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Einnässen tagsüber

1. Dezember 2004 um 21:03

Hallo,
habe ein Problem, dass mich langsam an den Rand des Nervenzusammenbruches treibt. Mein Sohn (wird in 4 Wochen 5 Jahre alt!), nässt tagsüber ein. Nachts ist er trocken, trägt keine Windeln. Medizinisch ist alles o. k., es gibt Zeiten, da ist er 7 Tage am Stück trocken, dann nässt er wieder permanent ein. Belohnungstaktiken habe ich auch schon ausprobiert, mittlerweile bekommt er an jedem trockenen Tag ein Buch, das sprengt natürlich auch meine Haushaltskasse. Wer hat ähnliche Erfahrungen? Wer kann mir Tipps geben?
Vielen Dank!

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2. Dezember 2004 um 8:44

Hallo,
für jeden Tag den er trocken ist ein Buch??? Das das die Haushaltskasse sprengt (und den Bücherschrank wann soll er die denn alle lesen??) ist klar. Belohnunssysteme find ich eigentlich immer gut, aber die Relationen müssen schon passen. Carolin bekam fü jede trockene Nacht einen Fingernagel mit Glitzernagelack bemalt (für sie war das das größte und als alle Finger voll waren ein Haarband). OK, da stehen Jungs nicht so drauf. Wie wäre es mit einem kleinen Plakat, für jeden trockenen Tag gibt es einen Aufkleber (Sterne, oder ähnliches), wenn er sagen wir mal 5 Stk. voll hat = Etappensieg, bekommt er zur Belohnung einen schönen Nachmittag mit Dir. Bei 10 Stk. eine "Kleinigkeit" und damit mein ich wirklich Kleinigkeit = Matchboxauto oder ähnliches.

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2. Dezember 2004 um 8:52

Tschuldigung
...aber das mit dem belohnen ist schwachsinn, denn mit der geste unterstellst du ihm ja, daß er es mit absicht macht....?

nein, kinder in dem alter können so ins spielen vertieft sein, daß sie es erstmal nicht merken aufs wc zu müssen. das ist alles.

setz ihn nicht unter druck bzw. deine maßnahmen schaden eher als das sie nützen.

gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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2. Dezember 2004 um 13:22

Loben unbedingt
wenn er trocken geblieben ist aber ein Geschenk, das halte ich doch für sehr fragwürdig.
Er ist Nachts trocken. Es ist also nicht gesundheitlicher Natur, was man zuerst prüfen müßte.
Um ihn dran zu gewöhnen, daß er rechtzeitig auf die Toilette geht würde ich vorübergehend jede Stunde einen Toilettengang veranlassen. Es ist ja schon in den beiden anderen Threats zum Ausdruck gekommen, das Pullerngehen wird mit Sicherheit verspielt. Also muß man dort ansetzen.
Prüfe doch einmal ob es psychologische Ursachen hat. Also Zeitweise seelische Belastungen. Da gibt es immermal eine Ursache zumal er ja zeitweise trocken ist.

LG

Teddy

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2. Dezember 2004 um 15:34

Vielleicht...
... gibt es auch für den Tag Klingelhosen ?

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2. Dezember 2004 um 15:57

Hallo Awasa,
Wir hatten dasselbe Problem auch, bis unser Großer in die Schule kam. An manchen Tagen war es schlimm, an anderen Tagen war die Unterhose auch mal nur feucht, aber ich war am Rande eines Nervenzusammenbruchs...
Aufwändige Belohnungstaktiken haben wir auch nicht mehr angewendet, weil es einfach keinen Effekt gezeigt hat, ganz abgesehen davon, dass er ja trocken bleiben konnte. Er hat am Ende dann Belohnungen sogar eingefordert, wenn er mal einen Tag nicht in die Hose gepieselt hatte.Aber als er dann Vorschulkind wurde, habe ich ihm auch gesagt, dass er von mir sicher keine Belohnung bekommt, wenn er normal auf die Toilette geht. Das ist eine Selbstverständlichkeit in diesem Alter.
Wir haben aber "Wochenpläne" gebastelt,auf denen er jeden trockenen Tag anmalen durfte (die nassen sind da einfach unter den Tisch gefallen), und bei einer kompletten Woche trocken gabs dann eine kleine Belohnung, die bei uns aber sehr selten fällig wurde, höchstens 2mal konnte ich da was ausgeben bei einem Jahr Kalender führen..., es hatte bei uns einfach keinen Erfolg, und wir alle wurden immer verzweifelter. Wer holt schon gerne sein Vorschulkind fast täglich mit Kindergartenersatzhose und einer Tüte mit nasser Kleidung ab?

Organische Ursachen lagen auch nicht vor, und als letzten Strohhalm haben wir uns an einen Homöopathen gewandt,
der ihn gründlich durchgecheckt hat und Nahrungsmittelunverträglichkeiten diagnostiziert hat. Wir haben dann ca. 2 Monate alle Lebensmittel weggelassen, die er nicht verträgt, und siehe da: Nach 3 Wochen war das Hosepieseln kein Problem mehr. Nachts sind wir erst bei einer 50/50-Trefferquote, aber da bin ich nach dieser Vorgeschichte auch schon zufrieden.
Das erstaunliche war, dass er weniger in die Hose gepieselt hat, wenn ich ihm sehr viel zu trinken gegeben habe.
Und seit er in die Schule gekommen ist, also seit einem guten Jahr, ist maximal 2 mal noch am Anfang was danebengegangen. Und es werden auch automatisch immer mehr trockene Nächte. Aber er reagiert gaaanz empfindlich auf Stress, und dann schwimmt das Bdett halt mal wieder 3 Nächte hintereinander. Ich habe zum Glück komplett wasserdichte Spannbettücher.
Erstaunlicherweise war meine Tochter mit dem 3. Geburtstag tags und nachts trocken, der jündgere Bruder ist auch seit dem 3. Geburtstag tagsüber und seit dem 4. Geburtstag auch nachts fast immer trocken, ähnlich ist es beim Jüngsten, der mit seinen 3,5 Jahren auch immer mehr trockenen Nächte hat.
Ich würde Dir empfehlen, Deinem Sohn mal ein paar Tage ganz viel zu trinken zu geben. Vielleicht braucht seine Blase einen starken Reiz. Ausserdem empfiehlt sich zumindest für Dich ein Kalender, in den Du schreibst, was an dem Tag los war und ob oder wie oft Dein Kleiner in die Hose gemacht hat. Schreib auch Sachen auf, die er gegessen hat, die ihn vielleicht besonders aufgeregt haben oder andere Aktivitäten. Frag ihn auch selber, wie er den Tag empfunden hat, Kinder leiden oft mehr unter "Kleinigkeiten" wie Kindergartenstreitigkeiten oder einem "Du bist blöd" vom Nachbarskind.
Vielleicht entdeckst Du so, was ihm Stress bereitet, und kannst dann etwas dagegenwirken.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

LG

Igelbaby

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2. Dezember 2004 um 18:38
In Antwort auf nona_12253863

Hallo Awasa,
Wir hatten dasselbe Problem auch, bis unser Großer in die Schule kam. An manchen Tagen war es schlimm, an anderen Tagen war die Unterhose auch mal nur feucht, aber ich war am Rande eines Nervenzusammenbruchs...
Aufwändige Belohnungstaktiken haben wir auch nicht mehr angewendet, weil es einfach keinen Effekt gezeigt hat, ganz abgesehen davon, dass er ja trocken bleiben konnte. Er hat am Ende dann Belohnungen sogar eingefordert, wenn er mal einen Tag nicht in die Hose gepieselt hatte.Aber als er dann Vorschulkind wurde, habe ich ihm auch gesagt, dass er von mir sicher keine Belohnung bekommt, wenn er normal auf die Toilette geht. Das ist eine Selbstverständlichkeit in diesem Alter.
Wir haben aber "Wochenpläne" gebastelt,auf denen er jeden trockenen Tag anmalen durfte (die nassen sind da einfach unter den Tisch gefallen), und bei einer kompletten Woche trocken gabs dann eine kleine Belohnung, die bei uns aber sehr selten fällig wurde, höchstens 2mal konnte ich da was ausgeben bei einem Jahr Kalender führen..., es hatte bei uns einfach keinen Erfolg, und wir alle wurden immer verzweifelter. Wer holt schon gerne sein Vorschulkind fast täglich mit Kindergartenersatzhose und einer Tüte mit nasser Kleidung ab?

