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Die Freundin meines Vaters....

2. Mai 2016 um 12:32

Ich muss mal meinen Frust loswerden, vl gibt es hier Leute, die so etwas ähnliches mitmachen und können mir einen Ratschlag geben, wie ich damit umgehen soll...

Lange Geschichte:

Mein Vater hat - seit ich denken kann - eine Freundin. Meine Eltern sind aber noch verheiratet, allerdings leben sie schon lange getrennt. Ich bin inzwischen 27 Jahre alt, seit ich 18 bin hat mein Vater und meine Mutter keinen Kontakt mehr.

Mein Vater und ich hatten schon immer ein super gutes Verhältnis. Er war auch in meiner Teenager-Zeit der einzige, der für mich Verständnis hatte, er hat mir in allen Lebenslagen gute Ratschläge gegeben und war - wenn ich ihn brauchte - immer für mich da.

Seine Freundin allerdings hatte schon immer ein Problem mit mir und meiner Schwester. Als ich noch ein Kind war, hab ich sie nie akzeptiert. Auch als Teenager hatte ich viele Auseinandersetzungen mit ihr, da war sie mir völlig egal und machte mir keinen großen Kopf darüber, ob bzw. welche Asuwirkungen das für mich und meinen Vater hat, wenn wir uns gestritten haben.

Als ich 22 Jahre alt war, hat sie mir (warum auch immer, ich weiß bis heute nicht warum sie das machte) zu einem super Job verholfen, bei dem ich heute noch arbeite und hoffentlich auch bleibe. Dafür war ich ihr dann doch sehr dankbar, zumal meine berufliche Situation damals alles andere als lustig war.

Wir haben uns dann ein paar Jahre richtig gut verstanden auf einmal, haben viel unternommen, ich dachte mir so: "ach, so schlimm ist sie jetzt auch nicht"... und alles war supi. Ich hatte viel Kontakt zu meinem Vater, wir durften uns auch alleine treffen mein Vater und ich und alles war supi.

Dann habe ich mich von meinem damaligen Freund getrennt, welchen sie anfangs mochte, dann aber doch nicht. Nach der Trennung hatte ich relativ bald wieder einen neuen Freund, den sie überhaupt nicht ausstehen kann. Ich weiß nicht warum, er hat ihr nie etwas getan - ganz im Gegenteil er war immer Hilfsbereit, immer freundlich usw.

Jedenfalls ist seit dem wieder fast "funkstille". Wenn ich meinen Papa sehen will, muss ich sie um "Erlaubnis" fragen, sie bestimmt wann und wo wir uns sehen, sie ist immer dabei und dann motzt sie mich nur an, warum ich so viel Sport mache ich sei ein "schei* Radfahrer", dass ich mir ja dies und das gar nicht leisten kann (Krone für Zahn usw.), und mein Freund ist sowieso für nix usw. Die Situation belastet mich schon sehr, zumal ich sehr an meinem Papa "hänge".

Einmal war mein Vater im Krankenhaus, ihm ist sehr schlecht gegangen, und seine Freundin hat mich nicht angerufen und mir das erzählt. Er selbst hat sich dann gemeldet, wie er wieder draussen war.

Mein Problem ist jetzt, dass ich seiner Freundin gern mal meine Meinung geigen will, ich damit aber Gefahr laufe, meinen Vater nie mehr zu sehen. Meine Schwester darf ihn offiziell nicht sehen, also er hat auch null Kontakt zu seinem Enkelkind.

Auf der anderen Seite bin ich ja nicht ihr "Rotzmädl" mit der sie machen kann was sie will. Ich bin ziemlich am Ende. Mein Papa sagt des Friedens willens nichts dazu, wir treffen uns oft heimlich.Wir sind alles erwachsene Menschen aber ich bin mit meinem Latein am Ende.

Habt ihr einen Ratschlag für mich, wie ich damit umgehen soll? Soll ich es riskieren, ihr einfach sagen was ich von ihr halte und damit gefahr laufen, meinen Vater nur mehr vl 1 x im Jahr zu sehen? Soll ich mir das gefallen lassen? Ich weiß es nicht....

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