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Doch waldorf??? Mal wieder HIIIIlfe

15. Mai 2006 um 21:38

mein Sohn, vier geht in einen städtischen Kindergarten. Bin mit den Erzieherinnen als Mensch einverstanden, sie sind lieb zu den Kindern.
Aber und da kommt ein großes Aber. Ich verstehe mich mit den anderen Eltern nicht besonders, sehe kein Potenzial für evtl. Freundschaften, i.e. in den letzten 15 Monaten ist fast noch nie ein Kigakind zum Spielen nachmittags vorbei gekommen. Manche Kontakte scheiterten auch am mangelhaften Deutsch der Eltern. Außerdem haben die ausländischen Eltern irgendwie schon ihre Gruppe und brauchen uns gar nicht. Das finde ich aber enorm frustrierend. Erwarte ich zuviel? Mein Sohn tut mir aber leid, ich finde wir sind viel zu isoliert, es müßte doch mindestens einmal pro Woche ein Kind vorbeikommen oder er müßte woanders hingehen. Wie seht ihr das.
Mein Versuch in der Musikschule Kontakte zu finden ist kläglich gescheitert, da gehen wir nicht mehr hin, im Moment gehen wir auch zu keiner Gruppe mehr oder keinem Sportverein. Das letztere möchte ich mal probieren, aber meines Erachtens müßten die KOntake doch im Kindergarten entstehen???
Im Waldorfkiga werden einerseits bessere Inhalte geboten denke ich und vielleicht finde ich dort kompatible Mamas (die dann samt Sprößling mal zum Kaffee etc. kommen???

eine verzweifelte K.

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16. Mai 2006 um 9:31

Danke für eure beiträge
oh, dann geht es mir nicht alleine so. Das beruhigt mich.
Du bist vielleicht zu jung, ich vielleicht zu alt (43) für die anderen Mütter, wer weiß das schon.
Ich habe schon eingeladen, Müttern hinterhertelefoniert, aber es hat sich nie was Richtiges ergeben. Auch zum Geburtstag habe ich fünf Mütter eingeladen, die kamen auch, o.k., aber bisher (seit April) wieder keine Gegeneinladung und ich meine ich hätte von der einen Mutter Einladungen bei anderen Kindern auf der Garderobe gesehen. Mieses Gefühl.
Ob ich Kontakt möchte oder mein Sohn. Also erstens habe ich erkannt, daß man sein Kind nicht im luftleeren Raum erziehen kann, daß man als Mutter wirklich viel Austausch braucht, um sein psychisches Gleichgewicht zu behalten. Dann ist es natürlich so, daß mein Kind nur Kontakt zu anderen Kindern bekommt, wenn ich mich mit anderen Müttern verstehe und die sich auch mit mir treffen wollen.
Im Waldorfkiga erhoffe ich mir, daß man zumindest gleiche Vorstellungen hat, was das Essen, Fernsehen etc. betrifft. Auch werden dort Elterntreffen mehr geförert. In unserem Kiga war das letzte Elterncafe letztes Jahr.
Mein Sohn kennt schon Kinder und ich habe Freundinnen in ganz Deutschland, mit denen wir uns ab und zu treffen. Aber ich möchte einfach einen kleinen Kreis von Kindern für meinen Sohn hier wo wir wohnen.
Irgendwie habe ich natürlich Bammel vor dem Wechsel, was wenn es nicht klappt, wenn er wieder keine Freunde findet. Aber ich hoffe natürlich, daß nun alles anders wird.
Liebe Grüße
K.

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16. Mai 2006 um 11:53

Vier Jahre ist auch noch sehr klein
Also bei uns war das so:
Meine Tochter hatte im Kindergarten eine ganze Reihe Spielkameradinnen, die dehnte sich aber nicht auf die Nachmittage aus. Später haben sich ein bis zwei gute Freundinnen herauskristallisiert und die Kinder kamen dann von selbst damit heraus, dass sie sich gern mal treffen möchten. Dann habe ich mit den Müttern telefoniert und was abgemacht. Ich glaube nicht, dass es etwas bringt diese Kontakte über die Köpfe der Kinder hinweg zu organisieren. Irgendwann wird auch dein Sohn jemanden einladen wollen und auch eingeladen werden. Mit vier hat es bei meiner Tochter gerade erst angefangen. Habe vielleicht noch etwas Geduld.


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16. Mai 2006 um 12:18
In Antwort auf puma_11887608

Vier Jahre ist auch noch sehr klein
Also bei uns war das so:
Meine Tochter hatte im Kindergarten eine ganze Reihe Spielkameradinnen, die dehnte sich aber nicht auf die Nachmittage aus. Später haben sich ein bis zwei gute Freundinnen herauskristallisiert und die Kinder kamen dann von selbst damit heraus, dass sie sich gern mal treffen möchten. Dann habe ich mit den Müttern telefoniert und was abgemacht. Ich glaube nicht, dass es etwas bringt diese Kontakte über die Köpfe der Kinder hinweg zu organisieren. Irgendwann wird auch dein Sohn jemanden einladen wollen und auch eingeladen werden. Mit vier hat es bei meiner Tochter gerade erst angefangen. Habe vielleicht noch etwas Geduld.


Hallo Awjg
das kann natürlich auch sein.
Bei meinem Sohn ist es so, daß er sehr sozial eingestellt ist und auch kontaktfreudig ist. Er hat z.B. einen kleinen Freund im Kindergarten. Von dem redet er ständig, sagt, "der Mark" ist mein Bruder. Wir haben diesen Mark mal auf dem Spielplatz mit seiner Mutter getroffen, nur zufällig. Die Unterhaltung war nicht einfach, da sie aus Rußland ist. Themen hatten wir eigentlich genügend, Architektur, Kunst, etc., nur die Umsetzung war schwierig. Diese Mutter war auch zum Geburtstag eingeladen. Und trotz dieser Tatsache und trotz der Tatsache, dass die beiden Jungs einander mögen, entwickelt sich nichts. Das finde ich so betrüblich. Mein Sohn fragt immer, wann treffen wir den Mark wieder, wann kommt er wieder zum Spielplatz und ist dann traurig, wenn ich sagen muß, ich weiß es nicht.
Ich habe auch schon zweimal bei den Leuten angerufen, die Mutter war nie da und sie hat auch nie zurückangerufen. Ich finde, ich habe wirklich, auch schon über mein persönliches Limit hinaus, versucht den Kontakt herzustellen.
Ach ja, heute nachmittag habe ich ein Aufnahmegespräch in dem anderen Kindergarten. Hoffentlich muß ich nicht gleich unterschreiben...

Viele Grüße
K.

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16. Mai 2006 um 13:11

Hallo Mara
was ich zu deinem Beitrag noch sagen wollte: klar, du hast Recht, ich weiß nicht, ob Waldorfmamis eher mein Fall sind, obwohl ich glaube, daß ich mit denen schon mal mehr gemeinsam habe.
Und: Kritik mögen die auch im städtischen Kiga nicht. Die Erzieherinnen wollen alles easy haben, wollen gelobt werden, auch wenn es mal gar nichts zu loben gibt. Auch sind sie- durch die ständig schwindenden Ressourcen- oft gestresst und in Zeitnot (Personalmangel).
Und klar ist, daß es überall auch negative Seiten gibt.
Viele Grüße
K.

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20. Mai 2006 um 21:45
In Antwort auf omid_12083546

Hallo Awjg
das kann natürlich auch sein.
Bei meinem Sohn ist es so, daß er sehr sozial eingestellt ist und auch kontaktfreudig ist. Er hat z.B. einen kleinen Freund im Kindergarten. Von dem redet er ständig, sagt, "der Mark" ist mein Bruder. Wir haben diesen Mark mal auf dem Spielplatz mit seiner Mutter getroffen, nur zufällig. Die Unterhaltung war nicht einfach, da sie aus Rußland ist. Themen hatten wir eigentlich genügend, Architektur, Kunst, etc., nur die Umsetzung war schwierig. Diese Mutter war auch zum Geburtstag eingeladen. Und trotz dieser Tatsache und trotz der Tatsache, dass die beiden Jungs einander mögen, entwickelt sich nichts. Das finde ich so betrüblich. Mein Sohn fragt immer, wann treffen wir den Mark wieder, wann kommt er wieder zum Spielplatz und ist dann traurig, wenn ich sagen muß, ich weiß es nicht.
Ich habe auch schon zweimal bei den Leuten angerufen, die Mutter war nie da und sie hat auch nie zurückangerufen. Ich finde, ich habe wirklich, auch schon über mein persönliches Limit hinaus, versucht den Kontakt herzustellen.
Ach ja, heute nachmittag habe ich ein Aufnahmegespräch in dem anderen Kindergarten. Hoffentlich muß ich nicht gleich unterschreiben...

Viele Grüße
K.

