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Die Ex und die 2 Stiefsöhne

25. August 2011 um 7:51

Wer kann mir noch helfen. Ich hätte einen guten Rat dringend nötig.

Ich bin seit 3 Jahren mit meinem Mann verheiratet wir haben zusammen 2 Mädchen (3 und 1). In unserer kleinen Familie geht es sehr gut.

Mein Mann war vorher mit seiner Ex-Frau ca 10 Jahren zusammen und einige Jahre auch verheiratet und hatte mit ihr zwei Söhne (11 und 7). Die zwei kommen jedes 2 Wochenende zu uns plus die Ferien.

Am Anfang lief es gut bis auf einige kleine Probleme.
Seit wir aber eigene Kinder haben macht es uns seine Ex-Frau so richtig Probleme und die Kinder auch.

Die beiden beginnen zu lügen, stehlen, sind ausgesprochen unhöflich und machen uns das Leben schwierig wo sie nur können.
Nach dem Wochenende gehen sie zur Mutter erzählen was sie bei uns erlebt haben (oder nicht) kurz darauf ruft sie an und beschimpft uns mit allen Wörter, unter der Gürtellinie.

Die Söhne, man könnte denken die haben ihren Spass daran wenn ihr Papa (den Sie überalles lieben) Probleme hat mit der Mutter (Ex-Frau).

Ich habe so eine Wut auf alle 3 am Liebsten würde ich die 2 Söhne und alles was sie mitbringen an Ärger aus meinem Haus verbannen. So das sie ihren Vater an einem anderen Ort sehen.

So dies ein kleiner Ausschnitt aus meinem Leben als Patchworkmutter. Wer hilft mir.

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25. August 2011 um 18:14

Wie sieht denn der vater die situation???
Hallo,
hab auch deine geschicht auf einem anderen thread gelesen....

Ich denke, das ganze steht und fällt mit dem vater! Ist die situation wirklich so schlimm & wäre er bereit konsequenzen zu ziehen???
Also ich würde mich auf keinen fall am telefon beschimpfen lassen, bzw meine neue familie und wie da die wochenenden sind von der ex beurteilen lassen. Das würde ich knallhart so sagen: "wenn du ein konkretes problem bzw einen lösungsvorschlag hast, bin ich gerne bereit dir zuzuhören, aber ich lasse mir nicht vorschreiben, wie ich und meine familie die wochenenden zu verbringen haben..." was soll sie machen? Schlimmsten falls den kontakt für eine zeit abbrechen...wobei ich ernsthaft glaube, daß die meisten exfrauen ganz froh sind ab und an ein kinderfreies we zu haben! Und wennsie den kontakt abbricht, wird sie sich auch irgendwann vor den jungs rechtfertigen müssen...
Wenn die ex aus dem geschehen wegfällt, weil sie einfach kein gehör findet, wird das sicher die situation entspannen.

Was die jungs angeht, okay, die hören sich nicht gerade pflegeleicht an... Und mit 4 kindern ist man ja auch nicht so flexibel... Da sich kinder oft am besten untereinander erziehen...vielleicht würde ihnen kontakt zu gleichaltrigen in eurer umgebung gut tun? Gibts da möglichkeiten? Vielleicht gibts ja einen sportverein, pfadfinder, musikverein, skatboardbahn, theatergruppe, kirchengruppe.... Keine ahnung, aber ich würd mich mal schlau machen, was ihnen gefallen könnte und vielleicht gibts ja eine möglichkeit, daß sie in eurem ort was eigenes machen können? Oder ihr ladet einfach gleichaltrige zb zum grillen ein und hofft, daß einnkontakt entsteht?
Außerdem sollte vielleicht der vater bewußt und intensiv mind 1 vormittag am we nur mit seinen jungs verbringen.... Muss ja nicht immer freizeitpark sein, schwimmbad, spielplatz, das am haus renovieren.... Wichtig wäre nur, daß die kleinen und du im hintergrund bleibt.... Soll keine dauerlösung sein, sondern nur mal zum ausprobieren???
Hoffe, es ist was dabei?
Viel glück!
Lilo

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25. August 2011 um 19:22
In Antwort auf kalani_12332983

Wie sieht denn der vater die situation???
Hallo,
hab auch deine geschicht auf einem anderen thread gelesen....

