom Jugendamt immer "Wir entscheiden zum Kindeswohl" aber es kann doch nicht zum Kindeswohl sein, kinder einfach alle paar Monate woanders hin zu schieben. Und wenn sie dann wieder daheim sind dort wieder ohne wirklichen grund sondern auf Verdacht raus zu reissen. Unser ältester Sohn ist letztes Jahr schon sitzen geblieben weil er so viel zu verarbeiten hat. Der mitlere hats so geschafft aber klammert sehr stark an seinem bruder und an uns. Sowas jedoch wird als Negativ gewertet. Das die Kinder weinen und nicht weg wollen intressiert keinen. So wollte man uns auch zwingen die Kinder wieder in die Ganztagsbeteuung zu stecken. Wir haben dann gesagt, dass unsere Kinder das aber nicht möchten und das Jugendamt meinte wort wörtlich "Es zählt nunmal nicht immer was Kinder wollen" und als wir meinten wir wollen unsere kinder aber auch zu nichts zwingen hieß es nur wieder "Die Meinung ihrer Kinder intressiert hier nicht" dafür das das jugendamt doch angeblich zum Kindeswohl und im Intresse der Kinder schaltet, wird hier doch sehr wenig wert auf die wirklichen Bedürfnisse der Kinder gelegt.

Nun haben wir Dienstag einen Termin mit unserem Anwalt, mehrere Familienmitglider und Freunde die unsere Wohnung,uns und unsere Kinder mehr als ausreichend kennen und die bezeugen können das die Behauptungen frei erfunden sind. Unser kinderarzt der die Kinder seid 2 jahren behandelt ist auch entsetzt und schreibt uns auch einen Bericht in dem er uns belegt das es den kindern keineswegs schlecht geht oder sie nicht ausreichend gefördert wären. auch von der ergotherapeutin unseres ältesten Sohnes bekommen wir einen Bericht in dem steht, dass der junge immer besser zurecht kam und sich ein sichtbarer Fortschritt zeigt. Die ehemalige Familienhilfe lässt uns ihren Abschlussbericht auch nochmal zu kommen. in dem auch steht, dass in dem ganzen letzten jahr alles in Ordnung war. und nun soll in 2 monaten alles so gekippt sein? und so viele menschen sollen es nicht mitbekommen haben? Wir haben sogar schriftstücke auf denen uns die aktuelle familienhilfe niedergeschrieben hat welche aufgaben kinder erledigen sollten im haushalt. und genau diese sachen streitet sie nun ab und behauptet sie wären nicht kindgerecht.

doch was kann man machen gegen ein jugendamt das nichts anderes im sinn hat als uns die kinder zu entziehen? es wird alles nur auf lügen gestützt. den bericht der aktuellen familienhilfe müssen wir sogar mit dem anwald einfordern nur damit diese menschen zeit schinden können....

was soll man gegen diese ALLMACHT Jugendamt denn noch machen?

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20. April 2011 um 14:08


Ich finde Eure Situation soo traurig, habt Ihr auch irgendwann mal an die armen Kinder gedacht? Jetzt mal abgesehen davon, dass das Jugendamt nicht immer richtig reagiert - oftmals meiner Meinung nach zu wenig und zu spät bis gar nicht - und sicherlich auch manchmal zu vorschnell und übertrieben. Aber in der heutigen Zeit steht ein Jugendamtmitarbeiter sicherlich unter hohem Druck. Viel zu viel ist schon passiert weil sie nicht oder zu wenig eingegriffen haben. Mir ist ein Rätsel wie man es überhaupt soweit kommen lassen kann, dass sich da jemand einschalten muss?? Wenn man als Eltern so viel falsch macht und überfordert ist, warum schafft man sich da überhaupt 3 Kinder an? Wie kann man denn die folgende Aussage tätigen : "und da man sich nicht um den Verbleib der Kinder einigen konnte". Wie kann man sich denn da nicht einig sein????? Und dann im Nachhinein aufregen wenn Ihr die Kinder weggenommen bekommt?? Ich habe selbst 2 Kinder und würde absolut alles für sie tun. Notfalls würd ich eben auch bei 40C Fieber zu einem Termin erscheinen, wenn es um die Kinder geht, oder dafür bis nach Kanada trampen ......Dieses Hin- und Hergeschiebe kann doch niemandem nützlich sein, am Allerwenigsten den Kindern. Ihr solltet schnellstmöglich eine Lösung finden - eine entgültige. Entweder dauerhaft bei Euch oder dauerhaft eine gute Pflegefamilie. Das hält doch kein Mensch aus....Die armen Würmchen....tun mir so leid.... Auch wenn Ihr Euch jetzt Mühe gebt - warum so spät??? Ich wünsche Euch, aber vor allem Euren Kindern eine bessere Zukunft....

