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Eltern VS Nicht-Eltern

2. September 2013 um 17:19

Hallo meine Lieben,

ich möchte hier eine Diskussion beginnen, und zwar zum Thema "Eltern vs Nicht-Eltern".

Ausschlaggebend waren für mich einige Erlebnisse bei denen ich das Gefühl hatte dass da eine immense Kluft besteht die nicht so recht überbrückbar ist.

Ich möchte euch einige Beispiele nennen und hätte auch gerne eure Meinung dazu.

Zu mir: ich bin 23, weiblich, lebe in einer Beziehung und mag Kinder solang ich weiß ich kann sie wieder zurückgeben ( ). Ich verfalle nicht in begeistertes Quieken wenn ich ein Baby sehe und irgendwie sind sie für mich nicht "hübsch", "toll" oder "wunderschön". Aber ich renne auch nicht schreiend weg sobald ich ein Baby sehe und schließe in Zukunft Kinder nicht aus.

Ich lebe mit meinem Freund und unserem "kleinen Schatz", einer jungen Chihuahua-Hündin ""Abbey" zusammen in einer Großstadt. Die kleine ist KEIN Kindersatz, wir sind auch nicht Mama und Papa sondern Frauli und Herrchen. Allerdings ist sie, aufgrund von traumatischen Erlebnissen im Welpenalter, ein Hund mit speziellen Bedürfnissen.

Folgende Situationen entstanden so im Laufe der letzten Zeit, und ich frage mich WIESO eigentlich? Ich hoffe auf einen regen Austausch, unter anderem auch wie ich solche Situationen vermeiden/entschärfen kann.

.) "Tatort": die örtliche Hundewiese. Ein eingezäunter spezieller Freilaufbereich für Hunde (für die in der Stadt sonst Leinenpflicht herrscht). Mein Hund hat Angst vor kleinen Kindern. Die sind laut, bewegen sich komisch und sie kann sie einfach nicht einschätzen. Deshalb meide ich Orte wo wir auch nur in die Nähe von Kindern kommen.

Folgende Situation spielte sich ab: wir kommen auf die Hundewiese, ich leine sie ab und sie läuft relativ ruhig mit den anderen Hunden herum.
Nach kurzer Zeit tauchen ein paar Kinder (alter so um die 8-10 Jahre) auf und ärgern die Hunde durch den Zaun. Auch auf mehrmalige Bitte hin lassen sie nicht ab, locken die Hunde mit Essen und ziehen dann an allen erreichbaren Körperstellen (ohren, schwanz,..). Eltern waren weit und breit NICHT zu sehen.
Nach ca 10min (welche für alle Hundehalter recht nervenaufreibend waren) tauchten dann plötzlich die Eltern dazu auf, darunter eine Mutter mit einem Hund an der Leine. Es waren wohl 5 oder 6 Erwachsene, 5 Kinder+ der Hund. Und der Haufen fiel in der Hundezone ein *wein*

Dort randalierte dann nicht nur der Hund dieser "Gruppe" sondern auch die Kinder. Hunde wurden alle herangerufen, abgelegt/angeleint in der Hoffnung die Herrschaften verziehen sich bald. Die Hunde frei laufen lassen traute sich niemand- am ende ziehen die Kinder wieder an den ohren und der Hund schnappt zu. Maulkorb hatte eigentlich niemand mit- wozu auch auf einer HUNDEWIESE?

Die Kinder gingen letzten Endes auch so weit die angeleinten hunde zu belästigen worauf sie irgendwann nach mehrmaligem Bitten und erklären (warum der Hund nun NICHT angefasst werden darf) recht deutlich weggeschickt wurden.

Ende der Situation: die Gruppe "Eltern" beschimpfte die Hundehalter als Assis und drohte mit Polizei und anzeigen. Einsicht dass eine Hundewiese KEIN Spielplatz ist (welcher übrigens 20m weiter in sicht/rufweite war)- Null.

.) Zweite Situation: In einem Restaurant
Mein Freund, eine gute Freundin und ich entschlossen uns essen zu gehen, kochen wollte keiner. Meine Freundin nahm ihre beiden Hunde (2 Schäferhunde) mit da sie danach weiter heimfuhr.
Im lokal suchten wir uns ein ruhiges Eck (abgeschieden von den anderen Gästen), die Hunde lagen brav unter dem Tisch (alle 3).
Leider waren wir den gesamten Abend lang DIE hauptattraktion im Lokal. Ständig kamen Kinder an, versuchten unter den Tisch zu klettern um an die Hunde zu kommen. Die beiden großen bekamen einen Maulkorb drauf, wurden in die hinterste Ecke geschoben. Aber leider verbrauchen 2 Schäferhunde nun mal ein klein wenig Platz.
Im endeffekt kamen wir eigentlich kaum dazu in ruhe zu essen oder uns zu unterhalten da wir ständig Kinder dahatten die wir unter dem Tisch rauspflücken mussten. Die Eltern fanden das auch noch unglaublich witzig- und auf die Bitte ihren nachwuchs doch wegzuholen, wir wollen essen kam nur ein "geh, lassens die Kinder doch, die wollen nur streicheln".

Ich mein, ich find manche Kinder auch recht toll. Aber ich kletter auch nicht den gesamten Abend um den Tisch herum um diese anfassen zu können?

Der supergau kam als dann noch eine MUTTER meinte sie muss mitgrabbeln und kletterte doch ernsthaft aufm Boden vor unserem Tisch herum o.O
Im Endeffekt gab meine Freundin auf, verlies das Lokal mit allen 3 Hunden und ich erzählte den Eltern ein paar takte. Worauf ich als Kinderfeindlich, egoistisch und verzogen bezeichnet wurde. Zum glück hab ich etwas selbstbeherrschung sonst hätten die "lieben kleinen" ein paar neue Worte gelernt. Ich war sprachlos über so viel dreistigkeit.

Und ich sehe nicht ein warum ich nicht un RUHE essen gehen kann? Muss ich nun als Hundebesitzer zwangsweise zuhause bleiben wenn ich nicht belästigt werden möchte? Im Grunde war dies die Kernaussage. "wenn sie nicht wollen dass die Hunde angefasst werden bleibens halt zuhause".

.) nächste Situation spielte sich wieder beim Essen ab, diesmal aber ohne Hunde als Kindermagnet.

Vorneweg: ich verstehe dass Kinder manchmal raunzig, launisch und laut sind. Und dass man es ihnen manchmal nicht rechtmachen kann. Aber das empfand ich dann doch als unangebracht.

Die 2 Familien am Nachbartisch waren nicht leise- gut, das ist mit Kindern normal. Auch dass ständig herumgerannt wurde (und dabei auch 2x der Kellner mitgenommen wurde welcher dabei hochkant unser Essen durch die Gegend warf) kann verziehen werden.

Allerdings empfinde ich es als SEHR unangenehm wenn ein Kind eine geschlagene STUNDE durchbrüllt (weil es irgendwas nicht bekam was es wollte). Sorry, aber ist es so viel verlangt dann mit dem Kind kurz rauszugehen (nicht mal raus aus dem Gebäude aber vielleicht kurz aus dem Gastraum) bevor allen Gästen die Ohren klingeln?

Mein persönlicher Super-Gau war allerdings erreicht als dann, AM NEBENTISCH auf der Sitzbank, eine volle Windel gewechselt wurde. Boah, LEUTE! Ich wisch mir den hintern auch nicht im Schankraum ab! Der Geruch war... der Overkill. wir bezahlten und verliesen die gaststätte, mit uns gleich 5! andere Gastgruppen. Ein Mann wagte es die Mutter darauf aufmerksam zu machen dass er dazu eine Toilette gibt... Na, den genauen Wortlaut gebe ich besser nicht wieder o.O

.) im gegenzug dazu erlebe ich auch oft dass viele Gaststätten nicht Kinderfreundlich sind. Oder auch dass Kinder oft einfach nicht erwünscht sind (inzwischen gibt es ja sogar Hotels wo Kinder ausdrücklich NICHT mitgebracht werden dürfen, Hunde aber schon).



Oft habe ich das Gefühl dass Eltern sehr viel Rücksicht und Verständnis verlangen, andererseits keineswegs bereit sind sich auch nur ein klein wenig Rücksichtsvoll zu verhalten. Seien es die herumtobenden Kinder im Restaurant, das Kind dass munter wie ein Äffchen durch den Bus turnt (sorry, ich will nicht Kissen spielen im Fall eines Unfalls), Kinder sich in der Öffentlichkeit wie die Axt im Walde benehmen...

Ich habe nichts gegen Kinder. Wenn wir mit den großen Hunden unterwegs sind dürfen diese auch gerne gestreichelt werden. Die kleine nicht, die hat einfach ANGST.
Aber ich will in Ruhe essen können. Oder Busfahren. Oder mich durch die Öffentlichkeit bewegen. Manchmal hab ichs auch eilig und kann und WILL nicht dass die Hunde alle 5m von irgendwem gestreichelt werden.

Ich betrete den Hunden keine Spielplätze, keine öffentlichen Wiesen und nichts wo Kinder frei spielen können. Im Park sind die Hunde angeleint/ auf dem Arm und dürfen nicht pinkeln oder gar kacken (könnte ja ein Kind reinsteigen). Allerdings verlange ich dann doch dass mein Hund ab und zu in RUHE und unbelästigt auf einer HUNDEwiese laufen kann ohne dass da eine Schar Kinder hinterher ist wie der Teufel hinter der Seele.

Kindergeschrei oder auch das Weinen eines Kindes stören mich meist nicht- wenn ich allerdings mal schlechte Laune hab lass ich auch mal nen Bus fahren wenn da ein unruhiges Kind drin ist. Ich kann ja die paar Minuten warten. Allerdings möchte ich in einem Lokal nicht über eine Stunde mit schrillen kreischen und Brüllen beschallt werden. Ich setz mich auch nicht mim Ghettoblaster an den Tisch und lass Wizo auf voller Lautstärke laufen oder brülle durch das Lokal..

Mein persönliches Gefühl ist dass Eltern, sobald der Nachwuchs da ist, absolut den Blick für ihre Umwelt verlieren und teilweise glauben man MUSS einem Kind alles verzeihen.

Mein Wunsch wäre- etwas mehr verständnis von BEIDEN seiten. Ich mag Kinder, bis zu einem gewissen ausmaß. Allerdings gibt es auch Menschen die Kinder eben NICHT mögen, und man muss sie nicht ständig damit konfrontieren dass da nun 6 Kinder im Raum sind. So wie der "Kinder-Nichtmöger" die Eltern nicht mit Kinderfeindlichen Sprüchen belästigt.

Wie seht ihr- vor allem als Eltern- das?

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2. September 2013 um 19:40

Hi tasirka
Also ich finde das Leute ohne Kinder meistens denken, dass wenn ein Kind Stunden am Tisch sitz und weint oder auch einfach Laute von sich gibt, dass den Eltern das egal ist. Es ist nicht so( gibt sicher auch Ausnahmen)
Mein Sohn ist zum Beispiel ein Bilderbuchbaby, er weint fast nie und ist sehr brav. Jetzt ist er aber 7 Monate alt und seine Zähne kommen raus und er ist immer genervt und fängt schnell an zu weinen wenn ihm etwas nicht passt, weil er Schmerzen hat, manchmal auch Fieber.manchmal kann man wirklich nichts tun.

Du sagst wenn ihr essen geht, da habt ihr keine ruhe, weil immer irgendwelche Kinder kommen und die Hunde streicheln wollen. Also ganz erlich finde ich das ein Hund nicht in ein Restaurant gehört, und ich würde eher aufstehen und gehen wenn ein Hund am nebentisch sein würde, als wenn einem Baby die Windeln gewechselt werden würden. Den Hunde " Duft" finde ich unerträglich.
Ich weiss nicht wie das andere Leute, Mamis empfinden. Jeder ist anders.
FG

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2. September 2013 um 21:04

Nabend....
Also erstmal muss ich sagen das du das alles sehr gut verpackst,es hat spaß gemacht das zu lesen ...so, wir haben Kinder und ein Hund. ich sehe es teilweise genauso wie du.Kinder werden auf toiletten gewickelt und mein hund würde ich niemals mitnehmen in ein restaurant,sowie ich mit meinen kindern,wenn wir mal essen gehen,eher nicht in feine restaurants gehen. so wie luvmyson beschrieben hat,mit dem geschrei, so sehe ich das auch,grundlos lasse ich die kinder nicht schreien.ich denke das verhalten liegt bei einem hund so wie bei einem kind an der erziehung,man sollte kinder nicht fremde hunde anfassen lassen,genauso wenig sollten fremde mein kind anfassen oder ihren hund an mein kind schnuppern lassen.der umgang meiner kinder mit dem hund und umgekehrt ist was anderes was anderes,denn wir sind ja eine familie.zu dem urlaub was du sagtes finde ich es auch sehr gut das es extra familien hotels gibt und extra für welche ohne kinder. Ich liebe meine kinder sehr und unser hund ist wenn auch chaotisch aber nicht mehr weg zu denken. wir haben für uns denke ich ein gutes maß gefunden. das sollte jeder tun und jeder sollte nicht nur an sich denken sondern auch an die anderen, wie die sich in gewissen situationen fühlen würden. ich kenne beide seiten und Hund und Kinder kennen die regeln gegenüber anderen kindern oder hunden.


