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"Du bist nicht meine Mutter"

11. Februar 2009 um 2:21

Hallo,

vorab möchte ich sagen, dass ich dieses hier alles schreibe, da ich mit meiner Situation unglücklich bin und mich die Erfahrungen und Tips anderer interessieren!

Ich fange mal an:
Ich bin 24 und seit über einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Wir kommen gut aus und wollen noch dieses Jahr heiraten. Mein Freund hat einen 9 jährigen Sohn, der (wie ich) ADHS krank ist. Hinzu kommt, dass dessen Mutter sich nicht ausreichend um das Kind kümmert...Ich möchte sogar behaupten sie vernachläsigt ihn (außerdem ist sie Kifferin)!!!
Der Junge ist einmal die Woche bei uns (allerdings erst wenn mein Freund von der Arbeit da ist, da seine Ex meint ich würde dem Kind was antun ....hä??? ) Dazu muss ich sagen, dass es uns eigentlich lieb wäre, wenn er eher kommen würde, da ich dann mit ihm Hausaufgaben machen könnte, da ich Nachhilfelehrerin bin (seine Mutter kümmert sich diesbezüglich GARNICHT um ihn, will aber anscheinend auch nicht, dass andere sich kümmern)
Alle 2 Wochen ist er dann auch ein komplettes WE bei uns.
Es ist echt nicht einfach mit dem Jungen, da er rund um die Uhr Aufmerksamkeit WILL und wenn er sie nicht bekommt rastert er aus (schlägt den Kopf gegen die Wand, weint und jammert, dass er nicht geliebt würde). Mir gegenüber hat er (so glaube ich) ein gespaltenes Verhätnis... wenn ich etwas für ihn tun kann oder mit ihm spiele, dann bin ich gut, ansonsten bin ich natürlich die Blöde. Hinzu kommt, dass er ein echt loses Mundwerk hat (mein Freund ist leider zu inkonsequent) und wenn es mich betrifft, dann mische ich mich auch ein.

Beispiel:
Wir sitzen zusammen und essen und da er weiss, dass ich Probleme mit dem Essen habe (tut hier nichts zur Sache, aber ich komme damit nicht so recht klar) nutzt er jede Situation um von ekligen Gedärmen und sowas zu reden. Mein Freund lächelt auch noch darüber und mir reicht es natürlich irgendwann...also weise ich ihn zurecht...dann kommt natürlich der berühmte Satz: "Du bist nicht meine Mutter, du hast mir nichts zu sagen!"
...was nun??

Meine persönliche Meinung dazu ist:
Wenn er in Unserer Wohnung zu Besuch ist, dann habe ich auch, sofern es mich betrifft, das Recht ihn zurecht zu weisen, da ich mir derartige Dinge nicht bieten lassen muss.

Mir ist auch aufgefallen, dass der Junge sozial inkompetent ist. Er hat keine Freundschaften. Kann mir gut vorstellen, dass es daran liegt, dass er IMMER Anerkennung von JEDEM will und dass er nur über eines spricht: Irgendwelche dämlichen Trickfilmserien... (ich kann es mittlerweile nicht mehr hören) Er münzt jede Situation auf irgend soeinen Quatsch aus dem TV um. Er will aber auch nie was anderes als drinnen sein, PC zocken, Spiele spielen oder TV glotzen. Und nichtmal das kann er alleine, da er einem immer ALLES direkt erzählen muss. Wir probieren schon so viel wie möglich mit ihm zu unternehmen...aber er will nur eines...nach Hause und zocken oder glotzen.


Ich mag den kleinen Kerl echt gerne und ich mache mir große Sorgen um ihn, aber manchmal muss ich mir echt Mühe geben nett zu ihm zu sein. Mir ist klar, dass er nicht boshaft ist, sondern dass vor allem seine Mutter viel auf ihn einwirkt. Aber ich bin auch nur ein Mensch und ich habe Gefühle.

Ich könnte hier jetzt noch einen ganzen Roman schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen.

