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Einschlafen bei 2jähriger Tochter

27. Januar 2004 um 22:01 Letzte Antwort: 29. Januar 2004 um 12:28

Hallo ihr Lieben,
ich frage, mich in letzter Zeit, ob ich die eingeschliffenen Gewohnheiten bei meiner Tochter noch "normalisiert" kriege.
Sie schläft in meinem Bett, mein Mann auf seiner Seite im Ehebett und ich auf einer Matraze neben dem Bett. Ich höre Euch schon sagen, selbst schuld. Aber als sie krank war, hat sich das so ergeben... Außerdem schläft sie immer sehr spät ein. Die letzten Wochen war sie vor um 22.30 Uhr nie eingeschlafen, einmal sogar erst um 24.00 Uhr. Mittagsschlaf macht sie nur im Kinderwagen, oder sie schläft im Auto ein. Kiwa. muß man auch schieben, bis sie eingeschlafen ist.
Sie kann einfach nicht abschalten. Zur Ruhe kommt sie nur durch aus dem Fenster gucken beim Autofahren, oder eben beim Gut-Zureden beim Mittagsschlaf im Kinderwagen. Aber abends hab ich noch keine "Abschalt-Methode" für sie gefunden. Singen, Bücher angucken etc. hat nichts gebracht.
Vielleicht hat einer von Euch ähnliches durch und hat einen Tipp für mich, wie ich das ganze ändern könnte.
Ein Schritt wäre sicher, sie früher zu wecken. Heute hat sie z.B. bis um 9 geschlafen. Allerdings steht sie auch manchmal trotzdem um halb 8 auf.
Ich bin kein Freund vom Schreien-Lassen gem. dem Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen."
Liebe Grüße
Linn

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28. Januar 2004 um 9:47

Hallo Linn
bei uns ist das auch so. Mein Sohn - auch fast 2- hat am Anfang schön in seinem Stubenwagen geschlafen. Dann, als er 5 Monate alt war, haben wir ihm ein ganz tolles Biobett gekauft (mit ölbehandeltem Holz), schönem Himmel etc., schmusiger Bettwäsche. Meinst du, er schläft darin auch nur eine Nacht? Nein. Ganz selten mal. Und wir haben ein schönes Einschlafritual. auch meistens spät- weil er tagsüber schläft und ich es nicht übers Herz bringe, ihn zu wecken- Wir legen eine schöne Kassette auf, Walmusik und dann schläft er im Arm ein. Anschließend kommt er in sein Bett, aber nur um dann so um 12 wieder aufzuwachen und um in unser Bett zu krabbeln.
Am Anfang habe ich auch ein schlechtes Gewissen gehabt und erzählen darf man das auch niemandem.
Aber weißt du was, jetzt akzeptiere ich das einfach. Anscheinend braucht er unsere Nähe auch nachts und im Prinzip ist er mit zwei auch noch sehr klein. Zweijährige Kinder sind doch noch empfindlich und vor einem Jahr war er ja auch noch ein Baby. Was ich damit sagen will, irgendwann wird er sicherlich in sein eigenes Bett ausziehen und bis dahin halt bei uns. Bei den Naturvölkern ist das schließlich auch so und die Kinder haben mindestens bis sie drei sind ganz engen Körperkontakt mit den Eltern- Tag und Nacht.
Das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" halte ich für faschistoid und es sollte meiner Meinung nach aus dem Buchhandel entfernt werden.
Vielleicht hilft es dir ein bisschen, daß es anderen Eltern so geht wie dir und wenn du die Nähe zu deinem Töchterchen schön findest, dann genieße diese intensive Zeit doch einfach.

