Home / Forum / Meine Familie / Er spielt nicht allein

Er spielt nicht allein

5. Februar 2004 um 8:08

Hilfe, mein Kind spielt nicht allein.Keine 10 Minuten.
Er hängt nur an mir und quengelt, wenn ich nicht mitspiele.
Bei der Hausarbeit lasse ich ihn mitmachen, sonst hätte ich keine Chance, irgendetwas zu tun.
Mein Sohn ist knapp 2 Jahre alt und von anfang an sehr anstrengend und weinerlich.
Er ist auch supersüß und kann ein Engelein sein, aber
er beschäftigt sich nicht selbst.

Wie kann ich das ändern ?
Wer hat Tips ?
Vielen Dank und liebe Grüße
Manuela

Mehr lesen

7. Februar 2004 um 14:48

Es war....
....anfänglich richtig und gut als du sehr viel mit ihm gemacht und getan hast. leider wirst du aber den kontakt zu anderen kindern kaum gepfegt haben - baby-und kleinkindgrppen - und nun, im trotzalter besteht er auf mutti.
es ist jetzt ganz wichtig ihn mit gleichaltrigen so oft wie möglich zusammen zu bringen sonst lernt er wichtiges nicht.außerdem wird er kaum stress machen, wenn ihm etwas anderes interessanter ist.......
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Februar 2004 um 14:45
In Antwort auf lilia_12629207

Es war....
....anfänglich richtig und gut als du sehr viel mit ihm gemacht und getan hast. leider wirst du aber den kontakt zu anderen kindern kaum gepfegt haben - baby-und kleinkindgrppen - und nun, im trotzalter besteht er auf mutti.
es ist jetzt ganz wichtig ihn mit gleichaltrigen so oft wie möglich zusammen zu bringen sonst lernt er wichtiges nicht.außerdem wird er kaum stress machen, wenn ihm etwas anderes interessanter ist.......
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

Viel Kontakt
Hallo !
Ich habe regelmäßig (und recht viel) Kontakt zu anderen Müttern mit Kindern in seinem Alter gepflegt, wir waren mind. 3 -4 mal pro Woche mit anderen zusammen.
Da spielt er auch schön, ohne mich.
Nur, wenn wir allein zu Hause sind, ist er sehr anstrengend.
LG
Manuela

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Februar 2004 um 22:32

Hallo nuel!
Hallo!

Ja, ich kenne das auch. Ich glaube, in diesem Alter ist es besonders anstrengend, weil die Mama für die Kleinen ja doch die wichtigste Bezugsperson ist und noch dazu jederzeit verfügbar... Ich war damals an manchen Tagen abends echt frustriert, weil ich im Haushalt nichts weiterbringen konnte und gar keine Zeit mehr für mich selbst hatte. Irgendwann entwickelte ich aber eine Methode, die sich bis jetzt ganz gut bewährt hat: Wenn meine Kleine mit mir spielen will, mache ich eine Zeit lang mit. Sobald sie ganz vertieft ist, gehe ich kurz aus dem Zimmer. (um mit der Hausarbeit anzufangen-) Wenn sie mir empört nachrennt (oder nach-brüllt-) erkläre ich ihr ganz ungerührt, was ich gerade mache. Ich lasse mich nicht mehr wegzerren und aufhalten. Trotzanfälle und Gebrüll kommentiere ich damit, dass ich sie gaanz lieb habe und ja bei ihr in der Nähe bin. Wenn ihr langweilig ist, kann sie ja inzwischen z. B. mit dem Lego spielen oder ihre Sachen wegräumen.
Zum glück dauern diese Protestanfälle meist nicht lange, und wenn die Kinder merken, dass sie nichts erreichen, verschwinden sie auf einmal, und - Du findest ein friedlich alleine spielendes Kind...
Dein Sohn muss jetzt allmählich lernen, dass seine Mama nicht nur sein Spielkamerad ist, sondern auch seine "Vorgesetzte", die bestimmt, was gemacht wird, und nicht er!

Vielleicht hilft Dir das ein wenig.
Alles Gute,
Memory

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest