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Einjährige macht mich wahnsinnig!

11. August 2014 um 0:59

Hallo an alle anderen Muttis,

wollte mal nachfragen, ob ihr das kennt und wie ihr damit umgeht.

Meine einjährige Tochter war schon immer eher sensibel. Die ersten drei Monate hat sie viel geschrien (und wir haben sie entsprechend viel ins Tragetuch genommen und, und, und... )
Bis sie robben konnte, und das war mit 8 Monaten recht spät, hat sie ständig gequengelt und geweint. Alles war ihr zu viel und ich kann gar nicht sagen, wie oft ich von Krabbelgruppen o.ä. heulend Heim kam, weil mein Kind SCHON WIEDER der einzige Schreihals war. Natürlich liebe ich sie trotzdem wahnsinnig und bin stolz auf sie, knubbel und knutsche sie, aber oft war mir das seeehr unangenehm und die Blicke der anderen Mütter waren verletztend.
Als sie endlich in Bewegung kam wurde sie endlich ein kleines bisschen ausgeglichener und ich dachte schon, wir hätten es geschafft. Seit ca. 3-4 Wochen trotzt sie nun und schreit, brüllt, wirft sich zurück und kreischt bei jeder Kleinigkeit!!!!!!!!!!!! Sei es, dass sie nun wirklich mit dem vollen Mülleimer spielen will, die Treppe in der Stadt hoch will o.ä. Lasse ich sie doch die Treppe hoch gehen (wohl wissend, dass sie es noch nicht schafft), scheitert sie und kreischt trotzdem los.....

....und WIEDER bin ich die mit dem SCHREIHALS!!!

Ich fange langsam schon an mich zu schämen. FÜR MEIN EIGENES, GELIEBTES KIND! Was ist, wenn sie mal ein ganz fruchtbares größeres Kind wird???

Wir sind sehr konsequent, wenn sie etwas nicht darf und meist tröste ich sie, wenn etwas nicht klappt, aber manchmal fehlt mir dazu nach dem 1000sten Schreianfall einfach die Gedult.

Mache ich was falsch? Fehlt ihr etwas bei mir, dass sie so viel schreien muss? Ich verstehe manchmal nicht was los ist und weiß dann einfach nicht weiter....

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11. August 2014 um 20:59

Mach dir nichts draus, wenn andere Mütter blöd schauen!!!!!
Ich schau auch, lächele und denke für mich oft .... oje das war bei uns z.B. gestern auch nicht anders. Denn mein Sohn ist ein oft trotzender, sich auf den Boden werfender Wirbelwind. Bei allen Kindern, die ich aus Krabbelgruppen oder sonst kenne hat das Trotzen mit einem Jahr angefangen. Bei den Jungen wird sich mehr auf den Boden gelegt und den Kopf angehauen und bei den Mädchen geschriehen und gekratzt (meine Erfahrung).
Alles Gute mit deiner Tochter und ganz viel Kraft

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11. August 2014 um 22:00

Du wirst lernen damit umzugehen
und drüber zu stehen. Jede Mutter wird dich verstehen können. Die die ältere Kinder haben, vergessen es leider oft wie es war.

Meine Tochter ist 2,5 und wir hatten schon so einige in den boden schäm Momente und Hilflosigkeit, weils jedes mal ein neuer schock ist. Aber es wird. Irgendwann wartet man nur den Sturm ab und interessiert sich nicht für die anderen und ihre Gedanken.

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11. August 2014 um 22:49

Schön zu hören
Vielen Dank für die aufmunternden Worte.
Habe momentan das Gefühl, alle anderen Kinder in dem Alter sind brave Engelchen. Wahrscheinlich reden die anderen nur nicht über die Trotzattacken...oder?

Ich hoffe, diese entspannte Haltung gelingt mir auch mal. Ich glaube nicht, dass sich das legt. So sind sie halt, die kleinen Powerhasen. Irgendwie muss man wahrscheinlich lernen, die Scham zu überwinden. Leicht finde ich das gerade nicht. Tut aber gut, dass auch andere (gute) Eltern sich mal für ihre Kinder schämen.

