Forum / Meine Familie / Kinder und Erziehung

Die ersten Tage Kindergarten

2. September 2003 um 10:44 Letzte Antwort: 30. September 2004 um 6:33

mein sohn 3 ist gestern zum ersten mal im kinder garten gegangen.
erst hat er geweint, weil ich weg bin dann gings aber.
als ioch ihne mittag abgeholt habe freute er sich schon auf den nächsten tag im kiga.

doch heute früh gabs aufstand er wollte unbedingt, das ich mit im kiga bleibe und hat gebrüllt wie ein irrer.

hat auch jemand solche erfahrungen gemacht?
dann meldet euch doch bitte!

lg

Mehr lesen

2. September 2003 um 15:50

Ich hatte dieses Problem nicht, aber
eine Freundin von mir. Sie blieb am Anfang ein bißchen länger da. Hat sich dazu gesetzt, wenn ihre Tochter sich umgezogen und die Schuhe gewechselt hat. Dann ist sie gegangen. Nach ein paar Wochen hat es sich dann gelegt. Jetzt geht sie auch schon das 2. Jahr in den KiGa und sie hört von ihrer Tochter solche Sachen wie: Du brauchst nicht dabei sein, ich komme schon alleine klar. Und das schon an der Eingangstür vom KiGa.

Du mußt hart bleiben. Auch wenn es schwer fällt. Meine fährt morgens mit dem Bus in den KiGa und ich hatte gott weiß sehr viele Auseinandersetzungen mit meiner Tochter, weil sie nicht in den KiGa wollte. Ich weiß aber von den anderen Kindern, daß sie im Bus schon wieder gelacht hat und keine Träne mehr lief.

Frag mal die Erzieherinnen, was Du machen sollst. Vielleicht weint er nur so lange, wie er Dich sieht. Es ist noch alles sehr ungewohnt und die Kinder (und auch die Eltern) brauchen eine Zeit um sich daran zu gewöhnen. Vor einem Jahr habe ich mir auch ständig Gedanken gemacht. Und auch hier ins Forum geschrieben. Weil meine Tochter echt mies gelaunt aus dem KiGa kam. Mittlerweile erzählt sie mir alles, was sie gemacht haben und ist echt gut drauf, wenn sie nach Hause kommt.

Ich wünsche Dir, daß es sich bald legt.

LG

Alex

Gefällt mir

2. September 2003 um 16:03
In Antwort auf evette_12432304

Ich hatte dieses Problem nicht, aber
eine Freundin von mir. Sie blieb am Anfang ein bißchen länger da. Hat sich dazu gesetzt, wenn ihre Tochter sich umgezogen und die Schuhe gewechselt hat. Dann ist sie gegangen. Nach ein paar Wochen hat es sich dann gelegt. Jetzt geht sie auch schon das 2. Jahr in den KiGa und sie hört von ihrer Tochter solche Sachen wie: Du brauchst nicht dabei sein, ich komme schon alleine klar. Und das schon an der Eingangstür vom KiGa.

Du mußt hart bleiben. Auch wenn es schwer fällt. Meine fährt morgens mit dem Bus in den KiGa und ich hatte gott weiß sehr viele Auseinandersetzungen mit meiner Tochter, weil sie nicht in den KiGa wollte. Ich weiß aber von den anderen Kindern, daß sie im Bus schon wieder gelacht hat und keine Träne mehr lief.

Frag mal die Erzieherinnen, was Du machen sollst. Vielleicht weint er nur so lange, wie er Dich sieht. Es ist noch alles sehr ungewohnt und die Kinder (und auch die Eltern) brauchen eine Zeit um sich daran zu gewöhnen. Vor einem Jahr habe ich mir auch ständig Gedanken gemacht. Und auch hier ins Forum geschrieben. Weil meine Tochter echt mies gelaunt aus dem KiGa kam. Mittlerweile erzählt sie mir alles, was sie gemacht haben und ist echt gut drauf, wenn sie nach Hause kommt.

Ich wünsche Dir, daß es sich bald legt.

LG

Alex

Meine Mutter ist Erzieherin
Am wichtigsten ist, dass sich die Mutter schnell entfernt. Umso länger die Mutter bei dem Kind bleibt umso schlimmer wird es. Ist die Mutter erstmal aus den Augen, ist sie auch schnell aus dem Sinn. Die Erzieherin lenkt das Kind schnell ab und betraut es mit Aufgaben. Erklärungen sollte man ihr belassen.

Gefällt mir

2. September 2003 um 19:32
In Antwort auf sommer_12864590

Meine Mutter ist Erzieherin
Am wichtigsten ist, dass sich die Mutter schnell entfernt. Umso länger die Mutter bei dem Kind bleibt umso schlimmer wird es. Ist die Mutter erstmal aus den Augen, ist sie auch schnell aus dem Sinn. Die Erzieherin lenkt das Kind schnell ab und betraut es mit Aufgaben. Erklärungen sollte man ihr belassen.

Hab selber im kiga gearbeitet
und muss leossa recht geben.
so klappt es recht gut. ich habe die erfahrung gemacht, dass meist nicht die kinder sondern die mütter probleme haben ihr kind loszulassen.

wenn das kind dann trotzdem nur die ganze zeit geweint und gelitten hat und alle ablenkungen nichts geholfen haben, dann haben wir uns bei der mutter gemeldet. ein horror soll es für das kind dann doch nicht sein. da hilft dann einfach nur noch eine langsame eingewöhnung, d.h. das kind kommt erstmal für eine stunde oder eine andere abgemachte zeit, bis es soweit ist länger zu bleiben. meist geht das aber dann auch schnell wenn das kind dann merkt, dass die mama es auch wirklich abholt.
ist halt alles nicht so einfach, wenn plötzlich ein neuer lebensabschnitt für das kind beginnt.

wichtig ist halt, gut in kontakt mit den erzieherinnen stehen, und sich mit ihnen beraten.

lg
carrie

Gefällt mir

26. September 2004 um 0:01

Am besten mit dem Kochlöffel!An mandra 35
Sag mal, was soll dein Beitrag? Wenn du so sehr auf das Hintern versohlen stehst, such dir doch bitte provesionelle Hilfe und verschone uns! Alles andere wurde dir schon sehr deutlich im Forum "Psychologie" gesagt, dem gibt es nichts hinzuzufügen!

Gefällt mir

26. September 2004 um 9:06
In Antwort auf evette_12432304

Ich hatte dieses Problem nicht, aber
eine Freundin von mir. Sie blieb am Anfang ein bißchen länger da. Hat sich dazu gesetzt, wenn ihre Tochter sich umgezogen und die Schuhe gewechselt hat. Dann ist sie gegangen. Nach ein paar Wochen hat es sich dann gelegt. Jetzt geht sie auch schon das 2. Jahr in den KiGa und sie hört von ihrer Tochter solche Sachen wie: Du brauchst nicht dabei sein, ich komme schon alleine klar. Und das schon an der Eingangstür vom KiGa.

Du mußt hart bleiben. Auch wenn es schwer fällt. Meine fährt morgens mit dem Bus in den KiGa und ich hatte gott weiß sehr viele Auseinandersetzungen mit meiner Tochter, weil sie nicht in den KiGa wollte. Ich weiß aber von den anderen Kindern, daß sie im Bus schon wieder gelacht hat und keine Träne mehr lief.

Frag mal die Erzieherinnen, was Du machen sollst. Vielleicht weint er nur so lange, wie er Dich sieht. Es ist noch alles sehr ungewohnt und die Kinder (und auch die Eltern) brauchen eine Zeit um sich daran zu gewöhnen. Vor einem Jahr habe ich mir auch ständig Gedanken gemacht. Und auch hier ins Forum geschrieben. Weil meine Tochter echt mies gelaunt aus dem KiGa kam. Mittlerweile erzählt sie mir alles, was sie gemacht haben und ist echt gut drauf, wenn sie nach Hause kommt.

