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Einschulung oder Grundschulförderklasse?

15. Januar 2013 um 14:50

Hallo,

Achtung lang

Sohnemann ist im Juni 2007 geboren, sollte prinzipiell im September 2013 in die Schule kommen.
Ich schreibe prinzipiell ...weil, vor 2 Monaten hat uns seine Erzieherin für ein Gespräch einladen.
Sohnemann sei nicht aggressiv, frech genug, eher schüchtern!

Das stimmt, er ist kein Leader und ohne sein Freund (wenn dieser z.B. krank ist) haltet er sich zurück.
Die Erzieherin hat uns 4 Möglichkeiten präsentiert:

1. Sohnemann könnte im Kiga bei dem Jüngeren (also 4-5 Jahre alt) zurückgestellt werden
> für sie kommt es gar nicht in Frage, er gehört zu der aktuellen Gruppe (5-6 Jahre alt)

2. Sohnemann könnte im Kiga noch ein Jahr bleiben
> für sie kommt es gar nicht in Frage, er wird sich langweilen.

3. Sohnemann geht zu einer Grundförderklasse (in einer andere Stadt)
> könnte eine gute Lösung sein, dann hat er noch ein Jahr Zeit sein Selbstvertrauen zu bauen

4. Sohnemann könnte in die Schule kommen
> für sie hat er die schulische Fähigkeiten, ist aber völlig unwichtig da er sich nicht wehren wird, falls andere Kinder ihn schikanieren.

Kurz zu Sohnemann:

- ist 5 1/2 (114cm für 18,5kg)
- wächst zweisprachig (Deutsch-Französisch)
- hat 20 Logopädie Sitzungen hinter sich wegen Stocken. Jetzt ist alles super und er spricht genauso so gut und fließend beide Sprachen. Sehr guter Wortschatz laut Ärzten / Logopädin / Erzieherin
- Tierhaare Allergie (fast alles Katze,Hase er darf nur eine Schildkröte anfassen ), wobei mit Hunden mit kurzen Haaren geht es mittlerweile.
- Nimmt jeden Tag Inhalationsprays, da er seine Lunge noch sehr empfindlich sind (als Baby wurde 2Mal stationär im Krankenhaus wegen Pneumonie behandelt)
- Spiel seit einigen Monaten Fußball in einem Verein und ist total verrückt davon. Ist sehr gut im Team integriert und diee Trainer auch sehr zufrieden.
- was er kann/mag: kennt alle Buchstaben, Tage der Woche, Monate, kann seinen Namen schreiben, bis ... zählen, na ja weiß ich nicht genau, weil wenn ich frage "was kommt nach 1000?", dann sagt er 1001, 1002 usw., spielt gern mit Zahlen (gerade-ungerade Zahlen, einfache Multiplizieren+ Addieren), Gesellschaftspiele wie Kniffel, Triomino, Monopoly, Bücher anschauen und Radio hören

Nein Sohnemann ist kein hochbegabtes Kind und zu Hause gibt es kein Druck beim Lernen/Spielen.
Er fragt nur unendlich viel über alles und wir versuchen nur zu antworten.

- Sternzeichen: Zwillinge
- Hat mit 3 seinen besten Freund "verloren" (ist umgezogen). Damals dürfte er sich nicht von ihm im Kiga verabschieden, da er in einer anderen Gruppe war. Die Erzieherin (die ihm das verboten hatte) hat inzwischen erkannt, dass es eine große "Dummheit" von ihr war. War aber zu spät, Sohnemann hat geweint und geweint, und war monatelang traurig und ohne Anschluß mehr im Kiga...
- Sohnemann hat eine emotionale Schwäche und fast kein Selbstbewusstsein. Geht ungern zu seinem Freunden ohne Mama (klappt aber immer besser und ohne Mama hat er das auch geschafft #pro)
- Schlafstörungen seit der Geburt: kann immer noch nicht allein in seinem Zimmer durch schlafen (1mal alle 3 Monate klappt es, ansonsten müssen wir jede Nacht aufstehen)
- Ist ständig im Bewegung, kann sich aber auch ohne Problem 2 Stunden konzentrieren (Hat selber sein LEGO Polizeirevier gebaut)
- Sohnemann freut sich riesig auf die Schule nächstes Jahr!

Was haltet ihr davon?!
Grundschulförderklasse oder Schule?

Hier ist der Austausch mit der Erzieherin über Entwicklungsstand:

- Sprache ist auf einem sehr guten Weg. Gespräch mit Logopädin zeigt das Selber, wir sind auf einen guten Weg.

- Sozialverhalten hat sich verändert zum vergangenen Jahr, es spielt viel mit anderen Kindern. Sein beste Freund ist XXX.

- Für Sohnemann ist Beziehung und Bindung sehr wichtig und grundlegend für sein Verhalten. Er braucht Sicherheit um sich zu öffnen.

- Unter Beobachtung muss man seine emotionale Entwicklung stellen. Ihm mangelt es noch sehr an Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen und an Vertrauen in sich selber. Dies sind grundlegende Voraussetzungen für die Schule.

