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Einschulungstest vergeigt-was jetzt?

3. Juni 2005 um 21:23

Hallo! Ich habe einen 6-jährigen Sohn, der im April geboren wurde und eigentlich ab September in die erste Klasse müsste.Er hat jedoch den ersten Einschulungstest anscheinend vergeigt, weil er noch einmal zum zweiten Test eingeladen wurde.
Meine Frage an euch: was würde passieren, falls mein Sohn wieder beim Test schlecht abgeschnitten hätte-darf er dann nicht in die erste Klasse? Muss er in die Vorklasse? Hab ich da auch was zu sagen, oder wird das von den Lehrern entschieden?
Was ist das- Vorklasse und ist das für die Kinder optimale Lösung? Bin, ehrlich gesagt, ein wenig besorgt, wie es
mit meinem Sohn weiter gehen soll.

Danke für eure Antworten. Nika.

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4. Juni 2005 um 9:41

Hallo Nika,
Mein Sohn ist bereits im März 6 Jahre alt gewörden, wäre also genau wie seine Zwillingsschwester schulreif....allerdings bleibt er noch ein Jahr als Vorschulkind im Kindergarten. Bei der Schulstunde, die während der Einschreibung als Test mit den Kindern gemacht wurde, fiel er auch auf, aber da er etwas entwicklungsverzögert ist und auch schon Frühförderung und Ergotherapie bekommt, ist es kein Problem, ihn zurückzustellen. Alternative wäre eine Förderschule gewesen, wogegen ich mich gesträubt habe, da er unter seinen Geschwistern eh schon eine Aussenseiterrolle hat.
Manche Kinder brauchen einfach ein Jahr länger....das Jahr wird Deinem Sohn guttung, Du solltest allerdings mal mir deinem Kinderarzt reden, an was es gelegen hat, dass er als "nicht schulreif" eingestuft wurde, er sollte in diesem geschenkten Jahr gefördert werden....
Was sagen denn die Erzieherinnen? Sie kennen Deinen Sohn doch gut, vielleicht war er ja nur aufgeregt und hat den Test deshalb versiebt?
So eine besondere Vorschulklasse wäre natürlich auch eine Alternative, falls er wirklich noch nicht 100%ig schulreif ist. (bei uns gibt es auch extra "Schulkindergärten" für die Kinder, die zwar schulpflichtig, aber nicht schulreif sind).
Die Entscheidung, ob Du ihn ein Jahr zurüchstellst oder eine Fördermaßnahme für ihn wählst, liegt im Normalfall bei Dir, ausser er wäre so stark in der Entwicklung beeinträchtigt, dass auch eine reguläre Einschulung in einem guten Jahr ausgeschlossen werden kann.
Ich würde ihn nicht mit aller gewalt in die Schule bringen wollen....was will er denn selber? Ist er bereit, längere Zeit stillzusitzen, Dinge zu tun, die er vielleicht jetzt eigentlich nicht machen möchte und nicht nach belieben mit den anderen Kindern zu toben und zu spielen? Mein Sohn hat selber gesagt, dass er lieber noch nicht in die Schule möchte.
Wenn er nur in die Schule will, weil seine Freunde auch gehen, würde ich ihn trotzdem noch im Kiga lassen, die meisten Kindergartenfreunschaften trennen sich in der Schule nach 2 Wochen, und es werden neue Freundschaften geschlossen....
Es ist besser, er hat nächstes Jahr einen optimalen Start in die erste Klasse, als dass er sich dieses Jahr mit Mühe in die Schule quält und dadurch vielleicht sogar für sein ganzes Schulleben die Lust auf die Schule und aufs Lernen verliert und vielleicht sogar einen Schulhaß entwickelt.

LG

Igelbaby

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4. Juni 2005 um 11:49

Ersteinmal solltest Du Dich beruhigen.
Das ist kein "Test", keine Leistungskontrolle, also kann er auch nicht "schlecht abschneiden".
Es ist eine Überprüfung der Schulfähigkeit. Dies ist eine Momentaufnahme (außerdem Monate vor Einschulung). Die Überprüfung macht jemand, der das Kind nicht kennt, das Kind kennt ihn nicht. Manchmal klappt das nicht so gut, dafür gibt es viele verschiedene Gründe - nicht alle sind beim Kind zu suchen.
Meine Tochter (allerdings ein sog. "Kann-Kind") wurde als nicht schulfähig befunden (im Nebensatz bekamen wir noch ein lapidares "aber sie können sie ja trotzdem einschulen" hinterhergeschmissen) und ist jetzt eine glückliche, lesebegeisterte Erstklässlerin!
Schau Dir Dein Kind an - Du kennst es am besten. Hast Du den Eindruck, daß er schon genügend lang seine Aufmerksamkeit auf ein Thema richten kann? Kann er sich in einer Gruppe einfinden? Kann er sich auch mal mit Dingen beschäftigen, die ihn nicht brennend interessieren? Möchte er gern in die Schule? Gehen vielleicht gerade einige seiner Freunde?
Es gibt viele Dinge, die bei der Entscheidung bedacht werden müssen. Keiner kann Dir hier raten, "schul ihn ein" oder "lass ihn noch zuhause" - die Entscheidung mußt Du als Mutter/Ihr als Eltern im besten Sinn FÜR EUER KIND treffen.
Alles Gute für Euch von
Phyylis, die weiß, wie schwer das ist