Organische Ursachen lagen auch nicht vor, und als letzten Strohhalm haben wir uns an einen Homöopathen gewandt,
der ihn gründlich durchgecheckt hat und Nahrungsmittelunverträglichkeiten diagnostiziert hat. Wir haben dann ca. 2 Monate alle Lebensmittel weggelassen, die er nicht verträgt, und siehe da: Nach 3 Wochen war das Hosepieseln kein Problem mehr. Nachts sind wir erst bei einer 50/50-Trefferquote, aber da bin ich nach dieser Vorgeschichte auch schon zufrieden.
Das erstaunliche war, dass er weniger in die Hose gepieselt hat, wenn ich ihm sehr viel zu trinken gegeben habe.
Und seit er in die Schule gekommen ist, also seit einem guten Jahr, ist maximal 2 mal noch am Anfang was danebengegangen. Und es werden auch automatisch immer mehr trockene Nächte. Aber er reagiert gaaanz empfindlich auf Stress, und dann schwimmt das Bdett halt mal wieder 3 Nächte hintereinander. Ich habe zum Glück komplett wasserdichte Spannbettücher.
Erstaunlicherweise war meine Tochter mit dem 3. Geburtstag tags und nachts trocken, der jündgere Bruder ist auch seit dem 3. Geburtstag tagsüber und seit dem 4. Geburtstag auch nachts fast immer trocken, ähnlich ist es beim Jüngsten, der mit seinen 3,5 Jahren auch immer mehr trockenen Nächte hat.
Ich würde Dir empfehlen, Deinem Sohn mal ein paar Tage ganz viel zu trinken zu geben. Vielleicht braucht seine Blase einen starken Reiz. Ausserdem empfiehlt sich zumindest für Dich ein Kalender, in den Du schreibst, was an dem Tag los war und ob oder wie oft Dein Kleiner in die Hose gemacht hat. Schreib auch Sachen auf, die er gegessen hat, die ihn vielleicht besonders aufgeregt haben oder andere Aktivitäten. Frag ihn auch selber, wie er den Tag empfunden hat, Kinder leiden oft mehr unter "Kleinigkeiten" wie Kindergartenstreitigkeiten oder einem "Du bist blöd" vom Nachbarskind.
Vielleicht entdeckst Du so, was ihm Stress bereitet, und kannst dann etwas dagegenwirken.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

LG

Igelbaby

Danke für die Tipps
Hallo Igelbaby,
vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar! Ich werde auf jeden Fall die Sache mit dem Kalender machen,das scheint mir sehr sinnvoll. Der Tipp mit dem Homöopathen ist auch sehr gut, da kann man die Sache nochmal von einer anderen Seite "beleuchten". Also wie gesagt, lieben Dank nochmal, vielleicht kann ich ja bald von Erfolgen berichten.
LG
awasa
P.S. Ich nehme das erste Mal an so einem Forum teil, und es tut unheimlich gut, zu wissen, dass andere Kinder auch solche Probleme haben. Die Resonanz hat mich echt umgehauen!!!

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2. Dezember 2004 um 18:41
In Antwort auf donnalitchen

Vielleicht...
... gibt es auch für den Tag Klingelhosen ?

Was'n das?
Hallo Donnalittchen, Klingelhosen kenne ich nicht. Ich kann mir zwar ungefähr vorstellen, was Du meinst, aber kannst Du mir das mal genau erklären?
Übrigens vielen Dank für Deinen Beitrag, bin positiv überrascht, wieviele Mütter ein ähnliches Problem zu haben scheinen...
LG awasa

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2. Dezember 2004 um 18:45
In Antwort auf jonny_12159999

Loben unbedingt
wenn er trocken geblieben ist aber ein Geschenk, das halte ich doch für sehr fragwürdig.
Er ist Nachts trocken. Es ist also nicht gesundheitlicher Natur, was man zuerst prüfen müßte.
Um ihn dran zu gewöhnen, daß er rechtzeitig auf die Toilette geht würde ich vorübergehend jede Stunde einen Toilettengang veranlassen. Es ist ja schon in den beiden anderen Threats zum Ausdruck gekommen, das Pullerngehen wird mit Sicherheit verspielt. Also muß man dort ansetzen.
Prüfe doch einmal ob es psychologische Ursachen hat. Also Zeitweise seelische Belastungen. Da gibt es immermal eine Ursache zumal er ja zeitweise trocken ist.

LG

Teddy

Wird gemacht
Hallo Teddy,
natürlich wird mein Sohn gelobt, wenn er trocken ist. Und er ist dann auch unheimlich stolz. Ich denke schon, dass es etwas mit Belastungen seelischer Art zu tun hat. Allerdings wollte mein Kinderarzt bei der U9 davon nichts hören.
Den Belohnungstripp haben mir übrigens mehrere Psychologen (unabhängig voneinander) empfohlen...
LG awasa

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2. Dezember 2004 um 18:48
In Antwort auf lilia_12629207

Tschuldigung
...aber das mit dem belohnen ist schwachsinn, denn mit der geste unterstellst du ihm ja, daß er es mit absicht macht....?

nein, kinder in dem alter können so ins spielen vertieft sein, daß sie es erstmal nicht merken aufs wc zu müssen. das ist alles.

setz ihn nicht unter druck bzw. deine maßnahmen schaden eher als das sie nützen.

gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

Jaja
Hallo nemesis,
wie gesagt, die Belohnungsgeschichte entstandauf Anraten der Psychologen. Angefangen hatte es mit Triple P, dann einer Kinderpsychologin in der Kur und irgendwie ist das Ganze dann bei mir ausgeartet. Ich höre ja auch damit auf, o.k.?
LG awasa

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2. Dezember 2004 um 19:07
In Antwort auf tausendschoen

Hallo,
für jeden Tag den er trocken ist ein Buch??? Das das die Haushaltskasse sprengt (und den Bücherschrank wann soll er die denn alle lesen??) ist klar. Belohnunssysteme find ich eigentlich immer gut, aber die Relationen müssen schon passen. Carolin bekam fü jede trockene Nacht einen Fingernagel mit Glitzernagelack bemalt (für sie war das das größte und als alle Finger voll waren ein Haarband). OK, da stehen Jungs nicht so drauf. Wie wäre es mit einem kleinen Plakat, für jeden trockenen Tag gibt es einen Aufkleber (Sterne, oder ähnliches), wenn er sagen wir mal 5 Stk. voll hat = Etappensieg, bekommt er zur Belohnung einen schönen Nachmittag mit Dir. Bei 10 Stk. eine "Kleinigkeit" und damit mein ich wirklich Kleinigkeit = Matchboxauto oder ähnliches.

Sag' das mal nicht...
Hallo tausendschoen,
mein Sohn würde sich auch über Glitzernagellack freuen...
Ich weiss ja selber, dass ich es irgendwann übertrieben habe. Ist schon klar. Sterne haben wir ganz am Anfang gesammelt (nach Triple P), das hat irgendwie überhaupt nicht funktioniert, sodass die Trainerin sagte, wir müssten die Belohnung steigern. So nahm halt das Elend seinen Lauf. Aber mittlerweile glaube ich auch, dass es mit oder ohne Belohnung gleich schlecht oder gut klappt. Er weiss schon, dass es demnächst keine tägliche Belohnung mehr gibt, sondern nach mehreren trockenen Tagen eine grosse (z.B. Schwimmbad). Bin mal gespannt, wie es dann klappt.
Auf jeden Fall vielen Dank für Deine Antwort, LG awasa

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2. Dezember 2004 um 19:38
In Antwort auf clara_11911713

Was'n das?
Hallo Donnalittchen, Klingelhosen kenne ich nicht. Ich kann mir zwar ungefähr vorstellen, was Du meinst, aber kannst Du mir das mal genau erklären?
Übrigens vielen Dank für Deinen Beitrag, bin positiv überrascht, wieviele Mütter ein ähnliches Problem zu haben scheinen...
LG awasa

Is`n Maschin
Sei gegrüßt, Awasa. Also, wie Klingelhosen technisch genau funktionieren, kann ich auch nicht erklären. Aber es geht wohl drum, dass Bettnässer schon nach einigen Tropfen durch einen lauten Ton geweckt werden. Stelle mir vor, wie im Kaufhaus die Sirene angeht ... Vielleicht war meine Idee doch nicht so gut. Glücklicherweise hatte ich mit meinen Kindern dieses Problem nicht (dafür aber andere ...).
Aber ehrlich gesagt: So richtig kann ich mir nicht vorstellen, dass Belohnen (wie auch Bestrafen) etwas bringt. Vielleicht solltest Du ihn doch in festen Zeitabständen (mit relativ kurzen beginnend, allmählich könnten sie länger werden) aufs Klo schicken. Und in nicht allzu langer Zukunft wird vielleicht bei ihm die Scham dann auch so groß, dass er dazu bewegt wird, sich selber besser zu kontrollieren...