<p.s sorry war sehr früh wach und lange arbeiten,deswegen ist es vielleicht ein bisschen verwirrt geschrieben

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2. September 2013 um 22:11
In Antwort auf luvmyson

Hi tasirka
Also ich finde das Leute ohne Kinder meistens denken, dass wenn ein Kind Stunden am Tisch sitz und weint oder auch einfach Laute von sich gibt, dass den Eltern das egal ist. Es ist nicht so( gibt sicher auch Ausnahmen)
Mein Sohn ist zum Beispiel ein Bilderbuchbaby, er weint fast nie und ist sehr brav. Jetzt ist er aber 7 Monate alt und seine Zähne kommen raus und er ist immer genervt und fängt schnell an zu weinen wenn ihm etwas nicht passt, weil er Schmerzen hat, manchmal auch Fieber.manchmal kann man wirklich nichts tun.

Du sagst wenn ihr essen geht, da habt ihr keine ruhe, weil immer irgendwelche Kinder kommen und die Hunde streicheln wollen. Also ganz erlich finde ich das ein Hund nicht in ein Restaurant gehört, und ich würde eher aufstehen und gehen wenn ein Hund am nebentisch sein würde, als wenn einem Baby die Windeln gewechselt werden würden. Den Hunde " Duft" finde ich unerträglich.
Ich weiss nicht wie das andere Leute, Mamis empfinden. Jeder ist anders.
FG

Hundeduft...?
Hey Luvmyson..

da musste ich doch direkt an Abbey schnuppern. Aber nein, ich kann dir versichern sie riecht nach gar nichts. Bzw momentan nach meinem perfüm weil wir gekuschelt haben

Grundlegend finde ich es euer gutes Recht Hunde im Lokal nicht zu mögen- allerdings ist es erlaubt und es erleichtert Hundebesitzern auch das leben (so kann man entspannt und in ruhe Essen ohne danach heimhetzen zu müssen weil Hund rausmuss- und man hat gleich nen netten spaziergang nachm essen). Wo es nicht erlaubt ist kommen sie nicht mit bzw gehen wir einfach nicht hin

Wir sitzen auch nicht irgendwo mittig im Lokal (schön dass alle über die Hunde stolpern) sondern bitten extra um eine ruhige, abgeschiedene Ecke.
Wir meiden auch Lokale wo es aufgrund des Angebotes/ der Lage viele Kinder gibt. Allerdings hatten wir an dem tag pech, es war unser Stammchinese um die Ecke. Normalerweise nie Kinder da, an dem Tag schon...


Für mich ist der unterschied dass ein Hund UNTER dem Tisch aufm Boden liegt. Da macht er nicht mehr schmutzig als du mit den Schuhen
Eine volle babywindel empfinde ich allerdings einfach als eklig, Exkremente jeglicher Art gehören für mich einfach nicht in die Nähe von Nahrung. Ich wische mir nicht beim Essen den Hintern ab, erwarte dies auch von anderen menschen und finde auch dass eine Mutter ihrem Kind nicht den Po abwischen muss während ich daneben esse.

Dass man mit einem extrem nörgeligen Kind das am Ende noch Fieber hat aber NICHT unbedingt beim Wirt sitzen und ein Weinchen nach dem anderen kippen muss ist, denke ich, aber klar.

Ich erinnere mich noch gut daran wie mein Bruder klein war. Wenn er einfach nicht ruhig werden wollte (kam auch mal vor) sind wir einfach früher heim. Ich mein, mit Kindern geht das gewohnte Leben nicht "einfach so" weiter, da muss man abstriche machen. Und dann ists auch nicht besonders nett 30 andere Leute eine Stunde lang dem Kindergeheul (nicht Babyweinen, das babys ab und zu weinen ist klar. ich meine eher so ein schrilles Kinderkreischen dass viele an den tag legen wenn ihnen etwas nicht passt) auszusetzen und so zu tun als ob nichts wäre.

Wie gesagt, jedes Kind weint mal. Das ist normal. Nur ists immer die Frage wie man damit umgeht. Ich besuche Leute mit Kindern nicht oft (weil ich weiß die schreien halt und ich manchmal einfach keinen nerv dafür habe), aber ich möchte auch mal mein Essen wenigstens so verbringen dass ich danach keinen Tinitus habe. Wenn das Kind dann nach 20, 30 oder mehr Minuten noch immer Schrillt wie eine Alarmanlage sollte man sich überlegen ob ein weiterer Aufenthalt in der Gaststätte/wirtshaus überhaupt sinn macht.

versteht ihr was ich sagen will? ich sage nicht grundlegend etwas gegen das schreien. Aber ich finde dass dann einfach sitzenbleiben und hoffen das Kind wird bald ruhig keine akzeptable Lösung darstellt.
Mein jüngster Cousin ist jetzt.. öhm.. nicht ganz 2 Jahre alt. Wir waren bei einem Heurigen (Wirt) essen, und er fing an zu weinen weil er unbedingt die Katze streicheln wollte, diese aber weggelaufen ist. Da hat meine tante auch nicht gewartet bis er sich beruhigt sondern ist mit ihm spazieren gegangen. Wären wir drinnen gewesen wäre sie wenigstens aus dem gastraum gegangen oder hätte aktiv versucht ihn zu beruhigen.

Und zum herumlaufen- das geht sehr wohl. Dann darf man eben keine 3stunden beim Tisch sitzen. Aber ein Kind in einer Gegend herumlaufen lassen wo heißes Essen herumgetragen wird Stellt euch mal vor der Kellner trägt ein Tablet voll mit heißer Suppe und kippt diese übers Kind. Na halleluja, mehr braucht man nimmer. Da geht es auch weniger darum dass es störend ist- sondern auch um die Sicherheit.

Und wenn Junior in den Kellner läuft und dieser Übergießt MICH mit heißer Suppe.. dann KÖPFE ich die dazugehörigen Eltern.

So was tat ich als Kind nie, tat mein bruder nie und auch sonst keine verwandten. Und mein Bruder hat ADHS und ADS- bei dem klappte das still sitzen auch nicht.

und zum Abschluss- ich bin raucherin. ich sitze wenn ich ohne Hunde unterwegs bin IMMER im Raucherbereich (ein hoch auf Österreich *grins*). Und DA würd ich am liebsten alle Eltern mit Kind RAUSPRÜGELN. Gern mit Gerte und Rohrstock.


@lovehopehappines: na das klingt echt toll.Und ich glaube dir gern dass es etwas Chaotisch zu geht Allerdings kennen deine Kinder ja auch den Umgang mit dem Hund- und ziehen nicht bei jeder sich bietenden gelegenheit an den ohren

Ich muss zugeben, ich mag Hotels wo Kinder sind lieber. Diese sind nicht so steif und förmlich. Da ist immer was los, immer Leben. Da stört es mich auch nicht wenn Kinder um 6 Uhr in der Früh tobenderweise an unserem Zimmer vorbeidonnern. Damit muss ich in einem KINDERhotel halt rechnen. So wie ich in einem Hundehotel mit Hundegebell rechnen muss, in einem FKK-Hotel mit nackten Leuten oder einem Sporthotel damit Sportlern zu begegnen.
Allerdings fällt dies eben aufgrund von Abbeys Angst aus.


@blaueskrokodil:

brate den Hundehaltern doch bitte eine von mir mit über, ja? Ich mein, Abbey macht wirklich winzige Häufchen (so mancher Katzenhaufen ist größer), aber ich gehöre zu den Besitzern die sogar in die Büsche klettern zum Aufsammeln. Ich bin als Kind auch in jeden Busch rein, und ich finde das muss auch da nicht liegenbleiben.


Ich finde die Interaktion Hund-Kind-Mensch an sich ja nie schlecht. Allerdings habe ich nun mal einen Hund der wirklich PANISCHE angst vor Kindern hat. Nicht ein bisschen Angst, sondern eine "ich pinkel unter mich und schreie wie am spieß"-Angst. Dementsprechend empfinde ich es als mehr als nur unhöflich wenn mein NEIN nicht akzeptiert wird, Kinder auf meinen Hund zustürmen dürfen während sie sich anpinkelt vor Angst.
Ich lass im gegenzug auch die Hunde nicht einfach zu jedem hinlaufen- stell dir mal vor die das wäre wenn der Mensch angst vor Hunden hat? da wär das geschrei riesengroß, man muss doch die Gefühle des Menschen achten.

Sorry, aber Hunde haben auch Gefühle und ich finde nur weil sie "tiere" sind muss man diese nicht weniger achten.

Und ich weiß dass dein letzter Satz lustig gemeint war.. Aber: nicht lustig, im Grunde genommen. Mich nerven die Hunde auch ab und an echt. Aber ich kann sie ja auch nicht zur nächsten Familie mit Kindern schicken mit der aussage "die wollen nur spielen" und hinter mir die Sintflut. Draußen hätte ich mit den Kindern gespielt, hätte die Hunde tricks vorführen lassen (einer der beiden ist ein Diensthund, der kann nette Tricks). Aber BITTE BITTE nicht beim essen..


Ich sage nicht dass alle Hundehalter perfekt sind, genausowenig wie alle Eltern böse sind. heute haben wir z.B ein sehr nettes kleines Mädchen getroffen, vielleicht 6 Jahre alt. Und sie verstand sofort dass Abbey Angst hat und hat ihre Mutter gefragt ob sie nicht straßenseite wechseln können damit wir weitergehen können. Das fand ich z.b wirklich sehr süß. Zu ihr ist abbey dann sogar hin schnuppern.
Allerdings ist das die ausnahme.

Zu unhöflichen, rücksichtslosen hundehaltern kann ich euch allerdings als Kleinsthundbesitzerin auch ein Liedchen singen Deppen gibts halt überall. Allerdings versuche ich mich so zu verhalten dass ich die leute NICHT störe, und ich erwarte mir dass dann im gegenzug dazu auch alles getan wird um mich möglichst wenig zu belästigen. Soll heißen- NEIN bedeutet NEIN. Hundewiese = Hundewiese und nicht Kinderspielplatz. Und ich möchte bitte in RUHE meiner beschäftigung (welcher Art auch immer) nachgehen können.

Das was ich mit den hunden erlebe.. ich nehm da ein (denke ich) passendes Beispiel. Stellt euch vor ihr geht mit einem baby essen/spazieren. Und ihr kommt keine 2m weit weil ständig jemand angerannt kommt, das Kind anfassen oder gar tragen möchte und ihr auch beim essen von einer traube Menschen umringt seid die immer wieder "oi wie süüüüß" und "darf ich mal halten/anfassen" rufen.

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2. September 2013 um 23:53

Also solche
Hundehalterinen wie dich gibt es nur wenige.

Ich muss sagen, ich liebe hunde, würde gerne auch einen haben. Aber es gibt auch Hunde die ich wirklich HASSE!!!

Ein Paar Beispiele:
Ich Gochschwanger laufe in die Tiefgarage zum Auto, da springt ein Goldenretriever aus der Ecke auf mich um zu spielen. Genau mit den Pfoten auf mein Bauch!!! ich bin noch nie in meinem Leben so erschroken!!! Danach bekamm ich Wehen und musste ins Krankenhaus. Zum Glück konnten die Wehen gestoppt werden.
Mein Mann ist dann zu dieser Nachbarin nach oben, und hat die vom feinsten zusammengeschiessen! Was glaubst du? Die sagt mir danach ich soll ja nicht übertreiben!!!! und jetzt begrüsst sie mich nicht mal mehr

Das andere mal bin ich mit meinem Sohn und meinem Mann spazieren gegangen, am Waldrand.da rennt ein Schäfermischung bellend auf uns zu!!! ich hab mir fast in die Hose gemacht. Seitdem trage ich immer ein Pfefferspray mit mier, und glaube mir wenn es noch mal passiert, dann spraye ich diesem Fiech die ganze Dose ins Gesicht.