Ich wünsche Dir, daß es sich bald legt.

LG

Alex

Man muß hart bleiben
in was für einem Land leben wir eigentlich. Das ist anscheinend das Motto für unsere Kindererziehung (beim abendlichen Schlafen, bzw. schreienlassen etc. )und man muß sich nicht wundern, wenn hinterher soviele Pädophile rauskommen oder diese Irren, wie hier im Forum, die noch im Erwachsenenalter auf Popoversohlen stehen. OH GOTT.
Wie wäre es mit mehr Geduld,Liebe, Zuneigung, weniger Gewalt in der Kindererziehung.
Wenn ein Kind nicht in den Kindergarten will, dann ist es vielleicht noch nicht reif dafür, dann ist vielleicht der Kiga scheiße (vor allem wenn die Erzieherinnen dort auch so hardcore drauf sind). Und zu denken, daß das Kind mal später nicht zur Arbeitsstelle geht, weil man es mit 3!!! nicht gewaltsam in den Kiga zerrt, ist doch Schwachsinn. Es gibt beim Menschen verschiedene Reifegrade und Entwicklungsstufen, da muß man sich keine Sorgen machen.
Also bitte, etwas mehr Menschlichkeit und Verständnis für die Kids.

Gefällt mir

26. September 2004 um 12:31

Hallo allereirauh
es ist sicherlich für jedes Kind schwer wenn es zum ersten Mal in den Kindi muss. Das war bei meiner Tochter auch nicht anderes. Unsere Erzieherinnen haben mir da am Anfang den Tipp gegeben, ich soll mit ihr da bleiben.
Wir sind dann am ersten Tag eine Stunde zusammen dagewesen und ich hab sie von Tag zu Tag etwas länger alleine da gelassen, so das sie sich eingewöhnen konnte.
Heute nach zwei Jahren Kindi macht sie manchmal auch noch Theater, da verabschiede ich mich auch immer ganz schnell und das weinen hört dann auch auf. Wenn mein Mann sie dann abholen kommt will sie meistens auch gar nicht mit, so gut gefällt es ihr.
Lass deinem Sohn einfach noch Zeit und wenn es weint bekommen das die Erzieherinnen schon in den Griff. Meist leiden wir Eltern mehr als die Kinder.
VG kitty

Gefällt mir

26. September 2004 um 21:49

Wie unterschiedlich Kinder doch sind,
Hallo,

das sieht man wieder in dieser Situation. Ich bin froh, dass ich meine Tochter, morgen 3, ab 01.10. in den Kiga bringen kann. Sie war am Mittwoch zur Eongewöhnung dort und hat mich nach einer viertel Stunde weg geschickt. Als ich nach 2 Stunden wieder kam spielten die Kinder im Aussenbereich. Dort habe ich dann über eine Stunde gewartet, bis auch die anderen Kinder abgeholt wurden. Meine Tochter hat einen Riesenaufstand gemacht, weil sie nach Hause mußte. Das war für mich schlimmer, als wenn sie morgens länger festgehalten hätte. Am Donnerstag durfte sie dann wieder dorthin und sie hat sofort gesagt ich könne gehen. Diesmal ist sie aber mittags anstandslos mitgekommen. Am Freitag hat sie schon gefragt ob ich sie wieder in den Kiga bringen würde. Sie kann aber erst am 30.09. wieder hin und dann ab Freitag fest. Ich sehe schon kommen, dass sie ganz schnell auch noch nachmittags gehen will.

Liebe Grüße

Rieke

Gefällt mir

27. September 2004 um 9:04
In Antwort auf omid_12083546

Man muß hart bleiben
in was für einem Land leben wir eigentlich. Das ist anscheinend das Motto für unsere Kindererziehung (beim abendlichen Schlafen, bzw. schreienlassen etc. )und man muß sich nicht wundern, wenn hinterher soviele Pädophile rauskommen oder diese Irren, wie hier im Forum, die noch im Erwachsenenalter auf Popoversohlen stehen. OH GOTT.
Wie wäre es mit mehr Geduld,Liebe, Zuneigung, weniger Gewalt in der Kindererziehung.
Wenn ein Kind nicht in den Kindergarten will, dann ist es vielleicht noch nicht reif dafür, dann ist vielleicht der Kiga scheiße (vor allem wenn die Erzieherinnen dort auch so hardcore drauf sind). Und zu denken, daß das Kind mal später nicht zur Arbeitsstelle geht, weil man es mit 3!!! nicht gewaltsam in den Kiga zerrt, ist doch Schwachsinn. Es gibt beim Menschen verschiedene Reifegrade und Entwicklungsstufen, da muß man sich keine Sorgen machen.
Also bitte, etwas mehr Menschlichkeit und Verständnis für die Kids.

Also ich lebe
in Deutschland. Hier ist es Gang und Gäbe, daß es für ALLES Regeln gibt, die man einhalten MUß. Genau dies sollte dem Kind auch so schnell wie möglich beigebracht werden. Wie heißt es so schön: Hart aber herzlich!
Oder nochwas zum Thema:
"Wenn ein Kind nicht in den Kindergarten will, dann ist es vielleicht noch nicht reif dafür, ..." nicht reif wofür? Soziale Kontakte zu knüpfen? Dann ist in der Kindheit aber etwas ganz grundfalsch gelaufen! Wenn ein Kind nicht reif ist in die Schule zu gehen, mag vorkommen. Beim Kindergarten ist es purer Käse. Außerdem gibt man sein Kind ja nicht aus Jux und Dallerei in den Kindergarten, sondern weil man evtl. andere Verpflichtungen (Arbeit???) hat. Da möchte ich auch manchmal nicht hin, muß aber trotzdem.

Gefällt mir

27. September 2004 um 14:34
In Antwort auf omid_12083546

Man muß hart bleiben
in was für einem Land leben wir eigentlich. Das ist anscheinend das Motto für unsere Kindererziehung (beim abendlichen Schlafen, bzw. schreienlassen etc. )und man muß sich nicht wundern, wenn hinterher soviele Pädophile rauskommen oder diese Irren, wie hier im Forum, die noch im Erwachsenenalter auf Popoversohlen stehen. OH GOTT.
Wie wäre es mit mehr Geduld,Liebe, Zuneigung, weniger Gewalt in der Kindererziehung.
Wenn ein Kind nicht in den Kindergarten will, dann ist es vielleicht noch nicht reif dafür, dann ist vielleicht der Kiga scheiße (vor allem wenn die Erzieherinnen dort auch so hardcore drauf sind). Und zu denken, daß das Kind mal später nicht zur Arbeitsstelle geht, weil man es mit 3!!! nicht gewaltsam in den Kiga zerrt, ist doch Schwachsinn. Es gibt beim Menschen verschiedene Reifegrade und Entwicklungsstufen, da muß man sich keine Sorgen machen.
Also bitte, etwas mehr Menschlichkeit und Verständnis für die Kids.

Hallo Kalani,
Es ist ein ganz gewaltiger Unterschied zwischen sich selber in den Griff bekommen, damit man dem Kind einen notwendigen und im Endeffekt auch für es selbst guten Entwicklungsschritt weiterhilft (hier: Die Lösung von der Mutter) oder ob man sich selber durch dem Kind immer Nachgeben auf der Nase rumtanzen lassen. Ich weiß auch nicht, was das mit Gewalt oder mangelnder Zuneigung zu tun hat. Ich selber habe 4 Kinder gut in den Kindergarten gebracht und alle haben mal kurze Zeit versucht, morgens Theater zu machen, weil sie einfach "keinen Bock" hatten. Sie haben dann ein Riesengeheul und Trara gemacht, das in dem Augenblick vorbei war, in dem ich aus dem Kiga raus bin. Wenn ich sie dann jedesmal wieder mit nach Hause genommen hätte, müsste ich mich jetzt andauernd mit Riesentheater auseinandersetzen. Und wenn ich mir die Kinder anschaue, die mit dieser Taktik bei ihren Müttern durchkommen, dann sind es die Kinder, die noch nicht selber Schuhe binden können, wenn sie in die Schule kommen, oder diejenigen, die sich nicht selber umziehen können, und die sich beim Einkaufen als Horrormonster entpuppen und einen kompletten Supermarkt in Alarmbereitschaft versetzen können. Ich selber traue mich auch mit 4 Kindern zum Einkaufen, da sie wissen, wo ihre Grenzen sind.
Menschlichkeit und Verständnis ist auch meine Devise, und genau deshalb zeige ich meinen Kindern gewisse Grenzen, die einzuhalten sind.

