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Differenzierte Mathearbeit korrekt?

5. Februar 2014 um 11:23

in der 5. Klasse wurde die letzte Mathearbeit in zwei Schwierigkeitsstufen geschrieben. Also nicht dass die Kinder wählen konnten, es wurde jedem Kind eine Arbeit mit einem bestimmten Niveau zugeordnet.
Ist das in Ordnung so? Immerhin können dann die Kinder mit den "leichten" Aufgaben eine gewisse Note nicht erreichen...

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5. Februar 2014 um 12:47

Finde ich auch nicht gut
Ist das bei Euch so, dass die Kinder mit den leichteren Aufgaben keine 1 bekommen können? Bei uns war das so und das fand ich ungerecht. Denn meine Tochter bekam die schwerere Arbeit und hat da eine 2 bekommen. Aber angeblich achten die Lehrer darauf.....

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5. Februar 2014 um 14:44
In Antwort auf zeus_12440067

Finde ich auch nicht gut
Ist das bei Euch so, dass die Kinder mit den leichteren Aufgaben keine 1 bekommen können? Bei uns war das so und das fand ich ungerecht. Denn meine Tochter bekam die schwerere Arbeit und hat da eine 2 bekommen. Aber angeblich achten die Lehrer darauf.....

So wurde mir berichtet
aber ich werde da bei der Lehrerin mal nachhaken. Fände ich ziemlich komisch, wenn das Kind alle Aufgaben richtig hats und doch keine 1 bekommt

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5. Februar 2014 um 15:07

Mathearbeit
Hallo
Das ist ja komisch. Sowas habe ich noch nie erlebt also ich wusste gar nicht, das es sowas gibt! Ich finde es nicht in Ordnung. Immerhin haben dann manche leichtere Aufgaben und manche schwerere

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6. Februar 2014 um 6:57

Ja schon
aber wer sagt denn der Lehrerin, dass das Kind nicht hätte eine bessere Note erreichen können, wenn es schwierigere Aufgaben bekommen hätte? Das ist eine Benachteiligung und mit Chancebgleichheit hat das ja nun aber auch sowas von gar nichts zu tun.
Außerdem, wie will sich denn ein kind verbessern, wenn es anhand der letzten Note "eingetütet" wird? Hat man mal einen Ausrutscher und ne 4, dann DARF man per se beim nächsten Mal maximal eine 3 erreichen, wie blöde ist das denn? Zumal Mathematik nicht gleich Mathematik ist. Geometrie zb. hat mit Rechnen nun wirklich gar nichts zu tun. Da kann man doch nicht von der "Rechennote" auf die "Zeichennote" runterbrechen.
Es hat nix mit "Gut finden" zu tun, sondern ob das rechtens ist (was ich nicht glaube), denn es werden ja so oder so Kinder benachteiligt.

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6. Februar 2014 um 6:59
In Antwort auf zeus_12440067

Finde ich auch nicht gut
Ist das bei Euch so, dass die Kinder mit den leichteren Aufgaben keine 1 bekommen können? Bei uns war das so und das fand ich ungerecht. Denn meine Tochter bekam die schwerere Arbeit und hat da eine 2 bekommen. Aber angeblich achten die Lehrer darauf.....

Sehe ich auch so
immerhin ist die Chacengleichheit nicht mehr gegeben. Ich werde das beim nächsten Gespräch mal anbringen.

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6. Februar 2014 um 7:21
In Antwort auf judita_12265780

Mathearbeit
Hallo
Das ist ja komisch. Sowas habe ich noch nie erlebt also ich wusste gar nicht, das es sowas gibt! Ich finde es nicht in Ordnung. Immerhin haben dann manche leichtere Aufgaben und manche schwerere

Für RP habe ich folgende gefunden
http://lernen-in-vielfalt.bildung-rp.de/materialien/differenzieren/differenzierte-leistungsmessung-horizontale-und-vertikale-differenzierung.html
das klingt total logisch. Soetwas würde ich unterstützen. Für SH gibts wieder nix im Netz.