Freue mich auf Eure Antworten

MfG
Alexchen



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11. Februar 2009 um 8:33

Guten Morgen Alexchen,
Dein Beitag und die Probleme sind meiner Meinung nicht so einfach und Du bedienst hierbei alle Beziehungsebenen.

Du schreibst über die Mutter und zwar aus Deiner Sicht:
Wie schlecht Sie ist :...- Kifferin- vernachlässigt das Kind etc.- was Sie alles nicht richtig macht.
Auch lese ich das "Alexchen" ist viel besser geeignet und dazu noch qualifiziert - die Hausaufgaben zu machen- zu erziehen usw. eigentlich die bessere Mutter-
kann auf keinen Fall gut gehen.
Sie ist und bleibt die andere ehemalige Frau und Mutter seines Kindes.
Akzeptanz deinerseits wäre der erste Schritt in die richtige Richtung.

Dann das nächste Problem : Dein Partner sei zu inkonsequent... was für mich Bedeutet er wäre Konsequent, wenn er Deine Partei ergreift oder? Er soll zu Dir stehen und das KInd in Deinem beisein zurechtweisen?.

Ich lese z.Bsp. den Absatz : ich mag den kleinen Kerl echt gerne- aber...
Die Beziehung zwischen Dir und Ihm ist nur gut, wenn er in der Spur läuft und Dich mit Deiner Fürsoge dankbar annimmt und akzeptiert- dann ist das Alexchen auch mild gestimmt.... aber wenn nicht... mmmh?

Verstehst Du was ich damit schreiben will?

Du mischt dann selbst im Beitrag- aus einem ICH WILL... wird ein starkes WIR... nähmlich Du und Dein Partner und da hat sich in Deinen Augen der kleine ( mißratene) Eindringling gefälligst zu fügen.

Ich denke es ist für alle Beteiligten wirklich schwierig- da einen guten Umgang zu finden.
Dir kann ich nur wünschen, das Du hier mehr Verständnis für das Kind aufbringst ( zumal es lt. Deiner Schreibe krank ist) hier wäre es sicherlich gut sich einen Fachärztlichen Rat zu holen - dies ist Aufgabe der Sorgeberechtigten.

Das Du hier zwischen den Fronten stehst- ist mir persönlich Klar.
Einerseits bist Du da als Neue
-und evtl. wirst Du als Eindringling (scheinbar schlimmer Eindringling, der vielleicht aus der Sicht der Mutter Ihm etwas antuen kann..)
und gerade Du meldest noch Ansprüche an - Respekt und ein anderes Verhalten.

Weißt Du, wie er( das Kind) Dich von seiner Mutter dargestellt bekommt? Was meinst Du wie es dem KInd bei der ganzen Sache geht?

Und auf der anderen Seite ist da sein Vater, der vielleicht seine Überforderung mit der Erziehung und dem Umgang des Kindes einfach so laufen lässt- so nach dem Motto mit der Zeit wird das schon...also nicht Ihm ( dem Kind ) den Rücken stärkt , oder das er ihm aktiv Hilft mit der neuen Situation ( und Dir) klar zu kommen.

Ich merke hier selbst beim Schreiben - wie schlimm das alles ist und welch ein Durcheinander das selbst bei mir auslöst.
Also sorry wenn hier nicht alles sortiert ist- sonder einfach aus dem Bauch heraus geschrieben.

Vielleicht schafft Ihr ja Euch professionelle Hilfe zu holen, wäre wirklich ratsam bei so vielen Bausstellen.
Wünsch Dir/ Euch viel Kraft und Einsicht

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11. Februar 2009 um 9:34

Raushalten
Du hast den glorreichen Vorteil dich raushalten zu können aus allen Dingen die dich stören, denn es ist tatsächlich nicht dein Kind.

Was die Mutter macht und wie sie ist... ist nicht deine Sache.

Was dein Freund mit dme Kind macht und was nicht... das kannst du mit ihm diskuttieren, aber im Grunde ist es sein kind.

