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Einschulung- fragliche Tests

20. Mai 2004 um 10:20 Letzte Antwort: 22. Mai 2004 um 19:51

Ich könnte in die Luft gehen vor Wut! Meine Nichte (im März 6 J. geworden) soll dieses Jahr eingeschult werden. Vorgestern war dann diese Untersuchung und die Ärztin hat festgestellt, sie hätte Einschränkungen in der Konzentration und der akustischen Wahrnehmung, was auf spätere Probleme mit der Rechtschreibung führen kann. Sie war sofort für Vorschule. Gestern hatte meine Schwester einen Termin beim Direktor. Plötzlich hieß es dann, sie wäre auch noch zu langsam. Er tendiert auch zu Vorschule, aber die Lütte soll jetzt mit den anderen Kindern einen Probeunterricht machen, wo dann beobachtet wird, wie sie sich in der Gruppe verhält.
Also ganz ehrlich, ich kann mir absolut nicht vorstellen warum sie nicht in die Schule soll. Wenn nicht sie, dann frage ich mich welches Kind sonst! Die Kindergärtnerinnen haben schon gesagt, daß sie traurig sind wenn sie nicht mehr da ist, weil sie ja immer so toll mitgearbeitet hat. Keiner von den Erzieherinnen kann nachvollziehen, warum sie Konzentrationsschwäche haben soll und zu langsam sei. Und schließlich erleben sie das Kind ja nun fast täglich!

Ich habe meiner Schwester geraten, mit ihrem eigenen Kinderarzt zu reden. Ich vermute einfach, daß Anna einfach alles ganz richtig machen wollte und deshalb vielleicht etwas länger gebraucht hat. Sie hat nämlich manchmal Angst was falsch zu machen. Wenn sie jetzt in die Vorschule kommt und ihre ganzen Freundinnen eingeschult werden, glaube ich nicht, daß das für ihr Selbstbewußtsein fördernd ist, wo sie sowieso ein kleines "Sensibelchen" ist.

Hinzu kommt, daß Anna vom Alter her auch nächstes Jahr eingeschult werden könnte und gerade eine weitere Siedlung gebaut wird. Die Kinder die dann da wohnen werden auch schon auf diese Schule eingeschult, so daß es dieses Jahr viele Kinder sind. Letztes Jahr wurden so gut wie alle Kinder eingeschult, ohne Probleme, weil nicht genug Kinder da waren um die Klassen voll zu kriegen. Ich finde das schon komisch.

Außerdem frage ich mich, ob eine Ärztin, die ein Kind gar nicht kennt, innerhalb weniger Minuten feststellen kann, ob es fähig ist zur Schule zu gehen oder nicht. Und dieser Probeunterricht dauert auch nur 1,5 Stunden. Die Kinder wissen doch worum es bei diesen Tests geht und werden doch gleich einem Leistungsdruck ausgesetzt. Und dann mal schnell in kürzester Zeit ein Urteil über ein Kind zu fällen, finde ich irgendwie nicht ok. Warum gibt solche Beurteilungen nicht der eigene Kinderarzt ab?

Das regt mich echt auf!

Gruß
Nixe

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21. Mai 2004 um 16:27

Nicht aufregen, diese
Schuluntersuchungen kann man doch wirklich vergessen, bei meiner Großen wars die Feinmotorik und bei meiner Kleinen hat die Schuluntersuchung ergeben, dass die Grobmotorik gestört wäre und das alles nur weil sie keine Lust hatte auf einem Bein zu hüpfen, weil sie nämlich genau an dem Tag eine Mittelohrentzündung hatte. Wie ein Arzt ein Kind für "schultauglich" erklären soll, der das Kind grad mal 10 Minuten sieht, war und wird mir immer ein Rätsel bleiben. Also lasst sie bloß zur Schule gehen, bis dahin ist auch noch was Zeit und Kinder machen manchmal in ein paar Wochen riesengroße Entwicklungsschritte.

Liebe Grüße, Swissy

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21. Mai 2004 um 19:47

...
...wenn das Kind Probleme mit der akustischen Wahrnehmung hätte, hätte es wohl auch nicht richtig sprechen gelernt. Falls doch solche Probleme da sein sollten, müßte man diese beim HNO-Arzt abklären und beseitigen lassen. Kurz: Ich finde solch ein Urteil ohne weitere Konsequenz unseriös.