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22. April 2011 um 19:51

Bei Jugendämtern gibt es nur schwarz oder weiß,
entweder sie tun nichts oder sie schießen total über das Ziel
hinaus.
Gruß melike

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29. April 2011 um 1:14
In Antwort auf knaeuli79


Ich finde Eure Situation soo traurig, habt Ihr auch irgendwann mal an die armen Kinder gedacht? Jetzt mal abgesehen davon, dass das Jugendamt nicht immer richtig reagiert - oftmals meiner Meinung nach zu wenig und zu spät bis gar nicht - und sicherlich auch manchmal zu vorschnell und übertrieben. Aber in der heutigen Zeit steht ein Jugendamtmitarbeiter sicherlich unter hohem Druck. Viel zu viel ist schon passiert weil sie nicht oder zu wenig eingegriffen haben. Mir ist ein Rätsel wie man es überhaupt soweit kommen lassen kann, dass sich da jemand einschalten muss?? Wenn man als Eltern so viel falsch macht und überfordert ist, warum schafft man sich da überhaupt 3 Kinder an? Wie kann man denn die folgende Aussage tätigen : "und da man sich nicht um den Verbleib der Kinder einigen konnte". Wie kann man sich denn da nicht einig sein????? Und dann im Nachhinein aufregen wenn Ihr die Kinder weggenommen bekommt?? Ich habe selbst 2 Kinder und würde absolut alles für sie tun. Notfalls würd ich eben auch bei 40C Fieber zu einem Termin erscheinen, wenn es um die Kinder geht, oder dafür bis nach Kanada trampen ......Dieses Hin- und Hergeschiebe kann doch niemandem nützlich sein, am Allerwenigsten den Kindern. Ihr solltet schnellstmöglich eine Lösung finden - eine entgültige. Entweder dauerhaft bei Euch oder dauerhaft eine gute Pflegefamilie. Das hält doch kein Mensch aus....Die armen Würmchen....tun mir so leid.... Auch wenn Ihr Euch jetzt Mühe gebt - warum so spät??? Ich wünsche Euch, aber vor allem Euren Kindern eine bessere Zukunft....

Lächerlich
ganz ehrlich, ich finde es eine Frechheit was hier von dir und auch dem andern Poster uns gegenüber unterstellt wird. Wir würden ganz sicherlich nicht öffentlich nach Hilfe suchen wenn wir auch nur im geringsten Zweifel daran hätten, das wir als Eltern geeignet wären. Bevor man hier irgendwas unterstellt sollte man vlt erstmal nachfragen.

Hin und her geschiebe is also nicht gut? Sag das doch nicht uns. Ich kann dir gern Fotos unserer Wohnung schicken. Die auch dem Jugendamt und dem Anwalt vorliegen. Und dann sag mir bei uns wäre eine Kindeswohlgefährdung da.

Das ganze ist einfach nur ein riesiger Alptraum. Wir hatten die nächsten Monate komplett geplant. Umzug zum Sommer mit sofortigem Arbeitseinstieg meinerseits (arbeits war gesichert vor Ort) nähe zur Familie und Freunde (durch den Umzug) und genrell eine große Verbesserung zum jetzigen. Wir haben uns die letzten 4 Jahre den Hintern aufgerissen um unsere Kinder wieder zu bekommen und um das Jugendamt endlich los zu werden und nun wo wir kurz da vor standen wechselt das Jugendamt und 2monate später sind die Kinder weg. Und dann soll ich mir hier erzählen lassen ich wäre schuld? Ich kenne doch wohl die Fakten. Und ich LIEBE meine Kinder und ich soll verflucht sein wenn ich nachdem wir sie wieder hatten auch nur eine Sache getan hätte die veranlasst hat das sie wieder weg kommen. Ihr könnt alles über mich sagen aber behauptet nie wieder das ich meine Kinder nicht liebe oder nicht jede Sekunde alles für meine Kinder geben würde. Medien, Anwalt usw sind informiert. Das würden wir sicher nicht tuen wenn wir auch nur im geringsten Zweifel daran hätten das hier Unrecht geschah...