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3. Dezember 2004 um 8:48
In Antwort auf clara_11911713

Jaja
Hallo nemesis,
wie gesagt, die Belohnungsgeschichte entstandauf Anraten der Psychologen. Angefangen hatte es mit Triple P, dann einer Kinderpsychologin in der Kur und irgendwie ist das Ganze dann bei mir ausgeartet. Ich höre ja auch damit auf, o.k.?
LG awasa

Hab ich befürchtet
...daß dies ein "intelligenter" rat eines psychologen war ! nach meiner erfahrung haben aber die meisten keinen blassen schimmer.....sonst hätten wir an den schulen auch weniger probleme. bei uns zum glück vergangenheit.

gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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13. Dezember 2004 um 15:23

Einnässen tagsüber - begann ab dem Kindergarten
Hallo,
mein Sohn (jetzt fast 4 Jahre) geht seit dem Sommer in den Kindergarten (1/2-Tags). Er war letztes Jahr im Sommer von einem auf den anderen Tag sauber, sowohl tagsüber als auch nachts. Das war total super. Jetzt geht er seit dem 01.06. diesen Jahres in den Kindergarten und wurde mit dem einnässen immer mehr. Anfangs nur einmal pro Wochen, dann auf einmal täglich im Kindergarten und jetzt auch zu Hause. Ich wechsle fast täglich bis zu 5 manchmal auch 6-7 mal die Hosen. Nachts ist er noch trocken, es sei denn er träumt schon mal schlecht oder hat wirklich nachts sehr viel zu verarbeiten. Das nächtliche Einnässen ist aber nicht regelmäßig und kommt sehr selten vor. Meist wird er noch rechtzeitg wach und ruft mich um aufs Klo zu gehen. Tagsüber verzweifele ich manchmal schon fast. Von allen Seiten bekommt man gute Ratschläge, man probiert alles aus aber richtig helfen tut eigentlich auf Dauer nix. Ich zweifle schon manchmal an mir selbst, ob ich einfach zu viel von ihm abverlange. Aber wenn ich ja nicht wüsste dass er nicht könnte. Er hat ja selbst bei 2 Tröpfchen sofort Bescheid gesagt, dass er aufs Klo muss. Jetzt steht er da und kneift die Beine zusammen, verdrängt, dass er muss, Spielen oder andere Sachen sind einfach wichtiger als Pieseln auf dem Klo. Wenn ich ihn dann frage ob er mal muss, sagt er NEIN und fünf Minuten später ist die Hose klatschnass. Setze ich ihn aber aufs Klo schreit er alles zusammen und verkneift sich das pieseln verkrampft. Also das auf das Klosetzen half auch nix. Wenn die Hose nass ist, ziehe ich sie ohne Komentar und Schimpfen aus und neue Sachen an. Im Kindergarten haben wir jetzt vereinbart, dass wenn die Kinder nach draussen gehen, er vorher aufs Klo geht und es geht einigermassen gut. Die Erzieherinnen sehen halt auch nicht immer dass die Hose schon nass ist. Wir haben auch ein Belohnungsprogramm, jedesmal wenn er auf dem Klo war und die Hose noch trocken ist, darf er sich für sein Büchlein einen kleinen Aufkleber aussuchen und einkleben, aber es fruchtet auch nicht immer. Laut meinem Kinderartz soll ich Geduld haben, das vergeht von alleine wieder und ich soll keinen Druck ausüben. Das ist aber bei so viel Wäsche nicht so einfach, da kann einem schon mal der Geduldsfaden platzen. Alle Tips sagen sich so leicht. Unsere Tochter ist nur ein Jahr jünger als der Sohn, die ist seit dem Sommer jetzt auch trocken und sie zieht ihn natürlich auf, wenn seine Hose wieder mal nass war. Mein Sohn ist im ganzen Wesen sehr sensibel.
Es gibt mir nur den Trost, dass auch andere Mütter dieses Problem haben und ich dachte schon ich müsste an mir zweifeln und wäre keine gute Mutter. Denn man versucht ja schließlich alles um dem Kind irgendwie zu helfen und es wieder richtig zu lieten, doch was ist wirklich das Richtige? Ich bin gespannt wie lange das noch geht bei uns.

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14. Dezember 2004 um 19:55
In Antwort auf ferun_12965219

Einnässen tagsüber - begann ab dem Kindergarten
Hallo,
mein Sohn (jetzt fast 4 Jahre) geht seit dem Sommer in den Kindergarten (1/2-Tags). Er war letztes Jahr im Sommer von einem auf den anderen Tag sauber, sowohl tagsüber als auch nachts. Das war total super. Jetzt geht er seit dem 01.06. diesen Jahres in den Kindergarten und wurde mit dem einnässen immer mehr. Anfangs nur einmal pro Wochen, dann auf einmal täglich im Kindergarten und jetzt auch zu Hause. Ich wechsle fast täglich bis zu 5 manchmal auch 6-7 mal die Hosen. Nachts ist er noch trocken, es sei denn er träumt schon mal schlecht oder hat wirklich nachts sehr viel zu verarbeiten. Das nächtliche Einnässen ist aber nicht regelmäßig und kommt sehr selten vor. Meist wird er noch rechtzeitg wach und ruft mich um aufs Klo zu gehen. Tagsüber verzweifele ich manchmal schon fast. Von allen Seiten bekommt man gute Ratschläge, man probiert alles aus aber richtig helfen tut eigentlich auf Dauer nix. Ich zweifle schon manchmal an mir selbst, ob ich einfach zu viel von ihm abverlange. Aber wenn ich ja nicht wüsste dass er nicht könnte. Er hat ja selbst bei 2 Tröpfchen sofort Bescheid gesagt, dass er aufs Klo muss. Jetzt steht er da und kneift die Beine zusammen, verdrängt, dass er muss, Spielen oder andere Sachen sind einfach wichtiger als Pieseln auf dem Klo. Wenn ich ihn dann frage ob er mal muss, sagt er NEIN und fünf Minuten später ist die Hose klatschnass. Setze ich ihn aber aufs Klo schreit er alles zusammen und verkneift sich das pieseln verkrampft. Also das auf das Klosetzen half auch nix. Wenn die Hose nass ist, ziehe ich sie ohne Komentar und Schimpfen aus und neue Sachen an. Im Kindergarten haben wir jetzt vereinbart, dass wenn die Kinder nach draussen gehen, er vorher aufs Klo geht und es geht einigermassen gut. Die Erzieherinnen sehen halt auch nicht immer dass die Hose schon nass ist. Wir haben auch ein Belohnungsprogramm, jedesmal wenn er auf dem Klo war und die Hose noch trocken ist, darf er sich für sein Büchlein einen kleinen Aufkleber aussuchen und einkleben, aber es fruchtet auch nicht immer. Laut meinem Kinderartz soll ich Geduld haben, das vergeht von alleine wieder und ich soll keinen Druck ausüben. Das ist aber bei so viel Wäsche nicht so einfach, da kann einem schon mal der Geduldsfaden platzen. Alle Tips sagen sich so leicht. Unsere Tochter ist nur ein Jahr jünger als der Sohn, die ist seit dem Sommer jetzt auch trocken und sie zieht ihn natürlich auf, wenn seine Hose wieder mal nass war. Mein Sohn ist im ganzen Wesen sehr sensibel.
Es gibt mir nur den Trost, dass auch andere Mütter dieses Problem haben und ich dachte schon ich müsste an mir zweifeln und wäre keine gute Mutter. Denn man versucht ja schließlich alles um dem Kind irgendwie zu helfen und es wieder richtig zu lieten, doch was ist wirklich das Richtige? Ich bin gespannt wie lange das noch geht bei uns.