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6. Februar 2014 um 11:28

Gerechtigkeit?
Was heißt, worum es mir geht? Es geht um Gerechtigkeit!? Mein Kind lernt nicht mehr oder weniger, wenn es einen anderen Test schreibt. DAS kann gerne durch Förderunterricht sichergestellt werden, aber DAS wird nicht angeboten.
Starke Kinder können gerne gefordert (nicht gefördert) werden, schwache Kinder sollten gefördert werden - aber unabhängig von Tests!
Wo steht, welche Note es maximal gibt? Das muss ich ja erst erfragen, aber selbst WENN es NUR eine 2 gäbe, wäre es trotzdem unmöglich eine 1 zu bekommen und WER will vorher wissen, ob es das Kind nicht geschafft hätte? Und wieso hänge ich mich an 2 Noten auf, es wurde bisher EINE Arbeit nach diesem Sytem geschrieben und ich habe die Befürchtung, dies geht so weiter.
Und ja, Noten sind extrem wichtig fürs Endergebnis, denn wir reden hier vom Schulsystem der BRD, speziell SH, da macht es schon einen Unterschied in welche Schublade man gesteckt wird (nicht dass ICH es gut fände, es ist aber so).
Apropos Frustration: wie frustrierend ist es denn, wenn Du alles richtig hast und trotzdem keine 1 bekommst, bzw. es vorher schon feststeht, dass Du per Definition schon mal keine 1 bekommen DARFST? Ist das nicht Diskriminierung?
Ich habe mir das Bildungssystem nicht ausgedacht.
Bei uns haben derzeit alle Arbeit noch gleiches Gewicht. Ich finde eine Differenzierung kann erfolgen, wenn die Kinder es wünschen und Wahlmöglichkeiten haben, aber es MUSS für jedes Kind MÖGLICH SEIN die gleichen Ergebisse zu erzielen, wie die anderen.

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6. Februar 2014 um 20:55
In Antwort auf flyingkat

Gerechtigkeit?
Was heißt, worum es mir geht? Es geht um Gerechtigkeit!? Mein Kind lernt nicht mehr oder weniger, wenn es einen anderen Test schreibt. DAS kann gerne durch Förderunterricht sichergestellt werden, aber DAS wird nicht angeboten.
Starke Kinder können gerne gefordert (nicht gefördert) werden, schwache Kinder sollten gefördert werden - aber unabhängig von Tests!
Wo steht, welche Note es maximal gibt? Das muss ich ja erst erfragen, aber selbst WENN es NUR eine 2 gäbe, wäre es trotzdem unmöglich eine 1 zu bekommen und WER will vorher wissen, ob es das Kind nicht geschafft hätte? Und wieso hänge ich mich an 2 Noten auf, es wurde bisher EINE Arbeit nach diesem Sytem geschrieben und ich habe die Befürchtung, dies geht so weiter.
Und ja, Noten sind extrem wichtig fürs Endergebnis, denn wir reden hier vom Schulsystem der BRD, speziell SH, da macht es schon einen Unterschied in welche Schublade man gesteckt wird (nicht dass ICH es gut fände, es ist aber so).
Apropos Frustration: wie frustrierend ist es denn, wenn Du alles richtig hast und trotzdem keine 1 bekommst, bzw. es vorher schon feststeht, dass Du per Definition schon mal keine 1 bekommen DARFST? Ist das nicht Diskriminierung?
Ich habe mir das Bildungssystem nicht ausgedacht.
Bei uns haben derzeit alle Arbeit noch gleiches Gewicht. Ich finde eine Differenzierung kann erfolgen, wenn die Kinder es wünschen und Wahlmöglichkeiten haben, aber es MUSS für jedes Kind MÖGLICH SEIN die gleichen Ergebisse zu erzielen, wie die anderen.

Hmm
also, wenn man dem link zur lage in RP glauben darf, dann ist es sogar verpflichtend die klausur so zu gestalten, dass alle prinzipiell eine 1 bekommen können. man muss dabei kenntlich machen, welche teile zu maximal welcher note führen. vorweg unterschiedliche arbeitsaufgaben zu verteilen wäre entsprechend nicht legal.
da hier aber eben über ungleiche aufgaben diskutiert wird stellt sich die frage (wenn in diesem geschilderten fall das gleiche gilt wie in RP), ob vielleicht die situation einfach von flyingkat missverständlich/zu ungenau geschildert wurde, oder die schilderungen schlichtweg falsch interpretiert wurde.


ich hatte ein derartiges konzept in der grundschule bei diktaten. da gab es dann einen einfachen teil, also einen textabschnitt, den wir zuvor im unterricht mehrfach behandelt und eingeübt haben und der zuerst diktiert wurde.
nach diesem teil sagte die lehrerin ausdrücklich, dass wir jetzt aufhören können zu schreiben, wenn wir wollen, aber dann bekommen wir maximal eine 3. und wenn man sich dazu entschied weiter zu schreiben, kam die fortsetzung des textes, die wir noch nie zuvor gehört hatten, was natürlich um einiges schwieriger war.
mir hat's nicht geschadet.

