Forum / Meine Familie

Eine eben boese tochter...

31. März 2007 um 21:39 Letzte Antwort: 6. April 2007 um 22:02

hallo..
ich bin momentan etwas von den socken.
ich habe zu meinen eltern immer ein gutes verhältnis gehabt. konnte ihnen alles anvertrauen und kam auch in not und leid zu ihnen. gut in soweit-bis ich mal eine andre meinung hatte.
meine eltern haben uns vor 7 jahren mit einem kredit für den hausbau unterstützt, den ich versprochen habe monatl.abzuzahlen.nun wurde aber mein mann arbeitslos und hat sich aus der not heraus selbstständig gemacht. das geschäft lief die ersten 2 jahre recht gut. und meine eltern haben davon provitiert.doch seit ca. 3 jahren läuft es mangels auftragslage eher schlecht als recht. obwohl dann (mein mann ist fliesenleger)in den sommermonaten die schlechte lage ausgeglichen werden kann,weil da eben mehr aufträge kommen.
als es uns so schlecht ging mussten wir meinen eltern mitteilen, dass ich strom und gas ec. zahlen muss und daher nicht mehr ihre rate zahlen kann.auch konnten wir am haus ringsherum nicht weiter arbeiten bzw.den garten herrichten.
da wir noch 2 kleine kinder haben war ich auch oft gezwungen, mal zu ihnen zu gehn und sie wegen brot oder mal einen wochenendeinkauf zu fragen. ich bin natürlich nicht gleich bei jedem cent zu ihnen gegangen.aber wenn ich wegen der kinder was brauchte dann fragte ich nach. wären die kinder nicht,wäre ich auch nicht zu ihnen gegangen,weil ich weiss, dass sie jetzt an der reihe sind ,mal für ihr leben zu sorgen und nicht schon wieder mich an der backe zu haben.erwachsene können auch mal aufs essen verzichten in der not.aber kinder eben nicht.
ich musste allerdings zeitweise fast jede 2. woche wegen essen fragen.was mir eh schon sehr peinlich war und das wissen auch meine eltern.seither hielten sie mir jede kleinigkeit vor.sie brachten mir z.b. den einkauf vorbei,und dann fragten sie so lange nach ob alles so recht wär bis ich das 5.mal auch noch danke gesagt hatte. erst dann gingen sie. bei jeder frage von mir ob ich von ihnen mal ein brot bekommen könnte,kam gleich die frage"ihr habt wohl kein geld?"was für eine doofe frage,finde ich. ich hab mich eh geschämt sie fragen zu müssen,aber mich dann noch so zu beschämen jedes mal.
und als ich schwanger wurde und das auch noch in der schlimmsten finanziellen krise,fiel es mir nicht leicht mich auf das kind einzulassen.ich hatte zukunftsängste und war mit den nerven völlig am ende, weil ich damals zwischen abtreibung und behalten schwankte.als ich mich dann für das kind entschied und nach wochen mich auch mal drauf freuen konnte,verlor ich es.
als ich dann zu meinen eltern sagte ich hab das kind verloren,kam nur eins"sei froh dass es weg ist,so haben wir weniger ausgaben"meine mutter drehte sich dann rum und spielte mit ihrer katze.dies war für sie wichtiger.ich kam mir so elend vor.oder als in dieser finanz.krise auch noch ein schaden am auto kam wo ich doch meinen sohn zur schule fahren musste,weil diese in einem anderen ort ist,fragte ich meinen vater, ob ich mal sein auto benutzen könne. er sagte es kotze ihn an dass immer was anderes bei uns ist und und dass sie nicht gern ans telefon gehen, weil sie denken dass wir wieder was wollen.das auto gab er mir nicht.
so musste ich meinen sohn für 3 tage vom unterricht als"krank"abmelden.es kamen viele viele worte der erniedrigung zu mir,aber ich hab immer den mund gehalten,weil ich dachte...na die merken das von alleine.
mittlerweile geht es uns etwas besser und wir können auch finanziell wieder etwas aufatmen. doch geld abgeben geht noch nicht.ich bin noch mal mutter geworden letztes jahr im august. als der kleine auf der welt war,fing das alles nun schon wieder an.
sie haben bei den andren 2 kindern sich immer gesorgt und gekümmert. habe angerufen und sie mal hin und wieder über nacht genommen,damit ich mal entlastet war.
doch bei dem kleinen jetzt ..??
nichts oder sagen wir mal fast nichts.
meine mutter hat sich bisher nur 3 mal gemeldet. sie hat weden den kleinen mal geholt,noch intressiert sie sich dafür,was er für fortschritte macht.wenn ich mich dann gemeldet habe,kam sie auf die krisenzeit zu sprechen und hielt mir wieder unsre "fehlinvestitionen oder aber mein mann wäre nichts für mich..ich hätte auch einen besseren kriegen können"vor.bis ich nun mal nach einer woche schlaflosigkeit einen brief schrieb,der alles beinhaltete was für worte mir so in den schlimmen 3 jahren gesagt wurden bzw. auch dass ich das nicht länger hinnehmen will,weil auch eine tochter ja schliesslich respektvoll zu behandeln wäre.oje was hab ich da ins rollen gebracht...
meine mutter rief an....und kreischte ins phone:"wie kannst du mir das antun,hättest du nicht warten können,bis ich mich besser fühle".
ich muss dazu sagen ,dass sie mir ca. 3 wochen vorher mitteilte, dass es ihr nicht so gut geht weil sie ihre arbeit im juni diesen jahres verlieren wird,wegen einem standortswechsel des betriebes.dass der betrieb geschlossen wird,wusste sie schon letztes jahr und wir auch.
nuuuuuuuuun...
ich fragte warum sie sich immer nur in guten zeiten an mich wendet,und nicht mal alles von der seele redet wenns ihr schlecht geht. sie sagte...."was bildest du dir ein,immer war ich da für euch und wenn sich eure mutter mal ne auszeit gönnt, dann is das geschrei groß"
auszeit??von uns?",fragte ich.
sie verneinte und seit dem ist funkstille.das heisst...sie ist zu mir sehr kalt und abweisend.kam zwar zu meinem geburtstag ,doch als ich sie umarmte hingen ihre arme locker an der seite,als ginge sie das alles nichts an.
was soll ich eigentlich machen. ich denke sie sieht diesen brief(in dem ich nur das wiederholte,was sie mir beide die ganze zeit an den kopf warfen,in dem ich sie aber auch aufforderte mit mir zu reden und wenn es nicht so sei,sich dann zu äussern bzw.auszusprechen) als wolle ich ihr was böses.es kamen nur wieder vorwürfe dass eine gute tochter einer mutter sowas nicht antut und wenn ich wirklich so denke ,dann müssten wir "unsre beziehung zueinander neu überdenken",waren ihre worte.(was immer das heissen mag)nun muss ich sagen ,dass ich mittlerweile auch aus den 3 krisenjahren heraus gelernt habe stärker zu sein ,und ohne mutter bzw. eltern eine krise zu meistern.aber ...ich leide darunter. die gefühlskälte und das desinteresse an mir und mittlerweile auch an unserem leben machen mich mürbe.mehr als ich dachte.deswegen wollte ich mal wissen,ob das so falsch war,ihnen einen brief zu schreiben und mal ,ich habe natürlich den respekt nicht verloren dabei,die meinung zu sagen.
wie soll ich mich nun verhalten?warten bis sie wieder auf mich zu kommen?Oder soll ich
den brief einfach abtun als wäre es falsch von mir gewesen?
ich weiss es nicht!!!

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1. April 2007 um 17:32

Hey..
Ich denke, dass mit dem Brief kam bei deinen Eltern anders an, als es gemeint war. Sie hat es wahrscheinlich als undankbar von dir aufgefasst, dass du es nicht zu schätzen weisst, was sie (trotz allem rumgemecker) für dich getan haben. Ich kann zwar nicht nachvollziehen, warum dir deine eigenen Eltern noch vorhalten, in welcher finanziellen Lage du bist, anstatt dir einfach ohne zu Murren zu helfen, aber trotzdem tun sie es. Hast du dich dafür mal ordentlich bedankt? Vielleicht wäre es besser, normal mit ihnen nochmal zu reden und zu erklären, was dir auf dem Herzen liegt.

