Home / Forum / Meine Familie / Darf man als Großeltern derart "behandelt" werden?

Darf man als Großeltern derart "behandelt" werden?

8. Mai 2018 um 13:35

Hallo,
wir sind seit über 1,5 Jahren stolze Großeltern eines ersten Enkelkindes. Ich hatte mich riesig gefreut, doch wurde diese Freude schon im Vorfeld durch die Lebensgefährtin unseres Sohnes "abgebügelt", indem sie sich total zugeknöpft gab. Auf Fragen, wie es ihr geht oder ob es etwas Neues gibt oder Gespräche, die die meisten Menschen als Interesse deuten würden, kam nur: Alles gut... Es passt schon ... Das sorgte für Distanz. Dabei haben wir uns nur aller ca. 4 Wochen mal gesehen. Mir wurde auch sofort sehr barsch untersagt, etwas für das Kleine zu kaufen. Okay, das konnte ich schweren Herzens verstehen, da die werdenden Eltern von ihren Freunden Sachen etc. bekamen. Doch die Art, wie mir das mitgeteilt wurde und derart strikt! Selbst symbolische Schuhchen, die ich vor der Geburt auf meinem Schreibtisch stehen hatte und ihr dann gab oder ein Schnuller wurden mit missbilligendem Blick beiseite gelegt.
Wir sehen den Kleinen relativ selten, da wir nicht ständig bei den jungen Leuten präsent sein möchten und vor allem weil es immer Stress gibt, wenn wir mal kurz zu Besuch sind. Zu diesen Besuchen aller 4-6 Wochen nehmen wir dem Kleinen meistens eine Kleinigkeit mit. Ein Legespiel, ein Buch u. ä. Mir macht es allgemein große Freude, etwas zu verschenken. Wir überhäufen den Kleinen nicht mit Geschenken. Ist es denn so schlimm, wenn Oma und Opa selten zu Besuch kommen und eine Kleinigkeit mitbringen? Muss man denn derart barsch reagieren und könnten das die jungen Leute nicht tolerieren? Sie könnten das Buch z. Bsp. doch später weglegen, mich so lange mit dem Enkelchen und dem Mitbringsel beschäftigen lassen wie wir da sind und dem Kind dann ein anderes Mal geben. Wir richten uns doch insgesamt nach den Erziehungsvorstellungen der jungen Leute, ich kaufe gar keine Kleidung mehr, keine großen Dinge und der Kleine bekommt nicht ständig etwas von uns! Steht dagegen ein Anlass zum Schenken an, bekomme ich eine WA mit einem Link, genau das zu besorgen, was sie sich für den Kleinen wünschen. Dann muss es auch genau das sein, was wir bestellen oder besorgen müssen.
Ich durfte den Kleinen auch nicht wickeln oder zum Ausfahren anziehen, werde sofort verbessert, wenn ich etwas sage, was der ST nicht passt. TZUerst durften wir nicht Wauwau sagen, sondern Hund, plötzlich werden wir verbessert, wenn wir Hund sagen. Ich weiß schon nicht mehr, was ich sagen und tun darf, bin total gestresst und angespannt, wenn die jungen Leute mal zu Besuch sind oder wenn mein Mann und ichsie besuchen.
Wir mischen uns nicht in das Leben und die Vorstellungen ein, was mir manchmal sehr schwer fällt oder fiel, weil der Kleine z. Bsp. kaum auf den Bauch gelegt wurde und auch mit über einem halben Jahr eine schwach entwickelte Muskulatur hatte. Jedes Gespräch ist angespannt. Sage ich z. Bsp.: "Fein, er läuft ja nun alleine", bekomme ich zur Antwort: "Klar, er ist 1,5 Jahre, das wurde Zeit." Frage ich: "Läuft er jetzt allein, das wird bestimmt bald werden",- bekomme ich zur Antwort: "Das wird schon irgendwann, hat noch Zeit, das macht er, wenn er will."
Mein Mann, der alles besser wecksteckt und den als Mann manches sowieso weniger interessiert, fährt inzwischen auch nicht mehr gern hin, um den Kleinen zu besuchen. Er fühlt sich dort auch nicht wohl, wir fühlen uns wie Fremde und sind verunsichert.
Mir tut das sehr leid für den Kleinen, ich würde ihm gern mehr Oma sein, durfte letztens nicht einmal "versuchen" ihn in den Schlaf zu singen, als er bei uns Mittagsschläfchen machen wollte und weil ihm alles zu fremd ist, natürlich keine Ruhe fand, auch nicht mit Mama und Papa. Ich würde mir gern erlauben lassen, doch wenigstens die wenigen Male wenn wir den Kleinen besuchen, eine Kleinigkeit mitnehmen zu dürfen. Wir richten uns doch ansonsten schon nach dem, was die Eltern möchten. Wir hängen uns auch nicht in die für ein Kleinstkind recht strenge Erziehung rein. Mit dem Kleinen wird meist geredet, als wäre er im Grundschulalter und Benehmen wird streng durchgesetzt. Benehmen lernen finde ich natürlich grundsätzlich richtig, aber wenn ein Eineinhalbjähriger zum Bsp. wenn er uns total verschlafen noch nicht die Hand geben möchte, weil wir ihm auch nicht so sehr vertraut sind, dann ist das für mich erst einmal in Ordnung, er muss doch erst mal "warm werden".
Ich denke auch, der Kleine merkt die angespante Lage, wenn wir da sind. Die Mutter der ST ist mehrnmals in der Woche beim Kleinen, sie wohnt um die Ecke und wurde von vornherein stark einbezogen, erzieht auch mit.
Mit unserem Sohn können wir nicht darüber reden, auch nicht allein, er bügelt das ab. Der Spruch letztens: "Ihr könnt euch mit dem Kleinen beschäftigen, auch herkommen so oft ihr wollt und was mit ihm machen, aber ansonsten richtet ihr euch in allem nach uns. Ihr habt als Großeltern keine Rechte", haute richtig rein.
Nur ist es fast imemr unpassend zum Kleinen zu fahren. In der Woche geht er in die Kita, am WE haben die jungen Leute oft etwas vor oder der Kleine schläft lange oder er muss dann wieder schlafen oder oder...
Wir, vor allem ich, bin total traurig über die Situation.