Ich denke, das ganze steht und fällt mit dem vater! Ist die situation wirklich so schlimm & wäre er bereit konsequenzen zu ziehen???
Also ich würde mich auf keinen fall am telefon beschimpfen lassen, bzw meine neue familie und wie da die wochenenden sind von der ex beurteilen lassen. Das würde ich knallhart so sagen: "wenn du ein konkretes problem bzw einen lösungsvorschlag hast, bin ich gerne bereit dir zuzuhören, aber ich lasse mir nicht vorschreiben, wie ich und meine familie die wochenenden zu verbringen haben..." was soll sie machen? Schlimmsten falls den kontakt für eine zeit abbrechen...wobei ich ernsthaft glaube, daß die meisten exfrauen ganz froh sind ab und an ein kinderfreies we zu haben! Und wennsie den kontakt abbricht, wird sie sich auch irgendwann vor den jungs rechtfertigen müssen...
Wenn die ex aus dem geschehen wegfällt, weil sie einfach kein gehör findet, wird das sicher die situation entspannen.

Was die jungs angeht, okay, die hören sich nicht gerade pflegeleicht an... Und mit 4 kindern ist man ja auch nicht so flexibel... Da sich kinder oft am besten untereinander erziehen...vielleicht würde ihnen kontakt zu gleichaltrigen in eurer umgebung gut tun? Gibts da möglichkeiten? Vielleicht gibts ja einen sportverein, pfadfinder, musikverein, skatboardbahn, theatergruppe, kirchengruppe.... Keine ahnung, aber ich würd mich mal schlau machen, was ihnen gefallen könnte und vielleicht gibts ja eine möglichkeit, daß sie in eurem ort was eigenes machen können? Oder ihr ladet einfach gleichaltrige zb zum grillen ein und hofft, daß einnkontakt entsteht?
Außerdem sollte vielleicht der vater bewußt und intensiv mind 1 vormittag am we nur mit seinen jungs verbringen.... Muss ja nicht immer freizeitpark sein, schwimmbad, spielplatz, das am haus renovieren.... Wichtig wäre nur, daß die kleinen und du im hintergrund bleibt.... Soll keine dauerlösung sein, sondern nur mal zum ausprobieren???
Hoffe, es ist was dabei?
Viel glück!
Lilo

Hallo Lilo
Der Vater sieht es auch ein. Sind jedoch seine Söhne. Der Ex konkret gesagt dass sie nichts zu melden hat wärend unseren We hat er noch nie. Was ich auch nicht verstehen kann. Die Konsequenz das er die Kinder eine Zeitlang nicht sieht wäre für meinen Mann unvorstellbar. Er lässt aus, Schlechtemgewissen und Angst seine Jungs würden ihn nicht mehr gern haben, sich lieber beschimpfen und "rum komandieren". Sie macht wie es ihr passt und er akzeptiert.

Dies mit den Vorschlägen für Kontakten mit gleich altrigen ist zu probieren herzlichen Dank. Beitritt in einen Verein wird eher schwierig weil die Mutter und wir nicht am gleichen Ort zu hause sind.

Herzlichen Dank für die Gutenratschläge es ist sicher etwas darunter das wir umsetzen können und herzlichen Dank das mir jemand zuhört. Entlich luft machen tut gut.
Liebe Grüsse Mamagumy

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27. August 2011 um 10:06
In Antwort auf salli_12492733

Hallo Lilo
Der Vater sieht es auch ein. Sind jedoch seine Söhne. Der Ex konkret gesagt dass sie nichts zu melden hat wärend unseren We hat er noch nie. Was ich auch nicht verstehen kann. Die Konsequenz das er die Kinder eine Zeitlang nicht sieht wäre für meinen Mann unvorstellbar. Er lässt aus, Schlechtemgewissen und Angst seine Jungs würden ihn nicht mehr gern haben, sich lieber beschimpfen und "rum komandieren". Sie macht wie es ihr passt und er akzeptiert.

Dies mit den Vorschlägen für Kontakten mit gleich altrigen ist zu probieren herzlichen Dank. Beitritt in einen Verein wird eher schwierig weil die Mutter und wir nicht am gleichen Ort zu hause sind.