Liebe Grüße, Lelya

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1. April 2007 um 18:33
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Hey..
Ich denke, dass mit dem Brief kam bei deinen Eltern anders an, als es gemeint war. Sie hat es wahrscheinlich als undankbar von dir aufgefasst, dass du es nicht zu schätzen weisst, was sie (trotz allem rumgemecker) für dich getan haben. Ich kann zwar nicht nachvollziehen, warum dir deine eigenen Eltern noch vorhalten, in welcher finanziellen Lage du bist, anstatt dir einfach ohne zu Murren zu helfen, aber trotzdem tun sie es. Hast du dich dafür mal ordentlich bedankt? Vielleicht wäre es besser, normal mit ihnen nochmal zu reden und zu erklären, was dir auf dem Herzen liegt.

Liebe Grüße, Lelya

Hallo leyla
danke für deine schnelle rückmeldung.
normalerweise ist es selbstverständlich sich als familie in krisen zu helfen.
und danke zu sagen....nun ich bin so erzogen worden, IMMER danke zu sagen. also daran lags wohl eher nicht.
da ich weiss,dass meine mutter sich im gespräch genau so temperamentvoll verhält wie ich,habe ich eben diesen brief geschrieben.es war mir wichtig alles zu benennen was mir auf dem herzen liegt.ich wäre in einem persönlichen gespräch nie soweit gekommen,alles zu sagen. wäre immer unterbrochen worden bzw. mit einem handwinken wär es abgetan worden.und wenn meine mutter sich angegriffen fühlt und keine argumente mehr hat, dann sagt sie immer"ich will jetzt nicht weiter diskutieren und ausserdem hast du respekt vor deiner mutter zu haben."
ich habe den brief,vorher einer guten freundin gezeigt.ich wollte einfach wissen,wie diese sätze bei ihr ankommen...rein vom gefühl...weil sie meine eltern auch kennt.
sie sagte..dass ich keineswegs respektlos geschrieben habe.aber sie sagte auch,dass sich meine eltern und speziell meine mutter angegriffen fühlen wird.
nun deshalb schrieb ich ja auch rein,dass dieser brief keine kriegserklärung ist sondern eine aufforderung mit mir sich mal die zeit zu nehmen und diese sachen zu diskutieren.aber soweit kam es nie.
habe mir erst heute wieder gedanken gemacht weil das osterfest vor der türe steht.wir haben dann uns immer mit meinen eltern im garten getroffen und die süßigkeiten für die kinder versteckt.nach der ostereiersuche haben wir bis in den abend zusammen gesessen und kaffee getrunken oder uns einen schönen abend gemacht.
ich habe allerdings nun das gefühl,dass es sich hier nur wieder um einen pflichtbesuch handeln würde,wenn meine mutter anruft und fragt was wir ostern vorhaben.
ich weiss nicht mehr wie ich ihnen gegenüber reagieren soll.weil wenn ich reden will,zieht meine mutter gleich ein saures gesicht und ich komme mir schlecht vor. aber ich denke ich habe auch das recht meine meinung zu sagen.mein mann jedenfalls will meine eltern nicht sehen.vorerst jedenfalls.sie verpassen die ganzen wichtigen entwicklungsschritte von unserem kleinen sohn.wo sie an meinem geburtstag da waren,haben sie den kleinen hoch genommen. er fing gleich an zu schreien.klar...weil er sie nicht kennt.da sagten sie ...er wäre eh ein bischen blass und schoben das auf seine erkältung,die er zu dieser zeit hatte.als ich sagte,dass er das immer macht weil sie ja nicht so oft da wären,hat meine mutter gleich wieder ein saures gesicht gemacht.
sie rufen nicht an oder setzen voraus, dass ich mich zu melden habe. mir geht es auch nicht gut zur zeit,weil der kleine in der nacht nicht schläft und ich tagsüber noch meine anderen beiden kinder zu versorgen habe. da kann ich nicht einfach ausruhen,sondern muss den haushalt machen,wenn der kleine mal mittagsschlaf macht.ich habe auch bei meinen anderen kindern ,als sie so klein waren immer das gefühl gehabt, dass ich ungelegen anrufe um zu fragen,ob sie mal meine tochter oder meinen sohn für ein oder zwei stunden nehmen würden. es kam IMMER der satz:"hm...na mir gehts nicht so gut..und eigentlich wollte ich mein schlafzimmer mal aufräumen.oder auch mal meine papiere sortieren...naja dann musst du ihn (oder sie) halt herbringen.weisst du schon wann du wieder da bist?"
da kommt man sich schon vor ,als wenn sie es nicht gern macht.wenn ich sie dann drauf an sprach, hat sie gesagt:"natürlich liebe ich die 2,wie kannst du so von mir denken?"
sie hatte jetzt 2 wochen urlaub. und es war in der zeit auch oft schönes wetter. zumal sie ja nur 2 strassen entfernt von uns wohnen.
aber sie kam bisher nur einmal um den kleinen mal im wagen spazieren zu fahren . und das auch nur, weil ich sie darum bat,dass ich mal den haushalt machen kann.
auch am telefon fragt sie nach den kindern zwar...aber wenn ich dann sage also...niklas hat zähne bekommen und schläft nicht ,..und will weiter von meiner tochter oder meinem anderen sohn erzählen, dann sagt sie schon
(und das merk ich auch sofort am tonfall)ach ,hm...ja...wars das???
was soll ich darauf noch sagen. da hab ich keine lust mich weiter mit ihr zu unterhalten.
ich bin total traurig, dass sich meine eltern von uns so distanzieren.
aber irgendwie sehe ich das nicht ein,jetzt kleinbei zu geben,weil ich nichts falsch gemacht habe. und meine mutter muss einsehen,dass sie fehler gemacht hat. sie verlangt das ja auch von mir,zu seinen fehlern zu stehen und auch mal kritik über sich ergehen zu lassen.
ich weiss nicht mehr weiter.auch wegen ostern. es kann doch nicht so weitergehn,dass ich immer nur ja sage wenn sie sich mal zu den pflichtbesuchen anmelden. und wenn ich sage...wir haben da was vor...dann würde ich sie garnicht mehr sehen.
is halt e bissel verzwickt die ganze sache.
vielleicht sollte ich das als altersmacke abtun.

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2. April 2007 um 11:32

Geldhahn zugedreht...
... und jetzt heulen!!!

Sorry - etwas anderes lese ich aus deinen Zeilen nicht!

Ich weiß, dass ist jetzt verdammt kritisch und möchte mir hier auch kein Urteil anmaasen, aber ganz ehrlich würde mich auch mal die Geschichte deiner Eltern dazu interessieren.

Ich muss dir ganz ganz ehrlich sagen, wenn mein Sohn sich mir gegenüber so verhalten würde, würde auch ich irgendwann den Hals voll haben.

Hey, wer 2 Kinder in die welt setzt und diese teilweise nicht mal ernähren kann, der sollte sich schwer überlegen noch ein 3. Kind zu bekommen (Kinderliebe hin oder her) Genau an dieser Stelle habe ich dich auch nicht mehr verstanden und nur noch den Kopf geschüttelt! Und ich glaube, dass würden auch meine Eltern tun (die mir auch Geld für mein Haus geliehen haben und mich bzgl des Hauses immer noch sehr viel unterstützen) Und ganz ehrlich, würden meine Ellis mitbekommen, dass ich meine Kohle für unnützes Zeug ausgebe, aber ständig bei denen "betteln" komme, dann würde auch bei denen das Maas voll sein.

Ich kann deine Eltern sehr sehr gut verstehen, nur DEIN gejammer kann ich nicht verstehen!!! Seht zu, dass ihr klar kommt im Leben (finanziell) und wenn es mit der Ratenrückzahlung nicht funkt, sollte man wohl mal überlegen was man mit dem Haus macht, damit man finanziell endlich mal auf eigenen Beinen steht! Ich glaube, wenn es nur die Raten gewesen wäre, die ihr auf Grund der A-losigkeit nicht mehr hättet zahlen können, hätten auch deine Eltern mehr Verständnis gehabt. Aber fast alle 2 Wochen auch noch ums Essen betteln... nein *kopfschüttel*

Den Brief hättest du dir aus meiner Sicht sparen können!!!