Mehr lesen

8. Mai 2018 um 13:53

Hallo Biri,

das klingt ja nicht so schön für dich. Wie war euer Verhältnis vor dem Baby? Konntest du da zu deiner Schwiegertochter durchdringen oder war die Stimmung auch so kühl?

Bezüglich der Geschenke: Ja, es ist lieb gemeint. Es kann aber auch nerven, wenn man den nötigen Platz nicht hat. Wenn du jeden Monat etwas mitnimmst, muss die Tochter dafür den Stauraum schaffen. Das mag nicht jeder. Das würde ich nicht so eng sehen sondern akzeptieren. 

Alles andere klingt nach einem schlechten Verhältnis zwischen euch, das schon auf die Zeit vor dem Kind basiert.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Mai 2018 um 14:28

Dein Sohn hat euch ja eine klare Ansage gemacht - anscheinend liegt es also nicht nur an der Stieftochter, sondern das ist auch seine Einstellung zu dem Thema. Da könnt ihr nicht viel machen.

Wie war denn euer Verhältnis zu eurem Sohn davor? Für mich klingt das recht typisch danach, dass ihr sowieso kein gutes Verhältnis gehabt habt und jetzt gehofft habt, dass sich das mit dem Enkel ändert.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 0:33
In Antwort auf knuffl

Hallo Biri,

das klingt ja nicht so schön für dich. Wie war euer Verhältnis vor dem Baby? Konntest du da zu deiner Schwiegertochter durchdringen oder war die Stimmung auch so kühl?

Bezüglich der Geschenke: Ja, es ist lieb gemeint. Es kann aber auch nerven, wenn man den nötigen Platz nicht hat. Wenn du jeden Monat etwas mitnimmst, muss die Tochter dafür den Stauraum schaffen. Das mag nicht jeder. Das würde ich nicht so eng sehen sondern akzeptieren. 

Alles andere klingt nach einem schlechten Verhältnis zwischen euch, das schon auf die Zeit vor dem Kind basiert.