Herzlichen Dank für die Gutenratschläge es ist sicher etwas darunter das wir umsetzen können und herzlichen Dank das mir jemand zuhört. Entlich luft machen tut gut.
Liebe Grüsse Mamagumy

Angst vor konsequenzen...
Hallo,
Man hört ja immer wieder, daß männer angst haben, die kindsmutter könnte verärgert sein und den kontakt unterbinden..... Aber hey, sie habens ja auch irgendwann geschafft sich zu trennen.... Wie sollte ein, " ich führe jetzt ein neues/eigenes leben, in dem du nix zu sagen hast" da noch so ein schock sein....
Wer sich erpressbar macht, der ist es natürlich auch...
Ich denke, wer eine neue familie gründet, der hat auch die pflicht, diese zu schützen

Ich will niemand aufstacheln, aber das ist einige der wenigen dinge, die ich bei uns wirklich einfordere!

Was vereine und so angeht, ja das ist nicht so einfach und ich denke, ihr müsstet da aktiv werden, wenn ihr was finden wollt: informieren und so... Vielleicht kann man ja mit denen reden? Es gibt ja immer mehr stief- und wefamilien...

Lg und viel glück

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28. August 2011 um 19:58
In Antwort auf kalani_12332983

Angst vor konsequenzen...
Hallo,
Man hört ja immer wieder, daß männer angst haben, die kindsmutter könnte verärgert sein und den kontakt unterbinden..... Aber hey, sie habens ja auch irgendwann geschafft sich zu trennen.... Wie sollte ein, " ich führe jetzt ein neues/eigenes leben, in dem du nix zu sagen hast" da noch so ein schock sein....
Wer sich erpressbar macht, der ist es natürlich auch...
Ich denke, wer eine neue familie gründet, der hat auch die pflicht, diese zu schützen

Ich will niemand aufstacheln, aber das ist einige der wenigen dinge, die ich bei uns wirklich einfordere!

Was vereine und so angeht, ja das ist nicht so einfach und ich denke, ihr müsstet da aktiv werden, wenn ihr was finden wollt: informieren und so... Vielleicht kann man ja mit denen reden? Es gibt ja immer mehr stief- und wefamilien...

Lg und viel glück

Ich bin bestimmt nicht der richtige für Tips
Ich betrachte das aus der Sicht eines alleinerziehenden Vaters einer zehnjährigen Tochter.

Ja, da würde ich auch ganz klar einen Riegel für die Exfrau vorschieben. Da würde ich ganz ruhig und leise in den Hörer sprechen, dass sie sich wieder melden kann, wenn sie glaubt sich vernünftig unterhalten zu können und sonst höflich und bestimmt auflegen. Kann sie sich gerne zuhause so verhalten, aber nicht bei, oder mir gegenüber, oder in/mit meinem Haushalt. Sollte dein Mann vielleicht auch mal ein bisschen mehr Arsch in der Hose haben, auch zum Wohle der beiden Jungs. Die Kinder sind ja wohl nicht gestorben. Die Prinzen kamen ja immer wohl genährt und wenn überhaupt mal ein wenig gelangweilt zurück, dass ist zu überleben und kann bei allen Kindern täglich vorkommen. Mir macht mancher Arbeitstag auch keinen Spaß und ich sterbe nicht gleich. So, wie sich das anhört erziehen seine beiden Kinder in Kooperation mit der Exfrau gerade ihn und eure Familie. Diese Position steht ihnen eigentlich nicht zu. Die Regeln stellt ihr bei euch auf, sie bei sich. Ich würde auch mal durchblinken lassen, dass die Kinder auch gerne bei ihr bleiben können, wenn sie sich weiterhin euch gegenüber so verhalten sollte. Das wirkt meißtens sehr schnell, weil die freien Tage doch auch sehr beliebt sind bei Frauen. Geht jedem mit Kindern wohl mal so. Was bei ihr gilt, muss es bei Euch noch lange nicht, basta und aus!! Man könnte sich auch neutrale Vermittler bei Organisationen, wie Carritas, oder ähnlichem dazu holen, um ein vernünftiges Gespräch der Beteiligten möglich zu machen. Scheint ja ziemlich verbohrt und verfahren zu sein. Dauerhaft geht es so ja den Bach runter und das ist für Alle nicht mehr sinnvoll. Da scheint mir noch viel unverarbeitetes aus Zeit, die abgeschlossen und verarbeitet sein sollte das Handeln zu bestimmen. Vielleicht kamen einige Dinge auch einfach etwas zu früh. Kann man jetzt halt nicht mehr ändern. Dein Mann muss, ob er will, oder nicht Kante und Farbe bekennen. Er hat Kinder aus zwei Familien und doppelte Verantwortung übernehmen wollen, dann soll er sie auch tragen und sich ihr stellen.