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7. Februar 2014 um 6:41
In Antwort auf isleofsky

Hmm
also, wenn man dem link zur lage in RP glauben darf, dann ist es sogar verpflichtend die klausur so zu gestalten, dass alle prinzipiell eine 1 bekommen können. man muss dabei kenntlich machen, welche teile zu maximal welcher note führen. vorweg unterschiedliche arbeitsaufgaben zu verteilen wäre entsprechend nicht legal.
da hier aber eben über ungleiche aufgaben diskutiert wird stellt sich die frage (wenn in diesem geschilderten fall das gleiche gilt wie in RP), ob vielleicht die situation einfach von flyingkat missverständlich/zu ungenau geschildert wurde, oder die schilderungen schlichtweg falsch interpretiert wurde.


ich hatte ein derartiges konzept in der grundschule bei diktaten. da gab es dann einen einfachen teil, also einen textabschnitt, den wir zuvor im unterricht mehrfach behandelt und eingeübt haben und der zuerst diktiert wurde.
nach diesem teil sagte die lehrerin ausdrücklich, dass wir jetzt aufhören können zu schreiben, wenn wir wollen, aber dann bekommen wir maximal eine 3. und wenn man sich dazu entschied weiter zu schreiben, kam die fortsetzung des textes, die wir noch nie zuvor gehört hatten, was natürlich um einiges schwieriger war.
mir hat's nicht geschadet.

Ungenau?
naja, ich hatte eigentlich sehr genau geschildert, was im Mathetest geschehen ist:
es wurden zwei verschiedene Tests ausgegeben, einer mit höherem Niveau, bei dem man eine 1 erreichen kann für die besseren Kinder, ein Test mit niedrigerem Niveau, wo man KEINE 1 erreichen KANN für die schlechteren Kinder, und die Kinder hatten KEINE Wahlmöglichkeit. Die Diskussion über Förderung oder Frustration oder oder oder habe ich nicht angstoßen, sondern musste in die Verteidigungsposition gehen, weil mir da schon wieder irgendwas unterstellt werden sollte, sei es "Meckern um des Meckerns Willen".
Da wir leider nicht in RP wohnen, dachte ich eigentlich, dass es soetwas "Übergreifend" oder auch für andere Bundesländer gibt, weil ich es eigentlich für grundlegend halte, dass es eine Gleichbehandlung/Gleichberechtigung bei der Leistungsmessung gibt.
So wie Du es im unteren Teil schreibst, gab es das früher in der Grundschule auch, dort wurden die Aufgaben mit Sternchen versehen, wer nur die Aufgaben mit einem Stern gemacht hat, bekam max. eine 3, die Aufgaben mit 2 Sternchen führten max. zu einer 2, die mit 3 Sternchen konnten eine 1 werden. DAS oder ähnliches finde ich völllig in Ordnung.

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7. Februar 2014 um 10:48

Jau
das mache ich auch. Ich bin nur immer sehr gerne sehr gut vorbereitet weil die Lehrer es ja meistens auch sind, und einen dann gern Grund und Boden reden (und reden ist nicht so meins)

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7. Februar 2014 um 16:27
In Antwort auf flyingkat

Ungenau?
naja, ich hatte eigentlich sehr genau geschildert, was im Mathetest geschehen ist:
es wurden zwei verschiedene Tests ausgegeben, einer mit höherem Niveau, bei dem man eine 1 erreichen kann für die besseren Kinder, ein Test mit niedrigerem Niveau, wo man KEINE 1 erreichen KANN für die schlechteren Kinder, und die Kinder hatten KEINE Wahlmöglichkeit. Die Diskussion über Förderung oder Frustration oder oder oder habe ich nicht angstoßen, sondern musste in die Verteidigungsposition gehen, weil mir da schon wieder irgendwas unterstellt werden sollte, sei es "Meckern um des Meckerns Willen".
Da wir leider nicht in RP wohnen, dachte ich eigentlich, dass es soetwas "Übergreifend" oder auch für andere Bundesländer gibt, weil ich es eigentlich für grundlegend halte, dass es eine Gleichbehandlung/Gleichberechtigung bei der Leistungsmessung gibt.
So wie Du es im unteren Teil schreibst, gab es das früher in der Grundschule auch, dort wurden die Aufgaben mit Sternchen versehen, wer nur die Aufgaben mit einem Stern gemacht hat, bekam max. eine 3, die Aufgaben mit 2 Sternchen führten max. zu einer 2, die mit 3 Sternchen konnten eine 1 werden. DAS oder ähnliches finde ich völllig in Ordnung.

Ok
dann hab ich die diskussion nicht so richtig verfolgt. ich dachte es wäre so wie in rp und das wäre nur nicht deutlich geworden und entsprechend hab ich mich gewundert, warum die diskussion über fairness.

von vornherein so eine differenzierung halte ich auch nicht für rechtens, denn jeder weiß doch wie subjektiv die von lehrern vergebenen noten sind, da spielen sympathien und co rein, also kann der lehrer nicht bestimmen, wer als "gut" gilt und wer "schlecht". so eine einteilung seitens des lehrer grenzt an willkür.

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