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die Freundin des Vaters meiner Tochter

19. Mai um 18:20 Letzte Antwort: 27. Mai um 22:49

Hallo,

ich bin vor drei Jahren von einem Freund schwanger geworden. Wir haben ein gutes Verhältnis, sind Nachbarn und kümmern uns beide um unsere Tochter.

Nun hat er seit ein paar Monaten eine neue Freundin. Ich fand sie von Anfang an nicht besonders sympathisch, habe aber natürlich akzeptiert, dass er mit ihr zusammen ist. Sie wohnt zwar nicht bei ihm, ist aber fast durchgehend da. Was mich daran stört, ist die Art, wie sie mit unserer Tochter umgeht.

Erstens spricht sie immer mit hoher, verstellter Stimme in Baby-Sprache mit unserer Tochter. Sie sagt zB. "Wau-Wau" statt "Hund" und "Heija" statt "Schlafen" und redet mit unserer Tochter in der dritten Person: "Das hat ... toll gemacht.", "... sieht aber müde aus." Als ich ihr gesagt habe, dass ich es wichtig finde, mit Kindern ernsthaft zu sprechen, hat sie angefangen, zu weinen. Ich habe es ganz normal gesagt und ihre Reaktion hat mich wirklich erschrocken.

Zweitens benimmt sie sich so, als wäre es ihre Tochter. Es hat sich so eingespielt, dass wir immer zu dritt zu Abend gegessen haben - seit sie da ist zu viert. Während des Essens weist sie unsere Tochter zurecht, dass sie den Teller leer essen soll oder die Arme nicht aufstützen. Und als ich meine Tochter gestern nach dem Essen gefragt habe, ob wir zusammen ein Buch lesen wollen, meinte sie (die Freundin des Vaters meiner Tochter, ihr wisst schon): "Oder wir beide schauen zusammen mit dem Papa einen Film." Obwohl klar geregelt ist, wann unsere Tochter bei mir und wann bei ihrem Vater ist.

Ich habe auch mit dem Vater meiner Tochter darüber gesprochen. Er findet es aber gut, dass seine Freundin sich einbringt.

Wie seht ihr das? Übertreibe ich oder ist meine Aufregung gerechtfertigt?

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20. Mai um 16:58
Beste Antwort
In Antwort auf zoezoe

Hallo,

ich bin vor drei Jahren von einem Freund schwanger geworden. Wir haben ein gutes Verhältnis, sind Nachbarn und kümmern uns beide um unsere Tochter.

Nun hat er seit ein paar Monaten eine neue Freundin. Ich fand sie von Anfang an nicht besonders sympathisch, habe aber natürlich akzeptiert, dass er mit ihr zusammen ist. Sie wohnt zwar nicht bei ihm, ist aber fast durchgehend da. Was mich daran stört, ist die Art, wie sie mit unserer Tochter umgeht.

Erstens spricht sie immer mit hoher, verstellter Stimme in Baby-Sprache mit unserer Tochter. Sie sagt zB. "Wau-Wau" statt "Hund" und "Heija" statt "Schlafen" und redet mit unserer Tochter in der dritten Person: "Das hat ... toll gemacht.", "... sieht aber müde aus." Als ich ihr gesagt habe, dass ich es wichtig finde, mit Kindern ernsthaft zu sprechen, hat sie angefangen, zu weinen. Ich habe es ganz normal gesagt und ihre Reaktion hat mich wirklich erschrocken.

Zweitens benimmt sie sich so, als wäre es ihre Tochter. Es hat sich so eingespielt, dass wir immer zu dritt zu Abend gegessen haben - seit sie da ist zu viert. Während des Essens weist sie unsere Tochter zurecht, dass sie den Teller leer essen soll oder die Arme nicht aufstützen. Und als ich meine Tochter gestern nach dem Essen gefragt habe, ob wir zusammen ein Buch lesen wollen, meinte sie (die Freundin des Vaters meiner Tochter, ihr wisst schon): "Oder wir beide schauen zusammen mit dem Papa einen Film." Obwohl klar geregelt ist, wann unsere Tochter bei mir und wann bei ihrem Vater ist.

Ich habe auch mit dem Vater meiner Tochter darüber gesprochen. Er findet es aber gut, dass seine Freundin sich einbringt.

Wie seht ihr das? Übertreibe ich oder ist meine Aufregung gerechtfertigt?

Ihr seid die Eltern und ich finde nicht, dass die Freundin das Recht hat, euer Kind zurechtzuweisen. Vielleicht wenn sie alleine auf eure Tochter aufpassen würde, aber bestimmt nicht in Gegenwart der Eltern.

Du schreibst, dass du ein gutes Verhältnis zum Vater hast. Vielleicht setzt ihr euch noch mal in Ruhe zusammen und du erklärst ihm genau, was dich an der Situation stört. Dann kann er es seiner Freundin vermitteln oder ihr macht das zusammen.

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20. Mai um 12:57

Hallo Zoe

Hm schwierig.

Zum einen ist es ja schon schön, dass sie Interesse an deiner Tochter zeigt und sie scheinbar auch mag!
Aber klar...in die Erziehung muss sie sich ja nicht einmischen....wenn du allerdings auch findest, dass deine Tochter den Teller leeressen sollte und anständig am Tisch sitzen sollte, dann ist es ja eigentlich gut, wenn sie das ebenfalls durchsetzt?
Betreffend der Babysprache: Da sollte sie deinen Wunsch schon akzeptieren. Hat sie nach deiner Bemerkung aber aufgehört? Weil sie scheint ja sehr sensibel zu sein, da würde es mich wundern, wenn sie trotz deiner Ansage weitermacht damit.

Der letzte Punkt würde mich auch nerven. Erst recht, wenn das dein Abend mit der Tochter war. Aber wenn sie mit sich reden lässt, dann sollte es ja keine Problem darstellen. So wie du schreibst, musst du die Sachen die dich stören, vermutlich einfach sehr diplomatisch und freundlich ansprechen

Ist halt blöde, dass du sie nicht sympathisch findest....


 

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20. Mai um 13:00

HI!

Ich finde die Babysprache zwar auch nicht so toll, aber es gibt Schlimmeres. Das würde ich ignorieren. Meine Schwiegermutter hat dies auch immer gemacht, ich habs hingenommen. Es ist bzw war eben ihre Art mit dem Kind zu kommunizieren.

Was den Rest angeht kann ich dir nicht so ganz folgen. Wieso esst ihr denn immer zu viert? Ist das täglich der Fall? Und dann bleibst du mit Kind noch dort um ein Buch zu lesen oder einen Film zu gucken?
Ich kenne das aus meinem Bekanntenkreis nur so, dass die Kinder wochenends bei den Vätern sind. Und die sitzen da auch nicht gemeinsam beim Essen, sondern bringen/holen die Kinder.
Ich verstehe eure Wohnsituation jetzt nicht so ganz.
LG

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20. Mai um 14:23

Erst dachte ich, sie ignoriert dein Kind oder will sie nicht um sich haben, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. 
Das, was du aufzählst, sind wirklich Kleinigkeiten und es scheint so, als ob es keine klare Grenze zwischen dir und deinem Ex gibt. 
Kann es sein, dass du sehr eifersüchtig auf sie bist?

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20. Mai um 16:22
In Antwort auf bibi1987

Hallo Zoe

Hm schwierig.

Zum einen ist es ja schon schön, dass sie Interesse an deiner Tochter zeigt und sie scheinbar auch mag!
Aber klar...in die Erziehung muss sie sich ja nicht einmischen....wenn du allerdings auch findest, dass deine Tochter den Teller leeressen sollte und anständig am Tisch sitzen sollte, dann ist es ja eigentlich gut, wenn sie das ebenfalls durchsetzt?
Betreffend der Babysprache: Da sollte sie deinen Wunsch schon akzeptieren. Hat sie nach deiner Bemerkung aber aufgehört? Weil sie scheint ja sehr sensibel zu sein, da würde es mich wundern, wenn sie trotz deiner Ansage weitermacht damit.

Der letzte Punkt würde mich auch nerven. Erst recht, wenn das dein Abend mit der Tochter war. Aber wenn sie mit sich reden lässt, dann sollte es ja keine Problem darstellen. So wie du schreibst, musst du die Sachen die dich stören, vermutlich einfach sehr diplomatisch und freundlich ansprechen

Ist halt blöde, dass du sie nicht sympathisch findest....


 

Das Problem ist, dass ich das oft nicht finde. Wenn unsere Tochter keinen Hunger mehr hat (und sich nicht gerade selbst noch super viel auf den Teller geladen hat), muss sie nicht aufessen. Außerdem ermahnt sie sie beim Essen ständig. Unsere Tochter soll sich doch auch wohl fühlen und das gemeinsame Essen genießen können. Und es ist jetzt auch nicht so, dass sie sich daneben benehmen würde.

Leider hat meine Ansage überhaupt nichts gebracht. Sie würde schon immer so mit "Babys" reden und könne es sich jetzt nicht abgewöhnen. Verrückt daran finde ich, dass unsere Tochter selbst schon sehr gut spricht. Sie ist fast drei und kann sich ganz normal ausdrücken.

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20. Mai um 16:28
In Antwort auf julia013

HI!

Ich finde die Babysprache zwar auch nicht so toll, aber es gibt Schlimmeres. Das würde ich ignorieren. Meine Schwiegermutter hat dies auch immer gemacht, ich habs hingenommen. Es ist bzw war eben ihre Art mit dem Kind zu kommunizieren.

Was den Rest angeht kann ich dir nicht so ganz folgen. Wieso esst ihr denn immer zu viert? Ist das täglich der Fall? Und dann bleibst du mit Kind noch dort um ein Buch zu lesen oder einen Film zu gucken?
Ich kenne das aus meinem Bekanntenkreis nur so, dass die Kinder wochenends bei den Vätern sind. Und die sitzen da auch nicht gemeinsam beim Essen, sondern bringen/holen die Kinder.
Ich verstehe eure Wohnsituation jetzt nicht so ganz.
LG

Hat sie auch so mit deinem Kind geredet, als es selbst schon normal sprechen konnte? Mich würde das auch nicht so sehr stören, wenn sie nicht ständig Zeit mit meiner Tochter verbringen würde.