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29. April 2011 um 1:19
In Antwort auf knaeuli79


Ich finde Eure Situation soo traurig, habt Ihr auch irgendwann mal an die armen Kinder gedacht? Jetzt mal abgesehen davon, dass das Jugendamt nicht immer richtig reagiert - oftmals meiner Meinung nach zu wenig und zu spät bis gar nicht - und sicherlich auch manchmal zu vorschnell und übertrieben. Aber in der heutigen Zeit steht ein Jugendamtmitarbeiter sicherlich unter hohem Druck. Viel zu viel ist schon passiert weil sie nicht oder zu wenig eingegriffen haben. Mir ist ein Rätsel wie man es überhaupt soweit kommen lassen kann, dass sich da jemand einschalten muss?? Wenn man als Eltern so viel falsch macht und überfordert ist, warum schafft man sich da überhaupt 3 Kinder an? Wie kann man denn die folgende Aussage tätigen : "und da man sich nicht um den Verbleib der Kinder einigen konnte". Wie kann man sich denn da nicht einig sein????? Und dann im Nachhinein aufregen wenn Ihr die Kinder weggenommen bekommt?? Ich habe selbst 2 Kinder und würde absolut alles für sie tun. Notfalls würd ich eben auch bei 40C Fieber zu einem Termin erscheinen, wenn es um die Kinder geht, oder dafür bis nach Kanada trampen ......Dieses Hin- und Hergeschiebe kann doch niemandem nützlich sein, am Allerwenigsten den Kindern. Ihr solltet schnellstmöglich eine Lösung finden - eine entgültige. Entweder dauerhaft bei Euch oder dauerhaft eine gute Pflegefamilie. Das hält doch kein Mensch aus....Die armen Würmchen....tun mir so leid.... Auch wenn Ihr Euch jetzt Mühe gebt - warum so spät??? Ich wünsche Euch, aber vor allem Euren Kindern eine bessere Zukunft....

Wenn man keine Ahnung hat...
und mal ganz nebenbei: Es wurde im Anschluss eines Nachbarschaftsstreits damals das Jugendamt informiert. Und du mit deinen 2 Kindern ohne Ahnung was bei uns vor sich ging halt deine verdammte Fresse. Tut mir leid aber ohne Ahnung von irgendwas hier einfach Unterstellungen in den Raum zu stellen ist einfach nur Assi.

Klar is meine Wortwahl gerade auch nicht fein aber zu sowas fällt mir nichts mehr ein. Ich wünsch keinem was schlechtes aber dir wünsch ich das dich auch mal ein beschissener Nachbar anpfeifft und du so ein kack jugendamt erwischt wie wir was du einfach nimmer vom Hacken kriegst egal wie viel du machst. Ich hab 4 JAHRE GEKÄMPFT ALSO ERZÄHL DU MIR NICHT ICH WÜRD NICHT ALLES FÜR MEINE KINDER TUEN!!!! RATTE DU!!!

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30. April 2011 um 22:36


das ist ja das krasse - doch KInder werden einfach weggenommen, wenn man nur ein bissl auffällig war - die Pflegefamilien brauchen ja auch Kinder - es ist so krass was den Kindern angetan wird, das kann kein Mensch auf dieser Erde wieder in Ordnung bringen - ich glaube dem Bericht es ist SO!!!!

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7. Mai 2011 um 10:34

Hi ich kenne eine ähnliche Geschichte
und zwar von mir selber. Mir wurde auch mein Kind weggenommen und das für 3 Monate. Es war das schlimmste was meinem Kind geschehen ist. Ich kann euch sehr gut verstehen. Es war schrecklich !!

Ich hielt mich peinlichst genau an alle Abmachungen , irgendwann fühlte ich mich wie ein Spielball mit dem man alles machen konnte.

Mir und dem KindesVater hat es dann gereicht und wir drohten mit einer offiziellen Anzeige und Bericht in Medien wenn nicht bald das Kind freigegeben wird. Schwupsdiwups , weiss nicht wie lange es dauerte , jedenfalls nicht sehr lange, war mein Kind wieder bei mir. Wir sind schwer traumatisiert von der Sch*****

Allerdings haben wir uns gut erholt. Laut Aussage der Pflegefam. war mein Kind das schlimmste das sie je hatten in den 20 Jahren Berufsleben und sie glauben nicht das ich es hinbekomme. Naja es war und ist manchmal schon echt müshsam und schwer aber ich hoffe doch, das er als erwachsener Mensch ein "normales" Leben kennen wird.