Wie wars denn?
Hallo Kalani!
Wie war es denn im anderen Kindergarten? War das ein Waldorfkindergarten. Grundsätzlich halte ich nicht so viel von der "Steiner-Philosophie", denn mit der Kuschelpädagogik, die dort betrieben wird, kann man Kinder und Jugendliche meiner Meinung nach nicht auf das Leben vorbeireiten. Im Berufsleben weht nun mal ein anderer Wind und da sollten die Kleinen auch schon mal lernen, mit Kritik und Rückschlägen umzugehen. Das gilt aber eigentlich erst a der Schulzeit. Im Kindergarten ist das wohl noch nicht so wichtig. Wenn der Waldorfkindergarten die einzige Alternative zu dem Jetzigen ist, dann würde ich mich da auch mal umsehen. Komisch finde ich das Verhalten von Marcs Mutter auch. Es sollte doch auch in ihrem Sinne sein, dass ihr Kind Kontakte hat. Gerade bei Immigranten, von wegen Integration und so, aber das ist ein anderes Thema.
Schreibe mal, wie es so war und was du jetzt machen willst.

awjg

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21. Mai 2006 um 9:29
In Antwort auf omid_12083546

Danke für eure beiträge
oh, dann geht es mir nicht alleine so. Das beruhigt mich.
Du bist vielleicht zu jung, ich vielleicht zu alt (43) für die anderen Mütter, wer weiß das schon.
Ich habe schon eingeladen, Müttern hinterhertelefoniert, aber es hat sich nie was Richtiges ergeben. Auch zum Geburtstag habe ich fünf Mütter eingeladen, die kamen auch, o.k., aber bisher (seit April) wieder keine Gegeneinladung und ich meine ich hätte von der einen Mutter Einladungen bei anderen Kindern auf der Garderobe gesehen. Mieses Gefühl.
Ob ich Kontakt möchte oder mein Sohn. Also erstens habe ich erkannt, daß man sein Kind nicht im luftleeren Raum erziehen kann, daß man als Mutter wirklich viel Austausch braucht, um sein psychisches Gleichgewicht zu behalten. Dann ist es natürlich so, daß mein Kind nur Kontakt zu anderen Kindern bekommt, wenn ich mich mit anderen Müttern verstehe und die sich auch mit mir treffen wollen.
Im Waldorfkiga erhoffe ich mir, daß man zumindest gleiche Vorstellungen hat, was das Essen, Fernsehen etc. betrifft. Auch werden dort Elterntreffen mehr geförert. In unserem Kiga war das letzte Elterncafe letztes Jahr.
Mein Sohn kennt schon Kinder und ich habe Freundinnen in ganz Deutschland, mit denen wir uns ab und zu treffen. Aber ich möchte einfach einen kleinen Kreis von Kindern für meinen Sohn hier wo wir wohnen.
Irgendwie habe ich natürlich Bammel vor dem Wechsel, was wenn es nicht klappt, wenn er wieder keine Freunde findet. Aber ich hoffe natürlich, daß nun alles anders wird.
Liebe Grüße
K.

Hallo.
Vielleicht bist du einfach zu aufdringlich? Also, wenn ich jetzt eine dieser Mütter wäre, der du hinterher telefonierst, würde ich auch dicht machen.
Vielleicht haben die anderen Mütter und Kinder einen ganz anderen Tagesablauf als Du und auch weniger Zeit?

Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn ich meine Tochter nach 9 Stunden KiTa (ich arbeite eben ganztags) ALLEIN abhole und noch was von ihr habe als mich noch mit anderen Kindern zu beschäftigen. Sie hat ihre Freundinnen im Kindergarten, aber wenn sie halb fünf abgeholt wird, sind wir vor halb sechs nicht zu Haus, und dann sind wir beide erstmal einfach nur froh über Ruhe.

Vielleicht geht es ja anderen Müttern bei euch ähnlich.

Mir scheint es, als versuchst du auf krampf, freunde zu finden. Für Dich, nicht für den Sohn. Oder warum sind 5 Mütter bei einem Kindergeburtstag dabei?

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21. Mai 2006 um 11:11

Hallo kalani,
ich verstehe was du meinst. Aber so eine Situation kannst du überall haben. Meistens bilden sich Elterngrüppchen im Kiga, weil die Eltern der Kinder sich auch privat kennen (vielleicht wohnen sie im selben haus,Block...) dann entstehen solche Kontakte schon daheraus das die eine Mutter morgens das eine Kind mitnimmt zum Kiga und umgekehrt. Und wenn sich dann solche Grüppchen gebildet haben ist es auch sehr schwer dorthinein zu gelangen.
Mein Großer war in einem kath. Kiga. Dort haben wir sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Von der erzieherischen Kompetenzen genauso wie von den sozialen. Auch Elternnachmittage waren da so gut wie gar nicht. Und wenn mal so etwas statt fand, dann durften sich nur 10 Eltern eintragen...
Mein zweiten Sohn haben wir in einem städtischen Kiga untergebracht. Da hat also die Stadt auch ein wenig ein Auge drauf und ich kann nur sagen der Kiga ist Top!! Wir haben einmal im Monat Elternachmittage, viele Feste zwischendurch ,auch private Treffen werden von verschiedenen Eltern angeboten, die hängen dann einen Zettel ans schwarze Brett (z.B treffen uns am..um... auf dem Spielplatz hinterm Kiga. Alle sind herzlich eingeladen)und einmal im Jahr wird ein Bus gemietet und wir machen einen Kinder - Elternausflug. Für mich ist es oft ein bisserl zuviel da ich arbeiten gehe, aber viele Mütter sind sehr glücklih damit. Vielleicht ziehst du diese Möglichkeit einmal in Betracht. Hänge einen netten Brief an der Tür eurer Gruppe und lade ganz allgemein die Eltern an einen neutralen und zentralen Spielplatz nachmittgs ein, mal gucken wer kommt. Und wenn die eine Mama keine Lust hat mit euch Kontakt zu haben, dann dräng sich nicht auf, es gibt bestimmt noch andere die du noch gar nicht bemerkt hast.
Auch find ich 4 Jahre noch sehr früh, die Zeit in der sich dein Kind allein verabredet kommt noch!!
Walddorf Kiga bin persönlich kein Freund von. Ich denke das ist eine Einstellungssache. Die Eltern die ihre Kinder dort hinbringen leben auch so. Die machen das niocht wegen sozialer Kontakte weil es ihre Lebenseinstellung ist. Was nützen Dir Kontakte mit solchen Eltern, wenn Du ihre Lebenseinstellung nicht teilst??

Lg

P.S: Sportvereine sind nur zu empfehlen in jeder Hinsicht!

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21. Mai 2006 um 16:12
In Antwort auf haesin3

Hallo kalani,
ich verstehe was du meinst. Aber so eine Situation kannst du überall haben. Meistens bilden sich Elterngrüppchen im Kiga, weil die Eltern der Kinder sich auch privat kennen (vielleicht wohnen sie im selben haus,Block...) dann entstehen solche Kontakte schon daheraus das die eine Mutter morgens das eine Kind mitnimmt zum Kiga und umgekehrt. Und wenn sich dann solche Grüppchen gebildet haben ist es auch sehr schwer dorthinein zu gelangen.
Mein Großer war in einem kath. Kiga. Dort haben wir sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Von der erzieherischen Kompetenzen genauso wie von den sozialen. Auch Elternnachmittage waren da so gut wie gar nicht. Und wenn mal so etwas statt fand, dann durften sich nur 10 Eltern eintragen...
Mein zweiten Sohn haben wir in einem städtischen Kiga untergebracht. Da hat also die Stadt auch ein wenig ein Auge drauf und ich kann nur sagen der Kiga ist Top!! Wir haben einmal im Monat Elternachmittage, viele Feste zwischendurch ,auch private Treffen werden von verschiedenen Eltern angeboten, die hängen dann einen Zettel ans schwarze Brett (z.B treffen uns am..um... auf dem Spielplatz hinterm Kiga. Alle sind herzlich eingeladen)und einmal im Jahr wird ein Bus gemietet und wir machen einen Kinder - Elternausflug. Für mich ist es oft ein bisserl zuviel da ich arbeiten gehe, aber viele Mütter sind sehr glücklih damit. Vielleicht ziehst du diese Möglichkeit einmal in Betracht. Hänge einen netten Brief an der Tür eurer Gruppe und lade ganz allgemein die Eltern an einen neutralen und zentralen Spielplatz nachmittgs ein, mal gucken wer kommt. Und wenn die eine Mama keine Lust hat mit euch Kontakt zu haben, dann dräng sich nicht auf, es gibt bestimmt noch andere die du noch gar nicht bemerkt hast.
Auch find ich 4 Jahre noch sehr früh, die Zeit in der sich dein Kind allein verabredet kommt noch!!
Walddorf Kiga bin persönlich kein Freund von. Ich denke das ist eine Einstellungssache. Die Eltern die ihre Kinder dort hinbringen leben auch so. Die machen das niocht wegen sozialer Kontakte weil es ihre Lebenseinstellung ist. Was nützen Dir Kontakte mit solchen Eltern, wenn Du ihre Lebenseinstellung nicht teilst??

Lg

P.S: Sportvereine sind nur zu empfehlen in jeder Hinsicht!

