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Dyskalkulie bei 16jähriger. Lehrer reagiert sehr hart

10. Juli 2017 um 12:47

Hallihallo,
meine Nichte leidet an diagnostizierter Dyskalkilie.Demensprechend sind ihre Noten. Zudem ist sie ein sehr stiller Mensch der eher unsicher ist.

Der Lehrer hat ihr nun in einem sehr hartem Ton gesagt, er werde sie durchfallen lassen (nur sechsen geschrieben) und sie solle am besten die Schule wechseln/verlassen.Somit wäre sein Problem gelöst aber leider nicht das meiner Nichte.Dienstag haben wir erneut ein Gespräch - diesmal mit Mutter und mir. Meine Schwester ist nervlich extrem am Boden.

Frische Trennung, arge Geldsorgen, Kind erwähnte Suizid (war eine Schnellschussässerung).Wir leben in Bayern, Dyskalkulie ist nicht anerkannt. Sie wurde allerdings wie bereits diagnostiziert.Mein eigentliches Anliegen:Ich bin da jetzt die Besonnenere.

Wer hat wirklich gute Argumente für mich dem Lehrer gegenüber?Er wird sie nicht kommenkommen lassen - warum auch?

Lehrer sind eh schon mit dem Alltag überfordert - aber wie kann ich ihm noch mal mit auf den Weg geben, dass solche Äusserungen einem jungen Menschen so gar nicht helfen?Das ist so als würde man einem Stotterer sagen "jetzt sprich doch mal deutlich, so schwer ist das doch gar nicht!"

Ich empfinde es fast als Schickane dem Kind gegenüber und habe das Gefühl das er seine Macht sehr ausnutzt.

Ach, was soll ich Dienstag nur tun???

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10. Juli 2017 um 13:05
In Antwort auf spoocky2017

Hallihallo,
meine Nichte leidet an diagnostizierter Dyskalkilie.Demensprechend sind ihre Noten. Zudem ist sie ein sehr stiller Mensch der eher unsicher ist.

Der Lehrer hat ihr nun in einem sehr hartem Ton gesagt, er werde sie durchfallen lassen (nur sechsen geschrieben) und sie solle am besten die Schule wechseln/verlassen.Somit wäre sein Problem gelöst aber leider nicht das meiner Nichte.Dienstag haben wir erneut ein Gespräch - diesmal mit Mutter und mir. Meine Schwester ist nervlich extrem am Boden.

Frische Trennung, arge Geldsorgen, Kind erwähnte Suizid (war eine Schnellschussässerung).Wir leben in Bayern, Dyskalkulie ist nicht anerkannt. Sie wurde allerdings wie bereits diagnostiziert.Mein eigentliches Anliegen:Ich bin da jetzt die Besonnenere.

Wer hat wirklich gute Argumente für mich dem Lehrer gegenüber?Er wird sie nicht kommenkommen lassen - warum auch?

Lehrer sind eh schon mit dem Alltag überfordert - aber wie kann ich ihm noch mal mit auf den Weg geben, dass solche Äusserungen einem jungen Menschen so gar nicht helfen?Das ist so als würde man einem Stotterer sagen "jetzt sprich doch mal deutlich, so schwer ist das doch gar nicht!"

Ich empfinde es fast als Schickane dem Kind gegenüber und habe das Gefühl das er seine Macht sehr ausnutzt.

Ach, was soll ich Dienstag nur tun???

Hallo,
wie waren denn bisher ihre Mathematik-Noten? Rein theoretisch würde man mit "nur Sechsen" in Mathe gar nicht versetzt werden, bzw. den Abschluss der jeweiligen Klasse nicht schaffen. Sind also die Noten dramatisch abgestürzt? Wurdet ihr (bzw. die Mutter/Eltern) frühzeitig darauf hingewiesen?
Gibt es Schulsozialarbeiter oder eine Vertrauenslehrerin oder so etwas? Ich würde mir für das Gespräch diesen Vertreter dazu holen. Oder zur Not die Direktorin. An der Tatsache, dass Dyskalkulie nicht anerkannt ist, kann leider nichts gedreht werden, aber am Umgang mit Deiner Nichte bzw. ihrer Familie ist einiges zu kritisieren. DAS solltet ihr thematisisieren. Er scheint ein Problem mit deiner Nichte zu haben.

