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Der Sohn meines Freundes ist richtig mies zu mir. Was soll ich tun?

27. Juni 2009 um 15:56

Hallo,
kurz die Eckdaten: Bin seit 1 1/2 Jahren mit meinem Freund sehr glücklich zusammen. Er hat einen 4jährigen Sohn (wird im November 5) den er alle 2 Wochen am Wochenende und Mittwochs bei sich hat. Wir wohnen nicht zusammen, wollen aber nächstes Jahr zusammenziehen. Seine Ex-Frau ist mal so und mal so drauf; mal will sie ihm den Kontakt zum Jungen verbieten und dann ist sie wieder ganz handzahm und lässt ihm die Zeit mit dem Jungen. Momentan ist es ganz gut. Sie ist ganz gut drauf, so mein Freund. An den Kind-Wochenenden nehme ich zeitweise teil: zu dritt in einen Gesellschaftspark o. ä., aufn Spielplatz; ne Runde Rad fahren usw. Bin aber nie den ganzen Tag dabei und halte mich auch eher etwas bedeckt; Papa soll sich mit Sohnemann beschäftigen, ich bin nur ein MItläufer; werde aktiv, wenn der Kleine das möchte. Von mir aus gehe ich eher selten auf ihn zu. Möchte nicht, dass er das Gefühl bekommt, ich würde ihm seinen Papa wegnehmen wollen. Das funktionierte bisher eigentlich auch ganz gut. Nur gestern ist was ganz schreckliches (für mich voll schlimm gewesen) passiert. Mein Freund hat mich das erste Mal für ca. eine halbe Stunde mit dem Jungen allein gelassen, weil er kurz was erledigen musste. Für den Kleinen war das auch ok. Wir haben zusammen Abendbrot gegessen. Ich habe ihm sein Brot geschmiert. Er hat gegessen. Dann fing er plötzlich an mich zu ärgern, bösartig zu ärgern. Er trat mich, nahm mir die Wurst vom Brot und machte sie kapputt, beschimpfte und beleidigte mich und fand das lustig. Ich sagte, er solle das sein lassen, weil man sowas nicht tun würde. Er hörte nicht wirklich auf. Nach dem Abendbrot haben wir mit seinen Autos gespielt. Wir haben "Unfall" gespielt (Papa macht das mit ihm auch immer so) und das fand er gar nicht gut. Er warf mit den Autos nach mir, trat mich und wollte mich anspucken. Dann habe ich ihn an den Händen leicht gehalten und gefragt, warum er das tun würde und das man sowas nicht macht. Er sagte, ich würde alles nachmachen und das fände er nicht gut. Worauf ich mich quasi fürs "nachmachen" entschuldigte und ihn bat, mir das bitte einfach zu sagen und nicht mit Autos nach mir zu werfen. Er entschuldigte sich quasi auch dafür bei mir. Als "Papa" wieder da war und fragte, ob alles gut lief, sagte ich nur: nicht wirklich und bat den Jungen zu erzählen, was passiert sei. Selbst wenn ich meinem Freund gesagt hätte, dass alles toll gelaufen wäre; er hätte es mir nicht geglaubt, weil er es mir angesehen hat, dass da was passiert sein müsste. Naja, der Kleine hatte dann auch einen kleinen Teil erzählt und es gab Anschiss von Papa. Ich habe dann auch noch den Rest erzählt und es gab noch mehr Anschiss. Das war alles total schlimm für mich. Wusste nicht, ob ich jetzt meinen Mund halten und den Rest nicht sagen sollte. Sagte danach zu meinem Freund, dass ich nicht pätzen wollte, worauf er meinte, dass es richtig gewesen sei, ihm alles zu erzählen. Eigentlich komme ich sonst ganz gut klar mit dem Kleinen. Wie gesagt, halte mich zurück; bin teilweise bei diversen Aktivitäten dabei (weil auch mein Freund das gerne möchte), stelle aber sonst keine Ansprüche. Aber wie ein Stück Dreck muss ich mich doch auch nicht behandeln lassen, oder? Ich habe keine Erfahrungen mit Kindern und versuche den Jungen immer nur mit Worten zur Vernunft zu bringen. Mein Freund sagte, ich hätte ihm darauf einen Klapps geben sollen, worauf ich sagte, dass ich DAS NIEMALS tun werde. Ich werden den Jungen niemals anfassen. Das wäre das erste, was der Kleine seiner Mama erzählt und dann versucht sie wieder meinem Freund den Umgang mit ihm zu verbieten. Und das darf nicht sein. Ich bin nicht die Mama und nicht für die Erziehung verantwortlich. Aber was soll ich in solchen Situationen denn tun? Wie soll ich mich dann verhalten? Als ich mit dem Kleinen geredet hatte, ging das eigentlich ganz gut. Aber muss erst sowas passieren? Das möchte ich nicht. Wie kann ich sowas verhindern? Mir fällt es schwer nun wieder so weiterzumachen, wie sonst auch. Ich bin gekränkt und verletzt und würde den Jungen am liebsten komplett ignorieren. Aber, das wäre falsch. Kann mir jemand einen Rat oder Tipps geben?
Vielen Dank fürs lesen.

