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Darf man als Großeltern derart "behandelt" werden?

8. Mai 2018 um 13:35

Hallo,
wir sind seit über 1,5 Jahren stolze Großeltern eines ersten Enkelkindes. Ich hatte mich riesig gefreut, doch wurde diese Freude schon im Vorfeld durch die Lebensgefährtin unseres Sohnes "abgebügelt", indem sie sich total zugeknöpft gab. Auf Fragen, wie es ihr geht oder ob es etwas Neues gibt oder Gespräche, die die meisten Menschen als Interesse deuten würden, kam nur: Alles gut... Es passt schon ... Das sorgte für Distanz. Dabei haben wir uns nur aller ca. 4 Wochen mal gesehen. Mir wurde auch sofort sehr barsch untersagt, etwas für das Kleine zu kaufen. Okay, das konnte ich schweren Herzens verstehen, da die werdenden Eltern von ihren Freunden Sachen etc. bekamen. Doch die Art, wie mir das mitgeteilt wurde und derart strikt! Selbst symbolische Schuhchen, die ich vor der Geburt auf meinem Schreibtisch stehen hatte und ihr dann gab oder ein Schnuller wurden mit missbilligendem Blick beiseite gelegt.
Wir sehen den Kleinen relativ selten, da wir nicht ständig bei den jungen Leuten präsent sein möchten und vor allem weil es immer Stress gibt, wenn wir mal kurz zu Besuch sind. Zu diesen Besuchen aller 4-6 Wochen nehmen wir dem Kleinen meistens eine Kleinigkeit mit. Ein Legespiel, ein Buch u. ä. Mir macht es allgemein große Freude, etwas zu verschenken. Wir überhäufen den Kleinen nicht mit Geschenken. Ist es denn so schlimm, wenn Oma und Opa selten zu Besuch kommen und eine Kleinigkeit mitbringen? Muss man denn derart barsch reagieren und könnten das die jungen Leute nicht tolerieren? Sie könnten das Buch z. Bsp. doch später weglegen, mich so lange mit dem Enkelchen und dem Mitbringsel beschäftigen lassen wie wir da sind und dem Kind dann ein anderes Mal geben. Wir richten uns doch insgesamt nach den Erziehungsvorstellungen der jungen Leute, ich kaufe gar keine Kleidung mehr, keine großen Dinge und der Kleine bekommt nicht ständig etwas von uns! Steht dagegen ein Anlass zum Schenken an, bekomme ich eine WA mit einem Link, genau das zu besorgen, was sie sich für den Kleinen wünschen. Dann muss es auch genau das sein, was wir bestellen oder besorgen müssen.
Ich durfte den Kleinen auch nicht wickeln oder zum Ausfahren anziehen, werde sofort verbessert, wenn ich etwas sage, was der ST nicht passt. TZUerst durften wir nicht Wauwau sagen, sondern Hund, plötzlich werden wir verbessert, wenn wir Hund sagen. Ich weiß schon nicht mehr, was ich sagen und tun darf, bin total gestresst und angespannt, wenn die jungen Leute mal zu Besuch sind oder wenn mein Mann und ichsie besuchen.
Wir mischen uns nicht in das Leben und die Vorstellungen ein, was mir manchmal sehr schwer fällt oder fiel, weil der Kleine z. Bsp. kaum auf den Bauch gelegt wurde und auch mit über einem halben Jahr eine schwach entwickelte Muskulatur hatte. Jedes Gespräch ist angespannt. Sage ich z. Bsp.: "Fein, er läuft ja nun alleine", bekomme ich zur Antwort: "Klar, er ist 1,5 Jahre, das wurde Zeit." Frage ich: "Läuft er jetzt allein, das wird bestimmt bald werden",- bekomme ich zur Antwort: "Das wird schon irgendwann, hat noch Zeit, das macht er, wenn er will."
Mein Mann, der alles besser wecksteckt und den als Mann manches sowieso weniger interessiert, fährt inzwischen auch nicht mehr gern hin, um den Kleinen zu besuchen. Er fühlt sich dort auch nicht wohl, wir fühlen uns wie Fremde und sind verunsichert.
Mir tut das sehr leid für den Kleinen, ich würde ihm gern mehr Oma sein, durfte letztens nicht einmal "versuchen" ihn in den Schlaf zu singen, als er bei uns Mittagsschläfchen machen wollte und weil ihm alles zu fremd ist, natürlich keine Ruhe fand, auch nicht mit Mama und Papa. Ich würde mir gern erlauben lassen, doch wenigstens die wenigen Male wenn wir den Kleinen besuchen, eine Kleinigkeit mitnehmen zu dürfen. Wir richten uns doch ansonsten schon nach dem, was die Eltern möchten. Wir hängen uns auch nicht in die für ein Kleinstkind recht strenge Erziehung rein. Mit dem Kleinen wird meist geredet, als wäre er im Grundschulalter und Benehmen wird streng durchgesetzt. Benehmen lernen finde ich natürlich grundsätzlich richtig, aber wenn ein Eineinhalbjähriger zum Bsp. wenn er uns total verschlafen noch nicht die Hand geben möchte, weil wir ihm auch nicht so sehr vertraut sind, dann ist das für mich erst einmal in Ordnung, er muss doch erst mal "warm werden".
Ich denke auch, der Kleine merkt die angespante Lage, wenn wir da sind. Die Mutter der ST ist mehrnmals in der Woche beim Kleinen, sie wohnt um die Ecke und wurde von vornherein stark einbezogen, erzieht auch mit.
Mit unserem Sohn können wir nicht darüber reden, auch nicht allein, er bügelt das ab. Der Spruch letztens: "Ihr könnt euch mit dem Kleinen beschäftigen, auch herkommen so oft ihr wollt und was mit ihm machen, aber ansonsten richtet ihr euch in allem nach uns. Ihr habt als Großeltern keine Rechte", haute richtig rein.
Nur ist es fast imemr unpassend zum Kleinen zu fahren. In der Woche geht er in die Kita, am WE haben die jungen Leute oft etwas vor oder der Kleine schläft lange oder er muss dann wieder schlafen oder oder...
Wir, vor allem ich, bin total traurig über die Situation.

