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Durch falscher Erziehung in den Knast?

14. Januar 2003 um 13:13 Letzte Antwort: 11. Februar 2003 um 0:42

Mein WSohn Maurice ist gerade zwei Jahre alt. Er ist sehr dickköpfig und temperamentvoll. Ich bin eine Mutter, die Gewalt in der Erziehung völlig ablehnt. Wenn mein Sohn mal seinen willen nicht bekommt, dann wirft er sich schreiend auf den Boden oder er sucht sich gegenstände die er herumwerfen kann. Ich reagiere dann meistens etwas lauter oder laß ihn gewären, aber auch oft lasse ich seinen Willen durchgehen. Bekannte sagen mir, wenn ich nicht härter durchgreife, wird er mich demnächst schlagen und später wird er auf alle fälle in den Knast geraten. Jetzt nun meine Frage: Ich bin alleinerziehend und ich gebe mein bestes aber ich möchte auf keinen Fall einen Tyrannen erziehen. Wie könnt ihr mir helfen? Welche erfahrungen habt ihr gemacht? Was soll ich in zukunft beachten, wenn er wieder so einen Willensanfall bekommt?

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14. Januar 2003 um 13:56

Ich weiß das du recht hast
Ich weiß das du recht hast, troztdem fällt es mir schwer Konsequent zu sein. Ich hoffe es ist noch nicht zu spät mit zwei Jahren. Bekomme ich ihn denn noch hingebogen? Hört die Trotzphase denn auch bald wieder auf?

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14. Januar 2003 um 14:12

Hilfe, wer sagt denn sowas?
Also, auf diesen Erziehungsratgeber würde ich an Deiner Stelle verzichten. Wie kann man den über einen 2-jährigen denken, er würde mal im Knast landen?

Du machst es richtig, Gewalt in der Erziehung ist für mich z.B. auch kein Thema. Würdest Du Deinen Kleinen also schlagen und ihm zeigen wer der Her im Hause ist und dass Du ihm überlegen bist, wärst Du eine gute Mutter? Deine Bekannten denken, dann hast Du dann die Garantie, dass er Dich vielleicht später nicht schlägt (nach dem Motto: ich schlage Dich beizeiten, damit Du mich nicht schlägst) und nicht im Knast landest?
Wie gesagt, diese Ratschläge sind mir unverständlich.

Richtig finde ich es jedoch, dass Kindern lernen, sich gewissen Regeln anzupassen. Du kannst natürlich auch nicht alles durchgehen lassen. Aber Dein Sohn ist erst 2 Ja., da kann man noch nicht zu viel erwarten. Allerdings Erziehung fängt natürlich auch jetzt schon an. Das er Spielzeug mit aufräumt u.ä. aber im kleinen Rahmen und dann auch darauf bestehen, das er es tut. Erste Schritte des Erkennens: Ich muss das machen. Das ist meine Aufgabe.

Bei Wutanfällen, gerade wenn die Kinder sich so reinsteigern, wird es schwierig. Dein Kind scheint sehr dickköpfig zu sein und scheinbar weiß er nicht, wie er seine Wut umsetzen kann. Ich habe solche Wutanfälle bei meiner Tochter vereinzelt auch miterleben müssen, weil sie sich was abforderte. Ich habe sie einfach in solchen Momenten ignoniert. D.h. ich habe sie jetzt nicht im Zimmer allein gelassen, Tür zu und schrei Dich mal aus. Nein, eher einfach meine Hausarbeit gemacht und ihr Verhalten nicht akzeptiert. Ich habe sie mit Mißachtung gestraft. Nach gewisser Zeit hörte sie auf und dann bin ich hingegangen und habe zu ihr gesagt: Mama ist traurig, weil Du so schreist. Mama gibt Dir nicht (wie in diesem Fall) die Seife (die sie vertilgen wollte) und fertig. Jetzt bist Du wieder lieb und wir spielen was schönes. Hat immer funktioniert. Sie merkte, ich beachte sie nur, wenn sie mit diesen Wutausbrüchen aufhört. Kostet aber Nerven, sag ich Dir.

Dein Sohn ist willensstark. Er soll ja nicht in seinem Willen gebrochen, sondern nur gezügelt werden. Das kann ein harter Kampf werden.