Ich wünsche euch viel Glück, Mut, Kraft, Ausdauer das ihr es auch schafft. Und lasst nicht alles mit euch machen. Sonst haben die keinen Respekt mehr.

LG!!

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7. Mai 2011 um 11:00

Nachtrag:
Ich habe das JA seit ich schwanger war am Hals und bis heute weiss ich nicht wer mich dort gemeldet hat und ich werd es wohl nie erfahren. Das nervt mich ehrlichgesagt total bis heute. Das heisst ich hab das JA schon seit 6 Jahren am Hals!

Damals als ich mein Kind wieder zurückbekommen habe, vereinbarte ich mit dem Jugendamt das 1x pro Woche eine sozialpädagogin mit mir ein Gespräch hat und mich besucht. Das war für 1 Jahr apgemacht. Gegen meinen Willen wurde es dann auf 2 Jahre verlängert. Da die Kinderärztin von meinem Sohn einen Entwicklungsrückstand, also das heisst eigntlich nichts schlimmes sondern das er sprachlich nicht so weit war wie er schon sein könnte , hat sie mir eine Beratung empfohlen bei einem Kinderpsychologen. Da ich ja nichts zu verstecken hatte machte ich dies. Das Ergebnis war ganz normal. Er durfte ganz normal in den Kindergarten gehen. Allerdings suchte ich nach einer anderen Lösung da mein Kind immer das jüngste wäre und ich einfach fand das er noch nicht ganz so weit ist. So kam es das ich ihn in eine Tagesklinik schickte. Das war , sah, so aus wie ein ganz normaler Kindergarten. Einfach das pro 2 Kinder eine Betreuung zur Verfügung stand mit spezieller pädagogischen Ausbildung. Soweit so gut. Am Anfang war ich zufrieden und auch meinem Kind gefiel es dort sehr gut. Ich musst 1x pro Woche dort mit dem Psychologen ein Gespräch führen. Jedenfalls nach ca 3-4 Monaten kam er uneingeladen an ein Gespräch beim JA und hat mir und der Familienhilfe und dem JA eingeredet das das Kind bei mir gefährdet ist und sofort in eine Pflegefamilie kommen solle. Boah ich war total Schokiert!! ich dachte ich hör nicht recht. Weil 1. hab ich ihn dort freiwillig angemeldet und 2. ist er sicher nicht bei mir gefährdet.

Da ich so unter Schock stand udn merkte wie er die 2 anderen um den Finger wickelte und sie ihm jedes Wort glaubten wusste ich das ich jetzt einfach nicht schreien und durchdrehen durfte das wäre fü rmich ein minus punkt....nehme ich mal an.

Auf jeden Fall schaffte ich es dann das JA davon zu überzeugen wenn es eine Plazierung geben sollte, dann gehe ich mit und wohne auch dort. Wochenlang hat sie nichts gefunden für uns. Dann beantragte ich einen Wechsel der Person. Das wurde mir bewilligt und ich bekam eine neue Frau. Diese lässt mich jetzt weitgehendst in Ruhe und hat mir versichert das das Kind bei mir bleiben kann.

Also mir ist eine sehr grosse Jahrelange Last abgenommen worden. Ich hoffe das sie ihre Meinung nicht merh wechselt. Mit der Frau von der Familienhilfe hatte ich seit dieser Sitzung den Kontakt komplett abgebrochen weil sie stand 2 Jahre hinter mir und nach dieser Sitzung fand sie auch man sollte das Kind wegnhemen. Das nenn ich mal Vertrauensbruch hoch 2000%. Link einfach.

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7. Mai 2011 um 11:04
In Antwort auf power180

Nachtrag:
Ich habe das JA seit ich schwanger war am Hals und bis heute weiss ich nicht wer mich dort gemeldet hat und ich werd es wohl nie erfahren. Das nervt mich ehrlichgesagt total bis heute. Das heisst ich hab das JA schon seit 6 Jahren am Hals!