Hllo knuffi,
die ST ist mitunter irgendwie etwas, wie soll ich sagen, unterkühlt. Sie hat die Art, andere erziehen zu wollen. Gespräche mit ihr verliefen auch früher nicht gerade locker, außer, man bestätigt alles was sie sagt in jedem Fall. Ich meine insgesamt, auch bei allgemeinen Gesprächen. Allerdings hatte sie vor dem Baby betont, dass sie möchte, dass wir für das Kind da sind, da sie keine Großeltern hatte und dies vermisst hatte.
Platz ist genug da, sie haben ein Haus und bringen auch von Freundinnen Spielsachen mit.
Eine Kleinigkeit aller paar Wochen von Oma und Opa ist etwas, was ich aus meiner Kindheit kenne, aus der Kindheit unserer Kinder und von Freundinnen. Es ist ja nicht so, dass wir große Geschenke mitbringen oder pädagogisch schlechtes Spielzeug. Eine Aufmerksamkeit für den Kleinen halt.
Die jungen Leute erwarten Toleranz, bringen uns gegenüber aber keine herüber.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 0:36

Nein. Er steht ihr zur Seite, was ich grundsätzlich erst einmal gut und richtig finde. Er hat das z. Bsp. von seinem Vater nicht erlebt. Er scheint das andere Extrem gewählt zu haben. Doch ein wenig lockerer, zumal er es alles in allem anders kennt, könnte er schon sein. Was ihre Eltern tun ist immer grundsätzlich richtig. Sie haben auch viel Kontakt mit dem Kleinen und sie kennt er auch schon gut.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 0:40

Sie war schon immer etwas kühl, auch wenn sie uns mit Umarmung begrüßt und nett tut. Es ist ihre Art. Wie schon erwähnt, scheint unser Sohn das andere Extrem wie sein Vater gewählt zu haben.
Beide wollen uns "erziehen", bestimmen was wir wann und ob kaufen und tun und sagen.
Ein wenig mehr Toleranz auf deren Seite wäre gut, da ich mich ja schon danach richte, kaum etwas zwischendurch zu schenken.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 0:56

Hallo schnuckweise,
das ist richtig, das ist hier nur "meine" Meinung und man sollte immer auch die andere hören. Eigentlich ...
Ich bin jemand, der herzlich gern freude macht und zu Besuchen allgemein eine KLeinigkeit mitnimmt. So kenne ich es von daheim, so kenne ich es, wenn mich andere besuchen. Das ist natürlich kein Muss, aber mache so etwas gern.
Ich halte mich auch immer daran, was die jungen Leute bevorzugen, würde dem Kleinen z. Bsp. auch nie Süßigkeiten mitnehmen.
Mein Mann sah das Ganze anfangs auch locker, da vieles an ihm naturell bedingt vorbei geht. Da er sich mit dem Kind weniger abgibt und auch in Gesprächen wenig Meinung kundtut, eckt er naturgegeben weniger an. Außerdem verhält sich die ST gegenüber Männern generell anders, netter, einschmeichelnder.
Nun fällt aber auch meinem Mann langsam auf, dass wir kein richtiges Verhältnis zum Kleinen aufbauen können. Ihm fällt das auch schwer. Für mich, die 2 Söhne großgezogen hat und weiß, was ich anders machen muss und wie heutzutage vielfach anders auf das KInd etc. eingegangen wird, ist es schlimmer. Ich wage es kaum den Kleinen in den Arm zu nehmen, geschweige denn kurz zu drücken. Ich überlege jedes Wort und bin angespannt von Anfang bis Ende. Inzwischen hat auch meine Schwester gemerkt, dass ich nicht übertreibe und alles sehr komisch ist.

Wir hatten ja letztens versucht, mit unserem Sohn zu reden, da wir dachten, er ist zugänglicher. Dass er derart, fast aggressiv, reagiert, damit hatten wir nicht gerechnet.
Wahrscheinlich müssen wir mit der ST mal reden. Wobei ich denke, das macht keinen Sinn. Wenn etwas nicht nach ihrer Fasson ist, reagiert sie pampig und spitz. Es gab mal eine Situation, als der Kleine noch ein Baby war.
Außerdem war die Ansage von ihr: "Ich möchte nicht, dass du was kaufst, lass das bitte ", schon vor der Geburt des Kleinen in einer Art verfasst, die jede glücklich werdende Oma vor den Kopf stoßen würde. Sie hat da ihre Meinung und da fährt die Eisenbahn drüber.

Ich werde nun nichts mehr kaufen, so weh mir das tut. Und ich werde auch zum Geburtstag, Kindertag etc. nicht gleich losrennen, um genau das Gewünschte herbeizuholen.Dann gibts eben nur das geld dafür und die Eltern müssen sich kümmern. das jedoch wird ihnen nicht passen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 1:04
In Antwort auf dubravushka

Dein Sohn hat euch ja eine klare Ansage gemacht - anscheinend liegt es also nicht nur an der Stieftochter, sondern das ist auch seine Einstellung zu dem Thema. Da könnt ihr nicht viel machen.