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8. Mai 2018 um 13:53

Hallo Biri,

das klingt ja nicht so schön für dich. Wie war euer Verhältnis vor dem Baby? Konntest du da zu deiner Schwiegertochter durchdringen oder war die Stimmung auch so kühl?

Bezüglich der Geschenke: Ja, es ist lieb gemeint. Es kann aber auch nerven, wenn man den nötigen Platz nicht hat. Wenn du jeden Monat etwas mitnimmst, muss die Tochter dafür den Stauraum schaffen. Das mag nicht jeder. Das würde ich nicht so eng sehen sondern akzeptieren. 

Alles andere klingt nach einem schlechten Verhältnis zwischen euch, das schon auf die Zeit vor dem Kind basiert.

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8. Mai 2018 um 14:28

Dein Sohn hat euch ja eine klare Ansage gemacht - anscheinend liegt es also nicht nur an der Stieftochter, sondern das ist auch seine Einstellung zu dem Thema. Da könnt ihr nicht viel machen.

Wie war denn euer Verhältnis zu eurem Sohn davor? Für mich klingt das recht typisch danach, dass ihr sowieso kein gutes Verhältnis gehabt habt und jetzt gehofft habt, dass sich das mit dem Enkel ändert.

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9. Mai 2018 um 0:33
In Antwort auf knuffl

Hallo Biri,

das klingt ja nicht so schön für dich. Wie war euer Verhältnis vor dem Baby? Konntest du da zu deiner Schwiegertochter durchdringen oder war die Stimmung auch so kühl?

Bezüglich der Geschenke: Ja, es ist lieb gemeint. Es kann aber auch nerven, wenn man den nötigen Platz nicht hat. Wenn du jeden Monat etwas mitnimmst, muss die Tochter dafür den Stauraum schaffen. Das mag nicht jeder. Das würde ich nicht so eng sehen sondern akzeptieren. 

Alles andere klingt nach einem schlechten Verhältnis zwischen euch, das schon auf die Zeit vor dem Kind basiert.

Hllo knuffi,
die ST ist mitunter irgendwie etwas, wie soll ich sagen, unterkühlt. Sie hat die Art, andere erziehen zu wollen. Gespräche mit ihr verliefen auch früher nicht gerade locker, außer, man bestätigt alles was sie sagt in jedem Fall. Ich meine insgesamt, auch bei allgemeinen Gesprächen. Allerdings hatte sie vor dem Baby betont, dass sie möchte, dass wir für das Kind da sind, da sie keine Großeltern hatte und dies vermisst hatte.
Platz ist genug da, sie haben ein Haus und bringen auch von Freundinnen Spielsachen mit.
Eine Kleinigkeit aller paar Wochen von Oma und Opa ist etwas, was ich aus meiner Kindheit kenne, aus der Kindheit unserer Kinder und von Freundinnen. Es ist ja nicht so, dass wir große Geschenke mitbringen oder pädagogisch schlechtes Spielzeug. Eine Aufmerksamkeit für den Kleinen halt.
Die jungen Leute erwarten Toleranz, bringen uns gegenüber aber keine herüber.
 

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9. Mai 2018 um 0:36

Nein. Er steht ihr zur Seite, was ich grundsätzlich erst einmal gut und richtig finde. Er hat das z. Bsp. von seinem Vater nicht erlebt. Er scheint das andere Extrem gewählt zu haben. Doch ein wenig lockerer, zumal er es alles in allem anders kennt, könnte er schon sein. Was ihre Eltern tun ist immer grundsätzlich richtig. Sie haben auch viel Kontakt mit dem Kleinen und sie kennt er auch schon gut.

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9. Mai 2018 um 0:40

Sie war schon immer etwas kühl, auch wenn sie uns mit Umarmung begrüßt und nett tut. Es ist ihre Art. Wie schon erwähnt, scheint unser Sohn das andere Extrem wie sein Vater gewählt zu haben.
Beide wollen uns "erziehen", bestimmen was wir wann und ob kaufen und tun und sagen.
Ein wenig mehr Toleranz auf deren Seite wäre gut, da ich mich ja schon danach richte, kaum etwas zwischendurch zu schenken.

