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Deutsch-amerikanische Familien!

4. Mai 2005 um 20:26 Letzte Antwort: 12. Mai 2008 um 21:37

Hallo,

ich hatte schon mal durch eine Diskussion versucht, Erfahrungen anderer Frauen aus "Misch-Familien" mitgeteilt zu bekommen, hat aber leider nicht funktioniert.

Also ich bin mit einem AMerikaner verheiratet, und würde sehr gerne mal wissen, wie es bei gleichgesinnten in der Familie so ist, bzw. wie erzieht ihr Eure Kinder, sprechen sie beide Sprachen?

Bringt Ihr Ihnen die Kultur beider Länder nahe, oder muss man da gar nicht drauf achten und es ergibt sich von selbst?

Habt Ihr über sowas, vor der Geburt Eurer Kinder,ausführlich mit Euren Männern geredet?

Falls es Frauen in meiner Situation gibt, wäre ich total dankbar für Eure Antwort!!!

Liebe Grüsse, fairy

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5. Mai 2005 um 9:00

British-Deutsch
Hallo Fairy,

Wir sind eine "patchwork" Familie.

Mein Mann ist Britisch, meine Kinder sind Deutsch-Luxemburgisch und ich bin Deutsche.

Die Kinder sprechen Deutsch oder Luxemburgisch mit mir, unser kleinster auch Englisch mit mir, mit meinem Mann sprechen sie Englisch.

Wir sind nach England gezogen letztes Jahr, da mein juengster an einer Krankheit leidet durch die wir es in Luxemburg sehr schwer hatten. Meine groesseren Kinder waren geteilter Meinung, mein 18 jaehriger mag England gar nicht, auch wenn wir nah beim Meer wohnen und so weiter. Er will seine Ausbildung fertig machen und wieder zurueck nach Luxemburg. Mein aeltester ist nicht abgeneigt hier zu bleiben, aber auch er macht noch seine Ausbildung. Mein Kleiner tut sich gar nicht so schwer hier, aber das ist wahrscheinlich, weil er in Luxemburg sehr viele Probleme hatte.(bullying in school, harassment because of illness etc.)

Ich mag es hier....die Gegend ist schoen, Meer nur 10 Minuten zu Fuss, in Luxemburg hatten wir ein Stahlwerk vor der Nase. Ich darf wieder arbeiten gehen, was in Luxemburg nicht moeglich war, das heisst, keine Sozialhilfe mehr, die wir vor unserem Umzug voll zurueckbezahlt haben, also nix geschenkt. Ich hab einen Job, mein Kleinster geht in eine "mainstream school" auch mit seiner Krankheit, und Schulzeiten sind besser hier. Ebenso die medizinische Versorgung.

hmmm jetzt hab ich aber genug von mir erzaehlt....

Liebe Gruesse,


Sylv

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6. Mai 2005 um 22:01

Neuseeländisch-deutsch...
Hallo,
wir sind auch von verschiedenen Seiten der Welt...
Ich bin deutsch und mein Mann ist aus Neuseeland.
Unser Sohn ist jetzt 11 Monate alt.
Also kann ich noch gar nicht sagen, on er beide Sprachen sprechen wird, aber ich geh mal davon aus. Ich spreche eigentlich fast nur Deutsch mit ihm, und mein Mann Englisch. Untereinander sprechen wir nur englisch, da mein Mann kaum Deutsch kann...
Eigentlich haben wir uns vorher gar nicht bewußt darüber unterhalten, sondern nehmen alles so wies kommt. Weihnachten z.B. wird also am Heiligabend schon mal angefeiert, und am 1.Feiertag wird dann halt morgens weitergefeiert...
hm, bisher ist das nicht so das Problem, aber wir merken beide, wie wir jeweils denken, die Art und Weise wie wir unsere Kindheit erlebt haben, sei die bessere Variante von beiden Möglichkeiten, (Schulsysteme, Traditionen, usw.)
Ist Dein Mann aus Amerika?
Habt Ihr Euch schon endgültig entschieden wo Ihr leben wollt?
Das ist bei uns nämlich ein relativ zermürbendes Problem...wir lieben beide unsere jeweilige Heimat, und finden den Gedanken, dass das eigene Kind in dem andern Land aufwachsen soll schwer zu verdauen...wäre interessant zu hören, ob auch andere Familien solche Schwierigkeiten haben...
naja, liebe Grüße erstmal, Ina

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7. Mai 2005 um 0:20

Hallo Ihr beiden,
und danke für Eure interessanten Antworten.
Erst mal eine genauere Erklärung meiner Situation:

Mein Mann ist Amerikaner, wir kennen uns schon seit Kindertagen, da unsere Familien befreundet sind.
Er lebte lange Jahre in Deutschland, spricht fliessend deutsch, (in der Sprache unterhalten wir uns auch grösstenteils)da auch seine Mutter deutsche ist. Durch sie kennt und liebt er die deutsche Kultur und auch Deutschland.

