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Einnässen tagsüber mit 9????

25. Juni 2011 um 12:32

Dies ist so ziemlich meine letzte Hoffnung die ich habe - vielleicht findet sich hier jemand der mir helfen kann?
Meine Tochter wird im August 9 Jahre alt und sie nässt ständig tagsüber ein - trocken war sie noch nie - dagegen schon mit 3 Jahren nachts!
Sie krümmt sich und presst alles zusammen und sagt sie müsse nicht wenn ich sie darauf anspreche. Aber 2 Sekunden später ist alles nass. Ich weiß nicht mehr was ich noch tun soll - ich kann echt nicht mehr.
Wenn sie mit anderen Kindern spielt und einnässt macht ihr das nix und sie spielt fröhlich weiter.
In der Schule wird sie sehr gehänselt und die Kids sagen sie stinke nach "Pisse".
Freunde hat sie eigentlich auch keine richtigen.
Wir haben echt schon alles ausprobiert:
Heilpraktiker, Homöopath, Psychologische Theratie 2 Jahre am Stück, Verabreichung Mictonetten/Mictonorm, dann waren wir in der Horst-Schmitt-Klinik in Wiesbaden zur Blasenspiegelung die nix ergab (hatten gedacht sie hätte einen Reflux), nun wurde auch noch Hochbegabung bei ihr festgestellt im Kinderneurlogischen Zentrum in Mainz und ADHS!!! Echt klasse wir haben alles was man sich nur wünschen kann - der Doc in Mainz sagte bei ADHS-Kindern sei das Einnässen eine häufige Begleiterscheinung und es würde durch die Verabreichung von Methylphenidat weggehen. Nun nehmen wir die Tabl. schon seit ca. 7 Monaten und es hat sich nix getan.
Sie ist ein Scheidungskind und sieht ihren Vater nur alle 4 Wochen da er so weit weg wohnt. Immer wenn er da war ist es unglaublich viel schlimmer mit der Blase. Aber die Pyschologin hat die Therapie letzten Monat beendet da sie meinte sie könne nicht weiter helfen.

Bitte gebt mir einen Rat - ich will und kann nicht mehr.

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19. August 2011 um 0:25

Ich kenn das
... wirklich sehr genau. Meine Tochter ist fast 9, hat bis vor 6 Monaten tagsüber immer eingenässt, nachts trocken seit dem kindergarten. Hochbegabt (teilweise... Mathe und Logik, Musik etc), eingeschult mit 5. Therapie und alle med. Untersuchungen haben nichts gebracht. Keine Rivalität, kein Scheidungskind. Ich habe ihr letztes Jahr dann Einlagen (mini von Tena) verpasst, weil in der 2/3. Klasse wird das übel. Obwohl ihre Klasse da echt lieb ist. Aber sie ist ein zartes Wesen, sensibel und rücksichtsvoll. Das macht es ihr nicht leichter. Kurzum: mach dir keine Vorwürfe, ich weiss, es ist die Hölle manchmal und ich hab mich auch oft gefragt: Das gibt es Kinder, die werden verprügelt und nässen nicht ein... was mache ich/wir falsch. WIE kann ich ihr bloss helfen. Auch Belohnen oder Strichliste etc hat nicht funktioniert. Irgendwann war es dann schleichend vorbei. Ich kann nicht mal mehr sagen, woran es lag. Aber sie kommt langsam in die präpubertäre Phase und hat mit viel Support gelernt, sich zu behaupten und ihre Bedürfnisse durchzusetzen (gut, manchmal ist es zum kotzen, wenn sie bockig ist, aber das pendelt sich schon ein). Das war wichtig. Bei uns half nur Coolness, viel Liebe und aktives Verständnis (in den Arm nehmen und aussprechen, was und wie sehr man sie liebt, damit sie kein Störfaktorgefühl kriegt/hat) und selber glücklich sein. Wenn ich unglücklich/gestresst bin, spürt sie das sofort und reagiert körperlich.
Aber vor allem: es geht vorbei. Und es gibt noch einige dieser Kinder, die das spät lernen. Es redet nur keiner drüber. Alle haben immer "meinerwarschonmit2jahrenkompl etttrocken" Kinder... wer's glaubt.
LG... und tief durchatmen.

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