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Die Kinder meines Fraundes

25. Februar 2016 um 14:52

Hallo,

ich habe lange nach ähnlichen Beiträgen gesucht, oder ähnlichen Situationen die der meinen entsprechen, allerdings habe ich nie die Hilfe bekommen oder die Ratschläge entnehmen können die mich in irgendeiner weise weiter helfen. Deswegen dachte ich mir, ich versuche es jetzt auf diesen Wege, in der Hoffnung, dass ich auf meine Situation Ratschläge bekomme, die ich annehmen kann.

Ich bin seit knapp 2 einhalb Jahren mit meinem 8 Jahre älteren Freund zusammen. Wir verstehen uns und lieben uns sehr, sodass wir nach 2 Jahren beschlossen haben, zusammen zu ziehen. Anfangs viel mir das extrem schwer, meine Wohnung und mein Leben aufzugeben und die Kontrolle die ich bisher über alles hatte, zu teilen. Dennoch habe ich alle meine Möbel verkauft und meine Wohnung aufgegeben, um zu Ihm zu ziehen.

Ich wusste von Anfang an, dass er zwei Kinder hat. Mit den Kindern habe ich mich bisher auch gut verstanden, wir haben viel miteinander gespielt und auch etwas unternommen. Aber im großen und ganzen, habe ich die Situation völlig unterschätzt!

Die Kinder wohnen beide seit der Trennung bei Ihm, weil die Mutter sich nicht so Intensiv und gut um die Kinder kümmern kann und will. Sie möchte eher Ihr früheres Party leben aufleben lassen und sich ''neu erfinden''

Wie dem auch sei.... nach und nach habe ich mich gefühlt als wäre ich fehl am platz, wenn ich etwas sage, was man vielleicht einführen könnte, sowie... einmal die Woche können die Kinder mal die Spühlmachiene ausräumen oder wenn man einen Teller dreckig gemacht hat, kann das Kind diesen Teller auch mal die Spühlmaschiene stellen... werden diese nicht angenommen.
Die Reaktion von meinem Freund ''bei mir zuhause hat meine Mama auch immer alles gemacht, meine Kinder müssen früh genug Arbeiten wenn sie groß sind.... ''

Nachdem dieser Punkt nach ewig langer disskusion irgendwann angenommen wurde, kam natürlich auch schon das nächste. Ich möchte mich auf keinen Fall in die Erziehung einmachen, aber wenn ich mich wohl fühlen sollte, sollten auch Erziehungsanstöße von mir angenommen werden.

Mittlerweile hat sich das alles langsam eingependelt, bis der Schulwechsel des größten Kindes begann
Mein Freund kommt von der Arbeit nachhause, setzt sich sofort mit seinem Kind hin und lernt bis 22 Uhr, oder tobt und spielt. Die Kinder sind sehr unselbständig, die einfachsten Schulaufgaben verstehen sie nicht. Wenn ich es erklären möchte, wird es nicht angenommen....

Also ziehe ich mich seit dem, Tagsüber zurück und verbringe meine Freizeit nach der Arbeit bei Freunden oder im Bett oder ich bleibe einfach länger im Büro....

Wenn mal das Wochenende vor der Tür steht, kann man nicht erwarten das die Kinder sich einmal verabredet haben o.ä, nein... das ältere Kind verbringt den ganzen Tag an meinem (mittlerweile nicht mehr) oder an seinem Rockzipfel, wir müssen die Kinder bespaßen und beschäftigen... am liebsten wäre es dem Kind, wenn der Papa 24 Stunden jeden Tag an des Kindes Seite wäre...

So leid es mir auch tut, ich kann dem älteren Kind nicht einmal mehr in die Augen sehen, nicht mit ihm vernünftig und liebevoll sprechen... und es tut mir leid und auch weh das ich so eine Abneigung entwickle das ich nicht mehr weiter weiß...

Ich weine mich meist in den Schlaf, weil ich mich einfach nur noch in meine alte Wohnung wünsche, mit meinen eigenen Möbeln und meinem Leben.

Wenn die Kinder mal bei der Mutter sind, fühle ich mich entspannter und glücklicher, einfach freier und nicht mehr so eingeengt wie wenn die Kinder da sind.

Kinder können nichts dafür das sie tun was sie tun oder auch sind wie sie sind, ich möchte das auch alles akzeptieren und anfangen ein vernünftiges Leben in dem Sinne aufzubauen... nur wie ?

Ich liebe Ihn und das wirklich sehr...

Falls mir jemand einen Ratschlag geben kann oder eine ähnlich Situation durchgemacht hat oder gerade durchmacht, würde ich mich über eine Antwort sehr freuen.