Ihr Vater und ich wohnen im selben Mehrfamilienhaus in unterschiedlichen Wohnungen. Unsere Tochter ist von Samsagabends bis Mittwochmorgens bei mir. Mittwochs holt ihr Vater sie dann von der Kita ab und sie bleibt bei ihm, bis zum Abendessen am Samstag. Das gemeinsame Abendessen findet immer bei demjenigen statt, der gerade nicht das Kind hat. Das hat den Vorteil, dass wir mehr Zeit für unsere Tochter haben, wenn sie bei uns ist und dass sie beide Eltern jeden Tag sieht. Nach dem Essen geht unsere Tochter immer mit zu dem Elternteil, bei dem sie auch schläft. Dort findet dann auch das Abendprogramm statt. Nachdem wir anfangs ein paar Diskussionen hatten, weil wir unterschiedliche Vorstellungen haben (bei ihrem Vater darf sie fernsehen, bei mir nicht), haben wir uns darauf geeinigt, uns da gegenseitig nicht einzumischen. Da wir das immer so machen, hat das auch noch nie zu Diskussionen geführt und ich will nicht, dass die neue Freundin das jetzt verändert.

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20. Mai um 16:30
In Antwort auf julia013

HI!

Ich finde die Babysprache zwar auch nicht so toll, aber es gibt Schlimmeres. Das würde ich ignorieren. Meine Schwiegermutter hat dies auch immer gemacht, ich habs hingenommen. Es ist bzw war eben ihre Art mit dem Kind zu kommunizieren.

Was den Rest angeht kann ich dir nicht so ganz folgen. Wieso esst ihr denn immer zu viert? Ist das täglich der Fall? Und dann bleibst du mit Kind noch dort um ein Buch zu lesen oder einen Film zu gucken?
Ich kenne das aus meinem Bekanntenkreis nur so, dass die Kinder wochenends bei den Vätern sind. Und die sitzen da auch nicht gemeinsam beim Essen, sondern bringen/holen die Kinder.
Ich verstehe eure Wohnsituation jetzt nicht so ganz.
LG

Noch eine Ergänzung: Wir waren nie zusammen, es gab keine Trennungsgeschichte. Das ist dann bestimmt eine andere Situation als in deinem Bekanntenkreis.

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20. Mai um 16:35
In Antwort auf sisasausemaus

Erst dachte ich, sie ignoriert dein Kind oder will sie nicht um sich haben, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. 
Das, was du aufzählst, sind wirklich Kleinigkeiten und es scheint so, als ob es keine klare Grenze zwischen dir und deinem Ex gibt. 
Kann es sein, dass du sehr eifersüchtig auf sie bist?

Nein, ich bin nicht eifersüchtig auf sie.
Für den Vater meiner Tochter habe ich nur freundschaftliche Gefühle. Wir hatten damals ein paar mal unverbindlichen Sex und irgendwann muss dabei wohl das Kondom verrutscht / undicht gewesen sein. Er hatte auch vorher schon Beziehungen oder enge Freundinnen, zu denen meine Tochter Kontakt hatte. Aber die sind vernünftig mit ihr umgegangen und haben sich nicht in die Erziehung eingemischt.

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20. Mai um 16:58
Beste Antwort
In Antwort auf zoezoe

Hallo,

ich bin vor drei Jahren von einem Freund schwanger geworden. Wir haben ein gutes Verhältnis, sind Nachbarn und kümmern uns beide um unsere Tochter.

Nun hat er seit ein paar Monaten eine neue Freundin. Ich fand sie von Anfang an nicht besonders sympathisch, habe aber natürlich akzeptiert, dass er mit ihr zusammen ist. Sie wohnt zwar nicht bei ihm, ist aber fast durchgehend da. Was mich daran stört, ist die Art, wie sie mit unserer Tochter umgeht.

Erstens spricht sie immer mit hoher, verstellter Stimme in Baby-Sprache mit unserer Tochter. Sie sagt zB. "Wau-Wau" statt "Hund" und "Heija" statt "Schlafen" und redet mit unserer Tochter in der dritten Person: "Das hat ... toll gemacht.", "... sieht aber müde aus." Als ich ihr gesagt habe, dass ich es wichtig finde, mit Kindern ernsthaft zu sprechen, hat sie angefangen, zu weinen. Ich habe es ganz normal gesagt und ihre Reaktion hat mich wirklich erschrocken.

Zweitens benimmt sie sich so, als wäre es ihre Tochter. Es hat sich so eingespielt, dass wir immer zu dritt zu Abend gegessen haben - seit sie da ist zu viert. Während des Essens weist sie unsere Tochter zurecht, dass sie den Teller leer essen soll oder die Arme nicht aufstützen. Und als ich meine Tochter gestern nach dem Essen gefragt habe, ob wir zusammen ein Buch lesen wollen, meinte sie (die Freundin des Vaters meiner Tochter, ihr wisst schon): "Oder wir beide schauen zusammen mit dem Papa einen Film." Obwohl klar geregelt ist, wann unsere Tochter bei mir und wann bei ihrem Vater ist.

Ich habe auch mit dem Vater meiner Tochter darüber gesprochen. Er findet es aber gut, dass seine Freundin sich einbringt.

Wie seht ihr das? Übertreibe ich oder ist meine Aufregung gerechtfertigt?

Ihr seid die Eltern und ich finde nicht, dass die Freundin das Recht hat, euer Kind zurechtzuweisen. Vielleicht wenn sie alleine auf eure Tochter aufpassen würde, aber bestimmt nicht in Gegenwart der Eltern.

Du schreibst, dass du ein gutes Verhältnis zum Vater hast. Vielleicht setzt ihr euch noch mal in Ruhe zusammen und du erklärst ihm genau, was dich an der Situation stört. Dann kann er es seiner Freundin vermitteln oder ihr macht das zusammen.