Er arbeitet beim US-MIlitär, und daher werden wir auch ab diesem Sommer für erst mal 4 Jahre in England wohnen.
Wir freuen uns beide seeeehr, dass wir dahin versetzt werden, da wir beide sowieso "zurück" nach Deutschland wollen. Jetzt kommen wir wenigstens nach Europa! Am liebsten würden wir uns irgendwann in Deutschland niederlassen, aber in den nächsten Jahren werden wir halt noch sozs. herumreisen. Was auch schön ist, so sehen wir halt was von der Welt. Trotzdem hoffen wir, dass es klappt, nach der Zeit in England orders nach Deutschland zu bekommen.

Ich mache mir halt Gedanken, wie es für ein Kind wäre, in den ersten JAhren seines Lebens immer mal wieder woanders zu leben. Wobei, es kann immer auf die amerikanische Schule auf der jeweiligen Air Base gehen, aber mein Mann und ich möchten beide, dass unser Kind so deutsch wie möglich erzogen wird... ich will mein kind halt nicht verwirren, aber ich schätze, das ergibt sich auch alles, wenn erst mal ein Kind da ist.

Frage an sylviahall: Wo in England lebt Ihr denn?
Wir werden in Suffolk/Cambridge leben,
eben nahe der Mildenhall Air base. Hab
gehört da ist die Küste auch nicht
weit entfernt,gell?

Liebe Grüsse an Euch beiden, fairy!

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7. Mai 2005 um 0:28
In Antwort auf laila_12250824

Neuseeländisch-deutsch...
Hallo,
wir sind auch von verschiedenen Seiten der Welt...
Ich bin deutsch und mein Mann ist aus Neuseeland.
Unser Sohn ist jetzt 11 Monate alt.
Also kann ich noch gar nicht sagen, on er beide Sprachen sprechen wird, aber ich geh mal davon aus. Ich spreche eigentlich fast nur Deutsch mit ihm, und mein Mann Englisch. Untereinander sprechen wir nur englisch, da mein Mann kaum Deutsch kann...
Eigentlich haben wir uns vorher gar nicht bewußt darüber unterhalten, sondern nehmen alles so wies kommt. Weihnachten z.B. wird also am Heiligabend schon mal angefeiert, und am 1.Feiertag wird dann halt morgens weitergefeiert...
hm, bisher ist das nicht so das Problem, aber wir merken beide, wie wir jeweils denken, die Art und Weise wie wir unsere Kindheit erlebt haben, sei die bessere Variante von beiden Möglichkeiten, (Schulsysteme, Traditionen, usw.)
Ist Dein Mann aus Amerika?
Habt Ihr Euch schon endgültig entschieden wo Ihr leben wollt?
Das ist bei uns nämlich ein relativ zermürbendes Problem...wir lieben beide unsere jeweilige Heimat, und finden den Gedanken, dass das eigene Kind in dem andern Land aufwachsen soll schwer zu verdauen...wäre interessant zu hören, ob auch andere Familien solche Schwierigkeiten haben...
naja, liebe Grüße erstmal, Ina

Hab noch was vergessen:
ich kann Euer Problem gut nachvollziehen, dass es für jeden von Euch schwer ist, sich vorzustellen, das Kind im "anderen" Land aufwachsen zu lassen.

Wir haben da auch schon oft drüber geredet, und sind uns Gott sei Dank in dem entscheidenden Punkt einig, dass unser Kind(oder Kinder) so deutsch wie möglich erzogen wird.
Wir haben leider momentan nicht wirklich die freie Wahl, WO wir in der nächsten Zeit leben wollen, aber trotz dass wir seit längerem in den USA wohnen, beeinflusst uns das "amerikanische" nicht. Bzw. unsere Ehe und unsere Art.

