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Einbenennung...

16. März 2007 um 8:21

hat hier irgendjemand bereits ein Einbenennungsverfahren erfolgreich hinter sich gebracht? Bin echt langsam am verzweifeln über diese sture und unsinnige Bürokratie und Gesetzgebung in Deutschland

Bin jetzt seit 11 Jahren rechtskräftig geschieden, habe eine 12jähre Tochter und will im Mai meinen Freund heiraten. Wir bekommen auch im September unser Baby. Größter Wunsch aller Familienangehöriger ist (vorallem meiner Tochter), dass wir alle den neuen Ehenamen annehmen. Leider ist das ja ohne Zustimmung des leiblichen Vaters nicht möglich. Der ist aber seit damals wieder in den USA und hat auch kein Interesse an seiner Tochter, ist aber auch anscheinend zu faul diese Zustimmung abzugeben Das Familiengericht hat mir bereits jegliche Hoffnung genommen auf ein erfolgreiches Urteil. Der Anwalt hingegen meint, es wäre erfolgsversprechend. Kann natürlich sein, dass es ihm nur ums Geld geht.

Bitte, sollte hier jemand bereits diese Einbenennung angestrebt haben, teilt mir eure Erfahrungen mit. Uns ist es wirklich wichtig mit einem Namen, eine Familie darstellen zu können.

Danke und lg Petra

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16. März 2007 um 12:47

Hallo Petra
Zufällig hatte ich heute gerade ein Gespräch beim Standesamt wegen Namensänderung des Kindes bei 2. Eheschließung.

Sie sagte mir, dass immer eine Einwilligung des leiblichen Vaters notwendig ist. Kann diese aber nicht gegeben werden, aus welchen Gründen auch immer, kann sich die Einwilligung vom Gericht geholt werden.

In deinem Fall würde ich auf jeden Fall vors Gericht gehen.
1. lebt der Vater in den USA
2. nimmt er folglich auch nicht sein Umgangsrecht war und
3. hat deine Tochter somit absolut keine Beziehung zu ihrem Vater.

Das sind tatsächlich die besten Voraussetzungen um die Einwilligung vom Gericht zu bekommen wenn du deinem Anwalt das zutraust, dann mal los... und viel Glück!

ICH würde es auf jeden Fall durchziehen!

LG
Jule

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10. April 2007 um 13:46

RE Einbenennung
Hallo, ich bin auch gerade dran an derartiges Verfahren für meine fast 10 jährige Tochter auf mich zu nehmen...bei mir gibt der leibliche Vater nicht das OK, weil er weder dem Kind noch mir " nen Gefallen " tun will....sehr armselig, aber unsere Gesetzgebung macht es einem sogar bei einem ... schwer...ach und bevor ich es vergesse: Kein Kontakt seit 8 Jahren...
Ich würde mich sehr freuen von dir oder wem auchimmer Neuigkeiten über dies brisante Thema zu hören...bin dankbar für alles..
LG Sandra

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11. April 2007 um 12:32
In Antwort auf qitura_12740145

RE Einbenennung
Hallo, ich bin auch gerade dran an derartiges Verfahren für meine fast 10 jährige Tochter auf mich zu nehmen...bei mir gibt der leibliche Vater nicht das OK, weil er weder dem Kind noch mir " nen Gefallen " tun will....sehr armselig, aber unsere Gesetzgebung macht es einem sogar bei einem ... schwer...ach und bevor ich es vergesse: Kein Kontakt seit 8 Jahren...
Ich würde mich sehr freuen von dir oder wem auchimmer Neuigkeiten über dies brisante Thema zu hören...bin dankbar für alles..
LG Sandra

Wir waren jetzt mal beim Familiengericht
und da haben sie uns sofort sämtliche Hoffnung genommen bin fast ausgerastet bei dieser Ignoranz. Außerdem wissen die selber net, welche Unterlagen zuerst vorliegen müssen, die Beurkundung vom Standesamt über die Namensänderung oder das Gerichtsurteil, einfach nur traurig. Also wir wollen es auf alle auch durchziehen, werden gleich nach der Hochzeit den Antrag stellen, lassen auch meine Tochter einen Brief verfassen in dem sie sich dazu äußern kann. Auf alle Fälle meinten die Rechtspfleger, dauert dieser Prozess ca. 2 Jahre Wir haben uns deswegen auch vorerst für einen Doppelnamen meinerseits entschlossen, damit mei Tochter net ganz alleine mit dem alten Namen dasteht. Habt ihr bereits geheiratet, bzw. einen Antrag gestellt?
Lg Petra

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11. April 2007 um 12:32
In Antwort auf qitura_12740145