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20. Mai um 18:29

Also normal sage ich so etwas nicht, weil ich es gut finde, wenn ein kind zu beiden Eltern viel Kontakt hat und die Eltern miteinander klar kommen auch wenn sie kein paar (mehr) sind, aber in eurem fall muss ich sagen, wird das so wie es ist ohnehin nicht auf dauer laufen oder glaubst du, die beiden als paar werden lust haben, täglich mit dir zu abend zu essen? Ab und zu mal: super. Von mir aus auch 1x pro Woche, aber täglich....das wird nichts und natürlich wird es da zu Diskussionen und Unstimmigkeiten kommen, die man einfach dadurch vermeiden könnte, dass ihr nicht täglich miteinander esst. Dann gäbe es die Situation mit dem Vorlesen/fernsehen z.b. gar nicht. 
mit der babysprache wird sie schon aufhören früher oder später. 

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20. Mai um 20:51
In Antwort auf ninirose

Ihr seid die Eltern und ich finde nicht, dass die Freundin das Recht hat, euer Kind zurechtzuweisen. Vielleicht wenn sie alleine auf eure Tochter aufpassen würde, aber bestimmt nicht in Gegenwart der Eltern.

Du schreibst, dass du ein gutes Verhältnis zum Vater hast. Vielleicht setzt ihr euch noch mal in Ruhe zusammen und du erklärst ihm genau, was dich an der Situation stört. Dann kann er es seiner Freundin vermitteln oder ihr macht das zusammen.

DANKE, das sehe ich auch so. Ich finde das auch für unsere Tochter verwirrend und gar nicht schön.

Das Problem ist, dass ich ja schon mit ihm über das Thema gesprochen habe und er das leider ganz anders bewertet. Er findet es positiv, dass sie sich einbringt.

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20. Mai um 20:52
In Antwort auf coquette164

Also normal sage ich so etwas nicht, weil ich es gut finde, wenn ein kind zu beiden Eltern viel Kontakt hat und die Eltern miteinander klar kommen auch wenn sie kein paar (mehr) sind, aber in eurem fall muss ich sagen, wird das so wie es ist ohnehin nicht auf dauer laufen oder glaubst du, die beiden als paar werden lust haben, täglich mit dir zu abend zu essen? Ab und zu mal: super. Von mir aus auch 1x pro Woche, aber täglich....das wird nichts und natürlich wird es da zu Diskussionen und Unstimmigkeiten kommen, die man einfach dadurch vermeiden könnte, dass ihr nicht täglich miteinander esst. Dann gäbe es die Situation mit dem Vorlesen/fernsehen z.b. gar nicht. 
mit der babysprache wird sie schon aufhören früher oder später. 

Aber das würde das Problem ja nicht lösen. Sie würde ja trotzdem weiterhin so mit unserer Tochter umgehen. Ich würde es dann halt nur nicht mitbekommen

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21. Mai um 10:21
In Antwort auf zoezoe

Aber das würde das Problem ja nicht lösen. Sie würde ja trotzdem weiterhin so mit unserer Tochter umgehen. Ich würde es dann halt nur nicht mitbekommen

Nur finde ich die Art wie sie mit eurer Tochter umgeht nicht dramatisch. Sie tut ihr nichts schlimmes und der vater wird mit Sicherheit manche Dinge auch anders machen als du. So lange sie ihr nichts Schlechtes tut, ist es doch in Ordnung. Kinder können schon auch schnell unterscheiden bei wem sie was dürfen. Ist doch auch bei Großeltern so, dass da oft ein bisschen andere Regeln gelten. 

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21. Mai um 11:26
In Antwort auf zoezoe

Hat sie auch so mit deinem Kind geredet, als es selbst schon normal sprechen konnte? Mich würde das auch nicht so sehr stören, wenn sie nicht ständig Zeit mit meiner Tochter verbringen würde.

Ihr Vater und ich wohnen im selben Mehrfamilienhaus in unterschiedlichen Wohnungen. Unsere Tochter ist von Samsagabends bis Mittwochmorgens bei mir. Mittwochs holt ihr Vater sie dann von der Kita ab und sie bleibt bei ihm, bis zum Abendessen am Samstag. Das gemeinsame Abendessen findet immer bei demjenigen statt, der gerade nicht das Kind hat. Das hat den Vorteil, dass wir mehr Zeit für unsere Tochter haben, wenn sie bei uns ist und dass sie beide Eltern jeden Tag sieht. Nach dem Essen geht unsere Tochter immer mit zu dem Elternteil, bei dem sie auch schläft. Dort findet dann auch das Abendprogramm statt. Nachdem wir anfangs ein paar Diskussionen hatten, weil wir unterschiedliche Vorstellungen haben (bei ihrem Vater darf sie fernsehen, bei mir nicht), haben wir uns darauf geeinigt, uns da gegenseitig nicht einzumischen. Da wir das immer so machen, hat das auch noch nie zu Diskussionen geführt und ich will nicht, dass die neue Freundin das jetzt verändert.

Zwischendurch mal, ja. Auch heute hat sie oft noch oft echt komische Wortwahl was ihre Enkelkinder betrifft. Sie verniedlicht vieles einfach. (Meine Kinder sind 11,5 Jahre und 7 Jahre) Aber es ist natürlich nicht mehr so schlimm wie anfangs. Mich hats damals auch gestört, habe meinen Fokus dann aber auf ihre Stärken gelegt. Sie ist nämlich eine tolle Oma, da kann man über sowas hinwegsehen.