LG

Igelbaby

Gefällt mir

27. September 2004 um 18:19
In Antwort auf nona_12253863

Hallo Kalani,
Es ist ein ganz gewaltiger Unterschied zwischen sich selber in den Griff bekommen, damit man dem Kind einen notwendigen und im Endeffekt auch für es selbst guten Entwicklungsschritt weiterhilft (hier: Die Lösung von der Mutter) oder ob man sich selber durch dem Kind immer Nachgeben auf der Nase rumtanzen lassen. Ich weiß auch nicht, was das mit Gewalt oder mangelnder Zuneigung zu tun hat. Ich selber habe 4 Kinder gut in den Kindergarten gebracht und alle haben mal kurze Zeit versucht, morgens Theater zu machen, weil sie einfach "keinen Bock" hatten. Sie haben dann ein Riesengeheul und Trara gemacht, das in dem Augenblick vorbei war, in dem ich aus dem Kiga raus bin. Wenn ich sie dann jedesmal wieder mit nach Hause genommen hätte, müsste ich mich jetzt andauernd mit Riesentheater auseinandersetzen. Und wenn ich mir die Kinder anschaue, die mit dieser Taktik bei ihren Müttern durchkommen, dann sind es die Kinder, die noch nicht selber Schuhe binden können, wenn sie in die Schule kommen, oder diejenigen, die sich nicht selber umziehen können, und die sich beim Einkaufen als Horrormonster entpuppen und einen kompletten Supermarkt in Alarmbereitschaft versetzen können. Ich selber traue mich auch mit 4 Kindern zum Einkaufen, da sie wissen, wo ihre Grenzen sind.
Menschlichkeit und Verständnis ist auch meine Devise, und genau deshalb zeige ich meinen Kindern gewisse Grenzen, die einzuhalten sind.

LG

Igelbaby

Hallo Igelbaby
haben wir nicht schon mal über Grenzen diskutiert? Also auf ein Neues.
D.h. wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, daß ein Kind eine Führung braucht. Das ist ganz klar und das versuche ich auch meinem Kind zu geben. Bei vielen Dingen, den meisten, bin ich ganz klar und er ist jetzt 2 einhalb und man kann ihn überall mit hinnehmen. Von den normalen Fits und Tantrums abgesehen, die in diesem Alter ganz normal sind, ist er ein super Kerlchen und es ist schön mit ihm Sachen zu machen und es ist auch schön in Interaktion mit anderen zu erleben. Und das sage ich nicht nur, weil ich eine liebende Mama bin, sondern weil mir das andere als Rückmeldung geben!
Für mich ist es aber ein Unterschied, ob ich meinem Kind diese und jene Orientierung im Alltag gebe oder ob ich es Verlassenheitsängsten unnötig anheim gebe. Woher wissen die Erwachsenen denn so genau, daß das Kind "NUR" schauspielert und was ist das denn für ein Erziehungsansatz, der voraussetzt, daß Kindern den Erwachsenen auf der Nase herumtanzen wollen??? Das impliziert doch, daß wir die Beziehung von Kindern und Erwachsenen als Machtkampf sehen. Und das ist sie doch nicht.
Wenn ein Kind also nicht in den Kindergarten gehen will und weint, wieso nehmen wir diese Reaktion nicht ernst. Weil das vielleicht für uns bequemer ist? Weil wir uns dann keine Gedanken mehr machen müssen, weil es bequemer ist, das Kind einfach abzuschieben und darauf zu vertrauen, daß die anderen es schon besser machen werden und schon wissen was sie tun. Wissen sie das wirklich und welche Hartherzigkeit gehört dazu ein dreijähriges Kind eine Viertelstunde oder länger weinen zu sehen und zu lassen. "Ach er macht ja nur Theater". Neofaschistisch sage ich nur.
Viele Grüße
Kalani

Gefällt mir

27. September 2004 um 19:14

HAllO
Der erste Kindi Tag ist für alle Kids eine Herausforderung.
Ich arbeite in einem und weiß wovon ich rede.

Sie sind alle so unterschiedlich.
Der eine braucht länger zum eingewöhnen der andere hat damit kein Problem.

Doch am Ende gefällt es allen, also mach dir wegen dem Aufstand keinen Kopf.

Bring ihn hin, mach den Abschied kurz und schmerzlos den umsolänger du noch da bleibst umso schlimmer fällt der Abschied.

Die meisten Kinder machen vor der Mama eine Show und beruhigen sich sobald sie weg ist.

Viel Spaß

Gefällt mir

28. September 2004 um 7:38
In Antwort auf omid_12083546

Hallo Igelbaby
haben wir nicht schon mal über Grenzen diskutiert? Also auf ein Neues.
D.h. wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, daß ein Kind eine Führung braucht. Das ist ganz klar und das versuche ich auch meinem Kind zu geben. Bei vielen Dingen, den meisten, bin ich ganz klar und er ist jetzt 2 einhalb und man kann ihn überall mit hinnehmen. Von den normalen Fits und Tantrums abgesehen, die in diesem Alter ganz normal sind, ist er ein super Kerlchen und es ist schön mit ihm Sachen zu machen und es ist auch schön in Interaktion mit anderen zu erleben. Und das sage ich nicht nur, weil ich eine liebende Mama bin, sondern weil mir das andere als Rückmeldung geben!
Für mich ist es aber ein Unterschied, ob ich meinem Kind diese und jene Orientierung im Alltag gebe oder ob ich es Verlassenheitsängsten unnötig anheim gebe. Woher wissen die Erwachsenen denn so genau, daß das Kind "NUR" schauspielert und was ist das denn für ein Erziehungsansatz, der voraussetzt, daß Kindern den Erwachsenen auf der Nase herumtanzen wollen??? Das impliziert doch, daß wir die Beziehung von Kindern und Erwachsenen als Machtkampf sehen. Und das ist sie doch nicht.
Wenn ein Kind also nicht in den Kindergarten gehen will und weint, wieso nehmen wir diese Reaktion nicht ernst. Weil das vielleicht für uns bequemer ist? Weil wir uns dann keine Gedanken mehr machen müssen, weil es bequemer ist, das Kind einfach abzuschieben und darauf zu vertrauen, daß die anderen es schon besser machen werden und schon wissen was sie tun. Wissen sie das wirklich und welche Hartherzigkeit gehört dazu ein dreijähriges Kind eine Viertelstunde oder länger weinen zu sehen und zu lassen. "Ach er macht ja nur Theater". Neofaschistisch sage ich nur.
Viele Grüße
Kalani

Na ganz einfach....
-->Woher wissen die Erwachsenen denn so genau, daß das Kind "NUR" schauspielert und was ist das denn für ein Erziehungsansatz, der voraussetzt, daß Kindern den Erwachsenen auf der Nase herumtanzen wollen???<---

gleiche Frage, nur andersherum: Woher weißt Du denn, daß das Kind verlassenheitsängste hat und nicht, daß es einfach seine Grenzen etwas nach oben erweitern möchte? Dies ist nämlich sehr wohl in der Psychologie eines Kindes verankert. Das hat nichts mit auf der Nase herumtanzen zu tun. Das Kind macht soetwas ja eben nicht aus dem Grunde die Eltern ärgern zu wollen, sondern um etwas zu erreichen, was ihm gefällt.
zu Deiner netten Bezeichnung "Neofaschistisch" sage ich nur: wer keine Ahnung hat, sollte nicht mit solchen Ausdrücken umsich werfen. Wenn Du Dein Kind so erziehen möchtest, mach es doch einfach. Wer es besser gemacht hat, wird sich später zeigen...

