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Einschulung einer hochbegabten

21. August 2009 um 14:22

wie ich hier im forum gelesen habe,kennen sich ja sehr viele mit dem thema hochbegabung aus.leider ist das bei mir nicht der fall,deswegen möcht ich mal eine frage loswerden,die ich hoffentlich beantwortet bekomme:
meine tochter gilt als hochbegabt mit einem iq von 136.jetzt ist sie 6 jahr alt geworden und kommt nächste woche in die schule!wer weis,was da auf mich zukommen kann,hab nämlich angst,das sie versagen könnte oder andere probleme entstehen!soll ich im vorfeld mit der klassenlehrerin reden oder lieber nix sagen(hab keine gute erfahrung gemacht,mit anderen über das thema zu sprechen)!muss auch dazu anmerken,das meine kleine viele ängste hat,die durch hb zustande gekommen sind.......
übrigens,ist das wahr,das der iq bis zum 25 lebensjahr ansteigt? würde mich freuen,wenn ich antwort bekäme,danke!

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8. Oktober 2009 um 12:00

Wovor Angst?
Hallo lostjackate,
Schule ist doch etwas sehr spannendes und an-/aufregendes - wovor hat das Mädel denn Angst? Ich denke, am wichtigsten ist es, dass sie nicht von vornherein mit einer negatíven Einstellung an das Thema "Schule" herangeht. Das führt nämlich leicht dazu, dass sie sich selbst in eine "Abwehr-" oder "Aussenseiterrolle" hineinbegibt.
Aufgabe der Eltern ist es m.M. nach, verstärkt die ggf. vorhandene Wissebgierde und Begabung des Kindes zu fördern, da dies leider in der Normalschule nur in begrenztem Umfang geschehen kann. Da ich beruflich in dem Feld zu tun habe, kannst Du mich auch gerne an-PM-en, aber ich denke, lass das Mädel erst mal ausprobieren, sprich auf jeden Fall mit dem Klassenlehrer darüber und gib ihr Möglichkeit, eigene Interessen auszuüben und nicht nur "stupide" den Schulstoff machen zu müssen.

Dies ist nur eine Meinung, fände weitere Kommentare spannend!
LG
snapdragon

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17. Oktober 2009 um 15:42
In Antwort auf elyas_12182982

Wovor Angst?
Hallo lostjackate,
Schule ist doch etwas sehr spannendes und an-/aufregendes - wovor hat das Mädel denn Angst? Ich denke, am wichtigsten ist es, dass sie nicht von vornherein mit einer negatíven Einstellung an das Thema "Schule" herangeht. Das führt nämlich leicht dazu, dass sie sich selbst in eine "Abwehr-" oder "Aussenseiterrolle" hineinbegibt.
Aufgabe der Eltern ist es m.M. nach, verstärkt die ggf. vorhandene Wissebgierde und Begabung des Kindes zu fördern, da dies leider in der Normalschule nur in begrenztem Umfang geschehen kann. Da ich beruflich in dem Feld zu tun habe, kannst Du mich auch gerne an-PM-en, aber ich denke, lass das Mädel erst mal ausprobieren, sprich auf jeden Fall mit dem Klassenlehrer darüber und gib ihr Möglichkeit, eigene Interessen auszuüben und nicht nur "stupide" den Schulstoff machen zu müssen.

Dies ist nur eine Meinung, fände weitere Kommentare spannend!
LG
snapdragon

Wovor angst?
tja,das meint ich eigentlich anders...
durch ihre vielen ängste(nicht vor der schule)sind wir ja erst auf ihre begabung gestossen!!!das war der grund für den iq-test!
sie hat panik vor allem neuen_/unbekannten.angst vor sachen die sie nicht kennt .sie macht sich zu allem zu viele gedanken.
z.b.war sie mit dem kiga bei der polizei und haben sich unter anderem künstliche bomben und sprengsätze angeschaut.so,alle kinder waren begeistert ,nur meine hat geschrieen und hatte so was von angst.sie war nicht mehr ansprechbar ,hat gezittert,war völlig verängstigt.nach langem nachfragen kam heraus,das sie sich vorstellte,wie alles hochging ,explodierte und in die luft ging.sie hatte todesangst!!!
das meinte ich mit ängsten,und sowas in der art wird auch in der schule passieren....
auf die schule hat sie sich gefreut....nur jetzt will sie keine hausaufgaben machen und ist sehr unkonzentriert,leicht ablenkbar und langweilig.....
habe mit lehrerin gesprochen und die meinte,das sie meine tochter noch nie lachen gesehen hat,geschweige denn lächelnd.
ausserdem würde sie nicht sagen und wäre sehr ernst!
ich dachte,die frau würde von nem anderen kind sprechen...
ganz ehrlich,ihrgentwie kann ichs net glauben,das mein mädchen hochbegabt sein soll,ich meine sie kann noch nicht lesen und schreiben,wie andere hochbegabte und auch sonst ist sie eher langsam.aber beim test da kam halt der iq von 136....heraus..