Und dann habe ich eine Nachbarin, die hat einen supersüssen Hundi, der ist putzig und süss, denn lasse ich sogar auf meiner Wiese spielen.

Wie gesagt es gibt blöde Eltern und auch blöde Hindebesitzer, aber auch super gute Eltern und auch tolle Hundebesitzer.

Wünsch dir und Abbey eine gute nacht und hoffe das ihr kein Kind die Ohren abreisst

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3. September 2013 um 10:19
In Antwort auf luvmyson

Also solche
Hundehalterinen wie dich gibt es nur wenige.

Ich muss sagen, ich liebe hunde, würde gerne auch einen haben. Aber es gibt auch Hunde die ich wirklich HASSE!!!

Ein Paar Beispiele:
Ich Gochschwanger laufe in die Tiefgarage zum Auto, da springt ein Goldenretriever aus der Ecke auf mich um zu spielen. Genau mit den Pfoten auf mein Bauch!!! ich bin noch nie in meinem Leben so erschroken!!! Danach bekamm ich Wehen und musste ins Krankenhaus. Zum Glück konnten die Wehen gestoppt werden.
Mein Mann ist dann zu dieser Nachbarin nach oben, und hat die vom feinsten zusammengeschiessen! Was glaubst du? Die sagt mir danach ich soll ja nicht übertreiben!!!! und jetzt begrüsst sie mich nicht mal mehr

Das andere mal bin ich mit meinem Sohn und meinem Mann spazieren gegangen, am Waldrand.da rennt ein Schäfermischung bellend auf uns zu!!! ich hab mir fast in die Hose gemacht. Seitdem trage ich immer ein Pfefferspray mit mier, und glaube mir wenn es noch mal passiert, dann spraye ich diesem Fiech die ganze Dose ins Gesicht.

Und dann habe ich eine Nachbarin, die hat einen supersüssen Hundi, der ist putzig und süss, denn lasse ich sogar auf meiner Wiese spielen.

Wie gesagt es gibt blöde Eltern und auch blöde Hindebesitzer, aber auch super gute Eltern und auch tolle Hundebesitzer.

Wünsch dir und Abbey eine gute nacht und hoffe das ihr kein Kind die Ohren abreisst

Niemals Pfefferspray gegen einen Hund einsetzen
Hey, Pfefferspray ist ne ziemlich schlechte Idee.

Zum ersten wirst du wahrscheinlich eher dich als den hund damit einnebeln (glaube mir, eine erfahrung auf die du wirklich verzichten kannst), zum zweiten wird ein Hund der wirklich auf beschädigung aus ist sich von etwas Pfefferspray nicht abhalten lassen. Die gehen auf den Schmerz (und glaub mir, für uns is Pfefferspray schon nicht angenehm, für Hunde die PURE Qual) erst recht vorwärts.
Wenn du den richtigen Umgang mit dem Spray nicht beherrschst ist das Zeug brandgefährlich, zumals DU dranbist wenn du z.B den Hundehalter mit einsprühst oder einen unbeteiligten Passanten triffst. Und wenn du dein Kind damit triffst verpasst du ihm/ihr nur ein Trauma fürs leben.

Wenn ein Hund bellend auf dich zurennt mach dich groß, arme weit von dir weg halten, energisch auf den Boden stampfen und den hund mit "weg" vertreiben. 99% aller Hunde drehen ab oder stoppen wenigstens und schauen dich irritiert an. der restliche 1%... ist dann ein Fall für die Zeitung *seufz* wobei ich soweit gehe und behaupte dass, wenn es hochkommt, 0,1-0,5% aller Hunde einen menschen WIRKLICH verletzen wollen (sofern der Mensch nicht gerade auf den hof latscht und da der Hofhund schon wartet).

In sofern braucht du vor einem hund der BELLEND auf dich zurennt keine Angst zu haben. Die machen entweder einen auf dicke Hose (und ziehen ab wenns ernst wird) oder wollen spielen.

Ich will es nicht schönreden, das ist immer noch ein No-Go. Aber so verhälst du dich ruhiger und vor allem richtig, und es passiert nichts.

Zu deiner Nachbarin: lass mich raten, die Frau hat entweder keine oder schon erwachsene Kinder? Da nimmt der Hund den stellenwert eines Kindes ein, das sind die schlimmsten

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3. September 2013 um 13:10

Da geht es wohl nicht um eltern bzw nicht-eltern
Sondern darum, welches Benehmen manche Leute an sich für selbstverständlich halten.

Ich bringe unserem Sohn von Anfang an bei, daß Tiere kein Spielzeug sind und keinesfalls einfach so angefasst werden dürfen. Er macht das auch nicht. War jahrelang Halterin eines Wellischwarms und hab da die tollsten Dinger erlebt wenn Besuch mit Kindern da war. Finde es auch immer wieder furchtbar, wenn andere Kinder zB Enten mit Steinen bewerfen und solche Sachen. Da geh ich dann auch dazwischen.

Ins Restaurant gehen wir eher selten. Unser Sohn ist erst 2 und von ihm dann Ruhe zu erwarten über einen längeren Zeitraum ist utopisch. Ergibt es sich doch mal, habe ich Malsachen, Wimmelbücher und dgl dabei. Wenn wir merken, er wird unruhig gehen wir kurz raus. Wickeln im Gastraum ist unmöglich! Finde das unverschämt!

Gestern waren wir in einem wirklich tollem Restaurant der gehobenen Klasse. Dort gab es für unseren Sohn auf Din A3 eine Kinderkarte mit Ausmalbildchen drauf plus Stifte. Das fand ich richtig toll!

Als Kinderlose nervte mich manchmal auch sehr die Dreistigkeit mancher Kinder oder Eltern. Man ist ja nicht plötzlich vom normalen Umgangston mit allem was dazu gehört befreit weil man Kinder hat! Deswegen achte ich darauf wo ich mit meinem Kind hin gehe und wie wir uns dort verhallten. Nicht so, daß mein Sohn ruhighalten und lautlos sein muß, aber so daß alle damit gut leben können. Das hat für mich mit Respekt und Rücksicht anderen gegenüber zu tun und erwarte selbiges natürlich auch.

Hundehalter gibt es solche und solche. Du gehörst scheinbar zur vernünftigen Sorte habe da leider auch schon sehr viel negatives erleben dürfen und mich über Ignoranz und Dreistigkeit ärgern müssen.

Letztlich sollte es bei gesundem Menschenverstand doch möglich sein, daß ALLE gut mit einander auskommen. Das setzt Einfühlungsvermögen, Anstand und Respekt seinen Mitmenschen gegenüber voraus. Das scheint einigen Leuten völlig abhanden gekommen zu sein, leider.

Ich bin der Meinung, daß Kinder ein Spiegel ihrer Eltern sind. Bekommen sie oben genanntes vorgelebt, werden auch sie sich so verhalten. Im Positiven wie im Negativen.

LG

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6. September 2013 um 10:51

Alsoo
ich gebe auch noch meinen Senf dazu
Kinder die Hunde "Plagen" oder wie du geschrieben hast an ihnen rum ziehen das geht gar nicht!

jedoch finde ich es ist aufgabe der Eltern den Kindern zu zeigen wie man mit Hunden (alg.Tieren umgeht) & es ist aufgabe des Hundehalters sein Tier im Griff zu haben.

Ich selbst habe einen Sohn und das mit den Hunden klappt gut.

Ob ein Kind weint oder Spielt oder Laut ist das gehört für mich hald dazu .. denn Hunde Bellen ja auch

Ich denke man sollte alg. mehr Toleranz zeigen!

Ich meine was gibt es schöneres als Kinder und Tiere? sie können einem vieles geben!

Wenn man natürlich schon eine schlechte Einstellung gegen über dieser ganzen Hunde & Kinder geschichte hat kanns ja auch nicht funktionieren!

Klar gibt es immer Kinder die anders sind lauter oder anders erzogen aber das gibt es ja auch bei Hunden?!

Generell stören mich weder Hunde noch Kinder auch nicht in Restaurants!

und bitte Windel wechseln im Restaurant?? Bitte auf der Toilette der Humd macht ja sein Geschäft auch nicht im Restaurant wo andere Essen)

so das war meine Meinung zu dem ganzen

TAKE IT EASY!

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10. September 2013 um 19:22

"Kinder-nichtmöger" ...
ziemlich heftig der Spruch ...!
Kinder sind Menschen! Eltern sind Menschen. und Hundebesitzer sind Menschen.

Jeder hat seine Bedürfnisse und will nicht weggesperrt werden, weil eine andere Gruppe an Menschen den gesamten öffentlichen Raum für sich in Anspruch nimmt.

Logische Konsequenz:
Teilweise Aufteilung des öffentlichen Raums - Kinderhotels, -spielplätze, Hundezonen, kinder- u/o hundefreie Ruhezonen, ...
Im gemeinsamen öffentlichen Raum muss jeder auf den anderen Rücksicht nehmen.

Klingt einfach. Ist aber nicht so. Zumindest für manche, leider.
Weil, eigentlich ist es vor allem eine Einstellungssache und eine Achtsamkeitssache und natürlich eine Kommunikationssache.

Du scheinst eine vorbildhafte und rücksichtsvolle Hundebesitzerin zu sein. find ich echt toll!

Aber bitte wirf nicht alle Eltern in einen Topf! Du beschreibst da Extremfälle! (... mit denen sicher die wenigsten Eltern einverstanden sind)
Denen könnte ich jetzt genausoviele Extremfälle mit "Hunden" und auch "Hunde mit Kinder" entgegensetzen! ... mit denen du auch nicht einverstanden wärst.

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13. September 2013 um 2:23
In Antwort auf regenmadl

"Kinder-nichtmöger" ...
ziemlich heftig der Spruch ...!
Kinder sind Menschen! Eltern sind Menschen. und Hundebesitzer sind Menschen.

Jeder hat seine Bedürfnisse und will nicht weggesperrt werden, weil eine andere Gruppe an Menschen den gesamten öffentlichen Raum für sich in Anspruch nimmt.

Logische Konsequenz:
Teilweise Aufteilung des öffentlichen Raums - Kinderhotels, -spielplätze, Hundezonen, kinder- u/o hundefreie Ruhezonen, ...
Im gemeinsamen öffentlichen Raum muss jeder auf den anderen Rücksicht nehmen.

Klingt einfach. Ist aber nicht so. Zumindest für manche, leider.
Weil, eigentlich ist es vor allem eine Einstellungssache und eine Achtsamkeitssache und natürlich eine Kommunikationssache.

Du scheinst eine vorbildhafte und rücksichtsvolle Hundebesitzerin zu sein. find ich echt toll!

Aber bitte wirf nicht alle Eltern in einen Topf! Du beschreibst da Extremfälle! (... mit denen sicher die wenigsten Eltern einverstanden sind)
Denen könnte ich jetzt genausoviele Extremfälle mit "Hunden" und auch "Hunde mit Kinder" entgegensetzen! ... mit denen du auch nicht einverstanden wärst.

Ich fand "Kinderhasser" zu heftig..
aber tatsache ist- es gibt Menschen die Kinder nicht mögen. Klar sind es Menschen, aber nehmen wir uns nicht auch das Vorrecht heraus bestimmte Menschen einfach nicht zu mögen? (so wie man mich z.b mit einer reinen Frauengruppe zum Weggehen sehr effektiv nach Timbuktu jagen könnte oder eine Freundin von mir Menschen die sehr laut reden/sind meidet weil sie es nicht ausstehen kann).
Und ich stelle (für mich persönlich) das "Kind-sein" auf die selbe ebene wie andere menschliche Eigenschaften. Kinder sind laut, ungestüm,.. (nicht immer aber oft)



Zugegebenermaßen muss ich aber zugeben dass ich SEHR oft das gefühl habe dass Eltern nicht imstande sind nachzuvollziehen warum manche Menschen etwas nicht wollen.
Eltern mit Kindern machen (gefühlt, nicht gezählt) ca 80% der Menschen aus mit denen ich diskutieren muss warum etwas in meinen (und auch anderen) Augen nicht ok ist.

Ich finde es zwar schön wenn Kindern die möglichkeit gegeben wird mit Tieren in Kontakt zu treten. Allerdings haben da eben NICHT die Eltern die Spielregeln anzusagen (zumal das einfach VIEL zu gefährlich wäre).

Andererseits erwarte ich wohl einfach zu viel, denn auch die Erwachsenen hinter den Kindern können in 99% der Fälle NICHT mit Hunden umgehen (klassiker wie übern Hund beugen, einfach drauftatschen oder gar anstarren SIND gefährlich und man sieht dem hund nicht an ob er da nicht schlechte Erfahrungen gemacht hat!)