Mein Mann ist nach aussen hin Amerikaner, klar. Aber eben nur, weil er hier nur mir gegenüber deutsch "sein" und deutsch reden kann, hört sich jetzt etwas seltsam an, ich kann es momentan nicht besser beschreiben er ist da eben zweigeteilt, hat was von der deutschen Seite abbekommen, und ist auf der anderen Seite amerikanisch (zum Glück überwiegt die deutsche Seite)
Er vermisst Deutschland sehr, ist auch dort geboren, wir hoffen innigst, dass wir zeitig die Möglichkeit haben werden, dort zu leben!

Habt Ihr Euch also noch nicht endgültig entschieden, wo Ihr leben wollt?

Gruss, fairy

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7. Mai 2005 um 10:26
In Antwort auf alix_12627651

Hallo Ihr beiden,
und danke für Eure interessanten Antworten.
Erst mal eine genauere Erklärung meiner Situation:

Mein Mann ist Amerikaner, wir kennen uns schon seit Kindertagen, da unsere Familien befreundet sind.
Er lebte lange Jahre in Deutschland, spricht fliessend deutsch, (in der Sprache unterhalten wir uns auch grösstenteils)da auch seine Mutter deutsche ist. Durch sie kennt und liebt er die deutsche Kultur und auch Deutschland.

Er arbeitet beim US-MIlitär, und daher werden wir auch ab diesem Sommer für erst mal 4 Jahre in England wohnen.
Wir freuen uns beide seeeehr, dass wir dahin versetzt werden, da wir beide sowieso "zurück" nach Deutschland wollen. Jetzt kommen wir wenigstens nach Europa! Am liebsten würden wir uns irgendwann in Deutschland niederlassen, aber in den nächsten Jahren werden wir halt noch sozs. herumreisen. Was auch schön ist, so sehen wir halt was von der Welt. Trotzdem hoffen wir, dass es klappt, nach der Zeit in England orders nach Deutschland zu bekommen.

Ich mache mir halt Gedanken, wie es für ein Kind wäre, in den ersten JAhren seines Lebens immer mal wieder woanders zu leben. Wobei, es kann immer auf die amerikanische Schule auf der jeweiligen Air Base gehen, aber mein Mann und ich möchten beide, dass unser Kind so deutsch wie möglich erzogen wird... ich will mein kind halt nicht verwirren, aber ich schätze, das ergibt sich auch alles, wenn erst mal ein Kind da ist.

Frage an sylviahall: Wo in England lebt Ihr denn?
Wir werden in Suffolk/Cambridge leben,
eben nahe der Mildenhall Air base. Hab
gehört da ist die Küste auch nicht
weit entfernt,gell?

Liebe Grüsse an Euch beiden, fairy!

Antwort
Wir leben in West Sussex, Sueden von England....direkt am Meer

Nein Suffolk ist auch nicht weit vom Meer im Osten von England.

Wuensche Dir Glueck fuer den Umzug und das es doch noch klappt, dass Ihr nach Deutschland zurueck koennt.

Liebe Gruesse,

Sylvia

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9. Mai 2005 um 12:02
In Antwort auf jody_12561072

British-Deutsch
Hallo Fairy,

Wir sind eine "patchwork" Familie.

Mein Mann ist Britisch, meine Kinder sind Deutsch-Luxemburgisch und ich bin Deutsche.

Die Kinder sprechen Deutsch oder Luxemburgisch mit mir, unser kleinster auch Englisch mit mir, mit meinem Mann sprechen sie Englisch.

Wir sind nach England gezogen letztes Jahr, da mein juengster an einer Krankheit leidet durch die wir es in Luxemburg sehr schwer hatten. Meine groesseren Kinder waren geteilter Meinung, mein 18 jaehriger mag England gar nicht, auch wenn wir nah beim Meer wohnen und so weiter. Er will seine Ausbildung fertig machen und wieder zurueck nach Luxemburg. Mein aeltester ist nicht abgeneigt hier zu bleiben, aber auch er macht noch seine Ausbildung. Mein Kleiner tut sich gar nicht so schwer hier, aber das ist wahrscheinlich, weil er in Luxemburg sehr viele Probleme hatte.(bullying in school, harassment because of illness etc.)

