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Das Kind der Partnerin

1. Mai 2012 um 0:37

Hallo, ich bin seit ca. zwei Jahren mit einer total tollen Frau zusammen, die ich schon seit vielen Jahren kenne. Sie hat eine 8jährige Tochter, die aus meiner Sicht häufig sehr launisch und dadurch manchmal kaum zu ertragen ist (auch für ihre Mutter !!). Aus meiner Sicht kommt das Mädchen nirgendwo zu kurz, sie ist die "Prinzessin" in der ganzen Familie (einziges Kind bei allen Familienfesten). Sie leben seit mehreren Jahren vom Vater (den sie regelmäßig sieht) getrennt; zwischendurch gab es schon vor mir eine längere Beziehung mit gemeinsamer Haushaltführung sowie eine weitere halbjährige Liason.
Ich bin nun seit einiger Zeit dazu übergegangen, dem Mädchen "Grenzen zu setzen", wofür meine Freundin mir auch sehr dankbar ist. Sie ist ebenfalls schon viel konsequenter geworden, wie sie mir gegenüber versichert. Wir sind in dieser Sache grundsätzlich einer Meinung und beachten natürlich auch, dem Kind weiterhin genug Aufmerksamkeit und Zuneigung zukommen zu lassen.
Leider spüre ich - sicher auch durch meine "Strenge" - oft eine Abneigung des Kindes gegen mich. Ich kann auch nicht leugnen, das es mir aufgrund der Frechheiten und Respektlosigkeiten des Kindes (in erster Linie gegen ihre Mutter, bei mir traut sie es sich wohl nicht ...) schwer fällt, eine besondere emotionale Nähe aufzubauen. Aber meiner Freundin ist die momentane Situation nicht ausreichend, sie möchte gerne in absehbarer Zeit zusammen ziehen und fordert im Grunde genommen von mir, nun noch mehr für eine verbesserte Beziehung zwischen ihrer Tochter und mir zu tun - eigentlich möchte sie gerne, das ich eine Art "Stiefvater" für ihre Tochter werde ...

Mich würde jede Meinung zu meiner Situation interessieren; und vielleicht gibt es ja auch den ein oder anderen Tip oder Erfahrungsbericht aus ähnlicher Situation heraus ...

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8. Mai 2012 um 13:01

Warum so spät ?
Erstmal vielen Dank für deine Antwort !
Ich habe erst später mit dem Grenzen setzen angefangen, um das Mädchen nicht von Anfang an auf die Barrikaden zu treiben. Erst mal etwas kennen lernen und aneinander gewöhnen, hatte ich gedacht und bin auch noch der Meinung, das dies kein Fehler war (Patchwork ist für mich übrigens ein komplett neues Feld).
Warum ihre Mama das nicht schon früher gemacht hat ... ist halt so gewesen. Keine Kraft dafür, lieber den Weg des geringsten Widerstandes, keine Unterstützung vom Vater und auch nicht vom Partner nach dem Vater ...ist halt so gewesen.
Aber sie ist jetzt sehr froh und mir auch dankbar, das nun ein anderer Wind weht. Nur wenn die kleine dann irgendwann die "ich fühl mich außen vor"-Karte zieht, dann wird meine Freundin schwach. Dann kommt immer das schlechte Gewissen durch, das es nun mal mit der heilen Familie nicht geklappt hat und natürlich ist das Mädel ja auch noch in der Entwicklung und muss dabei begleitet werden. Wir haben auch schon mal zu dritt in Ruhe darüber gesprochen, das es diese Form der Familie nicht mehr geben wird, aber sie das wichtigste für ihre Mama ist und bleibt und sie ihren Papa immer wieder sehen wird (das klappt auch ganz gut) und ich nur ein Freund von ihrer Mama bin und auch von ihr sein möchte ...
Ich kann leider nicht so gut einschätzen, wann das Kind WIRKLICH in ihrem innersten verwirrt oder verängstigt ist und wann sie das Thema nur WIRKSAM zur Vorteilsgewinnung EINSETZT ... ich denke, das beides schon der Fall gewesen ist ...
Meine Freundin möchte gerne, das ich mehr mit ihrer Tochter alleine unternehme - nur zu zweit. Dadurch würde sie mehr Zutrauen zu mir gewinnen ...
Grundsätzlich ist das möglicherweise richtig, nur merke ich bei mir eine innere Ablehnung dabei, wenn das Mädchen sich einfach unmöglich verhält und ihre aus meiner Sicht vorhandene Verwöhntheit deutlich zum Vorschein kommt. Sie kann auch sehr lieb sein, und dann haben wir viel Spaß zusammen, aber wenn es nicht nach ihrer Nase geht, wendet sich das Blatt schnell. Ich empfinde bei ihr - manchmal - eine Grundunzufriedenheit, die irgendwie korrigiert werden müsste ...hatte schon mal an einen Besuch beim Kindertherapeuten gedacht, aber das möchte meine Freundin nicht - zumindest noch nicht. Wäre vielleicht auch übertrieben ...

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18. Mai 2012 um 19:58

Bin seit 3Jahren verheiratet,aber seine Tochter steht an erster Stelle
Hallo, ich Mutter von 3 Kindern(26,22und 19) habe einen Mann geheiratet,der selber 3 Kinder hat(der erste Sohn ist nicht seiner). Ich dachte "dieser Mann weiß sicher wie es ist wenn man mit Kindern allein ist und wird meine Kinder so annehmen wie ich seine Kinder! Wir heirateten nach einem Jahr,aber die Interesse für meine Kinder war nur ein schöner Traum,zumal er seine Kinder in Gesprächen als unsere Kinder deklarierte. Ich schaute mir die Sache eine ganze Weile mit an,kochte für seine 2 Kinder,denn der aussereheliche Sohn war schon ausser Haus),habe Hausaufgaben mit s.Tochter( (jetzt 11)gemacht,also mehr als eine eigene Mutter machen würde. Irgendwann habe ich mich echt gefragt"warum bist du so dumm und machst alles und dieser Mann interessiert sich einen Dreck darum,dass ich auch noch Kinder habe. Meine kleinste Tochter zog für kurze Zeit zu uns bis sie 18 war und da merkte ich erst einmal,dass sie bei m. Mann garnicht gerne gesehen war,denn er wollte dass ich mich nur um seine Kinder kümmere. Ich hörte auf für seine Kinder zu kochen und mit all den anderen Sachen.Der Sohn von ihm ist vor einem Jahr ausgezogen und mein Mann wollte mit Gewalt,dass ich einen auf Familie mache.Den Gefallen tue ich ihm schon seit 2 Jahren nicht mehr,denn immer wenn ich sage das Kind ist zu dick,sie muß sich bewegen und brauch Regeln stoße ich auf Missverständnis bei m.Mann und ich bin die Dumme.Meine Kinder sind mir das Wichtigste und ich würde keinem Menschen raten sich auf eine Bezieheung einzulassen wo der Partner nur daran denkt seine Familie wieder zu vervollständigen und eine Frau in einen Bilderrahmen zu drängen wo vorher eine andere war. Es ist mehr Leiden in einer Beziehung als Glück. Ich bin so langsam auf dem Weg mich von diesem Mann zu trennen ,denn seine Tochter ist unheimlich fett,will sich nicht bewegen und m.Mann unterstützt ihre Faulheit. Er geht aber bei Auseinandersetzungen nicht auf mich zu und sagt "du könntest Recht habe" sondern lässt unsere Ehe ihretwegen kaputt gehen. Aber nicht mehr lange,denn ich bin zu jung um mein Leben wegen eines fremden Kindes zu verkorksen!

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