Damals als ich mein Kind wieder zurückbekommen habe, vereinbarte ich mit dem Jugendamt das 1x pro Woche eine sozialpädagogin mit mir ein Gespräch hat und mich besucht. Das war für 1 Jahr apgemacht. Gegen meinen Willen wurde es dann auf 2 Jahre verlängert. Da die Kinderärztin von meinem Sohn einen Entwicklungsrückstand, also das heisst eigntlich nichts schlimmes sondern das er sprachlich nicht so weit war wie er schon sein könnte , hat sie mir eine Beratung empfohlen bei einem Kinderpsychologen. Da ich ja nichts zu verstecken hatte machte ich dies. Das Ergebnis war ganz normal. Er durfte ganz normal in den Kindergarten gehen. Allerdings suchte ich nach einer anderen Lösung da mein Kind immer das jüngste wäre und ich einfach fand das er noch nicht ganz so weit ist. So kam es das ich ihn in eine Tagesklinik schickte. Das war , sah, so aus wie ein ganz normaler Kindergarten. Einfach das pro 2 Kinder eine Betreuung zur Verfügung stand mit spezieller pädagogischen Ausbildung. Soweit so gut. Am Anfang war ich zufrieden und auch meinem Kind gefiel es dort sehr gut. Ich musst 1x pro Woche dort mit dem Psychologen ein Gespräch führen. Jedenfalls nach ca 3-4 Monaten kam er uneingeladen an ein Gespräch beim JA und hat mir und der Familienhilfe und dem JA eingeredet das das Kind bei mir gefährdet ist und sofort in eine Pflegefamilie kommen solle. Boah ich war total Schokiert!! ich dachte ich hör nicht recht. Weil 1. hab ich ihn dort freiwillig angemeldet und 2. ist er sicher nicht bei mir gefährdet.

Da ich so unter Schock stand udn merkte wie er die 2 anderen um den Finger wickelte und sie ihm jedes Wort glaubten wusste ich das ich jetzt einfach nicht schreien und durchdrehen durfte das wäre fü rmich ein minus punkt....nehme ich mal an.

Auf jeden Fall schaffte ich es dann das JA davon zu überzeugen wenn es eine Plazierung geben sollte, dann gehe ich mit und wohne auch dort. Wochenlang hat sie nichts gefunden für uns. Dann beantragte ich einen Wechsel der Person. Das wurde mir bewilligt und ich bekam eine neue Frau. Diese lässt mich jetzt weitgehendst in Ruhe und hat mir versichert das das Kind bei mir bleiben kann.

Also mir ist eine sehr grosse Jahrelange Last abgenommen worden. Ich hoffe das sie ihre Meinung nicht merh wechselt. Mit der Frau von der Familienhilfe hatte ich seit dieser Sitzung den Kontakt komplett abgebrochen weil sie stand 2 Jahre hinter mir und nach dieser Sitzung fand sie auch man sollte das Kind wegnhemen. Das nenn ich mal Vertrauensbruch hoch 2000%. Link einfach.

PS:
Also diese Nachbarin habt ihr ja hoffentlich Angezeigt ?!! wegen rufmord und Lügen ????

...sorry euer Fall erinnert mich einfach so an meinen....

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10. Mai 2011 um 7:15
In Antwort auf kiley_12563815


das ist ja das krasse - doch KInder werden einfach weggenommen, wenn man nur ein bissl auffällig war - die Pflegefamilien brauchen ja auch Kinder - es ist so krass was den Kindern angetan wird, das kann kein Mensch auf dieser Erde wieder in Ordnung bringen - ich glaube dem Bericht es ist SO!!!!

Danke
Vielen lieben Dank für die vielen Antworten. Besonders rührend aber zugleich auch erschreckend sind die Antworten von Power180 und Munkies.

Es macht einen schon immer trauriger und wütender wenn man liest wie oft doch das Jugendamt Familien aus reiner Willkür zerstört. Und auch noch ungestraft da von Kommt.

Was unsere ehemalige Nachbarin angeht, die haben wir angezeigt. Wurd aber fallengelassen wegen "Mangel an beweisen" (obwohl es Zeugen gab vor denen sie gepralt hat) und wegen "GERINGFÜGIGKEIT"
Also kann sich wohl jeder vorstellen das wir so langsam unser Vertrauen in die Behörden verloren haben.

Morgen dürfen wir unseren kleinsten besuchen, für 1 1/2 std UNTER AUFSICHT.......und dabei war vor 6 Monaten noch die Rede das er auch bald wieder bei uns schlafen darf und zurück soll........

Die 2 Großen dürfen wir morgen in einer Woche das erste mal wieder sehen. Für 3 Std unter aufsicht. Man fühlt sich richtig nieder gemacht und wie ein Schwerverbrecher oder jemand der seine Kinder misshandelt hat.
Wir haben unseren Kindern nie etwas getan und dürfen nun nicht mehr alleine mit ihnen sein?
Man kann sich nicht vorstellen wie schlimm das ist. Meiner frau hat es am Muttertag richtig das Herz zerrissen weil die Kinder nicht mal mit ihr telefonieren durften. nur DIENSTAGS.