Viel Glück

Jule

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2. April 2007 um 15:38
In Antwort auf

Geldhahn zugedreht...
... und jetzt heulen!!!

Sorry - etwas anderes lese ich aus deinen Zeilen nicht!

Ich weiß, dass ist jetzt verdammt kritisch und möchte mir hier auch kein Urteil anmaasen, aber ganz ehrlich würde mich auch mal die Geschichte deiner Eltern dazu interessieren.

Ich muss dir ganz ganz ehrlich sagen, wenn mein Sohn sich mir gegenüber so verhalten würde, würde auch ich irgendwann den Hals voll haben.

Hey, wer 2 Kinder in die welt setzt und diese teilweise nicht mal ernähren kann, der sollte sich schwer überlegen noch ein 3. Kind zu bekommen (Kinderliebe hin oder her) Genau an dieser Stelle habe ich dich auch nicht mehr verstanden und nur noch den Kopf geschüttelt! Und ich glaube, dass würden auch meine Eltern tun (die mir auch Geld für mein Haus geliehen haben und mich bzgl des Hauses immer noch sehr viel unterstützen) Und ganz ehrlich, würden meine Ellis mitbekommen, dass ich meine Kohle für unnützes Zeug ausgebe, aber ständig bei denen "betteln" komme, dann würde auch bei denen das Maas voll sein.

Ich kann deine Eltern sehr sehr gut verstehen, nur DEIN gejammer kann ich nicht verstehen!!! Seht zu, dass ihr klar kommt im Leben (finanziell) und wenn es mit der Ratenrückzahlung nicht funkt, sollte man wohl mal überlegen was man mit dem Haus macht, damit man finanziell endlich mal auf eigenen Beinen steht! Ich glaube, wenn es nur die Raten gewesen wäre, die ihr auf Grund der A-losigkeit nicht mehr hättet zahlen können, hätten auch deine Eltern mehr Verständnis gehabt. Aber fast alle 2 Wochen auch noch ums Essen betteln... nein *kopfschüttel*

Den Brief hättest du dir aus meiner Sicht sparen können!!!