Wundert mich jetzt nicht so ganz, dass die beiden Jungs sind, wie sie jetzt sind. Fing an mit der Geburt der Kinder von Euch. Das ist denke ich ihr kindlicher Ausdruck von Protest und Eifersucht. Die Aufmerksamkeit des Vaters ist halt nicht mehr so ungeteilt gegeben, weil da jetzt zusätzlich noch zwei kleine Kinder sind. Dann versucht man sie halt schon mal zu bekommen, indem man Mist und Blödsinn baut. Wenns anders halt nicht mehr gelingt. Das funktioniert ja wohl leider auch bestens und momentan super erfolgreich. Aufmerksamkeit sollte es für Dinge geben, die gut laufen, nicht für den Blödsinn, der verzapft wird. Mit zwei zusätzlichen Minnifutzis, die sie vielleicht voll auf sich ziehen nicht gerade einfach, denke ich. Ich finde die Beiden positiv gesehen und als Außenstehender sogar ziemlich kreativ in ihren Handlungen. Den Ideenreichtum der Beiden sollte man nur wirklich recht schnell wieder in positive Aktionen und Jugend forscht umwandeln, sonst drifften die ab.

Das kommt, wenn man Kinder als die armen kleinen Opfer einer Trennung ansieht, ihnen Alles recht machen möchte und es doch eigentlich gar überhaupt nicht tut, weil man sie für sich gewinnen möchte. Die Mutter die sie als Ersatzgesprächspartner sieht und sie mit ihren Sorgen überfrachtet, der Vater mit dem schlechten Gewissen, weil er ne Neue hat, geben Kindern eine Machtposition, die ihrem Alter nicht entspricht, erst dann richtig überfordert und zu altersgerechtem Unsinn verleitet. Die Mutter meiner Tochter und ihre Schwester sind gestorben, da war die gerade Zwei. Die hat sich auch an ein Leben mit Tagesmutter, oder Omas, Opas gewöhnt und findet das inzwischen voll cool und normal, sogar ganz ohne Mutter. Ich habe nämlich inzwischen keinen Bock mich statt jedes zweite Wochenende und in den Ferien, den ganzen!! Rest der Zeit mit sollchen Kindern und frustrierten Erwachsenen rumärgern zu müssen . Siehst Du, es könnte Leute gar schlimmer erwischen. Wenn ich das Gehampel oft sehe, dann bin ich froh, dass mir keiner bremsend reinquatscht. Meine Tochter hat gelernt sich einzufügen in Teams und die Regeln, die dort herrschen zu akzeptieren, nicht immer selber im Mittelpunkt stehen zu müssen. Spielt Handball, Fußball und macht Musik in einer Miniband. Da muss man mit Anderen kooperieren und teamfähig sein, sonst geht es eben halt nicht. Gibt auch Tage, da sehe ich die tagsüber nur, wenn die mal aufs Kloh muss, oder Trinken für ihr Team organisiert, weil die sich mit ihren Kumpels im Garten, im Wald, oder auf dem Sportplatz austobt und auch mal völlig eingesaut zurückkommt. Ich war als Kind genau so. Die übernachtet auch gerne mal bei Freunden und dann habe ich die Truppe Kinder ein Wochenende mal geballt hier. Wenn man in einem sollchen Umfeld groß wird, dann weiß man das zu nutzen. Wir wohnen stadtrand nah, in einem kleinen Haus, mit sehr großem Garten, Feld, Wald und Fluß, zwei Fahrradminuten entfernt, Die Fußgängerzone mit Geschäften fünf Minuten. Wir haben Beides. In der Kleinstadt lebt es sich halt ganz anders. In einem Mehrfamilienhaus müsste man sich auch noch einfach ganz anders verhalten. Deine Beiden würden vielleicht ratzfatz überfahren, weil sie so viele Autos nicht gewöhnt sind, Tiere vermissen, oder die Leute von unten würden sich über Lärm beschweren. Alles hat seine zwei Seiten. Heidi fand es in Frankfurt nicht wirklich schön, Klara wäre in den Bergen nie zurecht gekommen, wenn ihr nicht geholfen worden wäre.

