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das leidige Thema Stiefmutter ...

5. September 2018 um 16:52

Ich kenne meinen Mann nun seit 5 1/2 Jahren und seit 1 1/2 sind wir verheiratet. Mein Mann hat 3 Kinder, von denen jedoch nur der Älteste sein leiblicher Sohn ist. Die anderen beiden sind die Kinder seiner verstorbenen Frau. Das klingt jetzt im ersten Stepp vielleicht nicht so kompliziert, aber die Geschichte dahinter ist nicht ohne ....

Mein Mann hat aus einer sehr frühen Beziehung einen leiblichen Sohn. Seine damalige Partnerin und er haben sich getrennt, als der Junge 1 1/2 Jahre alt war, der Sohn blieb dann zunächst bei der Mutter und mein Mann sah ihn fast jedes Wochenende. Eine Situation, wie es sie tausendfach in Deutschland gibt.

Mein Mann hat dann irgendwann seine spätere Ehefrau kennengelernt, die zwei Kinder mit in die Ehe gebracht hat. Sein Sohn kam dann weiterhin am Wochenende zu Besuch und irgendwann haben sie beschlossen, dass der Sohn zusammen mit den beiden anderen Kindern in der Familie aufwachsen soll und nicht mehr bei seiner Mutter. Damals war er 6 Jahre alt und leicht zu beeinflussen.

Über die Zeit wurde der Kontakt zu seiner leiblichen Mutter immer weniger und irgendwann schlief er ganz ein. Als mein Mann diese Frau dann geheiratet hat, hat er ihre Kinder mit adoptiert. Die beiden waren damals 14 und 15 Jahre alt und konnten somit altersmäßig selst entscheiden. Ihr leiblicher Vater hat sich kurz danach erhängt.
Der Gedanke, eine Familie sein zu wollen hinkt gewaltig, da diese Frau den Sohn meines Mannes nicht adoptieren wollte. Schon damals fing aus meiner Sicht die familiäre Schieflage an.

Aber es kommt noch besser: weil es ja so praktisch ist, neben den Großeltern zu wohnen, hat mein Mann sich überzeugen lassen, direkt neben den Schwiegereltern zu bauen. Ein viel zu großes Haus, welches sie sich eigentlich in der Form gar nicht haben leisten können. Denn Madame ging ihr ganzes Leben lang lieber irgendwelchen Hobbies nach, als einem geregelten Job, da ist es schon praktisch, die Kinder "parken" zu können.

2011 nun ist diese Frau gestorben und mein Mann stand mit den drei "Kindern" alleine da. Wobei man von Kindern schon nicht mehr wirklich reden konnte. Sie waren 17, 18 und sein leiblicher Sohn 19 Jahre alt.

in 2013 haben wir uns dann kennen gelernt. Mit seinem leiblichen Sohn habe ich mich sofort sehr gut verstanden. Im Lauf der Zeit haben wir auch den Kontakt zu seiner Mutter wieder hergestellt, worüber ich sehr froh bin. Aus meiner Sicht hätten diese Wurzeln niemals gekappt werden dürfen!

Aber mit den anderen beiden gibt es ständig Ärger und sie machen uns mit ihrem Neid und ihrer Eifersucht das Leben schwer. Sie sind erwachsen und müssten eigentlich schon längst ihren eigenen Weg gehen. Aber noch immer stellen sie nur Forderungen und wenn sie nicht bekommen, was sie wollen, dann sind sie mir gegenüber bösartig. Man hört es wohl schon raus, ich mag die beiden einfach nicht.

Wer hat auch erwachsene Stiefkinder, mit denen er nicht klar kommt?