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10. Juli 2017 um 13:49
In Antwort auf flyingkat

Hallo,
wie waren denn bisher ihre Mathematik-Noten? Rein theoretisch würde man mit "nur Sechsen" in Mathe gar nicht versetzt werden, bzw. den Abschluss der jeweiligen Klasse nicht schaffen. Sind also die Noten dramatisch abgestürzt? Wurdet ihr (bzw. die Mutter/Eltern) frühzeitig darauf hingewiesen?
Gibt es Schulsozialarbeiter oder eine Vertrauenslehrerin oder so etwas? Ich würde mir für das Gespräch diesen Vertreter dazu holen. Oder zur Not die Direktorin. An der Tatsache, dass Dyskalkulie nicht anerkannt ist, kann leider nichts gedreht werden, aber am Umgang mit Deiner Nichte bzw. ihrer Familie ist einiges zu kritisieren. DAS solltet ihr thematisisieren. Er scheint ein Problem mit deiner Nichte zu haben.

Hallo,

das denke ich ebenso. Noten waren immer zwischen 4-6. 
Für sie sind 2+9 = Despecito und 4 Hüte
 

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10. Juli 2017 um 14:34
In Antwort auf spoocky2017

Hallo,

das denke ich ebenso. Noten waren immer zwischen 4-6. 
Für sie sind 2+9 = Despecito und 4 Hüte
 

Hallo,
vlt. solltet ihr mal einen Nachteilsausgleich ansprechen (vermutlich wird das nur was, wenn noch wer anders, als nur der Mathelehrer zugegen ist). Dass sie evtl. länger Zeit bekommt oder einen Taschenrechner benutzen darf. Manchmal ist sowas auch ohne eine "Anerkennung" wie LRS möglich. Allerdings finde ich es für dieses Schuljahr recht spät. Hilft evtl. eine Wiederholung der Klasse, auch für einen Lehrerwechsel?

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10. Juli 2017 um 15:45
In Antwort auf flyingkat

Hallo,
vlt. solltet ihr mal einen Nachteilsausgleich ansprechen (vermutlich wird das nur was, wenn noch wer anders, als nur der Mathelehrer zugegen ist). Dass sie evtl. länger Zeit bekommt oder einen Taschenrechner benutzen darf. Manchmal ist sowas auch ohne eine "Anerkennung" wie LRS möglich. Allerdings finde ich es für dieses Schuljahr recht spät. Hilft evtl. eine Wiederholung der Klasse, auch für einen Lehrerwechsel?

eine Wiederholung würde das Verlängern des Problem bedeuten. Die Noten ändern sich dadurch nicht. Aber: heute war sie alleine in der freiwilligen Nachhilfe - da klappte plötzlich alles. 

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10. Juli 2017 um 16:59

Ich hab auch Dyskalkulie - es ist zwar nie richtig diagnostiziert worden, weil ich erst Jahre später überhaupt auf dieses Wort gestoßen bin. "Damals" wars halt Rechenschwäche und eine Entschuldigung dafür gabs nicht.
Ich hab mir extrem schwer getan und habe immer um die Versetzung in Mathe und Physik kämpfen müssen - ich hatte so gut wie täglich Nachhilfe (zum Glück hat das mein Bruder gratis gemacht und war dafür vom Haushalt entschuldigt) und ich hatte Arrangements mit den Lehrern, dass ich die Schwäche durch Fleiß ausgleiche. Ich hab darum immer die doppelte Hausübung gemacht und dafür sind meine Noten ein bisschen aufgebessert worden - das ist dann halt unter Mitarbeit gefallen.
Ich hatte allerdings auch zumindest in Mathe einen netteren Lehrer, der wirklich gesehen hat, wie sehr ich mich abmühe und dass trotzdem nichts Gscheites dabei rauskommt. Schließlich bin ich dann auch in Mathe durch die Matura gefallen und bei der Wiederholung ist mir dann auch ein bisschen geholfen worden. Aber meine Güte, war ich froh, als ich die Schule beendet und nie wieder was mit Mathe zu tun hab.

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11. Juli 2017 um 3:24
In Antwort auf spoocky2017

Hallihallo,
meine Nichte leidet an diagnostizierter Dyskalkilie.Demensprechend sind ihre Noten. Zudem ist sie ein sehr stiller Mensch der eher unsicher ist.

Der Lehrer hat ihr nun in einem sehr hartem Ton gesagt, er werde sie durchfallen lassen (nur sechsen geschrieben) und sie solle am besten die Schule wechseln/verlassen.Somit wäre sein Problem gelöst aber leider nicht das meiner Nichte.Dienstag haben wir erneut ein Gespräch - diesmal mit Mutter und mir. Meine Schwester ist nervlich extrem am Boden.

Frische Trennung, arge Geldsorgen, Kind erwähnte Suizid (war eine Schnellschussässerung).Wir leben in Bayern, Dyskalkulie ist nicht anerkannt. Sie wurde allerdings wie bereits diagnostiziert.Mein eigentliches Anliegen:Ich bin da jetzt die Besonnenere.