Liebe Grüße

Kalani

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28. Januar 2004 um 10:56
In Antwort auf omid_12083546

Hallo Linn
bei uns ist das auch so. Mein Sohn - auch fast 2- hat am Anfang schön in seinem Stubenwagen geschlafen. Dann, als er 5 Monate alt war, haben wir ihm ein ganz tolles Biobett gekauft (mit ölbehandeltem Holz), schönem Himmel etc., schmusiger Bettwäsche. Meinst du, er schläft darin auch nur eine Nacht? Nein. Ganz selten mal. Und wir haben ein schönes Einschlafritual. auch meistens spät- weil er tagsüber schläft und ich es nicht übers Herz bringe, ihn zu wecken- Wir legen eine schöne Kassette auf, Walmusik und dann schläft er im Arm ein. Anschließend kommt er in sein Bett, aber nur um dann so um 12 wieder aufzuwachen und um in unser Bett zu krabbeln.
Am Anfang habe ich auch ein schlechtes Gewissen gehabt und erzählen darf man das auch niemandem.
Aber weißt du was, jetzt akzeptiere ich das einfach. Anscheinend braucht er unsere Nähe auch nachts und im Prinzip ist er mit zwei auch noch sehr klein. Zweijährige Kinder sind doch noch empfindlich und vor einem Jahr war er ja auch noch ein Baby. Was ich damit sagen will, irgendwann wird er sicherlich in sein eigenes Bett ausziehen und bis dahin halt bei uns. Bei den Naturvölkern ist das schließlich auch so und die Kinder haben mindestens bis sie drei sind ganz engen Körperkontakt mit den Eltern- Tag und Nacht.
Das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" halte ich für faschistoid und es sollte meiner Meinung nach aus dem Buchhandel entfernt werden.
Vielleicht hilft es dir ein bisschen, daß es anderen Eltern so geht wie dir und wenn du die Nähe zu deinem Töchterchen schön findest, dann genieße diese intensive Zeit doch einfach.

Liebe Grüße

Kalani

Das hilft tatsächlich
Hallo Kalani,
das ist wirklich schön, auch mal von anderen zu hören, daß es Euch ähnlich geht. Im Bekanntenkreis werden die Kinder ins Bett gelegt und schlafen dann ohne Probleme ein. Da hab ich mir echt schon Gedanken gemacht, was da bei uns falsch gelaufen ist. Ich finde die Nähe zu meiner Kleinen ja auch schön. Ich bin ja auch noch zu Hause mit ihr, bloß mein Mann ist manchmal etwas genervt, weil er ja morgens wieder früh raus muß.
Liebe Grüße
Linn

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28. Januar 2004 um 11:14

Hallo Robse,
hab ich ja schon geschrieben, daß er etwas angenervt ist. Ändern möchte ich das ganze ja schon irgendwie, aber natürlich auf die sanfte Tour, also nicht mit Schreien lassen.
Hast Du denn irgendwelche Tipps? Die Vorschläge von Temptress klingen ja schon mal einleuchtend unnd sind auf jeden Fall einen Versuch wert.
Linn

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28. Januar 2004 um 11:18

Danke
für die Tipps. werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.
Linn

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28. Januar 2004 um 13:32

Kein Protest
finde, es ist einfach ein Unterschied, ob ein Kind 2 oder 4 ist. Mit zwei sind es halt noch ganz kleine Herrschaften und mit 4 ist ja schon Kindergartenzeit, also ein ganz anderes Zeitalter. Eine Bekannte von mir hat ihre Tochter bis 3 in ihrem Bett schlafen lassen (auch auf 1,40), bis die Kleine dann von selbst gesagt hat, daß es ihr nun zu eng würde.

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29. Januar 2004 um 12:28

Mittagsschlaf ausfallen lassen
Hallo Linn,
an deiner Stelle würde ich zum Umgewöhnen erst mal den Mittagsschlaf ausfallen lassen, sie dann ganz regelmäßig um 18.30 Uhr in ihr Bettchen legen noch ein Paar Minuten summend anwesend bleiben, und dann gehen.
Wenn sie weint, 2 - 3 Minuten warten, kurz trösten, summend anwesend bleiben und gehen.
So hab ich das bei meinem Sohn gemacht, kein Buch mehr, kein Spielen mehr - kein Reden mehr. Nur sein Fläschchen hat er zum Einschlafen.
Er schlief nach ein Paar Tagen von 18.30 bis ca. 7 Uhr morgens durch - und meistens macht er einen Mittagsschlaf von 11 oder 11.30 bis ca. 13 Uhr.
Nach 14 Uhr laß ich ihn nicht mehr schlafen.
Viel Glück und viele Grüße
Manuela

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