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9. Mai 2018 um 0:56

Hallo schnuckweise,
das ist richtig, das ist hier nur "meine" Meinung und man sollte immer auch die andere hören. Eigentlich ...
Ich bin jemand, der herzlich gern freude macht und zu Besuchen allgemein eine KLeinigkeit mitnimmt. So kenne ich es von daheim, so kenne ich es, wenn mich andere besuchen. Das ist natürlich kein Muss, aber mache so etwas gern.
Ich halte mich auch immer daran, was die jungen Leute bevorzugen, würde dem Kleinen z. Bsp. auch nie Süßigkeiten mitnehmen.
Mein Mann sah das Ganze anfangs auch locker, da vieles an ihm naturell bedingt vorbei geht. Da er sich mit dem Kind weniger abgibt und auch in Gesprächen wenig Meinung kundtut, eckt er naturgegeben weniger an. Außerdem verhält sich die ST gegenüber Männern generell anders, netter, einschmeichelnder.
Nun fällt aber auch meinem Mann langsam auf, dass wir kein richtiges Verhältnis zum Kleinen aufbauen können. Ihm fällt das auch schwer. Für mich, die 2 Söhne großgezogen hat und weiß, was ich anders machen muss und wie heutzutage vielfach anders auf das KInd etc. eingegangen wird, ist es schlimmer. Ich wage es kaum den Kleinen in den Arm zu nehmen, geschweige denn kurz zu drücken. Ich überlege jedes Wort und bin angespannt von Anfang bis Ende. Inzwischen hat auch meine Schwester gemerkt, dass ich nicht übertreibe und alles sehr komisch ist.

Wir hatten ja letztens versucht, mit unserem Sohn zu reden, da wir dachten, er ist zugänglicher. Dass er derart, fast aggressiv, reagiert, damit hatten wir nicht gerechnet.
Wahrscheinlich müssen wir mit der ST mal reden. Wobei ich denke, das macht keinen Sinn. Wenn etwas nicht nach ihrer Fasson ist, reagiert sie pampig und spitz. Es gab mal eine Situation, als der Kleine noch ein Baby war.
Außerdem war die Ansage von ihr: "Ich möchte nicht, dass du was kaufst, lass das bitte ", schon vor der Geburt des Kleinen in einer Art verfasst, die jede glücklich werdende Oma vor den Kopf stoßen würde. Sie hat da ihre Meinung und da fährt die Eisenbahn drüber.

Ich werde nun nichts mehr kaufen, so weh mir das tut. Und ich werde auch zum Geburtstag, Kindertag etc. nicht gleich losrennen, um genau das Gewünschte herbeizuholen.Dann gibts eben nur das geld dafür und die Eltern müssen sich kümmern. das jedoch wird ihnen nicht passen...

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9. Mai 2018 um 1:04
In Antwort auf dubravushka

Dein Sohn hat euch ja eine klare Ansage gemacht - anscheinend liegt es also nicht nur an der Stieftochter, sondern das ist auch seine Einstellung zu dem Thema. Da könnt ihr nicht viel machen.

Wie war denn euer Verhältnis zu eurem Sohn davor? Für mich klingt das recht typisch danach, dass ihr sowieso kein gutes Verhältnis gehabt habt und jetzt gehofft habt, dass sich das mit dem Enkel ändert.

Unser Sohn vertritt die Lebensgefährtin und richtet sich was den Kleinen betrifft scheinbar ganz nach ihr. Sie jedoch richtet sich vor allem auch nach ihrer Mutter. Komischerweise erzieht diese ihre anderen Enkel und die ST die Kinder ihrer Schwester schon immer auch wenn die Eltern der Kinder dabei sind. Und das in vielem wie kleine Erwachsene.

Das Verhältnis zu unserem Sohn war normal. Ich als Mutter hatte mehr Diskrepanzen mit ihm, da ich mehr erzogen habe, mehr verboten, präsenter war. Aber er ließ ja auch nicht mit sich reden, als mein Mann für mich bzw. unser Mitbringsel Partei ergriffen hatte.
Und dieses Mitbringsel, ich hatte als wir kamen schon einen kleinen Hubschrauber gegeben, den der Kleine mit in den Sand nehmen kann und das Legespiel nur ausgepackt, weil er total unruhig und weinerlich war, da seine Mama weggefahren war und der Papa am Grill stand. Er ließ sich nicht ablenken und beruhigen, so dass ich ihn auf den Schoß nehmen wollte und mit ihm das kleine Holz-Legespiel machen wollte. Der Kleine hatte es ja schon gesehen und hat begeistert danach gelangt.
Aber ich brauchte nichts erklären, es interessierte nicht.

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9. Mai 2018 um 1:16

Das mag sein, dass sie unsicher war und ist. Der Kleine war sehr schwierig. Teils sicher Anlage diese Unruhe, teils hausgemacht, da er unentwegt herumgetragen wurde wenn er nur "Piep" sagte, obwohl er im Rücken in sich zusammenfiel.

Ich habe nicht gesagt, dass er zu wenig auf dem Bauch liegt! Das ist meine Ansicht, mein Wissen. Damit er nicht noch mehr Milch ausspuckt und sie noch mehr Arbeit hat, hat sie ihn bis zum 8. Monat fast nur auf den Rücken gelegt oder herumgetragen.
Es ist doch völlig normal, dass man nachfragt, ob der Kleine nun dieses oder jenes tut, kann oder dass man etwas tut oder annimmt, was man als gestandene Eltern zweier Kinder bereits weiß.
Und wenn ich als Oma sehe, dass der Kleine, der total wackelig an Papas Hand läuft, einen ca. 20 cm langen Stock in Gesichtshöhe trägt ... dann habe ich Angst erstießt sich den ins Auge. Und das z. Bsp. möchte ich sagen dürfen.

Irgendetwas muss man doch sagen dürfen! Eine normale Unterhaltung, wie man sie von allen kennt, ist doch sonst nicht möglich! Eine lockere Unterhaltung ist doch sonst gar nicht und über nichts möglich!
Sie merkt meine Unsicherheit, sagte mir jemand kürzlich, und dass ich nichts verderben möchte. Das nutzt sie aus. Sie möchte mich so haben, wie sie ist und ihre Mutter. Sie macht ja auch unserem Sohn klare Ansagen, wenn ihr was nicht passt, als wäre er ihr Kind.
Mit ihrer Mutter geht sie nicht so um. Die kann walten wie sie möchte.