@awig, feroleka, und häsin
erstmal vielen Dank für euer Interesse, es tut wirklich gut, andere Meinungen zu hören.
@awig
also ich war tatsächlich beim Aufnahmegespräch und habe einen Platz ab September. Den Tagesraum dort fand ich sehr schön und ich bin überzeugt, daß mein Sohn sich dort wohlfühlen wird. Das einzige, was mir halt noch Magenschmerzen bereitet, ist das frühe Aufstehen. Mein mann hat den Wagen, i.e. ich muß um 6 aufstehen, damit wir um 7 Uhr an der Haltestelle stehen, dann Bahn und Bus, um 8:30 sitze ich dann (nach erneuter "Rückreise" mit Bus und Bahn wieder am Schreibtisch. Dann muß ich losackern, denn um 13 Uhr muß ich schon wieder aus dem Haus, um meinen Sohn abzuholen. Ich arbeite 5 bis 6 Stunden am Tag, deshalb könnte ich auf diese Weise nur 4, wenn ich Glück habe, 5 Stunden abarbeiten. Im Kiga gibt es ein tolles Frühstück und einen Snack um 12:30. Wahrscheinlich würden wir dann um 14 Uhr dann etwas Warmes essen. Man müßte bei so einem Stundenplan wohl auch ziemlich früh ins Bett.
Schaffe ich das??? Vor allem leidet meine Arbeit dann nicht an dem zeitlichen engen Korsett. Das sind meine einzigen Bedenken.
Da der Waldorfkiga sogar 60 billiger ist!, könnte ich versuchen für nachmittags einen Babysitter (oder wie heißt das für ältere Kinder) zu bekommen, damit ich evtl. noch ein oder zwei Stündchen arbeiten könnte.
zu dem Punkt Kuschelpädagogik. Klar, auf der einen Seite hast du recht, vielleicht könnte man sagen, der städtische Kiga ist nun ein realitätsgetreueres Abbild von der Welt da "draußen", gerade mit der kommunikationsunwilligen und echt super unfreundlichen "Russenfraktion" etc.
Auf der anderen Seite könnte man dann ja schon den kleinsten Burger mit Pommes füttern, Schwarzenegger Filme schauen lassen etc., wäre das dann nicht auch ein gutes "Training" für die Realität, überspitzt gefragt. Realität ist doch ein Stückweit das, was man daraus macht.
Ja, das Verhalten von Marks Mutter ist sehr schade, denn mein Sohn hat wirklich einen Narren an dem Kind gefressen.
Da komme ich auch gleich zu Feroleka
ich glaube nicht, daß ich mich sehr aufgedrängt habe, sondern nur, weil mein Sohn das wollte, mehrmals - vergeblich- angerufen. Jetzt rufe ich nicht mehr an, bestimmt nicht mehr.
@Häsin
Ja, im Prinzip wäre mir unser städtischer Kiga auch am liebsten, da das Konzept dahinter sicherlich ganz gut ist, überkonfessionell. Aber die Realität ist halt ein bisschen anders. Wir hatten vor einem halben Jahr den letzten Elternnachmittag. Mein Elterngespräch im Februar wurde abgesagt und nun habe ich mein erstes seit 16 Monaten! im Juni.
Einmal im Jahr gibt es ein Fest, öffentlich ausgehängte Treffen gar nicht.
Elternausflüge, was ist denn das ...
Wie gesagt, ich habe nicht gedacht, daß sich mein Kind nun alleine verabredet, aber irgendeine Mutter mit mir und wir dann gemeinsam zum Spielplatz gehen.
Ich glaube schon, daß ich die Lebenseinstellung von den Waldörflern in manchen Punkten teile, wahrscheinlich nicht in allen, z.B. nicht, was das Impfen anbelangt. Ich wurde im Aufnahmegespräch gefragt, ob mein Sohn geimpft ist, ich sagte natürlich, gegen alles. Das fand die Leiterin nicht so gut, aber es steht mir ja wohl frei, in diesem so wichtigen Punkt zu entscheiden, wie mir das mein gesunder Menschenverstand gebietet.
Auf der anderen Seite gibt es z.B. in diesem Waldorfkiga (weiß nicht wie das woanders ist), nur Zutaten vom Bioladen für das Frühstück und auch andere Mahlzeiten. Das wiederum finde ich klasse und kann ich nur unterstützen.

Noch einen schönen Sonntag euch allen
K.

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22. Mai 2006 um 9:35

Re
also ich finde, du machst dir einfach zu viel probleme und erwartest wirklich zuviel. mein kind hatte in dem alter weder ne sportgruppe, noch musikschule, sondern ihr reichte als kontakt wirklich der kindergarten aus, wo sie 7 stunden war.
andere eltern gehen ganztags arbeiten, die sind fertig und ausgelaugt und wollen gar keine zusatzkontakte mehr. ja klar die ausländischen eltern haben auch ne andere mentalität, z.t. auch schlimme erfahrungen - umsonst gibt keiner seine heimat auf und zieht etliche km weit weg - die haben schlicht mit sich und handfesten alltagsproblemen zu kämpfen (arbeitssuche, behördendschungel etc.) und warten nicht auf ne "hausfrauenunterhaltung". ich kenne sehr nette russ.eltern, aber eben wie du auch fälle die sich total abgeschottet haben, wo meine tochter nicht mal in die wohnung gebeten wurde, weil sie mit ner freundin spielen wollte. gut dann kam das kind eben zu uns.
mein tipp, geh die sache locker an, ich würd auch deswegen nicht den kindergarten wechseln, nur weil DU!!! dich nicht mit den anderen eltern verstehst, irgendwann ergeben sich schon kontakte für deinen sohn. bei uns wars genau umkehrt, daswar ein reiner leicht elitärer hausfrauenkindergarten, wo sich die muttis in aktivitäten gegenseitig übertrafen, nur ich kam da immer 16.00 mit der aktentasche abgehetzt vom job und stand aussen vor, weil eben nicht die zeit für sandkastenklatsch und kaffeekränzchen.

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22. Mai 2006 um 10:56
In Antwort auf meike_12160754

Re
also ich finde, du machst dir einfach zu viel probleme und erwartest wirklich zuviel. mein kind hatte in dem alter weder ne sportgruppe, noch musikschule, sondern ihr reichte als kontakt wirklich der kindergarten aus, wo sie 7 stunden war.
andere eltern gehen ganztags arbeiten, die sind fertig und ausgelaugt und wollen gar keine zusatzkontakte mehr. ja klar die ausländischen eltern haben auch ne andere mentalität, z.t. auch schlimme erfahrungen - umsonst gibt keiner seine heimat auf und zieht etliche km weit weg - die haben schlicht mit sich und handfesten alltagsproblemen zu kämpfen (arbeitssuche, behördendschungel etc.) und warten nicht auf ne "hausfrauenunterhaltung". ich kenne sehr nette russ.eltern, aber eben wie du auch fälle die sich total abgeschottet haben, wo meine tochter nicht mal in die wohnung gebeten wurde, weil sie mit ner freundin spielen wollte. gut dann kam das kind eben zu uns.
mein tipp, geh die sache locker an, ich würd auch deswegen nicht den kindergarten wechseln, nur weil DU!!! dich nicht mit den anderen eltern verstehst, irgendwann ergeben sich schon kontakte für deinen sohn. bei uns wars genau umkehrt, daswar ein reiner leicht elitärer hausfrauenkindergarten, wo sich die muttis in aktivitäten gegenseitig übertrafen, nur ich kam da immer 16.00 mit der aktentasche abgehetzt vom job und stand aussen vor, weil eben nicht die zeit für sandkastenklatsch und kaffeekränzchen.

Weiß nicht
klar, so kann man es auch sehen. Für mich ist halt ein bisschen das Problem, daß ich ihn bisher um 14:30 abgeholt habe (auch ziemlich abgehetzt), er dann meistens erschöpft schlief, wir dann wieder ab 16 Uhr bis abends -wegen des späten Mittagsschlafes - sogar bis 9 oder 0 zugange waren. Und diese Zeit immer alleine zu überbrücken finde ich mehr als ätzend ehrlich gesagt.
Heute sind wir mal super früh aufgestanden, vielleicht schläft er dann im Kiga von 1 bis 2, wenn dort auch Mittagsruhe ist. Wenn ich Glück habe, geht er dann um 7 Uhr ins Bett.
Aber selbst wenn dieser Rhythmus klappen sollte, finde ich es immer noch langweilig, diese Zeit immer alleine mit ihm zu verbringen. Kannst du das ein bisschen verstehen? Ich erwarte nicht jeden Tag ein Treffen und Kaffeekränzchen, weil es auch sein kann, daß ich von 14 Uhr bis 16 Uhr noch präsent sein muß und hinterher mental auch ziemlich geschlaucht bin. Aber daß man ein bisschen den Wunsch nach sozialen Kontakten hat, ist doch normal oder?
Und meine Überlegung war halt, wenn ich mich besser verstehe mit den Müttern, dann kann mein Kind leichter Kontakt haben.
Und ich habe mir eben Gedanken gemacht, wie es nach dem Kiga weitergeht. Neben diesem Kiga, in dem wir jetzt sind, ist gleich daneben die Grundschule. D.h. ich werde wieder genau mit demselben Klientel an Eltern konfrontiert werden. Mit solchen Leuten dann bei Elternabenden sitzen zu müssen, diese Vorstellung finde ich alles andere als prickelnd.
Ein bisschen weiter weg hat eine neue Waldorf-Grundschule aufgemacht. Dort wird es Betreuung bis 15:30 geben plus ein super Bio-Mittagessen, was die städtische Grundschule auch nicht leisten kann.
Auch deshalb schon finde ich den Wechsel erwägenswert.
Viele Grüße
K.

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22. Mai 2006 um 11:14
In Antwort auf omid_12083546

Weiß nicht
klar, so kann man es auch sehen. Für mich ist halt ein bisschen das Problem, daß ich ihn bisher um 14:30 abgeholt habe (auch ziemlich abgehetzt), er dann meistens erschöpft schlief, wir dann wieder ab 16 Uhr bis abends -wegen des späten Mittagsschlafes - sogar bis 9 oder 0 zugange waren. Und diese Zeit immer alleine zu überbrücken finde ich mehr als ätzend ehrlich gesagt.
Heute sind wir mal super früh aufgestanden, vielleicht schläft er dann im Kiga von 1 bis 2, wenn dort auch Mittagsruhe ist. Wenn ich Glück habe, geht er dann um 7 Uhr ins Bett.
Aber selbst wenn dieser Rhythmus klappen sollte, finde ich es immer noch langweilig, diese Zeit immer alleine mit ihm zu verbringen. Kannst du das ein bisschen verstehen? Ich erwarte nicht jeden Tag ein Treffen und Kaffeekränzchen, weil es auch sein kann, daß ich von 14 Uhr bis 16 Uhr noch präsent sein muß und hinterher mental auch ziemlich geschlaucht bin. Aber daß man ein bisschen den Wunsch nach sozialen Kontakten hat, ist doch normal oder?
Und meine Überlegung war halt, wenn ich mich besser verstehe mit den Müttern, dann kann mein Kind leichter Kontakt haben.
Und ich habe mir eben Gedanken gemacht, wie es nach dem Kiga weitergeht. Neben diesem Kiga, in dem wir jetzt sind, ist gleich daneben die Grundschule. D.h. ich werde wieder genau mit demselben Klientel an Eltern konfrontiert werden. Mit solchen Leuten dann bei Elternabenden sitzen zu müssen, diese Vorstellung finde ich alles andere als prickelnd.
Ein bisschen weiter weg hat eine neue Waldorf-Grundschule aufgemacht. Dort wird es Betreuung bis 15:30 geben plus ein super Bio-Mittagessen, was die städtische Grundschule auch nicht leisten kann.
Auch deshalb schon finde ich den Wechsel erwägenswert.
Viele Grüße
K.