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18. Oktober 2009 um 11:28
In Antwort auf xylina_12338526

Wovor angst?
tja,das meint ich eigentlich anders...
durch ihre vielen ängste(nicht vor der schule)sind wir ja erst auf ihre begabung gestossen!!!das war der grund für den iq-test!
sie hat panik vor allem neuen_/unbekannten.angst vor sachen die sie nicht kennt .sie macht sich zu allem zu viele gedanken.
z.b.war sie mit dem kiga bei der polizei und haben sich unter anderem künstliche bomben und sprengsätze angeschaut.so,alle kinder waren begeistert ,nur meine hat geschrieen und hatte so was von angst.sie war nicht mehr ansprechbar ,hat gezittert,war völlig verängstigt.nach langem nachfragen kam heraus,das sie sich vorstellte,wie alles hochging ,explodierte und in die luft ging.sie hatte todesangst!!!
das meinte ich mit ängsten,und sowas in der art wird auch in der schule passieren....
auf die schule hat sie sich gefreut....nur jetzt will sie keine hausaufgaben machen und ist sehr unkonzentriert,leicht ablenkbar und langweilig.....
habe mit lehrerin gesprochen und die meinte,das sie meine tochter noch nie lachen gesehen hat,geschweige denn lächelnd.
ausserdem würde sie nicht sagen und wäre sehr ernst!
ich dachte,die frau würde von nem anderen kind sprechen...
ganz ehrlich,ihrgentwie kann ichs net glauben,das mein mädchen hochbegabt sein soll,ich meine sie kann noch nicht lesen und schreiben,wie andere hochbegabte und auch sonst ist sie eher langsam.aber beim test da kam halt der iq von 136....heraus..

Mein senf dazu...
Liebe TE,

eine hohe intellektuelle Begabung, wie sie bei deiner Tocher vermutlich vorliegt, ist KEINE (alleinige) Begründung von Todesängsten, die so weit gehen, dass das Alltagsleben darunter leidet. "War nicht mehr ansprechbar", "hat gezittert" - das ist auch für "Hochbegabte" nicht normal, und ihr müsst daran arbeiten, ganz unabhängig vom Intellekt.

Auch, dass sie in der Schule "sehr unkonzentriert, leicht ablenkbar" etc. ist, kann zwar an chronischer Langeweile wegen Unterforderung liegen, muss aber nicht. Schließlich gibt es sehr viele Menschen mit hohem IQ, die in keiner Weise auffällig werden. Es kann nur davor gewarnt werden, die hohe Begabung als Begründung für Auffälligkeiten zu benutzen, statt diesen auf den Grund zu gehen.

Ich würde euch raten, einen guten Psychologen zu suchen. Wo habt ihr testen lassen? Wendet euch nicht an eine Wald- und Wiesen-Praxis, sondern optimalerweise an Leute, die sich mit HB auskennen. (Falls du da gar keine Idee hast, kann ich dir vielleicht auch weiterhelfen.) Ich weiß aus unmittelbarer Erfahrung, dass solche Angstzustände sehr quälend werden können und nicht einfach von selbst verschwinden müssen. Fachleute können gut helfen, wenn es die richtigen sind. Noch dazu gibt dir das die Möglichkeit, ein bisschen Verantwortung für dein Sensibelchen, die mit den Jahren sehr drückend werden kann, an andere (Therapeuten) abzugeben. Du kannst mir glauben, das kann sehr hilfreich sein, insbesondere, da du ja an den Fähigkeiten deiner Tochter zu zweifeln scheinst (was übrigens ganz verständlich ist). Du selbst brauchst auch Sicherheit!