Blöd, dass ihr soweit auseinander wohnt und dann auch noch so völlig unterschiedlich lebt. Landleben und Stadtleben. Fand den Vorschlag mit Fußballverein, oder ähnlichem natürlich auch recht gut. Geht ja leider organisatorisch dann schon nicht. Kinder gehören unter Kinder. Erwachsene, oder auch Tiere sind da kein wirklicher Ersatz, nur Erweiterungen. Pfadfinder, war meine Tochter auch schon ab acht Jahren in Freizeiten unterwegs. Sich mit anderen gleichaltrigen Kindern austoben und sich vergleichen können, finde ich auch enorm wichtig. Können die zwei vielleicht mal Freunde am Wochenende zu euch mitbringen? Habt ihr die räumlichen Möglichkeiten dafür? Muss ich echt sagen: Ist doch öde für einen elfjährigen, sich mit Babies und dreijährigen rumschlagen zu müssen, da kann man ja auch schon mal auf blöde Ideen kommen. Das die ihre Vorteile in dieser Situation suchen möchten, dass finde ich, so unangenehm das mal ist, sogar noch völlig normal. Das ist wie die Ziege in dem Märchen, die kein Blatt findet. Mal sehen, wie man es noch leichter gemacht bekommt. Wenn es doch klappt, die gehören nur wieder auf Kurs gebracht, aber nicht verurteilt.
Das sollte dein Mann mit den Jungs unternehmen und Du mal ne Freundin mit Euren beiden Mädels in der Zeit besuchen und den drei Männern Zeit für sich geben. Mir schienen die Vorschläge, die Zwei zum werkeln rund ums Haus mit Säge, Bohrmaschiene und dergleichen zu motivieren auch recht schlüssig, oder kann der Mann das nicht?. Da sollten Jungs in dem Alter doch voll drauf fliegen. Meine Neffen wären voll begeistert. Meine Tochter liebt es ihnen zu zeigen, dass auch Mädchen mit Sägen und Arbeitsgerät umgehen können. Die ist letzte Woche mit ihren zehn noch Bagger gefahren.Mein Vater hat mit mir Seifenkisten gebaut. Hab ich mich mit der ersten zerlegt und die Fresse voll poliert, die nächste war der absolute Renner, mein Vater war für mich da. Der war beruflich, als ich klein war viel im Ausland unterwegs und recht sellten zuhause. Mal mit zur Arbeit des Vaters genommen zu werden, wenn es der Chef erlaubte, oder im Ausland vor Ort zu sein. Das Größte überhaupt. Das vergißt keiner im Leben. Meine Tochter kennt sie Alle in meinem Büro und auf meinen Baustellen. Da hat man den Freunden was zu erzählen. Das muss Alles doch überhaupt kein Geld kosten. Freizeitpark, dass machen wir vielleicht mal ein mal im Jahr und ich verdiene weiß Gott wirklich nicht schlecht. Es gibt Dinge, die einfach etwas besonderes bleiben sollten und müssten.
Meine Schwester und ich haben früher Kerzenabende mit unseren Eltern genossen. Alles, was an Kerzen zur Verfügung stand wurde angezündet, die ganze Familie lag gemeisam im Schlafzimmer und fand es recht romantisch, die flackernden Lichter zu betrachten. Ich habe mit meiner Mücke das wöchentliche Ritual: Rollos runter, Kerzen an, Musik hören und Eis essen. Meine Tochter stand mit sechs, sieben schon auf Billy Idol, Rosenstolz, Pink und durch die Luft geworfen zu werden. Das versteht vielleicht keiner, aber für sie war das wichtig. Hätte ihr an Aufmerksamkeit für die ganze Woche schon gereicht. Eine Stunde spüren, mein Vater ist gerade nur für mich da und nimmt sich nur für mich Zeit. Das wären alle zwei Wochen, gerade mal vier Stunden unbegrenzte Aufmerksamkeit für deinen Mann gegenüber den Jungs. Das sollte machbar sein.