Herzliche Grüße
Christine

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5. September 2018 um 17:31

Ich habe noch einiges vergessen: am Anfang war unser Verhältnis recht neutral. Ich habe mir auch wirklich sehr viel Mühe gegeben, habe immer nachgefragt und versucht, Ihnen eine Freundin zu sein. Was am Anfang auch einigermaßen gut geklappt hat. Bis zu dem Zeitpunkt, als mein Mann und ich zusammen gezogen sind. Von dem Zeitpunkt an war Land unter. Angestachelt von den lieben Ex-Schwiegereltern, mit denen wir Tür an Tür gewohnt habe, gab es ständig Streit, meistens um Geld. Von den Geschichten, die sie über mich in diesem Dorf verbreitet haben, ganz zu schweigen. Am Anfang dachte ich ja, ich bilde es mir ein, als Passanten die Straßenseite gewechselt haben. Aber leider war es nicht so. ich hatte irgendwann mal eine andere Hundebesitzerin gefragt, ob wir nicht mal zusammen laufen wollen. Ihre Antwort war nein, da würde sie lieber alleine laufen. Das war schlimm.

Vor einem Jahr dann hat mein Mann dann dieses Haus verkauft. Wir sind weggezogen. Seitdem ist es etwas ruhiger geworden. Trotzdem habe ich ein ganz ungutes Gefühl, wenn ich an die Beiden denke. Ich bin ständig unter Anspannung und auf der Hut, was als nächstes kommt ...

 

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6. September 2018 um 10:27
In Antwort auf tini1969

Ich kenne meinen Mann nun seit 5 1/2 Jahren und seit 1 1/2 sind wir verheiratet. Mein Mann hat 3 Kinder, von denen jedoch nur der Älteste sein leiblicher Sohn ist. Die anderen beiden sind die Kinder seiner verstorbenen Frau. Das klingt jetzt im ersten Stepp vielleicht nicht so kompliziert, aber die Geschichte dahinter ist nicht ohne ....

Mein Mann hat aus einer sehr frühen Beziehung einen leiblichen Sohn. Seine damalige Partnerin und er haben sich getrennt, als der Junge 1 1/2 Jahre alt war, der Sohn blieb dann zunächst bei der Mutter und mein Mann sah ihn fast jedes Wochenende. Eine Situation, wie es sie tausendfach in Deutschland gibt.

Mein Mann hat dann irgendwann seine spätere Ehefrau kennengelernt, die zwei Kinder mit in die Ehe gebracht hat. Sein Sohn kam dann weiterhin am Wochenende zu Besuch und irgendwann haben sie beschlossen, dass der Sohn zusammen mit den beiden anderen Kindern in der Familie aufwachsen soll und nicht mehr bei seiner Mutter. Damals war er 6 Jahre alt und leicht zu beeinflussen.

Über die Zeit wurde der Kontakt zu seiner leiblichen Mutter immer weniger und irgendwann schlief er ganz ein. Als mein Mann diese Frau dann geheiratet hat, hat er ihre Kinder mit adoptiert. Die beiden waren damals 14 und 15 Jahre alt und konnten somit altersmäßig selst entscheiden. Ihr leiblicher Vater hat sich kurz danach erhängt.
Der Gedanke, eine Familie sein zu wollen hinkt gewaltig, da diese Frau den Sohn meines Mannes nicht adoptieren wollte. Schon damals fing aus meiner Sicht die familiäre Schieflage an.

Aber es kommt noch besser: weil es ja so praktisch ist, neben den Großeltern zu wohnen, hat mein Mann sich überzeugen lassen, direkt neben den Schwiegereltern zu bauen. Ein viel zu großes Haus, welches sie sich eigentlich in der Form gar nicht haben leisten können. Denn Madame ging ihr ganzes Leben lang lieber irgendwelchen Hobbies nach, als einem geregelten Job, da ist es schon praktisch, die Kinder "parken" zu können.

