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Eheprobleme weil die Schwiegerfamilie nur Druck macht

31. Januar 2017 um 0:59

Hallo,

lange habe ich mich nicht getraut etwas im Internet dazu zu schreiben, aber ich benötige dringend Rat.

Zu meiner Geschichte, sorry seeehr lang:

Mein Mann und ich sind aus verschiedenen Kulturen, daher waren unsere Familien nie glücklich mit der Beziehung. Vor meiner Familie habe ich es sogar lange geheim halten müssen.
Wir waren vor der Heirat 7 Jahre zusammen und seine Familie kannte mich auch seit diesem Zeitpunkt. Sie waren nicht begeistert von uns aber haben nur ab und an gesagt, er solle sich eine suchen, mit der er es einfacher hat. Weil die Beziehung für meine Familie geheim war, konnte wir uns nicht oft sehen. Zudem habe ich zu meinem Vollzeitberug noch studiert und wirklich kaum Freizeit gehabt.

Nun ja, 2011 haben wir dann endlich geheiratet, was wirklich ein harter Weg war, bei welchem ich psychologische Hilfe suchen musste. Meine Eltern haben es endlich akzeptiert und ihn dann auch herzlich aufgenommen. Doch dann fing seine Familie an...ständig riefen sie an und sagten, man sieht euch, ihr kommt nie vorbei (und das auch, wenn man sich erst vor 1-2 Wochen sah). Ich hatte wirklich wenig Zeit durch die Arbeit und das Studium, da die Vorlesungen abends und am WE waren. Wenn man darauf hin wies, wurde das überhört.
Dazu muss ich aber noch sagen, dass mein Mann nie eine gute Beziehung zu seinen Eltern hatte. Es wurde bis zu seinem Auszug täglich gestritten. Und daher hatte er auch keine Lust mal so bei Ihnen vorbei zu schauen. Ihm reichte es sie nur wenige Male im Jahr zu sehen. Und daher habe ich auch keine Beziehung aufbauen können. Sie wollte es aber auch nicht. Auf Familienfeiern usw. wurde ich meist ignoriert. Sie wollten auch nie die Handynr. austauschen oder sowas.

Jedenfalls ging dieses Druck machen über 3 Jahre und hörte auch nach etlichen Gesprächen nicht auf. immer sagten sie, wir wollen keinen Druck und ja wir verstehen das, und nach 2 Wochen meist war es wie ein "Reset Knopf" alles vergessen. Ständig stritten wir, weil der Vater wieder anrief und wieder Druck machte und uns das noch mehr stressen lies, als es der Alltag sowieso schon tat. Meist hatten wir nur einen Sonntag zusammen, wenn ich nicht lernen musste.

Dann war ich schwanger und habe mich bereits in der Schwangerschaft sehr gestresst, wie es erst mit einem Kind sein wird. Daher haben wir 2x das Gespräch gesucht und gesagt, auch mit Kind werden wir euch nicht jede Woche besuchen. Und wieder ja ok verstehen wir.......

Dann war das Baby und da und es ging richtig los. Am Tag der Geburt, sagte ich meinem Mann noch. Bitte sag Ihnen erst in ein paar Stunden Bescheid, sonst stehen die gleich hier. ich will mich noch etwas ausruhen. Das eine Geburt anstrengend ist, brauche ich ja nicht zu erwähnen und. Wir hatte auch die Nacht beide nicht geschlafen. Naja er wollte nicht zu lange warten und rief nachmittags/abends an und sagte ihnen, dass wir beide k.o. sind und er nach Hause fährt und wir uns ausruhen wollen und sie bitte erst am nächsten Tag kommen sollen.

Und war ist, sie kamen noch gegen 20.00 Uhr und fragten mich, ob ich sauer wäre dass sie doch da wären. Darauf habe ich nicht geantwortet. Achja wir hatten auch gesagt, dass wir ansonsten keinen Besuch wollen und sie dem anderenFamilienangehörigen nicht das Krankenhaus etc. nennen sollen. Und was war... fast alle kamen am nächsten Tag. Einer nach dem anderen ohne Pause an diesem Tag war Besuch da und das Baby hat die ganze Nacht durchgeschrien, weil ich sie nicht anständig stillen konnte den Tag über. Bei der Hochzeit und anderen Angelegenheiten gab es so etwas übrigen auch bereits.

Mein Mann war danach so sauer und rief seine Familie an, sie schworen sie hätten angeblich nichts gesagt. Der Vater war nachher sauer und meinte, er will nix mehr von ihm wissen. Die Wochen darauf mit Kind waren sehr stressig, das stillen klappte nicht richtig und ich musste 2x fast ins Krankenhaus. Die 3 Wochen verflogen wie im Wind. Und dann rief wieder der Vater an und schrie meinen Mann an, wir würden ihm das Kind vorenthalten und die Leute würden alle fragen und er wäre bloßgestellt etc. und sagte dann nur er wenn wir keinen Kontakt wollten, sollten wir das sagen und legte einfach auf.