Das stimmt natürlich, ihr verbringt viel Zeit miteinander. Meine sehen ihre Großmutter zwar auch regelmäßg, aber eben nicht täglich. Mich würde es auch stören, wenn eine Fremde mein Kind (in meiner Anwesenheit) maßregeln würde. Vorallem in eurem Fall, wo es täglichen Kontakt gibt. Ich finde eure Regelung ja super, vorallem wirkt es so, dass ihr gut miteinander klarkommt. Blöd, dass sich die neue Partnerin jetzt so einmischt. Aber ich finde, dass der Vater eurer Tochter dies klären müsste. Wenn er allerdings nicht hinter dir steht, wirds schwierig. Ich denke, dass es da früher oder später zu einem Streit kommen wird.

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23. Mai um 15:43
In Antwort auf zoezoe

Hallo,

ich bin vor drei Jahren von einem Freund schwanger geworden. Wir haben ein gutes Verhältnis, sind Nachbarn und kümmern uns beide um unsere Tochter.

Nun hat er seit ein paar Monaten eine neue Freundin. Ich fand sie von Anfang an nicht besonders sympathisch, habe aber natürlich akzeptiert, dass er mit ihr zusammen ist. Sie wohnt zwar nicht bei ihm, ist aber fast durchgehend da. Was mich daran stört, ist die Art, wie sie mit unserer Tochter umgeht.

Erstens spricht sie immer mit hoher, verstellter Stimme in Baby-Sprache mit unserer Tochter. Sie sagt zB. "Wau-Wau" statt "Hund" und "Heija" statt "Schlafen" und redet mit unserer Tochter in der dritten Person: "Das hat ... toll gemacht.", "... sieht aber müde aus." Als ich ihr gesagt habe, dass ich es wichtig finde, mit Kindern ernsthaft zu sprechen, hat sie angefangen, zu weinen. Ich habe es ganz normal gesagt und ihre Reaktion hat mich wirklich erschrocken.

Zweitens benimmt sie sich so, als wäre es ihre Tochter. Es hat sich so eingespielt, dass wir immer zu dritt zu Abend gegessen haben - seit sie da ist zu viert. Während des Essens weist sie unsere Tochter zurecht, dass sie den Teller leer essen soll oder die Arme nicht aufstützen. Und als ich meine Tochter gestern nach dem Essen gefragt habe, ob wir zusammen ein Buch lesen wollen, meinte sie (die Freundin des Vaters meiner Tochter, ihr wisst schon): "Oder wir beide schauen zusammen mit dem Papa einen Film." Obwohl klar geregelt ist, wann unsere Tochter bei mir und wann bei ihrem Vater ist.

Ich habe auch mit dem Vater meiner Tochter darüber gesprochen. Er findet es aber gut, dass seine Freundin sich einbringt.

Wie seht ihr das? Übertreibe ich oder ist meine Aufregung gerechtfertigt?

Das mit dieser hohen Stimme, als würde sie mit einem Tier sprechen, darfst du ihr nicht übel nehmen. Das machen andere auch.

Dass sie deiner Tochter in deinem Beisein Anweisungen gibt, geht gar nicht. Das musst du ihr ganz klar sagen. Es ist nicht ihr Kind. Denk über dein eigenes Auftreten nach, dass sie sich überhaupt traut, sowas zu tun. Da ist oft das Problem.

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24. Mai um 10:11
In Antwort auf zoezoe

Aber das würde das Problem ja nicht lösen. Sie würde ja trotzdem weiterhin so mit unserer Tochter umgehen. Ich würde es dann halt nur nicht mitbekommen

Das ist auch gut so, das du es nicht mitbekommst.

Ob du es glaubst oder nicht, .kleine Menschen sind nicht doof.
Dein Kind wird kein Freak, weil jemand wauwau, tatütadda, etc sagt.

Du schreibst das ...Wenn sie sich nicht grade super viel auf den Teller geladen hat, nicht aufessen muss.  Heisst sonst ...ja.

Mit drei Jahren einem Kind die Verantwortung zu geben was es sich auf den Teller lädt, is schon sehr speziell.

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25. Mai um 11:45
In Antwort auf zoezoe

Hallo,

ich bin vor drei Jahren von einem Freund schwanger geworden. Wir haben ein gutes Verhältnis, sind Nachbarn und kümmern uns beide um unsere Tochter.

Nun hat er seit ein paar Monaten eine neue Freundin. Ich fand sie von Anfang an nicht besonders sympathisch, habe aber natürlich akzeptiert, dass er mit ihr zusammen ist. Sie wohnt zwar nicht bei ihm, ist aber fast durchgehend da. Was mich daran stört, ist die Art, wie sie mit unserer Tochter umgeht.

Erstens spricht sie immer mit hoher, verstellter Stimme in Baby-Sprache mit unserer Tochter. Sie sagt zB. "Wau-Wau" statt "Hund" und "Heija" statt "Schlafen" und redet mit unserer Tochter in der dritten Person: "Das hat ... toll gemacht.", "... sieht aber müde aus." Als ich ihr gesagt habe, dass ich es wichtig finde, mit Kindern ernsthaft zu sprechen, hat sie angefangen, zu weinen. Ich habe es ganz normal gesagt und ihre Reaktion hat mich wirklich erschrocken.