??? Sie nicht "ST" nennen? Ähm... wie bitte soll ich sie hier nennen auch wenn sie nicht verheiratet sind.

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9. Mai 2018 um 1:27
In Antwort auf biri

Das mag sein, dass sie unsicher war und ist. Der Kleine war sehr schwierig. Teils sicher Anlage diese Unruhe, teils hausgemacht, da er unentwegt herumgetragen wurde wenn er nur "Piep" sagte, obwohl er im Rücken in sich zusammenfiel.

Ich habe nicht gesagt, dass er zu wenig auf dem Bauch liegt! Das ist meine Ansicht, mein Wissen. Damit er nicht noch mehr Milch ausspuckt und sie noch mehr Arbeit hat, hat sie ihn bis zum 8. Monat fast nur auf den Rücken gelegt oder herumgetragen.
Es ist doch völlig normal, dass man nachfragt, ob der Kleine nun dieses oder jenes tut, kann oder dass man etwas tut oder annimmt, was man als gestandene Eltern zweier Kinder bereits weiß.
Und wenn ich als Oma sehe, dass der Kleine, der total wackelig an Papas Hand läuft, einen ca. 20 cm langen Stock in Gesichtshöhe trägt ... dann habe ich Angst erstießt sich den ins Auge. Und das z. Bsp. möchte ich sagen dürfen.

Irgendetwas muss man doch sagen dürfen! Eine normale Unterhaltung, wie man sie von allen kennt, ist doch sonst nicht möglich! Eine lockere Unterhaltung ist doch sonst gar nicht und über nichts möglich!
Sie merkt meine Unsicherheit, sagte mir jemand kürzlich, und dass ich nichts verderben möchte. Das nutzt sie aus. Sie möchte mich so haben, wie sie ist und ihre Mutter. Sie macht ja auch unserem Sohn klare Ansagen, wenn ihr was nicht passt, als wäre er ihr Kind.
Mit ihrer Mutter geht sie nicht so um. Die kann walten wie sie möchte.

??? Sie nicht "ST" nennen? Ähm... wie bitte soll ich sie hier nennen auch wenn sie nicht verheiratet sind.

Auf jeden Fall können wir nicht wir sein, wir müssen uns verstellen, sind angespannt, gestresst und haben kaum eine richtige Bindung zum Kleinen aufbauen können. Wenn Kinder so mit Großeltern umgehen, dann bremsen sie das Verhältnis unweigerlich.
Wir tun nichts, was dem Kleinen schadet oder verstoßen gegen die Erziehungsregeln oder mischen uns ein. Aber mal eine Meinung haben oder dem Kind eine Freude machen, das sollten junge Eltern doch akzeptieren. Sie können doch nicht alles bremsen.
Würden wir sie jede Woche oder aller 14 Tage besuchen, würde ich auch nicht jedes mal etwas mitnehmen. Ich für meinen Teil habe mich imemr gefreut, wenn meine SE zu besuch kamen und an die Kinder gedacht haben. Ich habe das nie als Einmischung gesehen oder das sie die Kinder auf ihre Seite ziehen wollen. Vor allem als sie noch sehr klein waren und das nicht verstanden hatten.
Meine ST erwartet, dass wir uns mehr um den Kleinen kümmern, im Sinne von mal kurz betreuen, bzw. dass er später zu uns kann, wir etwas unternehmen, damit sie Freiraum hat. So wie ihre Eltern das bei ihren anderen , inzw. größeren Enkeln tun. Diese Großeltern sind ja dann auch die, die hoch im Kurs stehen könnten beim Kind.
Auch das ist ein Verwöhnen der anderen Art.

(ST ausschreiben, das Wort ist mir zu lang, zumal ich es oft schreiben muss. Falls du das gemeint hast ... )

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9. Mai 2018 um 8:48
In Antwort auf biri