Der Kerl hat recht: "Du bist nicht seine Mutter."

ABER: Wenn er das nächste Mal etwas von dir will, kannst du auch ruhig mal sagen:"Warum sollte ich das machen? Du bist nicht mein Kind." Und danach wirklich mal fragen, ob sich so ein Spruch gehört!

Es ist sehr vorteilhaft wenn man die VErantwortung für die Erziehung NICHT hat und das genau so auch handhaben darf.

Mach dich ruhig auch mal rar, wenn das Kind da ist... besuche Freunde und geh shoppen. Gerade wenn du merkst dass dein Partner zwar einerseits dein Engagement schätzt aber doch in bestimten Dingen nciht hinter dir stehen will.

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11. Februar 2009 um 12:05
In Antwort auf soulfly66

Guten Morgen Alexchen,
Dein Beitag und die Probleme sind meiner Meinung nicht so einfach und Du bedienst hierbei alle Beziehungsebenen.

Du schreibst über die Mutter und zwar aus Deiner Sicht:
Wie schlecht Sie ist :...- Kifferin- vernachlässigt das Kind etc.- was Sie alles nicht richtig macht.
Auch lese ich das "Alexchen" ist viel besser geeignet und dazu noch qualifiziert - die Hausaufgaben zu machen- zu erziehen usw. eigentlich die bessere Mutter-
kann auf keinen Fall gut gehen.
Sie ist und bleibt die andere ehemalige Frau und Mutter seines Kindes.
Akzeptanz deinerseits wäre der erste Schritt in die richtige Richtung.

Dann das nächste Problem : Dein Partner sei zu inkonsequent... was für mich Bedeutet er wäre Konsequent, wenn er Deine Partei ergreift oder? Er soll zu Dir stehen und das KInd in Deinem beisein zurechtweisen?.

Ich lese z.Bsp. den Absatz : ich mag den kleinen Kerl echt gerne- aber...
Die Beziehung zwischen Dir und Ihm ist nur gut, wenn er in der Spur läuft und Dich mit Deiner Fürsoge dankbar annimmt und akzeptiert- dann ist das Alexchen auch mild gestimmt.... aber wenn nicht... mmmh?

Verstehst Du was ich damit schreiben will?

Du mischt dann selbst im Beitrag- aus einem ICH WILL... wird ein starkes WIR... nähmlich Du und Dein Partner und da hat sich in Deinen Augen der kleine ( mißratene) Eindringling gefälligst zu fügen.

Ich denke es ist für alle Beteiligten wirklich schwierig- da einen guten Umgang zu finden.
Dir kann ich nur wünschen, das Du hier mehr Verständnis für das Kind aufbringst ( zumal es lt. Deiner Schreibe krank ist) hier wäre es sicherlich gut sich einen Fachärztlichen Rat zu holen - dies ist Aufgabe der Sorgeberechtigten.

Das Du hier zwischen den Fronten stehst- ist mir persönlich Klar.
Einerseits bist Du da als Neue
-und evtl. wirst Du als Eindringling (scheinbar schlimmer Eindringling, der vielleicht aus der Sicht der Mutter Ihm etwas antuen kann..)
und gerade Du meldest noch Ansprüche an - Respekt und ein anderes Verhalten.

Weißt Du, wie er( das Kind) Dich von seiner Mutter dargestellt bekommt? Was meinst Du wie es dem KInd bei der ganzen Sache geht?

Und auf der anderen Seite ist da sein Vater, der vielleicht seine Überforderung mit der Erziehung und dem Umgang des Kindes einfach so laufen lässt- so nach dem Motto mit der Zeit wird das schon...also nicht Ihm ( dem Kind ) den Rücken stärkt , oder das er ihm aktiv Hilft mit der neuen Situation ( und Dir) klar zu kommen.

Ich merke hier selbst beim Schreiben - wie schlimm das alles ist und welch ein Durcheinander das selbst bei mir auslöst.
Also sorry wenn hier nicht alles sortiert ist- sonder einfach aus dem Bauch heraus geschrieben.

