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Erfahrungen mit 2. Kind

18. Oktober 2011 um 17:32

Hallo zusammen,

es schreibt Euch ein Papa einer 3-jährigen Tochter. Sie war bis zum Alter von 2 Jahren ein Alptraumbaby. Sie hat extrem schlecht geschlaffen, war sehr unruhig und hat permanent meine Frau oder mich beschäftigt gehalten. Also haben wir einstimmig gesagt, dass für uns die Famillienplanung abgeschlossen ist.
Vor ca. 3 Wochen hat mir meine Frau gesagt, dass sie erneut schwanger ist. Es war für uns ein richtiger Schock (auch für meine Schwiegermutter, die bei der Erziehung sehr geholfen hat).
Jetzt bin ich dabei mich dem Gedanken anzugewöhnen. Ich gehe immer wieder die Zeiten und die Schwierigkeiten durch, die wir in den letzten 3 Jahren hatten.

Ich möchte fragen, ob jemand bereits Erfahrungen mit 2 oder mehr Kindern hatte, wobei das erste kind ein "schwieriges" Kind war. Ist es beim zweitem besser? Klappt es tatsächlich einfacher, da man bereits die Erfahrung hat?

Danke im Voraus

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18. Oktober 2011 um 19:24

Nicht verzweifeln....
hallo, bei mir war es so ehnlich...erstes kind , ein junge inzwischen 13, super pflegeleicht.nun kam vor 3,5 jahre unsere tochter zu welt. horror-baby. jetzt noch zwischen durch super ansträngend. aber ich möchte noch ein 3tes. man darf manche sachen einfach nicht zu ernst sehen.sie werden alle erwachsen, dann ist man froh, das man sich doch so entschieden hat. kopf hoch!!!!

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19. Oktober 2011 um 20:43

Och jo
Also unser erstes Kind war ebenfalls sehr anstrengend (und ist es heute mit 6 tendenziell immer noch).
Nr. 2 - bei uns (trotzdem auf Wunsch meiner Frau) geplant - war und ist hingegen ein absoluter Sonnenschein und total unkompliziert.
Letztlich ist das aber so eine Glückssache. Ich habe den Eindruck, dass ein Kind schon mit einem bestimmten Charakter zur Welt kommt, der sich dann auch nicht mehr groß ändert.

Grundsätzlich ist die Nr. 2 erstmal einfacher, weil man so vieles schon kennt. Wickeln, Anziehen, Krankheiten - das alles kennt man inzwischen zur Genüge. Und wo man beim ersten Kind noch Panik bei irgendwelchen Sachen schiebt, nimmt man das bei Nr. 2 schon viel lockerer. Überhaupt beschäftigt man sich mit Nr. 2 nicht mehr so intensiv wie mit Nr. 1.

Das Hauptproblem ist mehr, dass man eben noch mehr Zeit investieren muss. Es sind halt nun 2 Kinder und man kann nicht wie früher sagen: "Du nimmst das Kind und ich mache solange....". Jetzt hat man 2 Kinder zu bespaßen.

Bei uns (Tochter jetzt 6 und in der Schule, Sohn fast 3 und im Kindergarten) ist das Hauptproblem seit einem Jahr die ständigen Streitereien zwischen den beiden wegen den blödesten Kleinigkeiten (wer spielt mit was, wer darf bei Papa/Mama sein etc. etc.). Das ist furchtbar nervtötend. Aber auch da erkennen wir langsam eine gewisse Aufwärtsentwicklung, d.h. manchmal spielen die beiden einfach mal eine Stunde total nett miteinander. Da ist man dann ganz erstaunt.

Also: es wird nicht einfacher, aber man kann es schaffen. Letztlich geht es halt darum, die ersten 2-3 Jahre zu überstehen, bis es leichter wird.

P.S. Es gibt auch so was wie Vasektomie...

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20. Oktober 2011 um 21:52

Ich finde
es wesentlich einfacher. Vom Handeling sowieso, Baby versorgen ist nach Kind 1 eben doch Routine.
Aber das wichtigste: man ist viel ruhiger, und lässt sich nicht mehr so schnell stressen. Dadurch ist das Baby auch viel entspannter.

Meine Große war auch sehr anstrengend, als Baby. Der Kleine war soooo ruhig.
Komischerweise ist es oft so, dass das Zweite Kind einen ruhigeren Charackter hat. (ZUMINDEST in der Babyzeit, das kann sich nämlich ganz schnell änderd )

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