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29. Juni 2009 um 9:28

Du solltest Dich einbringen und er sollte das Kind erst mal nicht abgeben
Wie so oft gibt es ja die meisten Probleme, weil der Vater falsch mit der Situation umgeht. Und meistens ist auch die Eifersucht der Frau auf das Kind darin begründet.
Hier ist das so. Dein Freund hat sich meiner Ansicht nach falsch verhalten.

Ich hab auch ein Kind. Es ist die ganze Zeit mit mir und ich mache alles immer mit ihm. Einkaufen etc. Was gab es denn so wichtiges, dass er das Kind nicht mitnehmen konnte? Das geht eigentlich nicht.
Ich denke dass das Kind dadurch natürlich irritiert worden ist. Es ist in einer quasi fremden Umgebung, da er dort nicht wohnt. Und Mami ist nicht da. Daher sollte er das Kind nicht Dir überlassen, erst recht wo Ihr noch nicht mal zusammen lebt.
Und er hat schon mal gar kein Recht Dir Vorwürfe zu machen. Das Kind ist in erster Linie sein Problem. Und wenn es zu einer Problemsituation kommt, dann trägt er dafür die Verantwortung und nicht Du. Er kann froh sein dass Du Dich bereit erklärt hast sein Kind zu beaufsichtigen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Du die ganze Zeit auch Distanz zu dem Kind gehalten hast. Du scheinst das ja von Dir aus getan zu haben. Das brauchst Du aber nicht. Wenn Du langfristig mit Deinem Freund zusammen bleiben willst, dann solltest Du ein VERHÄLTNIS zu dem Kind aufbauen.
Bei uns war das so, dass ich nicht viel Gelegenheit hatte mit dem Kind ein Verhältnis aufzubauen, weil der 4jährige total auf meinen Mann fixiert war. Ich hab dann jedoch die Zeiten die ich zur Verfügung hatte dazu genutzt um mit ihm zu spielen, ihm interessante Dinge zu zeigen und hab auch aktiv mich für ihn eingesetzt. Hab ihm z.B. seine Lieblingsgerichte gekocht, indem ich sie erstmal erfragt habe, habe ich Spielzeug gekauft und mit ihm gespielt. Mein Mann war auch froh, dass er dadurch entlastet wurde und ruhte sich dann mal aus dabei.
Ich denke kaum dass er das Gefühl bekommt dass Du ihm den Vater wegnimmst, nur weil Du auf ihn zugehst und mit ihm etwas machst.
Im Gegenteil. Wenn Du nur Mitläufer bist, würde er auf Dauer eher das Gefühl bekommen. Denn dann wird er vielleicht misstrauisch, weil er nicht weiß was Du eigentlich darstellst und ihm sowieso nichts geben kannst.
Wenn Du Dich aktiv und positiv, kindgerecht einbringst, dann hast Du eine positive Rolle bei ihm Und dann kann man ihn zur Not auch mal mit Dir alleine lassen. Aber so war es ja kein Wunder dass es in die Hose geht.

Nach einiger Zeit war es bei uns so, dass der Kleine mich wirklich gerne hatte und immer zu mir wollte, wenn mein Mann ihn abholte.