Wer hat wirklich gute Argumente für mich dem Lehrer gegenüber?Er wird sie nicht kommenkommen lassen - warum auch?

Lehrer sind eh schon mit dem Alltag überfordert - aber wie kann ich ihm noch mal mit auf den Weg geben, dass solche Äusserungen einem jungen Menschen so gar nicht helfen?Das ist so als würde man einem Stotterer sagen "jetzt sprich doch mal deutlich, so schwer ist das doch gar nicht!"

Ich empfinde es fast als Schickane dem Kind gegenüber und habe das Gefühl das er seine Macht sehr ausnutzt.

Ach, was soll ich Dienstag nur tun???

Hallo,
ich bin Lerntherapeut aus Hessen. Mit der Anerkennung der Dyskaklkulie ist es allgemein schwierig. Die entsprechenden Legasthenieverbände kempfen da seit jahren aber auch bei der Legasthenie/ Lese-Rechtschreib-Störung und Lese-Rechtschreib-Schwäche wird es als Schwieriger.

Für Ihren speziellen Fall habe ich folgendes Gefunden:
Weiterhin werden in Bayern leider kein Nachteilsausgleich und kein Notenschutz für Kinder mit Dyskalkulie gewährt. Trotzdem haben Schulen die Möglichkeit, für Hilfe und Entlastung zu sorgen. Als Lehrer können Sie Ihren betroffenen Schülern mit individuellen Ansätzen der schulischen Förderung wertvolle Unterstützung bieten.

Und auch die neue Schulordnung für Grund- und Mittelschulen sieht vor: Nach § 11 Satz (2) (GrSO) und nach § 13 Satz (2) (MSO) kann in Bayern aus pädagogischen Gründen auf eine Bewertung der Leistungen durch Noten zeitweilig verzichtet werden. Weiterführend ist in der BaySchO festgelegt, dass für den zeitlichen Umfang der Hausaufgaben gilt: §28 Satz (2) 1An Grundschulen und Grundschulstufen der Förderschulen gilt eine Zeit von bis zu einer Stunde als angemessen.

Auch das neue Bundesgesetz zur Teilhabe geht auf die Dyskalkulie ein und sagt, wenn sie nicht durch andere Fertigkeiten ausgeglichen werden kann ist sie durchaus einer Geistigen Behinderung in der Teilhabe gleich zu setzen und dementsprechen zu unterstützen.

Bei dem Lehrer empfehle ich erst einmal:
mit offenen Karten zu Spielen, sagen sie ihm wie die Schülerin sich fühlt. 
Abelieren sie an ihm als Pädagoge. 

MfG
Heilpädagoge und Lerntherapeut Björn Uhl

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11. Juli 2017 um 14:34
In Antwort auf spoocky2017

Hallihallo,
meine Nichte leidet an diagnostizierter Dyskalkilie.Demensprechend sind ihre Noten. Zudem ist sie ein sehr stiller Mensch der eher unsicher ist.

Der Lehrer hat ihr nun in einem sehr hartem Ton gesagt, er werde sie durchfallen lassen (nur sechsen geschrieben) und sie solle am besten die Schule wechseln/verlassen.Somit wäre sein Problem gelöst aber leider nicht das meiner Nichte.Dienstag haben wir erneut ein Gespräch - diesmal mit Mutter und mir. Meine Schwester ist nervlich extrem am Boden.

Frische Trennung, arge Geldsorgen, Kind erwähnte Suizid (war eine Schnellschussässerung).Wir leben in Bayern, Dyskalkulie ist nicht anerkannt. Sie wurde allerdings wie bereits diagnostiziert.Mein eigentliches Anliegen:Ich bin da jetzt die Besonnenere.

Wer hat wirklich gute Argumente für mich dem Lehrer gegenüber?Er wird sie nicht kommenkommen lassen - warum auch?

Lehrer sind eh schon mit dem Alltag überfordert - aber wie kann ich ihm noch mal mit auf den Weg geben, dass solche Äusserungen einem jungen Menschen so gar nicht helfen?Das ist so als würde man einem Stotterer sagen "jetzt sprich doch mal deutlich, so schwer ist das doch gar nicht!"

Ich empfinde es fast als Schickane dem Kind gegenüber und habe das Gefühl das er seine Macht sehr ausnutzt.

Ach, was soll ich Dienstag nur tun???

Hallo,

erstens: Wo will er sie durchfallen lassen?

zweitens: Wie steht sie denn in den anderen Fächern?

drittens: Welche Schulform besucht sie zur Zeit?