Viel Glück

Jule

Und immer geld...
hallo jule.
genau darum geht es eben nicht...ums geld.
es ist so. wir kamen vor 20 jahren vom osten über amerika nach baden-württemberg.
muss dazu sagen,dass ich im osten bereits verlobt war und meine familie keine rücksicht darauf nahm,als sie uns mitteilte,dass sie wegen familienzusammenführung auswandern will.musste daher meine verlobung lösen.
nun ja...in amiland hab ich dann als einzige arbeit gehabt und meine eltern damit aufgefangen.ich sie...nicht sie mich.nach 7 monaten bemerkten meine eltern,dass es in amerika so nicht geht und stellten den rückreiseantrag. wir konnten aber nicht in den osten zurück(damals warn die grenzen noch zu,und wir waren landesverräter)
so kamen wir über bekannte nach BaWü.egal. wir hatten gleich eine wohnung und damals auch noch den auffangkredit von 5000 mark.aber auch hier hatte ich wieder als einzige arbeit und zahlte meinen eltern von meinem geld alles. ich selber bekam nur 50,-mark taschengeld von meinem eignen lohn.
egal...denn wir beschlossen ja wegen einem zu hause,dass wir uns hier aufbauen mussten ,alles in einen topf zu werfen. es ging 2 einhalb jahre so. bis meine eltern dann sich selbst versorgen konnten. als ich auszog und mit meinem jetzigen mann zusammen zog der übrigens sehr sehr gut verdiente, haben sie uns jeden monat um geld gebeten. und ich wollte es nicht zurück. da ich es als pflicht ansehe, familienmitglieder in der not zu helfen.
so ...
mein vater machte mit mir den führerschein und als ich ein auto bekam und er noch keins hatte, hab ich mein auto incl. sprit ihm zur verfügung gestellt.
das war so auch noch okay.
als wir dann unsre tochter bekamen hat sich meine mutter zwar für sie intressiert, aber sie sehr selten (als oma)mal über nacht genommen. sie hat zwar versucht für sie da zu sein...aber wenns ihr in den kram passte und nicht wenn ich mal einen termin hatte und sie brauchte.
nach 4 jahren kam unser sohn zur welt. auch bei ihm lief es so. nur,dass sie meine tochter, mit der sie ja weniger arbeit hatten,weil sie mittlerweile größer war, bevorzugten und dann auch mal über nacht nahmen. egal..dachte ich...es sind ja nun meine kinder und ich wollte immer alles alleine auf die reihe kriegen und nicht von jemanden abhängig sein. obwohl ich oft andere mütter beneidete die ihre kinder auch mal der oma geben konnten nur um mal für sich freizeit zu haben. mein mann hat immer gearbeitet von früh bis spät. ist nie weggegangen oder hat sonst irgend etwas nicht gemacht...wir haben nie urlaub gemacht oder nur für uns mal was getan,sondern immer alles für unsere kinder und unser zu hause.wir gingen nie alleine essen oder ins kino.aber laut meinen eltern war seine familie natürlich nicht gut genug für mich,weil seine mutter eine sehr ordinäre frau ist und dazu noch alkoholikerin.
ich habe immer zu meinem mann gestanden und ihn auch verteidigt,als sie ihn ,allerdings nur mir gegenüber, schlecht machten.aber sein geld haben sie genommen. auch das habe ich beiseite gelegt und viele bösen worte über mich ergehen lasse und alleine mit mir ausgemacht.
als wir dann ein haus bauten weil das geld vollkommen dafür ausreichte, waren meine eltern feuer und flamme und lobten meine mann in den himmel. sie gaben uns eine kredit,weil sie uns unterstützen wollten...nicht mussten. ich habe aber immer darauf bestanden,es ihnen zurück zu zahlen, weil sie ja hier sich alles neu aufbauen mussten,und somit auch an ihre altersvorsorge denken müssen.2 jahre lief alles super. meine eltern besuchten uns und wir hatten auch keine probleme miteinander ausser dass die kritisierungen an unseren sachen,die wir uns damals kauften immer present waren.wir konnten damals eben uns alles leisten auch unseren kindern und schliesslich auch mal eine schöne überraschung hin und wieder für sie. als mein mann nach 17 jahren wegen einer unstimmigkeit mit dem chef gekündigt wurde,haben wir übers arbeitsgericht zwar recht bekommen,aber eine wiedereinstellung konnten wir nicht annehmen, weil das mobbing vorprogrammiert war.nur zur info...diese unstimmigkeit war der urlaub auf den mein mann anspruch hatte und der verfallen sollte. als mein mann dann seinen chef darauf hinwies,wurde dieser frech und zeigte ihn wegen schwarzarbeit an. was sich aber nicht bestätigte,denn es wurde nachgeprüft.
nun hat mein mann sich arbeitslos gemeldet und die kosten fürs haus liefen aber weiter.und so auch der kredit von meinen eltern.
als mein mann dann ein angebot bekam über 5 monate einen auftrag selbstständig zu übernehmen, hat er sich von der arbeitslosigkeit abgemeldet und sich selbstständig angemeldet.
ich habe mit meinen eltern geredet wegen dem kredit und sie sagten,dass es okay ist,wenn sie ihn vorläufig für uns weiterzahlen,bis es bei uns bergauf geht.doch noch konnten wir zahlen.
doch in der wintersaison kamen dann immer weniger aufträge. und auch die kundschaft hat uns nur sehr unregelmäßig bzw. einige gar nicht mehr bezahlen können. und so mussten wir uns wieder beim AA melden und wenigstens zuschüsse beantragen. ich habe damals 2 putzstellen gehabt und bin noch in der nachtschicht in eine bäckerei gegangen. um das eben selbst zuschaffen, denn es sind ja auch unsere kosten.hinzu kam dass meine tochter adhs hat und ich ganz und gar für sie da sein musste.
ausserdem hat uns ein kunde für den mein mann seit einem halben jahr nur für ihn arbeitete,mit seinem geld an uns sitzen lassen...bis heute bekommen wir noch 3400 euro die wir nicht holen können.finanziell ausgereizt und nervlich völlig am ende bekam ich dann eine schilddrüsen-OP . in dieser zeit nahm ich die pille,und mir wurde versichert, dass die einnahme nicht durch die op beeinträchtigt wird.
nach 10 wochen war ich dann schwanger..ich habe
dann alles abgewägt..haus ,kinder und schwangerschaft. kein geld oder ungewisse arbeitsaufträge. für mich war es immer so,dass ich nicht um jeden preis bauen wollte und so nun auch nicht um jeden preis das haus behalten wollte. ich sagte,mir realistisch, dass es besser wär das haus zu verkaufen um wenigstens ohne schulden und mit einem guten gewissen leben zu können. das arbeitsamt wies uns aber darauf hin,dass wir eine angemessene wohnfläche,wenn auch eigenheim,besitzen und die raten für den kredit fürs haus von ihnen übernommen werden kann,weil wir damals einen sehr günstigen kredit bekamen,wo wir heute genau so viel zahlen monatl. wie wenn wir eine mietwohnung beziehen würden.
also durften wir im haus bleiben.
nur wir wollten auch nicht alles vom amt holen bzw. wussten auch nicht was wir beantragen durften und was nicht. daher schränkten wir uns soweit ein, dass wir es schafften,monatl. zu 4. mit 800 euro lebenskosten auszukommen.
wenn aber die berechnungen für jedes halbe jahr vom amt anstanden, verzögerte sich diese geldüberweisung immer um 6-8wochen. so dass wir diese zeit eben überbrücken mussten. das war die zeit, in der ich meine eltern um hilfe bitten musste.
sie halfen uns zwar,aber immer mit der mine und mit dem hinweis,dass sie es nicht gern machen. das liessen sie mich auch spüren.dann fing es wieder an dass sie über meinen mann lästerten ,ihn hinstellten als sei er unfähig eine famlie zu ernähren und fragten mich was denn für kosten auf sie zukäme wenn ich mich scheiden lassen würde. ich bat sie nur um mal einen einkauf,auch nur wenn es extrem notwendig war. wie z.b. wenn ich brot brauchte und die kinder dieses für die schule brauchten.
doch anstatt zu sagen okay dann gibst du mir wenn du wieder geld hast ...kam immer nur ach...ihr habt wohl kein geld?
als dann in so einer situation auch noch das auto kaputt ging,der strom zu zahlen war und das AA die gelder immer noch nicht überwiesen hatte, war ich so fix und fertig,dass ich mich meinen eltern anvertraute und weinte am telefon. ich bat meinen vater ob er mir sein auto mal leihen könne dass ich meinen sohn in die schule fahren kann. er sagte nur er habe die schnauze voll immer ist was andres bei uns und das auto gab er mir nicht.
so musste ich meine sohn von der schule als "krank"abmelden.
dass er fast 1 jahr mein auto gefahren hatte er auch mein geld genommen hatte,als sie in der krise waren,das hatten sie vergessen.
dass wir mittlerweile zukunftsängste hatten,wie es weitergeht und ich ja nicht mich bei meinem mann anlehnen konnte sondern auch noch für ihn und die kinder stark sein musste,ging teilweise über meine kräfte. in so einer situation machten sie mich immer und immer wieder mit worten nieder.
ich konnte ihre vorwürfe nicht mehr hören.und aus reinem selbstschutz zog ich mich für einige zeit zurück. nun sind wir wieder auf der besseren seite,was wir übrigens ganz alleine geschafft haben, denn die hilfe von meinen eltern war mehr als dürftig.und es ging mir auch nie darum dass sie mir kein geld geben wollen oder konnten. sondern
es fiel mal irgendwann in der letzten zeit wieder ein satz ,der sehr erniedrigend für mich war.dazu kam noch dass ich ja mittlerweile einen 7 monaten alten sohn habe. nur dass sie sich mit zunehmender besserung bei uns immer weniger meldeten. sie distanzierten sich fast völlig von uns .und als dann eben dieser satz kam,wie sie schämen sich bei uns ins haus reinzugehn,weil es noch nicht fertig ist,habe ich ihnen einen brief geschrieben.und nur weil ich diese erniedrigungen nicht länger hinnehmen wollte. nicht wegen dem geld,nicht wegen den kindern...sondern ich habe ihnen mitgeteilt, dass auch eine tochter respekt verdient habe und auch eine mutter bzw. eltern sich nicht alles erlauben können.
ich habe mal wirklich die bedeutung des spruches"deine wahren freunde siehst du in der not" kennen gelernt.
und wäre ich so materiell eingestellt,wie du mich hier hinstellst,dann hätte ich amerika heiraten können,denn da hatte ich die chance und wär jetzt locker millionärin.
mir ging es immer nur darum meine mutter nicht zu verletzten und ihr den gebührenden respekt entgegen zu bringen. aber als ich in der größten seelischen und auch körperlichen not war(denn es war lange nicht klar,ob das geschwür im hals krebs ist),haben sie mich noch weiter nach unten gedrückt und sich dann völlig von uns distanziert.
ich habe diesen brief auch nur geschrieben,weil mir meine eltern(man soll es nicht für möglich halten)immer noch wichtig sind,und ich einfach mal wissen wollte,warum sie uns und vor allem das baby ignorieren.
doch anstatt sich aus zu sprechen was ich ja auch anbot, haben sie sich noch mehr von uns losgesagt.gefühlskälte und desinteresse regieren momentan die pflichtbesuche.und ich kann nur hoffen,dass sie sich das ganze mal überlegen. genau so wie du deine worte ,liebe jule. denn ich danke dir für deine offene kritik.aber ich habe bestimmt auch fehler gemacht.doch wenn ein mensch seelisch am boden liegt,kann man doch nicht einfach noch seine fehler hervorkramen und alles noch schlimmer machen.
und ich denke ich habe auch ein recht auf respekt...denn schliesslich bin ich zwar noch meiner eltern kind...aber mittlerweile eine gestandene frau mit 38 jahren.