Meine Geschichte kannst Du in meinem eigenen Thread nachlesen. Ich hatte es ja auch mit so einem kleinen Knirps zu tun.

Ach ja: Um ein Kind abzugeben, muss erst einmal eine Plattform dafür geschaffen werden. Und das ist das Verhältnis was Du aufbauen solltest.

Lieben Gruß

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29. Juni 2009 um 12:10
In Antwort auf kleinermaulwurff

Du solltest Dich einbringen und er sollte das Kind erst mal nicht abgeben
Wie so oft gibt es ja die meisten Probleme, weil der Vater falsch mit der Situation umgeht. Und meistens ist auch die Eifersucht der Frau auf das Kind darin begründet.
Hier ist das so. Dein Freund hat sich meiner Ansicht nach falsch verhalten.

Ich hab auch ein Kind. Es ist die ganze Zeit mit mir und ich mache alles immer mit ihm. Einkaufen etc. Was gab es denn so wichtiges, dass er das Kind nicht mitnehmen konnte? Das geht eigentlich nicht.
Ich denke dass das Kind dadurch natürlich irritiert worden ist. Es ist in einer quasi fremden Umgebung, da er dort nicht wohnt. Und Mami ist nicht da. Daher sollte er das Kind nicht Dir überlassen, erst recht wo Ihr noch nicht mal zusammen lebt.
Und er hat schon mal gar kein Recht Dir Vorwürfe zu machen. Das Kind ist in erster Linie sein Problem. Und wenn es zu einer Problemsituation kommt, dann trägt er dafür die Verantwortung und nicht Du. Er kann froh sein dass Du Dich bereit erklärt hast sein Kind zu beaufsichtigen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Du die ganze Zeit auch Distanz zu dem Kind gehalten hast. Du scheinst das ja von Dir aus getan zu haben. Das brauchst Du aber nicht. Wenn Du langfristig mit Deinem Freund zusammen bleiben willst, dann solltest Du ein VERHÄLTNIS zu dem Kind aufbauen.
Bei uns war das so, dass ich nicht viel Gelegenheit hatte mit dem Kind ein Verhältnis aufzubauen, weil der 4jährige total auf meinen Mann fixiert war. Ich hab dann jedoch die Zeiten die ich zur Verfügung hatte dazu genutzt um mit ihm zu spielen, ihm interessante Dinge zu zeigen und hab auch aktiv mich für ihn eingesetzt. Hab ihm z.B. seine Lieblingsgerichte gekocht, indem ich sie erstmal erfragt habe, habe ich Spielzeug gekauft und mit ihm gespielt. Mein Mann war auch froh, dass er dadurch entlastet wurde und ruhte sich dann mal aus dabei.
Ich denke kaum dass er das Gefühl bekommt dass Du ihm den Vater wegnimmst, nur weil Du auf ihn zugehst und mit ihm etwas machst.
Im Gegenteil. Wenn Du nur Mitläufer bist, würde er auf Dauer eher das Gefühl bekommen. Denn dann wird er vielleicht misstrauisch, weil er nicht weiß was Du eigentlich darstellst und ihm sowieso nichts geben kannst.
Wenn Du Dich aktiv und positiv, kindgerecht einbringst, dann hast Du eine positive Rolle bei ihm Und dann kann man ihn zur Not auch mal mit Dir alleine lassen. Aber so war es ja kein Wunder dass es in die Hose geht.

Nach einiger Zeit war es bei uns so, dass der Kleine mich wirklich gerne hatte und immer zu mir wollte, wenn mein Mann ihn abholte.

Meine Geschichte kannst Du in meinem eigenen Thread nachlesen. Ich hatte es ja auch mit so einem kleinen Knirps zu tun.

Ach ja: Um ein Kind abzugeben, muss erst einmal eine Plattform dafür geschaffen werden. Und das ist das Verhältnis was Du aufbauen solltest.