Teurer sozialer Kontakt
Hallo kalani,
wenn der Wechsel nach Waldorf nur stattfinden soll, damit Du ein paar Freundinnen für Dich findest, ist das aber ganz schön teuer...ist Dir eigentlich bewusst, dass sich Waldorfschulen zu etwa 1/4 durch Elternbeiträge finanzieren?
Meine Schwester hat ihren Sohn auf der Waldorfschule in Trier und bezahlt mal eben jeden Monat gut 200 Euro Schulgeld.

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22. Mai 2006 um 11:43
In Antwort auf chili70

Teurer sozialer Kontakt
Hallo kalani,
wenn der Wechsel nach Waldorf nur stattfinden soll, damit Du ein paar Freundinnen für Dich findest, ist das aber ganz schön teuer...ist Dir eigentlich bewusst, dass sich Waldorfschulen zu etwa 1/4 durch Elternbeiträge finanzieren?
Meine Schwester hat ihren Sohn auf der Waldorfschule in Trier und bezahlt mal eben jeden Monat gut 200 Euro Schulgeld.

Hallo chili
ist Teures nicht manchmal nicht doch auch besser? Übrigens bezahle ich jetzt im Kiga 161 (was zu meinem Ärger der Höchstsatz ist, den viele andere Eltern nicht bezahlen...).

Es ist ja nicht nur der Kontakt, sondern bei der Waldorfschule auch die Betreuungszeit. Wie soll ich denn meine Arbeit hinkriegen, wenn mein junior dann in der Grundschule um 12 auf der Matte steht? Es gibt in der "normalen" Grundschule dann wohl auch eine Kernbetreuungszeit bis 14 Uhr, aber ohne Mittagessen. Bei der W.-Schule gibt es wie gesagt ein Bio-Mittagessen sowie eine Betreuung bis 15:30.

Viele Grüße
k.

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22. Mai 2006 um 15:40
In Antwort auf omid_12083546

Weiß nicht
klar, so kann man es auch sehen. Für mich ist halt ein bisschen das Problem, daß ich ihn bisher um 14:30 abgeholt habe (auch ziemlich abgehetzt), er dann meistens erschöpft schlief, wir dann wieder ab 16 Uhr bis abends -wegen des späten Mittagsschlafes - sogar bis 9 oder 0 zugange waren. Und diese Zeit immer alleine zu überbrücken finde ich mehr als ätzend ehrlich gesagt.
Heute sind wir mal super früh aufgestanden, vielleicht schläft er dann im Kiga von 1 bis 2, wenn dort auch Mittagsruhe ist. Wenn ich Glück habe, geht er dann um 7 Uhr ins Bett.
Aber selbst wenn dieser Rhythmus klappen sollte, finde ich es immer noch langweilig, diese Zeit immer alleine mit ihm zu verbringen. Kannst du das ein bisschen verstehen? Ich erwarte nicht jeden Tag ein Treffen und Kaffeekränzchen, weil es auch sein kann, daß ich von 14 Uhr bis 16 Uhr noch präsent sein muß und hinterher mental auch ziemlich geschlaucht bin. Aber daß man ein bisschen den Wunsch nach sozialen Kontakten hat, ist doch normal oder?
Und meine Überlegung war halt, wenn ich mich besser verstehe mit den Müttern, dann kann mein Kind leichter Kontakt haben.
Und ich habe mir eben Gedanken gemacht, wie es nach dem Kiga weitergeht. Neben diesem Kiga, in dem wir jetzt sind, ist gleich daneben die Grundschule. D.h. ich werde wieder genau mit demselben Klientel an Eltern konfrontiert werden. Mit solchen Leuten dann bei Elternabenden sitzen zu müssen, diese Vorstellung finde ich alles andere als prickelnd.
Ein bisschen weiter weg hat eine neue Waldorf-Grundschule aufgemacht. Dort wird es Betreuung bis 15:30 geben plus ein super Bio-Mittagessen, was die städtische Grundschule auch nicht leisten kann.
Auch deshalb schon finde ich den Wechsel erwägenswert.
Viele Grüße
K.

Re
Aber selbst wenn dieser Rhythmus klappen sollte, finde ich es immer noch langweilig, diese Zeit immer alleine mit ihm zu verbringen. Kannst du das ein bisschen verstehen? Ich erwarte nicht jeden Tag ein Treffen und Kaffeekränzchen, weil es auch sein kann, daß ich von 14 Uhr bis 16 Uhr noch präsent sein muß und hinterher mental auch ziemlich geschlaucht bin. Aber daß man ein bisschen den Wunsch nach sozialen Kontakten hat, ist doch normal oder?

??????..... nö kann ich nicht nachvollziehen, dass das langweilig ist. entweder dein junior muss sich auch mal allein beschäftigen, wenn du wichtige dinge tun musst, ihr unternehmt direkt was zusammen nach der kiga zeit, so dass er dann 7.00 uhr wirklich down ist, oder du gibtst mal ne annonce auf, suche muttis zwecks freizeitgestaltung - währ viell. nicht das schlechteste, da triffst du dann wirklich gleichgesinnte, die auch kontakte wünschen und zeit investieren wollen.

mir ging es ehrlich damals leicht auf den keks, obwohl es meine beste freundin war, sie arbeitslos, leicht frustriert und viel zeit und ich im dauerpower im job und abends fertig. sie kam dann abends an und suchte unterhaltung, mich nervte das mit der zeit. weil ich eben fertig warmit mir und der welt.

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22. Mai 2006 um 16:25
In Antwort auf omid_12083546

Weiß nicht
klar, so kann man es auch sehen. Für mich ist halt ein bisschen das Problem, daß ich ihn bisher um 14:30 abgeholt habe (auch ziemlich abgehetzt), er dann meistens erschöpft schlief, wir dann wieder ab 16 Uhr bis abends -wegen des späten Mittagsschlafes - sogar bis 9 oder 0 zugange waren. Und diese Zeit immer alleine zu überbrücken finde ich mehr als ätzend ehrlich gesagt.
Heute sind wir mal super früh aufgestanden, vielleicht schläft er dann im Kiga von 1 bis 2, wenn dort auch Mittagsruhe ist. Wenn ich Glück habe, geht er dann um 7 Uhr ins Bett.
Aber selbst wenn dieser Rhythmus klappen sollte, finde ich es immer noch langweilig, diese Zeit immer alleine mit ihm zu verbringen. Kannst du das ein bisschen verstehen? Ich erwarte nicht jeden Tag ein Treffen und Kaffeekränzchen, weil es auch sein kann, daß ich von 14 Uhr bis 16 Uhr noch präsent sein muß und hinterher mental auch ziemlich geschlaucht bin. Aber daß man ein bisschen den Wunsch nach sozialen Kontakten hat, ist doch normal oder?
Und meine Überlegung war halt, wenn ich mich besser verstehe mit den Müttern, dann kann mein Kind leichter Kontakt haben.
Und ich habe mir eben Gedanken gemacht, wie es nach dem Kiga weitergeht. Neben diesem Kiga, in dem wir jetzt sind, ist gleich daneben die Grundschule. D.h. ich werde wieder genau mit demselben Klientel an Eltern konfrontiert werden. Mit solchen Leuten dann bei Elternabenden sitzen zu müssen, diese Vorstellung finde ich alles andere als prickelnd.
Ein bisschen weiter weg hat eine neue Waldorf-Grundschule aufgemacht. Dort wird es Betreuung bis 15:30 geben plus ein super Bio-Mittagessen, was die städtische Grundschule auch nicht leisten kann.
Auch deshalb schon finde ich den Wechsel erwägenswert.
Viele Grüße
K.

Ich kann's insofern nicht verstehen,
da die Zeit, die du mit deinem Sohn verbringst doch relativ kurz ist (ab 16 Uhr).
Mein Sohn ist 10 Monate alt, ich bin momentan voll zu Hause und wenn ich mal mit niemandem verabredet bin, dann spreche ich den ganzen Tag so gut wie kein Wort mit jemandem (die Kommunikation mit einem Baby hält sich bekanntermaßen in Grenzen ).

Hast du denn keine Kontakte auf der Arbeit? An deiner STelle wäre ich etwas vorsichtig dein Seelenheil in einer andern Kita zu suchen, das kann auch gehörig nach hinten los gehen.

lg
kratzamkopp

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22. Mai 2006 um 17:17
In Antwort auf runa_12850644

Ich kann's insofern nicht verstehen,
da die Zeit, die du mit deinem Sohn verbringst doch relativ kurz ist (ab 16 Uhr).
Mein Sohn ist 10 Monate alt, ich bin momentan voll zu Hause und wenn ich mal mit niemandem verabredet bin, dann spreche ich den ganzen Tag so gut wie kein Wort mit jemandem (die Kommunikation mit einem Baby hält sich bekanntermaßen in Grenzen ).

Hast du denn keine Kontakte auf der Arbeit? An deiner STelle wäre ich etwas vorsichtig dein Seelenheil in einer andern Kita zu suchen, das kann auch gehörig nach hinten los gehen.

lg
kratzamkopp

Hallööchen
oh, von 16 Uhr (wenn er seinen späten Mittagsschlaf beendet hat) bis 22 Uhr? Ich finde das sehr lang. Als mein Sohn kleiner war - ich habe wieder angefangen zu arbeiten, da war er 2 Monate alt- hat es mir auch nicht so viel ausgemacht. Ich habe nur 3 Stunden - immer schon von zuhause aus- gearbeitet, wir hatten unsere kleine "Routine" und zweimal bis dreimal die Woche irgendwelche Gruppen. Die fand ich zwar nicht soo spannend, aber es war doch eine nette Unterbrechung des ewigen Einerlei und ein Anlaufpunkt. Seit er in den Kiga geht, fällt das alles weg, nachmittags gibt es eben nix.
Eine gute Freundin von mir, deren Kinder immer zu Spielen kamen, sind weggezogen und jetzt ist eben Ebbe (bis auf die Freunde, die ich schon vorher hatte, die aber eben nicht das tägliche Umfeld meines Sohnes darstellen). Ich finde nichts schöner, als wenn mein Sohn jemanden da hat, die Kinder durch die Gegend toben- oder auch auf dem Spielplatz und ich so eine Art Zuschauerrolle einnehmen kann.
Also mir macht es unheimlich viel aus, den ganzen Tag mit niemandem zu sprechen, wie hälst du das aus? Ich fühle mich dann regelrecht vertrocknet... (bin wohl kontaktsüchtig
Klar kann es sein, daß es in dem neuen Kiga auch so wäre wie jetzt, dann wäre die Situation natürlich ziemlich verfahren...