Dass wir verantwortungsvollen Hundehalter einen Kampf gegen Windmühlen (= verantwortungslose Hundehalter) kämpfen muss ich euch ja nicht erzählen. Allerdings muss ich eines sagen: wenn man sich mit den Leuten unterhält haben sicher 40-50% von denen schon sehr schlechte erfahrungen gemacht und sind einfach so weit dass sie drauf "pfeifen".

Irgendwann will man einfach nicht mehr tun und schauen und achten- und dann kommt von der "Gegenseite" wieder irgendeine Aktion.



Mir geht es primär darum auch "nicht-hundehaltende Eltern" für das Thema zu sensibilisieren. Sie sind nicht alleine auf der Welt, genausowenig wie wir alle anderen der Nabel des Universums sind. Da allerdings kaum ein Dialog entsteht (da beide Seiten oft eher für sich bleiben) muss man da auch etwas aufrütteln.



Und zum Abschluss auch für Familien mit Kindern:

es gibt ein Projekt, das nennt sich "der gelbe Hund". Intention ist, einen Hund der unverträglich, krank oder verletzt ist sichtbar zu kennzeichnen.

Sollte ein Hund also etwas GELBES anhaben (halstuch, halsband,...), BITTE wirklich erst fragen ob da das Projekt dahintersteht oder ob der Hund verträglich/ ein Kontakt ok ist.

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13. September 2013 um 11:56
In Antwort auf tasirka

Ich fand "Kinderhasser" zu heftig..
aber tatsache ist- es gibt Menschen die Kinder nicht mögen. Klar sind es Menschen, aber nehmen wir uns nicht auch das Vorrecht heraus bestimmte Menschen einfach nicht zu mögen? (so wie man mich z.b mit einer reinen Frauengruppe zum Weggehen sehr effektiv nach Timbuktu jagen könnte oder eine Freundin von mir Menschen die sehr laut reden/sind meidet weil sie es nicht ausstehen kann).
Und ich stelle (für mich persönlich) das "Kind-sein" auf die selbe ebene wie andere menschliche Eigenschaften. Kinder sind laut, ungestüm,.. (nicht immer aber oft)



Zugegebenermaßen muss ich aber zugeben dass ich SEHR oft das gefühl habe dass Eltern nicht imstande sind nachzuvollziehen warum manche Menschen etwas nicht wollen.
Eltern mit Kindern machen (gefühlt, nicht gezählt) ca 80% der Menschen aus mit denen ich diskutieren muss warum etwas in meinen (und auch anderen) Augen nicht ok ist.

Ich finde es zwar schön wenn Kindern die möglichkeit gegeben wird mit Tieren in Kontakt zu treten. Allerdings haben da eben NICHT die Eltern die Spielregeln anzusagen (zumal das einfach VIEL zu gefährlich wäre).

Andererseits erwarte ich wohl einfach zu viel, denn auch die Erwachsenen hinter den Kindern können in 99% der Fälle NICHT mit Hunden umgehen (klassiker wie übern Hund beugen, einfach drauftatschen oder gar anstarren SIND gefährlich und man sieht dem hund nicht an ob er da nicht schlechte Erfahrungen gemacht hat!)

Dass wir verantwortungsvollen Hundehalter einen Kampf gegen Windmühlen (= verantwortungslose Hundehalter) kämpfen muss ich euch ja nicht erzählen. Allerdings muss ich eines sagen: wenn man sich mit den Leuten unterhält haben sicher 40-50% von denen schon sehr schlechte erfahrungen gemacht und sind einfach so weit dass sie drauf "pfeifen".

Irgendwann will man einfach nicht mehr tun und schauen und achten- und dann kommt von der "Gegenseite" wieder irgendeine Aktion.



Mir geht es primär darum auch "nicht-hundehaltende Eltern" für das Thema zu sensibilisieren. Sie sind nicht alleine auf der Welt, genausowenig wie wir alle anderen der Nabel des Universums sind. Da allerdings kaum ein Dialog entsteht (da beide Seiten oft eher für sich bleiben) muss man da auch etwas aufrütteln.



Und zum Abschluss auch für Familien mit Kindern:

es gibt ein Projekt, das nennt sich "der gelbe Hund". Intention ist, einen Hund der unverträglich, krank oder verletzt ist sichtbar zu kennzeichnen.

Sollte ein Hund also etwas GELBES anhaben (halstuch, halsband,...), BITTE wirklich erst fragen ob da das Projekt dahintersteht oder ob der Hund verträglich/ ein Kontakt ok ist.

Stimmt, ...
viele erwachsene können nicht mit Hunden umgehen, leider gehören da auch sehr viele hundebesitzer dazu, die auch noch dazu stehen, dass sie ihren Hund nicht im griff haben!!!

außerdem, kannst du davon ausgehen, dass viele die nie einen Hund hatten, nicht mit Hunden umgehen können. woher auch. Kannst du mit einem Krokodil umgehen?

ich find das echt toll, dass du deinen Hund so gut erzogen hast, und dass du viel Rücksicht auf andere nimmst. wahrscheinlich gibt es sogar viele solche hundebesitzer. (ich hätte gehofft, dass es mehr sind als du sagst. nur 50-60%prozent?) ein paar kenn ich schon.

aber auffallen tun halt die Hunde, die nicht folgen, die wegen jeder Kleinigkeit stundenlang herumbellen dürfen, die frei herumlaufen, die dich stellen, die dich beißen. (hab ich alles persönlich schon erfahren, wie viele andere auch)

genauso wird es wohl für "Nichteltern" sein, dass ihnen vor allem die anstrengenden kinder auffallen, deren Eltern die Grenzen des Zumutbaren überschritten haben. (wenigstens beißen kinder meistens nicht!!!!) Solche Ereignisse, wie du sie beschrieben hast, stören Eltern genauso! und ,die meisten Eltern würden sich nicht so verhalten wie du das oben beschrieben hast. Wirf doch nicht alle in einen Topf!

so wie du nicht magst, dass "kinderhalter" ihre kinder auf deinen hund zugehen lassen,
mögen Eltern nicht, wenn Hundehalter ihren Hund zu nah auf ihr Kind zugehen lassen. (aug in aug mit einem fremden Hund, von dem man nicht wissen kann, was er schon erlebt hat.)

so wie manche nicht erfahren haben, welche Bedürfnisse Kinder und Eltern haben,
kennen andere nicht die Bedürfnisse eines hundes und eines hundebesitzers.

so wie es spezielle Hunde gibt, die aus bestimmten gründen anders sind, gibt's auch spezielle kinder, deren verhalten anders ist. (das soll jetzt keine Entschuldigung für das komische benehmen in deinen Geschichten sein)
Es gibt oft Gründe, die man nicht kennt. und so schnell ist man beim falsch urteilen.

das mit dem nachvollziehen,
ist doch ein generelles Problem. und das eigentliche. oder?
es wird geschimpft und verurteilt bevor man sich auch nur ansatzweise versucht hat in die lage des anderen zu versetzen. bzw. einmal respektiert, dass der andere einfach auch eine andere lage, Sichtweise, möglichkeiten hat, die man gar nicht kennt!

Das mit dem "gelben Hund" find ich voll gut. Ich finde es sollte viel viel mehr getan werden in Richtung Kommunikation zw Hundebesitzern und nichthundebesitzern und anscheinend auch Eltern.

dieses Problem hab ich erst durch dich kennengelernt. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass solche Familien für dich/euch sehr unangenehm sind und euch das leben schwer machen. Aber bitte werde doch nicht gleich zur kinderhasserin! Ich bin auch nicht zur Hundehasserin geworden, trotz schlechter Erfahrung. (Im übrigen hätte ich niemals zugelassen dass meine Kinder andere Leute oder Hunde im Restaurant belästigen, oder die Hunde in der hundezone. Genauso wenig möchte im Restaurant von Hunden belästigt werden.)

du hast einen richtigen schritt gemacht, hier, denk ich. nämlich die Diskussion gesucht.

Ich bin oft zu feig mit Hundebesitzern zu diskutieren. selbst mit guten Freundinnen klammer ich dann das Thema aus. meistens sind solche Diskussionen nur frustrierend. aber nicht immer

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13. September 2013 um 12:23
In Antwort auf regenmadl

Stimmt, ...
viele erwachsene können nicht mit Hunden umgehen, leider gehören da auch sehr viele hundebesitzer dazu, die auch noch dazu stehen, dass sie ihren Hund nicht im griff haben!!!

außerdem, kannst du davon ausgehen, dass viele die nie einen Hund hatten, nicht mit Hunden umgehen können. woher auch. Kannst du mit einem Krokodil umgehen?

ich find das echt toll, dass du deinen Hund so gut erzogen hast, und dass du viel Rücksicht auf andere nimmst. wahrscheinlich gibt es sogar viele solche hundebesitzer. (ich hätte gehofft, dass es mehr sind als du sagst. nur 50-60%prozent?) ein paar kenn ich schon.

aber auffallen tun halt die Hunde, die nicht folgen, die wegen jeder Kleinigkeit stundenlang herumbellen dürfen, die frei herumlaufen, die dich stellen, die dich beißen. (hab ich alles persönlich schon erfahren, wie viele andere auch)

genauso wird es wohl für "Nichteltern" sein, dass ihnen vor allem die anstrengenden kinder auffallen, deren Eltern die Grenzen des Zumutbaren überschritten haben. (wenigstens beißen kinder meistens nicht!!!!) Solche Ereignisse, wie du sie beschrieben hast, stören Eltern genauso! und ,die meisten Eltern würden sich nicht so verhalten wie du das oben beschrieben hast. Wirf doch nicht alle in einen Topf!

so wie du nicht magst, dass "kinderhalter" ihre kinder auf deinen hund zugehen lassen,
mögen Eltern nicht, wenn Hundehalter ihren Hund zu nah auf ihr Kind zugehen lassen. (aug in aug mit einem fremden Hund, von dem man nicht wissen kann, was er schon erlebt hat.)

so wie manche nicht erfahren haben, welche Bedürfnisse Kinder und Eltern haben,
kennen andere nicht die Bedürfnisse eines hundes und eines hundebesitzers.

so wie es spezielle Hunde gibt, die aus bestimmten gründen anders sind, gibt's auch spezielle kinder, deren verhalten anders ist. (das soll jetzt keine Entschuldigung für das komische benehmen in deinen Geschichten sein)
Es gibt oft Gründe, die man nicht kennt. und so schnell ist man beim falsch urteilen.

das mit dem nachvollziehen,
ist doch ein generelles Problem. und das eigentliche. oder?
es wird geschimpft und verurteilt bevor man sich auch nur ansatzweise versucht hat in die lage des anderen zu versetzen. bzw. einmal respektiert, dass der andere einfach auch eine andere lage, Sichtweise, möglichkeiten hat, die man gar nicht kennt!

Das mit dem "gelben Hund" find ich voll gut. Ich finde es sollte viel viel mehr getan werden in Richtung Kommunikation zw Hundebesitzern und nichthundebesitzern und anscheinend auch Eltern.

dieses Problem hab ich erst durch dich kennengelernt. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass solche Familien für dich/euch sehr unangenehm sind und euch das leben schwer machen. Aber bitte werde doch nicht gleich zur kinderhasserin! Ich bin auch nicht zur Hundehasserin geworden, trotz schlechter Erfahrung. (Im übrigen hätte ich niemals zugelassen dass meine Kinder andere Leute oder Hunde im Restaurant belästigen, oder die Hunde in der hundezone. Genauso wenig möchte im Restaurant von Hunden belästigt werden.)

du hast einen richtigen schritt gemacht, hier, denk ich. nämlich die Diskussion gesucht.

Ich bin oft zu feig mit Hundebesitzern zu diskutieren. selbst mit guten Freundinnen klammer ich dann das Thema aus. meistens sind solche Diskussionen nur frustrierend. aber nicht immer

Kinder werd ich nie hassen...
den Eltern dahinter darf ich aber schon die Pest an den Hals wünschen, oder?

eines noch.. auf Augenhöhe mit Kindern wird bei meiner schwer (sie ist die kleine braune vor dem weißen Riesen).

Im Hintergrund seht ihr nen Standard-Käfig, die Käfischale ist ca 15-20cm hoch

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13. September 2013 um 12:53
In Antwort auf tasirka

Kinder werd ich nie hassen...
den Eltern dahinter darf ich aber schon die Pest an den Hals wünschen, oder?

eines noch.. auf Augenhöhe mit Kindern wird bei meiner schwer (sie ist die kleine braune vor dem weißen Riesen).