Gefällt mir

28. September 2004 um 8:27
In Antwort auf flyingkat

Na ganz einfach....
-->Woher wissen die Erwachsenen denn so genau, daß das Kind "NUR" schauspielert und was ist das denn für ein Erziehungsansatz, der voraussetzt, daß Kindern den Erwachsenen auf der Nase herumtanzen wollen???<---

gleiche Frage, nur andersherum: Woher weißt Du denn, daß das Kind verlassenheitsängste hat und nicht, daß es einfach seine Grenzen etwas nach oben erweitern möchte? Dies ist nämlich sehr wohl in der Psychologie eines Kindes verankert. Das hat nichts mit auf der Nase herumtanzen zu tun. Das Kind macht soetwas ja eben nicht aus dem Grunde die Eltern ärgern zu wollen, sondern um etwas zu erreichen, was ihm gefällt.
zu Deiner netten Bezeichnung "Neofaschistisch" sage ich nur: wer keine Ahnung hat, sollte nicht mit solchen Ausdrücken umsich werfen. Wenn Du Dein Kind so erziehen möchtest, mach es doch einfach. Wer es besser gemacht hat, wird sich später zeigen...

Grenzen Grenzen Grenzen
komisch, daß das die Deutschen so auf Ihre Fahnen geschrieben haben bei der Kindererziehung. Wieso steht nicht im Vordergrund als Ziel FREIE ENTFALTUNG KREATIVITÄT SELBSTBESTIMMTES LEBEN INTEGRITÄT LEBENSFROHE HALTUNG.
Solche Dinge sollten doch unser Ziel sein bei der Erziehung und nicht brachialisch Grenzen zu setzen. (und das Wort Orientierung, Führung gefällt mir sowieso viel besser).
Mein Sohn ruft begeistert Kindergarten, wenn wir an seinem zukünftigen Kiga vorbeilaufen und ich hoffe, daß das so bleibt. Falls nicht, werde ich Nichts tun, um ihn dort gewaltsam zu halten. Das soll Er soll mal Spaß dran haben und das Dortbleiben-Wollen soll sich aus seiner Reife ergeben. Und die bestimme nicht ich. Viele Kinder sind punkt 3 nicht unbedingt schon reif für den Kindergarten. Vielleicht ein viertel halbes Jahr später, wer weiß. Auf jeden Fall soll die Kiga Zeit schön sein und unbeschwert und kein Drill auf ein fiktives "hartes" Später.
Über den Begriff neofaschistisch kann man sich streiten. Gut, ich gebe zu, er ist ein bisschen plakativ. Ich müßte zu weit ausholen, um zu erklären, wieso er trotzdem zutrifft.
Dann nenne ich die Härte- und Grenzenpädagogik einfach "schwarze Pädagogik" und das trifft mindestens genauso.

Gefällt mir

28. September 2004 um 13:23
In Antwort auf omid_12083546

Grenzen Grenzen Grenzen
komisch, daß das die Deutschen so auf Ihre Fahnen geschrieben haben bei der Kindererziehung. Wieso steht nicht im Vordergrund als Ziel FREIE ENTFALTUNG KREATIVITÄT SELBSTBESTIMMTES LEBEN INTEGRITÄT LEBENSFROHE HALTUNG.
Solche Dinge sollten doch unser Ziel sein bei der Erziehung und nicht brachialisch Grenzen zu setzen. (und das Wort Orientierung, Führung gefällt mir sowieso viel besser).
Mein Sohn ruft begeistert Kindergarten, wenn wir an seinem zukünftigen Kiga vorbeilaufen und ich hoffe, daß das so bleibt. Falls nicht, werde ich Nichts tun, um ihn dort gewaltsam zu halten. Das soll Er soll mal Spaß dran haben und das Dortbleiben-Wollen soll sich aus seiner Reife ergeben. Und die bestimme nicht ich. Viele Kinder sind punkt 3 nicht unbedingt schon reif für den Kindergarten. Vielleicht ein viertel halbes Jahr später, wer weiß. Auf jeden Fall soll die Kiga Zeit schön sein und unbeschwert und kein Drill auf ein fiktives "hartes" Später.
Über den Begriff neofaschistisch kann man sich streiten. Gut, ich gebe zu, er ist ein bisschen plakativ. Ich müßte zu weit ausholen, um zu erklären, wieso er trotzdem zutrifft.
Dann nenne ich die Härte- und Grenzenpädagogik einfach "schwarze Pädagogik" und das trifft mindestens genauso.

Es ist ja schön, ...
wenn man in einer Welt lebt, die frei von Grenzen und Regeln ist. ich weiß nicht, wo Du wohnst, aber in Deutschland ist leider alles reglementiert. Das fängt schon allein damit an, daß man als Elternzeit-auslebendes Elternteil eben nur eine bestimmte Frist hat. Höchstens drei jahre. Danach muß man arbeiten. Nein, man will nicht, man muß. Nämlich um überleben zu können. Nein, ich setze meinem Kind keine Grenzen oder Regeln, weil ich es will, sondern weil ich es muß. Andersherum: wenn mein Kind mit einerm Nachbarskind spielt, es mittagszeit ist und das andere Kind (meins natürlich auch) muß rein zum Essen --> Dann gebärdet es sich auch manchmal, als würde es auf der Stelle tot umfallen müssen. Aber was solls... ich kann ja schlecht dem anderen Kind bzw. ihren Eltern vorschreiben: Dein Kind spielt jetzt bitte solange mit meinem, bis meins nicht mehr möchte. Und im Übrigen finde ich das Wort "grenzpädagogik" sehr treffend und wäre froh, wenn auch andere Menschen dies mal wenigstens ein kleines bisschen bei ihren Zöglingen einsetzen würden. Letztens war ich einkaufen (mit meiner Tochter, sie ist 2Jahre, 2Monate und wahrlich kein Kind von Traurigkeit), mit in dem Schuhgeschäft war ein Vater mit seinem Sohn (etwa 4 Jahre alt) Während meine Tochter im Laden herumlief, mal ab und an einen Schuh brachte und fragte "waaaas ist daaaas" - die Lieblingsfrage aller Fragen, rannte das andere Kind schreiend durch den Laden. Das nervte mich schon von Anfang an. Alle 30 Sekunden hörte man den Vater "Patrick kommst Du her???" "Patrick, bitte komm jetzt her!" "Patrick kommst Du mal bitte". Aber das liebe Kind wollte einfach nicht. Während ich über diese Getöne hinweg meiner Tochter erklärte, daß dies ein schöner Schuh ist, sie ihn aber wieder dahinstellen soll, wo sie in herhat, weil die liebe Tante sonst gaaaanz lange suchen muß, wenn sie ihn braucht. Mein Kind trottete also mit ihrem Schuh in der Hand Richtung Regal, kommt doch der guterzogene Patrick um die Ecke gepfeffert und rennt mein Kind um. Da hab ich ihn aber erstmal runderneuert. Plötzlich ist er ganz ruhig geworden und wollte sich zu seinem Vater verdrücken. Natürlich habe ich ihm erstmal klar machen müssen, daß man sich auch entschuldigen kann. Das hat er auch prompt gemacht.