Viele Grüße
K.

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22. Mai 2006 um 17:19
In Antwort auf meike_12160754

Re
Aber selbst wenn dieser Rhythmus klappen sollte, finde ich es immer noch langweilig, diese Zeit immer alleine mit ihm zu verbringen. Kannst du das ein bisschen verstehen? Ich erwarte nicht jeden Tag ein Treffen und Kaffeekränzchen, weil es auch sein kann, daß ich von 14 Uhr bis 16 Uhr noch präsent sein muß und hinterher mental auch ziemlich geschlaucht bin. Aber daß man ein bisschen den Wunsch nach sozialen Kontakten hat, ist doch normal oder?

??????..... nö kann ich nicht nachvollziehen, dass das langweilig ist. entweder dein junior muss sich auch mal allein beschäftigen, wenn du wichtige dinge tun musst, ihr unternehmt direkt was zusammen nach der kiga zeit, so dass er dann 7.00 uhr wirklich down ist, oder du gibtst mal ne annonce auf, suche muttis zwecks freizeitgestaltung - währ viell. nicht das schlechteste, da triffst du dann wirklich gleichgesinnte, die auch kontakte wünschen und zeit investieren wollen.

mir ging es ehrlich damals leicht auf den keks, obwohl es meine beste freundin war, sie arbeitslos, leicht frustriert und viel zeit und ich im dauerpower im job und abends fertig. sie kam dann abends an und suchte unterhaltung, mich nervte das mit der zeit. weil ich eben fertig warmit mir und der welt.

Hallo eleki
Kontaktanzeigen könnte noch eine Idee sein. Müßte das mal ausprobieren.

Vielen Dank für den Tip auf jeden Fall.
K.

PS: mir geht es so, daß ich gerade, wenn ich ausgepowert bin, eine persönliche Ansprache viel schöner finde, als das alleine auszubaden.

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22. Mai 2006 um 21:00
In Antwort auf omid_12083546

Hallööchen
oh, von 16 Uhr (wenn er seinen späten Mittagsschlaf beendet hat) bis 22 Uhr? Ich finde das sehr lang. Als mein Sohn kleiner war - ich habe wieder angefangen zu arbeiten, da war er 2 Monate alt- hat es mir auch nicht so viel ausgemacht. Ich habe nur 3 Stunden - immer schon von zuhause aus- gearbeitet, wir hatten unsere kleine "Routine" und zweimal bis dreimal die Woche irgendwelche Gruppen. Die fand ich zwar nicht soo spannend, aber es war doch eine nette Unterbrechung des ewigen Einerlei und ein Anlaufpunkt. Seit er in den Kiga geht, fällt das alles weg, nachmittags gibt es eben nix.
Eine gute Freundin von mir, deren Kinder immer zu Spielen kamen, sind weggezogen und jetzt ist eben Ebbe (bis auf die Freunde, die ich schon vorher hatte, die aber eben nicht das tägliche Umfeld meines Sohnes darstellen). Ich finde nichts schöner, als wenn mein Sohn jemanden da hat, die Kinder durch die Gegend toben- oder auch auf dem Spielplatz und ich so eine Art Zuschauerrolle einnehmen kann.
Also mir macht es unheimlich viel aus, den ganzen Tag mit niemandem zu sprechen, wie hälst du das aus? Ich fühle mich dann regelrecht vertrocknet... (bin wohl kontaktsüchtig
Klar kann es sein, daß es in dem neuen Kiga auch so wäre wie jetzt, dann wäre die Situation natürlich ziemlich verfahren...

Viele Grüße
K.

Fast vertrocknet
Ich habe hier im Forum (damals im SS-Forum) eine liebe Freundin kennengelernt, die einen Sohn im selben Alter hat. Wir unternehmen viel und ich habe schon so manches mal gesagt, wenn ich sie nicht hätte, hätte ich mir wohl einen Strick nehmen können...ich bin einfach nicht dafür geschaffen zu Hause zu sein. Mir fällt die Decke auf den Kopf und ich weiß nichts mit mir anzufangen, das war schon immer so. So gesehen kann ich dich natürlich verstehen.
Wir reden nur einfach von einem anderen Niveau. Du verbringst gegen Abend ein paar Stunden mit deinem Sohn, bei mir ist es von morgens 7 bis abends 20 Uhr...deine Beschreibung klingt da für mich wie das Paradies .

Gäbe es für dich denn nicht auch jemanden hier im Forum? Ich finde es wichtig, dass man zunächst mal abklärt, ob man überhaupt Interessen hat und - ganz wichtig! - diese unabhängig vom Kind. Die Grundlage "Kind" reicht da meist nicht. Und deshalb bin ich auch skeptisch was den Kiga-Wechsel betrifft...

lg
kratzamkopp

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23. Mai 2006 um 11:22
In Antwort auf runa_12850644

Fast vertrocknet
Ich habe hier im Forum (damals im SS-Forum) eine liebe Freundin kennengelernt, die einen Sohn im selben Alter hat. Wir unternehmen viel und ich habe schon so manches mal gesagt, wenn ich sie nicht hätte, hätte ich mir wohl einen Strick nehmen können...ich bin einfach nicht dafür geschaffen zu Hause zu sein. Mir fällt die Decke auf den Kopf und ich weiß nichts mit mir anzufangen, das war schon immer so. So gesehen kann ich dich natürlich verstehen.
Wir reden nur einfach von einem anderen Niveau. Du verbringst gegen Abend ein paar Stunden mit deinem Sohn, bei mir ist es von morgens 7 bis abends 20 Uhr...deine Beschreibung klingt da für mich wie das Paradies .

Gäbe es für dich denn nicht auch jemanden hier im Forum? Ich finde es wichtig, dass man zunächst mal abklärt, ob man überhaupt Interessen hat und - ganz wichtig! - diese unabhängig vom Kind. Die Grundlage "Kind" reicht da meist nicht. Und deshalb bin ich auch skeptisch was den Kiga-Wechsel betrifft...

lg
kratzamkopp

Hi kratzamkopp
vielleicht habe ich das falsch dargestellt. Z.B. hat er gestern superfertig wie er war von 15 Uhr bis 17:30 Uhr seinen Mittagsschlaf gehalten, dann sind wir trotz miesem Wetter noch Rad gefahren, Eis essen gegangen, habe ihn dann gebadet, dann nochmals Abendessen, Zähneputzen, Gute-Nacht-Geschichte und da war es wieder 10:30 Uhr bis er schlief. Sind das wenige Stunden? Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit.
Es stimmt schon, ein wenig Erleichterung bringt der Kiga schon, aber auf der anderen Seite hat man mit einem kleinen Kind einen besseren- gleichschwingenden Rhythmus finde ich- zumindest war das bei uns so. Die ersten drei Jahre konnte ich Essens-Schlafenszeiten etc. besser auf eine bestimmte Uhrzeit hintrimmen, jetzt verschieben sich die Zeiten oft.
Und ich finde einfach, daß es viel mehr Leute in meinem Umfeld geben müßte, eine Nanny z.B., das wäre himmlisch. Die Großeltern sind alle weit weg und so habe ich nicht den Luxus mein Kind einfach mal für ein zwei Stunden bei der Family zu "parken".
Wie hast du jemandem im Forum gefunden? Wo genau hast du angefragt?
Viele Grüße
K., die auch nicht besonders gut alleine sein kann

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23. Mai 2006 um 12:00
In Antwort auf omid_12083546

Hi kratzamkopp
vielleicht habe ich das falsch dargestellt. Z.B. hat er gestern superfertig wie er war von 15 Uhr bis 17:30 Uhr seinen Mittagsschlaf gehalten, dann sind wir trotz miesem Wetter noch Rad gefahren, Eis essen gegangen, habe ihn dann gebadet, dann nochmals Abendessen, Zähneputzen, Gute-Nacht-Geschichte und da war es wieder 10:30 Uhr bis er schlief. Sind das wenige Stunden? Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit.
Es stimmt schon, ein wenig Erleichterung bringt der Kiga schon, aber auf der anderen Seite hat man mit einem kleinen Kind einen besseren- gleichschwingenden Rhythmus finde ich- zumindest war das bei uns so. Die ersten drei Jahre konnte ich Essens-Schlafenszeiten etc. besser auf eine bestimmte Uhrzeit hintrimmen, jetzt verschieben sich die Zeiten oft.
Und ich finde einfach, daß es viel mehr Leute in meinem Umfeld geben müßte, eine Nanny z.B., das wäre himmlisch. Die Großeltern sind alle weit weg und so habe ich nicht den Luxus mein Kind einfach mal für ein zwei Stunden bei der Family zu "parken".
Wie hast du jemandem im Forum gefunden? Wo genau hast du angefragt?
Viele Grüße
K., die auch nicht besonders gut alleine sein kann

Wie gesagt,
bei mir sind es locker 13 Stunden, die ich ihn an mir "kleben" habe (man möge mir den Ausdruck verzeihen ). Großeltern in der Nähe gibt's auch nicht und als mein Freund letztens kurz auf ihn aufgepasst hat und ich einkaufen gegangen bin, habe ich gemerkt, wie sehr sich mein Gang schon verändert hat. Monatelang schiebe ich jetzt schon den Kinderwagen bzw. trage meinen Sohn im BabyBjörn und irgendwie war da das erste mal, dass ICH wieder unterwegs.