Vielleicht schafft Ihr ja Euch professionelle Hilfe zu holen, wäre wirklich ratsam bei so vielen Bausstellen.
Wünsch Dir/ Euch viel Kraft und Einsicht

Hallo soulfly66
Erstmal danke für die raschen Antworten.
Ich gehe hier jetzt mal nach und nach auf deine Punkte ein:

Ich sehe mich nicht unbedingt als "die bessere Mutter", da ich nicht seine Mutter bin und die Rolle bestimmt nicht an mich reißen will. FAKT ist, dass der Junge vernachlässigt wird!!! Er läuft Gefahr jetzt auf eine Sonderschule zu müssen... dank der achso tollen Mutter. Da er die Hälfte der Schulzeit nicht anwesend ist, da die "Mutter" immer verschläft, wenn er dann mal da ist, NATÜRLICH IMMER ohne seine Medis zu nehmen, dann ist er mehr als auffällig, so dass mittlerweile alle bis auf einen Lehrer sich weigern ihn zu unterrichten. Mal abgesehen davon, dass ich eine Beziehung zu seinem Vater habe, wenn ich sowas in meinem Bekanntenkreis oder Nachbarschaft mitbekommen würde, dann macht es einem doch auch Sorgen. Was soll aus dem Kind mal werden? Hartz4 Empfänger, der den ganzen Tag zockt und TV glotzt??? Sein Leben ist durch die Fahrlässigkeit seiner "Mutter" zum scheitern verurteilt.
Abgesehen davon spinne ich mir meine Meinung über diese Frau nicht zusammen. Ich weiss was da abgeht. Der Junge erzählt mir auch immer was sie so alles über mich loslässt. Er hat im Einzelgespräch mit Vater und "Mutter" gesagt, dass er mich sehr mag, aber ja nicht darf.

Mit der Inkonsequenz meines Partners meine ich nicht, dass er nur meine Partei ergreifen soll. Darum geht es mir nicht. Ich denke, dass man einem Kind aber ein gewisses Maß an Respekt anerziehen kann und muss. Der Kurze ist ja nicht nur speziell gegen mich so, das bezieht sich auf die meisten anderen Menschen auch. Nur ich bekomme es halt mehr ab, da wir nunmal alle 2 Wochen unter einem Dach leben.

Du schreibst:
Ich lese z.Bsp. den Absatz : ich mag den kleinen Kerl echt gerne- aber...
Die Beziehung zwischen Dir und Ihm ist nur gut, wenn er in der Spur läuft und Dich mit Deiner Fürsoge dankbar annimmt und akzeptiert- dann ist das Alexchen auch mild gestimmt.... aber wenn nicht... mmmh?

Da verdrehst du aber was.

Ich weiss wie es dem jungen bei der ganzen Sache geht: BESCHISSEN. Das sgt er jedes mal wenn er hier ist. Und wenn sie ihn abholt, dann weint und schreit und wehrt er sich, weil er nicht bei ihr leben will. Er fragt immer: "Wann kann ich denn bei euch wohnen?"

Ich weiss es ist ne verzwickte Situation. Bin auch echt hin und her gerissen. Was mich am meisten belastet ist, dass das Leben des Jungen zerstört wird! Bin echt am überlegen, ob ich das Jugendamt informiere...falls es nicht die Schule mittlerweile schon getan hat.

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11. Februar 2009 um 12:09
In Antwort auf daraisa

Raushalten
Du hast den glorreichen Vorteil dich raushalten zu können aus allen Dingen die dich stören, denn es ist tatsächlich nicht dein Kind.

Was die Mutter macht und wie sie ist... ist nicht deine Sache.

Was dein Freund mit dme Kind macht und was nicht... das kannst du mit ihm diskuttieren, aber im Grunde ist es sein kind.

Der Kerl hat recht: "Du bist nicht seine Mutter."

ABER: Wenn er das nächste Mal etwas von dir will, kannst du auch ruhig mal sagen:"Warum sollte ich das machen? Du bist nicht mein Kind." Und danach wirklich mal fragen, ob sich so ein Spruch gehört!