2011 nun ist diese Frau gestorben und mein Mann stand mit den drei "Kindern" alleine da. Wobei man von Kindern schon nicht mehr wirklich reden konnte. Sie waren 17, 18 und sein leiblicher Sohn 19 Jahre alt.

in 2013 haben wir uns dann kennen gelernt. Mit seinem leiblichen Sohn habe ich mich sofort sehr gut verstanden. Im Lauf der Zeit haben wir auch den Kontakt zu seiner Mutter wieder hergestellt, worüber ich sehr froh bin. Aus meiner Sicht hätten diese Wurzeln niemals gekappt werden dürfen!

Aber mit den anderen beiden gibt es ständig Ärger und sie machen uns mit ihrem Neid und ihrer Eifersucht das Leben schwer. Sie sind erwachsen und müssten eigentlich schon längst ihren eigenen Weg gehen. Aber noch immer stellen sie nur Forderungen und wenn sie nicht bekommen, was sie wollen, dann sind sie mir gegenüber bösartig. Man hört es wohl schon raus, ich mag die beiden einfach nicht.

Wer hat auch erwachsene Stiefkinder, mit denen er nicht klar kommt?

Herzliche Grüße
Christine

Die Kinder sind nicht erwachsen.....eins ist nicht mal volljährig. Viel zu früh haben sie die Mutter verloren..... Sie können nicht ihren eigenen Weg gehen. Ich denke auch nicht, dass sie bösartig sind, sondern Verlustängste haben und dich als Bedrohung empfinden.
Wie reagiert dein Mann ? Sucht bitte alle gemeinsam eine Familienberatung auf. Da kommt alles auf den Tisch und ihr werdet neutral beraten. Viel Erfolg, für den schweren Weg.... ihr könnt das schaffen !

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6. September 2018 um 15:33
In Antwort auf user14131

Die Kinder sind nicht erwachsen.....eins ist nicht mal volljährig. Viel zu früh haben sie die Mutter verloren..... Sie können nicht ihren eigenen Weg gehen. Ich denke auch nicht, dass sie bösartig sind, sondern Verlustängste haben und dich als Bedrohung empfinden.
Wie reagiert dein Mann ? Sucht bitte alle gemeinsam eine Familienberatung auf. Da kommt alles auf den Tisch und ihr werdet neutral beraten. Viel Erfolg, für den schweren Weg.... ihr könnt das schaffen !

Da habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Als ihre Mutter starb, waren die zwei "Stiefkinder" 17 und 18 Jahre alt. Das war aber bereits im Jahr 2011. Schon damals hat der Stiefsohn nicht mehr zu Hause gewohnt.

Realistisch betrachtet, haben die beiden viel mitgemacht. Der leibliche Vater hat sich erhängt, die Mutter ist an Krebs gestorben. Mein Mann war auch bereits der 3. Ehemann ihrer Mutter. Da gab es nicht viel Beständigkeit in deren Leben, das ist absolut korrekt.

Aber das war alles vor meiner Zeit und hat mir meiner Person überhaupt nichts zu tun. Und trotzdem schweben die beiden wie so eine dunkle Wolke über mir und manchmal fühle ich mich von denen richtig bedroht. Nicht im eigentlichen Sinn, mehr so ein Bauchgefühl.

Mein Mann schweigt am liebsten zu dem Thema und wenn er was dazu sagt, dann nur, dass ihr Verhalten nicht an mir liegen würde. Er hadert schwer damit, dass er sich in den Schwiegereltern so getäuscht hat. Und er ist sehr enttäuscht von den Beiden, dass sie ihn auf den "Geldgeber" reduziert haben.

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6. September 2018 um 17:42
In Antwort auf tini1969

Ich kenne meinen Mann nun seit 5 1/2 Jahren und seit 1 1/2 sind wir verheiratet. Mein Mann hat 3 Kinder, von denen jedoch nur der Älteste sein leiblicher Sohn ist. Die anderen beiden sind die Kinder seiner verstorbenen Frau. Das klingt jetzt im ersten Stepp vielleicht nicht so kompliziert, aber die Geschichte dahinter ist nicht ohne ....