Zweitens benimmt sie sich so, als wäre es ihre Tochter. Es hat sich so eingespielt, dass wir immer zu dritt zu Abend gegessen haben - seit sie da ist zu viert. Während des Essens weist sie unsere Tochter zurecht, dass sie den Teller leer essen soll oder die Arme nicht aufstützen. Und als ich meine Tochter gestern nach dem Essen gefragt habe, ob wir zusammen ein Buch lesen wollen, meinte sie (die Freundin des Vaters meiner Tochter, ihr wisst schon): "Oder wir beide schauen zusammen mit dem Papa einen Film." Obwohl klar geregelt ist, wann unsere Tochter bei mir und wann bei ihrem Vater ist.

Ich habe auch mit dem Vater meiner Tochter darüber gesprochen. Er findet es aber gut, dass seine Freundin sich einbringt.

Wie seht ihr das? Übertreibe ich oder ist meine Aufregung gerechtfertigt?

Finde ich sehr schwierig. Würde mal mit der Freundin ein ernstes Gespräch führen und deinen Punkt klar darlegen...

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25. Mai um 20:16
In Antwort auf julia013

Zwischendurch mal, ja. Auch heute hat sie oft noch oft echt komische Wortwahl was ihre Enkelkinder betrifft. Sie verniedlicht vieles einfach. (Meine Kinder sind 11,5 Jahre und 7 Jahre) Aber es ist natürlich nicht mehr so schlimm wie anfangs. Mich hats damals auch gestört, habe meinen Fokus dann aber auf ihre Stärken gelegt. Sie ist nämlich eine tolle Oma, da kann man über sowas hinwegsehen.

Das stimmt natürlich, ihr verbringt viel Zeit miteinander. Meine sehen ihre Großmutter zwar auch regelmäßg, aber eben nicht täglich. Mich würde es auch stören, wenn eine Fremde mein Kind (in meiner Anwesenheit) maßregeln würde. Vorallem in eurem Fall, wo es täglichen Kontakt gibt. Ich finde eure Regelung ja super, vorallem wirkt es so, dass ihr gut miteinander klarkommt. Blöd, dass sich die neue Partnerin jetzt so einmischt. Aber ich finde, dass der Vater eurer Tochter dies klären müsste. Wenn er allerdings nicht hinter dir steht, wirds schwierig. Ich denke, dass es da früher oder später zu einem Streit kommen wird.

Wenn sie sich nicht so oft sehen würden, fände ich es auch nicht so schlimm. Obwohl es bei dem Alter deiner Kinder schon befremdlich ist, nicht normal mit ihnen zu reden.

Ich habe noch mal mit ihm geredet, aber er will seine Freundin nicht verletzen. Er hat mir von ein paar sehr seltsamen Situationen erzählt, bei denen sie geweint hat. Wohl auch vor unserer Tochter, weil unsere Tochter den Kuchen, den sie gebacken hatte, nicht mochte. Das wirkt doch so, als hätte sie ein ernsthaftes Problem?

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25. Mai um 20:16
In Antwort auf user74306

Das mit dieser hohen Stimme, als würde sie mit einem Tier sprechen, darfst du ihr nicht übel nehmen. Das machen andere auch.

Dass sie deiner Tochter in deinem Beisein Anweisungen gibt, geht gar nicht. Das musst du ihr ganz klar sagen. Es ist nicht ihr Kind. Denk über dein eigenes Auftreten nach, dass sie sich überhaupt traut, sowas zu tun. Da ist oft das Problem.

Wie soll ich denn auftreten? Besonders dominant und dann weint sie wieder?

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25. Mai um 20:22
In Antwort auf anwendung

Das ist auch gut so, das du es nicht mitbekommst.

Ob du es glaubst oder nicht, .kleine Menschen sind nicht doof.
Dein Kind wird kein Freak, weil jemand wauwau, tatütadda, etc sagt.

Du schreibst das ...Wenn sie sich nicht grade super viel auf den Teller geladen hat, nicht aufessen muss.  Heisst sonst ...ja.

Mit drei Jahren einem Kind die Verantwortung zu geben was es sich auf den Teller lädt, is schon sehr speziell.

Keine Sorge. Wir zwingen sie schon nicht. Es ist eher so, wenn wir ihr was auf den Teller tun, sie sagt, dass es zu viel ist, wird das von uns einfach so akzeptiert. Die Freundin sagt hingegen: "Aber das ist doch nicht viel und x will doch groß und stark werden und es gibt Kinder, die haben gar kein Essen."
Wenn unsere Tochter sich selbst noch was nachnimmt und wir sie darauf hinweisen, dass das sehr viel ist und sie bestimmt nicht mehr so viel Hunger hat und sie dann nach zwei Bissen feststellt, dass sie tatsächlich keinen Hunger mehr hat, dann sagen wir was dazu.
So war das gemeint.

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26. Mai um 20:53
In Antwort auf zoezoe

Wie soll ich denn auftreten? Besonders dominant und dann weint sie wieder?

Nein, du sollst als ihre Mutter auftreten. Es ist auch nicht notwendig, dass nur dein Expartner ihr beibringen kann, wie sie sich zu verhalten hat.