Es ist sehr vorteilhaft wenn man die VErantwortung für die Erziehung NICHT hat und das genau so auch handhaben darf.

Mach dich ruhig auch mal rar, wenn das Kind da ist... besuche Freunde und geh shoppen. Gerade wenn du merkst dass dein Partner zwar einerseits dein Engagement schätzt aber doch in bestimten Dingen nciht hinter dir stehen will.

Hallo daraisa
Danke für die rasche Antwort.

Ich weiss, dass es mich eigentlich alles nichts angeht. Habe das mit dem raushalten auch schon probiert. Das ändert allerdings nichts. uch wenn ich wegfahre und später wiederkomme...ich finde die gleiche Situation wie vorher vor.

Das mit dem "Warum sollte ich das machen? Du bist nicht mein Kind." finde ich sehr hart. Meinst du, ich sollte das echt sagen? Dann fühlt er sich vielleicht verstoßen oder so. Will ihm nicht weh tun.

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12. Februar 2009 um 9:21

Guten Morgen Alexchen,
ich möchte Dich keineswegs Angreifen und klar kann ich viele Dinge mißverstehen und fehldeuten- ich kenne Dich nicht- ich kenne seine Mutter nicht- ich kenne das Kind nicht und ich kenne auch den Vater/ und Deinen Partner nicht!
Kein Mensch kann sich anmaßen hier irgendwelche Urteile und Regel für Eure Familie/ Lebensgemeinschaft zu bilden.
Tatsache ist- die Sorgeberichtigten sind am Zug und wenn das Kind so VERNACHLÄSSIGT wird von der Mutter- was bitte ist mit dem Vater? Haben sie das geteilte Sorgerecht? Dann sollte ER und nur ER - der Vater in die Verantwortung genommen werden.
Soll das KInd den zu Euch kommen? Wäre es nicht von Vorteil erst einmal eine Erziehungsbertaung zu konsultieren- damit ein gemeinsamer Weg gefunden wird- nur so kann es etwas werden- doch Du als neue Partnerin mit dem Jugendamt zu drohen oder anzuschwärzen ist genauso nicht ok.
So denke ich persönlich, ohne Deinen Umkreis zu kennen.
Schreib doch mal (wenn du lust hast) was ist mit dem Vater- warum agiert er nicht bei solch einer Dramatik?
Und lasse bitte die Verantwortung bei denen die Sie haben.

Klar soll er sich an Deine/ Eure Regeln halten- doch gefällt es mir nicht das Du so stark gegen seine Mutter Polarisierst- selbst wenn sie so schlecht sein sollte- hilft das keinem weiter.
Euch sollte klar sein- was "Ihr " möchtet- wenn das KInd seinen Lebensmittelpunkt bei Euch haben soll- dann ist das Sache des Vaters sich dafür stark zu machen und die Verantwortung für sein Kind zu tragen, wenn die Mutter dies angeblich nicht kann.

Ich sehe das es dich sehr beschäftigt- doch obliegt es nicht deiner Verantwortung, dieses KInd auf den Weg zu bringen- Du kannst Deinen Partner unterstützen und ihm helfen.
Doch hilft es in Eurem Fall niemanden, wenn das Jugendamt von Dir eingeschaltet wird.
Ich denke in so einem Fall, wird sich die Situation eher verschlechtern und leider so meine Erfahrungswerte nichts bringen.

Liebe Grüße
Wenn Du magst- schreibe doch mal über seinen Vater?

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12. Februar 2009 um 10:46
In Antwort auf alexchen84

Hallo daraisa
Danke für die rasche Antwort.

Ich weiss, dass es mich eigentlich alles nichts angeht. Habe das mit dem raushalten auch schon probiert. Das ändert allerdings nichts. uch wenn ich wegfahre und später wiederkomme...ich finde die gleiche Situation wie vorher vor.