Mein Mann hat aus einer sehr frühen Beziehung einen leiblichen Sohn. Seine damalige Partnerin und er haben sich getrennt, als der Junge 1 1/2 Jahre alt war, der Sohn blieb dann zunächst bei der Mutter und mein Mann sah ihn fast jedes Wochenende. Eine Situation, wie es sie tausendfach in Deutschland gibt.

Mein Mann hat dann irgendwann seine spätere Ehefrau kennengelernt, die zwei Kinder mit in die Ehe gebracht hat. Sein Sohn kam dann weiterhin am Wochenende zu Besuch und irgendwann haben sie beschlossen, dass der Sohn zusammen mit den beiden anderen Kindern in der Familie aufwachsen soll und nicht mehr bei seiner Mutter. Damals war er 6 Jahre alt und leicht zu beeinflussen.

Über die Zeit wurde der Kontakt zu seiner leiblichen Mutter immer weniger und irgendwann schlief er ganz ein. Als mein Mann diese Frau dann geheiratet hat, hat er ihre Kinder mit adoptiert. Die beiden waren damals 14 und 15 Jahre alt und konnten somit altersmäßig selst entscheiden. Ihr leiblicher Vater hat sich kurz danach erhängt.
Der Gedanke, eine Familie sein zu wollen hinkt gewaltig, da diese Frau den Sohn meines Mannes nicht adoptieren wollte. Schon damals fing aus meiner Sicht die familiäre Schieflage an.

Aber es kommt noch besser: weil es ja so praktisch ist, neben den Großeltern zu wohnen, hat mein Mann sich überzeugen lassen, direkt neben den Schwiegereltern zu bauen. Ein viel zu großes Haus, welches sie sich eigentlich in der Form gar nicht haben leisten können. Denn Madame ging ihr ganzes Leben lang lieber irgendwelchen Hobbies nach, als einem geregelten Job, da ist es schon praktisch, die Kinder "parken" zu können.

2011 nun ist diese Frau gestorben und mein Mann stand mit den drei "Kindern" alleine da. Wobei man von Kindern schon nicht mehr wirklich reden konnte. Sie waren 17, 18 und sein leiblicher Sohn 19 Jahre alt.

in 2013 haben wir uns dann kennen gelernt. Mit seinem leiblichen Sohn habe ich mich sofort sehr gut verstanden. Im Lauf der Zeit haben wir auch den Kontakt zu seiner Mutter wieder hergestellt, worüber ich sehr froh bin. Aus meiner Sicht hätten diese Wurzeln niemals gekappt werden dürfen!

Aber mit den anderen beiden gibt es ständig Ärger und sie machen uns mit ihrem Neid und ihrer Eifersucht das Leben schwer. Sie sind erwachsen und müssten eigentlich schon längst ihren eigenen Weg gehen. Aber noch immer stellen sie nur Forderungen und wenn sie nicht bekommen, was sie wollen, dann sind sie mir gegenüber bösartig. Man hört es wohl schon raus, ich mag die beiden einfach nicht.

Wer hat auch erwachsene Stiefkinder, mit denen er nicht klar kommt?

Herzliche Grüße
Christine

Puh ja, die Geschichte hat es in sich.

Du scheinst mir eine Frau mit klarem Verstand zu sein, die auch hinterfragt und nichts beschönigt. Auch, dass du den Kontakt zur leiblichen Mutter des Sohnes unterstützt hast, ist ein klarer Erfolg.

Aber jetzt ehrlich: Wie konntest du dich in diesen Mann verlieben? Ihn heiraten? Er hat seinem 1. Kind die Mutter entfremdet und den anderen beiden den Vater genommen. Eine Adoption war doch völlig unnötig, die beiden waren kurz vor der Volljährigkeit und hatten einen Vater.

Ich sag dir, hol dir die Jungs mal an den Tisch. Stell Pizza und Bier hin und sprich mal Klartext. OHNE deinen Mann.