Du bist nicht allein...
Hallo dodolino313, ich kann Dich gut verstehen, mit platzt angesichts der Wäscheberge auch manchmal der Kragen. Da kann man nur froh sein, dass beim Aldi gutes Waschpulver so günstig ist.
Lieben Gruss awasa

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6. Januar 2010 um 18:41
In Antwort auf clara_11911713

Du bist nicht allein...
Hallo dodolino313, ich kann Dich gut verstehen, mit platzt angesichts der Wäscheberge auch manchmal der Kragen. Da kann man nur froh sein, dass beim Aldi gutes Waschpulver so günstig ist.
Lieben Gruss awasa

Ständiges einnässen am Tag
Hallo, endlich habe ich mich auch angemeldet und kann über meine Probleme sprechen! Ich habe fast genau das gleiche Problem. Mein Sohn ist 4 1/2 Jahre und macht am Tag öfter in die Hose. Das witzige ist, das er zu Hause weitestgehens trocken ist. Im Kindergarten ist es eine Katastrophe!! Zwei drei Beutel sind nichts! Vielleicht ist er faul, oder er verspielt sich, ich weiß es einfach. Mittlerweile steht er wahrscheinlich auch unter Druck und dann geht es halt daneben. Über Weihnachten hier zu Hause alles supi, da war vielleicht mal ein Tropfen in der Hose, aber darüber lache ich. Mich nervt zwar auch die Wäsche aber noch mehr beschäftigt mich, das er bestimmt irgendwann geärgert wird und der Druck noch größer wird. Nachts trägt er noch eine Windel. Er geht um 18 Uhr schlafen und schläft ohne ein pips bis morgens durch. Damit kann ich leben. Wir haben auch schon alles ausprobiert. Kinderurologie, Belohnungen und jetzt sind wir mit ihm bei einem Homöopathen, der aber leider auch nicht wirklich helfen kann! Ich glaube wir sind alle in Sachen èinpischern`am ende. Und wenn ich höre, ihr braucht Zeit und das wird schon, das mag ja vielleicht stimmen aber trotzdem sitzte ich oft hier und bin verzweifelt und könnte heulen!! Man Zweifelt auch an sich selbst, hat man was falsch gemacht??? schön ist es auf jeden Fall zu hören, das viele Mütter das gleiche Problem haben und das man nicht allein ist. Und irgendwann ist doch jedes Kind trocken geworden, oder? Für Ratschläge oder auch Kritik bin ich jederzeit offen!
Vielen Dank im voraus, würde mich über Antworten freuen, bis dahin Leo2205

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18. Januar 2010 um 14:13
In Antwort auf kinge_12270917

Ständiges einnässen am Tag
Hallo, endlich habe ich mich auch angemeldet und kann über meine Probleme sprechen! Ich habe fast genau das gleiche Problem. Mein Sohn ist 4 1/2 Jahre und macht am Tag öfter in die Hose. Das witzige ist, das er zu Hause weitestgehens trocken ist. Im Kindergarten ist es eine Katastrophe!! Zwei drei Beutel sind nichts! Vielleicht ist er faul, oder er verspielt sich, ich weiß es einfach. Mittlerweile steht er wahrscheinlich auch unter Druck und dann geht es halt daneben. Über Weihnachten hier zu Hause alles supi, da war vielleicht mal ein Tropfen in der Hose, aber darüber lache ich. Mich nervt zwar auch die Wäsche aber noch mehr beschäftigt mich, das er bestimmt irgendwann geärgert wird und der Druck noch größer wird. Nachts trägt er noch eine Windel. Er geht um 18 Uhr schlafen und schläft ohne ein pips bis morgens durch. Damit kann ich leben. Wir haben auch schon alles ausprobiert. Kinderurologie, Belohnungen und jetzt sind wir mit ihm bei einem Homöopathen, der aber leider auch nicht wirklich helfen kann! Ich glaube wir sind alle in Sachen èinpischern`am ende. Und wenn ich höre, ihr braucht Zeit und das wird schon, das mag ja vielleicht stimmen aber trotzdem sitzte ich oft hier und bin verzweifelt und könnte heulen!! Man Zweifelt auch an sich selbst, hat man was falsch gemacht??? schön ist es auf jeden Fall zu hören, das viele Mütter das gleiche Problem haben und das man nicht allein ist. Und irgendwann ist doch jedes Kind trocken geworden, oder? Für Ratschläge oder auch Kritik bin ich jederzeit offen!
Vielen Dank im voraus, würde mich über Antworten freuen, bis dahin Leo2205

Nicht verzweifeln!!!!
Hallo,

war gerade im Net unterwegs und suchte Tips für das "erste sauber werden", ( mein Sohnemann ist 2 J.) und stieß auf diese Seite!!!
Zu erst einmal, bitte nicht verzweifeln!!!! Klar sagt sich das leicht und es kann sehr, sehr nervenaufreibend sein!
Jedes Kind wird früher oder später ganz sauber. Ich selbst habe das als Erzieherin schon ganz oft miterlebt, viele Kinder bekommen einen Rückfall, besonders gefährdet sind Kinder die "früh" sauber wurden. ( mit 1 od. 2 Jahren). Gerade dann, wenn sich etwas neues um-oder einstellt. Es muss noch nicht einmal etwas sein, das wir Erwachsene bemerken. Kinder sind so zart und brauchen ihre Regelmäßigkeit, die kleinste Veränderung kann schon der Auslöser sein!
Was wichtig ist, bitte, bitte kein Druck auf das Kind ausüben. Je aufgeregter und hippeliger die Eltern sind, umso mehr legt sich das auf das Kind ab. Versuchen Ruhe zu bewahren.
Das mit den Belohnungen, finde ich keine schlechte Idee, sie sollten nur nicht überhand nehmen und ins Geld gehen, das mit den Aufklebern finde ich toll, so machen wir es in der Kita auch. Jedes "Sauberwerdkind" hat im Waschraum sein Herz aus Tonkarton aufgehängt bekommen, für jeden "trockenen" Kitatag, darf es sich einen Aufkleber aussuchen und aufkleben. Sie sind dann so stolz, zumal es auch die anderen sehen können!!! Hier lacht keiner, wenn was daneben geht!
Es liegt auch mit an den Erzieherinnen in eurer Kita, oft werden die Größeren nicht mehr so gelobt wie die Kleinen. Am besten mal mit der Gruppenleitung sprechen, welche Möglichkeiten es in der Gruppe gibt. Erzieher und Eltern müssen miteinander arbeiten, sonst hilft alles weniger!!!
Überlege, ob es eine Veränderung gab in eurem Umfeld. Zu Hause, Kita, Großeltern, Freundeskreis, etc. Ist es vielleicht eine "Trotzreaktion" auf etwas? Verspielt er sich zu sehr? Macht ein Klospiel daraus!
Es gibt viele Möglichkeiten...
Ich drücke Dir die Daumen, das ihr bald eine Lösung findet.
Bin offen für weitere Fragen
Gaaaanz liebe Grüße Sandra

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11. März 2010 um 12:09

Einnässen tagsüber
Ich bin so froh zu lesen, dass andere auch das Problem haben. Meine Tochter ist nun 5 und ich habe auch schon Sämtliches durch. Mit 3 war sie schon streckenweise trocken und als es dann wieder anfing, also ich rede von tagsüber einnässen, meinte sie trocken zu mir: Aber du hast doch eine Waschmaschine und kannst das waschen. Heute, 2 Jahre später, nach Ignorieren, allen möglichen Ansätzen von Belohnungsritualen auch von seiten der Erzieher bin ich auf Hömöopathie gekommen (habe die vom Urologen verschriebenen Spasmolytica nicht gegeben, wegen der Nebenwirkungen und den Psychologentermin abgesagt, weil das nicht mein Ding ist und sie ja noch ein Kind und eine Kiste ja jeder mit seinem Kind: ich WILL dass sie erwachsen wird und ich habe die Schnauze voll von der Einpickelei und der vielen Wäsche!!!!!!!). Da dachte ich jetzt gehe ich ihren ganzen Charakter an, weil zu Hause hat sie streckenweise echt heftige Trotzanfälle (wirft alles um sich, schlägt die Türen wegen Kleinigkeiten) und im Kindergarten macht sie oft ein "Auf-Kleines-Kind". Also nun nimmt sie anstatt der Kapseln vom Arzt (das hat sie ja mitbekommen) hömöo. Kügelchen. Da sagt sie doch heute zu mir als ich sah, dass sie wieder mal ein wenig eingepullert hat: Aber Mama so schnell können die Tabletten auch nicht wirken!!!!!
Da doofe ist halt, dass man sich im Kiga echt schämt und die Erzieher/innen auch am Ende ihrers Lateins sind trotz Berufserfahrung und echten Bemühungen und fragen sich dann schon auch aus Neugierde: Was ist das???? Ich frage mich das ja auch!!!
Naja ... ansonsten ist ja meine Tochter echt süß und es ist alles ok aber da fragt man sich dann schon. Manche sagen: toll die hat einen starken Charakter. Aber man könnte auch sagen ... man hat die einen Schuß.
Mein Schwager (zwei erwachsene Töchter) würde sagen: Wenn sie ihren ersten Freund im Bett hat ist das vorbei.
Also Geduld und Humor und Liebe ist der beste Ratgeber !!!!!!
Bin nur froh dass wir nicht die Einzigen sind!!!!!!