Apropos Freund: Hast du einen Partner? Deine Beschreibungen hören sich zumindest nicht danach an. Sowas ist natürlich nicht leicht. Wie schaut es denn mit einer Babysitterin aus? Die könnte ihn doch mal abholen bzw. sich noch ein paar STunden mit ihm beschäftigen. Meine kommt morgen das erste mal, ich habe es endlich geschafft, mir eine zu suchen.

Versteh mich nicht falsch, ich will dein Problem nicht schmälern, aber ich sehne einfach den Tag herbei an dem ich wieder arbeite und einfach mal wieder ICH sein kann, zumindest für ein paar Stunden. Vielleicht seh ich das in einem Jahr auch wieder gaaaanz anders...

Wir haben uns hier im Forum nicht wirklich gesucht und gefunden, es ist vielmehr so, dass wir beide aus Wien sind und somit schon mal eine Grundlage da war. Haben uns dann zunächst per Mail geschrieben und schnell festgestellt, dass wir uns - auch unabhängig von der SS bzw. dem Thema Kind - gut verstehen.

Hast du mal überlegt, dass dein Sohn seinen Mittagsschlaf vielleicht etwas kürzer halten sollte? Wenn er erst 22:30 Uhr ins Bett geht, ist das schon sehr spät, sowohl für ihn als auch für dich. Wäre sein Mittagsschlaf kürzer und würde er somit eher ins Bett gehen, hättest du auch ein wenig mehr Zeit für dich. Das ist vielleicht auch der Grund, warum es dir so extrem lang vorkommt. Ich denke mal, dass du im Endeffekt keine Zeit für dich hast. Morgens fertig machen, Job, Kind abholen, Kind beschäftigen, Kind ins Bett bringen, danach selber ins Bett...da bleibt natürlich nicht viel Zeit.

Liebe Grüße
kratzamkopp

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24. Mai 2006 um 7:51
In Antwort auf runa_12850644

Wie gesagt,
bei mir sind es locker 13 Stunden, die ich ihn an mir "kleben" habe (man möge mir den Ausdruck verzeihen ). Großeltern in der Nähe gibt's auch nicht und als mein Freund letztens kurz auf ihn aufgepasst hat und ich einkaufen gegangen bin, habe ich gemerkt, wie sehr sich mein Gang schon verändert hat. Monatelang schiebe ich jetzt schon den Kinderwagen bzw. trage meinen Sohn im BabyBjörn und irgendwie war da das erste mal, dass ICH wieder unterwegs.

Apropos Freund: Hast du einen Partner? Deine Beschreibungen hören sich zumindest nicht danach an. Sowas ist natürlich nicht leicht. Wie schaut es denn mit einer Babysitterin aus? Die könnte ihn doch mal abholen bzw. sich noch ein paar STunden mit ihm beschäftigen. Meine kommt morgen das erste mal, ich habe es endlich geschafft, mir eine zu suchen.

Versteh mich nicht falsch, ich will dein Problem nicht schmälern, aber ich sehne einfach den Tag herbei an dem ich wieder arbeite und einfach mal wieder ICH sein kann, zumindest für ein paar Stunden. Vielleicht seh ich das in einem Jahr auch wieder gaaaanz anders...

Wir haben uns hier im Forum nicht wirklich gesucht und gefunden, es ist vielmehr so, dass wir beide aus Wien sind und somit schon mal eine Grundlage da war. Haben uns dann zunächst per Mail geschrieben und schnell festgestellt, dass wir uns - auch unabhängig von der SS bzw. dem Thema Kind - gut verstehen.

Hast du mal überlegt, dass dein Sohn seinen Mittagsschlaf vielleicht etwas kürzer halten sollte? Wenn er erst 22:30 Uhr ins Bett geht, ist das schon sehr spät, sowohl für ihn als auch für dich. Wäre sein Mittagsschlaf kürzer und würde er somit eher ins Bett gehen, hättest du auch ein wenig mehr Zeit für dich. Das ist vielleicht auch der Grund, warum es dir so extrem lang vorkommt. Ich denke mal, dass du im Endeffekt keine Zeit für dich hast. Morgens fertig machen, Job, Kind abholen, Kind beschäftigen, Kind ins Bett bringen, danach selber ins Bett...da bleibt natürlich nicht viel Zeit.

Liebe Grüße
kratzamkopp

Guten Morgen Kratzamkopp
Ja du hast recht, ich habe kaum Zeit für mich. Allerdings habe ich wieder angefangen ein bisschen Sport zu treiben, Sonntags, unter der Woche versuche ich jetzt auch einmal zumindest ein Stündchen rauszuschlagen. Mein geliebtes Weggehen fällt natürlich auch - außer einmal im Jahr- flach. Aber gut, soo schlimm ist das nicht. Was ich viel schlimmer finde ist, daß eben in den Momenten, in denen ich sagen würde, so, jetzt brauche ich mal 10 Minuten Auszeit, einfach niemand da ist, der mal die Aufgaben für mich übernimmt. Ich habe schon einen Mann, der arbeitet allerdings viel, bzw. zu besch.. Zeiten. Wenn er Spätschicht hat, kommt er um 9:30 Uhr nach Hause- Mit Babysittern habe ich es schon versucht. Hatte mal eine liebe Schülerin, die wohnte in der Nähe, nahm nur drei Euro die Stunde, das war gut. Jetzt habe ich ein Schülerin, die ist etwas älter und ganz schön teuer. Sie nimmt 6 Euro die Stunde, was ich eigentlich viel zu teuer finde. sie kommt deshalb auch nur einmal die Woche oder alle zwei Wochen. Im Moment ist sie gerade auf Klassenfahrt, das ist auch so der Knackpunkt mit den Babysittern, wenn man sie wirklich braucht, sind sie irgendwo anders.
Meinen Sohn wecken, ja das könnte ich wohl, habe das aber noch nie gemacht. Vor dem Schlaf der Kinder habe ich einen Heidenrespekt. Mir hat mal eine Krankenschwester ganz am Anfang gesagt, daß man Kinder nie wecken sollte, weil sie dann nervös (auf lange Sicht) werden. Das glaube ich auch. Und mein Sohn ist dermassen geschlaucht nach dem Kiga, sieht blass und übernächtigt aus, da bringe ich es nicht über das Herz ihn zu wecken, wenn er schlafen möchte.
Wenn es unsere räumlichen Verhältnisse zulassen würden, i.e. ein extra Zimmer da wäre, hätte ich sofort, aber auf der Stelle ein Aupair-Mädchen. Nicht, damit sie mir meinen Sohn permanent abnimmt, aber eben in den Momenten, wo ich wirklich mal kurz eine Auszeit brauche. Das wäre wirklich göttlich.
Heute fühle ich mich wieder ein bisschen besser, weil ich mich für den Feiertag (samt Mann und Kind) sowie das Wochenende mit alten Freunden verabredet habe. Schon der Ausblick auf ausreichend Gesellschaft läßt meine Laune wieder gleich nach oben klettern...
Liebe Grüße
K.

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24. Mai 2006 um 9:44
In Antwort auf omid_12083546

Guten Morgen Kratzamkopp
Ja du hast recht, ich habe kaum Zeit für mich. Allerdings habe ich wieder angefangen ein bisschen Sport zu treiben, Sonntags, unter der Woche versuche ich jetzt auch einmal zumindest ein Stündchen rauszuschlagen. Mein geliebtes Weggehen fällt natürlich auch - außer einmal im Jahr- flach. Aber gut, soo schlimm ist das nicht. Was ich viel schlimmer finde ist, daß eben in den Momenten, in denen ich sagen würde, so, jetzt brauche ich mal 10 Minuten Auszeit, einfach niemand da ist, der mal die Aufgaben für mich übernimmt. Ich habe schon einen Mann, der arbeitet allerdings viel, bzw. zu besch.. Zeiten. Wenn er Spätschicht hat, kommt er um 9:30 Uhr nach Hause- Mit Babysittern habe ich es schon versucht. Hatte mal eine liebe Schülerin, die wohnte in der Nähe, nahm nur drei Euro die Stunde, das war gut. Jetzt habe ich ein Schülerin, die ist etwas älter und ganz schön teuer. Sie nimmt 6 Euro die Stunde, was ich eigentlich viel zu teuer finde. sie kommt deshalb auch nur einmal die Woche oder alle zwei Wochen. Im Moment ist sie gerade auf Klassenfahrt, das ist auch so der Knackpunkt mit den Babysittern, wenn man sie wirklich braucht, sind sie irgendwo anders.
Meinen Sohn wecken, ja das könnte ich wohl, habe das aber noch nie gemacht. Vor dem Schlaf der Kinder habe ich einen Heidenrespekt. Mir hat mal eine Krankenschwester ganz am Anfang gesagt, daß man Kinder nie wecken sollte, weil sie dann nervös (auf lange Sicht) werden. Das glaube ich auch. Und mein Sohn ist dermassen geschlaucht nach dem Kiga, sieht blass und übernächtigt aus, da bringe ich es nicht über das Herz ihn zu wecken, wenn er schlafen möchte.
Wenn es unsere räumlichen Verhältnisse zulassen würden, i.e. ein extra Zimmer da wäre, hätte ich sofort, aber auf der Stelle ein Aupair-Mädchen. Nicht, damit sie mir meinen Sohn permanent abnimmt, aber eben in den Momenten, wo ich wirklich mal kurz eine Auszeit brauche. Das wäre wirklich göttlich.
Heute fühle ich mich wieder ein bisschen besser, weil ich mich für den Feiertag (samt Mann und Kind) sowie das Wochenende mit alten Freunden verabredet habe. Schon der Ausblick auf ausreichend Gesellschaft läßt meine Laune wieder gleich nach oben klettern...
Liebe Grüße
K.