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7. September 2018 um 7:47
In Antwort auf tini1969

Ich kenne meinen Mann nun seit 5 1/2 Jahren und seit 1 1/2 sind wir verheiratet. Mein Mann hat 3 Kinder, von denen jedoch nur der Älteste sein leiblicher Sohn ist. Die anderen beiden sind die Kinder seiner verstorbenen Frau. Das klingt jetzt im ersten Stepp vielleicht nicht so kompliziert, aber die Geschichte dahinter ist nicht ohne ....

Mein Mann hat aus einer sehr frühen Beziehung einen leiblichen Sohn. Seine damalige Partnerin und er haben sich getrennt, als der Junge 1 1/2 Jahre alt war, der Sohn blieb dann zunächst bei der Mutter und mein Mann sah ihn fast jedes Wochenende. Eine Situation, wie es sie tausendfach in Deutschland gibt.

Mein Mann hat dann irgendwann seine spätere Ehefrau kennengelernt, die zwei Kinder mit in die Ehe gebracht hat. Sein Sohn kam dann weiterhin am Wochenende zu Besuch und irgendwann haben sie beschlossen, dass der Sohn zusammen mit den beiden anderen Kindern in der Familie aufwachsen soll und nicht mehr bei seiner Mutter. Damals war er 6 Jahre alt und leicht zu beeinflussen.

Über die Zeit wurde der Kontakt zu seiner leiblichen Mutter immer weniger und irgendwann schlief er ganz ein. Als mein Mann diese Frau dann geheiratet hat, hat er ihre Kinder mit adoptiert. Die beiden waren damals 14 und 15 Jahre alt und konnten somit altersmäßig selst entscheiden. Ihr leiblicher Vater hat sich kurz danach erhängt.
Der Gedanke, eine Familie sein zu wollen hinkt gewaltig, da diese Frau den Sohn meines Mannes nicht adoptieren wollte. Schon damals fing aus meiner Sicht die familiäre Schieflage an.

Aber es kommt noch besser: weil es ja so praktisch ist, neben den Großeltern zu wohnen, hat mein Mann sich überzeugen lassen, direkt neben den Schwiegereltern zu bauen. Ein viel zu großes Haus, welches sie sich eigentlich in der Form gar nicht haben leisten können. Denn Madame ging ihr ganzes Leben lang lieber irgendwelchen Hobbies nach, als einem geregelten Job, da ist es schon praktisch, die Kinder "parken" zu können.

2011 nun ist diese Frau gestorben und mein Mann stand mit den drei "Kindern" alleine da. Wobei man von Kindern schon nicht mehr wirklich reden konnte. Sie waren 17, 18 und sein leiblicher Sohn 19 Jahre alt.

in 2013 haben wir uns dann kennen gelernt. Mit seinem leiblichen Sohn habe ich mich sofort sehr gut verstanden. Im Lauf der Zeit haben wir auch den Kontakt zu seiner Mutter wieder hergestellt, worüber ich sehr froh bin. Aus meiner Sicht hätten diese Wurzeln niemals gekappt werden dürfen!

Aber mit den anderen beiden gibt es ständig Ärger und sie machen uns mit ihrem Neid und ihrer Eifersucht das Leben schwer. Sie sind erwachsen und müssten eigentlich schon längst ihren eigenen Weg gehen. Aber noch immer stellen sie nur Forderungen und wenn sie nicht bekommen, was sie wollen, dann sind sie mir gegenüber bösartig. Man hört es wohl schon raus, ich mag die beiden einfach nicht.

Wer hat auch erwachsene Stiefkinder, mit denen er nicht klar kommt?

Herzliche Grüße
Christine

Was machen sie denn wenn sie dir gegenueber boesartig sind? Ich kann mir darunter ganz schlecht was vorstellen. 

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7. September 2018 um 9:24
In Antwort auf tini1969

Da habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Als ihre Mutter starb, waren die zwei "Stiefkinder" 17 und 18 Jahre alt. Das war aber bereits im Jahr 2011. Schon damals hat der Stiefsohn nicht mehr zu Hause gewohnt.