Gefällt mir

28. September 2004 um 13:43
In Antwort auf omid_12083546

Grenzen Grenzen Grenzen
komisch, daß das die Deutschen so auf Ihre Fahnen geschrieben haben bei der Kindererziehung. Wieso steht nicht im Vordergrund als Ziel FREIE ENTFALTUNG KREATIVITÄT SELBSTBESTIMMTES LEBEN INTEGRITÄT LEBENSFROHE HALTUNG.
Solche Dinge sollten doch unser Ziel sein bei der Erziehung und nicht brachialisch Grenzen zu setzen. (und das Wort Orientierung, Führung gefällt mir sowieso viel besser).
Mein Sohn ruft begeistert Kindergarten, wenn wir an seinem zukünftigen Kiga vorbeilaufen und ich hoffe, daß das so bleibt. Falls nicht, werde ich Nichts tun, um ihn dort gewaltsam zu halten. Das soll Er soll mal Spaß dran haben und das Dortbleiben-Wollen soll sich aus seiner Reife ergeben. Und die bestimme nicht ich. Viele Kinder sind punkt 3 nicht unbedingt schon reif für den Kindergarten. Vielleicht ein viertel halbes Jahr später, wer weiß. Auf jeden Fall soll die Kiga Zeit schön sein und unbeschwert und kein Drill auf ein fiktives "hartes" Später.
Über den Begriff neofaschistisch kann man sich streiten. Gut, ich gebe zu, er ist ein bisschen plakativ. Ich müßte zu weit ausholen, um zu erklären, wieso er trotzdem zutrifft.
Dann nenne ich die Härte- und Grenzenpädagogik einfach "schwarze Pädagogik" und das trifft mindestens genauso.

Hallo Kalani,
Ich habe den Eindruck, dass Du 2 Dinge in einen Topf wirfst.
Wenn ich ein Kind den ganzen Tag im Kiga lasse, obwohl es sich dort nicht wohlfühlt und das durch Weinen, Apathie oder auch extremes Toben zeigt, dann ist das nicht in Ordnung und zeigt, dass entweder der Kiga nichts taugt, oder das Kind noch nicht Kindergartenreif ist. Dann wird vermutlich keine Erzieherin oder Mutter das Kind "durch Härte zwingen".
Hier in unserem Fall dagegen scheint es sich um ein Kind zu handeln, das den inneren Konflikt der Mutter beim Hinbringen spürt und mit Theater darauf reagiert, das direkt nach dem Abschied vergessen ist.
Du pochst immer so auf den freien Willen des Kindes. Hat eine Mutter keine Rechte? Muss sie ihr Leben nach dem Kind richten? Bei uns sind die Kinder in die Familie gekommen, nachdem mein Mann und ich ein Paar wurden. Und überall ist es so, dass Neuankömmlinge zwar neue Ideen bringen, aber niemals sofort das Ruder übernehmen. Und wenn Du deinem Kind nicht zeigst, bis wohin Dein Persönlichkeitsbereich (und der von anderen Leuten geht), dann wird es ein "asozialer" Mensch in der ureigensten Bedeutung werden.
Ich kann Dir das Buch "Der kleine Tyrann" von Irina Prekop empfehlen. Lies das mal und denke dann nochmal über gewisse Grenzen nach.

LG

Igelbaby

Gefällt mir

28. September 2004 um 14:38
In Antwort auf nona_12253863

Hallo Kalani,
Ich habe den Eindruck, dass Du 2 Dinge in einen Topf wirfst.
Wenn ich ein Kind den ganzen Tag im Kiga lasse, obwohl es sich dort nicht wohlfühlt und das durch Weinen, Apathie oder auch extremes Toben zeigt, dann ist das nicht in Ordnung und zeigt, dass entweder der Kiga nichts taugt, oder das Kind noch nicht Kindergartenreif ist. Dann wird vermutlich keine Erzieherin oder Mutter das Kind "durch Härte zwingen".
Hier in unserem Fall dagegen scheint es sich um ein Kind zu handeln, das den inneren Konflikt der Mutter beim Hinbringen spürt und mit Theater darauf reagiert, das direkt nach dem Abschied vergessen ist.
Du pochst immer so auf den freien Willen des Kindes. Hat eine Mutter keine Rechte? Muss sie ihr Leben nach dem Kind richten? Bei uns sind die Kinder in die Familie gekommen, nachdem mein Mann und ich ein Paar wurden. Und überall ist es so, dass Neuankömmlinge zwar neue Ideen bringen, aber niemals sofort das Ruder übernehmen. Und wenn Du deinem Kind nicht zeigst, bis wohin Dein Persönlichkeitsbereich (und der von anderen Leuten geht), dann wird es ein "asozialer" Mensch in der ureigensten Bedeutung werden.
Ich kann Dir das Buch "Der kleine Tyrann" von Irina Prekop empfehlen. Lies das mal und denke dann nochmal über gewisse Grenzen nach.

LG

Igelbaby

Weiß nicht @ igelbaby und flyingcat
mich stört halt, daß man in heutigen Diskussionen immer diese Grenzen betont. Und auch mein Sohn- ich glaube, das habe ich schon gesagt, darf nicht alles, schließlich will ich auch nicht, daß er ein Kind wird, den niemand mag oder der unerträglich ist oder der sich selbst gefährdet. Und ich glaube, das tut er auch nicht.
Ich verstehe einfach nicht, wieso die Grenzen so eine Rolle spielen.
Es ist doch auch im Leben wichtig, daß man Nein sagen kann, daß man selbstbestimmt und kritisch ist, daß man auch mal gegen alle Regeln anrennen kann. Bitte sagt mir einen wirklich erfolgreichen Menschen, der ein duckmäuserischer Jasager ist oder der sich immer brav an alle Regeln hält. Erfolgreiche Leute können sich durchsetzen und zeigen Krallen wenn nötig. Wie sollen Kinder, die vorher auf Grenzen einhalten getrimmt werden, bzw. wo das im Vordergrund steht, zu solchen Persönlichkeiten heranwachsen? Und bitte jetzt wieder nicht falsch verstehen- ich predige keine Egomanie- aber aus starken Kindern werden starke Erwachsene. Aber stark werden sie nur, wenn man ihnen auch ihre Persönlichkeit und einen freien Willen zugesteht.
Wo bleiben die Mütter bei dem Ganzen? Ich denke, diese Idee der Gleichberechtigung von Mutter und Kind ist auch ein moderner Mythos. Die ersten Lebensjahre sind nun mal sehr wichtig und für eine Mutter ziemlich anstrengend- zumal wir ja nicht mehr auf die Unterstützung von Verwandten etc. rechnen können- meist. Ich finde es normal, daß man sich als Mutter bemüht so gut man kann. Ich persönlich mache viele Dinge nicht mehr, die ich früher gemacht habe (z.B. bis in die puppen tanzen gehen) Das wichtigste, der Sport, den gönne ich mir aber noch. Aber auch nicht so viel, wie ich das vorher getan habe, ist doch auch ganz normal oder???
Viele Grüße
K.

Gefällt mir

28. September 2004 um 15:03
In Antwort auf omid_12083546

Weiß nicht @ igelbaby und flyingcat
mich stört halt, daß man in heutigen Diskussionen immer diese Grenzen betont. Und auch mein Sohn- ich glaube, das habe ich schon gesagt, darf nicht alles, schließlich will ich auch nicht, daß er ein Kind wird, den niemand mag oder der unerträglich ist oder der sich selbst gefährdet. Und ich glaube, das tut er auch nicht.
Ich verstehe einfach nicht, wieso die Grenzen so eine Rolle spielen.
Es ist doch auch im Leben wichtig, daß man Nein sagen kann, daß man selbstbestimmt und kritisch ist, daß man auch mal gegen alle Regeln anrennen kann. Bitte sagt mir einen wirklich erfolgreichen Menschen, der ein duckmäuserischer Jasager ist oder der sich immer brav an alle Regeln hält. Erfolgreiche Leute können sich durchsetzen und zeigen Krallen wenn nötig. Wie sollen Kinder, die vorher auf Grenzen einhalten getrimmt werden, bzw. wo das im Vordergrund steht, zu solchen Persönlichkeiten heranwachsen? Und bitte jetzt wieder nicht falsch verstehen- ich predige keine Egomanie- aber aus starken Kindern werden starke Erwachsene. Aber stark werden sie nur, wenn man ihnen auch ihre Persönlichkeit und einen freien Willen zugesteht.
Wo bleiben die Mütter bei dem Ganzen? Ich denke, diese Idee der Gleichberechtigung von Mutter und Kind ist auch ein moderner Mythos. Die ersten Lebensjahre sind nun mal sehr wichtig und für eine Mutter ziemlich anstrengend- zumal wir ja nicht mehr auf die Unterstützung von Verwandten etc. rechnen können- meist. Ich finde es normal, daß man sich als Mutter bemüht so gut man kann. Ich persönlich mache viele Dinge nicht mehr, die ich früher gemacht habe (z.B. bis in die puppen tanzen gehen) Das wichtigste, der Sport, den gönne ich mir aber noch. Aber auch nicht so viel, wie ich das vorher getan habe, ist doch auch ganz normal oder???
Viele Grüße
K.

Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei...
ICH rede jedenfalls nicht von Grenzen, die ICH willkürlich setze, sondern von welchen die es tatsächlich gibt. Wenn Du das Wort Grenzen nicht magst, gut nennen wir es anders "Verhaltensrahmen" "Prioritäten" "Umgangsformen" ???
Ein Mensch,der später einmal erfolgreich "NEIN" sagen will, muß aber auch wissen, daß ein "NEIN" auch ein "NEIN" bedeutet und nicht "eigentlich NEIN, aber wenn du weiter nervst dann doch lieber JA". Aber genau das ist doch der Knackpunkt, das man sich als Eltern genau überlegt, was darf mein Kind uneingeschränkt, was darf es unter bestimmten Voraussetzungen (die man dem Kind auch mitteilen muß) und was darf es unter keinen Umständen. Wenn man dagegen prinzipiell alles verbietet bzw. einschränkt und erst beim betteln nachgibt, dann hat das Kind keinerlei Kontrolle, ob es nun ein "wirkliches Verbot" oder eben nur ein "ich-mach-es-mir-bequem-und-horch-mal-wie-weit-her--es-mit-dem-betteln-ist-Verbot" ist.

Gefällt mir

28. September 2004 um 23:13
In Antwort auf flyingkat

Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei...
ICH rede jedenfalls nicht von Grenzen, die ICH willkürlich setze, sondern von welchen die es tatsächlich gibt. Wenn Du das Wort Grenzen nicht magst, gut nennen wir es anders "Verhaltensrahmen" "Prioritäten" "Umgangsformen" ???
Ein Mensch,der später einmal erfolgreich "NEIN" sagen will, muß aber auch wissen, daß ein "NEIN" auch ein "NEIN" bedeutet und nicht "eigentlich NEIN, aber wenn du weiter nervst dann doch lieber JA". Aber genau das ist doch der Knackpunkt, das man sich als Eltern genau überlegt, was darf mein Kind uneingeschränkt, was darf es unter bestimmten Voraussetzungen (die man dem Kind auch mitteilen muß) und was darf es unter keinen Umständen. Wenn man dagegen prinzipiell alles verbietet bzw. einschränkt und erst beim betteln nachgibt, dann hat das Kind keinerlei Kontrolle, ob es nun ein "wirkliches Verbot" oder eben nur ein "ich-mach-es-mir-bequem-und-horch-mal-wie-weit-her--es-mit-dem-betteln-ist-Verbot" ist.

Vielleicht Sache des Alters???
was du oben erwähnst, kann man doch eher nur mit einem ältern Kind machen oder? Dieses Erklären. Ich finde es halt wahnsinnig unangebracht bei kleineren Kindern schon einen auf Hyperkonsequenz zu machen. Das ist das eine. Z.B. darf mein Sohn nicht viel Süßes essen, d.h. eigentlich nichts. Jedoch: ist er in Gesellschaft von anderen Kindern, die was in sich reinmampfen, bekommt er natürlich auch was, oder wenn ich etwas esse. Ist das für dich dann schon inkonsequent?
Er darf an der Kasse nichts mitnehmen, weil mich es ungeheur annervt, wie die Läden wohlwissend die verführerischsten Riegel usw. direkt an der Kasse drapieren, wo die wartenden Kids mit den strapazierten Müttern stehen. Meistens nimmt er die Sachen in die Hand und legt sie dann wieder hin. Ich finde das beachtlich und eine große Leistung für ein so kleines Kind. Manchmal findet er Dinge beim Einkaufen, er sieht jedes Auto etc. gleich. Wenn er solche Dinge dann unbedingt möchte, kaufe ich sie ihm. (ein oder zwei Euro Gegenstände). Denn ich finde, daß er auch haben wollen darf. So wie ich, die ich mir ja auch mal eine Zeitschrift zum Vergnügen gönne. Diese kleinen Kompromisse klappen irgendwie ganz gut. Wenn er Sachen haben möchte, die ich nicht gut finde, dann einige ich mich mit ihm auf "nur eins" und auch das geht. Sollte ich denn bei allem auf alles oder nichts beharren? Das finde ich echt zuviel verlangt von so einem kleinen Steppke. Und ich mache NICHT die Erfahrung, dass er immer mehr und mehr will. Sondern, wenn er wirklich einen kleinen Herzenswunsch erfüllt bekommt (auf der Billig- und Kompromissbasis), ist er meist ziemlich zufrieden und so happy, daß es einem das Herz rührt.
Weil ich das mal in einem klugen Buch gelesen habe, gebe ich ihm bei vielen Dingen die Wahl, allerdings zwischen zwei Sachen, weil alles andere ein zweieinhalbjähriges Köpfchen überfordern würde. So kann er lernen sich zu entscheiden und zwar für das, was er wirklich möchte.
Und das erscheint mir ein wichtiges Erziehungsziel zu sein oder?

Gefällt mir

29. September 2004 um 7:09
In Antwort auf omid_12083546

Vielleicht Sache des Alters???
was du oben erwähnst, kann man doch eher nur mit einem ältern Kind machen oder? Dieses Erklären. Ich finde es halt wahnsinnig unangebracht bei kleineren Kindern schon einen auf Hyperkonsequenz zu machen. Das ist das eine. Z.B. darf mein Sohn nicht viel Süßes essen, d.h. eigentlich nichts. Jedoch: ist er in Gesellschaft von anderen Kindern, die was in sich reinmampfen, bekommt er natürlich auch was, oder wenn ich etwas esse. Ist das für dich dann schon inkonsequent?
Er darf an der Kasse nichts mitnehmen, weil mich es ungeheur annervt, wie die Läden wohlwissend die verführerischsten Riegel usw. direkt an der Kasse drapieren, wo die wartenden Kids mit den strapazierten Müttern stehen. Meistens nimmt er die Sachen in die Hand und legt sie dann wieder hin. Ich finde das beachtlich und eine große Leistung für ein so kleines Kind. Manchmal findet er Dinge beim Einkaufen, er sieht jedes Auto etc. gleich. Wenn er solche Dinge dann unbedingt möchte, kaufe ich sie ihm. (ein oder zwei Euro Gegenstände). Denn ich finde, daß er auch haben wollen darf. So wie ich, die ich mir ja auch mal eine Zeitschrift zum Vergnügen gönne. Diese kleinen Kompromisse klappen irgendwie ganz gut. Wenn er Sachen haben möchte, die ich nicht gut finde, dann einige ich mich mit ihm auf "nur eins" und auch das geht. Sollte ich denn bei allem auf alles oder nichts beharren? Das finde ich echt zuviel verlangt von so einem kleinen Steppke. Und ich mache NICHT die Erfahrung, dass er immer mehr und mehr will. Sondern, wenn er wirklich einen kleinen Herzenswunsch erfüllt bekommt (auf der Billig- und Kompromissbasis), ist er meist ziemlich zufrieden und so happy, daß es einem das Herz rührt.
Weil ich das mal in einem klugen Buch gelesen habe, gebe ich ihm bei vielen Dingen die Wahl, allerdings zwischen zwei Sachen, weil alles andere ein zweieinhalbjähriges Köpfchen überfordern würde. So kann er lernen sich zu entscheiden und zwar für das, was er wirklich möchte.
Und das erscheint mir ein wichtiges Erziehungsziel zu sein oder?