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2. April 2007 um 16:11

Ja das bin ich..
hallo schneewittchen!
kannst ja mal ein bissel weiter oben nachlesen,was ich an jule geschrieben habe. das mit meiner schwiegermutter ist so. ich lernte meinen mann kennen und meine schwiemu.bat mich nach ca. 6 monaten bei ihr ein zu ziehen, weil ich ja noch einen bruder habe und er dann zu hause mein zimmer nehmen konnte.ich wohnte dann auch bei ihr bzw. bei meinem freund(jetzt Mann) und merkte bald,dass meine schwiemu. alkoholikerin war.sie ist italienerin und auch nach 46 jahren in deutschland kann sie nur eines schimpfwörter auf deutsch.als ich ihr kein geld geben wollte für ihren wein hat sie mich in der firma wo auch sie arbeitete schlecht gemacht.so z.b. ich wär ne oberhure und könnt heut vor lauter poppen nicht stehen usw. als sie mir sowas ins gesicht sagte,da ist mir die hand ausgerutscht.auf das bin ich natürlich nicht stolz.
weil ich kein aggressiver mensch bin und immer an das gute im menschen appeliere. man muss dazu noch sagen,dass diese frau 7 kinder hat von denen keines so recht kontakt haben,geschweige denn sich in der öffentlichkeit mit ihr zeigen will.
sie hat damals ihren schwerkranken mann verlassen und ihre größeren 5 kinder bei ihm gelassen.nun konnte sich aber der mann nicht um die kinder kümmern und b sofort war die 16 jährige tochter für alle geschwister zuständig. welch ein verbrechen an der seele eines kindes.
die 2 jüngeren kinder so auch mein mann nahm sie mit. natürlich hat er eine ganz andere bindung zu seiner mutter als die anderen 5. sichselbstüberlassenen.
das alles hat auch meine mutter mitbekommen,denn wir haben ja auch über alles reden können. nun ist es aber so,dass als mein mann damal 10 war und seine mutter wieder zurück nach hause zu ihrem mann ging, der vater meines mannes nach 2 wochen starb. diese trauma hat er bis heute nicht überwunden und will mal nicht informiert werden,dass seine mutter gestorben sei und vielleicht schon seit wochen alleine daliegt. aus diesem grund hat er sie zu uns geholt. und weil es ja nur eine kleine 2 zimmerwohnung ist,könnte ich ja nicht verstehen,wenn meine eltern sich gekränkt fühlen würden.na in so weit doch schon,weil sie denken,dass so eine person nun das privileg hat,sich an so einem schönen haus zu erfreuen. sie hat ja jahrelang nie was für uns und die kinder getan. aber wäre ich so auf geld aus,wie jule mich hinstellt,dann hätte ich diese person,die mir ja nie finanziell geholfen hat,nie zu uns geholt.
im gegenteil...ich denke sie ist eh arm dran und tut mir leid. so einen alten menschen zu hassen...macht keinen sinn...man muss auch verzeihen können.aber vergessen kann ich so was nie.klar.
und das mit den ratenrückzahlungen...meine eltern haben den kredit abgezahlt und mein geld dass ich ihnen anbot nicht angenommen.sie sagten,so als vorzugserbe...mit einem lächeln.
das meine schwiegermutter ja miete zahlt müssen sie ja auch sehen. sie unterstützt uns eben jetzt mit ihrer miete,so dass wir eventuell mal die aussenanlagen fertig machen können.
das mit dem 3. kind ist ja oben etwas genauer erklärt. hatte eh schon abgeschlossen mit dem kinderkriegen und war so zu sagen ein "unfall"auf meine kosten. die ärzte versicherten mir,dass ich nach einer schilddrüsen-op keine beeinträchtigungen zu erwarten hätte. 10 wochen später war ich dann schwanger.was soll ich machen. mein vater reagierte widererwarten ganz locker.er agte ..er sehe das so"lieber ein kind auf dem kissen,als auf dem gewissen"und das ist ja auch mein körper. kann ja so ne schwangerschaft nicht abhängig machen von anderen. zumal ich ja wirklich nur in der not wegen unterstützung gefragt habe. und ich denke das auch schon in den bereits vorangegangenen jahren ich meinen teil zur familie beigetragen habe.schliesslich gehen sie davon aus,wenn sie mal alt sind und nicht mehr können,dass ich mich darum kümmere.obwohl mein 28 jähriger bruder "oben bei mutti" wohnt,ein eigenes gehalt von 1400 euro hat nur für sich alleine und immer noch wegen geld betteln kommt. wenn ich so viel geld nur für mich alleine gehabt hätte,wäre es eine schande,dann noch zu den eltern zu gehn.aber bei ihm heissen sie es gut was er macht. er kann die miete kaum aufbringen,weil er sich alles kauft für seine musik,bad die er gegründet hat und nun kaufte er sich auch noch einen laptop für 1500euro. und da sagen sie nix.
aus diesen vorwürfen heraus und weil ich einfach auch meine meinung sagen wollte,nur deshalb haben sie sich zurück gezogen.

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2. April 2007 um 17:50
In Antwort auf

Geldhahn zugedreht...
... und jetzt heulen!!!

Sorry - etwas anderes lese ich aus deinen Zeilen nicht!

Ich weiß, dass ist jetzt verdammt kritisch und möchte mir hier auch kein Urteil anmaasen, aber ganz ehrlich würde mich auch mal die Geschichte deiner Eltern dazu interessieren.

Ich muss dir ganz ganz ehrlich sagen, wenn mein Sohn sich mir gegenüber so verhalten würde, würde auch ich irgendwann den Hals voll haben.

Hey, wer 2 Kinder in die welt setzt und diese teilweise nicht mal ernähren kann, der sollte sich schwer überlegen noch ein 3. Kind zu bekommen (Kinderliebe hin oder her) Genau an dieser Stelle habe ich dich auch nicht mehr verstanden und nur noch den Kopf geschüttelt! Und ich glaube, dass würden auch meine Eltern tun (die mir auch Geld für mein Haus geliehen haben und mich bzgl des Hauses immer noch sehr viel unterstützen) Und ganz ehrlich, würden meine Ellis mitbekommen, dass ich meine Kohle für unnützes Zeug ausgebe, aber ständig bei denen "betteln" komme, dann würde auch bei denen das Maas voll sein.

Ich kann deine Eltern sehr sehr gut verstehen, nur DEIN gejammer kann ich nicht verstehen!!! Seht zu, dass ihr klar kommt im Leben (finanziell) und wenn es mit der Ratenrückzahlung nicht funkt, sollte man wohl mal überlegen was man mit dem Haus macht, damit man finanziell endlich mal auf eigenen Beinen steht! Ich glaube, wenn es nur die Raten gewesen wäre, die ihr auf Grund der A-losigkeit nicht mehr hättet zahlen können, hätten auch deine Eltern mehr Verständnis gehabt. Aber fast alle 2 Wochen auch noch ums Essen betteln... nein *kopfschüttel*

Den Brief hättest du dir aus meiner Sicht sparen können!!!

Viel Glück

Jule

Kinderliebe
hallo jule!
es steht nirgends dass wir unser geld für unnützes zeug ausgegeben haben. und was die kinderliebe betrifft. was denkst du dir dass du so was schreibst. natürlich setze ich nicht wahllos kinder in die welt,die ich nicht ernähren kann. meine tochter ist 14 und mein mittlerer sohn ist 10 jahre alt.und wir sind erst vor 6 jahren ins neue haus gezogen,wovon wir 2 ohne schwierigkeiten gelebt haben. erst als mein mann arbeitslos wurde,und das kann man ja nicht vorher planen,haben wir pech gehabt.er war schliesslich seit 17 jahren dort angestellt und die rechte hand des chefs. es war sogar die rede davon dass mein mann diese firma übernehmen sollte. also haben wir nicht einfach auf gut glück ein haus gebaut.
ich kann nur hoffen,dass du un deine familie niemals in schwierigkeiten gelangt,die ihr nicht selbst in der hand habt.
und ausserdem...es waren die raten für das haus abgedeckt. und auch das essen haben wir kaufen können,nach der einschränkung die sich ja nur auf die wintermonate bezog. ohne so eine info solche unterstellungen zu machen,finde ich frech...
aber ich akzeptiere deine meinung und will dir dazu auch die erklärung bieten.also lies...wie es dazu kam.ich denke wenn ich ein schmarotzer wär der sich nur an dem geld der eltern bereichert,und wenn sie dann nichts mehr geben...sie in den wind schiesst,dann wäre ich nicht so weit gekommen,dass wir aus eigener kraft aus dieser misere rausgefunden haben.
es kann heutzutage jeden treffen. und man muss sich fast nicht mehr schämen,geld übers amt beantragen zu müssen.
aber ich schrieb...hin und wieder mal einen WE einkauf oder ein brot.und über die wintermonate musste ich natürlich auch etwas öfter überbrücken. aber meine eltern haben alles wieder bekommen. jedenfalls das,was sie angenommen haben.
also stell mich hier nicht hin,als wäre ich eine mutter die kinderkriegen für ihr hobby hält und die ihre eltern lieber anbettelt,als selbst eine lösung zu suchen.so war es nie.und ich denke ...mal ganz grass gesagt...meine eltern beissen jetzt die hand ...die sie mal später vielleicht ernährt.also sollten sie mal nachdenken. es sind meine eltern und ich muss im alter ja auch für sie dasein.aber fremde haben mir mehr geholfen...und mit geholfen mein ich nicht immer nur geben...sondern auch mal zuhören und einfach nur dasein wenn man kummer hat und sich den von der seele reden will. aber selbst dafür waren meine eltern zu beschäftigt und haben den schmerz immer nur abgetan.ich war schliesslich auch für sie da und sie fanden das selbstverständlich.
wenn man natürlich immer nur an geld denkt,dann können einem solche worte,wie deine gegen mich schon mal aus der tastatur rutschen.