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26. April 2010 um 22:01

Einnässen tagsüber
Hallo, bin das erst mal hier. Habe eure Beiträge zum "Einnssen Tagsüber" gelesen, da wir das gleich Problem haben. Unser Sohn ist mittlerweile 5, war ab 22 Monate tagsübe und ab 3 nachts komplett trocken. Seit ca. 1 Jahr nässt er tagsüber wieder ein. Nachts nur, wenn er krank wird oder wenn er sehr viele Eindrücke verarbeiten muss. Er ist ein total liebes, sehr sensibles Kind. Aber dieses ständige einnässen kann einen schon nerven. Wir haben auch schon viel versucht, Belohnungs-Technik, Ignorieren, Verständnis, wir haben aber auch schon geschimpft - nix hilft. Wir sind mit unserem Latein echt am Ende. Es vergeht fast kein Tag, an dem wir keine Tüte aus der Kita mit heim nehmen müssen. Keine Ahnung, woran das liegt (wir haben schon etliche Gespräche mit den Erzieherinnen geführt und versch. Taktiken angewandt - z.B. dass er sein Spielzeug einer Erziherinn geben darf, die darauf aufpasst, während er auf Toilette geht; seit Neuestem gibt es "Ampeln" an den Klo-Türen, damit die Kids nicht mehr gestört werden, wenn Sie auf Toilette gehen, unser Sohn mag es nicht, wenn da andere Kinder einfach die Tür auf machen und rein schauen, wenn die Ampel rot ist, darf keiner die Tür öffnen - hat alles leider nur ein paar Tage funktioniert). Ich hoffe echt, dass diese Phase bald vorbei ist. Viele Grüße...
P.S.: Falls jemand einen Tipp hat, was wir noch probieren könnten oder ein gutes Buch kennt, ich bin für jeden Rat dankbar.

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20. Mai 2010 um 11:06

Mein Kind ist fast 8 Jahre u. Nässt Tagsüber ein
Hallo...
Ich habe 2 Kinder und die Große Nässt auch Tagsüber ein ...ich hab schon viel mitgemacht und weiß jetz kein Rat mehr ich bin mit ihr in Psychol. betreuung und jetz vor kurzen war ich mit ihr 6 Wochen zur Kur. Da Lief alles gut und hat in den 6 Wochen nur 2 mal in die Hose gemacht ...
seitdem wir wieder zuhause sind fängt sie wieder an ...ich habe gehört das eine akupunktur helfen soll ...ich werde es mal so Probieren ...oder hast du vierleicht noch ein anderen Rat für mich???

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19. Juni 2010 um 19:24
In Antwort auf michal_11955936

Mein Kind ist fast 8 Jahre u. Nässt Tagsüber ein
Hallo...
Ich habe 2 Kinder und die Große Nässt auch Tagsüber ein ...ich hab schon viel mitgemacht und weiß jetz kein Rat mehr ich bin mit ihr in Psychol. betreuung und jetz vor kurzen war ich mit ihr 6 Wochen zur Kur. Da Lief alles gut und hat in den 6 Wochen nur 2 mal in die Hose gemacht ...
seitdem wir wieder zuhause sind fängt sie wieder an ...ich habe gehört das eine akupunktur helfen soll ...ich werde es mal so Probieren ...oder hast du vierleicht noch ein anderen Rat für mich???

Achtjähriger sohn nässt auch täglich ein
hallo, habe deinen beitrag gelesen, vielliecht hast du lust zu mailen igiminski@aol.com
habe ähnliches problem, bin auch am ende, würde mich über austausch freuen

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24. Juni 2010 um 8:41
In Antwort auf iantha_12253915

Achtjähriger sohn nässt auch täglich ein
hallo, habe deinen beitrag gelesen, vielliecht hast du lust zu mailen igiminski@aol.com
habe ähnliches problem, bin auch am ende, würde mich über austausch freuen

Einnässen tagsüber
Hallo,

kenne das auch von meinem Sohn mit 8 Jahren, allerdings muß ich dazu sagen, daß es bei ihm psychische Ursachen hat. Mein Sohn muß mit der Trennung von uns Eltern fertig werden u. bekommt von seinem Vater keine psychologische Unterstützung geboten, sondern eher das Gegenteil... daß er von ihm gegen mich u. meine Familie aufgehetzt wird. Durch mangelhaftes Verhalten des Jugendamtes kam es dann dazu, daß mein Sohn im letzten Jahr zu seinem Vater gezogen ist. Nur in der Hinsicht mit Einnässen kennt er wohl kein Erbarmen bei unserem Sohn.

Es ist schwierig da weiter zu helfen, denn wenn Belohnungssystem etc nicht hilft... ich gehe mal davon aus, daß Ihr mit dem Kinderarzt auch schon gesprochen habt, oder vielleicht noch ein Psychologe. Hat Euer Kind viel zu verarbeiten.., es müssen keine großen Dinge oder Veränderungen sein, die Erfahrungen u. Eindrücke eines ganzen Tages sind für Kinder oft schon sehr schwierig einzuordnen.. Ich hatte zu früheren Zeiten als es wieder losging - nachdem er komplett trocken war - eine Kindertoilette gekauft, mit Klingel, sobald er sein Geschäftchen gemacht hatte, gab dieses Töne von sich..

Mehr kann ich leider auch nicht weiterhelfen

Wünsch Euch viel Kraft u. Nervenruh u. viel Erfolg

Sandy

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9. November 2010 um 19:10
In Antwort auf berit_12156749

Einnässen tagsüber
Ich bin so froh zu lesen, dass andere auch das Problem haben. Meine Tochter ist nun 5 und ich habe auch schon Sämtliches durch. Mit 3 war sie schon streckenweise trocken und als es dann wieder anfing, also ich rede von tagsüber einnässen, meinte sie trocken zu mir: Aber du hast doch eine Waschmaschine und kannst das waschen. Heute, 2 Jahre später, nach Ignorieren, allen möglichen Ansätzen von Belohnungsritualen auch von seiten der Erzieher bin ich auf Hömöopathie gekommen (habe die vom Urologen verschriebenen Spasmolytica nicht gegeben, wegen der Nebenwirkungen und den Psychologentermin abgesagt, weil das nicht mein Ding ist und sie ja noch ein Kind und eine Kiste ja jeder mit seinem Kind: ich WILL dass sie erwachsen wird und ich habe die Schnauze voll von der Einpickelei und der vielen Wäsche!!!!!!!). Da dachte ich jetzt gehe ich ihren ganzen Charakter an, weil zu Hause hat sie streckenweise echt heftige Trotzanfälle (wirft alles um sich, schlägt die Türen wegen Kleinigkeiten) und im Kindergarten macht sie oft ein "Auf-Kleines-Kind". Also nun nimmt sie anstatt der Kapseln vom Arzt (das hat sie ja mitbekommen) hömöo. Kügelchen. Da sagt sie doch heute zu mir als ich sah, dass sie wieder mal ein wenig eingepullert hat: Aber Mama so schnell können die Tabletten auch nicht wirken!!!!!
Da doofe ist halt, dass man sich im Kiga echt schämt und die Erzieher/innen auch am Ende ihrers Lateins sind trotz Berufserfahrung und echten Bemühungen und fragen sich dann schon auch aus Neugierde: Was ist das???? Ich frage mich das ja auch!!!
Naja ... ansonsten ist ja meine Tochter echt süß und es ist alles ok aber da fragt man sich dann schon. Manche sagen: toll die hat einen starken Charakter. Aber man könnte auch sagen ... man hat die einen Schuß.
Mein Schwager (zwei erwachsene Töchter) würde sagen: Wenn sie ihren ersten Freund im Bett hat ist das vorbei.
Also Geduld und Humor und Liebe ist der beste Ratgeber !!!!!!
Bin nur froh dass wir nicht die Einzigen sind!!!!!!

Meine tochter scheint mit deiner verwandt zu sein...
...meine tochter ist im juli 4 geworden und seither vergeht fast kein tag, an dem sie nicht einnässt. ich habe den eindruck, sie meint, sie könnte ihre blase der totalen kontrolle unterwerfen, also einfach gar nicht mehr pinkeln. das haut ja bekanntermaßen nicht hin. mittlerweile ist es so, dass sie nicht mal mehr auf's klo geht, wenn man sie höflich, forsch oder ibittet, dies zu tun. da sitzt sie dann lieber in der nassen hose rum, bevor sie dem nachkommt, was ich, mein mann oder die erzieherinnen sagen.
ich bin kurz davor, ihr wieder windeln anzuziehen, zumal sie mir heute gesagt hat, sie wird erst mit 5 (also erst in 9 monaten!!!) nicht mehr in die hose machen.
ist deine tochter denn mittlerweile "stubenrein"? und wenn ja, wie kam's? vielleicht hat das ja auch bei unserem kleinen großen dickkopf erfolg.