Nein, eben nicht....
Genau so mache ich es auch. Wieso soll das inkonsequent sein? Mal Dein Beispiel mit den Süßigkeiten als meiner Ansicht nach inkonsequent gestaltet: Sohn darf nicht viele Süßigkeiten essen. Er spielt mit Freund xy, dieser hat etwas Schokolade. Er bietet Deinem Sohn etwas an. Du sagst NEIN. Dein Sohn bettelt und bittet und macht sonst irgendwelche spirenzchen, und plötzlich sagst Du JA. IN diesem Moment wäre das inkonsequent. Heißt, Man soll sich vorher überlegen, WAS jetzt sinnvoll ist und dieses auch durchziehen. Ich denke, daß funktoniert auch schon mit Kleinkindern. Meine sind 2Jahre und 2 Monate un der Kleine ist 11 Monate. Er mampft alles, was seiner Ansicht nach essbar ist (und das ist fast alles, was er findet) - ob Gras oder Stöckchen oder auch Maulwurfshaufen. Hat er etwas in der Hand, was nicht eßbar ist (oder eben nicht unbedingt) dann wird es ihm mit einem deutlichen "NEIN" weggenommen. Er guckt dann zwar immer etwas entgeistert und fängt auch mal an zu brüllen, aber das "NEIN" kann er schon herausfiltern. Wenn ich mal etwas weiter weg bin und er schon wieder irgendwelches Zeug in den Mund steckt, rufe ich meist nur "NEIN" da guckt er es sich nochmal an und legt es beiseite (sucht sich aber natürlich prompt das nächste).

Ja genau Erklären kann man eben vieles nur älteren Kindern. Zumindest versuche ich die Erklärungen mit den Worten und Begriffen, die das Kind schon versteht. Unsere Große bekommt halt kein "NEIN" an den Kopf geworfen, bei ihr sieht es eher so aus: "nicht an den Ofen fassen, der ist heiß. Das macht ganz toll AUA" Dann steht sie immer ganz ehrfürchtig vor dem Ofen und beschaut sich die Brötchen von der Ferne.

Ich sehe, eigentlich machen wir doch eher das gleiche, sind wohl irgedwie von extremen ausgegangen. Was auch sehr gut bei den Kids ankommt, ist sie selbst entscheiden zu lassen (auch wenn man die Entscheidungen netterweise lenken kann).

Gefällt mir

29. September 2004 um 8:46
In Antwort auf flyingkat

Nein, eben nicht....
Genau so mache ich es auch. Wieso soll das inkonsequent sein? Mal Dein Beispiel mit den Süßigkeiten als meiner Ansicht nach inkonsequent gestaltet: Sohn darf nicht viele Süßigkeiten essen. Er spielt mit Freund xy, dieser hat etwas Schokolade. Er bietet Deinem Sohn etwas an. Du sagst NEIN. Dein Sohn bettelt und bittet und macht sonst irgendwelche spirenzchen, und plötzlich sagst Du JA. IN diesem Moment wäre das inkonsequent. Heißt, Man soll sich vorher überlegen, WAS jetzt sinnvoll ist und dieses auch durchziehen. Ich denke, daß funktoniert auch schon mit Kleinkindern. Meine sind 2Jahre und 2 Monate un der Kleine ist 11 Monate. Er mampft alles, was seiner Ansicht nach essbar ist (und das ist fast alles, was er findet) - ob Gras oder Stöckchen oder auch Maulwurfshaufen. Hat er etwas in der Hand, was nicht eßbar ist (oder eben nicht unbedingt) dann wird es ihm mit einem deutlichen "NEIN" weggenommen. Er guckt dann zwar immer etwas entgeistert und fängt auch mal an zu brüllen, aber das "NEIN" kann er schon herausfiltern. Wenn ich mal etwas weiter weg bin und er schon wieder irgendwelches Zeug in den Mund steckt, rufe ich meist nur "NEIN" da guckt er es sich nochmal an und legt es beiseite (sucht sich aber natürlich prompt das nächste).

Ja genau Erklären kann man eben vieles nur älteren Kindern. Zumindest versuche ich die Erklärungen mit den Worten und Begriffen, die das Kind schon versteht. Unsere Große bekommt halt kein "NEIN" an den Kopf geworfen, bei ihr sieht es eher so aus: "nicht an den Ofen fassen, der ist heiß. Das macht ganz toll AUA" Dann steht sie immer ganz ehrfürchtig vor dem Ofen und beschaut sich die Brötchen von der Ferne.

Ich sehe, eigentlich machen wir doch eher das gleiche, sind wohl irgedwie von extremen ausgegangen. Was auch sehr gut bei den Kids ankommt, ist sie selbst entscheiden zu lassen (auch wenn man die Entscheidungen netterweise lenken kann).

Stimme dir zu
das würde ich auch nicht machen. Erst nein sagen, und dann doch mitessen lassen. Ich war mal bei einer Bekannten eingeladen und da darf der Sohnemann auch nichts Süßes essen. Als WIR leckeren Kuchen aßen, dann hat er uns sogar Stückchen auf den Teller gelegt, selbst aber nichts bekommen. Das fand ich echt grausam, obwohl die Mutter es sicherlich gut meint und sich selbst als sehr konsequent empfindet.
So eine Art von Konsequenz habe ich halt gemeint. Wo sie am Kind und seinen Bedürfnissen vorbeigeht. Ich bin auch überzeugt, daß es einfach verschiedene Reifegrade gibt, denen man Rechnung tragen muß. Von einem sechsjährigen Kind kann man sicher andere Dinge erwarten als von einem Zweijährigen.
Dein Beispiel fand ich lustig. Erst nimmt dein Söhnchen was, legt es weg nach dem Zuruf "Nein" und sucht sich dann gleich das nächste. Hast du den Elternbrief gelesen zu dem Alter? Da war genau so ein Fall beschrieben und sie haben sehr schön kommentiert, daß man an solchen Dingen sieht, daß sich bei den Kleinen schon die Stimme der Vernunft regt, aber halt noch ganz leise
Viele Grüße
K

Gefällt mir

29. September 2004 um 12:59
In Antwort auf omid_12083546

Stimme dir zu
das würde ich auch nicht machen. Erst nein sagen, und dann doch mitessen lassen. Ich war mal bei einer Bekannten eingeladen und da darf der Sohnemann auch nichts Süßes essen. Als WIR leckeren Kuchen aßen, dann hat er uns sogar Stückchen auf den Teller gelegt, selbst aber nichts bekommen. Das fand ich echt grausam, obwohl die Mutter es sicherlich gut meint und sich selbst als sehr konsequent empfindet.
So eine Art von Konsequenz habe ich halt gemeint. Wo sie am Kind und seinen Bedürfnissen vorbeigeht. Ich bin auch überzeugt, daß es einfach verschiedene Reifegrade gibt, denen man Rechnung tragen muß. Von einem sechsjährigen Kind kann man sicher andere Dinge erwarten als von einem Zweijährigen.
Dein Beispiel fand ich lustig. Erst nimmt dein Söhnchen was, legt es weg nach dem Zuruf "Nein" und sucht sich dann gleich das nächste. Hast du den Elternbrief gelesen zu dem Alter? Da war genau so ein Fall beschrieben und sie haben sehr schön kommentiert, daß man an solchen Dingen sieht, daß sich bei den Kleinen schon die Stimme der Vernunft regt, aber halt noch ganz leise
Viele Grüße
K

*fragend guck*
-->Hast du den Elternbrief gelesen zu dem Alter?<---

weiß jetzt leider nicht, was das ist. Hab ich was verpaßt?