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22. Mai 2004 um 10:09

Die
Erzieherinnen und Eltern meinen sie sei schulreif? Sie selbst will auch gehen? Also ab zum Kinderarzt. Auch er hat da Möglichkeiten.
Anchfragen kann man auf jeden Fall.

In einigen Minuten erkennt man nicht alles. War die Mutter bei der Schularztuntersuchung dabei?

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22. Mai 2004 um 12:00

Scheinbar haben wohl
alle so ihre Zweifel und auch Probleme mit diesen Tests. Also die Kleine wird eingeschult, auch wenn nach diesem Probeunterricht der Direktor Vorschule sagt. Dann wird sie in den ersten 6 Wochen beobachtet und dann wird sie schon zeigen, daß sie fit für die Schule ist.
Es geht sicher nur darum, daß es dieses Jahr so viele Kinder sind. Aber sie will ja auch unbedingt zur Schule. Sie freut sich da schon seit einem Jahr drauf! Und dann geht sie da auch hin! BASTA!

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22. Mai 2004 um 12:03
In Antwort auf rumpelstilzchen2

Die
Erzieherinnen und Eltern meinen sie sei schulreif? Sie selbst will auch gehen? Also ab zum Kinderarzt. Auch er hat da Möglichkeiten.
Anchfragen kann man auf jeden Fall.

In einigen Minuten erkennt man nicht alles. War die Mutter bei der Schularztuntersuchung dabei?

Alle sagen sie ist schulreif!
Und ich glaube nicht, daß der Kinderarzt das anders sehen wird. Aber meine Schwester will mit dem auch nochmal reden.
Sie ist halt ein "Kann-Kind". Möchte nicht wissen, wie viele von den "Muss-Kindern" wirklich nicht schulreif sind, aber wegen ihrem Alter trotzem eingeschult werden.

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22. Mai 2004 um 19:51
In Antwort auf fae_12536634

Nicht aufregen, diese
Schuluntersuchungen kann man doch wirklich vergessen, bei meiner Großen wars die Feinmotorik und bei meiner Kleinen hat die Schuluntersuchung ergeben, dass die Grobmotorik gestört wäre und das alles nur weil sie keine Lust hatte auf einem Bein zu hüpfen, weil sie nämlich genau an dem Tag eine Mittelohrentzündung hatte. Wie ein Arzt ein Kind für "schultauglich" erklären soll, der das Kind grad mal 10 Minuten sieht, war und wird mir immer ein Rätsel bleiben. Also lasst sie bloß zur Schule gehen, bis dahin ist auch noch was Zeit und Kinder machen manchmal in ein paar Wochen riesengroße Entwicklungsschritte.

Liebe Grüße, Swissy

Schliess mich gleich mal mit meiner Geschichte an
Mein Sohn hatte zwar die ärztliche Untersuchung bestanden, aber den Test zur Einschlung total versiebt, ich konnte mir das gar nicht recht vorstellen und ging dann zur Sekretärin des Direktors die ich aus meiner Schulzeit noch kannt.
Dort habe ich mir den test ansehen dürfen und habe mich gewundert das er all die malerischen Aufgaben nicht gemacht hatte, und die überwiegen da ja in so einem Test, aber alle Rechenaufgaben und weiters mit bravur gemacht hatte, aber dennoch nach diesem Test der zu dieser Zeit noch freiwillig war, sollte er lieber noch warten.
Als ich ihn aber auf die Aufgaben hin ansprach meinte mein kleiner nur das er ja nicht wusste das er die Kindergartenaufgaben auch machen sollte und daraufhin habe ich ihn doch zur Schule geschickt, und siehe da......
Von Anfang an war das Lernen eine Leichtigkeit für ihn.
Auch meine Tochter war ein Kannkind und liess keinem was nach, also was ich damit sagen will ist, genau auch wie ein Erwachsener will ein KLeinkind sein bestes geben und auf Grund der ungewohnten Situation macht es nun mal Fehler soll aber doch nicht heissen das es gänzlich versagen würde, oder.

Aber Ärzte gehen eben nur nach den Richtlinien, wenn ein Ausländisches Kind ganz der Norm entspricht dennoch aber fast kein Deutsch kann wird es trotzdem Eingeschult
irgendwie ist das doch nicht normal,oder???

also ganz nach deinem Gedenken vorgehen denn du wirst sicher am besten wissen was für dein Kind das beste ist und ob es dem gewachsen sein wird



gruss stuppi

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