Guten Morgen,
gleich mal zum Thema Au Pair: Ich habe mal gehört, dass es einige Mädchen gibt (hier in Wien vornehmlich aus Osteuropa), die schon z.B. bei ihrem Freund hier leben, aber keine gültige Aufenthaltsberechtigung (offiziell zu Besuch sind) und somit auch keine Möglichkeit zur Arbeit haben. Man beschäftigt sie offiziell als Au Pair, sie wohnen und leben aber weiterhin z.B. bei ihrem Freund. Da wir momentan nur für ein paar Stunden in der Woche einen Babysitter benötigen, käme dies für uns nicht in Betracht. Aber vielleicht ist das ja was für euch. Erkundige dich doch mal (allerdings weiß ich nicht genau wo, ist ja auch nicht so ganz legal ).

Mit dem Wecken, das ist natürlich so eine Sache. Ich versuche dies auch so weit wie möglich zu vermeiden, aber auch bei uns gibt es natürlich Situationen, wo es einfahc nicht anders geht. Dein Sohn ist ja nun auch nicht mehr so klein und er kommt bald in das Alter, wo er häufig geweckt werden wird (z.B. zur Schule). Also ich würde dir raten jeden Tag eine Stunde, ein Mittagsschläfchen eben, das müsste doch eigentlich reichen um sich zu erholen. Nach einer gewissen Zeit wird er sich sicherlich daran gewöhnen und von selbst wach werden. Ich denke einfach, dass man in diesem Alter durchaus Gefahr läuft, dass das ganze mal ausartet und er irgendwann drei Stunden schlafen wird.

Hast du dir mal überlegt dir eine andere Babysitterin zu suchen?
Wie schaut es eigentlich in deinem Freundeskreis mit Kindern aus? Könntest du nicht nachmittags mit denen etwas unterenehmen? Hast du mal Kontakt auf Spielplätzen gesucht?

Liebe Grüße
kratzamkopp

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24. Mai 2006 um 19:01
In Antwort auf omid_12083546

Hallo chili
ist Teures nicht manchmal nicht doch auch besser? Übrigens bezahle ich jetzt im Kiga 161 (was zu meinem Ärger der Höchstsatz ist, den viele andere Eltern nicht bezahlen...).

Es ist ja nicht nur der Kontakt, sondern bei der Waldorfschule auch die Betreuungszeit. Wie soll ich denn meine Arbeit hinkriegen, wenn mein junior dann in der Grundschule um 12 auf der Matte steht? Es gibt in der "normalen" Grundschule dann wohl auch eine Kernbetreuungszeit bis 14 Uhr, aber ohne Mittagessen. Bei der W.-Schule gibt es wie gesagt ein Bio-Mittagessen sowie eine Betreuung bis 15:30.

Viele Grüße
k.

Nein,
Teures muss nicht zwangsläufig auch besser sein.

Dazu kommt: wenn Du jetzt schon im Kindergarten den Höchstsatz bezahlst, wirst Du auch bei Waldorf nicht mit 200 Euro hinkommen, denn auch dort ist der Elternbeitrag nach EK gestaffelt (meine Schwester ist in der Mindeststufe!).

Wenn Du Dein Kind in der Waldorfschule gut aufgehoben glaubst, dann wähle doch diesen Weg; allerdings solltest Du dann auch von Anthroposophie überzeugt sein, wenn der einzige Grund die Betreuung bis zum Nachmittag ist, würde ich mir das Ganze lieber noch einmal überlegen.

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25. Mai 2006 um 9:53
In Antwort auf chili70

Nein,
Teures muss nicht zwangsläufig auch besser sein.

Dazu kommt: wenn Du jetzt schon im Kindergarten den Höchstsatz bezahlst, wirst Du auch bei Waldorf nicht mit 200 Euro hinkommen, denn auch dort ist der Elternbeitrag nach EK gestaffelt (meine Schwester ist in der Mindeststufe!).

Wenn Du Dein Kind in der Waldorfschule gut aufgehoben glaubst, dann wähle doch diesen Weg; allerdings solltest Du dann auch von Anthroposophie überzeugt sein, wenn der einzige Grund die Betreuung bis zum Nachmittag ist, würde ich mir das Ganze lieber noch einmal überlegen.

@chili, kratzamkopp, brina
seit ich mich hier im Forum ausjammere, geht es mir besser... danke für eure Anteilnahme.
zu Chili: also der W-kiga würde mich 106 Kosten, inklusive Frühstück, Snack um 12 Uhr, Betreuung von 7:30 bis 13:30. Das einzige Problem, meine Arbeitszeiten und dass ich absolut kein Frühaufsteher bin, müßte um 6 raus, damit wir wirklich um 7:30 im Kiga wären. Auch müßte ich mir wahrscheinlich ein Zweitauto zulegen, denn Bus und Bahn um diese Zeit.
Das Pro:
gerade gestern habe ich mich wieder soo geärgert. Ich kam um 2:30 in den städtischen, mein Sohn rennt wie immer - zu dieser Zeit schon ziemlich übermüdet- im Hof herum, hat seine Schuhe verkehrt herum an und keine Mütze.
Ist das eine Kleinigkeit. Die eine Erzierhin plus unsägliche Praktikantin- saßen- auch wie immer- auf ihren Stühlen und haben gequatscht. Ich frage mich, was die eigentlich den ganzen Tag mit den Kindern machen, ich habe den Eindruck, sie sind einfach immer draußen mit ihnen im Garten, lassen sie wie eine kleine Schafherde einfach frei, damit sie wenig Arbeit haben.
In zwei Wochen habe ich ein Elterngespräch. Von diesem mache ich auch noch einiges abhängig.
Was mich auch noch genervt hat. Neulich habe ich eine Mutter angerufen, die auch beim Kindergeburtstag samt Sohn eingeladen war. Von ihr habe ich einige interessante Details erfahren, ansonsten ist diese Frau nicht mein Fall. Ich habe mich ja schon mal über die "Russenfraktion" beklagt, sie ist nun Deutsche, aber sehr streng. Am Anfang hat sie mich angefeindet, weil ich versucht habe, Bioessen im Kiga einzuführen, bzw. zu erreichen, daß wieder dort gekocht wird (anstatt das stundenlang aufgewärmte Kantinenessen zu verfüttern). Und sie ist der Meinung wie ich, daß sehr wenig Kontakte bei uns entstehen. Aber sie ist der Meinung, daß das ihren Sohn gut auf's Leben vorbereitet. Er ist auch schon, wie sein Brunder, seit seinem 6 Lebensmonat dort untergebracht... Sie sagte wortwörtlich: es ist eben ein Survival of the fittest...
Anthroposophie kenne ich nur aus dem Studium am Rande, fand daß Rudolf Steiner immer ein bisschen leberkrank aussah, aber ansonsten werden doch Inhalte angeboten. Muß mich nochmal einlesen.
@kratzamkopp
oh, welch wunderbare Idee. Wie und wo komme ich denn an so eine Frau heran? Wo muß ich mich da erkundigen? In einer Zeitung kann ich ja wohl schlecht inserieren: suche illegales Aupair-Mädchen??
Ja, ich könnte auch nochmal eine Anzeige schalten bez. normalem Babysitter (allerdings ist das immer sehr mühsam, habe wohl deshalb davor zurückgeschreckt, brauche da immer wieder ein bisschen Anlaufzeit zum nächsten Versuch).
Meine "richtigen" Freunde haben alle keine Kinder oder wohnen weit weg. Schade.
Kontakt auf Spielplätzen hat sich nur einmal ergeben. Aber das ist dann wieder eingeschlafen.
Mit dem Schlafen: gestern hat mein Sohn wieder zwei Stunden geschlafen, ich denke, er braucht das, vier klingt zwar schon "alt" und klar, er ist kein Baby mehr, aber doch noch zart. Die einzige Möglichkeit wäre, ihn gar nicht schlafen zu lassen, i.e. gleich in eine Aktivität reinzustürzen und ihn dann um 7 Uhr ins Bett zu verfrachten.
@ brina
da bin ich froh, daß ich nicht die einzige bin, der es so geht. Auch in den Gruppen hatte ich immer das Gefühl, als hätte ich ein Schild auf der Stirn, auf dem steht "ansprechen verboten".
In den Kleinkindergruppen hat es mir nicht so viel ausgemacht, weil sich mein Sohn immer trotzdem amüsiert hat.
Etwas Positives kann ich dir noch nicht berichten, wie gesagt, ich warte jetzt mal das Elterngespräch in zwei Wochen ab und fälle dann meine Entscheidung.
Es würde mich nun interessieren, was du nicht so gut an Waldorf findest.
Mein Eindruck vom W-Kiga ist, daß dort auf jeden Fall mehr Wert auf gutes Essen gelegt wird und auf inhaltsvolle Aktivitäten. Mein Sohn hat bisher eigentlich noch nichts Selbstgebasteltes mitgebracht, was mich auch total nervt. Es hieß aber, dass die "Werke" in einer Mappe gesammelt werden, die man dann im Elterngespräch zu Gesicht bekommt. Da bin ich mal gespannt...
Liebe Grüße an euch alle
K.

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31. Mai 2006 um 10:25

Keine Freunde im Kindergarten
Hallo verzweifelte K.,

habe eine Tochter die mittlerweile 8 Jahre alt ist. Auch ich war zu KITA Zeiten sehr daran interessiert, dass sie sich möglichst oft verabredet. Vor allem mit Einzelkindern hat man ja das Problem, dass sie oft zu Hause niemanden zum Spielen haben und oft auch keine Nachbarkinder greifbar sind.

Leider musste auch ich merken, dass man das in keinster Weise erzwingen kann. Selbst wenn dann endlich mal ein Kontakt zustande kam, nachdem ich mich noch ans Telefon gehängt hatte und anbot die Kinder zu "chauffieren" damit es den anderen Mutties nicht noch Umstände bereitet, ist dieser alsbald wieder abgebrochen, weil die Kinder doch keinen nachhaltigen "Draht zueinander bekamen".