Das mit dem "Warum sollte ich das machen? Du bist nicht mein Kind." finde ich sehr hart. Meinst du, ich sollte das echt sagen? Dann fühlt er sich vielleicht verstoßen oder so. Will ihm nicht weh tun.

Ja.
Ich bin Pädagogin und arbeit seit Jahren mit massiv Verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen. Ich habe im LAufe der JArhe gemerkt, dass es oft wirklich notwendig ist Kinder, die Grenzen permanant überschreiten mit entsprechendem Gegendruck zu kommen. Meine Samthandschuhe habe ich shcon lange ausgezogen.

Und ich habe oft gemerkt, dass gerade die Kinder die solche Sprüche von sich geben sehr beeindruckt sind wenn genau sowas ihnen auch mal um die Ohren fliegt. Das ist eine gute Basis die Fronten im Anschluß zu klären.

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12. Februar 2009 um 12:49
In Antwort auf soulfly66

Guten Morgen Alexchen,
ich möchte Dich keineswegs Angreifen und klar kann ich viele Dinge mißverstehen und fehldeuten- ich kenne Dich nicht- ich kenne seine Mutter nicht- ich kenne das Kind nicht und ich kenne auch den Vater/ und Deinen Partner nicht!
Kein Mensch kann sich anmaßen hier irgendwelche Urteile und Regel für Eure Familie/ Lebensgemeinschaft zu bilden.
Tatsache ist- die Sorgeberichtigten sind am Zug und wenn das Kind so VERNACHLÄSSIGT wird von der Mutter- was bitte ist mit dem Vater? Haben sie das geteilte Sorgerecht? Dann sollte ER und nur ER - der Vater in die Verantwortung genommen werden.
Soll das KInd den zu Euch kommen? Wäre es nicht von Vorteil erst einmal eine Erziehungsbertaung zu konsultieren- damit ein gemeinsamer Weg gefunden wird- nur so kann es etwas werden- doch Du als neue Partnerin mit dem Jugendamt zu drohen oder anzuschwärzen ist genauso nicht ok.
So denke ich persönlich, ohne Deinen Umkreis zu kennen.
Schreib doch mal (wenn du lust hast) was ist mit dem Vater- warum agiert er nicht bei solch einer Dramatik?
Und lasse bitte die Verantwortung bei denen die Sie haben.

Klar soll er sich an Deine/ Eure Regeln halten- doch gefällt es mir nicht das Du so stark gegen seine Mutter Polarisierst- selbst wenn sie so schlecht sein sollte- hilft das keinem weiter.
Euch sollte klar sein- was "Ihr " möchtet- wenn das KInd seinen Lebensmittelpunkt bei Euch haben soll- dann ist das Sache des Vaters sich dafür stark zu machen und die Verantwortung für sein Kind zu tragen, wenn die Mutter dies angeblich nicht kann.

Ich sehe das es dich sehr beschäftigt- doch obliegt es nicht deiner Verantwortung, dieses KInd auf den Weg zu bringen- Du kannst Deinen Partner unterstützen und ihm helfen.
Doch hilft es in Eurem Fall niemanden, wenn das Jugendamt von Dir eingeschaltet wird.
Ich denke in so einem Fall, wird sich die Situation eher verschlechtern und leider so meine Erfahrungswerte nichts bringen.

Liebe Grüße
Wenn Du magst- schreibe doch mal über seinen Vater?

...
Ich habe mich entschieden jetzt erstmal die Füße still zu halten. Ich habe mit meinem Freund geredet und ihn mal ein wenig "geschubst"...Er probiert jetzt ein geteiltes Sorgerecht zu bekommen, da im Moment nur Sie sorgeberechtigt ist. Ich hoffe, dass mein Freund danach endlich eingreifen kann. Mal sehen wie sich die Situation bis dahin entwickelt.

