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Entwicklungsverzögerung und Kinderarzt

11. März um 20:44 Letzte Antwort: 29. März um 5:47

Hallo,
folgende Situation ist bei uns. Unsere Kleine ist jetzt 2 und hat erst mit 21 Monaten das laufen angefangen. Sprechen tut sie auch nicht, nur Laute und mit dem Finger zeigen, was sie will. Wir sind zur Zeit auch im SPZ zur Diagnostik, wo jetzt eine Empfehlung für Frühförderung und einen KITA-Besuch in einer Integrationseinrichtung ausgesprochen wurde, weil sie 1/2 Jahr hinten dran ist. Da wir aber in einer Stadt wohnen, wo keine Plätze mehr in einer KiTa verfügbar sind und wir Absagen bekommen haben, können wir unser Kind nicht in eine KiTa tun.
Sie macht permanent Fortschritte, und wir sind stolz auf sie. Jedoch werden wir von Seiten des Kinderarztes permanent angegriffen und niedergedrückt. Teilweise mit Drohungen und Erpressungen über Kindeswohlgefährdung, weil wir die Krankengymnastik abgebrochen hatten, da unsere Kleine dabei nur geschrien und es verweigert hatte und auch eher Rückschritte als Fortschritte machte. Danach waren wir stattdessen beim Osteopathen und hatten jedesmal deutliche Fortschritte erkannt.
Was würdet ihr in so einem Fall tun?

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11. März um 23:52

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo ....mit 2 Jahren hat sie noch viel Zeit , Alles aufzuholen 

Wenn ihr Euch bei diesem Kinderarzt nicht wohlfühlt , dann wechselt den Arzt ....jedoch sind das Alle Fachleute und deren Empfehlungen zB für eine Krankengymnastik kommt nicht von ungefähr , sondern hat einen Grund ...
Ich würde es mit dem Osteopathen nochmals besprechen und eventuell ihn nach einen anderen Physiotherapeuten, Betreff der Gymnastik , fragen ...Jemanden , welcher sich mit Kleinkinder auskennt 

Ich kann von meiner Erfahrung sprechen , den als meine Tochter ganz klein war , mußte sie aufgrund einer Hüftfehlstellung  orthopädische "Zügerl" tragen ...sie schrie am Anfang der Behandlung auch viel, und ich ließ diese "Zügerl" weg ....weil sie mir leid tat ...der Orthopäde sah uns im Park ...Ohne dieses Teil .....Er meinte nur, wenn meine Tochter erwachsen ist, und mir hinkend entgegenkommt, wird sie sich bei mir bedanken ....
Das war ein Schock...ich hielt mich an die Behandlung und nach 1 Jahr war die Hüfte in Ordnung ...

Sucht nach Fachleuten Eures Vertrauens .....

 

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18. März um 16:26
In Antwort auf to80

Hallo,
folgende Situation ist bei uns. Unsere Kleine ist jetzt 2 und hat erst mit 21 Monaten das laufen angefangen. Sprechen tut sie auch nicht, nur Laute und mit dem Finger zeigen, was sie will. Wir sind zur Zeit auch im SPZ zur Diagnostik, wo jetzt eine Empfehlung für Frühförderung und einen KITA-Besuch in einer Integrationseinrichtung ausgesprochen wurde, weil sie 1/2 Jahr hinten dran ist. Da wir aber in einer Stadt wohnen, wo keine Plätze mehr in einer KiTa verfügbar sind und wir Absagen bekommen haben, können wir unser Kind nicht in eine KiTa tun.
Sie macht permanent Fortschritte, und wir sind stolz auf sie. Jedoch werden wir von Seiten des Kinderarztes permanent angegriffen und niedergedrückt. Teilweise mit Drohungen und Erpressungen über Kindeswohlgefährdung, weil wir die Krankengymnastik abgebrochen hatten, da unsere Kleine dabei nur geschrien und es verweigert hatte und auch eher Rückschritte als Fortschritte machte. Danach waren wir stattdessen beim Osteopathen und hatten jedesmal deutliche Fortschritte erkannt.
Was würdet ihr in so einem Fall tun?

Da Kinder nicht lesen können, werden sie sich nicht tabellenkonform entwickeln. Es ist wichtig, dass ihr eine Diagnostik machen lasst und euch dort auch beraten lasst. Welcher Weg richtig ist, entscheidet ihr, denn keiner kennt euer Kind so gut wie ihr. Keiner sonst sieht, welche Wirkung und Auswirkung die Therapien haben. Es ist wichtig, dass ihr die Empfehlungen ernst nehmt  und nicht willkürlich ersatzlos streicht. Für den nicht erfolgten Kitabesuch habt ihr nachvollziehbare Gründe. Auch die Krankengymnastik habt ihr nicht ersatzlos aus Desinteresse gestrichen sondern weil euch gerade das Kindeswohl wichtig ist. Also ist der Vorwurf des Kinderarztes haltlos. Eventuell macht es Sinn, von eurer Seite das Jugendamt anzusprechen. Wenn der Arzt dieses Gespräch zuerst sucht, habt ihr schlechtere Karten. Evtl. bekommt ihr vom Jugendamt Unterstützung einen adäquaten Kitaplatz zu finden,  wenn ihr die Verzögerung nachweisen könnt. Zusätzlich könnt ihr dort erwähnen welchen Druck der Kinderarzt auslöst, mit dem ihr verunsichert werdet und besorgt seid. So kommt ihr dem Arzt zuvor und zeigt , wie wichtig euch das Kindeswohl ist. Ich wünsche euch viel Kraft und dass euer Kind weiterhin so gut aufholt. Lasst euch nicht in die Enge treiben, auch ein Arzt weiss nicht alles besser.....schon gar nicht über euern Schatz