- Optionen, die vorgestellt wurden, falls der Entwicklungsschritt längere Zeit dauert:
*normale Einschulung im Sommer 2013
*Rückstellung im Kiga
*Grundförderklasse

- Ergebnis:
Wir verbleiben so, dass wir den Elternabend der Grundschulförderklasse abwarten und uns dann im
Januar / Februar zu einem erneuten Gespräch treffen.

Noch dazu:
Sohnemann besucht jetzt eine Ergotherapeutin 1Mal die Woche, damit er selber Selbstvertrauen gewinnen kann.
Klappt sehr gut, wir müssen draussen warten

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15. Januar 2013 um 16:02

Gegen Mobbing
hat gerade meine Arbeitskollegin vorgeschlagen, Sohnemann könnte sagen: Stop, ich fühle mich gemobbt!

Alle seiner Freunde gehen in die Schule im September, das wäre für ihn, glaube ich, das Horror, nicht dabei zu sein.

Mein Bauchgefühl sagt mir, Schule.
Aber es bringt nichts, wenn Sohnemann tatsächlich diese Förderklasse braucht

In 2 Wochen gibt es dort ein Elternabend. Seine Erzieherin wird auch dabei und hat mir den Termin mitgeteilt.
Ich werde dort gehen. So weiß ich genau was dort angeboten wird, und was es Sohnemann bringen konnte.

Und in 3 Wochen haben wir das Elterngespräch für die Einschulung. Mal sehen was seine Erzieherin sagen wird.

Klar, deine Tochter wird das lernen! Sie wird auch merken, sie braucht die anderen und die anderen brauchen sie.

Vielen Dank für deine Antwort!

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16. Januar 2013 um 8:51

Eben die Förderklasse würde
meiner Meinung nach nichts bringen.
Er wird alle seiner aktuellen Freunden verlieren, wird vom Minibus auf dem Grundsschulehof abgeholt, weil die Förderklasse in einer anderen Stadt ist. Ja das wäre eine Abstrafung.

Ja im Kindergarten ist er nicht derjenige, der schlägt, schubst oder "böse Wörter" sagt, aber in der Klasse wird Ruhe und Konzentration angefragt, und das bringt er auf jeden Fall mit.

"Was schlimm wäre, wenn Du ewig Deinen Sohn so an Dich klammerst, dann kann er nie Flügel kriegen, um da mal loszuflattern": ich stehe 200% dazu!
Als einzeln Kind (der Papa will nur eins...) reagiert man auch anders als mit 1 oder 2 anderen Kindern: "oh mein Schatz du hast weh getan, zeig mir". Ich lasse ihn immer mehr los und jetzt bleibt er auch zu seinem besten Freund ohne mich

Vielen Dank für deine Antwort!

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16. Januar 2013 um 11:09

Unsinn der junge wird ganz normal eingeschult
für eine zurücksetzung braucht es gute gründe. und die gibt es nicht wirklich. wegen schüchternheit wurde noch kein kind zurückgesetzt. wie lief denn die schuluntersuchung, an sich müsst ihr in ja so langsam an einer schule anmelden.

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16. Januar 2013 um 13:18
In Antwort auf ano100

Unsinn der junge wird ganz normal eingeschult
für eine zurücksetzung braucht es gute gründe. und die gibt es nicht wirklich. wegen schüchternheit wurde noch kein kind zurückgesetzt. wie lief denn die schuluntersuchung, an sich müsst ihr in ja so langsam an einer schule anmelden.

Also die U9
haben wir beim KA gemacht und auch die Schuluntersuchung
lief problemlos. Wie gesagt seine "kognitive Fähigkeiten" sind gut, nur das Emotional muss gestärkt werden.

Wir haben noch kein Anmeldungsformular für die Schule bekommen.

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17. Januar 2013 um 1:47
In Antwort auf arwen_11964180

Also die U9
haben wir beim KA gemacht und auch die Schuluntersuchung
lief problemlos. Wie gesagt seine "kognitive Fähigkeiten" sind gut, nur das Emotional muss gestärkt werden.

Wir haben noch kein Anmeldungsformular für die Schule bekommen.

Mach dir mal keinen kopf
das schafft er schon. habt ihr euch denn schon schulen angeschaut, es gibt ja da auch verschiedene schulmodelle...
wenn die schuluntersuchung bestanden wurde, steht einer einschulung nichts im weg. ist aber etwas spät mit dem anmeldeformular, wenn ich mich nicht täusche lief bei uns die anmeldung früher.