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3. April 2007 um 9:24
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Und immer geld...
hallo jule.
genau darum geht es eben nicht...ums geld.
es ist so. wir kamen vor 20 jahren vom osten über amerika nach baden-württemberg.
muss dazu sagen,dass ich im osten bereits verlobt war und meine familie keine rücksicht darauf nahm,als sie uns mitteilte,dass sie wegen familienzusammenführung auswandern will.musste daher meine verlobung lösen.
nun ja...in amiland hab ich dann als einzige arbeit gehabt und meine eltern damit aufgefangen.ich sie...nicht sie mich.nach 7 monaten bemerkten meine eltern,dass es in amerika so nicht geht und stellten den rückreiseantrag. wir konnten aber nicht in den osten zurück(damals warn die grenzen noch zu,und wir waren landesverräter)
so kamen wir über bekannte nach BaWü.egal. wir hatten gleich eine wohnung und damals auch noch den auffangkredit von 5000 mark.aber auch hier hatte ich wieder als einzige arbeit und zahlte meinen eltern von meinem geld alles. ich selber bekam nur 50,-mark taschengeld von meinem eignen lohn.
egal...denn wir beschlossen ja wegen einem zu hause,dass wir uns hier aufbauen mussten ,alles in einen topf zu werfen. es ging 2 einhalb jahre so. bis meine eltern dann sich selbst versorgen konnten. als ich auszog und mit meinem jetzigen mann zusammen zog der übrigens sehr sehr gut verdiente, haben sie uns jeden monat um geld gebeten. und ich wollte es nicht zurück. da ich es als pflicht ansehe, familienmitglieder in der not zu helfen.
so ...
mein vater machte mit mir den führerschein und als ich ein auto bekam und er noch keins hatte, hab ich mein auto incl. sprit ihm zur verfügung gestellt.
das war so auch noch okay.
als wir dann unsre tochter bekamen hat sich meine mutter zwar für sie intressiert, aber sie sehr selten (als oma)mal über nacht genommen. sie hat zwar versucht für sie da zu sein...aber wenns ihr in den kram passte und nicht wenn ich mal einen termin hatte und sie brauchte.
nach 4 jahren kam unser sohn zur welt. auch bei ihm lief es so. nur,dass sie meine tochter, mit der sie ja weniger arbeit hatten,weil sie mittlerweile größer war, bevorzugten und dann auch mal über nacht nahmen. egal..dachte ich...es sind ja nun meine kinder und ich wollte immer alles alleine auf die reihe kriegen und nicht von jemanden abhängig sein. obwohl ich oft andere mütter beneidete die ihre kinder auch mal der oma geben konnten nur um mal für sich freizeit zu haben. mein mann hat immer gearbeitet von früh bis spät. ist nie weggegangen oder hat sonst irgend etwas nicht gemacht...wir haben nie urlaub gemacht oder nur für uns mal was getan,sondern immer alles für unsere kinder und unser zu hause.wir gingen nie alleine essen oder ins kino.aber laut meinen eltern war seine familie natürlich nicht gut genug für mich,weil seine mutter eine sehr ordinäre frau ist und dazu noch alkoholikerin.
ich habe immer zu meinem mann gestanden und ihn auch verteidigt,als sie ihn ,allerdings nur mir gegenüber, schlecht machten.aber sein geld haben sie genommen. auch das habe ich beiseite gelegt und viele bösen worte über mich ergehen lasse und alleine mit mir ausgemacht.
als wir dann ein haus bauten weil das geld vollkommen dafür ausreichte, waren meine eltern feuer und flamme und lobten meine mann in den himmel. sie gaben uns eine kredit,weil sie uns unterstützen wollten...nicht mussten. ich habe aber immer darauf bestanden,es ihnen zurück zu zahlen, weil sie ja hier sich alles neu aufbauen mussten,und somit auch an ihre altersvorsorge denken müssen.2 jahre lief alles super. meine eltern besuchten uns und wir hatten auch keine probleme miteinander ausser dass die kritisierungen an unseren sachen,die wir uns damals kauften immer present waren.wir konnten damals eben uns alles leisten auch unseren kindern und schliesslich auch mal eine schöne überraschung hin und wieder für sie. als mein mann nach 17 jahren wegen einer unstimmigkeit mit dem chef gekündigt wurde,haben wir übers arbeitsgericht zwar recht bekommen,aber eine wiedereinstellung konnten wir nicht annehmen, weil das mobbing vorprogrammiert war.nur zur info...diese unstimmigkeit war der urlaub auf den mein mann anspruch hatte und der verfallen sollte. als mein mann dann seinen chef darauf hinwies,wurde dieser frech und zeigte ihn wegen schwarzarbeit an. was sich aber nicht bestätigte,denn es wurde nachgeprüft.
nun hat mein mann sich arbeitslos gemeldet und die kosten fürs haus liefen aber weiter.und so auch der kredit von meinen eltern.
als mein mann dann ein angebot bekam über 5 monate einen auftrag selbstständig zu übernehmen, hat er sich von der arbeitslosigkeit abgemeldet und sich selbstständig angemeldet.
ich habe mit meinen eltern geredet wegen dem kredit und sie sagten,dass es okay ist,wenn sie ihn vorläufig für uns weiterzahlen,bis es bei uns bergauf geht.doch noch konnten wir zahlen.
doch in der wintersaison kamen dann immer weniger aufträge. und auch die kundschaft hat uns nur sehr unregelmäßig bzw. einige gar nicht mehr bezahlen können. und so mussten wir uns wieder beim AA melden und wenigstens zuschüsse beantragen. ich habe damals 2 putzstellen gehabt und bin noch in der nachtschicht in eine bäckerei gegangen. um das eben selbst zuschaffen, denn es sind ja auch unsere kosten.hinzu kam dass meine tochter adhs hat und ich ganz und gar für sie da sein musste.
ausserdem hat uns ein kunde für den mein mann seit einem halben jahr nur für ihn arbeitete,mit seinem geld an uns sitzen lassen...bis heute bekommen wir noch 3400 euro die wir nicht holen können.finanziell ausgereizt und nervlich völlig am ende bekam ich dann eine schilddrüsen-OP . in dieser zeit nahm ich die pille,und mir wurde versichert, dass die einnahme nicht durch die op beeinträchtigt wird.
nach 10 wochen war ich dann schwanger..ich habe
dann alles abgewägt..haus ,kinder und schwangerschaft. kein geld oder ungewisse arbeitsaufträge. für mich war es immer so,dass ich nicht um jeden preis bauen wollte und so nun auch nicht um jeden preis das haus behalten wollte. ich sagte,mir realistisch, dass es besser wär das haus zu verkaufen um wenigstens ohne schulden und mit einem guten gewissen leben zu können. das arbeitsamt wies uns aber darauf hin,dass wir eine angemessene wohnfläche,wenn auch eigenheim,besitzen und die raten für den kredit fürs haus von ihnen übernommen werden kann,weil wir damals einen sehr günstigen kredit bekamen,wo wir heute genau so viel zahlen monatl. wie wenn wir eine mietwohnung beziehen würden.
also durften wir im haus bleiben.
nur wir wollten auch nicht alles vom amt holen bzw. wussten auch nicht was wir beantragen durften und was nicht. daher schränkten wir uns soweit ein, dass wir es schafften,monatl. zu 4. mit 800 euro lebenskosten auszukommen.
wenn aber die berechnungen für jedes halbe jahr vom amt anstanden, verzögerte sich diese geldüberweisung immer um 6-8wochen. so dass wir diese zeit eben überbrücken mussten. das war die zeit, in der ich meine eltern um hilfe bitten musste.
sie halfen uns zwar,aber immer mit der mine und mit dem hinweis,dass sie es nicht gern machen. das liessen sie mich auch spüren.dann fing es wieder an dass sie über meinen mann lästerten ,ihn hinstellten als sei er unfähig eine famlie zu ernähren und fragten mich was denn für kosten auf sie zukäme wenn ich mich scheiden lassen würde. ich bat sie nur um mal einen einkauf,auch nur wenn es extrem notwendig war. wie z.b. wenn ich brot brauchte und die kinder dieses für die schule brauchten.
doch anstatt zu sagen okay dann gibst du mir wenn du wieder geld hast ...kam immer nur ach...ihr habt wohl kein geld?
als dann in so einer situation auch noch das auto kaputt ging,der strom zu zahlen war und das AA die gelder immer noch nicht überwiesen hatte, war ich so fix und fertig,dass ich mich meinen eltern anvertraute und weinte am telefon. ich bat meinen vater ob er mir sein auto mal leihen könne dass ich meinen sohn in die schule fahren kann. er sagte nur er habe die schnauze voll immer ist was andres bei uns und das auto gab er mir nicht.
so musste ich meine sohn von der schule als "krank"abmelden.
dass er fast 1 jahr mein auto gefahren hatte er auch mein geld genommen hatte,als sie in der krise waren,das hatten sie vergessen.
dass wir mittlerweile zukunftsängste hatten,wie es weitergeht und ich ja nicht mich bei meinem mann anlehnen konnte sondern auch noch für ihn und die kinder stark sein musste,ging teilweise über meine kräfte. in so einer situation machten sie mich immer und immer wieder mit worten nieder.
ich konnte ihre vorwürfe nicht mehr hören.und aus reinem selbstschutz zog ich mich für einige zeit zurück. nun sind wir wieder auf der besseren seite,was wir übrigens ganz alleine geschafft haben, denn die hilfe von meinen eltern war mehr als dürftig.und es ging mir auch nie darum dass sie mir kein geld geben wollen oder konnten. sondern
es fiel mal irgendwann in der letzten zeit wieder ein satz ,der sehr erniedrigend für mich war.dazu kam noch dass ich ja mittlerweile einen 7 monaten alten sohn habe. nur dass sie sich mit zunehmender besserung bei uns immer weniger meldeten. sie distanzierten sich fast völlig von uns .und als dann eben dieser satz kam,wie sie schämen sich bei uns ins haus reinzugehn,weil es noch nicht fertig ist,habe ich ihnen einen brief geschrieben.und nur weil ich diese erniedrigungen nicht länger hinnehmen wollte. nicht wegen dem geld,nicht wegen den kindern...sondern ich habe ihnen mitgeteilt, dass auch eine tochter respekt verdient habe und auch eine mutter bzw. eltern sich nicht alles erlauben können.
ich habe mal wirklich die bedeutung des spruches"deine wahren freunde siehst du in der not" kennen gelernt.
und wäre ich so materiell eingestellt,wie du mich hier hinstellst,dann hätte ich amerika heiraten können,denn da hatte ich die chance und wär jetzt locker millionärin.
mir ging es immer nur darum meine mutter nicht zu verletzten und ihr den gebührenden respekt entgegen zu bringen. aber als ich in der größten seelischen und auch körperlichen not war(denn es war lange nicht klar,ob das geschwür im hals krebs ist),haben sie mich noch weiter nach unten gedrückt und sich dann völlig von uns distanziert.
ich habe diesen brief auch nur geschrieben,weil mir meine eltern(man soll es nicht für möglich halten)immer noch wichtig sind,und ich einfach mal wissen wollte,warum sie uns und vor allem das baby ignorieren.
doch anstatt sich aus zu sprechen was ich ja auch anbot, haben sie sich noch mehr von uns losgesagt.gefühlskälte und desinteresse regieren momentan die pflichtbesuche.und ich kann nur hoffen,dass sie sich das ganze mal überlegen. genau so wie du deine worte ,liebe jule. denn ich danke dir für deine offene kritik.aber ich habe bestimmt auch fehler gemacht.doch wenn ein mensch seelisch am boden liegt,kann man doch nicht einfach noch seine fehler hervorkramen und alles noch schlimmer machen.
und ich denke ich habe auch ein recht auf respekt...denn schliesslich bin ich zwar noch meiner eltern kind...aber mittlerweile eine gestandene frau mit 38 jahren.