Ich mag es hier....die Gegend ist schoen, Meer nur 10 Minuten zu Fuss, in Luxemburg hatten wir ein Stahlwerk vor der Nase. Ich darf wieder arbeiten gehen, was in Luxemburg nicht moeglich war, das heisst, keine Sozialhilfe mehr, die wir vor unserem Umzug voll zurueckbezahlt haben, also nix geschenkt. Ich hab einen Job, mein Kleinster geht in eine "mainstream school" auch mit seiner Krankheit, und Schulzeiten sind besser hier. Ebenso die medizinische Versorgung.

hmmm jetzt hab ich aber genug von mir erzaehlt....

Liebe Gruesse,


Sylv

Deutsch/British
Hallo,
wir haben eigentlich soweit keine Probleme, mein Lebensgefaehrte ist auch Englaender oder soll ich Brite sagen? Ich Deutsch....Kinder 7 J. Junge aus meiner ersten Ehe und nun die Kleine von 10 Monaten.

Wir ziehen die Kleine, 10 Monate, zweisprachig auf. Bei meinem Grossen, 7 Jahre, ist das eher schwierig. Aufgrund von einer Entwicklungsverzoegerung von knapp 2 Jahren. Die Therapeuten meinte, er solle erst richtig seine Muttersprache beherscshen bevor wir mit einer zweiten Sprache anfangen.

Aus verschiedenen Gruenden sind wir momentan sogar am Ueberlegen, nach England zu ziehen.

Leider weis ich, das dort die Kinder sehr frueh zur Schule gehen und mein Grosser erst dieses Jahr also mit 7 1/2 Jahren sehr spaet ist. Auch wird er eine eine Schule mit Foerderschwerpunkt L gehen. Also Lernschwaeche, von daher weis ich gar nicht, welche Schule er in England besuchen muesste. Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen. Wir gehen diesen Monat (Mai) zum ersten mal nach England. Ich bin gespannt, wie er sich verstaendigen wird.

Vielen Dank
Gruss Elane

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15. Mai 2005 um 10:03
In Antwort auf hedy_12888311

Deutsch/British
Hallo,
wir haben eigentlich soweit keine Probleme, mein Lebensgefaehrte ist auch Englaender oder soll ich Brite sagen? Ich Deutsch....Kinder 7 J. Junge aus meiner ersten Ehe und nun die Kleine von 10 Monaten.

Wir ziehen die Kleine, 10 Monate, zweisprachig auf. Bei meinem Grossen, 7 Jahre, ist das eher schwierig. Aufgrund von einer Entwicklungsverzoegerung von knapp 2 Jahren. Die Therapeuten meinte, er solle erst richtig seine Muttersprache beherscshen bevor wir mit einer zweiten Sprache anfangen.

Aus verschiedenen Gruenden sind wir momentan sogar am Ueberlegen, nach England zu ziehen.

Leider weis ich, das dort die Kinder sehr frueh zur Schule gehen und mein Grosser erst dieses Jahr also mit 7 1/2 Jahren sehr spaet ist. Auch wird er eine eine Schule mit Foerderschwerpunkt L gehen. Also Lernschwaeche, von daher weis ich gar nicht, welche Schule er in England besuchen muesste. Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen. Wir gehen diesen Monat (Mai) zum ersten mal nach England. Ich bin gespannt, wie er sich verstaendigen wird.

Vielen Dank
Gruss Elane

Rat
Hallo Elane,

Zuerst einmal, schoen Dich kennen zu lernen.

Wir sind vor knapp 6 Monaten nach England gezogen. Mein juengster ist fast 9 Jahre, er leidet unter ADS, Encopresis und Dyspraxia.

Wenn ihr nach England zurueck geht, solltet ihr wissen wohin, und dann muesst ihr die LEA (Local Education Authorities) kontaktieren, von dort bekommt ihr eine Liste mit Schulen. Da sie unseren Arztbericht von Luxembourg nicht so richtig anerkennen wollten, haben wir, nachdem wir mit einer Surgery (so etwas wie eine Ambulanz, wo Du hingehen kannst, wenn krank) registriert waren, also einen Hausarzt hatten, hat dieser meinen Kleinen, mit der Kopie der Uebersetzung des Arztberichtes, den wir haben, an CAMHS (Child and Adult Mental Health Service) ueberwiesen.