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5. September 2011 um 7:35
In Antwort auf fuchur8

Ich bin bestimmt nicht der richtige für Tips
Ich betrachte das aus der Sicht eines alleinerziehenden Vaters einer zehnjährigen Tochter.

Ja, da würde ich auch ganz klar einen Riegel für die Exfrau vorschieben. Da würde ich ganz ruhig und leise in den Hörer sprechen, dass sie sich wieder melden kann, wenn sie glaubt sich vernünftig unterhalten zu können und sonst höflich und bestimmt auflegen. Kann sie sich gerne zuhause so verhalten, aber nicht bei, oder mir gegenüber, oder in/mit meinem Haushalt. Sollte dein Mann vielleicht auch mal ein bisschen mehr Arsch in der Hose haben, auch zum Wohle der beiden Jungs. Die Kinder sind ja wohl nicht gestorben. Die Prinzen kamen ja immer wohl genährt und wenn überhaupt mal ein wenig gelangweilt zurück, dass ist zu überleben und kann bei allen Kindern täglich vorkommen. Mir macht mancher Arbeitstag auch keinen Spaß und ich sterbe nicht gleich. So, wie sich das anhört erziehen seine beiden Kinder in Kooperation mit der Exfrau gerade ihn und eure Familie. Diese Position steht ihnen eigentlich nicht zu. Die Regeln stellt ihr bei euch auf, sie bei sich. Ich würde auch mal durchblinken lassen, dass die Kinder auch gerne bei ihr bleiben können, wenn sie sich weiterhin euch gegenüber so verhalten sollte. Das wirkt meißtens sehr schnell, weil die freien Tage doch auch sehr beliebt sind bei Frauen. Geht jedem mit Kindern wohl mal so. Was bei ihr gilt, muss es bei Euch noch lange nicht, basta und aus!! Man könnte sich auch neutrale Vermittler bei Organisationen, wie Carritas, oder ähnlichem dazu holen, um ein vernünftiges Gespräch der Beteiligten möglich zu machen. Scheint ja ziemlich verbohrt und verfahren zu sein. Dauerhaft geht es so ja den Bach runter und das ist für Alle nicht mehr sinnvoll. Da scheint mir noch viel unverarbeitetes aus Zeit, die abgeschlossen und verarbeitet sein sollte das Handeln zu bestimmen. Vielleicht kamen einige Dinge auch einfach etwas zu früh. Kann man jetzt halt nicht mehr ändern. Dein Mann muss, ob er will, oder nicht Kante und Farbe bekennen. Er hat Kinder aus zwei Familien und doppelte Verantwortung übernehmen wollen, dann soll er sie auch tragen und sich ihr stellen.

Wundert mich jetzt nicht so ganz, dass die beiden Jungs sind, wie sie jetzt sind. Fing an mit der Geburt der Kinder von Euch. Das ist denke ich ihr kindlicher Ausdruck von Protest und Eifersucht. Die Aufmerksamkeit des Vaters ist halt nicht mehr so ungeteilt gegeben, weil da jetzt zusätzlich noch zwei kleine Kinder sind. Dann versucht man sie halt schon mal zu bekommen, indem man Mist und Blödsinn baut. Wenns anders halt nicht mehr gelingt. Das funktioniert ja wohl leider auch bestens und momentan super erfolgreich. Aufmerksamkeit sollte es für Dinge geben, die gut laufen, nicht für den Blödsinn, der verzapft wird. Mit zwei zusätzlichen Minnifutzis, die sie vielleicht voll auf sich ziehen nicht gerade einfach, denke ich. Ich finde die Beiden positiv gesehen und als Außenstehender sogar ziemlich kreativ in ihren Handlungen. Den Ideenreichtum der Beiden sollte man nur wirklich recht schnell wieder in positive Aktionen und Jugend forscht umwandeln, sonst drifften die ab.