Und die Kuh (sorry) vom Jugendamt hat unserem mittleren sogar gesagt als sie die kinder ins heim gebracht hat "Keine Angst du musst nie wieder nach hause, dafür sorge ich" der kleine will aber wieder nach hause und versteht nicht wieso die böse frau sowas sagt. wir halten uns alles offen und halten die kinder daraus und halten das alles fern von ihnen und sagen den kindern immer "Darüber müssen mama und papa sich sorgen machen, nicht ihr" oder "Macht euch keine Sorgen, es wird schon alles wieder gut.Egal was passiert, Mama und Papa haben euch lieb". wenn die Kinder auf die situation ansprechen. Keiner, nicht wir und nicht das Jugendamt wissen wie das ausgeht und diese person nimmt sich raus den kindern vorab zu sagen "IHR MÜSST DA NIE MEHR HIN" ? ich find das eine frechheit und ein beweis dafür das diese frau scheinbar einen persönlichen Gräuel gegen uns hegt.

wir werden wohl einen Antrag auf befangenheit stellen. denn diese sachbearbeiterin ist schlichtweg ein Alptraum...

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10. Mai 2011 um 10:52
In Antwort auf temani_12664676

Danke
Vielen lieben Dank für die vielen Antworten. Besonders rührend aber zugleich auch erschreckend sind die Antworten von Power180 und Munkies.

Es macht einen schon immer trauriger und wütender wenn man liest wie oft doch das Jugendamt Familien aus reiner Willkür zerstört. Und auch noch ungestraft da von Kommt.

Was unsere ehemalige Nachbarin angeht, die haben wir angezeigt. Wurd aber fallengelassen wegen "Mangel an beweisen" (obwohl es Zeugen gab vor denen sie gepralt hat) und wegen "GERINGFÜGIGKEIT"
Also kann sich wohl jeder vorstellen das wir so langsam unser Vertrauen in die Behörden verloren haben.

Morgen dürfen wir unseren kleinsten besuchen, für 1 1/2 std UNTER AUFSICHT.......und dabei war vor 6 Monaten noch die Rede das er auch bald wieder bei uns schlafen darf und zurück soll........

Die 2 Großen dürfen wir morgen in einer Woche das erste mal wieder sehen. Für 3 Std unter aufsicht. Man fühlt sich richtig nieder gemacht und wie ein Schwerverbrecher oder jemand der seine Kinder misshandelt hat.
Wir haben unseren Kindern nie etwas getan und dürfen nun nicht mehr alleine mit ihnen sein?
Man kann sich nicht vorstellen wie schlimm das ist. Meiner frau hat es am Muttertag richtig das Herz zerrissen weil die Kinder nicht mal mit ihr telefonieren durften. nur DIENSTAGS.

Und die Kuh (sorry) vom Jugendamt hat unserem mittleren sogar gesagt als sie die kinder ins heim gebracht hat "Keine Angst du musst nie wieder nach hause, dafür sorge ich" der kleine will aber wieder nach hause und versteht nicht wieso die böse frau sowas sagt. wir halten uns alles offen und halten die kinder daraus und halten das alles fern von ihnen und sagen den kindern immer "Darüber müssen mama und papa sich sorgen machen, nicht ihr" oder "Macht euch keine Sorgen, es wird schon alles wieder gut.Egal was passiert, Mama und Papa haben euch lieb". wenn die Kinder auf die situation ansprechen. Keiner, nicht wir und nicht das Jugendamt wissen wie das ausgeht und diese person nimmt sich raus den kindern vorab zu sagen "IHR MÜSST DA NIE MEHR HIN" ? ich find das eine frechheit und ein beweis dafür das diese frau scheinbar einen persönlichen Gräuel gegen uns hegt.

wir werden wohl einen Antrag auf befangenheit stellen. denn diese sachbearbeiterin ist schlichtweg ein Alptraum...

Hi
Ja die Behörden kennen nichts denen sind die Gefühle der Kinder xxxxegal.

Wenn ich euch wäre würde ich einen sofortigen Bearbeiter Wechsel beantragen aufgrund nicht vorankommens und belogen worden zu sein.

Viel Glück noch........

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