Das dauert zwar etwas (Wartezeit ungef. 6 Monate) aber die untersuchen Dein Kind und werden es einschaetzen, damit ihm in der Schule geholfen wird. Wir haben eine gute Schule gefunden die sehr einsichtig ist und hilft, die sind hier auf gewissen Ebenen etwas weiter, als in Luxembourg.

Und wenn Du entschuldigst, ich habe ein wenig gelaechelt, als ich las was sie Dir gesagt haben zwecks einer Sprache lernen....das haben sie mir auch gesagt. Aber Problem war, ich bin Deutsche, mein Sohn ist Luxembourgisch und Deutsch aufgewachsen. Sein Englisch ist sehr gut, er wurde sogar in der Schule gelobt! So mach Dir dahingehend keine Sorgen, ich meine, wenn Kinder spielen lernen sie ja schon.

Viel Glueck!!!!!


LG,

Sylvia

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25. Mai 2005 um 22:48

Zweisprachig erziehen!
Hallo Fairy,

das mit den 2 Sprachen ist so eine Sache. Am einfachsten geht man die Sache an, wenn jeder in seiner Muttersprache mit dem Kind spricht. Es kommt auch auf das Kind selbst an, manche Kinder nehmen beide Sprachen gerne an, andere verweigern eine der beiden Sprachen oft für mehrere Jahre (verstehen können sie meist alles, aber sie wollen nicht sprechen). Manche Kinder sind mit 2 Sprachen einfach überfordert und ihre Sprachentwicklung kann sich deshalb eventuell auf der ganzen Linie verzögern.
Du mußt dein Kind beobachten und sehr einfühlsam sein. Solange es ein Baby ist schadet es auf alle Fälle nicht wenn es in deutsch und englisch berieselt wird - auch von dir!
Ich selbst habe 3 Söhne, verheiratet war ich nie. Meinem ersten Sohn habe ich absichtlich als Baby und Kleinkind kein englisch beigebracht, da sein Vater mich verlassen hatte und ich nicht wollte, daß die beiden sich je verständigen können. Na ja, diese kindische Regung hat sich gegeben! Mein Sohn lernte mit 5 Jahren die faszinierende Welt der Amerikan-Housingareas kennen, er fand viele Freunde und lernte sehr schnell sein amerikanisch-englisch. Noch heute hat er sich seinen englischen Wortschatz erhalten (er ist jetzt 26 J). An seinem "Dad" konnte er sein englisch bis heute nicht testen, er hat ihn noch nie gesehen.
Mein 2 Sohn tat sich mit englisch auch nicht so leicht, wahrscheinlich, weil ich nicht permanent englisch rede, obwohl ich angeblich ein ganz pasables englisch spreche. Na ja auch er kann inzwischend fliesend englisch und macht nächstes Jahr sein Abitur. Auch er hat seinen "Dad" nie kennengelernt.
Mein Kleiner ist von englisch nicht so sehr erbaut. Am liebsten plappert er Unsinn nach, den ihm seine großen Brüder vorsagen. Der Kleine ist jetzt 3 Jahre alt, seinen "Samenspender" wird er nie kennenlernen, dafür werde ich sorgen!!! Wir hatten einige unschöne Erfahrungen mit diesem ....???? Wesen??
Also mach dir nicht zu viele Sorgen wegen der Sprachentwicklung, das wird sich entwickeln. Eine Freundin von mir ist Serbin und ihr Mann Afroamerikaner. Die beiden Töchter sprechen serbisch, deutsch und englisch!! (sind 6 und 9 Jahre)
Hauptsache du und dein Mann lieben den kleinen Wurm, der Rest wird sich finden!!

Best wishes

Illusion31

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6. Januar 2006 um 1:36

Mischehe /afro-american / german
gruss aus Baltimore...bei Fragen melde dich gern bei mir... habe viel Geschichten etc zum thema... D.

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26. Juni 2007 um 16:08

Hallo
Witzig erstmal unser nachnahem ist faery, nur anders geschrieben!! hihi

Ich bin auch mit einem Amerikaner verheiratet und wir haben eine 2Jaehrige tochter.
Uns es ist es sehr wichtig das unser Kind (bald noch eins), beide kulturen kennenlernt und wir beide kulturen ihnen oder noch ihr nahe bringen, so gibt es bei uns Ostern, Thanksgiving, 4July, Nikolaus,24/25als Weihnachten usw.
Mir ist es wichtig das ich in Amerikanische gleichgesinnte Spielgruppen gehe jedoch ebenso das meine kleine in den Kindergarten geht.