Sprich mit ihr. Ohne, dass deine Tochter dabei ist. Aber lass das mit der Tierstimme weg, das macht sie ja nicht extra. Es geht darum, dass sie in deinem Beisein keine Anweisungen zu geben hat und nicht bestimmt, wie viel deine Tochter isst. Es geht sie schlicht nichts an.

Wenn sie dann heult, dass ist es so. Ist vielleicht ihre Taktik, dass sie mit allem überall durchkommt.

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26. Mai um 21:57

Einfach weil es sehr schwer einzuschätzen ist und weil es mich einfach so interessieren würde, wie alt seid ihr denn alle?

Was hältst du davon dir mal in Ruhe Gedanken darüber zu machen, bei welchen Dingen in der Erziehung du eine ganz klare Linie hast - also wo du absolut willst dass nicht anders mit eurer Tochter umgegangen wird und über welche anderen Erziehunsmethoden du hinwegsehen kannst? Und dich dann mit dem Vater (und evtl. auch seiner Freundin) zusammensetzt und ihr darüber sprecht. Dann könnte es nach so einem Gespräch einige Grundsätze geben, bei denen ihr alle ganz klar gleich verfahrt und andere Dinge, die jeder so handhaben kann wie er/sie es für gut/passend empfindet (also eh so wie der Vater und du das beim Fernsehn gelöst habt).
Wenn sie wirklich eine langfristige Freundin des Vaters deiner Tochter wird, dann wird sie zwangsläufig in die Erziehung involviert sein, einfach weil sie eurer Kind evtl. viele Jahre lang beim Aufwachsen begleitet und das dann sicher nicht nur als "Zuschauerin" machen wird. 

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27. Mai um 16:01
In Antwort auf zoezoe

Hallo,

ich bin vor drei Jahren von einem Freund schwanger geworden. Wir haben ein gutes Verhältnis, sind Nachbarn und kümmern uns beide um unsere Tochter.

Nun hat er seit ein paar Monaten eine neue Freundin. Ich fand sie von Anfang an nicht besonders sympathisch, habe aber natürlich akzeptiert, dass er mit ihr zusammen ist. Sie wohnt zwar nicht bei ihm, ist aber fast durchgehend da. Was mich daran stört, ist die Art, wie sie mit unserer Tochter umgeht.

Erstens spricht sie immer mit hoher, verstellter Stimme in Baby-Sprache mit unserer Tochter. Sie sagt zB. "Wau-Wau" statt "Hund" und "Heija" statt "Schlafen" und redet mit unserer Tochter in der dritten Person: "Das hat ... toll gemacht.", "... sieht aber müde aus." Als ich ihr gesagt habe, dass ich es wichtig finde, mit Kindern ernsthaft zu sprechen, hat sie angefangen, zu weinen. Ich habe es ganz normal gesagt und ihre Reaktion hat mich wirklich erschrocken.

Zweitens benimmt sie sich so, als wäre es ihre Tochter. Es hat sich so eingespielt, dass wir immer zu dritt zu Abend gegessen haben - seit sie da ist zu viert. Während des Essens weist sie unsere Tochter zurecht, dass sie den Teller leer essen soll oder die Arme nicht aufstützen. Und als ich meine Tochter gestern nach dem Essen gefragt habe, ob wir zusammen ein Buch lesen wollen, meinte sie (die Freundin des Vaters meiner Tochter, ihr wisst schon): "Oder wir beide schauen zusammen mit dem Papa einen Film." Obwohl klar geregelt ist, wann unsere Tochter bei mir und wann bei ihrem Vater ist.

Ich habe auch mit dem Vater meiner Tochter darüber gesprochen. Er findet es aber gut, dass seine Freundin sich einbringt.

Wie seht ihr das? Übertreibe ich oder ist meine Aufregung gerechtfertigt?

Huhu, ich selbst (stiefmama also nicht richtig aber freundin des Papas) sehe das so.
Ich kann deine Gefühle durchaus nachvollziehen und verstehen.
Auch ich setzt wenn der kleine bei uns ist meinen erziehungstil durch weil ich diesen für richtig halte (ob das gut oder schlecht ist da lässt sich drüber streiten). Wir sind aber in einer anderen Situation da es klare Papa Wochenenden gibt und das deswegen nicht so auffällt.

Das sie Dinge macht die du so nicht möchtest ist natürlich schwierig. Vielleicht hilft dir / euch / und eurer Tochter die Regel deine Wände deine Regeln Papas Wände papas freundin regeln. 

An sich würde ich aber in die Begeisterung deiner Tochter erstmal nicht so viel rein interpretieren sie ist ganz neu und somit doch auch aufregend. Das spielt sich ein und schnell bist du wieder die Nummer 1, und es wird Phasen geben wo du konsequent sein wirst und du dann leider die doofe bist....

Ich denke klare Regeln sind wichtig, aber genau so wie du es dir wünscht wird es wohl nie werden, primär finde ich es auch schon das sie sich einbringt (auch wenn dad anstrengt ist was ich vollkommen nachvollziehen kann 

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27. Mai um 20:04
In Antwort auf mondichin

Huhu, ich selbst (stiefmama also nicht richtig aber freundin des Papas) sehe das so.
Ich kann deine Gefühle durchaus nachvollziehen und verstehen.
Auch ich setzt wenn der kleine bei uns ist meinen erziehungstil durch weil ich diesen für richtig halte (ob das gut oder schlecht ist da lässt sich drüber streiten). Wir sind aber in einer anderen Situation da es klare Papa Wochenenden gibt und das deswegen nicht so auffällt.