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10. September 2011 um 20:26

Bei uns ist es genauso
Bei unserer Tochter ist es leider so. Sie ist 4 Jahre alt und nässt auch noch ein. Eben hat sie es sogar im Badezimmer direkt neben der Toilette getan. Erst hinterher hat sie gesagt, dass der Teppich und der Schlüpfer nass sind. Wir werden nun mal probieren. Ihr jeden Tag etwas aus Ihrem Zimmer rausnehmen, was ihr lieb ist...wir wissen momentan auch nicht weiter. Es gibt wirklich auch Phasen, da klappt alles wunderbar...auch nachts....und zur Zeit ist es wieder sooo schlimm, dass sie sogar auch Nachts in ihr Bett macht. Beim Arzt waren wir bisher noch nicht, aber ich werde mal demnächst einen Termin holen.

Also, wenn noch jemand einen Tip hat, dann bitte her damit.

LG Tinalein

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14. September 2011 um 13:01
In Antwort auf elmar_11967286

Meine tochter scheint mit deiner verwandt zu sein...
...meine tochter ist im juli 4 geworden und seither vergeht fast kein tag, an dem sie nicht einnässt. ich habe den eindruck, sie meint, sie könnte ihre blase der totalen kontrolle unterwerfen, also einfach gar nicht mehr pinkeln. das haut ja bekanntermaßen nicht hin. mittlerweile ist es so, dass sie nicht mal mehr auf's klo geht, wenn man sie höflich, forsch oder ibittet, dies zu tun. da sitzt sie dann lieber in der nassen hose rum, bevor sie dem nachkommt, was ich, mein mann oder die erzieherinnen sagen.
ich bin kurz davor, ihr wieder windeln anzuziehen, zumal sie mir heute gesagt hat, sie wird erst mit 5 (also erst in 9 monaten!!!) nicht mehr in die hose machen.
ist deine tochter denn mittlerweile "stubenrein"? und wenn ja, wie kam's? vielleicht hat das ja auch bei unserem kleinen großen dickkopf erfolg.

Meine Tochter 7 Jahre alt, ist wie Deine
Hallo, wir haben auch dieses Problem. Meine Tochter ist noch nie richtig trocken gewesen. Wir versuchen es seit dem 3. Lebensjahr aber ohne richtigen Erfolg. Wie Du auc schreibst bleibt sie lieber in der nassen Hose sitzen als aufs Klo zu gehen. Haben nächste Woche einen Termin beim Kinderurologen. Weiß jemand was dort so passiert? Mittlerweile nimmt es meine Tochter ziemlich mit, das sie das Pipi nicht einhalten kann. Sagt man ihr tagsüber gehe doch auf die Toilette bekommt sie oftr einen Wutanfall und es passiert gar nichts. Ob wir schimpfen, belohnen usw. es zeigt alles keine große Wirkung.

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4. November 2011 um 9:26
In Antwort auf hina_12914823

Meine Tochter 7 Jahre alt, ist wie Deine
Hallo, wir haben auch dieses Problem. Meine Tochter ist noch nie richtig trocken gewesen. Wir versuchen es seit dem 3. Lebensjahr aber ohne richtigen Erfolg. Wie Du auc schreibst bleibt sie lieber in der nassen Hose sitzen als aufs Klo zu gehen. Haben nächste Woche einen Termin beim Kinderurologen. Weiß jemand was dort so passiert? Mittlerweile nimmt es meine Tochter ziemlich mit, das sie das Pipi nicht einhalten kann. Sagt man ihr tagsüber gehe doch auf die Toilette bekommt sie oftr einen Wutanfall und es passiert gar nichts. Ob wir schimpfen, belohnen usw. es zeigt alles keine große Wirkung.

Gleiches Problem - jetzt behoben!!
Hallo, ich hatte die gleichen Probleme mit meiner Tochter (5 Jahre). Sie schaffte es nicht mehr zur Toilette, auch nicht wen diese sirekt erreichbar war. Ich habe Vieles ausprobiert. Dann habe ich den Tipp bekommen zur Fußreflexzonenmassage zu gehen. meine Tochter war von der ersten Sitzung an überzeugt, dass es hilft. Ich war noch etwas skeptisch. Aber was soll ich sagen - nach der dritten Sitzung wurde es deutlich besser (heißt nur noch max. 1-2 nasse Hosen pro Tag) und nach der vierten behandlung war alles bestens (1 - 2 Rückfälle pro Monat, aber das ist zu vernachlässigen). Meine Tochter ist wieder total glücklich, sie war nämlich in der schlimmen Zeit (6-7 Hosen nass pro Tag) sehr frustriert und hat sich nur noch in ihrem Zimmer verschanzt. Nun geht sie wieder raus verabredet sich usw. Wir sind alle super happy und können es allen nur raten einen gut ausgebildeten Heilpraktiker aufzusuchen!

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15. November 2011 um 15:24
In Antwort auf michal_11955936

Mein Kind ist fast 8 Jahre u. Nässt Tagsüber ein
Hallo...
Ich habe 2 Kinder und die Große Nässt auch Tagsüber ein ...ich hab schon viel mitgemacht und weiß jetz kein Rat mehr ich bin mit ihr in Psychol. betreuung und jetz vor kurzen war ich mit ihr 6 Wochen zur Kur. Da Lief alles gut und hat in den 6 Wochen nur 2 mal in die Hose gemacht ...
seitdem wir wieder zuhause sind fängt sie wieder an ...ich habe gehört das eine akupunktur helfen soll ...ich werde es mal so Probieren ...oder hast du vierleicht noch ein anderen Rat für mich???

Wir haben das gleiche Problem!
Meine Tochter ist sieben Jahre alt und nässt tagesüber ein. Nachts ist sie trocken. Genau wie bei euch werden wir bei einer Psychologin behandelt. Bis jetzt ohne positives Ergebnis. Wir haben schon vieles versucht (Sonne-Wolke-Kalender, Belohnungssysteme usw) und wissen daher nicht, wie es weiter gehen soll. Da dein Beitrag bereits letztes Jahr geschrieben wurde, hoffe ich vom Herzen, dass ihr eine Lösung bereits gefunden habt. Obwohl wir wissen, dass meine Tochter nicht die einzige ist, die einnässt, kennen wir keine andere Familie, mit der wir uns austauschen können. Oder vielleicht spricht man eben nicht offen darüber. Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Grüße,
Sol.

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16. November 2011 um 10:16
In Antwort auf cailin_12837272

Wir haben das gleiche Problem!
Meine Tochter ist sieben Jahre alt und nässt tagesüber ein. Nachts ist sie trocken. Genau wie bei euch werden wir bei einer Psychologin behandelt. Bis jetzt ohne positives Ergebnis. Wir haben schon vieles versucht (Sonne-Wolke-Kalender, Belohnungssysteme usw) und wissen daher nicht, wie es weiter gehen soll. Da dein Beitrag bereits letztes Jahr geschrieben wurde, hoffe ich vom Herzen, dass ihr eine Lösung bereits gefunden habt. Obwohl wir wissen, dass meine Tochter nicht die einzige ist, die einnässt, kennen wir keine andere Familie, mit der wir uns austauschen können. Oder vielleicht spricht man eben nicht offen darüber. Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Grüße,
Sol.

Hallo sol3101i
Wir wurden von unserer Kinderärztin ins Krankenhaus zur Kinderurologie überwiesen und dort hat man festgestellt das meine Tochter eine zu kleine Blase für ihr Alter hat und der Muskel drumherum zu dickwandig ist. Deshalb ist es ihr nicht möglich Urin zu halten. Wenn diese Kinder den Drang verspüren sie müssen mal pipi machen kommt es auch fast gleichzeitig raus. Es ist ihnen nicht möglich einzuhalten. Wir haben jetzt Tabletten bekommen, nehmen diese seit 2 Monaten und wir stellen bereits eine leichte Verbesserung fest.
Unsere Kinderärztin hat es auch mit Ultraschall nicht erkannt. Habe dann darauf bestanden eine Überweisung zu erhalten weil es auch fürs Kind belastend ist. In dem Alter sagte man uns hat es sehr selten psychische Ursachen. Lass dich auf jeden fall zu einem kinderurologen überweisen damit du dieses schon mal abklären kannst.
Freue mich über Antwort wie es bei euch geklappt hat
LG
frickihuhn

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16. November 2011 um 15:19
In Antwort auf hina_12914823