RE Einbenennung
Hallo, ich bin auch gerade dran an derartiges Verfahren für meine fast 10 jährige Tochter auf mich zu nehmen...bei mir gibt der leibliche Vater nicht das OK, weil er weder dem Kind noch mir " nen Gefallen " tun will....sehr armselig, aber unsere Gesetzgebung macht es einem sogar bei einem ... schwer...ach und bevor ich es vergesse: Kein Kontakt seit 8 Jahren...
Ich würde mich sehr freuen von dir oder wem auchimmer Neuigkeiten über dies brisante Thema zu hören...bin dankbar für alles..
LG Sandra

Wir waren jetzt mal beim Familiengericht
und da haben sie uns sofort sämtliche Hoffnung genommen bin fast ausgerastet bei dieser Ignoranz. Außerdem wissen die selber net, welche Unterlagen zuerst vorliegen müssen, die Beurkundung vom Standesamt über die Namensänderung oder das Gerichtsurteil, einfach nur traurig. Also wir wollen es auf alle auch durchziehen, werden gleich nach der Hochzeit den Antrag stellen, lassen auch meine Tochter einen Brief verfassen in dem sie sich dazu äußern kann. Auf alle Fälle meinten die Rechtspfleger, dauert dieser Prozess ca. 2 Jahre Wir haben uns deswegen auch vorerst für einen Doppelnamen meinerseits entschlossen, damit mei Tochter net ganz alleine mit dem alten Namen dasteht. Habt ihr bereits geheiratet, bzw. einen Antrag gestellt?
Lg Petra

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11. August 2007 um 11:48

Einbenennung
Hallo Petra. Ich bin gerade dabei, meine Stieftochter ( fast 12 ) zu adoptieren. Möchte meine tochter auch einbenennen lassen, weil sie einen Ausweis benötigt und wir nicht so lange warten wollen, bis die Adoption durch ist. Soviel ich aus einschlägiger Literatur weiß, kann das Kind in ausnahmefällen auch ohne zustimmung des leiblichen Vaters "einbenannt" werden. Den Gerichten ( dem Staat ) geht es immer um das " Kindes-wohl" ! Ich denke mal, daß du große Chancen hast. Gib nicht auf. Du schaffst das schon. Du mußt nur hartnäckig bleiben und dich nicht leicht abspeisen lassen. Gruß, Joe

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3. September 2007 um 18:07
In Antwort auf hande_11846792

Hallo Petra
Zufällig hatte ich heute gerade ein Gespräch beim Standesamt wegen Namensänderung des Kindes bei 2. Eheschließung.

Sie sagte mir, dass immer eine Einwilligung des leiblichen Vaters notwendig ist. Kann diese aber nicht gegeben werden, aus welchen Gründen auch immer, kann sich die Einwilligung vom Gericht geholt werden.

In deinem Fall würde ich auf jeden Fall vors Gericht gehen.
1. lebt der Vater in den USA
2. nimmt er folglich auch nicht sein Umgangsrecht war und
3. hat deine Tochter somit absolut keine Beziehung zu ihrem Vater.

Das sind tatsächlich die besten Voraussetzungen um die Einwilligung vom Gericht zu bekommen wenn du deinem Anwalt das zutraust, dann mal los... und viel Glück!

ICH würde es auf jeden Fall durchziehen!

LG
Jule

Einbennenung
Geboren bin ich 1954 aber mein Stiefvater hat mich am 20.06.1960 auf seinen Familiennamen
einbenannt.Als er aber am 24.12.2007 verstarb,
wurde ich vom gesammten Erbe ausgeschloßen.
Lt.eines Anwaltes für Erbrecht,besteht dieses
Gesetz leider immer noch wurde mir auch
Bestätigt.Ich habe keinerlei Anspruch auf irgend etwas.Nicht einmal mehr den Namen zu
tragen.Der vorteil aber sollte meine Mutter
sterben,ganz gleich ob sie die anderen erben
ausgezahlt hat oder nicht,steht mir als einzige der gesammte nachlaß zu.
Besser wäre eine Adoption,dann steht mann
in allen punkten mit ehelichen oder unehelichen Kindern gleich.Für mich war die
aussage des Anwaltes ein schock
viele Grüße m

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20. Juni 2008 um 9:04

9 UF 116/08 OLG Koblenz: Weiterer Einbenennungsversuch mit Migrationshintergrund gescheitert
http://rechtsanwaeldin.blogspot.com/2008/06/9-uf-1-16-08-ach-wissen-sie.html

Der gleiche Fall übrigens:

http://rechtsanwaeldin.blogspot.com/2008/05/anwlti-nnen-ihre-textbausteine-und-der.html

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23. April 2009 um 10:55
In Antwort auf rue_12536314