Sie versteht beides spricht ueberwiegend englisch aber das deutsch haengt noch hinterher. Das wird schon!!

Wir haben davor gesprochen das beide kulturen zu unserer zukunfts Familie dazugehoert, vor der Ehe!
Mein Mann findet es wichtig die Deutsch/Schwaebische/Polnisch Kulture beizubehalten sowie Amerikanisch/Mexikanisch. Eigentlich haben wir 5Kulturen, ;0), so gibts bei uns noch mexikanisches Essen und die Pinjata bei Geburtstagen (Suessigkeiten gefuellte Pappe Figuren zum zerschlagen).
Ich finde es schoen dem Kind die Wurzeln beizubringen in allen zuegen!!

Find ich toll das es noch jemanden so wie mich gibt, da es nur eine handvoll von gleichgesinnten gibt, oft mals scheidung oder umzug macht den kontakt zu gleichgesinnten schwierig.

Liebe Gruesse
Manuela Faery

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9. Januar 2008 um 12:59

Deutsch- amerikanische Familien
Hallo,
ich befinde mich auch in einer aehnlichen Konstellation. Es ist nicht so einfach, ich hatte mich urspruenglich auf die amerikanische Seite konzentriert. Seit ca. 6 Monaten geht mein Sohn nun in einen dt. Kindergarten.
Ehrlich es ist eine Katastrophe, und jeden Tag ein neuer Kampf. Die deutsche Erziehung unterscheidet sich sehr viel mehr von der amerikanischen, als mir es jemals Bewusst war.

Bei speziellen Fragen, kontaktiere mich einfach, wenn ich Erfahrung in der Sache habe, bin ich gerne bereit diese zu teilen.
LG,
Christina

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12. Mai 2008 um 21:37
In Antwort auf jody_12561072

Rat
Hallo Elane,

Zuerst einmal, schoen Dich kennen zu lernen.

Wir sind vor knapp 6 Monaten nach England gezogen. Mein juengster ist fast 9 Jahre, er leidet unter ADS, Encopresis und Dyspraxia.

Wenn ihr nach England zurueck geht, solltet ihr wissen wohin, und dann muesst ihr die LEA (Local Education Authorities) kontaktieren, von dort bekommt ihr eine Liste mit Schulen. Da sie unseren Arztbericht von Luxembourg nicht so richtig anerkennen wollten, haben wir, nachdem wir mit einer Surgery (so etwas wie eine Ambulanz, wo Du hingehen kannst, wenn krank) registriert waren, also einen Hausarzt hatten, hat dieser meinen Kleinen, mit der Kopie der Uebersetzung des Arztberichtes, den wir haben, an CAMHS (Child and Adult Mental Health Service) ueberwiesen.

Das dauert zwar etwas (Wartezeit ungef. 6 Monate) aber die untersuchen Dein Kind und werden es einschaetzen, damit ihm in der Schule geholfen wird. Wir haben eine gute Schule gefunden die sehr einsichtig ist und hilft, die sind hier auf gewissen Ebenen etwas weiter, als in Luxembourg.

Und wenn Du entschuldigst, ich habe ein wenig gelaechelt, als ich las was sie Dir gesagt haben zwecks einer Sprache lernen....das haben sie mir auch gesagt. Aber Problem war, ich bin Deutsche, mein Sohn ist Luxembourgisch und Deutsch aufgewachsen. Sein Englisch ist sehr gut, er wurde sogar in der Schule gelobt! So mach Dir dahingehend keine Sorgen, ich meine, wenn Kinder spielen lernen sie ja schon.

Viel Glueck!!!!!


LG,

Sylvia

Zweisprachig ist wichtig!
Wir sind auch Multi-Kulti. Mein Mann ist Amerikaner, ich Deutsche, unsere beiden Jungs sind beides.
Wir haben von Anfang an geklaert, dass unsere Kinder zweisprachig aufwachsen muessen, da wir ihnen beide Tueren aufhalten wollen.

Das klappt auch wunderbar, man muss nur konsequent bleiben. Ich sprach mit beiden immer nur deutsch, mein Mann mit beiden immer nur englisch. Ich war erstaunt, wie schnell selbst kleine Kinder das schon verstehen und, ohne es zu merken, von einer Sprache auf die naechste

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