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25. Februar 2016 um 19:23

Sie sind...
8 und 13

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25. Februar 2016 um 23:33

Vielen Dank...
.....für deine Antwort.

Die Versuche mit Ihm darüber zu reden waren da, ich habe aber das gefühl, dass er diese nicht annehmen möchte und er es auch eher so ansieht, als würde ich den Kindern etwas böses wollen, so ist es aber auf keinen Fall.... zumindest nicht bewusst.

Letztens hatten wir ein Fall, da ging es um die Zeit in denen die Kinder ins Bett gehen sollten. Der Lehrer des großen Kindes hatte bereits erwähnt, dass das Kind sich schwer tut in der Schule und Müde auf dem Tisch liegt.

Man muss dazu sagen - Gymnasium - und die Zeiten in denen die beiden ins Bett gehen belaufen sich auf 22 Uhr bis 22:30 Uhr. Ich selbst musste in diesem Alter spätestens um 20:30 bis 21 Uhr im Bett sein, 21 Uhr war schon eher eine Ausnahme.
Ich sagte zu Ihm, dass es aus diesem Grund und aus dem Grund das wir Abends wenigstens ein wenig Zeit haben für uns, es besser wäre wenn die Kinder um 20:30 oder 21 Uhr ins Bett gehen.
(Man sollte vielleicht wissen, daß ich auch immer so gegen 23 Uhr hoch ins Bett gehe, da ich vom Tag sehr müde bin)

Auf meiner Bitte hin hat er sich sehr verkrampft und sagte nur bestimmend, dass er nicht verstehe warum ich sowas sage und das ich ja nur am Mekkern wäre...

Ich habe es in einen ruhigen Ton und voreingenommen formuliert...

Wenn ich mir überlege auszuziehen, frage ich mich natürlich was das für eine Beziehung ist, in der ich es Nicht einmal hinbekommen mit ihm zusammen zu wohnen. Immerhin möchte ja auch ich etwas festes und schönes...

Hast du denn eigene Kinder ?
Und wenn nein, wolltest du nie eigene haben ??

Ich möchte auch nicht so denken das mich die Kinder nerven, am Liebsten würde ich es abstellen, ich weiß nur nicht wie....

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27. Februar 2016 um 11:57

Wir...
Fahren sehr oft weg, mindestens einmal im Monat. Er denkt das dass für mich ein Ausgleich ist, dafür das ich die Kinder zwei Wochen durchgehend um mich herum habe. Aber es geht mir nicht darum das wir jedes zweite Wochenende etwas intensives miteinander unternehmen, sondern das es im Alltag klappt....

Ich rede mit ihm oft darüber das ich nicht Glücklich bin, ich versuche bei diesen Gesprächen auch immer so ehrlich wie möglich zu sein, aber natürlich verschweigen ich, dass mich die Kinder nerven und ich dem großen Kind Nichteinmal mehr in die Augen sehen kann.

Das wäre einfach zu verletzend für Ihn. Ich habe immer das gefühl, dass er nicht verstehen kann wie es in mir aussieht. Seine letzte Beziehung lief 15 Jahre und sein damalige Frau hat niemals gemekkert, Ihr hat niemals etwas gestört, hat sich nie wegen Sachen beschwert, war nie eifersüchtig oder geschweigedenn das sie mal über Probleme gesprochen haben.

Anscheinend hatte er die Perfekte Frau die sich jeder Mann wünscht. Sie macht was er sagt und gibt ihn in allem Recht. So bin ich nicht. Ich habe immerhin leben in mir, und ich möchte auch einmal sagen können was mich stört oder über Probleme sprechen wenn welche vorhanden sind. Ich bin ein bisschen (nicht krankhaft) eifersüchtig,ich denke das gehört zu einer gesunden Beziehung dazu.... Natürlich möchte ich mich auch mal streiten können oder mal eine disskusionen führen um den Partner mal zu verstehen und auch mal Druck ab zu lassen....

Jedes mal wenn ich etwas anspreche, sagt er entweder nichts, lenkt ab oder zieht es ins witzige und versucht es so lange bis ich anfange zu lachen.... Aber das ist nunmal keine problembewältigung....

Er sagt,ich bin zu eifersüchtig, zu zickig und Mekker zu viel. Aber irgendwann staut sich so viel in einem an, dass man gar nicht mehr vernünftig auf gewisse Situationen reagieren kann.

....

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28. Februar 2016 um 16:02

Kann es sein
Dass er dich nicht als Partnerin sieht, sondern als Putzfrau?
Natürlich können die Kinder kleine Aufgaben mit übernehmen, das halten sie schon aus
LG

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