Lieben Gruß

Ja, es könnte alles sooo viel einfacher sein ...
Hallo KleinerMaulwurf,

vielen Dank für deine Antwort. Es tut gut mich mit jemandem austauschen zu können, der in der gleichen Situation war. Ja, vielleicht sollte ich mich wirklich mehr einbringen. Teilweise tue ich das auch ein wenig. Bin aber eher zurückhaltend, weil ich Angst habe, was falsch zu machen. Habe für ihn auch Spielzeug besorgt, damit er bei mir was zum spielen hat. Allerdings spielt dann mein Freund mit ihm und nicht ich. Ja, du hast auch Recht, dass er den Kleinen nicht hätte mit mir allein lassen sollen. Er hatte den Kleinen zwar gefragt, ob er kurz mit mir allein bleiben möchte und Abendbrot essen mag, womit der Junge auch einverstanden war. Aber naja, du hast ja gelesen, was passiert ist. Mein Freund ist "Papa-Anfänger" (ist sein erstes Kind und leider ein Scheidungskind, der Kleine war ca. 1 bis 2 Jahre alt, als die beiden sich trennten); ist alles nicht einfach für meinen Freund und besonders für den Kleinen, ja für alle Beteiligten, auch für die Mama und mich. Ich habe noch keine großen Erfahrungen mit Kindern und möchte nichts falsch machen und dann tu ich lieber gar nichts. Das ist falsch. Am Tag nach diesem Erlebnis hat der Kleine auch wieder Kontakt zu mir gesucht; hat mich angesprochen, irgendwelche belanglosen Fragen gestellt usw. Es tut ihm leid was passiert war. Mein Freund sagte mir, dass der Junge auch sogar schon zu seiner Mama (also zur Mama von dem Kleinen) so war; er hatte ihr erzählt, was passiert war. Ist schon alles schwierig. Man weiß nicht genau, warum der Kleine manchmal so ist. Spielen mag er lieber mit Männern, Frauen mag er nicht. Ich dachte mir, dass ich den Jungen auf mich zukommen lassen möchte, wenn er das will und mich nicht aufgrängen werde. Er soll zu mir kommen, wenn er Lust dazu hat. Ich bin immer freundlich und offen zu ihm (hört sich ein bißchen komisch an, finde aber keine anderen Worte). Aber, vielleicht werde ich dann mal deinen Rat annehmen und nun doch mehr auf ihn zugehen. Ich stelle mir das so vor, dass der Kleine an den Kind-Wochenenden im Mittelpunkt steht und wir beide (mein Freund und ich) uns um ihn kümmern und für ihn da sind. Er soll es ja gut haben und glücklich sein. Mal sehen, ob mir das gelingt. Vielen Dank nochmal für deine Meinung/deinen Rat.
Liebe Grüße

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29. Juni 2009 um 14:33
In Antwort auf marisa_11935136

Ja, es könnte alles sooo viel einfacher sein ...
Hallo KleinerMaulwurf,

vielen Dank für deine Antwort. Es tut gut mich mit jemandem austauschen zu können, der in der gleichen Situation war. Ja, vielleicht sollte ich mich wirklich mehr einbringen. Teilweise tue ich das auch ein wenig. Bin aber eher zurückhaltend, weil ich Angst habe, was falsch zu machen. Habe für ihn auch Spielzeug besorgt, damit er bei mir was zum spielen hat. Allerdings spielt dann mein Freund mit ihm und nicht ich. Ja, du hast auch Recht, dass er den Kleinen nicht hätte mit mir allein lassen sollen. Er hatte den Kleinen zwar gefragt, ob er kurz mit mir allein bleiben möchte und Abendbrot essen mag, womit der Junge auch einverstanden war. Aber naja, du hast ja gelesen, was passiert ist. Mein Freund ist "Papa-Anfänger" (ist sein erstes Kind und leider ein Scheidungskind, der Kleine war ca. 1 bis 2 Jahre alt, als die beiden sich trennten); ist alles nicht einfach für meinen Freund und besonders für den Kleinen, ja für alle Beteiligten, auch für die Mama und mich. Ich habe noch keine großen Erfahrungen mit Kindern und möchte nichts falsch machen und dann tu ich lieber gar nichts. Das ist falsch. Am Tag nach diesem Erlebnis hat der Kleine auch wieder Kontakt zu mir gesucht; hat mich angesprochen, irgendwelche belanglosen Fragen gestellt usw. Es tut ihm leid was passiert war. Mein Freund sagte mir, dass der Junge auch sogar schon zu seiner Mama (also zur Mama von dem Kleinen) so war; er hatte ihr erzählt, was passiert war. Ist schon alles schwierig. Man weiß nicht genau, warum der Kleine manchmal so ist. Spielen mag er lieber mit Männern, Frauen mag er nicht. Ich dachte mir, dass ich den Jungen auf mich zukommen lassen möchte, wenn er das will und mich nicht aufgrängen werde. Er soll zu mir kommen, wenn er Lust dazu hat. Ich bin immer freundlich und offen zu ihm (hört sich ein bißchen komisch an, finde aber keine anderen Worte). Aber, vielleicht werde ich dann mal deinen Rat annehmen und nun doch mehr auf ihn zugehen. Ich stelle mir das so vor, dass der Kleine an den Kind-Wochenenden im Mittelpunkt steht und wir beide (mein Freund und ich) uns um ihn kümmern und für ihn da sind. Er soll es ja gut haben und glücklich sein. Mal sehen, ob mir das gelingt. Vielen Dank nochmal für deine Meinung/deinen Rat.
Liebe Grüße