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4. Juni 2005 um 20:50
In Antwort auf nona_12253863

Hallo Nika,
Mein Sohn ist bereits im März 6 Jahre alt gewörden, wäre also genau wie seine Zwillingsschwester schulreif....allerdings bleibt er noch ein Jahr als Vorschulkind im Kindergarten. Bei der Schulstunde, die während der Einschreibung als Test mit den Kindern gemacht wurde, fiel er auch auf, aber da er etwas entwicklungsverzögert ist und auch schon Frühförderung und Ergotherapie bekommt, ist es kein Problem, ihn zurückzustellen. Alternative wäre eine Förderschule gewesen, wogegen ich mich gesträubt habe, da er unter seinen Geschwistern eh schon eine Aussenseiterrolle hat.
Manche Kinder brauchen einfach ein Jahr länger....das Jahr wird Deinem Sohn guttung, Du solltest allerdings mal mir deinem Kinderarzt reden, an was es gelegen hat, dass er als "nicht schulreif" eingestuft wurde, er sollte in diesem geschenkten Jahr gefördert werden....
Was sagen denn die Erzieherinnen? Sie kennen Deinen Sohn doch gut, vielleicht war er ja nur aufgeregt und hat den Test deshalb versiebt?
So eine besondere Vorschulklasse wäre natürlich auch eine Alternative, falls er wirklich noch nicht 100%ig schulreif ist. (bei uns gibt es auch extra "Schulkindergärten" für die Kinder, die zwar schulpflichtig, aber nicht schulreif sind).
Die Entscheidung, ob Du ihn ein Jahr zurüchstellst oder eine Fördermaßnahme für ihn wählst, liegt im Normalfall bei Dir, ausser er wäre so stark in der Entwicklung beeinträchtigt, dass auch eine reguläre Einschulung in einem guten Jahr ausgeschlossen werden kann.
Ich würde ihn nicht mit aller gewalt in die Schule bringen wollen....was will er denn selber? Ist er bereit, längere Zeit stillzusitzen, Dinge zu tun, die er vielleicht jetzt eigentlich nicht machen möchte und nicht nach belieben mit den anderen Kindern zu toben und zu spielen? Mein Sohn hat selber gesagt, dass er lieber noch nicht in die Schule möchte.
Wenn er nur in die Schule will, weil seine Freunde auch gehen, würde ich ihn trotzdem noch im Kiga lassen, die meisten Kindergartenfreunschaften trennen sich in der Schule nach 2 Wochen, und es werden neue Freundschaften geschlossen....
Es ist besser, er hat nächstes Jahr einen optimalen Start in die erste Klasse, als dass er sich dieses Jahr mit Mühe in die Schule quält und dadurch vielleicht sogar für sein ganzes Schulleben die Lust auf die Schule und aufs Lernen verliert und vielleicht sogar einen Schulhaß entwickelt.

LG

Igelbaby

Vielen Dank für eure Antworten.
Den ersten, als auch den zweiten Test, hat mein Sohn in der Schule gemacht. Es hat ihm das Ganze eigentlich Spass gemacht und er war, im Gegensatz zu mir, überhaupt nicht aufgeregt. Er spricht 3 Sprachen, ist ein braves und liebes Kind. Freut sich schon auf die Schule und ist stolz darauf ein "Schulkind" zu sein. Aber ich möchte es auch nicht, dass er sich schon in der ersten Klasse quält. Die Lehrer werden es doch besser wissen, ob er "reif" für die Schule ist.
Mein Eindruck war so bis jetzt, dass er es locker schafft, weil er viel Spass am Aufgaben lösen hat.
Bin auch sehr gspannt auf das Gespräch im Juni mit den Lehrern in der Schule. Werde jedoch nicht um jeden Preis meinen Sohn in die Schule schicken.

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10. August 2009 um 9:41

Mein sohn auch.....
mein sohn wurde im januar von der frühförderung getesten und als dummes kind hingestellt.
er sollte auf eine förderschule eingeschult werden, aber ich wollte es nicht so stehen lassen und habe ihn im märz für einen ein wöchigen test angemeldet denn nach einer stunde kann nicht so ein urteil gefält werden.
der test war um einiges besser, da hat sich ergeben das er konzentrationsschwierigkeiten hat.
den grund darür haben wir schnell gefunden, er saß komplett zu ond war sehr oft krank, oder schlapp und müde, wir waren beim hno der ihn schnell operiert hat, von da an hat sich einiges getan.
trotz alledem wurde er dies wochenende in einer förderschule eingeschult, weil der test vor der op war und ich vorher mein einverständniss geben musste das das ergebniss zur landesschulbehörde geht und die entscheiden wo er zur schule gehen wird.
jetzt hätte ich keine andere möglichkeit als zu klagen das er auf eine normale grundschule kommt. aber klagen möchte ich nicht,
ich habe angst das er die ganzen neun jahre auf dieser schule bleiben muss obwohl mir jetzt in den letzten wochen mehrere leute gesagt haben das er nicht auf diese schule gehört, das in ihm mehr steckt, das er kann wenn er will.
was soll ich tun?????

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