Hallo,
wir sind seit über 1,5 Jahren stolze Großeltern eines ersten Enkelkindes. Ich hatte mich  riesig gefreut, doch wurde diese Freude schon im Vorfeld durch die Lebensgefährtin unseres Sohnes "abgebügelt", indem sie sich total zugeknöpft gab. Auf Fragen, wie es ihr geht oder ob es etwas Neues gibt oder Gespräche, die die meisten Menschen als Interesse deuten würden, kam nur: Alles gut... Es passt schon ... Das sorgte für Distanz. Dabei haben wir uns nur aller ca. 4 Wochen mal gesehen. Mir wurde auch sofort sehr barsch untersagt, etwas für das Kleine zu kaufen. Okay, das konnte ich schweren Herzens verstehen, da die werdenden Eltern von ihren Freunden Sachen etc. bekamen. Doch die Art, wie mir das mitgeteilt wurde und derart strikt! Selbst symbolische Schuhchen, die ich vor der Geburt auf meinem Schreibtisch stehen hatte und ihr dann gab oder ein Schnuller wurden mit missbilligendem Blick beiseite gelegt.
Wir sehen den Kleinen relativ selten, da wir nicht ständig bei den jungen Leuten präsent sein möchten und vor allem weil es immer Stress gibt, wenn wir mal kurz zu Besuch sind. Zu diesen Besuchen aller 4-6 Wochen nehmen wir dem Kleinen meistens eine Kleinigkeit mit. Ein Legespiel, ein Buch u. ä. Mir macht es allgemein große Freude, etwas zu verschenken. Wir überhäufen den Kleinen nicht mit Geschenken. Ist es denn so schlimm, wenn Oma und Opa selten zu Besuch kommen und eine Kleinigkeit mitbringen? Muss man denn derart barsch reagieren und könnten das die jungen Leute nicht tolerieren? Sie könnten das Buch z. Bsp. doch später weglegen, mich so lange mit dem Enkelchen und dem Mitbringsel beschäftigen lassen wie wir da sind und dem Kind dann ein anderes Mal geben. Wir richten uns doch insgesamt nach den Erziehungsvorstellungen der jungen Leute, ich kaufe gar keine Kleidung mehr, keine großen Dinge und der Kleine bekommt nicht ständig etwas von uns! Steht dagegen ein Anlass zum Schenken an, bekomme ich eine WA mit einem Link, genau das zu besorgen, was sie sich für den Kleinen wünschen. Dann muss es auch genau das sein, was wir bestellen oder besorgen müssen.
Ich durfte den Kleinen auch nicht wickeln oder zum Ausfahren anziehen, werde sofort verbessert, wenn ich etwas sage, was der ST nicht passt. TZUerst durften wir nicht Wauwau sagen, sondern Hund, plötzlich werden wir verbessert, wenn wir Hund sagen. Ich weiß schon nicht mehr, was ich sagen und tun darf, bin total gestresst und angespannt, wenn die jungen Leute mal zu Besuch sind oder wenn mein Mann und ichsie besuchen.
Wir mischen uns nicht in das Leben und die Vorstellungen ein, was mir manchmal sehr schwer fällt oder fiel, weil der Kleine z. Bsp. kaum auf den Bauch gelegt wurde und auch mit über einem halben Jahr eine schwach entwickelte Muskulatur hatte. Jedes Gespräch ist angespannt. Sage ich z. Bsp.: "Fein, er läuft ja nun alleine", bekomme ich zur Antwort: "Klar, er ist 1,5 Jahre, das wurde Zeit." Frage ich: "Läuft er jetzt allein, das wird bestimmt bald werden",- bekomme ich zur Antwort: "Das wird schon irgendwann, hat noch Zeit, das macht er, wenn er will."
Mein Mann, der alles besser wecksteckt und den als Mann manches sowieso weniger interessiert, fährt inzwischen auch nicht mehr gern hin, um den Kleinen zu besuchen. Er fühlt sich dort auch nicht wohl, wir fühlen uns wie Fremde und sind verunsichert.
Mir tut das sehr leid für den Kleinen, ich würde ihm gern mehr Oma sein, durfte letztens nicht einmal "versuchen" ihn in den Schlaf zu singen, als er bei uns Mittagsschläfchen machen wollte und weil ihm alles zu fremd ist, natürlich keine Ruhe fand, auch nicht mit Mama und Papa. Ich würde mir gern erlauben lassen, doch wenigstens die wenigen Male wenn wir den Kleinen besuchen, eine Kleinigkeit mitnehmen zu dürfen. Wir richten uns doch ansonsten schon nach dem, was die Eltern möchten. Wir hängen uns auch nicht in die für ein Kleinstkind recht strenge Erziehung rein. Mit dem Kleinen wird meist geredet, als wäre er im Grundschulalter und Benehmen wird streng durchgesetzt. Benehmen lernen finde ich natürlich grundsätzlich richtig, aber wenn ein Eineinhalbjähriger zum Bsp. wenn er uns total verschlafen noch nicht die Hand geben möchte, weil wir ihm auch nicht so sehr vertraut sind, dann ist das für mich erst einmal in Ordnung, er muss doch erst mal "warm werden".
Ich denke auch, der Kleine merkt die angespante Lage, wenn wir da sind. Die Mutter der ST ist mehrnmals in der Woche beim Kleinen, sie wohnt um die Ecke und wurde von vornherein stark einbezogen, erzieht auch mit.
Mit unserem Sohn können wir nicht darüber reden, auch nicht allein, er bügelt das ab. Der Spruch letztens: "Ihr könnt euch mit dem Kleinen beschäftigen, auch herkommen so oft ihr wollt und was mit ihm machen, aber ansonsten richtet ihr euch in allem nach uns. Ihr habt als Großeltern keine Rechte", haute richtig rein.
Nur ist es fast imemr unpassend zum Kleinen zu fahren. In der Woche geht er in die Kita, am WE haben die jungen Leute oft etwas vor oder der Kleine schläft lange oder er muss dann wieder schlafen oder oder...
Wir, vor allem ich, bin total traurig über die Situation.
 

Liebe buri,

ich kann dich sehr gut verstehen, auch wir sind Omi und Opi. 

GsD haben wir das große Glück, ein sehr offenes, glückliches, entspanntes Verhältnis zu den Kindern und Enkeln zu haben. 

Dies hat viele Gründe, vor allem komme uch mit meiner Schwie-tochter sehr gut klar -auf Augenhöhe- und mein Mann ist ein toller Bilderbuchopi. 

Ich möchte euch ein klärendes Gespräch empfehlen - warum nicht zum Muttertag?!

Alles auf den Tisch legen, was du hier auch schreibst. 

Und dann würde ich - mich zurückziehen und die Initiative ihnen überlassen. 

Sie müssen zeigen, dass uhr uhnen wichtig seid. 

Die Geschenke würde ich ganz lassen, die WA- Links fände ich persönlich auch zu „frech“. 

Vllt möchtet ihr das Geld einfach auf ein Sparkonto für das Kind geben?

Dass die eigene Mutter der ST näher steht, ist eine weltweite und quasi menschliche Tatsache, tut euch aber weh. 