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27. März um 18:41
In Antwort auf to80

Hallo,
folgende Situation ist bei uns. Unsere Kleine ist jetzt 2 und hat erst mit 21 Monaten das laufen angefangen. Sprechen tut sie auch nicht, nur Laute und mit dem Finger zeigen, was sie will. Wir sind zur Zeit auch im SPZ zur Diagnostik, wo jetzt eine Empfehlung für Frühförderung und einen KITA-Besuch in einer Integrationseinrichtung ausgesprochen wurde, weil sie 1/2 Jahr hinten dran ist. Da wir aber in einer Stadt wohnen, wo keine Plätze mehr in einer KiTa verfügbar sind und wir Absagen bekommen haben, können wir unser Kind nicht in eine KiTa tun.
Sie macht permanent Fortschritte, und wir sind stolz auf sie. Jedoch werden wir von Seiten des Kinderarztes permanent angegriffen und niedergedrückt. Teilweise mit Drohungen und Erpressungen über Kindeswohlgefährdung, weil wir die Krankengymnastik abgebrochen hatten, da unsere Kleine dabei nur geschrien und es verweigert hatte und auch eher Rückschritte als Fortschritte machte. Danach waren wir stattdessen beim Osteopathen und hatten jedesmal deutliche Fortschritte erkannt.
Was würdet ihr in so einem Fall tun?

Euer Arzt ist doof. Aber das sind leider viele, sehr verständnislos.Vielleicht wechseln, wenn möglich. Unsere Tochter hat auch mit 18 Monaten erst laufen gelernt und motorisch und sprachlich im Alter von ca. 5 Jahren mind. 1 Jahr hinterher. Wir haben auch SPZ Termine, Logopädie, Ergotherapie, Eyrithmy usw. Jede Woche war irgendein Termin. Sehr belastend. Man hätte auch nicht ganz so viel machen brauchen und etwas entspannter sehen sollen. Jetzt ist sie in der 4. Klasse. Man merkt schon noch ihre Grobmotorik und die Aussprache ist nicht perfekt. Aber sie hat so gut aufgeholt.

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29. März um 5:47
In Antwort auf to80

Hallo,
folgende Situation ist bei uns. Unsere Kleine ist jetzt 2 und hat erst mit 21 Monaten das laufen angefangen. Sprechen tut sie auch nicht, nur Laute und mit dem Finger zeigen, was sie will. Wir sind zur Zeit auch im SPZ zur Diagnostik, wo jetzt eine Empfehlung für Frühförderung und einen KITA-Besuch in einer Integrationseinrichtung ausgesprochen wurde, weil sie 1/2 Jahr hinten dran ist. Da wir aber in einer Stadt wohnen, wo keine Plätze mehr in einer KiTa verfügbar sind und wir Absagen bekommen haben, können wir unser Kind nicht in eine KiTa tun.
Sie macht permanent Fortschritte, und wir sind stolz auf sie. Jedoch werden wir von Seiten des Kinderarztes permanent angegriffen und niedergedrückt. Teilweise mit Drohungen und Erpressungen über Kindeswohlgefährdung, weil wir die Krankengymnastik abgebrochen hatten, da unsere Kleine dabei nur geschrien und es verweigert hatte und auch eher Rückschritte als Fortschritte machte. Danach waren wir stattdessen beim Osteopathen und hatten jedesmal deutliche Fortschritte erkannt.
Was würdet ihr in so einem Fall tun?

In einem Punkt kann ich dich beruhigen: es ist NICHT unnormal, wenn ein Kind erst mit 21 Monaten läuft!!! Bis 2 Jahre ist alles normal!
Meine Älteste lief auch "erst" mit 19,5 Monaten. Stand auf und lief los, als habe sie nie etwas anderes gemacht. 

Dafür quasselte sie ab 8 Monaten.. 2 Wort-Sätze ließ sie aus, kamen gleich 3-6 Wörter in einem Satz so ab 1-1,5 Jahren..

Ansonsten, wenn du dich bei diesem Kinderarzt unwohl fühlst, schau nach, ob du einen anderen findest. 
Vielleicht ist sie sprachlich der Sammler. Sie sammelt erstmal nur Wörter und sprudelt dann auf einmal los.. so wie es Kinder gibt  die früh laufen UND sprechen, gibt es auch welche, die beides später machen. Schlimm, dieses in Schubladen und Schema F gestecke und Eltern verunsichern!

In den Kindergarten ging sie übrigens erst mit 3. 

Wobei eine Frage habe ich doch. Wenn sie Laute gibt und zeigt, wie reagiert ihr darauf?

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