Einige Tage später fuhr mein Mann mit Baby(meine Herz blutete) hin, mich wollten sie nicht. Und versuchte die Wogen zu glätten und erklärte wieder dasselbe, dass wir uns nicht jede Woche sehen nur weil jetzt ein Kind da ist, wenn es vorher kaum ein Beziehung und Kontakt gab. Dieses Gespräch hat nach ca. 3 Wochen nochmal stattgefungen. und dann noch ein 3. Mal. Beim 3. Mal sagte er, dass wir mittlerweile Eheprobleme haben und dieses Druck machen einfach nicht mehr geht. Wir wollen das Kind nicht vorenthalten und boten an, dass man sich 1x im Monat trifft. Aber auch das war nicht akzeptabel, nur 1x die Woche sonst gar nichts. Also sagte mein Mann, er kann das nicht versprechen und einhalten also dann nichts.

Das ist nun über 1 Jahr her und mein Mann hatte sich nun seit Monaten auf eine Aussprache vorbereitet mit Hilfe eines Psychologen. Doch der Vater kam ihm zuvor und forderte diesmal, er wolle das Kind alle 2 abholen für ein paar Stunden. Und drohte sogar mit einem Anwalt deswegen. Und wieder gab es Streit und der Vater sagte wieder, dann will er eben gar keinen Kontakt mehr.

Die Situation ist wirklich nicht mehr auszuhalten. Sie haben geschafft, die Beziehung kaputt zu machen. Mein Mann ist so verzweifelt und mittlerweile depressiv deswegen. Ich habe das Gefühl er liebt mich nicht mehr. Wir kämpfen nun schon so lange für die Beziehung und wegen so einer Kleinigkeit soll es das nun sein? Die Situation ist irgendwie ausweglos. Wir haben bereits mehrere Hilfe von Verbänden und psychologische zur Rate gezogen. Sein Vater will nur seinen Weg und sonst keinen!

Ich bin auf sie auch soo undendlich sauer, sie haben einige Dreistigkeiten gebracht, die für sie selbstverständlich sind. Ich übertreibe vielleicht in den Augen anderer, aber das Fass ist nun wirklich übergelaufen.

Bitte gebt mir Rat oder seelische Unterstützung!

Danke und ganz liebe Grüße

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31. Januar 2017 um 16:16

Danke fur deine Antwort. Wir haben bereits konkrete Pläne zum weit wegziehen, erst mal auf Zeiz. Mal sehen...

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31. Januar 2017 um 16:27

Darf ich fragen woher du das schlussfolgerst, dass es vorher nicht gut ging? Zwischen.uns war es immer gut, wir haben es leider zugelassen dass sich andere einmischen. Wir haben lange überlegt, ob wir heiraten sollen und uns auf Zeit sogar getrennt. Und uns.ganz bewusst dafür entschieden.
und das Kind haben wir uns alsde Paarde gewünscht, nicht um irgendwas zude bessern.

und kannst du mir bitte sagende wiesode wir versagt haben?

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31. Januar 2017 um 17:10

Fur mich, schon immer.

Die Unterschiede waren uns immer unwichtig, es sind die anderen die es stört.  Verstehe aber immer noch nicht warum alles wir schuld sind, weil wir uns geliebt haben.

Die Antwort leider nicht hilfreich, du hast nur Anschuldigungen gemacht.

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1. Februar 2017 um 18:03

Wenn die Schwiegereltern so sind, müsst ihr euch entscheiden, ob ihr eure eigene kleine Familie glücklich machen wollt oder die Schwiegereltern. Beides scheint durch die Ansichten der Schwiegereltern nicht möglich zu sein. Wichtig ist, dass ihr wuchs gemeinsam dazu entscheidet und eine klare Linie fahrt. Es gibt euch gemeinsam oder gar nicht. 
Ihr solltet schon allein für euer Kind gegenüber den Schwiegereltern Entscheidungen treffen. Diese solltet ihr Ihnen mitteilen und egal was dann kommt dazu stehen. Ich würde mich da gar nicht mehr auf große Gespräche oder Nölereien einlassen. Das Gespräch beenden, wenn es kein normales ordentliches Gespräch ist. 
Auch die Schwiegereltern müssen sich anpassen, können Sie das nicht, müssen sie damit leben. 
Wenn ihr diesen permanenten Stress aus euer Beziehung raus haben wollt, müsst ihr euren Stressfaktor "entfernen". Es ist traurig, aber nur weil es die Eltern sind heisst das nicht immer das es passt. Das musste ich leider selbst schon lernen. Das loslassen ist eine schwere Zeit, aber wenn Ruhe einkehrt, erfährt man wieder die glücklichen Seiten kennen und kann sich erfreuen. 

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