Ich würde mich an Deiner Stelle einfach mal an eine Erziehungsberatungsstelle wenden. Dort ist man pädagogisch auf dem besten Weg und die Damen, die sowas machen, sind super nett. Ich habe mich auch schon fachlich in einer Sache beraten lassen und es war die beste Lösung (auf die ich nicht gekommen wäre).

Du bist keine schlechte Mutter, Dein Kind ist ein gutes Kind wie jedes andere auch. Man muss die Kindern nur auf den richtigen Weg geleiten und warum dabei nicht Hilfe/Rat von anderen annehmen.

Viel Glück, Du schaffst das schon. Und: höre nicht wieder auf irgendwelche Bekannte. Die sollen erst mal vor ihre eigene Türe kehren.

LG

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14. Januar 2003 um 14:22
In Antwort auf flick_12324951

Ich weiß das du recht hast
Ich weiß das du recht hast, troztdem fällt es mir schwer Konsequent zu sein. Ich hoffe es ist noch nicht zu spät mit zwei Jahren. Bekomme ich ihn denn noch hingebogen? Hört die Trotzphase denn auch bald wieder auf?

Wie jetzt?
Gewährst Du ihm jeden Wunsch? Ich habe das oben nicht so aus dem Beitrag herausgelesen, dass Du immer nachgibts.

Konsequenz ist ganz wichtig, hast Du die nicht, hast Du wirklich ein Problem. Es liegt an Dir, was mal aus Deinem Kind wird. Tue was.
Die Buchempfehlung ist gut, ich habe es auch gelesen und einzelnes verwenden können.

P.S. Ein auf die Finger hauen ist für mich kein schlagen (für viele anderen Mütter schon....um Gegnern es gleich vorneweg zu nehmen.)

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14. Januar 2003 um 14:26

Guter Spruch
den muss ich mir merken. Der gefällt mir und da steckt viel Wahrheit drin.

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19. Januar 2003 um 21:13

Über Pisa.... bzgl. Erziehung
Hallo Santhana,
habe Dir mal einen Ausschnitt über die Pisa Auswertung unten rein kopiert. Ist sehr interessant. Es sind Tips, vielleicht kannst Du etwas davon verwerten.
Liebe Grüsse
Forumsel

Zitat aus T-Online:
Erziehung ist der Schlüssel

Ob Schmusen, Rangeln und Reden: Väter - und Mütter! - müssen sich einfach mehr mit ihren Söhnen beschäftigen, damit aus ihnen ausgeglichene, liebevolle und fähige Männer werden. Acht Tips des australischen Psychologen Steve Biddulph