Im Hintergrund seht ihr nen Standard-Käfig, die Käfischale ist ca 15-20cm hoch

Süß,
..

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14. September 2013 um 8:47

Wi kebst du denn?
Ich kenne hier keine Kinder, die Hunde ärgern.
Mein kind hatte jahrelang vor Hunden Angst, weil manche Hundebesitzer ihre grossen Hunde, die nicht hören und an Kindern hochspringen.

Auch bin ich mal sauer geworden, als ein Rentner seinen Hubd an mein Fahrrad pinkeln gelassen hat, gzt , der Nann war schon senil, fand es trotzdem aber nicht prickelnd.
LG

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15. September 2013 um 2:25

Hi
Deine beispiele sind schon sehr extrem, aber ich denke das hängt auch von der prespektive ab. Umgekehrt kenn ich auch einige beispiele , wo ich mcih frage muss das sein?

Wo du schreibst dich nervt es wenn eltern ihre Kinder im Lokal eine stunde schreien bzw. raunzen lassen und nichts dagegen tun.

Kinder deine Hunde ungefragt anfassen (Wo ich dir recht gebe, das geht gar nicht)


Oder sie im bus herumhupfn.


Finde ich es nervig, wenn manche Hundebesitzer ihre Hunde überhaupt nciht im griff, haben aber so tun als würden sie ihn in und auswendig kennen.

Zum beispiel umgekehrt im bus erlebte ich schon das ein Hund einer alten dame, auf den Buggy sprang und meiner cousine einfach die wurst von ihrem weckerl weg schnappte. Die Dame entschuldigte sich zwar, aber wirklich ernst wirkt diese nciht. Da hätte ich mir schon erwartet das sie wenigstens dem hund nein sagt.


Oder das dauerbellen vom Hund meiner SchwiMu, wenn es nach dem Hund ginge darf ich nicht einmal die türe betreten, weil er das nicht mag. (Zitat: er is ja so ein eifersüchtiger, hihi) Auch versuchte er schon mehrmals nach meiner Tochter im sprung zu schnappen und immer hieß es, wenn er gewollt hätte, hätte er es schon getan. Und einmal passierte es dann wo sie, das böse Kind die hand nach ihrer Oma austrecken wollte, wo man deutlich merkte das er sie zurechtweisen wollte . Da hieß es das ging ihm einfach zu schnell und sein jagtinstinkt wurde geweckt (sie war damals ca.10 monate alt)



Oder das typische, wo hunde die mindesten so groß sind wie sie ,einfach zu meiner Tochter (jetzt ist sie 2)angelaufen kommen und die besitzer von der weiten rufen, der will nur schnuppern.

Dabei erlebte ich auch mal das der Hund unseres nachbarn davon lief und auf unser grundstück ging, meine schwester damals 2 hysterisch zu weinen begann, weil sie angst hatte. Und der Besitzer ncoh mit ihr schimpfte das seinen Hund damit ganz kirre mache.


Sowas muss doch auch nicht sein, und komischerweise fiel mir auf das gerade die hunde deren besitzer wie oben schon erwähnt, die glauben sie kennen ihren hund ach so gut, machen oft machen was sie wollen.

Und die besitzer welche ihre Hunde trotzdem noch mit vorsicht genießen, hab ich das Gefühl gerhorchen meist auch.


Meine Mutter hat übrigens selbst einen kleinen Hund, den wir alle schätzen und lieben (sie is wirklich ein gutmütiger depp). Trotzdem achte ich darauf das meine Tochter ihr auch ruhephasen lässt, und sie nicht ärgert, den auch bei ihr finde ich sollte man realistisch bleiben, dass auch sie mal hinschnappen kann, wenn es ihr zu viel wird.






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15. September 2013 um 10:54

Ich finde...
...die Schreibweise zwar etwas überzogen (wenn auch sehr lustig ) die Beispiele aber nicht unbedingt.
Sie schildert hier 3 erlebte Extrembeispiele.
Ich könnte ähnliche nennen!
Mir fällt es bei unserem Hund wenig auf, da er total lieb und knuffig ist. Viele Kinder wollen ihn streicheln und dürfen auch, da ist das Interesse gleich meist wieder weg.
Aber meine Eltern haben einen Jack-Russel-Rüden der schlechte Erfahrungen mit Kindern gemacht hat.
Er war immer totbrav, bis ein kleiner Junge ihn geärgert hat, er hat seine Finger in sämtliche Körperöffnungen des Hundes gesteckt (ich habs zuerst nicht mitbekommen, weil ich mich am Unterhalten war), gesehen habe ich es erst als der hund gefiepst hat und sich umdrehte und schnappen wollte. Der Junge hat ihm den Finger in den Po gesteckt
Hört sich so gelesen vielleicht lustig an, aber damit fing die Misere an.
Terrier, relativ geringe Hemmschwelle bellt ab sofort über jedes Kind, wenn sie zu dicht an ihm vorbeilaufen schnappt er auch mal in die Richtung.
Für uns artet das in Stress aus, weil er sonst ein ganz braver Hund ist und auch laufen darf. Aber sobald Kinder in der Nähe sind müssen wir höllisch aufpassen.

Naja, was ich damit sagen wollte, Manche Geschichten klingen sehr extrem, sind aber wahr.
In dem Fall hat die Aktion den Hundehalter ein paar stressige Jahre beschert.
Und wenn man so einen Hund hat, dann fällt es extrem auf WIEVIELE Kinder ungefragt und vor allem blitzschnell an fremde Hunde greifen.
Ich muss aufpassen wie ein Luchs, wenn ich irgendwo mit ihm unterwegs bin.

Auch die Kernaussage der TE unterzeichne ich so, Rücksichtnahme von beiden Seiten (hier expilzit Hundehalter gg Eltern) ist angebracht. So sollte es ja überall im Leben sein.
Im mom bin ich noch die Seite der Hundehalter, aber ab Januar lerne ich auch die andere Seite kennen
Wenn uch dann hier nen Threat eröffne "heute Windeln wechseln im Restaurant", dann erinnert mich bitte an meine Worte als ich noch keine Mama war!
Abartig!!!!

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15. September 2013 um 11:14

Kinder und Hunde sind nicht vergleichbar
Also ich finde es gibt liebenswerte Hunde und welche die sind es weniger... Generell finde ich muss man Hunden zwar Verständnis und Mitgefühl gegenüber bringen, aber man muss ihnen nicht dieselben Freiräume und Rechte einräumen wie Kindern. Das ist vllt etwas speziezistisch, aber WIR sind nunmal Menschen und waren alle mal Kinder. Wir waren alle mehr oder weniger laut und wild, haben geweint und in die Hose gemacht. Wir waren alle auf das Verständnis unserer Mitmenschen angewiesen. Daran sollten sich auch Kinderlose erinnern, ob mit Hund oder ohne. Es gibt immer egoistische rücksichtlose Menschen, ob mit oder ohne Nachwuchs, zum Glück nicht in meinem engeren Bekanntenkreis).

Ich hab kein Verständnis für Leute (meine hier niemand bestimmtes!! Nur Leute die ich schon getroffen habe) die so tun als wäre die Entscheidung für ein Kind vergleichbar mit der Anschaffung eines Haustiers, das man im Zaum zu halten und zu dressieren hat. Kinder haben ist kein Hobby dass man seiner Umwelt aufbürdet, es ist ein Selbsterhaltungstrieb der mindestens 150.000 Jahre älter ist als die Haustierhaltung

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15. September 2013 um 11:48

Jup, Toleranz...
... und vor allem Rücksichtsnahme auf die unterschiedlichen Bedürfnisse aller, dann muss keiner zuhause bleiben

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15. September 2013 um 17:24

...
Ich denke, du reagierst einfach zu freundlich. Ein "Das ist ein Hund und kein Spielzeug.der Hund reagiert eventuell aggressiv auf Fremde. Im Interesse ihres Kind bitte ich, dass sie ihm nicht zu nahe komme". Und wenn das nich hilft, dann ein deutliches "Finger weg, der kann auch beißen" an die Kinder gerichtet. Unerzogene Kinder gibt es überall, genauso wie unerzogene Hunde. Ignorante Eltern und ignorante Hundehalter. Die sind in der Minderheit, fallen halt aber eher auf.

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16. September 2013 um 10:10

Ja klar, ...
ist doch gut.

ich meinte den raum, der von allen geteilt wird. straße, Erholungsgebiete, öffentliche Verkehrsmittel, und "normale" Restaurants, die jetzt nicht nur einer interessensgruppe vorbehalten sein will. und da muss jeder auf jeden Rücksicht nehmen. das hab ich gemeint. den darf nicht eine gruppe auf kosten einer anderen für sich in Anspruch nehmen.

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16. September 2013 um 13:09

Natürlich
sollen Kinder nicht alles dürfen! Jeder Hundebesitzer darf natürlich gegenüber jedem Kind auch energisch Grenzen aufzeigen wenn das Wohl des Hundes oder des Kindes durch dessen Handlungen gefährdet sind. Und Eltern müssen ihren Kindern immer wieder Respekt vor Lebewesen vorleben und ans Herz legen, ist ja klar.

Verständnis für Kinder haben heißt für mich nicht, ihnen alles durchgehen zu lassen, sondern es geht mir um die Art und Weise wie man über und mit ihnen spricht. Also eben nicht Aussagen wie: "sich-aufführen-wie-ein-vollidiot" oder "Ansonsten ist die Hand ab. Pech gehabt, nochmal machen die Kids das sicher nicht.".

Man kann auch wohlwollend einem Kind Einhalt gebieten. Indem man Verständnis hat für seine Neugier, seinen Forscherdrang und seine Schwierikeiten sich angemessen zu verhalten, denn genauso ging es jedem von uns damals.

Klar gibt es auch einige Kinder die echt unangenehm sind und einem auf den Geist gehen. Aber ich finde es echt böd wenn Leute pauschal sagen, dass Kinder an sich nervig und fehl am Platz sind.

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16. September 2013 um 14:13
In Antwort auf lazyhazy

Natürlich
sollen Kinder nicht alles dürfen! Jeder Hundebesitzer darf natürlich gegenüber jedem Kind auch energisch Grenzen aufzeigen wenn das Wohl des Hundes oder des Kindes durch dessen Handlungen gefährdet sind. Und Eltern müssen ihren Kindern immer wieder Respekt vor Lebewesen vorleben und ans Herz legen, ist ja klar.

Verständnis für Kinder haben heißt für mich nicht, ihnen alles durchgehen zu lassen, sondern es geht mir um die Art und Weise wie man über und mit ihnen spricht. Also eben nicht Aussagen wie: "sich-aufführen-wie-ein-vollidiot" oder "Ansonsten ist die Hand ab. Pech gehabt, nochmal machen die Kids das sicher nicht.".

Man kann auch wohlwollend einem Kind Einhalt gebieten. Indem man Verständnis hat für seine Neugier, seinen Forscherdrang und seine Schwierikeiten sich angemessen zu verhalten, denn genauso ging es jedem von uns damals.

Klar gibt es auch einige Kinder die echt unangenehm sind und einem auf den Geist gehen. Aber ich finde es echt böd wenn Leute pauschal sagen, dass Kinder an sich nervig und fehl am Platz sind.

Stimm ich voll zu, danke, lazyhazy,
du hast das sehr gut formuliert.

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19. September 2013 um 16:15

Jup
Seh ich ganz genauso! Fremdes eigentum wird nicht angepatscht. Und ein nein von hundehaltern wird akzeptiert. Kinder sind doch auch kein streichelzoo...

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20. September 2013 um 7:40

Mmmh...
Es gibt verzogene Kinder und verzogene Erwachsene. Das ist meine Meinung!

Und ich finde einen Schäferhund einfach gefährlich für ein kleines Kind, weil der dieses bis es tot ist, beißen kann.

Deshalb bringe ich meiner Tochter (3) bei, dass man nur Hunde streicheln darf, die man kennt oder wo man den Besitzer gefragt hat. Ich würde an deiner Stelle das nächste Mal den Kindern sagen, dass der Hund beißen kann, dann bekommen sie Angst und hören auf.
Klar, dass die meisten Kinder Hunde lieben....


Umgekehrt gibt es auch viele Hundebesitzer, denen die Angst ums Kind oder um einen selbst völlig egal ist. Ich find es eigentlich selbstverständlich, dass man einen Hund anleint, wenn ein Kleinkind kommt, zumindest, wenn die Mutter das möchte. Viele sagen dann,der macht nix.... Und leinen nicht an.

Der Hund, der mich gebissen hat, hat vorher auch nix gemacht....

