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Einschulung oder Grundschulförderklasse?

4. Februar 2011 um 14:29 Letzte Antwort: 13. Februar 2011 um 13:11

Hallo,

würde mir gerne mal eure Erfahrungen anhören.

Mein Sohn wird im Mai 6 Jahre alt und sollte im September (dann wäre er 6 Jahre 4 Monate alt) eingeschult werden.

Vor zwei Tagen bekam ich dann von seiner Erzieherin die Empfehlung, ihn noch um ein Jahr zurückzustellen bzw. ihn in eine Grundschulförderklasse gehen zu lassen.

Ich fiel aus allen Wolken. Bisher wurde mir nie über irgendwelche Schwierigkeiten berichtet?!

Gründe: Er sei zu verspielt, eine Einschulung würde ihn überfordern, er sei zu schüchtern, hätte kein Selbstvertrauen, Konzentrationsschwierigkeiten.

Haben bisher alles Mögliche getan, um unser Kind zu fördern, waren auch auf Anraten über mehrere Monate in der Ergotherapie, wo die Therapeutin sehr zufrieden mit ihm war.

Auch liesen wir ihn auf ADS testern - negativ.

Jetzt weiss ich absolut nicht, was ich tun soll.

Hab mit meinem Sohn darüber gesprochen, Er ist sehr enttäuscht und freute sich sooo sehr, mit seinen "Freunden" zusammen in eine Klasse gehen zu können. Er ist mir fast in Tränen ausgebrochen.

Mein Mann und ich sind der Meinung, wir sollten ihn einschulen lassen. Wenns nicht klappt, würe er eben die 1. Klasse wiederholen müssen.

Außerdem sind wir der Meinung, dass unser Sohn manchmal einfach nur zu "faul" ist. Oft sagt er, eine Aufgabe sei ihm zu schwierig, obwohl er es noch nicht einmal versucht hat. Aufgebaut und durch uns motiviert geht er dann doch an die Sache ran und siehe da.... er kann es!!!

Ist das zu egoistisch von uns?
Was sollen wir nur tun????

Danke, für eure Antworten.

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4. Februar 2011 um 15:25

Was
ist eine Grundschulförderklasse? habe ich noch nie was von gehört!!!

Ich bin der Meinung ihr solltet ihn einschulen lassen! Wenn es gar nicht geht müßt ihr ihn eben zurücksetzen lassen...!! Eine Klassenkameradin von meinem Sohn sollte auch nicht eingeschult werden (sie war allerdings erst 5j) und heute geht sie in die 3. Klasse! hat sich alles eingependelt! Ich würde mir nicht so den Kopf machen!

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4. Februar 2011 um 16:28
In Antwort auf athena_12528980

Was
ist eine Grundschulförderklasse? habe ich noch nie was von gehört!!!

Ich bin der Meinung ihr solltet ihn einschulen lassen! Wenn es gar nicht geht müßt ihr ihn eben zurücksetzen lassen...!! Eine Klassenkameradin von meinem Sohn sollte auch nicht eingeschult werden (sie war allerdings erst 5j) und heute geht sie in die 3. Klasse! hat sich alles eingependelt! Ich würde mir nicht so den Kopf machen!

.
Bei einer Grundschulförderklasse ist der Tag ähnlich aufgebaut wie ein normaler Schultag. Die Kinder werden langsam und mehr spielerisch an den Schulalltag gewöhnt.
So wurde es mir zumindest erklärt.

Über Google konnte ich über diese Schule leider nichts finden.

Es gibt Mütter, die sind total begeistert davon und es gibt andere Mütter, die mir absolut davon abraten....

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4. Februar 2011 um 20:31

Einerseits...
...sagts du, ihr habe "nie von irgendwelchen Schwierigkeiten gehört" und seid aus "allen Wolken gefallen".

Andererseits habt ihr einen ADS-Test gemacht und ward bei der Ergotherapie.

Das passt für mich nicht zusammen. Seit wann gehört der ADS-Test für ein völlig unauffälliges Kind zum Standardprogramm?

s.

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5. Februar 2011 um 12:51
In Antwort auf trine_11892408

Einerseits...
...sagts du, ihr habe "nie von irgendwelchen Schwierigkeiten gehört" und seid aus "allen Wolken gefallen".

Andererseits habt ihr einen ADS-Test gemacht und ward bei der Ergotherapie.

Das passt für mich nicht zusammen. Seit wann gehört der ADS-Test für ein völlig unauffälliges Kind zum Standardprogramm?

s.

.
Das ist eine berechtigte Frage.