Hallo sol3101i
Wir wurden von unserer Kinderärztin ins Krankenhaus zur Kinderurologie überwiesen und dort hat man festgestellt das meine Tochter eine zu kleine Blase für ihr Alter hat und der Muskel drumherum zu dickwandig ist. Deshalb ist es ihr nicht möglich Urin zu halten. Wenn diese Kinder den Drang verspüren sie müssen mal pipi machen kommt es auch fast gleichzeitig raus. Es ist ihnen nicht möglich einzuhalten. Wir haben jetzt Tabletten bekommen, nehmen diese seit 2 Monaten und wir stellen bereits eine leichte Verbesserung fest.
Unsere Kinderärztin hat es auch mit Ultraschall nicht erkannt. Habe dann darauf bestanden eine Überweisung zu erhalten weil es auch fürs Kind belastend ist. In dem Alter sagte man uns hat es sehr selten psychische Ursachen. Lass dich auf jeden fall zu einem kinderurologen überweisen damit du dieses schon mal abklären kannst.
Freue mich über Antwort wie es bei euch geklappt hat
LG
frickihuhn

Hallo Frickihuhn,
vor Kurzem waren wir bei der U10 und der Kinderarzt hat uns eine Überweisung gegeben, Er kennt eine sehr gute Kinderurologin und wir sollen zu ihr gehen. Einen Termin haben wir erst für März bekommen! Die Ärztin ist nur zwei mal in der Woche in der Kinderklinik und auch sehr gefragt.
Ich bin sehr offen und möchte nur, dass meiner Tochter und auch uns geholfen werden. Langsam ist diese Situation nicht mehr zu ertragen.
Danke für deine schnelle Antwort. Über die Ergebnisse schreibe ich dir, wenn ich sie erfahre.
Sol.

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19. Mai 2012 um 22:39

Hallo
Ich habe das gleiche Problem. Unsere Tochter hat sich mit 1,5 Jahren geweigert, eine Windel anzuziehen und hatte immer wieder trockene Phasen. Mittlerweile ist sie 5. Es gibt aber noch immer monatelange Phasen, in denen sie täglich tagsueber einnässt. In der Nacht ist sie immer trocken. Wir haben schon viel probiert, von Belohnung bis Schimpfen, von Homöopathie über Osteopathie bis Psycholog. Unterstuetzung. Dauerhaft geholfen hat bisher nichts. Mich würde interessieren, wie es den Eltern, die ähnliches erlebt haben, mittlerweile geht... Hat das Einnässen aufgehört? Gibt es ein Wundermittel oder muss man wirklich einfach geduldig abwarten? Freue mich über jede Antwort!

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22. Mai 2012 um 11:08
In Antwort auf edana_12492523

Hallo
Ich habe das gleiche Problem. Unsere Tochter hat sich mit 1,5 Jahren geweigert, eine Windel anzuziehen und hatte immer wieder trockene Phasen. Mittlerweile ist sie 5. Es gibt aber noch immer monatelange Phasen, in denen sie täglich tagsueber einnässt. In der Nacht ist sie immer trocken. Wir haben schon viel probiert, von Belohnung bis Schimpfen, von Homöopathie über Osteopathie bis Psycholog. Unterstuetzung. Dauerhaft geholfen hat bisher nichts. Mich würde interessieren, wie es den Eltern, die ähnliches erlebt haben, mittlerweile geht... Hat das Einnässen aufgehört? Gibt es ein Wundermittel oder muss man wirklich einfach geduldig abwarten? Freue mich über jede Antwort!

Hallo maedchenmama
bei unserer Tochter hatten wir das gleiche Problem. Tagsüber mehrmals nass und nachts nicht trocken. auch mit schimpfen oder belohnen nichts half. Ich wurde dann von meiner kinderärztin in die kinderurologie ins klinikum bei uns in velbert überwiesen. dort haben sie festgestellt das sie kindliche inkontinenz hat. d.h. sobald sie feststellen sie müssen mal kommt das pipi auch schon heraus. die ärztin versicherte mir das sie auch wenn die kinder es wollen sie das pipi nicht aufhalten können. Die muskeln um die blase sind zu dick und das volumen der blase für ihr alter zu klein. wir haben im september mit tabletten angefangen und konnten jetzt im april alle wieder langsam absetzten und siehe da sie ist tagsüber trocken!!! für nachts bekommt sie jetzt andere tabletten, da die meisten kinder mit kindl. inkontinez auch bettnässer sind. diese müssen wir evtl. drei monate nehmen und dann wäre nachts auch alles o.k. ich rate euch dringend lasst euch in die urologie eines khauses überweisen. die ärzte haben mit so was erfahrung und auch für unsere tochter war es toll zu hören das sie nicht an dem problem schuld ist bzw. alles richtig macht und wirklich nichts dafür kann das es bis jetzt jedesmal in die hose ging.
liebe grüße
frickihuhn

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22. Mai 2012 um 22:18
In Antwort auf hina_12914823

Hallo maedchenmama
bei unserer Tochter hatten wir das gleiche Problem. Tagsüber mehrmals nass und nachts nicht trocken. auch mit schimpfen oder belohnen nichts half. Ich wurde dann von meiner kinderärztin in die kinderurologie ins klinikum bei uns in velbert überwiesen. dort haben sie festgestellt das sie kindliche inkontinenz hat. d.h. sobald sie feststellen sie müssen mal kommt das pipi auch schon heraus. die ärztin versicherte mir das sie auch wenn die kinder es wollen sie das pipi nicht aufhalten können. Die muskeln um die blase sind zu dick und das volumen der blase für ihr alter zu klein. wir haben im september mit tabletten angefangen und konnten jetzt im april alle wieder langsam absetzten und siehe da sie ist tagsüber trocken!!! für nachts bekommt sie jetzt andere tabletten, da die meisten kinder mit kindl. inkontinez auch bettnässer sind. diese müssen wir evtl. drei monate nehmen und dann wäre nachts auch alles o.k. ich rate euch dringend lasst euch in die urologie eines khauses überweisen. die ärzte haben mit so was erfahrung und auch für unsere tochter war es toll zu hören das sie nicht an dem problem schuld ist bzw. alles richtig macht und wirklich nichts dafür kann das es bis jetzt jedesmal in die hose ging.
liebe grüße
frickihuhn

Hallo Frickihuhn
Danke für deine Antwort und den Tipp! Ich hätte eine Frage dazu: Hat deine Tochter immer eingenässt oder hatte sie auch trockene Phasen? Unsere ist in der Nacht nämlich immer trocken und sie hatte in der Vergangenheit immer wieder Phasen - auch über ein paar Monate - in denen sie trocken war. Und ich bin mir nicht sicher, ob es etwas organisches sein kann, wenn es immer so phasenweise kommt... Was meinst du?
Mit liebem Gruss
Maedchenmama

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23. Mai 2012 um 13:03
In Antwort auf edana_12492523

Hallo Frickihuhn
Danke für deine Antwort und den Tipp! Ich hätte eine Frage dazu: Hat deine Tochter immer eingenässt oder hatte sie auch trockene Phasen? Unsere ist in der Nacht nämlich immer trocken und sie hatte in der Vergangenheit immer wieder Phasen - auch über ein paar Monate - in denen sie trocken war. Und ich bin mir nicht sicher, ob es etwas organisches sein kann, wenn es immer so phasenweise kommt... Was meinst du?
Mit liebem Gruss
Maedchenmama

Einnässen
nachts war sie noch nie trocken. tagsüber phasenweise komischerweise schon. dann aber wieder eine lange phase wo sie nass war. im khaus wird alles per ultraschall gemacht. lasse dich doch dahinüberweisen damit die das organische wenn nichts ist ausschließen können. in dem alter der kinder wollte ich nicht rumprobieren was sein kann. sobald andere kinder es vermehrt mitbekommen das was nicht stimmt wirds nämlich hässlich. Also lass es abklären unserer tochter tat es auch für ihr ego sehr gut das sie nichts dafürkonnte. oder ist es für dich schlimmer in die urologie zu gehen als für dein kind? du tust deinem kind keinen gefallen je länger du selber damit rumdokterst.
lieben gruss
frickihuhn

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23. Mai 2012 um 13:48
In Antwort auf hina_12914823

Hallo maedchenmama
bei unserer Tochter hatten wir das gleiche Problem. Tagsüber mehrmals nass und nachts nicht trocken. auch mit schimpfen oder belohnen nichts half. Ich wurde dann von meiner kinderärztin in die kinderurologie ins klinikum bei uns in velbert überwiesen. dort haben sie festgestellt das sie kindliche inkontinenz hat. d.h. sobald sie feststellen sie müssen mal kommt das pipi auch schon heraus. die ärztin versicherte mir das sie auch wenn die kinder es wollen sie das pipi nicht aufhalten können. Die muskeln um die blase sind zu dick und das volumen der blase für ihr alter zu klein. wir haben im september mit tabletten angefangen und konnten jetzt im april alle wieder langsam absetzten und siehe da sie ist tagsüber trocken!!! für nachts bekommt sie jetzt andere tabletten, da die meisten kinder mit kindl. inkontinez auch bettnässer sind. diese müssen wir evtl. drei monate nehmen und dann wäre nachts auch alles o.k. ich rate euch dringend lasst euch in die urologie eines khauses überweisen. die ärzte haben mit so was erfahrung und auch für unsere tochter war es toll zu hören das sie nicht an dem problem schuld ist bzw. alles richtig macht und wirklich nichts dafür kann das es bis jetzt jedesmal in die hose ging.
liebe grüße
frickihuhn