Zu deinen anderen Fragen: Auf die "Zahl", die du in einem so jungen Alter bei einem Test bekommst, würde ich nicht allzu viel geben, weil in diesem Alter noch Entwicklungsunterschiede eine große Rolle spielen können. Sicherlich liegt deine Tochter deutlich über'm Durchschnitt, aber wie weit, ob bei 120 oder 140, kannst du erst in einigen Jahren halbwegs zuverlässig feststellen, wenn sich die Entwicklung im Jahrgang ausgeglichen hat. Allerdings brauchst du häufig auch gar keine exakte "Zahl", um zu wissen, woran du bist. Dass sich der IQ "bis 25" noch ändert, habe ich noch niemals gehört. Die Standard-Tests sind stets auch nach Altersgruppen normiert, das heißt, es wird immer getestet, inwieweit du über dem Schnittwert deiner Altersgruppe liegst. Mit verschiedenen Tests kannst du auch verschiedene Werte rauskriegen, ganz abgesehen von der Tagesform. Der IQ ist leider kein Körpermaß wie die Schuhgröße, das sich offensichtlich mit dem Lineal messen lässt Es ist übrigens keine "Voraussetzung" für HB, früh lesen, schreiben etc. zu können. Manche können es, manche nicht (manche wollen es auch nicht).

Bleib mit der Lehrerin im Gespräch, damit in der Schule nicht erst Katastrophen passieren oder deine Tochter die Schule verweigert. (Lehrer schätzen es übrigens in solchen Fällen, wenn man sich in Therapie begibt. Die meisten sind dann viel besser ansprechbar für die ganz individuellen Probleme des Sprösslings.)

Ich hoffe, ich hab dir weitergeholfen.

Viele Grüße, senecio

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18. Oktober 2009 um 14:20
In Antwort auf xylina_12338526

Wovor angst?
tja,das meint ich eigentlich anders...
durch ihre vielen ängste(nicht vor der schule)sind wir ja erst auf ihre begabung gestossen!!!das war der grund für den iq-test!
sie hat panik vor allem neuen_/unbekannten.angst vor sachen die sie nicht kennt .sie macht sich zu allem zu viele gedanken.
z.b.war sie mit dem kiga bei der polizei und haben sich unter anderem künstliche bomben und sprengsätze angeschaut.so,alle kinder waren begeistert ,nur meine hat geschrieen und hatte so was von angst.sie war nicht mehr ansprechbar ,hat gezittert,war völlig verängstigt.nach langem nachfragen kam heraus,das sie sich vorstellte,wie alles hochging ,explodierte und in die luft ging.sie hatte todesangst!!!
das meinte ich mit ängsten,und sowas in der art wird auch in der schule passieren....
auf die schule hat sie sich gefreut....nur jetzt will sie keine hausaufgaben machen und ist sehr unkonzentriert,leicht ablenkbar und langweilig.....
habe mit lehrerin gesprochen und die meinte,das sie meine tochter noch nie lachen gesehen hat,geschweige denn lächelnd.
ausserdem würde sie nicht sagen und wäre sehr ernst!
ich dachte,die frau würde von nem anderen kind sprechen...
ganz ehrlich,ihrgentwie kann ichs net glauben,das mein mädchen hochbegabt sein soll,ich meine sie kann noch nicht lesen und schreiben,wie andere hochbegabte und auch sonst ist sie eher langsam.aber beim test da kam halt der iq von 136....heraus..

Hmmm..
...das habe ich jetzt noch nie so direkt gehört (bin aber jetzt auch kein Profi!). Ausschließlich an der Hochbegabung (wenn Du Dir da unsicher bist, kannst Du auch einen anderen Test nochmal machen lassen, je nach Test und Testtag können ja andere Ergebnisse kommen) liegen kann das ja eigentlich nicht....? Ich habe zwar auch Schüler, die z.B. auf Winnenden sehr sehr betroffen reagierten und auch sonst z.T. sensibler auf gewisse Dinge ansprechen, aber ob das vermehrt bei Hochbegabung auftritt, bin ich überfragt. Ich kann mir eher vorstellen, dass diese Kinder in gewissen Bereichen eine andere Reife aufweisen, bzw. einen anderen Zugang zu Sachverhalten (z.B. die tatsächliche Bedeutung von so etwas wie Bomben) besitzen können und dies Beklemmungen etc. auslösen kann. Denkst Du denn, dass diese "Ängste" auch ihr Verhalten in der Schule bedingen, oder dass es da noch weitere Vorfälle/Aspekte gibt? Hast Du da mit Deinem Mädel konkret schon mal darüber gesprochen?