Das kommt, wenn man Kinder als die armen kleinen Opfer einer Trennung ansieht, ihnen Alles recht machen möchte und es doch eigentlich gar überhaupt nicht tut, weil man sie für sich gewinnen möchte. Die Mutter die sie als Ersatzgesprächspartner sieht und sie mit ihren Sorgen überfrachtet, der Vater mit dem schlechten Gewissen, weil er ne Neue hat, geben Kindern eine Machtposition, die ihrem Alter nicht entspricht, erst dann richtig überfordert und zu altersgerechtem Unsinn verleitet. Die Mutter meiner Tochter und ihre Schwester sind gestorben, da war die gerade Zwei. Die hat sich auch an ein Leben mit Tagesmutter, oder Omas, Opas gewöhnt und findet das inzwischen voll cool und normal, sogar ganz ohne Mutter. Ich habe nämlich inzwischen keinen Bock mich statt jedes zweite Wochenende und in den Ferien, den ganzen!! Rest der Zeit mit sollchen Kindern und frustrierten Erwachsenen rumärgern zu müssen . Siehst Du, es könnte Leute gar schlimmer erwischen. Wenn ich das Gehampel oft sehe, dann bin ich froh, dass mir keiner bremsend reinquatscht. Meine Tochter hat gelernt sich einzufügen in Teams und die Regeln, die dort herrschen zu akzeptieren, nicht immer selber im Mittelpunkt stehen zu müssen. Spielt Handball, Fußball und macht Musik in einer Miniband. Da muss man mit Anderen kooperieren und teamfähig sein, sonst geht es eben halt nicht. Gibt auch Tage, da sehe ich die tagsüber nur, wenn die mal aufs Kloh muss, oder Trinken für ihr Team organisiert, weil die sich mit ihren Kumpels im Garten, im Wald, oder auf dem Sportplatz austobt und auch mal völlig eingesaut zurückkommt. Ich war als Kind genau so. Die übernachtet auch gerne mal bei Freunden und dann habe ich die Truppe Kinder ein Wochenende mal geballt hier. Wenn man in einem sollchen Umfeld groß wird, dann weiß man das zu nutzen. Wir wohnen stadtrand nah, in einem kleinen Haus, mit sehr großem Garten, Feld, Wald und Fluß, zwei Fahrradminuten entfernt, Die Fußgängerzone mit Geschäften fünf Minuten. Wir haben Beides. In der Kleinstadt lebt es sich halt ganz anders. In einem Mehrfamilienhaus müsste man sich auch noch einfach ganz anders verhalten. Deine Beiden würden vielleicht ratzfatz überfahren, weil sie so viele Autos nicht gewöhnt sind, Tiere vermissen, oder die Leute von unten würden sich über Lärm beschweren. Alles hat seine zwei Seiten. Heidi fand es in Frankfurt nicht wirklich schön, Klara wäre in den Bergen nie zurecht gekommen, wenn ihr nicht geholfen worden wäre.