Schön...
Hallo Frickihuhn,
nach langer Abwesenheit melde ich mich wieder. Es freut mich zu hören, dass deine Tochter jetzt tagesüber trocken ist. Wir waren auch bei einer Kinderurologin und haben ebenso Tabletten bekommen. Da meine Tochter eine kronische Verstopfung hatte, müssen wir dies weiterhin behandeln und erst danach mit den Mictonetten-Tabletten starten. Muskeltraining wurde auch empfohlen, da sie lernen muss, diese einzusetzen bzw. zu kontrollieren. Dieses Training ist dem Beckenbodentraining ähnlich. Ich hoffe, dass wir auch bald Erfolg zu melden haben und wünschen allen anderen auch, eine Lösung für das unerträgliche Leiden zu finden.
Liebe Grüße,
Sol.

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24. August 2012 um 11:00
In Antwort auf berit_12156749

Einnässen tagsüber
Ich bin so froh zu lesen, dass andere auch das Problem haben. Meine Tochter ist nun 5 und ich habe auch schon Sämtliches durch. Mit 3 war sie schon streckenweise trocken und als es dann wieder anfing, also ich rede von tagsüber einnässen, meinte sie trocken zu mir: Aber du hast doch eine Waschmaschine und kannst das waschen. Heute, 2 Jahre später, nach Ignorieren, allen möglichen Ansätzen von Belohnungsritualen auch von seiten der Erzieher bin ich auf Hömöopathie gekommen (habe die vom Urologen verschriebenen Spasmolytica nicht gegeben, wegen der Nebenwirkungen und den Psychologentermin abgesagt, weil das nicht mein Ding ist und sie ja noch ein Kind und eine Kiste ja jeder mit seinem Kind: ich WILL dass sie erwachsen wird und ich habe die Schnauze voll von der Einpickelei und der vielen Wäsche!!!!!!!). Da dachte ich jetzt gehe ich ihren ganzen Charakter an, weil zu Hause hat sie streckenweise echt heftige Trotzanfälle (wirft alles um sich, schlägt die Türen wegen Kleinigkeiten) und im Kindergarten macht sie oft ein "Auf-Kleines-Kind". Also nun nimmt sie anstatt der Kapseln vom Arzt (das hat sie ja mitbekommen) hömöo. Kügelchen. Da sagt sie doch heute zu mir als ich sah, dass sie wieder mal ein wenig eingepullert hat: Aber Mama so schnell können die Tabletten auch nicht wirken!!!!!
Da doofe ist halt, dass man sich im Kiga echt schämt und die Erzieher/innen auch am Ende ihrers Lateins sind trotz Berufserfahrung und echten Bemühungen und fragen sich dann schon auch aus Neugierde: Was ist das???? Ich frage mich das ja auch!!!
Naja ... ansonsten ist ja meine Tochter echt süß und es ist alles ok aber da fragt man sich dann schon. Manche sagen: toll die hat einen starken Charakter. Aber man könnte auch sagen ... man hat die einen Schuß.
Mein Schwager (zwei erwachsene Töchter) würde sagen: Wenn sie ihren ersten Freund im Bett hat ist das vorbei.
Also Geduld und Humor und Liebe ist der beste Ratgeber !!!!!!
Bin nur froh dass wir nicht die Einzigen sind!!!!!!

Meine Tochter 7 Jahre nässt immer noch tagsüber ein...
meine Tochter ist jetzt sieben Jahre alt und wir wissen uns nicht mehr zu helfen. Sie nässt ein, jegliche Hilfe lehnt sie ab. Wir habe schon alles probiert auch eine klingelhose mit vibration damit sie diese auch tagsüber nutzten kann. Hat alles nichts gebracht, sie sagt immer sie merkt es nicht, wenn sie aber nass ist und man schickt sie zum umziehen dann hat sie keine lust und behaubtet sie muss nicht. Aber die nasse Hose zeigt was andereres. Ich habe gelesen das due Homöopahtische Kügelchen erwähnt hast. Was hast du den da genommen??

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3. September 2012 um 11:22

...
Wenn ein Kind nachts trocken ist, ist es auch in der Lage, tagsüber trocken zu sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am besten ist, dem Trockenwerden nicht so viel Beachtung zu schenken. Wenn er trocken ist, sich mit ihm freuen (wenn sie in die Toilette gepullert hat usw.). Wenn er einpullert, nicht schimpfen. Ihm die Sachen zum Umziehen hinlegen (in dem Alter wird er es ja sicher selbst können), ihm zeigen, was er mit der nassen Wäsche machen soll und fertig. Bitte nicht zig verschiedene Strategien ausprobieren, sondern konstant eine Linie verfolgen. Je mehr man sich in das "er muss doch endlich mal trocken werden" reinsteigert, desto schlimmer wird es manchmal.

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3. Juni 2013 um 2:16

Mein sohn
Hallo
mein sohn ist vier jahre alt und nässt auch immer ein in kindergarten manchmal bis zu 6 mal
belonungssystem und sonstiges helfen auch nur zeitweise
wir waren beim kinderchir. und der meinte er hätte ne vorhaut verengung die wir den beschneiden lassen haben (teilweise )
das hat aber auch nur zeitweise geholfen =/

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3. Juni 2013 um 12:52

Hallo Awasa
Mit unserer Tochter haben/hatten wir das selbe Thema. Sie ist mittlerweile 6, nachts schon seit Jahren trocken und tagsüber nässt sie immer wieder ein - phasenweise mehrmals täglich. Anscheinend hat sie eine Reizblase, wodurch sie häufigen Harndrang hat und diesen kaum unterdrücken kann. Wir versuchen nun, ihre Blase zu trainieren, sodass sie mehr fassen kann und nicht immer sofort aufs WC muss. Außerdem bekommt sie jeden Tag einen Sticker - Sonne/Wolken/Regen (je nachdem, wie der Tag gelaufen ist), um das Thema bewusst zu halten und ihre Aufmerksamkeit darauf zu lenken - alle 3 Monate kontrolliert die Ärztin das Blatt. Mittlerweile geht es relativ gut, die letzte Zeit ist sie nur noch 1 - 2 x pro Woche etwas naß. Ich habe den Eindruck, dass es auch stark von ihrem Allgemeinzustand abhngt. Nach Impfungen war es beispielsweise über Wochen sehr schlecht. Mit Homöopathie lässt sich hier einiges tun - es braucht aber einen guten Arzt und viel Geduld, das richtige Konstitutionsmittel zu finden. So wie es jetzt läuft, beeinträchtigt es unser Leben nicht mehr - aber es gab Phasen, die richtig schlimm waren. Ich wünsche euch alles Gute, nicht verzweifeln! Liebe Grüße,
Mädchenmama

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8. August 2013 um 7:50

Einnässen
Mein Sohn ist 6. Jahre alt und pullert jeden Tag einmal ein...er war jetzt 3 Wochen zuhause und hat er nicht ein mal eingepullert, seid Montag geht er wieder in die Kita und schon habe ich jeden Tag Wäsche zum waschen weil er eingepullert hat. ICh war schon bei einem Kinderurologen, der meinte das seine Blase ein halbes Jahr hinter ihm ist mit der Entwicklung. Nachts trägt er noch immer eine Windel, was an seinem festen Schlaf liegt...denn er bekommt nichts mit wenn er schläft - es kann noch so laut sein. Also eine Klingelwindel ist zwecklos. Die Kita zuckt nur mit den Schultern wenn ich Sie frage warum er 3 Wochen ohne einnässen zuhause geschafft hat und dort seid Montag nicht einmal. ICh habe schon alle Strategien durch und bin mit meinen Kräften am Ende. Er in in therapeutischer Behandlung seid 2 JAhren und da fing es an, vorher war er tagsüber trocken. Die sagen es liegt an meinem Stress, was ich aber belegen kann das es nicht so ist denn zuhause oder wenn wir unterwegs sind ist alles ok, er ist nicht einmal nass.Es passiert erst seid der Kita wieder...er geht er nächstes JAhr in die Schule bis dahin muss ich das mit ihm hinbekommen. habt ihr noch ideen außer Medkamente? s zu ignorieren hat auch nicht geholfen...

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