Hinsichtlich unkonzentriert, abgelenkt etc, kann ich halt zu Hochbegabten v.a. sagen, dass sie eben leicht ein Problem zwischen der Diskrepanz "was mich interessiert" und "was ich machen soll" haben - ihre Interessengebiete verfolgen sie bis in unendliche Tiefen und wollen das dann auch weitergeben, behandeln - wenn das dann nicht die von ihnen erwartetet/gewünschte Aufmerksamkeit z.B. durch den Lehrer bekommt, kann es leicht zu Dämpfern (Unlusterlebnissen) kommen. Zusammen mit dem Erfahren, dass man aber viel Eifer auch in Sachen stecken sollte, die einen vielleicht nicht interessieren/einem nicht wichtig erscheinen, demotiviert und verärgert viele Kinder. Soviel kurz zu dem generellen Schul-Sachverhalt wie ich ihn kenne, immer wieder aus Gesprächen über die Vorgeschichte "meiner" Kids erfahre...

??

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18. Oktober 2009 um 16:15
In Antwort auf elyas_12182982

Hmmm..
...das habe ich jetzt noch nie so direkt gehört (bin aber jetzt auch kein Profi!). Ausschließlich an der Hochbegabung (wenn Du Dir da unsicher bist, kannst Du auch einen anderen Test nochmal machen lassen, je nach Test und Testtag können ja andere Ergebnisse kommen) liegen kann das ja eigentlich nicht....? Ich habe zwar auch Schüler, die z.B. auf Winnenden sehr sehr betroffen reagierten und auch sonst z.T. sensibler auf gewisse Dinge ansprechen, aber ob das vermehrt bei Hochbegabung auftritt, bin ich überfragt. Ich kann mir eher vorstellen, dass diese Kinder in gewissen Bereichen eine andere Reife aufweisen, bzw. einen anderen Zugang zu Sachverhalten (z.B. die tatsächliche Bedeutung von so etwas wie Bomben) besitzen können und dies Beklemmungen etc. auslösen kann. Denkst Du denn, dass diese "Ängste" auch ihr Verhalten in der Schule bedingen, oder dass es da noch weitere Vorfälle/Aspekte gibt? Hast Du da mit Deinem Mädel konkret schon mal darüber gesprochen?

Hinsichtlich unkonzentriert, abgelenkt etc, kann ich halt zu Hochbegabten v.a. sagen, dass sie eben leicht ein Problem zwischen der Diskrepanz "was mich interessiert" und "was ich machen soll" haben - ihre Interessengebiete verfolgen sie bis in unendliche Tiefen und wollen das dann auch weitergeben, behandeln - wenn das dann nicht die von ihnen erwartetet/gewünschte Aufmerksamkeit z.B. durch den Lehrer bekommt, kann es leicht zu Dämpfern (Unlusterlebnissen) kommen. Zusammen mit dem Erfahren, dass man aber viel Eifer auch in Sachen stecken sollte, die einen vielleicht nicht interessieren/einem nicht wichtig erscheinen, demotiviert und verärgert viele Kinder. Soviel kurz zu dem generellen Schul-Sachverhalt wie ich ihn kenne, immer wieder aus Gesprächen über die Vorgeschichte "meiner" Kids erfahre...

??