Das mit dem ADS-Test war die Idee vom Kinderarzt, da er sich in der Vergangenheit oft nicht richtig auf eine Aufgabe konzentrieren konnte.
Uns war aber von vorn herein klar, dass unser Kind kein ADS hat.
Es handelte sich hierbei lediglich um Fragebögen, die wir ausfüllen mussten und der Kinderarzt dann bewertet hat.

Wegen der Konzentration waren wir dann in der Ergo auf Anraten von der Erzieherin. Dachte, das könne unserem Kind nicht schaden und ich bin für jeden Rat dankbar.

Aber auch die Ergotherapeutin war mit der Leistung meines Sohnes sehr zufrieden.

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8. Februar 2011 um 8:31
In Antwort auf coira_12943618

.
Bei einer Grundschulförderklasse ist der Tag ähnlich aufgebaut wie ein normaler Schultag. Die Kinder werden langsam und mehr spielerisch an den Schulalltag gewöhnt.
So wurde es mir zumindest erklärt.

Über Google konnte ich über diese Schule leider nichts finden.

Es gibt Mütter, die sind total begeistert davon und es gibt andere Mütter, die mir absolut davon abraten....

Ich kenne...
... Grundschulförderklassen auch nicht. Nehme an, dass es die bei uns in Niedersachsen nicht gibt.

Aus welchem Bundesland (oder Land) kommt ihr denn?

Gruß,
Michi

P.S. Zum Thema einschulen oder zurückstellen ist es ganz schwer was zu sagen, wenn man das Kind nicht kennt.

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13. Februar 2011 um 13:11

Hallo
bei uns in der gegend (hessen) gibt es viele schulen, die den kindern auch die "vorklasse" anbieten, wenn diese eben einfach noch nicht so weit sind, um eingeschult zu werden.

was ich aber absolut nicht schlimm finde.

wenn kinder grade 6 jahre alt werden, sind die oftmals noch sehr verspielt und können nicht lange still sitzen. das sind nicht wenige und man kann hier nicht von "problemkindern" reden, doch werden es später ganz oft welche, wenn sie in der 'normalen' schule dann trotz dieser noch zu schwach ausgeprägten konzentrationsfähigkeit trotzdem auf wunschd er eltenr eingeschult werden und dann aus dem rahmen fallen.



ich finde es auch nachvollziehbar, dass eine mutter so eine nachricht zuerstmal als negative beurteilung auffassen.
ist ihr kleiner schatz doch sooo begabt und dann sowas!

aber realistisch betrachtet ist es nunmal so, dass müttern ihr kind grundsätzlich normal auffällt, wenn nicht sogar schlauer scheint als andere kinder. demzufolge können sie sowas nicht wirklich verstehen.

erzieherinnen (Machen ja auch nicht immer allles richtig, das stimmt) hingegen sind tagtäglich mit vielen kindern verschiedener temperamente zusammen und können da besser vergleichen und bestimmte persönlichkeitsmerkmale oder defizite, die wichtig sind für die einschulung besser erkennen.

ich würde mich daher nicht gleich so aufregen, wenn man mir sowas sagen würde, dass mein kind eben noch "zu verspielt" ist. das bedeutet doch nicht, dass es dümmer ist als die anderen, sondern soll lediglich vorbeugen, dass das kind später vielleicht probleme bekommt.

und das ist mir weitaus wichtiger, als die tatsache, dass ich den andren mamis dann sagen muss, dass meiner erst noch in die vorklasse muss.

ihn trotzdem ohne wenn und aber einschulen zu lassen halte ich daher tatsächlich für egoistisch vond en eltern.

es sei denn das kind hatte wirklich nur einen schlechten tag und wurde daher schelchter beurteilt, doch wenn ich lese, dass das kind jahrelang ergotherapie hatte. find ich schon, dass das ein grund wär, es lieber erstmal noch in so eine vorklasse zu stecken.

allein deswegen schon aknn ich michd en anderen müttern hier nicht anschliessen.

die vorklasse ist etwas gutes, nichts was dein kind irgendeinen negativen stempel aufdrückt oder sonstwas.

und blind einfach "schul ihn trotzdem normal ein" zu schreien find ich ehrlichgesagt nicht so gut.

wir kennen dein kind ja gar nicht. wie käme ich auf die idee dir dann zu raten dich zu wiedersetzen?

naja lange rede kurzer sinn.

finde die vorklasse ist nichts, wo man "am boden zerstört" sein muss.

natürlich für das kind nicht so toll, wenne s dann von seinen freunden getrennt wird, aber wenn es für seine schulische entwicklung besser ist, müsst ihr das wohl oder übel in kauf nehmen.

meinr at, beobachte ihn einfach nochmal ein bisschen und wenn du dir siche rbist, dass es ein fehlurteil war, dann lass ihn einschulen und wenn nicht, dann eben nicht.






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