So, und nun noch zu eurem Sohn:

Es ist richtig, dass er zu seiner Frau steht - allerdings würde ich auch erwarten, dass er mit seinen Eltern Klartext redet, sich als Mann und Sohn zeigt. 

Nun euch alles Gute!
Ich bin auf deine Rückmeldungen gespannt. 

Gräme fuch nicht zu sehr und nutze die Zeit einfach mit deinem Mann. 

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9. Mai 2018 um 8:49
In Antwort auf umminti

Liebe buri,

ich kann dich sehr gut verstehen, auch wir sind Omi und Opi. 

GsD haben wir das große Glück, ein sehr offenes, glückliches, entspanntes Verhältnis zu den Kindern und Enkeln zu haben. 

Dies hat viele Gründe, vor allem komme uch mit meiner Schwie-tochter sehr gut klar -auf Augenhöhe- und mein Mann ist ein toller Bilderbuchopi. 

Ich möchte euch ein klärendes Gespräch empfehlen - warum nicht zum Muttertag?!

Alles auf den Tisch legen, was du hier auch schreibst. 

Und dann würde ich - mich zurückziehen und die Initiative ihnen überlassen. 

Sie müssen zeigen, dass uhr uhnen wichtig seid. 

Die Geschenke würde ich ganz lassen, die WA- Links fände ich persönlich auch zu „frech“. 

Vllt möchtet ihr das Geld einfach auf ein Sparkonto für das Kind geben?

Dass die eigene Mutter der ST näher steht, ist eine weltweite und quasi menschliche Tatsache, tut euch aber weh. 

So, und nun noch zu eurem Sohn:

Es ist richtig, dass er zu seiner Frau steht - allerdings würde ich auch erwarten, dass er mit seinen Eltern Klartext redet, sich als Mann und Sohn zeigt. 

Nun euch alles Gute!
Ich bin auf deine Rückmeldungen gespannt. 

Gräme fuch nicht zu sehr und nutze die Zeit einfach mit deinem Mann. 

Sry für die Tippfehler, bin am Handy😫.

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9. Mai 2018 um 10:01
In Antwort auf biri

Hllo knuffi,
die ST ist mitunter irgendwie etwas, wie soll ich sagen, unterkühlt. Sie hat die Art, andere erziehen zu wollen. Gespräche mit ihr verliefen auch früher nicht gerade locker, außer, man bestätigt alles was sie sagt in jedem Fall. Ich meine insgesamt, auch bei allgemeinen Gesprächen. Allerdings hatte sie vor dem Baby betont, dass sie möchte, dass wir für das Kind da sind, da sie keine Großeltern hatte und dies vermisst hatte.
Platz ist genug da, sie haben ein Haus und bringen auch von Freundinnen Spielsachen mit.
Eine Kleinigkeit aller paar Wochen von Oma und Opa ist etwas, was ich aus meiner Kindheit kenne, aus der Kindheit unserer Kinder und von Freundinnen. Es ist ja nicht so, dass wir große Geschenke mitbringen oder pädagogisch schlechtes Spielzeug. Eine Aufmerksamkeit für den Kleinen halt.
Die jungen Leute erwarten Toleranz, bringen uns gegenüber aber keine herüber.
 

Wahrscheinlich seid ihr zu unterschiedlich und habt noch keine Ebene zueinander gefunden. Durch ein Baby wird das ja nicht automatisch besser, das kann sich sogar zuspitzen.

Auch ich würde dir raten, ein offenes Gespräch mit ihr zu suchen. Sage ihr, dass du ihre Entscheidungen akzeptierst aber das Gefühl hast, sie hat einige Schwierigkeiten mit dir. Frage sie, was du ändern kannst. Bestärke sie in ihren Entscheidungen was das Kind angeht und gebe ihr das Gefühl, dass du sie gerne unterstützt.

Dass dein Sohn sich so klar geäußert hat, bedeutet in meinen Augen auch, dass ihr euch anfangs vielleicht zu viel rausgenommen habt. Darum: offen miteinander reden, auch Fehler bei sich selbst suchen. 

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9. Mai 2018 um 11:05
In Antwort auf umminti

Liebe buri,

ich kann dich sehr gut verstehen, auch wir sind Omi und Opi. 

GsD haben wir das große Glück, ein sehr offenes, glückliches, entspanntes Verhältnis zu den Kindern und Enkeln zu haben. 

Dies hat viele Gründe, vor allem komme uch mit meiner Schwie-tochter sehr gut klar -auf Augenhöhe- und mein Mann ist ein toller Bilderbuchopi. 

Ich möchte euch ein klärendes Gespräch empfehlen - warum nicht zum Muttertag?!

Alles auf den Tisch legen, was du hier auch schreibst. 

Und dann würde ich - mich zurückziehen und die Initiative ihnen überlassen. 

Sie müssen zeigen, dass uhr uhnen wichtig seid. 

Die Geschenke würde ich ganz lassen, die WA- Links fände ich persönlich auch zu „frech“. 

Vllt möchtet ihr das Geld einfach auf ein Sparkonto für das Kind geben?

Dass die eigene Mutter der ST näher steht, ist eine weltweite und quasi menschliche Tatsache, tut euch aber weh. 

So, und nun noch zu eurem Sohn:

Es ist richtig, dass er zu seiner Frau steht - allerdings würde ich auch erwarten, dass er mit seinen Eltern Klartext redet, sich als Mann und Sohn zeigt. 

Nun euch alles Gute!
Ich bin auf deine Rückmeldungen gespannt. 