Mut zu Zärtlichkeit
Für die emotionale Grundausstattung eines Kindes ist es wichtig, Zärtlichkeit zu erfahren. Männliche Babys brauchen sogar noch mehr Streicheleinheiten als Mädchen. Leider haben nicht nur viele Väter, sondern auch Mütter oft Scheu vor Körperkontakt mit ihren Söhnen. Geknuddelt und gekitzelt zu werden aber ist für sie regelrechte Hirnnahrung. Also bitte keine Hemmungen! Übrigens: Die körperliche Nähe sollte nicht abbrechen. Ganz gleich ob der Junge nun fünf oder fünfzehn Jahre alt ist.
Von Mann zu Männlein
Jungen möchten lernen, was es heißt, ein Mann zu sein. Selbst wenn ein Vater beruflich stark eingespannt ist, sollte er zumindest die Wochenenden und die Ferien nutzen, um sich mit seinem männlichen Nachwuchs intensiv zu beschäftigen: Umarmungen, ausgelassene Spiele, Ringkämpfe - alles, was dazu beiträgt, eben beschriebenen Körperkontakt zu erhalten. Von einem Schönwettervater hat ein Junge wenig. Er braucht ein Vorbild, an dem er sich orientieren kann, das auf seine Gefühle eingeht. Auch alleinerziehende Mütter können lebenstüchtige Jungen aufziehen. Sie sollten nach verantwortungsvollen männlichen Rollenvorbildern suchen, egal ob es nun Onkel, gute Freunde oder Lehrer sind.
Reden ist Gold
Das Interesse der Eltern und der Spaß, den sie daran haben, mit ihrem Sohn zu sprechen und ihn etwas zu lehren, trägt dazu bei, daß sein Gehirn mehr sprachliche Fähigkeiten entwickelt. Gelegenheiten dazu bieten sich bei vielen alltäglichen Situationen. Ganz wichtig ist es, Geschichten zu erzählen und ausgiebig vorzulesen. Und damit kann man gar nicht früh genug anfangen!
Ohne Gewalt
Weil Jungen aufgrund hormoneller Schübe oftmals reizbarer und unruhiger reagieren als Mädchen, sollten Eltern ihrem Sohn beibringen, daß man Streitereien auch friedlich, etwa durch Argumentieren, beilegen kann. Bei häuslichen Auseinandersetzungen sollten sie durch eine betont ruhige Art der Konfliktlösung Vorbild sein und auf Anschreien oder gar Schläge komplett verzichten.
Soziale Ader
Man sollte bei Jungen besonders viel Energie darauf verwenden, ihnen beizubringen, auf die Gefühle anderer Rücksicht zu nehmen. Für die Entwicklung von Jungen ist es auch von besonderer Bedeutung, ihnen zu zeigen, wie erfüllend es sein kann, älteren oder kranken Menschen zu helfen. Wenn die Eltern mit ihren Söhnen an diesen sozialen Fähigkeiten arbeiten, wird es den Jungen besser gelingen, Gefühle und Eindrücke aus der gefühlsbetonten rechten in die „vernünftige“ linke Gehirnhälfte zu transportieren.
Platz zum Toben
Jungen haben einen gesteigerten Bewegungsdrang. Damit sie, wenn es darauf ankommt, etwa in der Schule oder bei den Hausaufgaben besser stillsitzen und sich konzentrieren können, brauchen sie viel körperlichen Ausgleich. Es ist wichtig, daß sie genügend Platz und Zeit haben, um sich auszutoben und sportlich zu betätigen.
Mutterliebe
Eine Mutter hat sehr viel Einfluß auf ihren Sohn. Sie ist seine erste Liebe und bringt ihm viel über das Leben und die Liebe bei. Leider orientieren sich Frauen in der Erziehung ihrer Söhne, wenn auch unterschwellig, oft an überkommenen Rollenmustern. Eine Mutter sollte sich ihrem Sohn gegenüber stets respektvoll, aber keinesfalls unterwürfig verhalten. Wenn sie ihm schon früh bestimmte Aufgaben im Haushalt überträgt, fördert sie sein Verantwortungsgefühl.
Selbstachtung
Mit Beginn der Pubertät fühlen sich Jungen oft nicht mehr wohl in ihrer Haut. Sie beginnen an ihren Zielen zu zweifeln, sind häufig unzufrieden und lassen sich schnell entmutigen. Die Gefahr, daß sie ihr Glück beim S-Bahn-Surfen oder Wandbeschmieren suchen, ist jetzt ganz besonders groß. Was Eltern in dieser Phase mangelnden Selbstbewußtseins tun können? Behutsam das angeknackste Ego aufpolieren. Kommentare wie „Sich mit dir zu unterhalten ist immer sehr interessant“ oder „Das Mädchen, das dich mal heiratet, hat echt Glück“, können Wunder wirken. Probieren Sie’s doch einfach mal!

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24. Januar 2003 um 14:29
In Antwort auf deanne_12762256

Über Pisa.... bzgl. Erziehung
Hallo Santhana,
habe Dir mal einen Ausschnitt über die Pisa Auswertung unten rein kopiert. Ist sehr interessant. Es sind Tips, vielleicht kannst Du etwas davon verwerten.
Liebe Grüsse
Forumsel

Zitat aus T-Online:
Erziehung ist der Schlüssel

Ob Schmusen, Rangeln und Reden: Väter - und Mütter! - müssen sich einfach mehr mit ihren Söhnen beschäftigen, damit aus ihnen ausgeglichene, liebevolle und fähige Männer werden. Acht Tips des australischen Psychologen Steve Biddulph