Hallo snapdragon22
ich danke dir,das du mir geantwortet hast.
ich glaube nicht ,das die ängste etwas mit der schulischen situation zu tun haben,ich denke eher,das ihr verhalten mit der schule andere hintergründe hat,die ich aber leider nicht weis!
kate ist einfach nicht so die grosse gefühlserzählerin und sie ist unberrechenbar.
unberrechenbar in dem zusammenhang,das sie in den gleichen situationen sehr extrem und anders reagiert.nie kannst du vorhersehen,was als nächstes geschieht.
das ist für mich schon sehr seltsam..
hausaufgaben macht sie mal so flott,das ich denke das gibts net und dann braucht sie wiederrum stunden,bis sie es geschafft hat.
mittlerweile setze ich ihr ein zeitlimit und wäre sie bis dann nicht fertig,wäre die konsequenz,das sie ohne ganze ha in die schule muss.
das wiederum ist für kate der weltuntergang.
bei ihr ist es folgendermassen:
sie interessiert sich für alles(über edelsteine und ihre heilende wirkung,über den tod und das leben danach,über
fremdsprachen,über ihren körper,über ausgrabungen u.s.w),aber nur eine zeitlang,dann wirds auf einmal uninteressant und das nächste thema kommt dran.also eher etwas oberflächlich!!!
ich hab die lehrerin vorgewarnt und wir haben ausgemacht erst mal abzuwarten.aber so richtig auskennen tut sie sich halt auch nicht,leider....

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18. Oktober 2009 um 16:28
In Antwort auf trine_11892408

Mein senf dazu...
Liebe TE,

eine hohe intellektuelle Begabung, wie sie bei deiner Tocher vermutlich vorliegt, ist KEINE (alleinige) Begründung von Todesängsten, die so weit gehen, dass das Alltagsleben darunter leidet. "War nicht mehr ansprechbar", "hat gezittert" - das ist auch für "Hochbegabte" nicht normal, und ihr müsst daran arbeiten, ganz unabhängig vom Intellekt.

Auch, dass sie in der Schule "sehr unkonzentriert, leicht ablenkbar" etc. ist, kann zwar an chronischer Langeweile wegen Unterforderung liegen, muss aber nicht. Schließlich gibt es sehr viele Menschen mit hohem IQ, die in keiner Weise auffällig werden. Es kann nur davor gewarnt werden, die hohe Begabung als Begründung für Auffälligkeiten zu benutzen, statt diesen auf den Grund zu gehen.

Ich würde euch raten, einen guten Psychologen zu suchen. Wo habt ihr testen lassen? Wendet euch nicht an eine Wald- und Wiesen-Praxis, sondern optimalerweise an Leute, die sich mit HB auskennen. (Falls du da gar keine Idee hast, kann ich dir vielleicht auch weiterhelfen.) Ich weiß aus unmittelbarer Erfahrung, dass solche Angstzustände sehr quälend werden können und nicht einfach von selbst verschwinden müssen. Fachleute können gut helfen, wenn es die richtigen sind. Noch dazu gibt dir das die Möglichkeit, ein bisschen Verantwortung für dein Sensibelchen, die mit den Jahren sehr drückend werden kann, an andere (Therapeuten) abzugeben. Du kannst mir glauben, das kann sehr hilfreich sein, insbesondere, da du ja an den Fähigkeiten deiner Tochter zu zweifeln scheinst (was übrigens ganz verständlich ist). Du selbst brauchst auch Sicherheit!

Zu deinen anderen Fragen: Auf die "Zahl", die du in einem so jungen Alter bei einem Test bekommst, würde ich nicht allzu viel geben, weil in diesem Alter noch Entwicklungsunterschiede eine große Rolle spielen können. Sicherlich liegt deine Tochter deutlich über'm Durchschnitt, aber wie weit, ob bei 120 oder 140, kannst du erst in einigen Jahren halbwegs zuverlässig feststellen, wenn sich die Entwicklung im Jahrgang ausgeglichen hat. Allerdings brauchst du häufig auch gar keine exakte "Zahl", um zu wissen, woran du bist. Dass sich der IQ "bis 25" noch ändert, habe ich noch niemals gehört. Die Standard-Tests sind stets auch nach Altersgruppen normiert, das heißt, es wird immer getestet, inwieweit du über dem Schnittwert deiner Altersgruppe liegst. Mit verschiedenen Tests kannst du auch verschiedene Werte rauskriegen, ganz abgesehen von der Tagesform. Der IQ ist leider kein Körpermaß wie die Schuhgröße, das sich offensichtlich mit dem Lineal messen lässt Es ist übrigens keine "Voraussetzung" für HB, früh lesen, schreiben etc. zu können. Manche können es, manche nicht (manche wollen es auch nicht).