Wie war denn euer Verhältnis zu eurem Sohn davor? Für mich klingt das recht typisch danach, dass ihr sowieso kein gutes Verhältnis gehabt habt und jetzt gehofft habt, dass sich das mit dem Enkel ändert.

Unser Sohn vertritt die Lebensgefährtin und richtet sich was den Kleinen betrifft scheinbar ganz nach ihr. Sie jedoch richtet sich vor allem auch nach ihrer Mutter. Komischerweise erzieht diese ihre anderen Enkel und die ST die Kinder ihrer Schwester schon immer auch wenn die Eltern der Kinder dabei sind. Und das in vielem wie kleine Erwachsene.

Das Verhältnis zu unserem Sohn war normal. Ich als Mutter hatte mehr Diskrepanzen mit ihm, da ich mehr erzogen habe, mehr verboten, präsenter war. Aber er ließ ja auch nicht mit sich reden, als mein Mann für mich bzw. unser Mitbringsel Partei ergriffen hatte.
Und dieses Mitbringsel, ich hatte als wir kamen schon einen kleinen Hubschrauber gegeben, den der Kleine mit in den Sand nehmen kann und das Legespiel nur ausgepackt, weil er total unruhig und weinerlich war, da seine Mama weggefahren war und der Papa am Grill stand. Er ließ sich nicht ablenken und beruhigen, so dass ich ihn auf den Schoß nehmen wollte und mit ihm das kleine Holz-Legespiel machen wollte. Der Kleine hatte es ja schon gesehen und hat begeistert danach gelangt.
Aber ich brauchte nichts erklären, es interessierte nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 1:16

Das mag sein, dass sie unsicher war und ist. Der Kleine war sehr schwierig. Teils sicher Anlage diese Unruhe, teils hausgemacht, da er unentwegt herumgetragen wurde wenn er nur "Piep" sagte, obwohl er im Rücken in sich zusammenfiel.

Ich habe nicht gesagt, dass er zu wenig auf dem Bauch liegt! Das ist meine Ansicht, mein Wissen. Damit er nicht noch mehr Milch ausspuckt und sie noch mehr Arbeit hat, hat sie ihn bis zum 8. Monat fast nur auf den Rücken gelegt oder herumgetragen.
Es ist doch völlig normal, dass man nachfragt, ob der Kleine nun dieses oder jenes tut, kann oder dass man etwas tut oder annimmt, was man als gestandene Eltern zweier Kinder bereits weiß.
Und wenn ich als Oma sehe, dass der Kleine, der total wackelig an Papas Hand läuft, einen ca. 20 cm langen Stock in Gesichtshöhe trägt ... dann habe ich Angst erstießt sich den ins Auge. Und das z. Bsp. möchte ich sagen dürfen.

Irgendetwas muss man doch sagen dürfen! Eine normale Unterhaltung, wie man sie von allen kennt, ist doch sonst nicht möglich! Eine lockere Unterhaltung ist doch sonst gar nicht und über nichts möglich!
Sie merkt meine Unsicherheit, sagte mir jemand kürzlich, und dass ich nichts verderben möchte. Das nutzt sie aus. Sie möchte mich so haben, wie sie ist und ihre Mutter. Sie macht ja auch unserem Sohn klare Ansagen, wenn ihr was nicht passt, als wäre er ihr Kind.
Mit ihrer Mutter geht sie nicht so um. Die kann walten wie sie möchte.

??? Sie nicht "ST" nennen? Ähm... wie bitte soll ich sie hier nennen auch wenn sie nicht verheiratet sind.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 1:27
In Antwort auf biri

Das mag sein, dass sie unsicher war und ist. Der Kleine war sehr schwierig. Teils sicher Anlage diese Unruhe, teils hausgemacht, da er unentwegt herumgetragen wurde wenn er nur "Piep" sagte, obwohl er im Rücken in sich zusammenfiel.

Ich habe nicht gesagt, dass er zu wenig auf dem Bauch liegt! Das ist meine Ansicht, mein Wissen. Damit er nicht noch mehr Milch ausspuckt und sie noch mehr Arbeit hat, hat sie ihn bis zum 8. Monat fast nur auf den Rücken gelegt oder herumgetragen.
Es ist doch völlig normal, dass man nachfragt, ob der Kleine nun dieses oder jenes tut, kann oder dass man etwas tut oder annimmt, was man als gestandene Eltern zweier Kinder bereits weiß.
Und wenn ich als Oma sehe, dass der Kleine, der total wackelig an Papas Hand läuft, einen ca. 20 cm langen Stock in Gesichtshöhe trägt ... dann habe ich Angst erstießt sich den ins Auge. Und das z. Bsp. möchte ich sagen dürfen.