Einbennenung
Geboren bin ich 1954 aber mein Stiefvater hat mich am 20.06.1960 auf seinen Familiennamen
einbenannt.Als er aber am 24.12.2007 verstarb,
wurde ich vom gesammten Erbe ausgeschloßen.
Lt.eines Anwaltes für Erbrecht,besteht dieses
Gesetz leider immer noch wurde mir auch
Bestätigt.Ich habe keinerlei Anspruch auf irgend etwas.Nicht einmal mehr den Namen zu
tragen.Der vorteil aber sollte meine Mutter
sterben,ganz gleich ob sie die anderen erben
ausgezahlt hat oder nicht,steht mir als einzige der gesammte nachlaß zu.
Besser wäre eine Adoption,dann steht mann
in allen punkten mit ehelichen oder unehelichen Kindern gleich.Für mich war die
aussage des Anwaltes ein schock
viele Grüße m

Genaus DAS ist auch der Grund, warum man eine Einbenennung...
NICHT vornehmen sollte. Nicht nur, wiel es eine billige Rache gegen den Ex ist, sondern auch - wie hier gerade gezeigt - NICHT ALLE Beteiligten die Tragweite mit allen Verästelungen überblicken (können). Schon gar kein Kind, dass unter Gehirnwäsche egsetzt wird/wurde. Sollte der "Ersatz"vater allerdings die erbliche Tragweite gekannt und begriffen haben, wäre auch klar, warum er die Einbenennung betrieben hat(t): um als Gutmensch nach außen darzustehen. Geradezu unverantwortlich gegenüber dem Kind ist es, über drei Stufen (Jugendamt, Amtsgericht, OLG) das Kind gehirngewaschen vorführen zu lassen (gesetzliche Anforderung!), obwohl die Gesetzeslage und STÄNDIGE Rechtsprechung (zuletzt 9 UF 116 08 OLG Koblenz FamRZ 5/2009 S. 439 - auch mehrere Fundstellen im Internet) bekannt ist. Dabei ging es wohl vordringlich drum die Taschen der Anwältin zu füllen: Denn die verdient, egal ob sie den Instanzenzug zu Lasten des Kindes VORAUSSEHBAR verloren hat. Diese Gelder hätten sinnvoller in die Ausbildung des Kindes investiert werden können ...

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23. April 2009 um 11:05
In Antwort auf rue_12536314

Einbennenung
Geboren bin ich 1954 aber mein Stiefvater hat mich am 20.06.1960 auf seinen Familiennamen
einbenannt.Als er aber am 24.12.2007 verstarb,
wurde ich vom gesammten Erbe ausgeschloßen.
Lt.eines Anwaltes für Erbrecht,besteht dieses
Gesetz leider immer noch wurde mir auch
Bestätigt.Ich habe keinerlei Anspruch auf irgend etwas.Nicht einmal mehr den Namen zu
tragen.Der vorteil aber sollte meine Mutter
sterben,ganz gleich ob sie die anderen erben
ausgezahlt hat oder nicht,steht mir als einzige der gesammte nachlaß zu.
Besser wäre eine Adoption,dann steht mann
in allen punkten mit ehelichen oder unehelichen Kindern gleich.Für mich war die
aussage des Anwaltes ein schock
viele Grüße m

Gerade DAS ist, warum eine Einbenennung und Adoption von
vornehrein auch ausgeschlossen werden sollte, wie es der KORAN SURE 33,4f es auch vorsieht. Da eben nicht ALLE Beteiligten (sich) über alle Konsequenzen im Klaren sind.

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20. Oktober 2011 um 10:58

EINBENENNUNG
hallo,
also, ich bin seit 2010 erfolgreich geschieden und 2011 frisch verheiratet. aus erster ehe, habe ich eine, mittlerweile, 6 jährige tochter. nun wollen wir ihr unseren ehenamen geben, allerdings ihren geburtsnamen auch bei belassen. sie soll und möchte auch selbst, einen doppelnamen. der kindsvater und ich haben geteiltes sorgerecht. nun sagt er immer wieder er müsse sich das überlegen....der überlegt aber schon seit der scheidung... na, ich denke es wird schon.
mir wurde hier beim standesamt erklärt das wir nur alle, mein mann, mein ex-mann, meine tochter und ich zum standesamt gehen müssen, da ALLE beteiligten zustimmen müssen.

mehr is das nicht.

bin mal gespannt.

wenn also der kindsvater zustimmt, dürfte es reintheoretisch kein ding sein. er muss ja nichts machen ausser dort erscheinen und seine unterschrift geben.

viel erfolg euch allen... bleibt tapfer. und vor allem DRAN, denn man sollte das nicht schleifen lassen. man muss wirklich immer dran bleiben.

lg

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