Gräme fuch nicht zu sehr und nutze die Zeit einfach mit deinem Mann. 

Hallo umminti,
ja, es tut weh. Und es ärgert mich auch.
Der Muttertag ist , denke ich, ein unpassender Tag, um so etwas zu klären. Ich denke, dann wird die ST auch nicht bei uns, sondern bei ihrer Mutter sein.

Ich werde nichts mehr für den Kleinen kaufen. Ein Sparbuch wäre eine Möglichkeit, er hat auch eine Spardose. Nur wird es später dasselbe sein, wenn wir ihm ab und an mal 5 Euro ohne Anlass geben.
Es ist doch sehr kleinlich, sich gegenüber Großeltern so zu verhalten und ihnen keinerlei Spielraum zu lassen. Großeltern sind nun mal Großeltern und so lange sie nicht in die Erziehung hineinfunken und ein Kind nicht mit Geschenken zuschütten, sollten sie doch ein wenig verwöhnen dürfen.

Nein, unser Sohn hat sich ganz angepasst. Er bekommt für sich selbst noch ab und an "Erziehungshinweise". Wie gesagt, ich vermute er hat das andere Extrem von dem gewählt, was er als Kind zu spüren bekommen hat.

Wir werden vorerst nicht hinfahren, da uns der Stress zu viel ist. Auch der Kleine merkt das ja und wir fahren völlig gestresst nach Hause, da es ja nicht nur wegen der kleinen Mitbringsel aller 8 Wochen oder mehr, Stress gibt.

Viele Grüße!

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9. Mai 2018 um 11:11

Dann bist du auch sehr streng mit Großeltern?
Was du beschreibst, trifft aber auf uns, auch auf mich nicht zu. Denn ich mische mich NICHT ein. Schon allein deshalb, weil sich meine SE und Eltern regelrecht eingemischt haben in unsere Erziehung.
Abgesehen davon, der Kleine wurde nicht im Tragetuch getragen, er "hing" an der Seite. Und der Kinderarzt wies darauf hin, dass er keine gut entwickelte Muskulatur hat, da er nicht in Bauchlage gebracht wurde.
Eine Unterhaltung ergibt sich für meine Begriffe auch dadurch, dass man sich etwas erzählt und sich so ein Gespräch entwickelt.
Wenn schon übergriffig sein soll, wenn eine Oma irgendetwas sagt, dann weiß ich auch nicht.
Was ist an einem Schnuller so schlimm? Den kann man lächelnd entgegennehmen und dann weitergeben oder wegtun oder man kann ihn benutzen. Er war ein symbolisches Geschenk! Ich würde z. Bsp. niemanden so vor den Kopf stoßen, denn wenn Respekt und locker, dann beiderseits.

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9. Mai 2018 um 11:18

Ja, der Kontakt zu ihren Eltern ist sehr gut. Sie wohnen nur eine Viertelstunde entfernt und sind mehrmals in der Woche dort, von Anfang an. Es sind eben die Eltern des Mädchens und wie man fast überall hört, ist ein solcher Kontakt meistens enger und besser.
Ihre Mutter darf alles. Sie darf alles sagen, sie darf alles machen, sie wird nicht berichtigt. Sie hat auch an den Söhnen der Schwester mit herumerzogen, wenn sie in der Nähe war und auch meine ST hat ihre Neffen "erzogen", obwohl die Mutter der Kinder dabei war. Das fanden wir schon etwas sonderbar, aber wenn die Eltern der Kinder das okay finden...
Ich hatte mit ihrer Mutter mal vor einiger Zeit gesprochen, die hatte sich gewundert, wie ihre Tochter mit uns "umgeht".

Wir haben unsere Besuche schon beschränkt, weil wir eben diesen Stress haben und sich sogar mein Mann dort unwohl fühlt.
Aber wir möchten natürlich den Kontakt nicht verlieren und dem Kleinen noch fremder werden.
Doch wenn man nur reglimentiert wird, in jeglicher Hinsicht, dann stört das das GE-Enkel-Verhältnis, ebenso, wenn wir noch seltener hinfahren.

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9. Mai 2018 um 11:22
In Antwort auf knuffl

Wahrscheinlich seid ihr zu unterschiedlich und habt noch keine Ebene zueinander gefunden. Durch ein Baby wird das ja nicht automatisch besser, das kann sich sogar zuspitzen.

Auch ich würde dir raten, ein offenes Gespräch mit ihr zu suchen. Sage ihr, dass du ihre Entscheidungen akzeptierst aber das Gefühl hast, sie hat einige Schwierigkeiten mit dir. Frage sie, was du ändern kannst. Bestärke sie in ihren Entscheidungen was das Kind angeht und gebe ihr das Gefühl, dass du sie gerne unterstützt.

Dass dein Sohn sich so klar geäußert hat, bedeutet in meinen Augen auch, dass ihr euch anfangs vielleicht zu viel rausgenommen habt. Darum: offen miteinander reden, auch Fehler bei sich selbst suchen. 

Wahrscheinlich müssen wir alles noch einmal deutlich ansprechen. Problem ist nur, dass die jungen Leute scheinbar davon ausgehen, was sie glauben und denken, was wir wollen. Uns einmischen und das Kind mit Geschenken auf unsere Seite ziehen.
Wie gesagt, das Gespräch mit unserem Sohn endete, indem er meine Erklärung und auch die meines Mannes abwehrte mit den Worten: Wir verstehen das nicht, hören nicht zu, das ist ihr Kind und wir hätten uns in allem danach zu richten. Und das GE verwöhnen dürfen, sie hatten uns ein Büchlein über GE und Enkel geschenkt, wäre Unsinn. Das Buch wäre satirisch gemeint, das hätten wir nur nicht verstanden.
Dabei hat er sich immer riesig gefreut, wenn Oma und Opa ihm eine Kleinigkeit mitgebracht hatten und das nie als Bestechung angesehen.