Mut zu Zärtlichkeit
Für die emotionale Grundausstattung eines Kindes ist es wichtig, Zärtlichkeit zu erfahren. Männliche Babys brauchen sogar noch mehr Streicheleinheiten als Mädchen. Leider haben nicht nur viele Väter, sondern auch Mütter oft Scheu vor Körperkontakt mit ihren Söhnen. Geknuddelt und gekitzelt zu werden aber ist für sie regelrechte Hirnnahrung. Also bitte keine Hemmungen! Übrigens: Die körperliche Nähe sollte nicht abbrechen. Ganz gleich ob der Junge nun fünf oder fünfzehn Jahre alt ist.
Von Mann zu Männlein
Jungen möchten lernen, was es heißt, ein Mann zu sein. Selbst wenn ein Vater beruflich stark eingespannt ist, sollte er zumindest die Wochenenden und die Ferien nutzen, um sich mit seinem männlichen Nachwuchs intensiv zu beschäftigen: Umarmungen, ausgelassene Spiele, Ringkämpfe - alles, was dazu beiträgt, eben beschriebenen Körperkontakt zu erhalten. Von einem Schönwettervater hat ein Junge wenig. Er braucht ein Vorbild, an dem er sich orientieren kann, das auf seine Gefühle eingeht. Auch alleinerziehende Mütter können lebenstüchtige Jungen aufziehen. Sie sollten nach verantwortungsvollen männlichen Rollenvorbildern suchen, egal ob es nun Onkel, gute Freunde oder Lehrer sind.
Reden ist Gold
Das Interesse der Eltern und der Spaß, den sie daran haben, mit ihrem Sohn zu sprechen und ihn etwas zu lehren, trägt dazu bei, daß sein Gehirn mehr sprachliche Fähigkeiten entwickelt. Gelegenheiten dazu bieten sich bei vielen alltäglichen Situationen. Ganz wichtig ist es, Geschichten zu erzählen und ausgiebig vorzulesen. Und damit kann man gar nicht früh genug anfangen!
Ohne Gewalt
Weil Jungen aufgrund hormoneller Schübe oftmals reizbarer und unruhiger reagieren als Mädchen, sollten Eltern ihrem Sohn beibringen, daß man Streitereien auch friedlich, etwa durch Argumentieren, beilegen kann. Bei häuslichen Auseinandersetzungen sollten sie durch eine betont ruhige Art der Konfliktlösung Vorbild sein und auf Anschreien oder gar Schläge komplett verzichten.
Soziale Ader
Man sollte bei Jungen besonders viel Energie darauf verwenden, ihnen beizubringen, auf die Gefühle anderer Rücksicht zu nehmen. Für die Entwicklung von Jungen ist es auch von besonderer Bedeutung, ihnen zu zeigen, wie erfüllend es sein kann, älteren oder kranken Menschen zu helfen. Wenn die Eltern mit ihren Söhnen an diesen sozialen Fähigkeiten arbeiten, wird es den Jungen besser gelingen, Gefühle und Eindrücke aus der gefühlsbetonten rechten in die „vernünftige“ linke Gehirnhälfte zu transportieren.
Platz zum Toben
Jungen haben einen gesteigerten Bewegungsdrang. Damit sie, wenn es darauf ankommt, etwa in der Schule oder bei den Hausaufgaben besser stillsitzen und sich konzentrieren können, brauchen sie viel körperlichen Ausgleich. Es ist wichtig, daß sie genügend Platz und Zeit haben, um sich auszutoben und sportlich zu betätigen.
Mutterliebe
Eine Mutter hat sehr viel Einfluß auf ihren Sohn. Sie ist seine erste Liebe und bringt ihm viel über das Leben und die Liebe bei. Leider orientieren sich Frauen in der Erziehung ihrer Söhne, wenn auch unterschwellig, oft an überkommenen Rollenmustern. Eine Mutter sollte sich ihrem Sohn gegenüber stets respektvoll, aber keinesfalls unterwürfig verhalten. Wenn sie ihm schon früh bestimmte Aufgaben im Haushalt überträgt, fördert sie sein Verantwortungsgefühl.
Selbstachtung
Mit Beginn der Pubertät fühlen sich Jungen oft nicht mehr wohl in ihrer Haut. Sie beginnen an ihren Zielen zu zweifeln, sind häufig unzufrieden und lassen sich schnell entmutigen. Die Gefahr, daß sie ihr Glück beim S-Bahn-Surfen oder Wandbeschmieren suchen, ist jetzt ganz besonders groß. Was Eltern in dieser Phase mangelnden Selbstbewußtseins tun können? Behutsam das angeknackste Ego aufpolieren. Kommentare wie „Sich mit dir zu unterhalten ist immer sehr interessant“ oder „Das Mädchen, das dich mal heiratet, hat echt Glück“, können Wunder wirken. Probieren Sie’s doch einfach mal!