Hallo nochmal
Ja, es ist immer gut sich auszutauschen

Ich schildere mal meine Sichtweise. Ich finde nicht dass ein Kind bei zwei Erwachsenen 2 mal im Monat im Mittelpunkt stehen sollte. Ich sehe das als Überforderung und unnatürliche Praxis mit einem Kind umzugehen.
Wir haben auch ein gemeinsames Kind. Das steht auch nie ein ganzes Wochenende im Mittelpunkt. Warum muss dann auf einmal ein Kind das nicht mein Deines ist im Mittelpunkt stehen. Genau das führt nämlich auch oft zur Eifersucht zwischen der neuen Partnerin und dem Kind.
Die Partnerin fühlt sich zurück gestellt und das Kind ist es gewohnt unnatürlich im Mittelpunkt zu stehen und beansprucht diese Position ohne Kompromisse. Wenn es mal zurückstehen muss rastet es aus oder fühlt sich zurück gestellt und wird eifersüchtig.

Es ist auch nicht gut schon bei so kleinen Kindern ein so großes Missverhältnis herzustellen, was im übrigen verlogen ist. Das Missverhältnis sieht so aus, dass das Kind die ganze Zeit über nicht im Mittelpunkt steht und auch nur ein Elternteil zur Verfügung hat und auch samt Mutter verlassen worden ist. Und auf einmal steht es dann 2 Tage im Mittelpunkt. So erzieht man Kinder zu einem inneren Ungleichgewicht. Sie sind hin und her gerissen zwischen Extremen. Das ist nicht gesund.

Gesünder finde ich es, wenn Ihr erst einmal in Ruhe Eure Partnerschaft aufbaut und dann das Kind in Eure Partnerschaft, in der Zeit in der er bei Euch ist, hinein gebettet und integriert wird. Integration ist das Zauberwort und nicht auf ein Podest stellen.
Integrieren kannst Du ihn nur, wenn auch Du ebenso als Parner Deines Freundes in Erscheinung trittst und Dich nicht mehr zurück hältst. Sowohl Deinem Freund gegenüber solltest Du Dich als Partnerin wie gewohnt verhalten, so dass der Kleine das begreift, als auch mit dem Jungen ein Verhältnis aufbauen.

Das kannst Du auch gut, indem Du tolle Ideen für Kinder einbringst, was Du dann organisierst und umsetzt und er weiß dass es von Dir kommt. Z.B. Freizeitparkbesuch. Ich hatte dem kleinen z.B. ein Bob der Baumeister Ess-Service gekauft, wovon er begeistert war. Dann hab ich ihm Piratengold gekocht (kleine Hähnchenschnitzel) und Mondsteine (kleine Frikadellen) mit Goldstücken (Backkartoffeln).
Ich hab mit ihm alleine Kekse gebacken. Das hat ihm echt Spaß gemacht. Du kannst ein Projekt angehen, wie Kekse backen, während Dein Freund anwesend ist.