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12. August 2014 um 0:26

Oh ja
daran kann ich mich noch erinnern . Unser Sohn wird im Sep. schon 8 aber diese Phasen vergesse ich nie. Ich finde Du machst alles richtig. Leg Dir nur etwas mehr Selbstbewusstsein zu. Du brauchst dich nicht zu schämen für das Verhalten deines Kindes. Ich denke das Du dieses Gefühl auch nur entwickelst, weil Du denkst das Du "versagt" hättest. Aber das hast Du nicht. Ja und Kinder bringen einen immer in irgendwelche "peinlichen" Situationen. Nimm es einfach mit Humor . Schon in 3-4 Jahren wirst Du die Zeit missen und drüber schmunzeln. Dein Kind will jetzt einfach nur etwas eigenständiger werden. Ich hab unseren "Kurzen" damals immer abgelenkt wenn er anfing zu schreien. So nach dem Motto: hey guck mal, was ist denn da? Irgendetwas , was ich ihm als sehr interessant "verkauft" hab . In dem Alter geht sehr einfach. Später / bis heute hilft es wenn ich mit ihm spiele, ich sehe was , was Du nicht siehst , oder ich packe meinen Koffer. Oder halt mit dem letzten Buchstaben eines Wortes, ein neues bilden. Gut das geht erst wenn Kinder älter sind. Hab Unterwegs immer was dabei zur Ablenkung dabei,das hilft. Nur ne Kleinigkeit. Vergiss deine Umwelt in dem Moment, konzentriere Dich nur aufs Kind. Du schaffst das schon, es ist hart es reißt an Nerven und Geduld aber Du wirst es überstehen. Liebe Grüsse von einer Mutter die es schon längst überstanden hat und ganz viel Kraft wünsch ich Dir.

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12. August 2014 um 8:16

Hey
Ich verstehe dich auch meine war ein schrei und ein speikind wenn sie mal nicht geschrien hat hat sie einfach alles vollgekotzt. Aber für unsere kinder müssen wir uns nicht schämen sie sind halt nicht wie wir erwachsenen nur mit halbem herzen bei der sache sondern mit ganzem darum ist die entäuschung auch doppelt so gross wenn etwas nicht klappt. Halte durch in ein paar monaten hast du es überstanden dann kann sie bestimmt ein paar sachen die sie toll findet

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17. August 2014 um 14:06

Meine Tochter (15Monate) hat
auch seit ein paar Monaten so einen Trotzkopf. Wehe ich will sie hochnehmen oder wickeln, wenn es ihr gerade nicht passt. Ich glaube sie entdeckt ihren eigenen Willen.Lass dir nix vormachen von anderen Müttern. Meine ist unter fremden Leuten der wahre Sonnenschein, und man glaubt ihr nicht, dass sie so bockig sein kann.

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19. August 2014 um 12:34

Sag dir immer,
du bist nicht allein! Diese Phasen kommen und gehen bei ALLEN Kindern. Lass dir von keiner Mutter was anderes sagen, dass wäre einfach nicht wahr. Bei unserer Prinzessin (20 Monate) wechselt das manchmal täglich Heute ist sie ein Engelchen und morgen kann man ihr nix recht machen. So ist das nunmal. Langsam werden die süßen Knuddelbabys eben zu richtigen Persönchen, dass ist für sie auch nicht immer einfach. Wenn sie so einen Anfall hat, lass ich sie immer etwas wüten, weil sie dann meist auch um sich schlägt. Hat sie sich dann wieder einigermaßen im Griff, nehm ich sie in die Arme, sage ihr, dass ich sie lieb habe und versuche, ihr die Situation zu erklären. Die Blicke der anderen interressieren mich mittlerweile nicht mehr. Sollen die doch gucken, wenn sich mein kleiner Dickkopf mal wieder mitten auf dem Gehweg hinsetzt und schreit. Ändern können die das auch nicht

Ich wünsch dir Kraft und Geduld, du schaffst das schon, denn du liebst deine Süße ja und solange sie das spürt ist alles gut

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19. August 2014 um 18:01

Geht alles vorüber
Mein Sohn hat ebenfalls mit knapp über einem Jahr die ersten trotzanfälle bekommen. Da war es häufig Frust,weil er wollte und nicht konnte.
Meistens habe ich ihn dann in den arm genommen und einfach gehalten. Er hat sich nämlich vor lauter Wut sonst den Kopf auf den Boden geschlagen etc. Inzwischen ist er fast zwei und hat täglich mehrere kleine und größere schreikrämpfe. Manchmal reicht schon ein "nein" und er rastet aus
Auf der Straße das gleiche. Da wird sich schon mal schreiend auf den Boden geschmissen, weil man nicht an ein fremdes Auto darf. Ich lass ihn dann kurz liegen und brüllen,frag ihn in einer Luft hol Pause ob er jetzt fertig ist und weiter will,bzw lenk ihn ab mit guck mal da ist dieses oder jenes. Willst du weiter schreien oder willst du es sehen? Meistens steht er dann auf sagt "fertig" und gut ist es wieder
Glaub mir,jedes Kind hat diese Phase,jedes Elternteil kennt das und du musst dich absolut nicht schämen. Sieh es doch mit einem schmunzeln wenn meiner mal wieder iwas nicht kriegt und vor Wut schnaubt und auf den Boden stampft und mich anguckt wie ein durchgeknallter Stier dann sieht das so putzig aus dass ich einfach lachen muss nimm das alles nicht so schwer. Die kleinen lernen unglaublich viel in unglaublich kurzer Zeit. Es prasselt so viel auf sie ein und sie werden immer selbstständiger,das fordert einfach und dazu kommt,dass sie eben voll bei der Sache sind. Wenn dann etwas nicht klappt bricht die Welt tatsächlich kurz zusammen. Mit enttäuschungen muss man erst umgehen lernen. Das kann ja sogar manch erwachsener nicht
Kopf hoch. In 5 Jahren schmunzelst du wenn du eine hochrote Mama siehst die mit ihrem trotzkopfbaby kämpft :-P
LG