Bleib mit der Lehrerin im Gespräch, damit in der Schule nicht erst Katastrophen passieren oder deine Tochter die Schule verweigert. (Lehrer schätzen es übrigens in solchen Fällen, wenn man sich in Therapie begibt. Die meisten sind dann viel besser ansprechbar für die ganz individuellen Probleme des Sprösslings.)

Ich hoffe, ich hab dir weitergeholfen.

Viele Grüße, senecio

Hallo seneco,
wir sind beim psychologen,der bringt uns aber ihrgentwie nicht weiter.
es wird alles auf die hochbegabung geschoben und darauf,das sie zuviel denkt!!!
getestet wurde kate vor einem halben jahr (nach 3 verschiedenen psychologischen beratungen).beim kinderarzt.dessen frau hat sich da wohl drauf spezialisiert und den test mit ihr gemacht.
und zwar handelt es sich um:
grundintelligenztest skala 1 (cft1)
dabei kam heraus:
wahrnehmungsumfang und-schnelligkeit:iq 136
schlussfolgerndes denken:iq 126
kannst du damit etwas anfangen?

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18. Oktober 2009 um 16:45

Hallo marcshagall,
danke füe deine antwort.kate musste zum test,da sie mit 3 jahren angst vor"wind" bekam.
sie hat es damals wirklich fertig gebracht und ist bei 30 grad im schatten,in völliger wintergarnitur(da kommt der wind nicht an meine haut)in den garten,aufs trampolin und nach ner stunde total verschwitzt und fertig wieder in die wohnung.
in den pool ging sie nur mit komplettem tauchanzug(der onkel hat in ihr geschenkt,ist tauchlehrer)
man kann nicht mit ihr diskutieren,ich meine dann immer ,ich hab eine pupertierende vor mir....
als baby hat sie die baby sprache einfach weggelassen und mit 2 konnte sie reden wie ich.
mit 2,5 jahren wollte sie in den englischkurs und mit 3 spielte sie monopoly.sie war schon immer anders,nur für mich total normal,hatte ja keinen vergleich!!!
ihr bester freund ist 11 und ihre feundinnen sind ihr manchmal zu kindisch .
der unterschied zu gleichaltrigen merkt man schon,aber zum glück macht ihr das nichts aus.
sie möchte auch nicht auffallen und macht sich vielleicht deswegen öfter mal dümmer,als sie ist.
lg lostjackate

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19. Oktober 2009 um 11:35
In Antwort auf xylina_12338526

Hallo seneco,
wir sind beim psychologen,der bringt uns aber ihrgentwie nicht weiter.
es wird alles auf die hochbegabung geschoben und darauf,das sie zuviel denkt!!!
getestet wurde kate vor einem halben jahr (nach 3 verschiedenen psychologischen beratungen).beim kinderarzt.dessen frau hat sich da wohl drauf spezialisiert und den test mit ihr gemacht.
und zwar handelt es sich um:
grundintelligenztest skala 1 (cft1)
dabei kam heraus:
wahrnehmungsumfang und-schnelligkeit:iq 136
schlussfolgerndes denken:iq 126
kannst du damit etwas anfangen?

Da kann ich eigentlich...
nur konkretisieren, was ich oben schon mal gesagt habe.

Die Werte weisen mindestens auf einen deutlichen Entwicklungsvorsprung deiner Tochter vor ihrer Altersklasse hin - nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Das ist aber kein Grund, überbordende Ängste oder auch Unkonzentriertheit unter Verweis auf ihre (mögliche, weil in diesem Alter noch nicht sicher diagnostizierbare) Hochbegabung zu "schieben". Noch mal: Auch sensible, grübelnde, intelligente Kinder müssen ihr Leben meistern, und Ängste bis zum "nicht mehr ansprechbar" sind da nicht förderlich! Auch intelligente Kinder müssen eine Schule besuchen (jedenfalls in Dtl.), und wer dauerhaft unkonzentriert arbeitet, wird sein Potenzial nicht umsetzen können. Intelligent wird dein Kind immer bleiben, an den Baustellen müsst ihr arbeiten, denn es liegen lange, lange Schuljahre vor ihr, die sie irgendwie schaffen muss - auch in einem Umfeld, das ihr nicht immer die optimale Ansprache bieten wird!