Bei Kindern ist es sehr wichtig auf sie aktiv zuzugehen und sie zu inspirieren. Und Aktivspielzeug, wie z.B. eine Holzeisenbahn mit Schienen und allem drum und dran, ist auch gut um zusammen zu spielen.
Du kannst ihn auch mit Luftschlangen, Seifenblasen und Ballons begeistern. Einen Kuchen mit ihm backen, den er aussucht von Rezeptfotos und dann noch Zuckerguss und Smarties drauf.
Kekse auch mit so Garniturzeugs, also so Schokokugeln und bunte Garnitur.

Allerdings wäre es gut gewesen wenn Dein Partner Dich schon von sich aus mehr einbezogen hätte. Das tat er wohl nicht und vielleicht hast Du Dich auch unbewusst seiner unausgesprochenen Botschaft angepasst, indem Du Dich im Hintergrund aufgehalten hast. Mein Mann hat von Anfang an mich einbezogen und mich auch mal mit ihm auf dem Spielplatz alleine spielen lassen. Gleich beim zweiten Wochenende. Er muss auch begreifen dass Du als vollwertiger Partner dazu gehörst.
Verstehe mich nicht falsch. Du sollst keine Aufgaben übernehmen oder die Ersatzmutter spielen. Sondern nur ein Verhältnis aufbauen

Lieben Gruß

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30. Juni 2009 um 13:41
In Antwort auf kleinermaulwurff

Hallo nochmal
Ja, es ist immer gut sich auszutauschen

Ich schildere mal meine Sichtweise. Ich finde nicht dass ein Kind bei zwei Erwachsenen 2 mal im Monat im Mittelpunkt stehen sollte. Ich sehe das als Überforderung und unnatürliche Praxis mit einem Kind umzugehen.
Wir haben auch ein gemeinsames Kind. Das steht auch nie ein ganzes Wochenende im Mittelpunkt. Warum muss dann auf einmal ein Kind das nicht mein Deines ist im Mittelpunkt stehen. Genau das führt nämlich auch oft zur Eifersucht zwischen der neuen Partnerin und dem Kind.
Die Partnerin fühlt sich zurück gestellt und das Kind ist es gewohnt unnatürlich im Mittelpunkt zu stehen und beansprucht diese Position ohne Kompromisse. Wenn es mal zurückstehen muss rastet es aus oder fühlt sich zurück gestellt und wird eifersüchtig.

Es ist auch nicht gut schon bei so kleinen Kindern ein so großes Missverhältnis herzustellen, was im übrigen verlogen ist. Das Missverhältnis sieht so aus, dass das Kind die ganze Zeit über nicht im Mittelpunkt steht und auch nur ein Elternteil zur Verfügung hat und auch samt Mutter verlassen worden ist. Und auf einmal steht es dann 2 Tage im Mittelpunkt. So erzieht man Kinder zu einem inneren Ungleichgewicht. Sie sind hin und her gerissen zwischen Extremen. Das ist nicht gesund.

Gesünder finde ich es, wenn Ihr erst einmal in Ruhe Eure Partnerschaft aufbaut und dann das Kind in Eure Partnerschaft, in der Zeit in der er bei Euch ist, hinein gebettet und integriert wird. Integration ist das Zauberwort und nicht auf ein Podest stellen.
Integrieren kannst Du ihn nur, wenn auch Du ebenso als Parner Deines Freundes in Erscheinung trittst und Dich nicht mehr zurück hältst. Sowohl Deinem Freund gegenüber solltest Du Dich als Partnerin wie gewohnt verhalten, so dass der Kleine das begreift, als auch mit dem Jungen ein Verhältnis aufbauen.

Das kannst Du auch gut, indem Du tolle Ideen für Kinder einbringst, was Du dann organisierst und umsetzt und er weiß dass es von Dir kommt. Z.B. Freizeitparkbesuch. Ich hatte dem kleinen z.B. ein Bob der Baumeister Ess-Service gekauft, wovon er begeistert war. Dann hab ich ihm Piratengold gekocht (kleine Hähnchenschnitzel) und Mondsteine (kleine Frikadellen) mit Goldstücken (Backkartoffeln).
Ich hab mit ihm alleine Kekse gebacken. Das hat ihm echt Spaß gemacht. Du kannst ein Projekt angehen, wie Kekse backen, während Dein Freund anwesend ist.