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21. September 2013 um 9:51


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21. September 2013 um 10:02

Also..^^
ich kaufs dir leider auch nicht 1:1 ab, also das kann ich mir beim allerbesten willen so nicht vorstellen. das wär ja wirklich sehr, sehr extrem und bisschen fern von der realität. es kann sein, dass dir das sehr auffällt und du ziemlich genervt bist, also allgemein von kindern, sodass du das so auffasst und hier und da noch n paar details zur verdeutlichung der dir wichtigen thematik dazu erfindest. aber das wäre mir echt zu krass..

ich bin hundehalter und mama! wahnsinn, oder? geht auch beides. und 23-

auf ner hundewiese lass ich schon mal kein unberechenbares kind. meine tochter ist da entweder in der trage oder nicht dabei. hundewiese ist mir zu gefährlich, ganz einfach. hunde sind tiere und ich weiß nicht, welcher hund wie erzogen ist und wie das herrchen drauf ist. also meine tochter lass ich erst mal nicht an nen hund ran. egal ob ihm lokal oder sonst wo. wir gehen evtl in die nähe und schauen von weitem hin und sagen, oh, ein wauwau. aber hingehen ist nicht und nerven schon drei mal nicht. kommt uns ein kind zu nah, dann sage ich den eltern, dass mein hund dieses kind nicht kennt und das kind meinen hund nicht und ich somit nicht sagen kann, wer wie reagiert.

das erst mal zu der hunde-kind-geschichte.

zum rest. also kinder sind nicht so programmierbar wie du evtl meinst. kinder können sich in phasen befinden, wie die trotzphase, da ist bei diversen wutausbrüchen hopfen und malz verloren. wer da so abgebrütet ist und das ne stunde durchsteht ohne aus nem lokal zu gehen, bitte. egal ob mama des kindes oder andere gäste. darf ich als mutter jetzt nicht mehr vor die tür, weil kinderlose und vor allem kinderunerfahrene menschen wie du, sich sonst dezent gestört fühlen? kinder sind laut, punkt. kinder werden nun mal während des kindseins erzogen und punkt. als erwachsener sind sie meist normal, oder? oder glaubst du, du, dein freund, deine beste freundin und der rest der welt war zuckersüß und superbrav als kind..? es ist ne frage des handlings und charakter des kindes. die einen haben beides gut erwischt, die anderen weniger.

aber tatsache ist, dass zu uns menschen eben menschenskinder gehören und du sie überall antriffst. wenn dein hund das nicht abkann oder gar bzw eher du, dann suche und finde orte, an denen du dem ausweichen kannst.

oder schreib bücher. über kinder-nichtmöger.

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21. September 2013 um 21:34

@ Benehmen Restaurant
ich finde es vollkommen OK, wenn sich ein Kind in einem Restaurant die Beine vertritt, soweit ich mich erinnere, hab ich das als Kind auch gemacht. Es stört mich auch weitaus weniger, wie wenn ein Hund unangeleint, von mir aus auch brav am Tisch liegt ( das liegt jetzt aber such speziell an meiner Hundeangst). Deshalb bin ich schon Umwege zur Tilette gelaufen.....

Ich finde aber auch, dass Kinder im Restaurant nicht rennen und längere Zeit laut herumschreien sollten.

ABER: Ihr, die Ihr das schreibt, habt noch keine Kinder und wisst nicht, dass Eltern nic ht immer alles im Griff haben und dass ein Kind das auch einfach lernen muss. Ich finde, dass es falsch ist, so ein Kind, das das nicht kann schon von vornherein daheim zu lassen. Dnn hat es auch keine Chance, das zu lernen.

Es gibt nunmal Phasen bei vielen Kindern, wo sie wie von Sinnen schreien, nur, weil z.B. das Falsche Essen gekommen ist. Und klar, müssen sie lernen, dass das nicht geht. Aber man kann nicht in jeder Situation(z.B. wenn man selbst noch nicht gegessen hat etc.) aufstehen und rausgehen.

Meine Tochter ist GSD ein recht braves Mädchen und hat sowas im Restaurant noch nicht gebracht. Aber dass sie nicht, wenn sie fertig ist mit Essen und man nur noch so am Tisch sitzt, auch mal ein paar Schritte umherlaufen darf, das würde ich nie verbieten, weil Kinder eben einen Bewegungsdrang haben, wo man je nach Alter, einfach noch nicht so lange ruhig sitzen kann.

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21. September 2013 um 23:43
In Antwort auf honigtoastxx

Also..^^
ich kaufs dir leider auch nicht 1:1 ab, also das kann ich mir beim allerbesten willen so nicht vorstellen. das wär ja wirklich sehr, sehr extrem und bisschen fern von der realität. es kann sein, dass dir das sehr auffällt und du ziemlich genervt bist, also allgemein von kindern, sodass du das so auffasst und hier und da noch n paar details zur verdeutlichung der dir wichtigen thematik dazu erfindest. aber das wäre mir echt zu krass..

ich bin hundehalter und mama! wahnsinn, oder? geht auch beides. und 23-

auf ner hundewiese lass ich schon mal kein unberechenbares kind. meine tochter ist da entweder in der trage oder nicht dabei. hundewiese ist mir zu gefährlich, ganz einfach. hunde sind tiere und ich weiß nicht, welcher hund wie erzogen ist und wie das herrchen drauf ist. also meine tochter lass ich erst mal nicht an nen hund ran. egal ob ihm lokal oder sonst wo. wir gehen evtl in die nähe und schauen von weitem hin und sagen, oh, ein wauwau. aber hingehen ist nicht und nerven schon drei mal nicht. kommt uns ein kind zu nah, dann sage ich den eltern, dass mein hund dieses kind nicht kennt und das kind meinen hund nicht und ich somit nicht sagen kann, wer wie reagiert.

das erst mal zu der hunde-kind-geschichte.

zum rest. also kinder sind nicht so programmierbar wie du evtl meinst. kinder können sich in phasen befinden, wie die trotzphase, da ist bei diversen wutausbrüchen hopfen und malz verloren. wer da so abgebrütet ist und das ne stunde durchsteht ohne aus nem lokal zu gehen, bitte. egal ob mama des kindes oder andere gäste. darf ich als mutter jetzt nicht mehr vor die tür, weil kinderlose und vor allem kinderunerfahrene menschen wie du, sich sonst dezent gestört fühlen? kinder sind laut, punkt. kinder werden nun mal während des kindseins erzogen und punkt. als erwachsener sind sie meist normal, oder? oder glaubst du, du, dein freund, deine beste freundin und der rest der welt war zuckersüß und superbrav als kind..? es ist ne frage des handlings und charakter des kindes. die einen haben beides gut erwischt, die anderen weniger.

aber tatsache ist, dass zu uns menschen eben menschenskinder gehören und du sie überall antriffst. wenn dein hund das nicht abkann oder gar bzw eher du, dann suche und finde orte, an denen du dem ausweichen kannst.

oder schreib bücher. über kinder-nichtmöger.

Uuaaaa
Ich bin die erste die eins davon liest... ich bin hundehalterin und habe keine kinder. Und ohne das pauschalisieren zu wollen, kinder sind nicht der nabel der welt. Es muss sich nicht immer alles um die lieben kleinem drehen... allerdings auch nicht immer um die hunde. Da müssen wohl beide seiten etwas toleranter werden...

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22. September 2013 um 4:27

Also sowas hier geht mir dann doch auf den Keks..
... denn das ist ja im Grunde nichts anderes als eine Forderung nach von Kindern befreiten Zonen. Du kannst doch nicht alle (bis auf die ganz ruhigen und berechenbaren Kinder) aus dem öffentlichen Leben verbannen. Es ist halt so, Kinder sind oft laut und sie nerven auch oft. Gerade wenn man das schreiende, motzende Kind nicht kennt. Wie sol denn ein Kind lernen wie es sich an bestimmten Orten zu verhalten hat wenn es sie nicht betreten darf? Kinder brauchen hin und wieder auch die Erfahrung aus gutem Grund zurechtgewiesen zu werden, wenn man sie nur in Situationen und Einrichtungen groß werden lässt wo sie sich wer weiß wie benehmen dürfen, kann es nicht gut lernen wie man sich rücksichtsvoll und der Situation angemessen verhält. Dass man im Restaurant mit nem brüllenden Kind möglichst vor die Tür geht ist klar.

Aber was wenn man z.B. zwei Kinder dabei hat und ansonsten allein ist? Das eine Kind isst fröhlich im Hochstuhl (gutes Stichwort: Warum gibts die in Restaurants so oft wenn Kinder unerwünscht sind?) sein Essen während das andere motzt und laut rumnörgelt obwohl es daheim noch ganz friedlich war. Was tut man dann? Das Essen einpacken lassen, zahlen und fluchtartig verschwinden? Das kann gut 10 Minuten dauern in denen das Kind schreit und man am Ende fix und alle aus dem Restaurant geht während sich das Kind schon längst beruhigt hat. Was ich sagen will? Kinder sind oft unberechenbar, Eltern sind daran nicht schuld, Situationen gehen schief. Kein Elternteil geht mit seinem Kind essen in der Erwartung dass es am Tisch einen Riesenterror gibt. Warum auch? Das macht uns Eltern auch keinen Spaß. Es gibt also keinen Grund auf uns sauer zu sein wenn unser Kind die Freude am Essen verdirbt. Uns belastet es mindestens ebenso, auch weil wir mit dem Kind fühlen und uns die Situation peinlich ist. Wenn uns das nicht anzumerken ist dann weil wir starke Nerven entwickelt haben und wissen das es nichts bringt auch laut zu werden.

Manche Leute sind eben genervt von Kindern und wollen die Schuld immer bei den Eltern suchen. Dem KANN man sich gar nicht entziehen. Ich habe schon genervte Blicke und Kommentare geerntet im Bus, am Bahnhof, im Supermarkt, auf der Straße, alles Orte die man mit Kind NICHT meiden kann. Ich habe da schon krasse Dinge erlebt (Frau die meinte man soll Kinder in den Zwinger sperren / Frau die für ein behindertes Mädchen keinen Platz im Bus frei machen wollte "ich war zuerst da" / Mann der mich vor meiner Tochter angebrüllt hat ich solle sie erziehen / Busfahrer der über die Sprechanlage meinte ich soll das Kind ruhigstellen).

ABER: Das sind Ausnahmen, ich hab schon viele Menschen erlebt die zu meinen Kindern sehr freundlich und respektvoll waren wenn sie schlecht drauf waren. Es gab Fremde die Hilfe angeboten haben und (nicht ideal, aber nett gemeint) ihnen Süßes zugesteckt haben. Ich hab Menschen erlebt die einfach mal das Kind gefragt haben, warum es so wütend/traurig ist, und es aufmuntern wollten. Das finde ich toll und es macht mich bös wenn jemand einem Kind in seiner (subjektiv empundenen) Not nicht den selben Respekt erweist den er selber als Erwachsener beansprucht.

Wir sind alle Menschen, und manche (jüngere) von uns brauchen etwas mehr Geduld und Hilfe als andere, daheim lassen ist keine Option. Manche haben wohl echt vergessen das sie ma selber darauf angewiesen waren.

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26. September 2013 um 15:54

Und warum...
...gibst du dann deinen senf hierzu, wenn du von der ganzen materie eh keine ahnung hast...??? :P

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26. September 2013 um 17:46


Also, wenn es wirklich so war wie du beschreibst, naja ich kann als Mama eines 2 Jährigen Sohnes sagen, dass ich ihn seit er laufen kann, so erziehe, dass Hunde zwar toll sind, aber nur angeschaut werden und nicht angefasst, ja generell, wird nichts angefasst, was nicht unseres ist und das funktioniert auch super. Es gibt halt immer Ausnahmen. Ich bin selber nicht der Typ Mensch, der gleich bei jedem Baby auszuckt, vorlauter süß, oder jedem KIWA nachrennt und reingaffen muss. Meine Liebe zu meinem Sohn übertrifft natürlich alles andere, aber zu anderen Kindern muss ich erstmal eine "Bindung/Beziehung" aufbauen... Ich schau halt auch immer, dass mein Kind fremde Leute möglichst in "Ruhe" lässt, die meisten Leute die Kinder gerne mögen, kommen eh von sich aus und zeigen ihre Sympathie, die anderen halten sich da eher zurück und mit etwas Feingefühl, kann man darauf auch eingehen/Rücksicht nehmen. Bewertungen (du bist schlecht(er), weil Kinder nicht magst, oder deine Ruhe willst ect...) spar ich mir

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27. September 2013 um 7:22

Du warst bestimmt das Super-Kind!!!
Warst immer brav....warst immer leise in öffentlich Gebäuden...Deine Ausscheidungen riechen nach Rosen...Hunde wurden nur von weitem betrachtet....zum Lachen bist Du in den Keller gegangen....Freunde wurden nach IQ ausgesucht....ach ich könnten ewig so weiter schreiben...