Hallo,
DANKE für die erklärenden viele (sehr vielen) Worte!

In meinem ersten Beitrag habe ich mich ja auch gleich am Anfang entschuldigt und dir geschrieben, was ich aus deinen bisherigen Zeilen gelesen habe.

Dieses Bild hast du natürlich mit ausgedehnten Erläuterungen zu deiner bisherigen Beziehung zu deinen Eltern für mich klarer gerückt!!!

Aus der jetzigen Sicht muss ich dir schreiben:

Man ist es ja gewohnt von Menschen enttäuscht zu werden, aber von der eigenen Familie tut es noch viel mehr weh! Da habe ich großes, verdammt großes Glück mit meinen Eltern.

Meine Situtation war zwar nicht die gleiche, aber vergleichbar. Hauskauf als alles hübsch und gut war - plötzlich Trennung und Scheidung und A-losigkeit - ich stand mit einem Haus und der Rate, die an meine Eltern zu zahlen war alleine da! Keine Aussicht auf Arbeit, da ich ein Kind von 2 Jahren hatten. Meine Eltern haben mir geholfen und wie!!!! Sie stehen zu mir, egal wie es mir geht... wie es mir teilweise aber tatsächlich geht, habe ich ihnen verschwiegen, zu groß war schon ihre hilfe und zu groß waren ihre Sorgen. Sie müssen also nicht alles wissen

Ich warte auf DEN Tag wo ich Ihnen genauso zur Seite stehen kann und für sie da sein kann!

Was deine Eltern angeht, sorry - da fällt mir nur der Spruch ein "wer nicht kommt, klappt auch nicht mit den Türen!!!"

So weh es tut, ich würde mich von ihnen abkehren....

Jule

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3. April 2007 um 10:29
In Antwort auf

Hallo,
DANKE für die erklärenden viele (sehr vielen) Worte!

In meinem ersten Beitrag habe ich mich ja auch gleich am Anfang entschuldigt und dir geschrieben, was ich aus deinen bisherigen Zeilen gelesen habe.

Dieses Bild hast du natürlich mit ausgedehnten Erläuterungen zu deiner bisherigen Beziehung zu deinen Eltern für mich klarer gerückt!!!

Aus der jetzigen Sicht muss ich dir schreiben:

Man ist es ja gewohnt von Menschen enttäuscht zu werden, aber von der eigenen Familie tut es noch viel mehr weh! Da habe ich großes, verdammt großes Glück mit meinen Eltern.

Meine Situtation war zwar nicht die gleiche, aber vergleichbar. Hauskauf als alles hübsch und gut war - plötzlich Trennung und Scheidung und A-losigkeit - ich stand mit einem Haus und der Rate, die an meine Eltern zu zahlen war alleine da! Keine Aussicht auf Arbeit, da ich ein Kind von 2 Jahren hatten. Meine Eltern haben mir geholfen und wie!!!! Sie stehen zu mir, egal wie es mir geht... wie es mir teilweise aber tatsächlich geht, habe ich ihnen verschwiegen, zu groß war schon ihre hilfe und zu groß waren ihre Sorgen. Sie müssen also nicht alles wissen

Ich warte auf DEN Tag wo ich Ihnen genauso zur Seite stehen kann und für sie da sein kann!

Was deine Eltern angeht, sorry - da fällt mir nur der Spruch ein "wer nicht kommt, klappt auch nicht mit den Türen!!!"

So weh es tut, ich würde mich von ihnen abkehren....

Jule

Türgeklapper..lol
hallo jule..
es ist nett dass du dich noch mal meldest,denn ich war schon,obwohl ich kritik gut vertrage,wie vor den kopf geballert....lach..
aber es ist schade,dass aus dem einst so guten verhältnis zu meinen eltern nun so ein ,naja ,schräges geworden ist. das mit dir und deinen haussorgen tut mir leid. man steht wie vor einem abgrund.sei froh,dass du eltern hast die dich untertsützen. klar ich sage meinen eltern auch nicht alles,doch wenn man so weiter keine freunde hat,denen man sich anvertrauen kann und man kommt dann in eine situation,wo man total am ende ist, dann ist es nur zu verständlich,dass man sich der familie anvertraut.
ich war teilweise so mit den nerven am ende, dass ich sogar zeitweise an selbstmord dachte. aber kinder,haus und mann haben mich davon abgebracht. wäre ja auch feige.
obwohl ich das mit den türeklappern genau so sehe,kommen einem doch hin und wieder gedanken an die eltern.und ich betrachte das dann mit einem weinenden und einem lachenden auge. ...
dir für die weitere zukunft alles gute und auch weiterhin dir und deinen eltern viel kraft.