Bei Kindern ist es sehr wichtig auf sie aktiv zuzugehen und sie zu inspirieren. Und Aktivspielzeug, wie z.B. eine Holzeisenbahn mit Schienen und allem drum und dran, ist auch gut um zusammen zu spielen.
Du kannst ihn auch mit Luftschlangen, Seifenblasen und Ballons begeistern. Einen Kuchen mit ihm backen, den er aussucht von Rezeptfotos und dann noch Zuckerguss und Smarties drauf.
Kekse auch mit so Garniturzeugs, also so Schokokugeln und bunte Garnitur.

Allerdings wäre es gut gewesen wenn Dein Partner Dich schon von sich aus mehr einbezogen hätte. Das tat er wohl nicht und vielleicht hast Du Dich auch unbewusst seiner unausgesprochenen Botschaft angepasst, indem Du Dich im Hintergrund aufgehalten hast. Mein Mann hat von Anfang an mich einbezogen und mich auch mal mit ihm auf dem Spielplatz alleine spielen lassen. Gleich beim zweiten Wochenende. Er muss auch begreifen dass Du als vollwertiger Partner dazu gehörst.
Verstehe mich nicht falsch. Du sollst keine Aufgaben übernehmen oder die Ersatzmutter spielen. Sondern nur ein Verhältnis aufbauen

Lieben Gruß

Abenteuer Patchwork FAmilie von Kloth
Hi- ich bin selber eine Patchwork Mama und kann nur sagen, das was ich erlebt habe war am Anfang gruselig und inzwischen ist es entspannter!! Aber der Junge hat deutlich bösere Sachen gemacht als die Wurst klauen!

Der sohn meines Partners hat mir das Leben zur Hölle gemacht, dass ich mcih sogar trennen wollte. Seine Ex hat auch mal für uns mal gegen uns gesprochen. Ich habe mri das Buch Abenteuer PAtchworkfamilie bestellt (von Kloth) und habe es gelesen. Man muss dazu sagen, dass es sehr emotional geschrieben wurde - meiner Meinung nach- und es dabei um eine Familie geht wo die Kinder auch bösartig sind. Dabei sind aber viele Hinweise und Tipps die tatsächlich funktionieren.

Das DU zu dem Kind ein Verhältnis aufbauen muss ist klar und wenn es der mama schlecht geht - emotional. geht es dem Kind auch shclecht und shuld bist du in erster Linie völliger Quatsch aber kinder ticken eben anders. Ich glaube dass Du einfach Zeit brauchst. Versuch ihn wirklich zu locken mit Aktivität- das ist die beste Bestechung die es gibt Ich denke aber, dass man Durchhaltevermögen braucht. Und ich habe noch nie gehört, dass eine Patchwork familie sofort funktioniert hat.

Also MUT MUT MUT

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30. Juni 2009 um 14:26
In Antwort auf sadie_12717332

Abenteuer Patchwork FAmilie von Kloth
Hi- ich bin selber eine Patchwork Mama und kann nur sagen, das was ich erlebt habe war am Anfang gruselig und inzwischen ist es entspannter!! Aber der Junge hat deutlich bösere Sachen gemacht als die Wurst klauen!

Der sohn meines Partners hat mir das Leben zur Hölle gemacht, dass ich mcih sogar trennen wollte. Seine Ex hat auch mal für uns mal gegen uns gesprochen. Ich habe mri das Buch Abenteuer PAtchworkfamilie bestellt (von Kloth) und habe es gelesen. Man muss dazu sagen, dass es sehr emotional geschrieben wurde - meiner Meinung nach- und es dabei um eine Familie geht wo die Kinder auch bösartig sind. Dabei sind aber viele Hinweise und Tipps die tatsächlich funktionieren.