Psychologen, die einen Test bei der Frau irgendeines Kinderarztes (sorry) empfehlen, finde ich bedenklich, jedenfalls in dieser Frage nicht kompetent. Wendet euch an ein spezialisiertes Zentrum oder eine Praxis mit einschlägiger Erfahrung. (Wir haben das auch durch, und es hat allen Beteiligten sehr viel gebracht.) Teile mir doch mit, in welchem Bundesland/in der Nähe welcher größeren Stadt ihr wohnt, dann kann ich dir vielleicht jemanden nennen. (Wenn du es nicht öffentlich sagen möchtest, schreib mir eine PN.)

@snapdragon: Einen weiteren Test zu machen, bringt vorläufig überhaupt nichts (kostet höchstens Geld). Wie gesagt, dass die Tochter über'm Schnitt liegt, ist auch so klar; was soll die TE dann mit weiteren Zahlen? Arbeiten muss man an den anderen Problemen.

senecio

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19. Oktober 2009 um 18:53
In Antwort auf trine_11892408

Da kann ich eigentlich...
nur konkretisieren, was ich oben schon mal gesagt habe.

Die Werte weisen mindestens auf einen deutlichen Entwicklungsvorsprung deiner Tochter vor ihrer Altersklasse hin - nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Das ist aber kein Grund, überbordende Ängste oder auch Unkonzentriertheit unter Verweis auf ihre (mögliche, weil in diesem Alter noch nicht sicher diagnostizierbare) Hochbegabung zu "schieben". Noch mal: Auch sensible, grübelnde, intelligente Kinder müssen ihr Leben meistern, und Ängste bis zum "nicht mehr ansprechbar" sind da nicht förderlich! Auch intelligente Kinder müssen eine Schule besuchen (jedenfalls in Dtl.), und wer dauerhaft unkonzentriert arbeitet, wird sein Potenzial nicht umsetzen können. Intelligent wird dein Kind immer bleiben, an den Baustellen müsst ihr arbeiten, denn es liegen lange, lange Schuljahre vor ihr, die sie irgendwie schaffen muss - auch in einem Umfeld, das ihr nicht immer die optimale Ansprache bieten wird!

Psychologen, die einen Test bei der Frau irgendeines Kinderarztes (sorry) empfehlen, finde ich bedenklich, jedenfalls in dieser Frage nicht kompetent. Wendet euch an ein spezialisiertes Zentrum oder eine Praxis mit einschlägiger Erfahrung. (Wir haben das auch durch, und es hat allen Beteiligten sehr viel gebracht.) Teile mir doch mit, in welchem Bundesland/in der Nähe welcher größeren Stadt ihr wohnt, dann kann ich dir vielleicht jemanden nennen. (Wenn du es nicht öffentlich sagen möchtest, schreib mir eine PN.)

@snapdragon: Einen weiteren Test zu machen, bringt vorläufig überhaupt nichts (kostet höchstens Geld). Wie gesagt, dass die Tochter über'm Schnitt liegt, ist auch so klar; was soll die TE dann mit weiteren Zahlen? Arbeiten muss man an den anderen Problemen.

senecio

@ senecio
Hei, ich denke auch nicht, dass ein weiterer Test notwendig ist, nur wenn der erste "angezweifelt" wird (je nachdem, wo er eben gemacht wurde, schreibst Du ja selber), könnte es eine Möglichkeit sein, mehr Sicherheit zu gewinnen - das ist alles, was ich damit sagen wollte. Ich habe noch nie erlebt, dass so ein Testergebnis wirklich Zufall war! Gruß!

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22. Dezember 2010 um 22:27

Vielleicht einfach nur hochsensibel?
http://giftedkids.about.com/od/gifted101/a/overexcite.htm

habe selbst so eine tochter (8), die schlimme ängste hat/hatte und ich mir große sorgen machte. seit ich von den "overexcitabilities" gehört habe bin ich gelassener.... es ist vieles noch im normbereich, wo andere schon von "störung" sprechen.

alles gute
wombat

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