Realistisch betrachtet, haben die beiden viel mitgemacht. Der leibliche Vater hat sich erhängt, die Mutter ist an Krebs gestorben. Mein Mann war auch bereits der 3. Ehemann ihrer Mutter. Da gab es nicht viel Beständigkeit in deren Leben, das ist absolut korrekt.

Aber das war alles vor meiner Zeit und hat mir meiner Person überhaupt nichts zu tun. Und trotzdem schweben die beiden wie so eine dunkle Wolke über mir und manchmal fühle ich mich von denen richtig bedroht. Nicht im eigentlichen Sinn, mehr so ein Bauchgefühl.

Mein Mann schweigt am liebsten zu dem Thema und wenn er was dazu sagt, dann nur, dass ihr Verhalten nicht an mir liegen würde. Er hadert schwer damit, dass er sich in den Schwiegereltern so getäuscht hat. Und er ist sehr enttäuscht von den Beiden, dass sie ihn auf den "Geldgeber" reduziert haben.

Das Alter ist furchtbar, und ich bleibe dabei.... da findet noch viel Entwicklung statt,  in der man noch eine Mutter braucht. Da vorher vermutlich schon viel auf der Strecke geblieben ist, fehlt es da an Reife. 'BÖSARTIG' ist auch so eine Bezeichnung, die ich ungern  wählen würde, denn es sind die Kinder deines Partners. Er wird sie lieben, sonst hätte er sie nicht adoptiert. Eure Situation ist so schwierig und hält schon lange an, es ist verfahren und festgefahren, da kommt ihr ohne professionelle Hilfe nicht raus. Ich kann dir nur empfehlen, trotz allem wertschätzend im Umgang zu bleiben.

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7. September 2018 um 13:55
In Antwort auf lori1223

Puh ja, die Geschichte hat es in sich.

Du scheinst mir eine Frau mit klarem Verstand zu sein, die auch hinterfragt und nichts beschönigt. Auch, dass du den Kontakt zur leiblichen Mutter des Sohnes unterstützt hast, ist ein klarer Erfolg.

Aber jetzt ehrlich: Wie konntest du dich in diesen Mann verlieben? Ihn heiraten? Er hat seinem 1. Kind die Mutter entfremdet und den anderen beiden den Vater genommen. Eine Adoption war doch völlig unnötig, die beiden waren kurz vor der Volljährigkeit und hatten einen Vater.

Ich sag dir, hol dir die Jungs mal an den Tisch. Stell Pizza und Bier hin und sprich mal Klartext. OHNE deinen Mann.

Der Tipp mit dem Bier ist gut ....

Als ich meinen Partner kennen gelernt habe, war ich schwer beeindruckt, dass er die beiden adoptiert hatte. Damals bin ich aber auch davon ausgegangen, dass zu dem Zeitpunkt der leibliche Vater bereits tot war. Und ich bin auch davon ausgegangen, dass die Mutter von seinem Ältesten den Jungen dort "abgeladen" hatte. Die Wahrheit kam erst später, Stück für Stück ans Tageslicht. Es gab Tage, da habe ich wirklich gedacht, was kommt denn jetzt noch ...?

Ich liebe meinen Mann, daran hat sich auch nichts geändert. Aber dass er dieser Frau schon fast hörig war, und was er in dieser Zeit alles getan hat, das macht mir manchmal etwas Angst. Vielleicht sehe ich die beiden Stiefkinder auch deshalb kritischer, als es notwendig wäre ....?

 

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7. September 2018 um 14:04
In Antwort auf evaeden

Was machen sie denn wenn sie dir gegenueber boesartig sind? Ich kann mir darunter ganz schlecht was vorstellen. 

Biespiel: sie laden alle zum Geburtstag ein, nur mich nicht. Nicht, dass ich da hingehen möchte, aber es hinterlässt kein gutes Gefühl.