Wenn sich "Durchfallen" auf die Versetzung bezieht - ist rechtzeitig verwarnt worden? Und wenn ja, welche Maßnahmen wurden ergriffen (von Seiten der Schule und des Elternhauses), um diese nicht-Versetzung zu verhindern?

Gibt es einen Beratungslehrer bzw. einen Förderlehrer an der Schule? Den würde ich beim Gespräch hinzuziehen wollen.
Und dann versuchen, das ganze konstruktiv anzugehen. Die Frage ist ja, WIE kann man dem Kind helfen, wie erreicht sie ihren gewünschten Abschluss.
Dazu würde ich den Lehrer löchern. In welchen Bereichen fehlen ihr welche Kompetenzen? Wie kann man die fördern und warum sieht er sich nicht in der Lage, dieses zu tun?

Ich drücke die Daumen!

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21. Juli 2017 um 2:26
In Antwort auf spoocky2017

Hallihallo,
meine Nichte leidet an diagnostizierter Dyskalkilie.Demensprechend sind ihre Noten. Zudem ist sie ein sehr stiller Mensch der eher unsicher ist.

Der Lehrer hat ihr nun in einem sehr hartem Ton gesagt, er werde sie durchfallen lassen (nur sechsen geschrieben) und sie solle am besten die Schule wechseln/verlassen.Somit wäre sein Problem gelöst aber leider nicht das meiner Nichte.Dienstag haben wir erneut ein Gespräch - diesmal mit Mutter und mir. Meine Schwester ist nervlich extrem am Boden.

Frische Trennung, arge Geldsorgen, Kind erwähnte Suizid (war eine Schnellschussässerung).Wir leben in Bayern, Dyskalkulie ist nicht anerkannt. Sie wurde allerdings wie bereits diagnostiziert.Mein eigentliches Anliegen:Ich bin da jetzt die Besonnenere.

Wer hat wirklich gute Argumente für mich dem Lehrer gegenüber?Er wird sie nicht kommenkommen lassen - warum auch?

Lehrer sind eh schon mit dem Alltag überfordert - aber wie kann ich ihm noch mal mit auf den Weg geben, dass solche Äusserungen einem jungen Menschen so gar nicht helfen?Das ist so als würde man einem Stotterer sagen "jetzt sprich doch mal deutlich, so schwer ist das doch gar nicht!"

Ich empfinde es fast als Schickane dem Kind gegenüber und habe das Gefühl das er seine Macht sehr ausnutzt.

Ach, was soll ich Dienstag nur tun???

Meine Tochter (12) hat ebenfalls Dyskalkulie. Wir haben keinen Nachteilsausgleich gestellt, da es zum einen sehr schwierig ist, zum anderem ich Sorge habe das sie quasi "einen Stempel aufgedrückt" bekommt.
Ihre Mathelehrerin weiß von der Dyskalkulie und hat großes Verständnis. Wir haben ihr damals eine Kopie der Diagnose (Psychologin) gegeben. Da steht auch ganz klar drin wie unsere Tochter sich fühlt - heftig, das hat mir damals die Tränen in die Augen getrieben wie klar sie das sieht, sie möchte - kann aber einfach nicht, das setzt sie unter so einen enormen Druck....Ich merke das unserer diese Lehrerin sehr gut tut. Sie lobt was klappt - statt ständig Druck zu machen was nicht klappt (der Lehrer in der GS hat immer geschimpft wenn sie z.B. an den Fingern abzählte - sie ermutigt sie sogar dazu). Seitdem läuft es "mathemäßig" etwas besser bei ihr (Arbeiten meist im 4er Bereich - sie steht auf 3 im Grundkurs Oberschule, da sie sich mündl. jetzt mehr beteiligt)
Versuche möglichst strukturiert an das Gespräch heranzugehen
1) Was genau möchte der Lehrer?
2) Weiß er über die Dyskalkulie und die derzeit schwere Situation des Mädchens bescheid?
3) Wie kann die Schule ihr helfen?
4) Welche Alternativen gäbe es für das Mädchen?
Vielleicht macht sogar ein Schulwechsel Sinn? Mit etwas Glück kann der nächste Lehrer besser mit der Dyskalkulie umgehen. Wegzaubern können sie sie alle nicht - aber um bei deinem Stotterer-Beispiel zu bleiben, wenn ich einem Stotterer Ruhe, Zeit und Verständis entgegen bringe schafft er es besser, als wenn ich Druck mache, ihn warscheinlich auch noch lächerlich mache...
Zudem würde ich schauen, ob sie nicht evtl. Nachhilfe bekommen könnte. Da deine Schwester das Geld nicht aufbringen kann, würde das vielleicht sogar vom Amt  übernommen (Bildung und Teilhabe)

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