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3. April 2007 um 11:25
In Antwort auf

Türgeklapper..lol
hallo jule..
es ist nett dass du dich noch mal meldest,denn ich war schon,obwohl ich kritik gut vertrage,wie vor den kopf geballert....lach..
aber es ist schade,dass aus dem einst so guten verhältnis zu meinen eltern nun so ein ,naja ,schräges geworden ist. das mit dir und deinen haussorgen tut mir leid. man steht wie vor einem abgrund.sei froh,dass du eltern hast die dich untertsützen. klar ich sage meinen eltern auch nicht alles,doch wenn man so weiter keine freunde hat,denen man sich anvertrauen kann und man kommt dann in eine situation,wo man total am ende ist, dann ist es nur zu verständlich,dass man sich der familie anvertraut.
ich war teilweise so mit den nerven am ende, dass ich sogar zeitweise an selbstmord dachte. aber kinder,haus und mann haben mich davon abgebracht. wäre ja auch feige.
obwohl ich das mit den türeklappern genau so sehe,kommen einem doch hin und wieder gedanken an die eltern.und ich betrachte das dann mit einem weinenden und einem lachenden auge. ...
dir für die weitere zukunft alles gute und auch weiterhin dir und deinen eltern viel kraft.

Wenn sich die Freunde abkehren...
... kommen einem auch hin und wieder Gedanken an die Freund und man betrachte das dann mit einem weinenden und einem lachenden Auge - der Unterschied zwischen uns beiden ist wahrscheinlich nur - DU hast deine Freunde, ICH habe meine Familie!!!

Wobei man sich Freunde aussuchen kann, aber die Familie nicht.

Durch einen entscheidenen Schritt in meinem Leben habe ich sehr viel verloren (nicht finanziell)WARUM - weiß ich bis heute nicht, denn ich bin mir keiner Schuld bewußt. Ich find es nur feige von den anderen Meschen mir nicht ins Gesicht zu sagen, dass sie nichts mehr mit mir zu tun haben wollen!

Ich betrachte mein Leben als Buch und da gibt es Kapitel, die bleiben ständig aufgeschlagen, dann gibt es aber auch Kapitel die werden geschlossen und irgendwann wieder aufgeschlagen und dann gibt es noch die Kapitel die geschlossen werden und fest verschlossen werden! Fragen die offen sind, bleiben dann leider offen... aber geht es nicht allen Menschen im Leben so.

Nicht alle Fragen die wir haben werden beantwortet. So werden dir sicher auch deine Eltern nie deine Fragen im Brief richtig beantworten - warum - das wissen nur SIE!!!

Ich wünsche dir alles Gute und verdammt viel Kraft für dein weiteres Leben!

Jule

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3. April 2007 um 17:15

Hey!
Ich wollte mich auch nochmal melden, mein letzter Beitrag ist ja ziemlich dürftig ausgefallen. Nachdem du alles so ausführlich erklärt hast, kann ich deine Seite viel besser verstehen, die deiner Eltern jedoch umso weniger.

Du hast ihnen doch genauso geholfen, als sie in der Klemme waren, hast du ihnen das schonmal gesagt?
Ich finde es unglaublich, dass sie sich auch noch mit Worten nieder machen, wenn du einen absoluten Tiefpunkt erreicht hast.

Sorry, wenn ich das so sage, aber Eltern sollten ihren Kindern gerne helfen WOLLEN. Ich hab verdammt großes Glück mit meinen, sie würden mir immer helfen, egal in welcher Lage, ohne zu murren.

Das einzige, was ich dir raten kann, ist dich von ihnen zu distanzieren. Ich weiss, dass das schwer ist, aber man sieht doch wieviel Gedanken du dir darüber machst und dass es auch deine ganze Familie beeinflusst. Sobald du wegen sowas schon über Selbstmord nachdenkst, würd ich mal ganz schnell die Notbremse ziehen. Ich denke, da hilft alles Reden nichts mehr. Du hast getan, was du konntest, der nächste Schritt muss von deinen Eltern kommen.

Ich finde es erstaunlich, was du schon alles durchgestanden und gemeistert hast in deinem Leben. Mach weiter so!

Ich wünsche dir und deiner Familie viel Glück und viel Kraft für die nächste Zeit.

Liebe Grüße, Leyla

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3. April 2007 um 19:54

Nicht nochmal..
hallo ebba!
schön dass auch du dich an meinem betrag interessierst. doch lies mal die ganze geschichte dazu,denn ich erkläre es nicht noch mal.
ich denke wenn man als kind seine eltern schon sehr oft selbst geholfen hat und fast das ganze leben ja noch für sie da sein muss...vorallem im alter,wenn sie mal nicht mehr können,dann kann man auch als kind in ner notsituation erwarten sich an die eltern zu wenden. dass wir unser haus nicht halten können stand nie zur debatte..aber ich glaube das steht auch in einem von meinem beträgen.es ging immer nur darum dass wir MAL in not waren und das so ca. 3 jahre über die wintermonate bzw. da auch nur wenn das amt die zuschüsse neu berechnet und wochenlang kein geld überwies. da...und nur da musste ich überbrücken und zu meinen eltern gehn.
und wenn man ein kind planen sollte ist meist immer der falsche zeitpunkt.ausserdem haben wir das ja nicht geplant und ich hatte nicht die kraft eine abtreibung zu überstehn. ausserdem kann ein aussenstehnder immer gut alles schönreden.ich kann auch eher leuten helfen ,die in not sind,aber in meiner sache wusst ich eben nicht wies weiter gehen sollte.un wenn man sich da nicht mal an die eigene familie wenden kann...mein gott...an wem denn sonst?
lies dir eben mal alle sachen von mir durch.vielleicht kannst du dann auch etwas andres drin sehen.
trotzdem danke dir für deine kritik...keiner ist unfehlbar...gott sei dank

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4. April 2007 um 3:02

Was ist das denn bitte?
Hier rum stänkern, aber zu faul sein den ganzen Text zu lesen. Unfassbar...

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5. April 2007 um 0:50

Rofl
Ja, ich hab alles gelesen. Sonst hätte ich nicht 2 mal darauf geantwortet. Nein, man ist nicht verpflichtet, aber es zeigt von gesundem Menschnverstand, das man die Geschichte liest, bevor man jemandem Vorwürfe macht. Wenn man dazu keine Lust hat, dann sagt man halt auch nichts dazu. Ganz einfach.

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6. April 2007 um 21:25

Nicht jedem sein ding..
so lange texte zu lesen...zumal man dafür ja ständig auf die zeilen guggen muss.
kicher...
aber manche probleme lassen sich ebne nicht in zwei sätzen beschreiben.und da mir das ein wichtiges anliegen ist und ich will dass die leser hier mir eine ehrliche antwort geben,habe ich das eben länger erklärt.
ich dachte nicht,dass es störend wirkt wenn ich so viel schreibe.aber manche leute haben es eben eilig.is eben jedem seine sache.ich könnt das nicht jemanden mit ner billigen antwort abspeisen,obwohl diese nicht mal den erklärungen entspricht.wer lesen kann und ....es auch will...ist klar im vorteil.

war das kurz genug,liebe ebba???

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6. April 2007 um 22:02

Interesse an problemen...
nicht interesse an textlänge...dafür sind doch foren gemacht,oder irre ich mich?
ohje ich übertreffe mich selbst heute....lachmichkaputt,ebba...
ist aber mal ne andere art,auf probleme zu reagieren.
trotzdem danke...auch du lernst das noch..lächel

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