Danke schön
Danke für deinen beitrag. Werde versuchen dran zu arbeiten.

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26. Januar 2003 um 11:33

Härte
muss ja nicht hart gegen sich selbst und andere und gefühlsmässig verhärtet sein, sondern lässt sich auch in der hinsicht deuten, seine eigene gefühlsmässigen grenzen zu respektieren wissen und in der beachtung dessen hart bzw. fest bleiben.

auch schlagen auf die finger fühlt sich entwürdigend und verachtend an -
da beißt mir keine maus den gefühlsfaden in gedanken ab, so dass es an engelsgeduld mit sich selber fehlt...

müssen sich erwachsene nicht auch sich selbst absolut im guten erziehen und sich vor sich selbst gesundheitsbewusst zu verantworten wissen?!

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26. Januar 2003 um 13:32

Liebe Temptress
ich danke für das wort KONSEQUENZ - manchmal fehlen mir einfach die worte

was dein beispiel einer ungesunden beziehung betrifft, so kenne ich nicht die zusammenhänge und mit welchen augen mit wenig liebe und sehr viel härte drin, diese frau sich im geiste selbst betrachtet und sich selbst gegenüber zwingend eingestimmt ist???

wie du selber weißt, kommt von nichts nichts - und von beängstigendem nichts ermutigendes.

du weißt ebenso gut wie ich, dass kinder jegliches häusliche klima verinnerlichen, auch wenn darüber geschwiegen wurde, was es vergiftend macht.

auch wenn das eine kind mehr für ungesunde (selbst)gefühlsenergie- oder selbstschädigende bewusstseinsqualitäten empfänglich ist als ein anderes, so kommt es doch immer auf das geistig-klimatische umfeld an, in das es sich wiederfindet und anderen zu händen gegeben ist.

ob diese wirklich für das kind zutiefst gut und bedachtsam sein können, liegt an der person selbst und wieviel gutes sie sich selbst zu bedeuten weiß.

und wie du weißt, wurde das prinzip mutter+kind in die hinterste (gesellschaftswelt- und damit auch selbstbild)ecke im geiste gestellt und dafür ein anderes auf den sockel, was einer familienwelt und innigen verbunden-seins nicht gut tut, finde ich ganz persönlich.

verbunden können sowohl wunde punkte am leiblichen als auch geistigen fleische werden.
doch verunreinigtes kann weder heilen, noch sich zu EINS verbinden, wenn du verstehst, was ich damit aussagen will?!

und wie du weißt als gute schwester deiner selbst, kommt es zu BRAND und FIEBER, dass in einem WAHN be- und gefangen hält und absolut BEUNRUHIGEND wirkt und auch den einst sonnenklaren weltweitblick BLIND macht...

wenn ich leiblichen augenblickes und glaskörpers blind bin, bedeutet das doch nicht unbedingt oder zwanghafterweise, dass ich dann auch im geiste nicht mehr ein-sichtig und weitblickend für mich selber sein kann, finde ich ganz persönlich.

wir müssen uns vor uns selbst verantworten - und die meisten haben sich unbewusst einen kopf kürzer gemacht und tragen ihn unterm arm im geiste.

so wie ich zu mir selber bin, vermittele ich es auch nonverbal anderen.
und wie du weißt, machen kinder alles nach, weil sie glauben, die grossen müssten es doch besser als sie für sich selber wissen.

und in einer gesellschaftswelt, in der ein vergewaltigendes, anstatt absolut milde und wohltätiges prinzip erhöht bzw. auf den sockel im geiste gestellt wird, bleibt es nicht aus, dass sich kinder, die sich als söhne dieses prinzips verstehen, ebenso gebärden...

es könnte auch behilflich sein, dass deine freundin früher oder später aus ihrem geistigen tiefschlaf aufwacht und sich im augenlicht der liebe betrachtet, anstatt sich unbedingt unbewusst selbst bestraft wissen will...

verstehst du dich wirklich absolut zutiefst gut und gesund und damit erhebend auf dich???

es könnte sein, dass du mit 'ich' etwas meinst, das nicht wirklich absolut ganz alleins du innerpersönlich bist und dessen zutiefst gewiss?!

sonne ist in mir selbst, die mein selbstweltbild im geiste erhellt und der aufklärung dient