Gefällt mir

29. September 2004 um 13:59
In Antwort auf flyingkat

*fragend guck*
-->Hast du den Elternbrief gelesen zu dem Alter?<---

weiß jetzt leider nicht, was das ist. Hab ich was verpaßt?

Öh
also ich kriege Elternbriefe. Durch die Stadt, kriegt meines Wissens jeder. Es gibt insgesamt 46, deckt die Lebensalter ab vom 1. bis zum 8. Lebensjahr. Am Anfang kamen Sie häufiger, jetzt ist immer ein größerer Zeitabschnitt dazwischen. Sie werden herausgegeben vom Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. Berlin. Boppstraße 10, 10967 Berlin. 030/259006-35. elternbriefe @ane.de www.ane.de
Ich finde die Briefe wirklich klasse und gehen von einem Erziehungsansatz aus, den ich sehr in Ordnung finde. Klar decken die nicht alles ab, aber gerade zu den wichtigen Entwicklungsschritten gibt es sehr gute Artikel und auch Tips, Adressen etc.
Und die bekommst du nicht, wo wohnst du denn???

Viele Grüße
Kalani

Gefällt mir

29. September 2004 um 14:57
In Antwort auf omid_12083546

Öh
also ich kriege Elternbriefe. Durch die Stadt, kriegt meines Wissens jeder. Es gibt insgesamt 46, deckt die Lebensalter ab vom 1. bis zum 8. Lebensjahr. Am Anfang kamen Sie häufiger, jetzt ist immer ein größerer Zeitabschnitt dazwischen. Sie werden herausgegeben vom Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. Berlin. Boppstraße 10, 10967 Berlin. 030/259006-35. elternbriefe @ane.de www.ane.de
Ich finde die Briefe wirklich klasse und gehen von einem Erziehungsansatz aus, den ich sehr in Ordnung finde. Klar decken die nicht alles ab, aber gerade zu den wichtigen Entwicklungsschritten gibt es sehr gute Artikel und auch Tips, Adressen etc.
Und die bekommst du nicht, wo wohnst du denn???

Viele Grüße
Kalani

Aha...
hm, das ist mir neu. Habe auch noch von niemandem (Du bist die erste) davon gehört. Als ich meine erstes Kind bekam, wohnte ich in Thüringen, jetzt (beim zweiten) in Schleswig Holstein. Ich werde mich mal kundig machen. Danke!!

Gefällt mir

29. September 2004 um 15:03
In Antwort auf omid_12083546

Öh
also ich kriege Elternbriefe. Durch die Stadt, kriegt meines Wissens jeder. Es gibt insgesamt 46, deckt die Lebensalter ab vom 1. bis zum 8. Lebensjahr. Am Anfang kamen Sie häufiger, jetzt ist immer ein größerer Zeitabschnitt dazwischen. Sie werden herausgegeben vom Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. Berlin. Boppstraße 10, 10967 Berlin. 030/259006-35. elternbriefe @ane.de www.ane.de
Ich finde die Briefe wirklich klasse und gehen von einem Erziehungsansatz aus, den ich sehr in Ordnung finde. Klar decken die nicht alles ab, aber gerade zu den wichtigen Entwicklungsschritten gibt es sehr gute Artikel und auch Tips, Adressen etc.
Und die bekommst du nicht, wo wohnst du denn???

Viele Grüße
Kalani

Ahaaaaaa
Du wohnst in Berlin, oder? Also als ich auf die Seite www.ane.de gegangen bin, stand dort, daß die Berliner Bürgerinnen und Bürger diese Elternbriefe kostenlos bekommen, andere müssen 54EUROs bezahlen...(ABO)

Gefällt mir

29. September 2004 um 16:37
In Antwort auf flyingkat

Ahaaaaaa
Du wohnst in Berlin, oder? Also als ich auf die Seite www.ane.de gegangen bin, stand dort, daß die Berliner Bürgerinnen und Bürger diese Elternbriefe kostenlos bekommen, andere müssen 54EUROs bezahlen...(ABO)


ich wohne in Baden-Württemberg.
Und der Brief ist kostenlos. Vielleicht kannst du mal anrufen und fragen ob du sie auch kostenlos bekommst. Falls nicht, wäre das echt schade. Ich finde JEDER sollte sie lesen (und evtl. die 54 investieren??), sie sind wahre Kleinodien an moderner und wirklich positiver Pädagogik.
Sie helfen auch, wenn man mal mit keinem über Probleme reden kann.
Viele grüße

Gefällt mir

29. September 2004 um 17:55
In Antwort auf flyingkat

Aha...
hm, das ist mir neu. Habe auch noch von niemandem (Du bist die erste) davon gehört. Als ich meine erstes Kind bekam, wohnte ich in Thüringen, jetzt (beim zweiten) in Schleswig Holstein. Ich werde mich mal kundig machen. Danke!!

Hallo Kalani, hallo Flyingkat,
Mein Größter ist geboren worden, als wir in Rheinland-Pfalz wohnten, und ich habe auch diese Elternbriefe bekommen, allerdings nicht einzeln, sondern schon geheftet . Sie wurden als Geschenk zur Geburt von der Stadt an alle frischgebackenen Eltern verschickt und enthalten wirklich gute Tips. Hier in Bayern kenne ich das überhaupt nicht. Schade eigentlich....

@ Kalani: Es klang für mich am Anfang so, als würdest du Deinem Kind jeden Scheiss durchgehen lassen. Ich habe jetzt festgestellt, dass wir ähnlich denken, aber unter Grenzen setzten unterschiedliche Dinge verstehen.

LG

Igelbaby

Gefällt mir

29. September 2004 um 22:01
In Antwort auf nona_12253863

Hallo Kalani, hallo Flyingkat,
Mein Größter ist geboren worden, als wir in Rheinland-Pfalz wohnten, und ich habe auch diese Elternbriefe bekommen, allerdings nicht einzeln, sondern schon geheftet . Sie wurden als Geschenk zur Geburt von der Stadt an alle frischgebackenen Eltern verschickt und enthalten wirklich gute Tips. Hier in Bayern kenne ich das überhaupt nicht. Schade eigentlich....

@ Kalani: Es klang für mich am Anfang so, als würdest du Deinem Kind jeden Scheiss durchgehen lassen. Ich habe jetzt festgestellt, dass wir ähnlich denken, aber unter Grenzen setzten unterschiedliche Dinge verstehen.

LG

Igelbaby

Hallo zurück
nein, natürlich darf er nicht alles machen. Mir fiel erst jetzt auf, daß die Elternbriefe von der Initiative Neue Erziehung sind, als ich das in der letzten Mail abgeschrieben habe. Ich glaube das ist ein wichtiges Motto für die Autoren. In den Elternbriefen wird das zusammengefasst, was man im Laufe der Zeit erkannt hat und was man so humane Pädagogik nennen könnte. Das im Gegensatz zur schwarzen Pädagogik, die jahrhundertelang in Deutschland und wahrscheinlich in ganz Europa praktiziert wurde.
Na ja,genug der Historie, es freut mich jedenfalls, daß dir die Elternbriefe auch gefallen haben oder noch gefallen.
Viele Grüße
Kalani

Gefällt mir

30. September 2004 um 6:33
In Antwort auf omid_12083546


ich wohne in Baden-Württemberg.
Und der Brief ist kostenlos. Vielleicht kannst du mal anrufen und fragen ob du sie auch kostenlos bekommst. Falls nicht, wäre das echt schade. Ich finde JEDER sollte sie lesen (und evtl. die 54 investieren??), sie sind wahre Kleinodien an moderner und wirklich positiver Pädagogik.
Sie helfen auch, wenn man mal mit keinem über Probleme reden kann.
Viele grüße

Werde ich machen....
heute werde ich mich dieser Elternbriefe annehmen, mal sehen, wenn es sie nicht kostenlos gibt, werde ich sie bestellen...
Danke nochmal!

Gefällt mir