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Energiefresser elimenieren

25. Mai 2015 um 10:55

Kurze Vorgeschichte zur besserem Verständnis:
Meine Mutter hat mich schon sehr früh in ein Heim getan. Die Heimaufenthalte wechselten sehr häufig, weil meine Mutter es oft versucht hatte, mich doch Zuhause zu haben. Sie bemerkte aber immer wieder dass sie es nicht schaffte, und so kam ich wieder fort. Mit meinem 7 oder 8 Lebensjahr ging das los. Als ich ins Erwachsenenalter übertrat, lebte ich weiterhin in einem betreutem Wohnheim und machte meine Ausbildung. Zu allen wichtigen Tagen meines Lebens lies meine Mutter sich einen Grund einfallen warum sie nicht kommen kann. Der 18. Geburtstag kam sie mit Verstärkung. Ein Mann, mit dem sie gerade frisch zusammen gekommen war. Das Geschenk war in eine Kik-Tüte eingewickelt. Es war ein abscheulich-hässlicher Pulli der viel zu groß war. Aber zu allen anderen Tagen kam sie dann nicht mehr. Die Taufe meiner Tochte, - sie musste arbeiten. Mein 30. Geburtstag, - musste sie arbeiten. Das Verhältnis zu ihr war nie wirklich gut. Der 30. Geburtstag lies dann das Fass überlaufen. Ich schrieb ihr einen Brief und brach den Kontakt ab.

Nach fast 2 Jahren hab ich so große Sehnsucht nach ihr gehabt, das ich den Kontakt zu ihr suchte. Sie verweigerte das Gesuch auch nicht. Seit dem hatten wir wieder Kontakt.

Heute: Anfangs war es echt gut. Sie interessierte sich für mich, mein Leben und das was mich bewegte. Sie nahm Anteil daran. Doch die letzten 2 Jahren lief es nimmer gut. Sie hielt mich wieder auf Distanz. Lud mich nicht mehr zu kleineren Familienzusammenkünfte ein. Sie hielt ihr Versprechen nicht, auf dass sie von ganz alleine kam, es mir zu geben. Mit mir ein verlängertes WE zu verbringen. Irgendwo im Schwarzwald. Nur sie und ich. Und immer wenn ich anrief um mit ihr zu sprechen, lud sie nur ihren Kummer bei mir ab. Über Whats App gratulierte ich ihr zum Muttertag. Sie gratulierte zurück und begann gleich darauf wieder zu jammern. Sie hätte Doppelschicht. Wenn sie mich mal anrief, was sehr selten vorkam, dann beschwerte sie sich wie immer über meine Oma oder meinen Onkel (ihre Mutter oder ihrem Bruder). Sie wusste nichts anderes mehr mit mir zu reden, als solche Dinge. Vorgestern und gestern schrieb ich ihr wie sehr mich ihr Verhalten mir gegenüber verletzt und bat sie um eine Klärung. Ich ging leider taktisch sehr unklug an die Sache. Ballerte alles ab, was mich an ihr ärgerte und wie sehr es mich verletzt hat. Über Facebook. Aber es entsprach alles der Wahrheit. Sie löschte mich aus ihren Kontakten und sperrte mich. Und sie schrieb auf ihrer Chronic " Ich muss den üblen Energiefresser eliminieren. Vielen Dank an alle die mich darin unterstützen."

Erkenntnis: Die wahren Energiefresser waren und sind ihre Mutter und ihr Bruder. Und die Arbeit die sie zunehmens überfordert (Altenpflegerin mit Überstunden, wenige Urlaubstage und Doppelschichten). Daran ändert sie aber nach wie vor nichts. Wünscht sich sogar den Tot ihres Bruders. Daraus schließe ich, die Bindung war nie vorhanden. Das erste Mal als sie mich weggab, das war der Anfang von Ende, auf das wir zurasten. Ich hab ihr nie viel bedeutet, und das wird immer so bleiben. Für sie war und bin ich ein fieser und lästiger Parasit, dem man den Gar aus machen muss. Das habe ich nun bemerkt. Ich bin für sie nur der Parasit den man schnell los werden will und muss.

Frage: Wie gehe ich damit um? Es verletzt mich sehr.
Ich habe im Oktober meine Hochzeit. Soll ich sie trotzdem einladen? Was ist, wenn der Kontakt, zu den anderen in meiner Familie dadurch jetzt auch abbricht? Das kann passieren. Denn das Zuhause meiner Mutter war der Dreh- und Angelpunkt unserer Familie. Dort kamen alle zusammen. Eine Zerrüttete Familie waren wir schon immer. Einzelne Familieneinmitglieder waren schon früh häuslich verstreut. Bitte helft mir, diese Anfangszeit zu überstehen.

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