Wahrscheinlich haben das schon viele andere geschrieben, aber KIGA-Kinder sind wirklich oft noch zu jung um wirkliche Freundschaften zu schliessen.

Meine Tochter war 5, als sie ihre beste Freundin fand, mit der sie heute noch befreundet ist, obwohl sie noch nicht mal die gleiche Schule besuchen. Allerdings muss ich dazusagen, dass es nie ohne Unterstützung der Eltern (meistens Mütter) geht. Wenn die Mama der anderen nie Zeit hat, oder faul ist, dann kommen die Kinder nie zusammen.

Was Deine Überlegung hinsichtlich "Walldorf" geht, kann da schon was Wahres dran sein.
Meine Tochter besucht eine Montessori Schule. Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden und sie auch schon nach einem KIGA Jahr aus dem städtischen KIGA genommen und in ein Montessori Kinderhaus geschickt.
Seitdem hatte sie tatsächlich mehr Kontakt. Auch heute verabredet sie sich mindestens einmal pro Woche und oft haben wir auch Übernachtungs-Kinder bei uns oder sie ist eingeladen. Das ist mit sehr viel Engagement meinerseits verbunden, denn es will alles organisiert sein und da die Schule und auch die Freunde nicht um die Ecke wohnen, sind dann schonmal 50 Kilometer zusätzlich drin! Aber ich mache das gerne, denn Kinder, vor allem Einzelkinder, brauchen den Kontakt zu Freunden und sie suchen ihn ab einem bestimmten Alter von ganz alleine.

Ich denke, das Kinder, die in sog. "reformpädagogische" Einrichtungen gehen, eher zueinander finden, da die Eltern oft engagierter sind und man außerdem eine wichtige Gemeinsamkeit hat: Man hat sich ganz bewusst entschieden, etwas anderes zu machen als die meisten anderen, oft musste man den Partner davon überzeugen und evtl. noch gegen die misstrauische Familie ankämpfen, die für solche "Extrawürste" oft kein Verständnis aufbringt. Bei uns war das glücklicherweise nicht so, aber ich höre es oft!

Sortvereine sind ebenfalls sehr zu empfehlen, auch da hat meine Tochter viele Freunde vor Ort gefunden.
Aber auch hier: Das funktioniert erst ab ca. Schulalter würde ich sagen. Trotzdem würde ich schon mal einen geeigneten Verein suchen, denn auch das ist nicht ganz ohne.

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6. Juni 2006 um 12:33
In Antwort auf kierra_11984788

Keine Freunde im Kindergarten
Hallo verzweifelte K.,

habe eine Tochter die mittlerweile 8 Jahre alt ist. Auch ich war zu KITA Zeiten sehr daran interessiert, dass sie sich möglichst oft verabredet. Vor allem mit Einzelkindern hat man ja das Problem, dass sie oft zu Hause niemanden zum Spielen haben und oft auch keine Nachbarkinder greifbar sind.

Leider musste auch ich merken, dass man das in keinster Weise erzwingen kann. Selbst wenn dann endlich mal ein Kontakt zustande kam, nachdem ich mich noch ans Telefon gehängt hatte und anbot die Kinder zu "chauffieren" damit es den anderen Mutties nicht noch Umstände bereitet, ist dieser alsbald wieder abgebrochen, weil die Kinder doch keinen nachhaltigen "Draht zueinander bekamen".

Wahrscheinlich haben das schon viele andere geschrieben, aber KIGA-Kinder sind wirklich oft noch zu jung um wirkliche Freundschaften zu schliessen.

Meine Tochter war 5, als sie ihre beste Freundin fand, mit der sie heute noch befreundet ist, obwohl sie noch nicht mal die gleiche Schule besuchen. Allerdings muss ich dazusagen, dass es nie ohne Unterstützung der Eltern (meistens Mütter) geht. Wenn die Mama der anderen nie Zeit hat, oder faul ist, dann kommen die Kinder nie zusammen.

Was Deine Überlegung hinsichtlich "Walldorf" geht, kann da schon was Wahres dran sein.
Meine Tochter besucht eine Montessori Schule. Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden und sie auch schon nach einem KIGA Jahr aus dem städtischen KIGA genommen und in ein Montessori Kinderhaus geschickt.
Seitdem hatte sie tatsächlich mehr Kontakt. Auch heute verabredet sie sich mindestens einmal pro Woche und oft haben wir auch Übernachtungs-Kinder bei uns oder sie ist eingeladen. Das ist mit sehr viel Engagement meinerseits verbunden, denn es will alles organisiert sein und da die Schule und auch die Freunde nicht um die Ecke wohnen, sind dann schonmal 50 Kilometer zusätzlich drin! Aber ich mache das gerne, denn Kinder, vor allem Einzelkinder, brauchen den Kontakt zu Freunden und sie suchen ihn ab einem bestimmten Alter von ganz alleine.

Ich denke, das Kinder, die in sog. "reformpädagogische" Einrichtungen gehen, eher zueinander finden, da die Eltern oft engagierter sind und man außerdem eine wichtige Gemeinsamkeit hat: Man hat sich ganz bewusst entschieden, etwas anderes zu machen als die meisten anderen, oft musste man den Partner davon überzeugen und evtl. noch gegen die misstrauische Familie ankämpfen, die für solche "Extrawürste" oft kein Verständnis aufbringt. Bei uns war das glücklicherweise nicht so, aber ich höre es oft!

Sortvereine sind ebenfalls sehr zu empfehlen, auch da hat meine Tochter viele Freunde vor Ort gefunden.
Aber auch hier: Das funktioniert erst ab ca. Schulalter würde ich sagen. Trotzdem würde ich schon mal einen geeigneten Verein suchen, denn auch das ist nicht ganz ohne.

Liebe Ronja
vielen Dank für deinen Beitrag. Ich bin froh immer wieder zu lesen, daß ich tatsächlich nicht die Einzige bin, die so empfindet. Es gibt doch wohl noch mehr Mütter, denen es auch so geht wie mir. Im Moment ist mein ganz akutes Problem wieder ein bisschen runtergekühlt. Ich habe mich ein paar Mal mit meinen "alten" Freunden verabredet und dabei ist auch eine Freundin mit einem kleinen Kind, allerdings immer noch keine Kigakinder. Ich habe diese samt Müttern einfach abgeschrieben und habe nun keinerlei Erwartungen mehr, was diese Gruppe anbelangt. Vielleicht ist das der bessere Weg. Ich denke nicht, daß die Kontaktarmut damit zusammenhängt, daß mein Sohn noch zu klein ist. Er ist sehr kontaktfreudig und freut sich auch über jeden Besuch bei uns, würde sich auch über jedes Kigakind freuen. Er hat ja auch schon ein paar Mal gefragt, wieso kommt so und so nicht zu uns oder wann kann ich ... besuchen. Tja und dann weiß ich immer keine passende Antwort... Heute morgen habe ich eine neue Musikgruppe für meinen Sohn gefunden, die ab Herbst einmal die Woche beginnt. Schon alleine die Aussicht auf diese Aktivität gibt mir auch wieder Auftrieb.
Im Kiga habe ich nächste Woche endlich mein Elterngespräch. Von diesem werde ich abhängig machen, ob ich meinen Sohn aus der Einrichtung herausnehme oder nicht. Ich möchte wissen, ob er in der Gruppe gut spielt, wie sich die Beziehungen dort gestalten etc. Er scheint sich ja trotz meinem Unwohlsein dort recht gut zu fühlen und ich habe ziemliche Skrupel ihn aus etwas herauszureissen, was er als gut empfindet. Mein Mann wird auch bei dem Gespräch dabeisein und dann werden wir hinterher gemeinsam entscheiden, was zu tun ist.
Es ist schrecklich, dass ich so hin- und hergerissen bin.
Ich denke, in einer Woche weiß ich mehr.

Viele Grüße
K.

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7. Juni 2006 um 10:20

Waldorf
die bekloppten schule.
aber die frage ist, wer ist bekloppter - die kinder oder die eltern ???

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26. April 2007 um 10:36

Waldorf - wo informieren ??????
Tja, wie informiert man sich am besten über Waldorf??? ich finde die Möglichkeiten sind sehr beschränkt. Insbesondere weil fast alles aus Anthroposophen Verlagen kommt, kaum was unabhängiges dabei....
Ich habe mir zwei Bücher besorgt. das eine heißt: "Wie frei ist die waldorfschule" und im Heyne verlag erhältlich und was ich auch empfehlen kann ist der Film "Mythos und Wirklichkeit der waldorfschule". Das ist ein Standardwerk.
Genau so sieht es aus im Unterricht hat meine Freundin mir erzählt.
Ich fand den Film hochinteressant und informativ.

Hier kann man einen Ausschnitt sehen:

http://home.arcor.de/neuepinguinfilm-berlin/Film%2-013.html


Gruß, M.

Schaut mal da rein.


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30. April 2007 um 8:13

Also
wenn ich deinen Beitrag so lese, drängt sich mir irgendwie die Frage auf, wer von euch will denn eigentlich (neue) Freundschaften? Dein Sohn oder du? Wie gefällt es ihm denn in seinem Kiga? Ich mein, manchmal ergeben sich eben keine dauerhaften Kontakte, aber das Kind kann ja trotzdem glücklich sein, Vormittags bis Nachmittags mit den anderen Kindern zu spielen...
Das Problem mit ausländischen Eltern, die kaum deutsch sprechen, kenne ich Aber deswegen musst du meiner Meinung nach dein Kind nicht gleich in einen Waldorfkiga geben (es sei denn natürlich, du hast noch andere Gründe!). Es gibt auch städtische Kigas, die aber in "besseren" Gegenden sind und da gehen dann eben auch entsprechend mehr Kinder&Mütter aus so einem sozialen Umfeld, wie du es dir vielleicht wünschst, hin.
In Waldorfkigas sind die Mütter bestimmt engagierter und so, aber ich weiß nicht, ob du da so gute Kontakte findest, wenn du ansonsten mit der Waldorfpädagogik nicht viel anfangen kannst...

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