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19. August 2014 um 21:58

Du bist nicht alleine mit diesem Problem
Cool, wenn ich das hier so lese freue ich mich total das ich nicht die einige bin bei der es auch so ab läuft, mein Kleiner ist genauso wenn ich Nein sage, schreit er los meist knatscht er dabei und ist ein totaler Bock. Worauf ich noch warte ist wenn er bald laufen kann das er sich auf dem Boden schmeißt und schreit, und das mitten im Laden, ich werde weiter gehen und Ihn liegen lassen
Denke das ist diese Trotzphase.....es ist sehr anstrengend, und schafft einen sehr, aber ich hoffe es geht bald vorbei...weil machmal hab ich so die Nase voll, das ich mich freue wenn ich selbst den Müll raus bringe um paar Minuten Ruhe zu haben....weil es doch sehr an den Nerven zieht.

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20. August 2014 um 10:32


Tut echt gut zu hören, dass es anderen Müttern auch so geht. Manchmal würde ich gern 3-4 Jahre in die Zukunft hüpfen, aber dann wäre ich bestimmt nur traurig, dass ich so viel verpasst habe.

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22. August 2014 um 19:08
In Antwort auf yvonneo13

Du bist nicht alleine mit diesem Problem
Cool, wenn ich das hier so lese freue ich mich total das ich nicht die einige bin bei der es auch so ab läuft, mein Kleiner ist genauso wenn ich Nein sage, schreit er los meist knatscht er dabei und ist ein totaler Bock. Worauf ich noch warte ist wenn er bald laufen kann das er sich auf dem Boden schmeißt und schreit, und das mitten im Laden, ich werde weiter gehen und Ihn liegen lassen
Denke das ist diese Trotzphase.....es ist sehr anstrengend, und schafft einen sehr, aber ich hoffe es geht bald vorbei...weil machmal hab ich so die Nase voll, das ich mich freue wenn ich selbst den Müll raus bringe um paar Minuten Ruhe zu haben....weil es doch sehr an den Nerven zieht.

Trotzfase
Das ist die trotzfase sie testen eure grenzen meine ist 3 und wen sie was nicht bekommt was sie will zickt sie rum stampft mit den Füßen und verkrümelt sich dann in ihr zimmer in eine ecke ich lasse sie auch dann den sie muss sich dran gewöhnen das sie nicht alles haben darf.. klar nach 10min ist sie wieder bei mir aber sie versucht es dann noch mal..

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1. September 2014 um 8:29
In Antwort auf yahoich

Oh ja
daran kann ich mich noch erinnern . Unser Sohn wird im Sep. schon 8 aber diese Phasen vergesse ich nie. Ich finde Du machst alles richtig. Leg Dir nur etwas mehr Selbstbewusstsein zu. Du brauchst dich nicht zu schämen für das Verhalten deines Kindes. Ich denke das Du dieses Gefühl auch nur entwickelst, weil Du denkst das Du "versagt" hättest. Aber das hast Du nicht. Ja und Kinder bringen einen immer in irgendwelche "peinlichen" Situationen. Nimm es einfach mit Humor . Schon in 3-4 Jahren wirst Du die Zeit missen und drüber schmunzeln. Dein Kind will jetzt einfach nur etwas eigenständiger werden. Ich hab unseren "Kurzen" damals immer abgelenkt wenn er anfing zu schreien. So nach dem Motto: hey guck mal, was ist denn da? Irgendetwas , was ich ihm als sehr interessant "verkauft" hab . In dem Alter geht sehr einfach. Später / bis heute hilft es wenn ich mit ihm spiele, ich sehe was , was Du nicht siehst , oder ich packe meinen Koffer. Oder halt mit dem letzten Buchstaben eines Wortes, ein neues bilden. Gut das geht erst wenn Kinder älter sind. Hab Unterwegs immer was dabei zur Ablenkung dabei,das hilft. Nur ne Kleinigkeit. Vergiss deine Umwelt in dem Moment, konzentriere Dich nur aufs Kind. Du schaffst das schon, es ist hart es reißt an Nerven und Geduld aber Du wirst es überstehen. Liebe Grüsse von einer Mutter die es schon längst überstanden hat und ganz viel Kraft wünsch ich Dir.

Danke
Danke für die tolle, aufbauende Antwort.

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