Blöd, dass ihr soweit auseinander wohnt und dann auch noch so völlig unterschiedlich lebt. Landleben und Stadtleben. Fand den Vorschlag mit Fußballverein, oder ähnlichem natürlich auch recht gut. Geht ja leider organisatorisch dann schon nicht. Kinder gehören unter Kinder. Erwachsene, oder auch Tiere sind da kein wirklicher Ersatz, nur Erweiterungen. Pfadfinder, war meine Tochter auch schon ab acht Jahren in Freizeiten unterwegs. Sich mit anderen gleichaltrigen Kindern austoben und sich vergleichen können, finde ich auch enorm wichtig. Können die zwei vielleicht mal Freunde am Wochenende zu euch mitbringen? Habt ihr die räumlichen Möglichkeiten dafür? Muss ich echt sagen: Ist doch öde für einen elfjährigen, sich mit Babies und dreijährigen rumschlagen zu müssen, da kann man ja auch schon mal auf blöde Ideen kommen. Das die ihre Vorteile in dieser Situation suchen möchten, dass finde ich, so unangenehm das mal ist, sogar noch völlig normal. Das ist wie die Ziege in dem Märchen, die kein Blatt findet. Mal sehen, wie man es noch leichter gemacht bekommt. Wenn es doch klappt, die gehören nur wieder auf Kurs gebracht, aber nicht verurteilt.
Das sollte dein Mann mit den Jungs unternehmen und Du mal ne Freundin mit Euren beiden Mädels in der Zeit besuchen und den drei Männern Zeit für sich geben. Mir schienen die Vorschläge, die Zwei zum werkeln rund ums Haus mit Säge, Bohrmaschiene und dergleichen zu motivieren auch recht schlüssig, oder kann der Mann das nicht?. Da sollten Jungs in dem Alter doch voll drauf fliegen. Meine Neffen wären voll begeistert. Meine Tochter liebt es ihnen zu zeigen, dass auch Mädchen mit Sägen und Arbeitsgerät umgehen können. Die ist letzte Woche mit ihren zehn noch Bagger gefahren.Mein Vater hat mit mir Seifenkisten gebaut. Hab ich mich mit der ersten zerlegt und die Fresse voll poliert, die nächste war der absolute Renner, mein Vater war für mich da. Der war beruflich, als ich klein war viel im Ausland unterwegs und recht sellten zuhause. Mal mit zur Arbeit des Vaters genommen zu werden, wenn es der Chef erlaubte, oder im Ausland vor Ort zu sein. Das Größte überhaupt. Das vergißt keiner im Leben. Meine Tochter kennt sie Alle in meinem Büro und auf meinen Baustellen. Da hat man den Freunden was zu erzählen. Das muss Alles doch überhaupt kein Geld kosten. Freizeitpark, dass machen wir vielleicht mal ein mal im Jahr und ich verdiene weiß Gott wirklich nicht schlecht. Es gibt Dinge, die einfach etwas besonderes bleiben sollten und müssten.
Meine Schwester und ich haben früher Kerzenabende mit unseren Eltern genossen. Alles, was an Kerzen zur Verfügung stand wurde angezündet, die ganze Familie lag gemeisam im Schlafzimmer und fand es recht romantisch, die flackernden Lichter zu betrachten. Ich habe mit meiner Mücke das wöchentliche Ritual: Rollos runter, Kerzen an, Musik hören und Eis essen. Meine Tochter stand mit sechs, sieben schon auf Billy Idol, Rosenstolz, Pink und durch die Luft geworfen zu werden. Das versteht vielleicht keiner, aber für sie war das wichtig. Hätte ihr an Aufmerksamkeit für die ganze Woche schon gereicht. Eine Stunde spüren, mein Vater ist gerade nur für mich da und nimmt sich nur für mich Zeit. Das wären alle zwei Wochen, gerade mal vier Stunden unbegrenzte Aufmerksamkeit für deinen Mann gegenüber den Jungs. Das sollte machbar sein.

Hallo Fuchur
Ich danke Dir für deine Aufrechte und ehrliche Art. In vielem muss ich dir, leider zu stimmen. Freunde von den Jungs sind bei uns immer herzlich willkommen an Platz mangelt es uns nicht. Die Idee mit dem Werken haben wir schon ausprobiert, ging voll daneben. Am Schluss hat der Vater alles selber gemacht und die Jungs haben zugesehen. Nicht wirklich das Ziel dieser Übung. Das der Papa mit den Jungs mal etwas alleine Unternimmt finde ich super danke für diesen Vorschlag ich muss nur noch der Papa davon Überzeugen.

Herzlichen Dank an dich Fuchur ihr könnt nicht vorstellen was dies für mich, für eine Erleichterung gebracht hat.

@lilo auch an dich herzlichen Dank eure Tipps sind wirklich Gold wert.

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8. Oktober 2011 um 17:36
In Antwort auf salli_12492733

Hallo Fuchur
Ich danke Dir für deine Aufrechte und ehrliche Art. In vielem muss ich dir, leider zu stimmen. Freunde von den Jungs sind bei uns immer herzlich willkommen an Platz mangelt es uns nicht. Die Idee mit dem Werken haben wir schon ausprobiert, ging voll daneben. Am Schluss hat der Vater alles selber gemacht und die Jungs haben zugesehen. Nicht wirklich das Ziel dieser Übung. Das der Papa mit den Jungs mal etwas alleine Unternimmt finde ich super danke für diesen Vorschlag ich muss nur noch der Papa davon Überzeugen.

Herzlichen Dank an dich Fuchur ihr könnt nicht vorstellen was dies für mich, für eine Erleichterung gebracht hat.

@lilo auch an dich herzlichen Dank eure Tipps sind wirklich Gold wert.

Hi,
Wollte nur mal kurz nachfragen, ob sich inzwischen was zum besseren entwickelt hat?

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