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Diskutieren mit Großeltern

27. Juli um 10:57 Letzte Antwort: 28. Juli um 9:46

Moin Moin,
 
wie ist das bei euch als Junge Eltern. Es wird hier viel Diskutiert und ich finde auch viele Beiträge wenn es um das Gegenseite Verständnis von Eltern und Großeltern geht.
 
Ich für meinen Teil habe das Problem das ich schon als Jugendlicher anscheinend immer alles falsch gemacht habe. „mach doch eine richtige Ausbildung“ – „Mit den langen Haaren siehst du aus wie ein Penner“ – „Es ist nicht zu spät wieder zu Gott zu finden“ 
 
Man steht mit den Eltern(67) auch mit 34 Jahren einfach nicht auf Augenhöhe.
Deren Erfahrung ist mehr wert als Google, und eine Diskussion wird auch mal gerne von meinem Vater mit „Am Schluss bin ich aber immer noch der Vater“ beendet.
 
Jetzt habe ich selbst ein Kind und wie hätte es anders sein sollen - was wir als Eltern möchten wird nicht ernst genommen oder meine Eltern fühlen sich immer gleich angegriffen, wenn wir mal etwas nicht gut finden. Was zu immer mehr spannungen in der Beziehung führt. Muss man mit seine Eltern über den Umgang mit den eigenen Kindern überhaupt Diskutieren?
 
 
Der überwiegende Großteil der Kommentare bei ähnlichen Themen bezieht sich meistens darauf „das die Großeltern ja 3-4 Kinder groß gezogen haben, die wissen schon was sie machen“ oder „Das es dem Kind ja nicht schadet, wenn man es mal anders handhabt“ und „Wenn deine Mutter 3 Kinder gewickelt hat braucht sie von dir sicher keine Hilfe mehr dafür“
 
Dabei will man doch nur auf eine Augenhöhe, das die Eigene Meinung und Ansicht über Dinge den gleichen Wert hat. „Wir haben das früher auch so gemacht“ Ja und jetzt? Darf ich nichts eigenes machen?
 
Kennt das jemand, oder hat auch ähnliche Probleme?
 

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27. Juli um 11:47
In Antwort auf dakhil_20658491

Moin Moin,
 
wie ist das bei euch als Junge Eltern. Es wird hier viel Diskutiert und ich finde auch viele Beiträge wenn es um das Gegenseite Verständnis von Eltern und Großeltern geht.
 
Ich für meinen Teil habe das Problem das ich schon als Jugendlicher anscheinend immer alles falsch gemacht habe. „mach doch eine richtige Ausbildung“ – „Mit den langen Haaren siehst du aus wie ein Penner“ – „Es ist nicht zu spät wieder zu Gott zu finden“ 
 
Man steht mit den Eltern(67) auch mit 34 Jahren einfach nicht auf Augenhöhe.
Deren Erfahrung ist mehr wert als Google, und eine Diskussion wird auch mal gerne von meinem Vater mit „Am Schluss bin ich aber immer noch der Vater“ beendet.
 
Jetzt habe ich selbst ein Kind und wie hätte es anders sein sollen - was wir als Eltern möchten wird nicht ernst genommen oder meine Eltern fühlen sich immer gleich angegriffen, wenn wir mal etwas nicht gut finden. Was zu immer mehr spannungen in der Beziehung führt. Muss man mit seine Eltern über den Umgang mit den eigenen Kindern überhaupt Diskutieren?
 
 
Der überwiegende Großteil der Kommentare bei ähnlichen Themen bezieht sich meistens darauf „das die Großeltern ja 3-4 Kinder groß gezogen haben, die wissen schon was sie machen“ oder „Das es dem Kind ja nicht schadet, wenn man es mal anders handhabt“ und „Wenn deine Mutter 3 Kinder gewickelt hat braucht sie von dir sicher keine Hilfe mehr dafür“
 
Dabei will man doch nur auf eine Augenhöhe, das die Eigene Meinung und Ansicht über Dinge den gleichen Wert hat. „Wir haben das früher auch so gemacht“ Ja und jetzt? Darf ich nichts eigenes machen?
 
Kennt das jemand, oder hat auch ähnliche Probleme?
 

Warum antwortest du nicht auf deinen vorherigen Post und deren antworten, anstatt einen neuen Beitrag zu öffnen? Dir sollte bewusst werden, dass du einiges falsch machst. Du hast von jedem User gesagt bekommen, dass du falsch liegst. Das müsste dir doch völlig reichen

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27. Juli um 14:55

Wieder einmal ein Thema wo ich den Tenor nicht nachvollziehen kann.

Ihr seid die Eltern, es ist Eure Tochter, Punkt.
Ich glaube, es geht nicht um die Tochter an sich, sondern dass Deine Eltern Dich und Deine Frau ernst nehmen. Dass sie Euch mit Respekt begegnen. Nur weil ich vor 30 Jahren was mal gemacht habe heisst das nicht, dass ich das immer noch bestens kann. Ich höre hier so ein Überlegenheitsgefühl heraus, "ich muss mich mit Euch nich abstimmen oder Euch fragen"
Der Kern, ist das eigene Kind anVERTRAUEN und dieses Vertrauen muss man sich verdienen. Man muss das Enkelkind kennenlernen und der eine oder andere Tipp schaden auch nicht.
Für mich ist das schon auch wichtig, dass jemand am Leben teilhat, zuschaut, sich an das Kind gewöhnt und dann alleine mit dem Kind losziehen darf

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28. Juli um 9:46

Ja jetzt wird ein Schuh draus! Wenn deine Eltern schon immer so drauf waren, werden sie sich jetzt auch nicht ändern. Sie werden eben immer ein paar Lebensjahrzehnte mehr auf dem Buckel haben als ihr. Das kann man nicht einholen! Aber ob diese Erfahrungen auch heute mit neuem Wissen, Lernen aus Fehlern der Vergangenheit, noch zu 100% ihre Gültigkeit haben? Dazu muss man halt auch mal reflektieren, offen sein für Neues und nicht die Schiene "das haben wir schon immer so gemacht" fahren.
Ihr scheint ja in einem Haus zu leben, da würde ich mich wirklich fragen, ob ich als Erwachsener mit eigenem Kind auf Dauer dieses Verhalten erdulden will. Was lernt euer Kind auch aus so einer Situation? Mama und Papa wissen nichts, können nichts, machen alles falsch, nur Oma und Opa haben die Weisheit mit Löffeln gefressen und können und wissen alles besser! Und es wird der Zeitpunkt kommen, wo die Großeltern mehr Einfluß auf euer Kind haben werden. Das lässt sich bei der räumlichen Nähe nicht verhindern. Wenn jemand so beratungsresistent ist, kann man sich entweder daran abarbeiten und auf Einsicht hoffen oder es akzeptieren und Distanz schaffen, damit man nicht ständig klein gemacht wird. Denn nichts anderes machen deine Eltern mit euch, euren Wünschen und Vorstellungen, euren eigenen Erfahrungen. Das alles ist klein und unbedeutend für sie und bindend schon gar nicht.
Dann lieber zurück in die Stadt, ein gutes Netzwerk an Freunden in gleicher Lebenssituation aufbauen, um so auch mal Hilfe für den Notfall zu haben. Denn Hilfe in eurem Sinne, wie ihr sie euch eigentlich erhofft habt, werdet ihr von deinen Eltern nicht bekommen. Dazu müssten sie sich ja radikal ändern. 

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