Das sie Dinge macht die du so nicht möchtest ist natürlich schwierig. Vielleicht hilft dir / euch / und eurer Tochter die Regel deine Wände deine Regeln Papas Wände papas freundin regeln. 

An sich würde ich aber in die Begeisterung deiner Tochter erstmal nicht so viel rein interpretieren sie ist ganz neu und somit doch auch aufregend. Das spielt sich ein und schnell bist du wieder die Nummer 1, und es wird Phasen geben wo du konsequent sein wirst und du dann leider die doofe bist....

Ich denke klare Regeln sind wichtig, aber genau so wie du es dir wünscht wird es wohl nie werden, primär finde ich es auch schon das sie sich einbringt (auch wenn dad anstrengt ist was ich vollkommen nachvollziehen kann 

Und gibst du deinen Stiefkindern auch Anweisungen vor ihrer Mutter?

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27. Mai um 20:34
In Antwort auf user74306

Und gibst du deinen Stiefkindern auch Anweisungen vor ihrer Mutter?

Huhu, 
zu solchen Situationen kommt es eher selten. Na klar wir sehen uns beim Abholen und wir haben letztes Jahr ein Piraten Fest in der Kita besucht. Ich würde sagen ich bitte ihn dann um Sachen die selbstverständlich sein sollten also bei ihr beim weg bringen zum Beispiel das er doch seine Schuhe nicht in die Ecke schmeißt oder beim Kindergarten fest halt Händewaschen vorm essen z. B. Aber bei ihr darf er Dinge die bei uns z. B. Nicht erlaubt sind Beispiel Situation : habe ihn zu ihr gebracht und er wollte ein ganzes pickup vorm Abendessen und hat mich gebeten beim öffnen zu helfen, wäre bei uns nicht gegessen worden vorm essen, bei ihr ist es erlaubt ergo habe ich es ihm geöffnet weil wir nun mal bei ihr waren

Ich würde die Antwort also eher verneinen, wenn ich mich in die Situation versetzen würde wir wären bei Ihnen zum Essen (wird wohl mit ihr und meinem Freund eher nicht passieren 😂) würde ich mich in sein Verhalten am Tisch nicht einmischen ich bin ja Gast bei ihr 


Auf der anderen Seite habe ich viele Dinge getan ohne zu fragen z. B. Windeln und Schnuller abgewöhnt, und auch ein Fahrrad gab es bei uns letztes Jahr obwohl sie gesagt hat er sei zu klein und soll nicht

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27. Mai um 20:39
In Antwort auf user74306

Und gibst du deinen Stiefkindern auch Anweisungen vor ihrer Mutter?

PS habe früher bei Kritik auch sehr schnell geweint
War weniger eine Masche als tatsächlich ein Problem mit Kritik ich arbeite dran 

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27. Mai um 22:49
In Antwort auf zoezoe

Hallo,

ich bin vor drei Jahren von einem Freund schwanger geworden. Wir haben ein gutes Verhältnis, sind Nachbarn und kümmern uns beide um unsere Tochter.

Nun hat er seit ein paar Monaten eine neue Freundin. Ich fand sie von Anfang an nicht besonders sympathisch, habe aber natürlich akzeptiert, dass er mit ihr zusammen ist. Sie wohnt zwar nicht bei ihm, ist aber fast durchgehend da. Was mich daran stört, ist die Art, wie sie mit unserer Tochter umgeht.

Erstens spricht sie immer mit hoher, verstellter Stimme in Baby-Sprache mit unserer Tochter. Sie sagt zB. "Wau-Wau" statt "Hund" und "Heija" statt "Schlafen" und redet mit unserer Tochter in der dritten Person: "Das hat ... toll gemacht.", "... sieht aber müde aus." Als ich ihr gesagt habe, dass ich es wichtig finde, mit Kindern ernsthaft zu sprechen, hat sie angefangen, zu weinen. Ich habe es ganz normal gesagt und ihre Reaktion hat mich wirklich erschrocken.

Zweitens benimmt sie sich so, als wäre es ihre Tochter. Es hat sich so eingespielt, dass wir immer zu dritt zu Abend gegessen haben - seit sie da ist zu viert. Während des Essens weist sie unsere Tochter zurecht, dass sie den Teller leer essen soll oder die Arme nicht aufstützen. Und als ich meine Tochter gestern nach dem Essen gefragt habe, ob wir zusammen ein Buch lesen wollen, meinte sie (die Freundin des Vaters meiner Tochter, ihr wisst schon): "Oder wir beide schauen zusammen mit dem Papa einen Film." Obwohl klar geregelt ist, wann unsere Tochter bei mir und wann bei ihrem Vater ist.

Ich habe auch mit dem Vater meiner Tochter darüber gesprochen. Er findet es aber gut, dass seine Freundin sich einbringt.

Wie seht ihr das? Übertreibe ich oder ist meine Aufregung gerechtfertigt?

Ich beleuchte nur eine Kleinigkeit hier, nämlich die Babysprache. Ich reise im Zug und eine Oma mit der Enkelin nahe meines Sitzes. Sie sagte zum ungefähr dreijährigen Kind "schau mal die Schöne Tschutschu". Das Kind antwortete "nein, Zug". Man sollte nicht so affig mit Kindern reden.

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