Irgendetwas muss man doch sagen dürfen! Eine normale Unterhaltung, wie man sie von allen kennt, ist doch sonst nicht möglich! Eine lockere Unterhaltung ist doch sonst gar nicht und über nichts möglich!
Sie merkt meine Unsicherheit, sagte mir jemand kürzlich, und dass ich nichts verderben möchte. Das nutzt sie aus. Sie möchte mich so haben, wie sie ist und ihre Mutter. Sie macht ja auch unserem Sohn klare Ansagen, wenn ihr was nicht passt, als wäre er ihr Kind.
Mit ihrer Mutter geht sie nicht so um. Die kann walten wie sie möchte.

??? Sie nicht "ST" nennen? Ähm... wie bitte soll ich sie hier nennen auch wenn sie nicht verheiratet sind.

Auf jeden Fall können wir nicht wir sein, wir müssen uns verstellen, sind angespannt, gestresst und haben kaum eine richtige Bindung zum Kleinen aufbauen können. Wenn Kinder so mit Großeltern umgehen, dann bremsen sie das Verhältnis unweigerlich.
Wir tun nichts, was dem Kleinen schadet oder verstoßen gegen die Erziehungsregeln oder mischen uns ein. Aber mal eine Meinung haben oder dem Kind eine Freude machen, das sollten junge Eltern doch akzeptieren. Sie können doch nicht alles bremsen.
Würden wir sie jede Woche oder aller 14 Tage besuchen, würde ich auch nicht jedes mal etwas mitnehmen. Ich für meinen Teil habe mich imemr gefreut, wenn meine SE zu besuch kamen und an die Kinder gedacht haben. Ich habe das nie als Einmischung gesehen oder das sie die Kinder auf ihre Seite ziehen wollen. Vor allem als sie noch sehr klein waren und das nicht verstanden hatten.
Meine ST erwartet, dass wir uns mehr um den Kleinen kümmern, im Sinne von mal kurz betreuen, bzw. dass er später zu uns kann, wir etwas unternehmen, damit sie Freiraum hat. So wie ihre Eltern das bei ihren anderen , inzw. größeren Enkeln tun. Diese Großeltern sind ja dann auch die, die hoch im Kurs stehen könnten beim Kind.
Auch das ist ein Verwöhnen der anderen Art.

(ST ausschreiben, das Wort ist mir zu lang, zumal ich es oft schreiben muss. Falls du das gemeint hast ... )