Das DU zu dem Kind ein Verhältnis aufbauen muss ist klar und wenn es der mama schlecht geht - emotional. geht es dem Kind auch shclecht und shuld bist du in erster Linie völliger Quatsch aber kinder ticken eben anders. Ich glaube dass Du einfach Zeit brauchst. Versuch ihn wirklich zu locken mit Aktivität- das ist die beste Bestechung die es gibt Ich denke aber, dass man Durchhaltevermögen braucht. Und ich habe noch nie gehört, dass eine Patchwork familie sofort funktioniert hat.

Also MUT MUT MUT

Durchhaltevermögen
Hallo Rosa,
vielen Dank für deine Antwort. Ich nehme deine Ratschläge sehr gern an. Bin ein absoluter "Anfänger", was Kinder angeht. Leider. Und bin daher für jede Hilfe dankbar. Ich habe Durchhaltevermögen und ich liebe meinen Partner und er liebt mich und ich wünsche mir so sehr, dass wir auch zu dritt ALLE glücklich sind. Nun gut, ich werde an mir arbeiten und aktiv auf den Kleinen zugehen. Mit der Unterstützung meines Partners werden wir das schaffen; und ich habe seine Unterstützung. Er wünschst sich ja auch nichts sehnlicher, als dass wir auch zu DRITT glücklich sind.

Ich dachte nicht, dass es noch schlimmer geht, als das was ich erlebt habe (... du sagtest, dass der Junge deines Mannes deutlich böser war). Ich möchte soetwas nicht.

Vielen Dank für deinen Buchtipp. Werde gleich mal im Netz danach stöbern.

Liebe Grüße

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3. Juli 2009 um 8:28
In Antwort auf marisa_11935136

Durchhaltevermögen
Hallo Rosa,
vielen Dank für deine Antwort. Ich nehme deine Ratschläge sehr gern an. Bin ein absoluter "Anfänger", was Kinder angeht. Leider. Und bin daher für jede Hilfe dankbar. Ich habe Durchhaltevermögen und ich liebe meinen Partner und er liebt mich und ich wünsche mir so sehr, dass wir auch zu dritt ALLE glücklich sind. Nun gut, ich werde an mir arbeiten und aktiv auf den Kleinen zugehen. Mit der Unterstützung meines Partners werden wir das schaffen; und ich habe seine Unterstützung. Er wünschst sich ja auch nichts sehnlicher, als dass wir auch zu DRITT glücklich sind.

Ich dachte nicht, dass es noch schlimmer geht, als das was ich erlebt habe (... du sagtest, dass der Junge deines Mannes deutlich böser war). Ich möchte soetwas nicht.

Vielen Dank für deinen Buchtipp. Werde gleich mal im Netz danach stöbern.

Liebe Grüße

JUHU
::na das hört sich ja wirklich super an! Ich drück Euch die Daumen udn hoffe, dass Euch viel erspart bleibt..das war auch immer mein Gedanke:

Der sohn meines Partners hat sich wirklich böse dinge erlaubt. Ich war sogar bei einer Familientherapeutin, die mir erzählt hat,d ass das normal ist. Der Sohn hat bei mir mein Handy durchstöbert und als ich mich mit seinem Vater gestritten hatte, hat er die sms gelese die wir uns schrieben, dabei hat diese einfach weitergeleitet an seine Mam und an andere.

Das allein finde ich schon Hammer! ABER nein, er hat nebenbei eine sms gefälscht und diese an viele geschickt. u.a. an Männer mit Liebesbekundungen. Gott sei dank war der Text eindeutig sprich nicht mein stil und ich konnte es erklären...aber dennoch es war peinlich un dder Gedanke er wäre an das Firmenhandy ran...da will ich nciht dran denken.

Einmal hat er seinen Papa erzählt ich hätte ihm eine ohrfeige verpasst.....usw.

Du siehst Wurst klauen ist noch harmlos dagegen Wie auch immer wichtig ist wirklich der Zusammenhalt. Das Kind muss merken, dass die Mauer nicht zu durchbrechen ist. Viele Grüsse aus Kölle

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Mein Baby (3,5 Monate) isst weniger bei der Hitze und nimmt sogar ab!
Von: frmpa_12730545
neu
1. Juli 2009 um 23:40
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