Finde Du solltest Deine Fantasien kreativer verwalten und eine Kolumne schreiben in der Zeitung: Schöne kinderlose Welt mit gut erzogenen Hunden!

Denke Du willst hier nur mal ein wenig "Stimmung" machen....

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27. September 2013 um 8:26
In Antwort auf fraupups

Du warst bestimmt das Super-Kind!!!
Warst immer brav....warst immer leise in öffentlich Gebäuden...Deine Ausscheidungen riechen nach Rosen...Hunde wurden nur von weitem betrachtet....zum Lachen bist Du in den Keller gegangen....Freunde wurden nach IQ ausgesucht....ach ich könnten ewig so weiter schreiben...

Finde Du solltest Deine Fantasien kreativer verwalten und eine Kolumne schreiben in der Zeitung: Schöne kinderlose Welt mit gut erzogenen Hunden!

Denke Du willst hier nur mal ein wenig "Stimmung" machen....

Fraupups
Genial geschrieben) hihi

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29. September 2013 um 17:13

Interessant
wie du gleich die krassen Leute in meinem Beispiel in Schutz nimmst und die Schuld bei mir suchst. Ich wollte damit bloß sagen dass es bei Leuten MIT und OHNE Kinder Egoisten gibt, mehr nicht. Ich glaube du willst hier nur deinem Ärger Luft machen statt konstruktiv zu diskutieren. Das sieht man schon an deiner Wortwahl: die Nerv-Kinder aus deinen Beispielen haben komischerweise alle Doppelnamen die allgemein gerne zum Eltern-bashing herangezogen werden. Ein gutes Indiz für deiner Perspektive.

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29. September 2013 um 18:03

Schon besser,
Ferdinand und Gertrude .

Okay ich verstehe deinen Standpunkt: Es sind deiner Meinung nach überwiegend Eltern die ihre Ruhe wollen und denen egal ist wenn sich andere gestört fühlen.

Dann hätte ich aber eine Frage: Wie erklärst du dir, dass normale Menschen zu solchen Egoisten werden sobald sie Kinder kriegen?

Oder überleg mal ob vllt die von dir gezogene Grenze (Eltern vs. Kinderlose/Hundebesitzer) eher eine konstruierte ist und in Wahrheit auf beiden "Seiten" A****löcher sowie rücksichtsvolle Mitmenschen zu finden sind.

Letzteres ist meine alltägliche Erfahrung, alles andere ist für mich Frustpropaganda.

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29. September 2013 um 20:16

Ich als Mutter stimme dir zu
Ich als Mutter finde, du hast recht. Ich stehe immer voll und ganz hinter meinem kind, aber ich bringe ihm auch bei, dass man sich in der Gesellschaft bestimmten Regeln anpasst.
Wenn mein kind im Restaurant nicht zu beruhigen ist, bin ich ehrlich froh, wenn ich das Restaurant verlassen kann bzw meine kleine kurz aus der Situation nehmen kann. Eltern die das nicht tun, finde ich egoistisch. Sie vergessen, dass sie zu Besuch in dem Restaurant sind und wenn ihr kind, aus welchem Grund auch immer, den Frieden da stört, müssen die Rücksicht auf alle anderen nehmen....
Genauso mit den Hunden. Meine kleine würde auch zu jedem Hund gehen und ich verbiete es ihr auch nicht, da ich ihr den hund an sich als freundliches lebewesen zeigen möchte. Aber ich achte dabei auf den hund und auf die Besitzer, denn die kennen ihr Tier am besten. Und da wir bis vor einiger zeit selber einen Hund hatten, weiss ich, dass man Respekt davor haben muss.

Ich habe leider nicht mehr so viel zeit in rube zu antworten, aber als Mutter kann ich deine Ansichten vollkommen nachvollziehen. Aber ich weiss auch, dass es viele Menschen gibt, die sich nicht in andere reinversetzen können und es so machen wie sie möchten.

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29. September 2013 um 21:55

Ich habe 2 kinder und einen hund...
ich kann dich gut verstehen...

zu den Geschichten mit den Hunden. das geht mal gar nicht...
unser Hund ist echt lieb und kinder/menschen freundlich. aber ich sag immer zu den leuten das anfassen ist nur auf eigenes Risiko erlaubt ist. denn ich weiß nicht wie mein Hund reagiert, bzw. ich weiß a nicht was mein gegen über tut. wenn kinder Hunde ärgern, brauchen diese sich nicht wundern, wenn ein Hund auch mal zu beißt. wenn die Eltern es nicht richtig beibringen, ja haben die selber schuld.
ich sag auch zu meinen großen, er soll unseren Hund nicht ägern, bzw. nicht zu sehr auf ihn drauf liegen oder schubsten oä. ich weiß ja nicht wie unser Hund auf dauer darauf reagiert.

und ich würde meinem Kind nie erlauben, einfach so andere Hunde anzu fassen. ich frage vorher die Hunde Besitzer und entscheide dann, was gesagt wird...denn ich kenne die anderen Hunde nicht und weiß auch nicht wie gut die Tiere mit kindern/menschen können.

zum Thema wickeln im Restaurant. das ist echt wiederlich. sorry, aber das braucht man keinem zu muten, das ein Kind wo gegessen wird zu wickeln und dann noch mit einer richtig vollen windel. ich würde im traum niemals auf die Idee kommen. sollte im Restaurant keine wickelmöglichkeit geben und ich auch kein Auto dahabe würde ich fragen wo ich es denn machen könnte...

mit dem eine ganze std. brüllen. naja...kommt drauf an.
klar ist es nervig. aber das ist halb und halb schlimm. da kann man echt drüber streiten.

und ja, man sollte seinen kindern benehmen beibringen. klar sind es kinder die auch mal aus der reihe tanzen. aber man kann auch für Ablenkung sorgen. wenn wir essen gehen, dann nehme ich immer Spielzeug, bücher oder sonst was mit. klar es sind kinder, die brauchen auch mal Bewegung. aber es ist immer noch ein Restaurant. man muss eben gucken, wie und wo das Kind dann auch mal auslauf haben kann...

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29. September 2013 um 22:14

Also
Ich sehe es so:

Kinder sind kleine Menschen, kein Spielzeug. Ich habe übrigens 2 davon von 3 und 5 Jahren und nein, die dürfen sich in einem Lokal NICHT unter die Nachbartische werfen (unter unseren auch nicht) und wenn ihnen jemand sagt, daß der Hund nicht gestreichelt werden darf, dann halten die beiden sich dran. Wir haben ihnen nämlich beigebracht, daß andere Menschen und Tiere auch Wünsche haben, die respektiert werden müssen. Und nein, die schreiben auch nicht eine Stunde im Lokal, weil wir dann vorher mit den Brüllaffen raus gehen würden. Kindergeschrei ist etwas, was man bei den eigenen Kinder noch relativ gut ertragen kann - bei fremden kindern nervt es ungemein schnell

Einige Eltern haben meines Erachtens vergessen, daß sie es bei ihren Kindern mit Menschen zu tun haben und sehen diese als Püppchen, die ja "ach so lieb" sind. Daß "Bubi" und "Prinzessin" auch mal 15 Jahre alt werden, haben diese Eltern nicht auf dem Plan und im dummsten Fall kommen dann solche Kinder raus, wie man sie regelmäßig im TV-"Bildungsprogramm" zu sehen bekommen. Und dann stehen Mama und Papa da und wundern sich. "Wieso hörst du denn nie auf uns??? " Hmm...ja, komisch....brauchte ich doch früher auch nicht....?

Andernfalls hätte ich deine Freundin gebeten, ihre Schäferhunde außerhalb des Lokals zu lassen. Biergarten - okay, geschlossenes Lokal? Nein Danke.
Sorry, Hunde verlieren jede Menge Haare und die fliegen rum (Flöhe hat nicht jeder ), die will ich nicht in meinem Essen haben. Ich finde auch Hundehecheln nicht wirklich toll (okay, die würden ohne ihre Zunge "erschwitzen"), das können sie gerne im Freien tun.

Ich finde Tiere im Lokal generell fehl am Platz, fehlt nur noch, daß Herrchen oder Frauchen die Viecher von ihrem Teller aus füttern.....*Brrrrr*

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29. September 2013 um 22:15
In Antwort auf zimtstange

Also
Ich sehe es so:

Kinder sind kleine Menschen, kein Spielzeug. Ich habe übrigens 2 davon von 3 und 5 Jahren und nein, die dürfen sich in einem Lokal NICHT unter die Nachbartische werfen (unter unseren auch nicht) und wenn ihnen jemand sagt, daß der Hund nicht gestreichelt werden darf, dann halten die beiden sich dran. Wir haben ihnen nämlich beigebracht, daß andere Menschen und Tiere auch Wünsche haben, die respektiert werden müssen. Und nein, die schreiben auch nicht eine Stunde im Lokal, weil wir dann vorher mit den Brüllaffen raus gehen würden. Kindergeschrei ist etwas, was man bei den eigenen Kinder noch relativ gut ertragen kann - bei fremden kindern nervt es ungemein schnell

Einige Eltern haben meines Erachtens vergessen, daß sie es bei ihren Kindern mit Menschen zu tun haben und sehen diese als Püppchen, die ja "ach so lieb" sind. Daß "Bubi" und "Prinzessin" auch mal 15 Jahre alt werden, haben diese Eltern nicht auf dem Plan und im dummsten Fall kommen dann solche Kinder raus, wie man sie regelmäßig im TV-"Bildungsprogramm" zu sehen bekommen. Und dann stehen Mama und Papa da und wundern sich. "Wieso hörst du denn nie auf uns??? " Hmm...ja, komisch....brauchte ich doch früher auch nicht....?

Andernfalls hätte ich deine Freundin gebeten, ihre Schäferhunde außerhalb des Lokals zu lassen. Biergarten - okay, geschlossenes Lokal? Nein Danke.
Sorry, Hunde verlieren jede Menge Haare und die fliegen rum (Flöhe hat nicht jeder ), die will ich nicht in meinem Essen haben. Ich finde auch Hundehecheln nicht wirklich toll (okay, die würden ohne ihre Zunge "erschwitzen"), das können sie gerne im Freien tun.

Ich finde Tiere im Lokal generell fehl am Platz, fehlt nur noch, daß Herrchen oder Frauchen die Viecher von ihrem Teller aus füttern.....*Brrrrr*

*LOL*
"schreien" natürlich...nicht "schreiben" im Lokal

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2. Oktober 2013 um 23:44

Interessantes Gespräch
da ist man mal einige Zeit nicht da und schon wirds böse hier..


Noch mal für alle- es geht mir nicht darum Kinder irgendwo in ein Eck zu verbannen, bei Gott nicht!

Kinder gehören zur Gesellschaft, allerdings SIND sie nicht die gesellschaft und ich werde meine Bedürfnisse NICHT absolut derer von Kindern unterordnen.

Ich verstehe Eltern die mit ihren Kindern Dinge unternehmen wollen, und ich bin die letzte die sich darüber beschwert (als Beispiel- in Wien gibts den Prater, eine art riesen Jahrmarkt. Da laufen haufenweise Kinder herum und ich nehm Kinder auch schon mal in ein Fahrgeschäft mit wenn Mami und Papi Angst haben und es für sie ok ist)

Aber es gibt eben grenzen, und ich würde mir wünschen dass einfach mehr Menschen diese auch beachten. So wie Hunde auf einem Spielplatz nichts verloren haben (und da werd ich auch als Hundehalter und Nicht-Mami deutlich wenn ich hunde aufm Spielplatz sehe) haben Kinder nichts auf einer Hundeauslaufzone zu suchen.

Selbst WENN mein bisschen Hund keine Angst hätte- ich würde sie nicht anfassen lassen. Der Chihuahua-Rüde meiner Eltern LIEBT Menschen aller Coleur. Egal ob alt, jung, gesund, krank, groß, klein, männlich oder weiblich.

Trotzdem erlaube ich es nicht dass er einfach angefasst wird, und auch bei Kindern führe ICH das kennenlernen (da zeige ich auch WIE angefasst werden darf- nämlich nur an der Seite, niemals auf dem Kopf. Wie man sich einem Hund nähert und was man tut wenn der Hund nicht will). Bei Eltern die ihren Kindern "schau mal, ein Wauwau" zurufen und das Kind einfach loslaufen lassen werd ich aber SEHR unangenehm.