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26. Januar 2003 um 13:59

Auch ein Kind
muss lehrnen wo die Grenzen sind.Wenn du heute das durchgehen lässt was du ihm gestern verboten hast machst du es im schwer.Es gibt Regeln die er kennen muss.Auch wenn er erst 2 Jahre alt ist.Wenn er sich auf den Boden wirft will er deine Aufmerksamkeit und seinen Willen durchsetzen.Lass ihn liegen und reagiere nicht darauf.Nicht mit Worten und auch nicht mit schreien.Wenn er aber Gegenstände um sich wirft dann nehme ihm am Arm und sage deutlich das er das nicht darf und es so nicht geht.Er wird schreien und sich losreissen wollen ,dich anspucken oder gar schlagen.Aber halte ihn nur fest und sage das er das lassen soll.Das er so voller Energie steckt ist in dem Alter ganz normal und gehört zur Entwicklung dazu .Du musst ihm helfen damit zurecht zu kommen.Und was du heute nicht erlaubst das erlaube auch morgen nicht.So lehrnt er die Grenzen kennen.Du brauchst nicht härter durchgreifen .Mit Liebe und eine Spur festen Regel schafst du das.Gehe jeden Tag wenn das Wetter es zuläßt mit ihm zum Spielplatz.Er muss sich austoben .Du wirst sehen in kurzer Zeit läßt er sich nicht mehr auf den Boden fallen.Dafür braucht man nicht härter durchgreifen oder gar schlagen.Ich habe drei Kidis (18 16 und 8 )die kennen auch ihre Grenzen ohne Schläge und verbale Gewalt.Lass dir also nicht einreden das du es falsch machst.
Lieben Gruss Mamelick

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11. Februar 2003 um 0:42
In Antwort auf flick_12324951

Danke schön
Danke für deinen beitrag. Werde versuchen dran zu arbeiten.

Trotzphase, total normal
Mensch Süsse, es gibt so viele gute Bücher...z.B gibt es eine ganze Reihe: Jedes Kind kann schlafen lernen, Regeln lernen, sauber werden...Regeln lernen würde ich Dir jetzt erstmal empfehlen. Gerade als alleinerziehende muss frau finde ich viel lesen. Komisch, gerade bei all.erz. nehmen sich viele Leute besonders schnell solche Unverschämtheiten raus...Was Dich verwirrt und anstrengt ist, dass Dein Kleiner gerade erst merkt, dass er die Wahl hat, sich zu entscheiden. Das ist so verwirrend! Er merkt gerade erst, dass er eine eigene Persönlichkeit hat, vorher hat er sich als Einheit mit Dir empfunden. Bei meinem fängt das auch gerade an, und ich finde es ehrlich gesagt richtig süss manchmal. Ignorieren finde ich nicht unbedingt das richtige, weil die Kleinen sich meistens vor ihrer Wut sogar selber erschrecken. Er muss gerade dann das Gefühl haben, dass Du ihn trotzdem lieb hast. Er braucht Deine Unterstützung, aber er muss auch von Dir gesagt bekommen, was richtig und falsch ist. Ich bin sicher, solange Du liebevoll zu ihm bist und keine Gewalt zeigst, wird schon ein ordentlicher Mann aus ihm werden. Seine Wut richtet sich nicht gegen Dich, auch wenn es vielleicht so aussieht. Er haut nach Dir, weil er so verzweifelt über Deine Gefühle ist...Der Mensch, der den Knastspruch abgesondert hat, hat vermutlich keine Kinder?? Alle Kinder machen diese Phase durch, und dass er dadurch im Knast landet...Toll, dass immer die am besten Bescheid wissen, die eigentlich gar keinen Durchblick haben...so wie mein Kindsvater, der den Kleinen wenns hochkommt einmal die Woche sieht und mir hinterher immer "wertvolle" Erziehungs-und Pflegetips gibt, die vermutlich seine Mutter abgesondert hat, zu der er für die paar Stunden immer flüchtet, weil ers allein gar nicht hinbekommt! Lies Bücher, Süsse, und es gibt sicher Leute die Dich besser beraten können. Nicht zögern, Dich notfalls bei einer Beratungsstelle auszuheulen, damit gibst Du Dir gar keine Blösse und das kann super hilfreich sein...allerliebste Grüsse, Leeloo8

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