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9. Mai 2018 um 11:35

Ich glaube, wir sollen zu 100% die Erwartungen erfüllen, die die jungen Eltern sich vorstellen. Dafür gibt es festgesetzte Pläne und keinerlei Spielraum.
Dass wir anders sind, als die anderen GE und seltener zu Besuch sein können, wird für meine Begriffe nicht akzeptiert.
Wenn bei einem unserer Besuche nicht akzeptiert wird, dass ein noch total verschlafenes Kind die ihm doch etwas fremden GE begrüßt und ich Verständnis dafür aufbringe (ich bin durchaus mit der heutigen Erziehung vertraut....) und das Kind wie ein Erstklässler "genötigt" wird, uns doch jetzt gleich die Hand zu geben .... uns jedoch 4 Wochen vorher bei einem Besuch bei uns erklärt wird, wir sollen erst einmal zurücktreten, er wäre gerade aufgewacht und noch müde (was wir ohnehin von selbst wissen und den Kleinen erst "warm" werden lassen mit uns und der Umgebung) dann weiß ich nicht, er damit klar käme. Und so verhält es sich in fast allen Situationen.
Im Grunde genommen müssten wir den Mund halten, zu allem sagen: ja, das ist so ... alles gut ... so dass kein Gespräch im Sinne des Wortes zustande käme- und uns unentwegt, am besten unter Kontrolle, mit dem Kleinen beschäftigen. Wobei ich das natürlich tue, aber auch eine Anlaufzeit brauche, weil ich schon gar nicht mehr weiß, wann ich was darf und soll. Denn am Anfang der Besuche wird der Kleine von beiden Eltern "behütet".
Der Onkel, also unser anderer Sohn, wagt sich auch kaum an den Kleinen und meint, man käme ja kaum dazu, sich ihm zu nähern und er wüsste nie, was richtig ist oder wann es passt, ihn mal zu nehmen.

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9. Mai 2018 um 11:45

Ja, wir sind zu unterschiedlich. Wir haben mit dem anderen Sohn und der ST immer einen Riesenspaß, die andere ST versteht gar keinen Spaß, außer ihre eigenen Scherze. Okay, das ist so. Aber deshaslb muss man anderen nicht die Laune verderben und nicht versuchen, die SM zu erziehen. Würde ich in einer solchen Art mit ihr reden, wäre Krach vorprogrammiert.

Um ein Gespräch werden wir wohl nicht herumkommen, nur sehe ich dafür schwarz, beide sind nicht offen dafür und sehen nicht ein, was sie uns mit ihrer Art antun. Denn es geht ja gar nicht nur um diese kleinen Mitbringsel.

Sie möchte doch gar nicht gestärkt werden, sie möchte, dass wir ihr das Kind später mal abnehmen, wenn ihre Eltern keine Zeit haben und etwas mit dem Kind unternehmen, weil sie keine GE hatte.
Und das hatten wir bereits in der Schwangerschaft deutlich "aufgedrückt" bekommen. Sie hat Pläne und Vorstellungen, danach muss es gehen.

Ich bin fürs Vorlesen, die Welt erklären, auf kleine Tiere aufmerksam machen, singen etc. Doch dazu kam es, auch auf Grund des Alters vom Enkel, noch nicht wirklich.
Wir haben nun mal nur ein kurzes Zeitfenster und brauchen über eine Stunde und nicht nur 15 Minuten zum Enkelkind. Und bisher war es so, dass er entweder noch schlief oder schlafen musste oder essen musste oder dies und jenes, so dass wir kaum etwas von ihm hatten.

 

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9. Mai 2018 um 11:48
In Antwort auf biri

Hallo umminti,
ja, es tut weh. Und es ärgert mich auch.
Der Muttertag ist , denke ich, ein unpassender Tag, um so etwas zu klären. Ich denke, dann wird die ST auch nicht bei uns, sondern bei ihrer Mutter sein.

Ich werde nichts mehr für den Kleinen kaufen. Ein Sparbuch wäre eine Möglichkeit, er hat auch eine Spardose. Nur wird es später dasselbe sein, wenn wir ihm ab und an mal 5 Euro ohne Anlass geben.
Es ist doch sehr kleinlich, sich gegenüber Großeltern so zu verhalten und ihnen keinerlei Spielraum zu lassen. Großeltern sind nun mal Großeltern und so lange sie nicht in die Erziehung hineinfunken und ein Kind nicht mit Geschenken zuschütten, sollten sie doch ein wenig verwöhnen dürfen.

Nein, unser Sohn hat sich ganz angepasst. Er bekommt für sich selbst noch ab und an "Erziehungshinweise". Wie gesagt, ich vermute er hat das andere Extrem von dem gewählt, was er als Kind zu spüren bekommen hat.

Wir werden vorerst nicht hinfahren, da uns der Stress zu viel ist. Auch der Kleine merkt das ja und wir fahren völlig gestresst nach Hause, da es ja nicht nur wegen der kleinen Mitbringsel aller 8 Wochen oder mehr, Stress gibt.

Viele Grüße!

Ich halte das für eine gute Idee. 

Denkt ruhig recht viel an euch selbst. 

Falls es dir mal zuviel wird, kannst du mir gerne schreiben. 

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