Sehr beliebter Spruch von dem Stiefsohn "Du kannst einem nur leid tun, dass Du den geheiratet hast ...".

Vor kurzem sind wir über ein verlängertes Wochenende weg gewesen. Da wurde doch prompt auf Facebook ein Kommentar hinterlassen "helfen Euch diese Freizeitaktivitäten vor der Realität zu fliehen?" usw.

Egal was ich neu habe, ständig kommt von der Stieftocher die Frage, wer das bezahlt hätte.

Ich habe selbst einen Sohn, der gottlob nicht bei uns wohnt. Da hat NIE einer danach gefragt, wie es dem geht oder was der macht.

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7. September 2018 um 19:18
In Antwort auf tini1969

Biespiel: sie laden alle zum Geburtstag ein, nur mich nicht. Nicht, dass ich da hingehen möchte, aber es hinterlässt kein gutes Gefühl.

Sehr beliebter Spruch von dem Stiefsohn "Du kannst einem nur leid tun, dass Du den geheiratet hast ...".

Vor kurzem sind wir über ein verlängertes Wochenende weg gewesen. Da wurde doch prompt auf Facebook ein Kommentar hinterlassen "helfen Euch diese Freizeitaktivitäten vor der Realität zu fliehen?" usw.

Egal was ich neu habe, ständig kommt von der Stieftocher die Frage, wer das bezahlt hätte.

Ich habe selbst einen Sohn, der gottlob nicht bei uns wohnt. Da hat NIE einer danach gefragt, wie es dem geht oder was der macht.

Da scheint aber sehr, sehr viel nicht aufgearbeitet zu sein. Sie sprechen ja eigentlich schlecht über ihn und ärgern dich vielleicht, um ihn zu treffen?

Was ist denn damit gemeint, dass ihr vor der Realität flieht? Kann es sein, dass du noch immer nicht alles weisst?

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8. September 2018 um 1:08
In Antwort auf tini1969

Biespiel: sie laden alle zum Geburtstag ein, nur mich nicht. Nicht, dass ich da hingehen möchte, aber es hinterlässt kein gutes Gefühl.

Sehr beliebter Spruch von dem Stiefsohn "Du kannst einem nur leid tun, dass Du den geheiratet hast ...".

Vor kurzem sind wir über ein verlängertes Wochenende weg gewesen. Da wurde doch prompt auf Facebook ein Kommentar hinterlassen "helfen Euch diese Freizeitaktivitäten vor der Realität zu fliehen?" usw.

Egal was ich neu habe, ständig kommt von der Stieftocher die Frage, wer das bezahlt hätte.

Ich habe selbst einen Sohn, der gottlob nicht bei uns wohnt. Da hat NIE einer danach gefragt, wie es dem geht oder was der macht.

Das mit dem Geburtstag waere mir egal. Ihr habt kein gutes Verhältnis, deshalb waere es doch sowieso keine schoene Veranstaltung fuer dich. Ich wuerde die Zeit nuetzen und was schoenes fuer mich oder mit einer Freundin zu machen. 

Die Sache mit Facebook. Ich wuerde sie blockieren, dann siehst du solche Kommentare nicht mehr. Es ist doch wirklich mehr als kindisch von den Kindern deines Partners sowas auf FB auszutragen. Wenn du es nicht mehr lesen kannst ist es Aufgabe deines Partners sich damit auseinanderzusetzen. 

Wenn sie dir gegenueber so unverschämt sind wie du schreibst waere es schon Aufgabe deines Partners mit ihnen ueber dieses Verhalten zu reden und so fordern, dass sie es einstellen. 

Falls er das nicht macht wuerde ich bei so dummen Fragen und Bemerkungen mit den Schultern zucken, vielleicht noch sagen das geht niemanden was an und dann wuerde ich mich zurueckziehen. 

Du musst ja nicht immer dabei sein, wenn die Stiefkinder zu Besuch sind. 

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