Was soll ich über meinen Freund schreiben? Er ist bemüht ein guter Vater zu sein und probiert es dem Jungen so angenehm wie möglich zu machen. In manchen Situationen ist er einfach nur noch wie gelähmt und weiss nicht wie er handeln soll. Er handelt dann lieber garnicht (auch um seine Ex nicht zu verärgern, da sie ihm dann das Kind vorenthalten will). Ist halt alles sehr verfahren.

naja, ich werde jetzt erstmal Beobachterin spielen und meinen Mund halten. Ich hoffe, dass der Junge bald alt genug ist um selber zu entscheiden wo er leben kann. Hier ist er nämlich willkommen. Auch wenn es manchmal reibereien gibt, aber das gehört nunmal dazu.

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12. Februar 2009 um 12:52
In Antwort auf daraisa

Ja.
Ich bin Pädagogin und arbeit seit Jahren mit massiv Verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen. Ich habe im LAufe der JArhe gemerkt, dass es oft wirklich notwendig ist Kinder, die Grenzen permanant überschreiten mit entsprechendem Gegendruck zu kommen. Meine Samthandschuhe habe ich shcon lange ausgezogen.

Und ich habe oft gemerkt, dass gerade die Kinder die solche Sprüche von sich geben sehr beeindruckt sind wenn genau sowas ihnen auch mal um die Ohren fliegt. Das ist eine gute Basis die Fronten im Anschluß zu klären.

...
Also ich denke, ich werde das bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren. Dieses We kommt er und ich werde mich generell zurück halten. Bin auch nicht böse, wenn ich das ganze WE pennen kann !

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13. Februar 2009 um 8:41
In Antwort auf alexchen84

...
Ich habe mich entschieden jetzt erstmal die Füße still zu halten. Ich habe mit meinem Freund geredet und ihn mal ein wenig "geschubst"...Er probiert jetzt ein geteiltes Sorgerecht zu bekommen, da im Moment nur Sie sorgeberechtigt ist. Ich hoffe, dass mein Freund danach endlich eingreifen kann. Mal sehen wie sich die Situation bis dahin entwickelt.

Was soll ich über meinen Freund schreiben? Er ist bemüht ein guter Vater zu sein und probiert es dem Jungen so angenehm wie möglich zu machen. In manchen Situationen ist er einfach nur noch wie gelähmt und weiss nicht wie er handeln soll. Er handelt dann lieber garnicht (auch um seine Ex nicht zu verärgern, da sie ihm dann das Kind vorenthalten will). Ist halt alles sehr verfahren.

naja, ich werde jetzt erstmal Beobachterin spielen und meinen Mund halten. Ich hoffe, dass der Junge bald alt genug ist um selber zu entscheiden wo er leben kann. Hier ist er nämlich willkommen. Auch wenn es manchmal reibereien gibt, aber das gehört nunmal dazu.

LIebes Alexchen,
finde ich sehr vernüftigt und einsichtig von Dir- wie Du handelst und Dich entschieden hast.
Unter NORMALEN Umständen, kann Sie Ihm dem Umgang nicht verbieten- auch wenn er kein Sorgerecht hat. Das ist FAKT. Das KInd hat vor Gesetzt ein Umgangsrecht eingeräumt zu bekommen- und vorallem dann wenn es auch vom Vater gewünscht wird- so wie in Eurem Fall.,
Warum nehmt Ihr den nicht mal die Hilfe von der Erziehungsberatung in Anspruch- diese Menschen sind neutral und können gute Hilfestellungen geben.
Du kannst da auch hingehen und das Problem schildern- sie helfen Dir auch anonym und kostenlos- es sind ausgebildete Kräfte vor Ort- so zumindest in Hessen.
Scheue diesen Gang nicht- dies wäre dann wirkliche Hilfe für das KInd- schlimmstenfalls gehst Du da wieder unverrichteter Dinge weg. Schön wäre es wenn Dein Partner Dich begleiten könnte- da kann er sich auch über die Rechtslage informieren.

Nochmal die besten Wünsche an Euch und gutes Gelingen.
Würde mich freuen Euren weitern Werdegang mit verfolgen zu dürfen- es dauert alles seine Zeit und ist schwierig für jeden von Euch.

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