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13. Februar 2013 um 12:25

Normal einschulen
hallo,
ich möchte dir von meinem sohn erzuählen.
mein sohn (jetzt 7) ist im september mit 6,5 jahren normal eingeschult worden.
er konnte bis zur schulanmeldung zahlen rauf und runter, minus und plus bis 100, monat tag und jahr, uhr lesen etc.
war aber sonst auch eher zurückgezogen und schüchtern.
ich bin mit ihm in karate als sport, da lernt man auch selbstvertrauen da man vieles vor der gruppe vortragen muss und auch immer ein ziel vor augen hat( den jeweilig nächsten gürtel), sehr viel disziplin und man hat als junge mächtig spass beim kämpfen

laut meiner Erzieherin im kindergarten was seine sozialen fähigkeiten angeht,absolut unreif was die schule angeht da emotional sehr nah am wasser gebaut und frustrationsgrenze gleich null..

aussage der erzieherin ich solle mir über die grundschulförderklasse gedanken machen..

grundschulförderklasse schön und gut aber wie gesagt vom kopf her möchte er schon am liebsten mal rechnen..und zahlen bis 10 ( das lernen sie in der ersten klasse..zahlen bis 10 und plus minus..mehr nicht)??
aber in der gfk beschäftigen sie sich 1 woche zbs mit der zahl 1. ein stift, ein besen,eine tür etc..


ich war dagegen und habe meinen sohn normal eingeschult.

denn wenn etwas mit seinem lernfortschritt nicht in ordnung ist gibt es für dich als eltern immer die option ihn zurückstellen zu lassen.
und dann kommt das kind automatisch in eine grundschulförderklasse.

ich habe meinen schritt niemals bereut..
es ist ein ausgewechseltes kind, mit soviel spass an der schule und an dem neuen was er lernen darf..
und freundschaften gebn sich automatisch und wenn er gern fussball spielt lernt er auch ein teamplayer zu sein..und in der klasse sind alle kinder auf seinem stand alle machen einen neuen anfang..und da gibts auch platz für viel neues.

stärke deinen sohn und steh hinter ihm, der macht dass schon, vorallem wenn er ein schlaues aufgewecktes köpfchen ist ist die schule dass richtige ..
ich denke grundschulförderklasse würde eher demotivieren da sie sehr langsam lernen und deiner so ähnlich ist wie meiner vom input und köpfchen mehr braucht..

mein sohn bekommt mittlerweile rechenaufgaben aus der 2 klasse und wie gesagt liebt seine schule heiss und innig.

und zurückstellen würde ich ihn nicht. trau es ihm einfach zu , vom alter her ist er schulreif und was du sagst vom köpchen auch.

viel glück beim entscheidung finden..ich habe meine entscheidung nicht bereut.

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15. Februar 2013 um 8:27
In Antwort auf basima_12847293

Normal einschulen
hallo,
ich möchte dir von meinem sohn erzuählen.
mein sohn (jetzt 7) ist im september mit 6,5 jahren normal eingeschult worden.
er konnte bis zur schulanmeldung zahlen rauf und runter, minus und plus bis 100, monat tag und jahr, uhr lesen etc.
war aber sonst auch eher zurückgezogen und schüchtern.
ich bin mit ihm in karate als sport, da lernt man auch selbstvertrauen da man vieles vor der gruppe vortragen muss und auch immer ein ziel vor augen hat( den jeweilig nächsten gürtel), sehr viel disziplin und man hat als junge mächtig spass beim kämpfen

laut meiner Erzieherin im kindergarten was seine sozialen fähigkeiten angeht,absolut unreif was die schule angeht da emotional sehr nah am wasser gebaut und frustrationsgrenze gleich null..

aussage der erzieherin ich solle mir über die grundschulförderklasse gedanken machen..

grundschulförderklasse schön und gut aber wie gesagt vom kopf her möchte er schon am liebsten mal rechnen..und zahlen bis 10 ( das lernen sie in der ersten klasse..zahlen bis 10 und plus minus..mehr nicht)??
aber in der gfk beschäftigen sie sich 1 woche zbs mit der zahl 1. ein stift, ein besen,eine tür etc..


ich war dagegen und habe meinen sohn normal eingeschult.

denn wenn etwas mit seinem lernfortschritt nicht in ordnung ist gibt es für dich als eltern immer die option ihn zurückstellen zu lassen.
und dann kommt das kind automatisch in eine grundschulförderklasse.

ich habe meinen schritt niemals bereut..
es ist ein ausgewechseltes kind, mit soviel spass an der schule und an dem neuen was er lernen darf..
und freundschaften gebn sich automatisch und wenn er gern fussball spielt lernt er auch ein teamplayer zu sein..und in der klasse sind alle kinder auf seinem stand alle machen einen neuen anfang..und da gibts auch platz für viel neues.

stärke deinen sohn und steh hinter ihm, der macht dass schon, vorallem wenn er ein schlaues aufgewecktes köpfchen ist ist die schule dass richtige ..
ich denke grundschulförderklasse würde eher demotivieren da sie sehr langsam lernen und deiner so ähnlich ist wie meiner vom input und köpfchen mehr braucht..

mein sohn bekommt mittlerweile rechenaufgaben aus der 2 klasse und wie gesagt liebt seine schule heiss und innig.

und zurückstellen würde ich ihn nicht. trau es ihm einfach zu , vom alter her ist er schulreif und was du sagst vom köpchen auch.

viel glück beim entscheidung finden..ich habe meine entscheidung nicht bereut.

Sehr ähnlich!
Hallo Stephanie!

die Geschichte ist wirklich ähnlich zu meiner

Ich bin noch fester überzeugt, dass die Schule die richtige Entscheidung ist!

Vielen Dank an alle für eure positiven Meinungen

lg
Alex

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