So wie Menschen angst vor Hunden haben (und ich eben NICHT jeden an der tatsache teilhaben lassen muss dass ich mit bis zu 5 Hunden unterwegs bin) haben auch hunde ängste. Nur dass ein Mensch eben weggeht oder sagt "nehmen sie den hund weg, ich habe Angst".
Ein Hund geht entweder rückwärts in die defensive oder vorwärts in die offensive- und beißt dann.

Denn tatsache ist- wenn ein Kind einem Hund wehtut ist "pech fürn Hund". Tut ein Hund aber einem Kind weh hat er im besten Fall lebenslang Maulkorbzwang, im schlimmsten Fall wird er getötet. Und ich hab keine Lust meinen gesunden, normalen Hund zu verlieren weil "Junior" gemeint hat schauen zu müssen wie dehnbar Hundeohren sein können.

Ich kann beim weißen Riesen ALLES machen. Ich steck ihm meine Hand quer ins Maul, zupfe ungeniert an allen Körperteilen und kann den auch unter Zwang auf den Rücken drehen (wenn wir nen Fleck auf seinem Bauch untersuchen wollen er sich aber sträubt oder ich das bisschen bauchfell bürsten will. da kriech ich nicht untern Hund). Aber ich bin ich. Ein fremder hätte da keine Hände mehr.

Der zweite große im Bunde wird im Mondioring ausgebildet, steht 1A im gehorsam. Aber auch bei ihm würde ich NIEMALS garantieren dass er nicht reagiert wenn ihm wehgetan wird oder seine warnungen/ die Körpersprache vollkommen missachtet wird.

Vielleicht sind sich Eltern wirklich nicht bewusst wie gefährlich ein Hund sein kann? sogar ein kleiner? Ich trage von meiner zweiten Hündin (Dackelmix, auch nicht sehr viel größer als ein Chihuaua) eine ordentliche Narbe am Handgelenk. War ein Unfall, hätte sie WIRKLICH zugebissen, na danke. Ich arbeite mit der kleinsten auch in Richtung Schutzsport/Mondioring. Und ich kann euch sagen, auch ein Chihuahua beißt- und das nicht zu knapp. Ein Kinderfinger ist da ungesehen ab.


ein einwurf zu "ist süß": na und? Kinder können auch süß sein, trotzdem werden die nicht ungefragt angefasst. Wer sich dermaßen wenig im griff hat dass er alles was "süß" ist einfach angrabbeln muss sollte sich sowieso gedanken machen...

Genauso das hochheben- absolutes NO-GO! es gibt Hunde die sich prinzipiell nicht hochheben lassen, denen steht das auch nicht auf die Stirn geschrieben. Und die beißen dann auch beinhart. dann ist der kleine Hund auf hüfthöhe, beißt und wird fallengelassen. Na toll, Hund hat im schlimmsten Fall gebrochene Beine, der Hundebesitzer IMMENSE Tierarztkosten (so ein gebrochener Lauf kostet einen Hundebesitzer um die 1000!) und einen traumatisierten hund. Der gebissene denkt sich "so ein mistvieh" und hebt 2 tage später den nächsten Hund an?


zum thema Hund im Lokal: ich sags euch ganz ehrlich. solange es erlaubt ist werd ich meine kleine immer wieder mitnehmen. Und wo es nicht erlaubt ist geh ich nicht hin, einfache rechnung.

Wenn es jemanden wirklich stört (mag jetzt egoistisch klingen, aber etwas egoistisch darf man ja auch sein) kann ja in Lokale ausweichen wo Hunde verboten sind.


Zumal ich eines garantieren kann: meinen Hund sieht und hört man nicht. Oft wird sie erst bemerkt wenn ich sie anspreche,


Denn- auch wenn viele es nicht gerne hören- für uns sind Hunde teile der Familie, kein spielzeug dass man mal eben auf der wiese auspackt.

Und ich lasse mich mit dem Hund genausowenig in eine ecke verbannen wie Eltern mit ihren Kindern.





zum abschluss noch etwas zum herumlaufen im Lokal:

ABSOLUTES NO-GO! weniger weil es nervt als aus sicherheitsgründen. Wenn der Kellner mit dem Tablet heißer Suppe stolpert und die übers Kind gießt ist das drama groß. Und ich verspreche Hoch und Heilig- wenn ICH mit Lebensmitteln übergossen werde weil der Kellner über Kinder stolpert mach ich die Eltern rund dass sie weinend in einer Ecke sitzen!

Kinder haben einen großen bewegungsdrang, aber dem können sie schon rein aus vernunftsgründen nicht immer nachgehen (oder würdet ihr euer Kind neben einer Straße wild herumlaufen lassen weil "sie sich eben bewegen wollen"?)

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3. Oktober 2013 um 10:44


DAS muss ich echt mal machen... einfach mal angrapschen und dann fragen was denn ist *kicher*

Man muss bedenken- das Hundehaltergesetzt in Ö besagt "man muss den Hund so führen dass man ihn unter kontrolle hat und er keine Gefahr ist".

Dies bedeutet aber nicht dass man seinen Hund, der unter Umständen unverträglich ist oder Kinder nicht mag fesseln und knebeln muss. Denn man geht davon aus dass ein Hund, der beim Besitzer geführt wird (1,5-2m leine) KEIN Kuschelfreiwild ist.

Ich hatte auch schon Fälle wo fremde, vor allem Erwachsene, versucht haben einen der Chihuahuas anzuheben. Hui, da bin ich selber zum Vieh geworden Das nächste mal heb ich dann einfach das dazugehörige Kind hoch, oder wie?

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3. Oktober 2013 um 14:21
In Antwort auf tasirka

Interessantes Gespräch
da ist man mal einige Zeit nicht da und schon wirds böse hier..


Noch mal für alle- es geht mir nicht darum Kinder irgendwo in ein Eck zu verbannen, bei Gott nicht!

Kinder gehören zur Gesellschaft, allerdings SIND sie nicht die gesellschaft und ich werde meine Bedürfnisse NICHT absolut derer von Kindern unterordnen.

Ich verstehe Eltern die mit ihren Kindern Dinge unternehmen wollen, und ich bin die letzte die sich darüber beschwert (als Beispiel- in Wien gibts den Prater, eine art riesen Jahrmarkt. Da laufen haufenweise Kinder herum und ich nehm Kinder auch schon mal in ein Fahrgeschäft mit wenn Mami und Papi Angst haben und es für sie ok ist)

Aber es gibt eben grenzen, und ich würde mir wünschen dass einfach mehr Menschen diese auch beachten. So wie Hunde auf einem Spielplatz nichts verloren haben (und da werd ich auch als Hundehalter und Nicht-Mami deutlich wenn ich hunde aufm Spielplatz sehe) haben Kinder nichts auf einer Hundeauslaufzone zu suchen.

Selbst WENN mein bisschen Hund keine Angst hätte- ich würde sie nicht anfassen lassen. Der Chihuahua-Rüde meiner Eltern LIEBT Menschen aller Coleur. Egal ob alt, jung, gesund, krank, groß, klein, männlich oder weiblich.

Trotzdem erlaube ich es nicht dass er einfach angefasst wird, und auch bei Kindern führe ICH das kennenlernen (da zeige ich auch WIE angefasst werden darf- nämlich nur an der Seite, niemals auf dem Kopf. Wie man sich einem Hund nähert und was man tut wenn der Hund nicht will). Bei Eltern die ihren Kindern "schau mal, ein Wauwau" zurufen und das Kind einfach loslaufen lassen werd ich aber SEHR unangenehm.

So wie Menschen angst vor Hunden haben (und ich eben NICHT jeden an der tatsache teilhaben lassen muss dass ich mit bis zu 5 Hunden unterwegs bin) haben auch hunde ängste. Nur dass ein Mensch eben weggeht oder sagt "nehmen sie den hund weg, ich habe Angst".
Ein Hund geht entweder rückwärts in die defensive oder vorwärts in die offensive- und beißt dann.

Denn tatsache ist- wenn ein Kind einem Hund wehtut ist "pech fürn Hund". Tut ein Hund aber einem Kind weh hat er im besten Fall lebenslang Maulkorbzwang, im schlimmsten Fall wird er getötet. Und ich hab keine Lust meinen gesunden, normalen Hund zu verlieren weil "Junior" gemeint hat schauen zu müssen wie dehnbar Hundeohren sein können.

Ich kann beim weißen Riesen ALLES machen. Ich steck ihm meine Hand quer ins Maul, zupfe ungeniert an allen Körperteilen und kann den auch unter Zwang auf den Rücken drehen (wenn wir nen Fleck auf seinem Bauch untersuchen wollen er sich aber sträubt oder ich das bisschen bauchfell bürsten will. da kriech ich nicht untern Hund). Aber ich bin ich. Ein fremder hätte da keine Hände mehr.

Der zweite große im Bunde wird im Mondioring ausgebildet, steht 1A im gehorsam. Aber auch bei ihm würde ich NIEMALS garantieren dass er nicht reagiert wenn ihm wehgetan wird oder seine warnungen/ die Körpersprache vollkommen missachtet wird.

Vielleicht sind sich Eltern wirklich nicht bewusst wie gefährlich ein Hund sein kann? sogar ein kleiner? Ich trage von meiner zweiten Hündin (Dackelmix, auch nicht sehr viel größer als ein Chihuaua) eine ordentliche Narbe am Handgelenk. War ein Unfall, hätte sie WIRKLICH zugebissen, na danke. Ich arbeite mit der kleinsten auch in Richtung Schutzsport/Mondioring. Und ich kann euch sagen, auch ein Chihuahua beißt- und das nicht zu knapp. Ein Kinderfinger ist da ungesehen ab.


ein einwurf zu "ist süß": na und? Kinder können auch süß sein, trotzdem werden die nicht ungefragt angefasst. Wer sich dermaßen wenig im griff hat dass er alles was "süß" ist einfach angrabbeln muss sollte sich sowieso gedanken machen...

Genauso das hochheben- absolutes NO-GO! es gibt Hunde die sich prinzipiell nicht hochheben lassen, denen steht das auch nicht auf die Stirn geschrieben. Und die beißen dann auch beinhart. dann ist der kleine Hund auf hüfthöhe, beißt und wird fallengelassen. Na toll, Hund hat im schlimmsten Fall gebrochene Beine, der Hundebesitzer IMMENSE Tierarztkosten (so ein gebrochener Lauf kostet einen Hundebesitzer um die 1000!) und einen traumatisierten hund. Der gebissene denkt sich "so ein mistvieh" und hebt 2 tage später den nächsten Hund an?


zum thema Hund im Lokal: ich sags euch ganz ehrlich. solange es erlaubt ist werd ich meine kleine immer wieder mitnehmen. Und wo es nicht erlaubt ist geh ich nicht hin, einfache rechnung.

Wenn es jemanden wirklich stört (mag jetzt egoistisch klingen, aber etwas egoistisch darf man ja auch sein) kann ja in Lokale ausweichen wo Hunde verboten sind.


Zumal ich eines garantieren kann: meinen Hund sieht und hört man nicht. Oft wird sie erst bemerkt wenn ich sie anspreche,


Denn- auch wenn viele es nicht gerne hören- für uns sind Hunde teile der Familie, kein spielzeug dass man mal eben auf der wiese auspackt.

Und ich lasse mich mit dem Hund genausowenig in eine ecke verbannen wie Eltern mit ihren Kindern.





zum abschluss noch etwas zum herumlaufen im Lokal:

ABSOLUTES NO-GO! weniger weil es nervt als aus sicherheitsgründen. Wenn der Kellner mit dem Tablet heißer Suppe stolpert und die übers Kind gießt ist das drama groß. Und ich verspreche Hoch und Heilig- wenn ICH mit Lebensmitteln übergossen werde weil der Kellner über Kinder stolpert mach ich die Eltern rund dass sie weinend in einer Ecke sitzen!

Kinder haben einen großen bewegungsdrang, aber dem können sie schon rein aus vernunftsgründen nicht immer nachgehen (oder würdet ihr euer Kind neben einer Straße wild herumlaufen lassen weil "sie sich eben bewegen wollen"?)

Oh ja...
...ich verstehe dich sehr, sehr gut! Habe in meinem Leben als Hundehalter auch schon viel erlebt!!!
Aber Januar steh ich aber auch auf der anderen Seite, dann werde ich Mama!
Vielleicht ändert sich dann meine Denkweise etwas, aber ich werde klare Prinzipien beim Thema Kind-Hund einhalten!
Zum Glück sind lange nicht alle so Nur leider fallen nur die Unangenehmen auf

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