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Ein zweifamilienhaus, meine schwiegereltern und ein kommendes baby

7. März 2010 um 16:57

Ich wohne mit meinem Freund und seinen Eltern unter einem Dach. Wir wohnen unten, die Eltern oben.
Momentan bin ich gar nicht gut auf seine Eltern zu sprechen und rege mich ständig über sie auf.
Sei es, wenn sie als Mieter ihr Auto auf dem Hof parken und wir an der Straße stehen. Wenn sie einen am Wochende nicht ausschlafen lassen, weil sich die Küche über unserem Schlafzimmer befindet. Oder wenn ich das Gefühl hab, sie rücken ihre kompletten Möbel durch die Wohnung um Lärm zu machen. Eine weitere Sache ist das "mal eben klopfen und was fragen".
Ich bin ein Typ, der gern auch mal allein ist. Ich möchte jedenfalls das Gefühl haben, nur mit meinem Freund zusammen zu wohnen.

Mir graut es vor der kommenden Gartenzeit und vor der Zeit mit unserem kommenden Baby.

Ich hab das Gefühl, ich platz irgendwann vor Wut. Sie meinen es ja nie böse.

Kann mir jemand verraten, wie ich das Ganze am sinnvollsten behandeln kann?

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8. März 2010 um 13:37

Danke für die aufbauenden Worte!
Ich hoffe, dass ich nach der Schwangerschaft etwas gelassener damit umgehe und dieses jetzt nur eine Phase ist.

Leider ist unser Haus auch sehr hellhörig und ich bin es vorher nicht gewohnt gewesen unter anderen zu wohnen. Da kommt eins zum anderen.

Zum "Mal eben klopfen und was fragen": Ich schätze, es wäre für mich auch etwas anderes, wenn es meine Eltern wären. Da hat man ja schon ein anderes Verhältnis. Mir kommt es halt momentan so vor, dass sie immer in blöden Momenten vor der Tür stehen. Beim Essen oder direkt, wenn man nach Hause kommt. Allerdings gibt es dann wohl selten den passenden Zeitpunkt.

Wenn das Baby da ist, möchte ich halt, dass ich entscheiden kann, wie oft sie bei uns sind. Vor allem in den ersten Wochen, in denen für uns auch noch alles neu ist. Werde eine Regelung absprechen, damit sie (so aufregend ein Enkelkind für sie auch sein wird), auch akzeptieren müssen, wenn ich sie mal nicht rein lasse oder wir allein sein möchten. Ich denke nur, es wird schwer einen guten Mittelweg zu finden. Das merke ich ja schon jetzt, wie sehr ich auf Abstand gehe, um irgendwie eine Grenze zu signalisieren.

Mein Freund steht zu 100% zu mir und versteht aber auch mal beide Seiten.

Eigentlich haben wir ein gutes Verhältnis. Es ist allerdings so, dass ich mir vor dem Zusammenzug so viele Gedanken über eventuelle Probleme gemacht habe, dass ich jetzt als reine Vorsichtsmaßnahme auf Abstand gehe.

Zu der Frage, ob wir im Ernstfall unsere Wohnung untervermieten und ausziehen könnten: So schlimm ist es nun auch nicht. Wohnen seit Dezember dort und ich hoffe, es hat was mir der Eingewöhnung zu tun. Und man sollte über alles reden können. Dann wird sich vermutlich alles etwas entspannen.

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30. November 2012 um 21:36

Späte amtwort
Hallo bin heute erst auf diese Site gestossen.Kann Dir nur raten: nix wie weg. Habe jetzt mit zum 2.mal die Situation , niemand meint jemals irgend etwas böse aber ich ertrage es einfach nicht. Wenn es irgendwie geht, schwimmt Euch frei. vielglück

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12. Dezember 2012 um 23:36

Zieht besser um
Das wird mit der Zeit nicht besser, denn so ein Kind bringt ja noch mehr "Gemeinsamkeiten" und "Eingemische" als ohne. Ich spreche da aus Erfahrung. Nach anfänglich richtig gutem Verhältnis mit der gleichen Wohnsituation ist es immer komplizierter geworden. Mir wird ständig auf die Finger geguckt und ich habe außerhalb der Wohnung keine Privatsphäre (wir wohnen auf dem Dorf) auf dem Hof. Das Baby wird bestrickt und mein Mann hängt viel zu sehr an seiner Mutter, um sich von ihr abzunabeln. Sie meint es auch immer nur gut!

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