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 8:48
In Antwort auf biri

Hallo,
wir sind seit über 1,5 Jahren stolze Großeltern eines ersten Enkelkindes. Ich hatte mich  riesig gefreut, doch wurde diese Freude schon im Vorfeld durch die Lebensgefährtin unseres Sohnes "abgebügelt", indem sie sich total zugeknöpft gab. Auf Fragen, wie es ihr geht oder ob es etwas Neues gibt oder Gespräche, die die meisten Menschen als Interesse deuten würden, kam nur: Alles gut... Es passt schon ... Das sorgte für Distanz. Dabei haben wir uns nur aller ca. 4 Wochen mal gesehen. Mir wurde auch sofort sehr barsch untersagt, etwas für das Kleine zu kaufen. Okay, das konnte ich schweren Herzens verstehen, da die werdenden Eltern von ihren Freunden Sachen etc. bekamen. Doch die Art, wie mir das mitgeteilt wurde und derart strikt! Selbst symbolische Schuhchen, die ich vor der Geburt auf meinem Schreibtisch stehen hatte und ihr dann gab oder ein Schnuller wurden mit missbilligendem Blick beiseite gelegt.
Wir sehen den Kleinen relativ selten, da wir nicht ständig bei den jungen Leuten präsent sein möchten und vor allem weil es immer Stress gibt, wenn wir mal kurz zu Besuch sind. Zu diesen Besuchen aller 4-6 Wochen nehmen wir dem Kleinen meistens eine Kleinigkeit mit. Ein Legespiel, ein Buch u. ä. Mir macht es allgemein große Freude, etwas zu verschenken. Wir überhäufen den Kleinen nicht mit Geschenken. Ist es denn so schlimm, wenn Oma und Opa selten zu Besuch kommen und eine Kleinigkeit mitbringen? Muss man denn derart barsch reagieren und könnten das die jungen Leute nicht tolerieren? Sie könnten das Buch z. Bsp. doch später weglegen, mich so lange mit dem Enkelchen und dem Mitbringsel beschäftigen lassen wie wir da sind und dem Kind dann ein anderes Mal geben. Wir richten uns doch insgesamt nach den Erziehungsvorstellungen der jungen Leute, ich kaufe gar keine Kleidung mehr, keine großen Dinge und der Kleine bekommt nicht ständig etwas von uns! Steht dagegen ein Anlass zum Schenken an, bekomme ich eine WA mit einem Link, genau das zu besorgen, was sie sich für den Kleinen wünschen. Dann muss es auch genau das sein, was wir bestellen oder besorgen müssen.
Ich durfte den Kleinen auch nicht wickeln oder zum Ausfahren anziehen, werde sofort verbessert, wenn ich etwas sage, was der ST nicht passt. TZUerst durften wir nicht Wauwau sagen, sondern Hund, plötzlich werden wir verbessert, wenn wir Hund sagen. Ich weiß schon nicht mehr, was ich sagen und tun darf, bin total gestresst und angespannt, wenn die jungen Leute mal zu Besuch sind oder wenn mein Mann und ichsie besuchen.
Wir mischen uns nicht in das Leben und die Vorstellungen ein, was mir manchmal sehr schwer fällt oder fiel, weil der Kleine z. Bsp. kaum auf den Bauch gelegt wurde und auch mit über einem halben Jahr eine schwach entwickelte Muskulatur hatte. Jedes Gespräch ist angespannt. Sage ich z. Bsp.: "Fein, er läuft ja nun alleine", bekomme ich zur Antwort: "Klar, er ist 1,5 Jahre, das wurde Zeit." Frage ich: "Läuft er jetzt allein, das wird bestimmt bald werden",- bekomme ich zur Antwort: "Das wird schon irgendwann, hat noch Zeit, das macht er, wenn er will."
Mein Mann, der alles besser wecksteckt und den als Mann manches sowieso weniger interessiert, fährt inzwischen auch nicht mehr gern hin, um den Kleinen zu besuchen. Er fühlt sich dort auch nicht wohl, wir fühlen uns wie Fremde und sind verunsichert.
Mir tut das sehr leid für den Kleinen, ich würde ihm gern mehr Oma sein, durfte letztens nicht einmal "versuchen" ihn in den Schlaf zu singen, als er bei uns Mittagsschläfchen machen wollte und weil ihm alles zu fremd ist, natürlich keine Ruhe fand, auch nicht mit Mama und Papa. Ich würde mir gern erlauben lassen, doch wenigstens die wenigen Male wenn wir den Kleinen besuchen, eine Kleinigkeit mitnehmen zu dürfen. Wir richten uns doch ansonsten schon nach dem, was die Eltern möchten. Wir hängen uns auch nicht in die für ein Kleinstkind recht strenge Erziehung rein. Mit dem Kleinen wird meist geredet, als wäre er im Grundschulalter und Benehmen wird streng durchgesetzt. Benehmen lernen finde ich natürlich grundsätzlich richtig, aber wenn ein Eineinhalbjähriger zum Bsp. wenn er uns total verschlafen noch nicht die Hand geben möchte, weil wir ihm auch nicht so sehr vertraut sind, dann ist das für mich erst einmal in Ordnung, er muss doch erst mal "warm werden".
Ich denke auch, der Kleine merkt die angespante Lage, wenn wir da sind. Die Mutter der ST ist mehrnmals in der Woche beim Kleinen, sie wohnt um die Ecke und wurde von vornherein stark einbezogen, erzieht auch mit.
Mit unserem Sohn können wir nicht darüber reden, auch nicht allein, er bügelt das ab. Der Spruch letztens: "Ihr könnt euch mit dem Kleinen beschäftigen, auch herkommen so oft ihr wollt und was mit ihm machen, aber ansonsten richtet ihr euch in allem nach uns. Ihr habt als Großeltern keine Rechte", haute richtig rein.
Nur ist es fast imemr unpassend zum Kleinen zu fahren. In der Woche geht er in die Kita, am WE haben die jungen Leute oft etwas vor oder der Kleine schläft lange oder er muss dann wieder schlafen oder oder...
Wir, vor allem ich, bin total traurig über die Situation.
 

Liebe buri,

ich kann dich sehr gut verstehen, auch wir sind Omi und Opi. 

GsD haben wir das große Glück, ein sehr offenes, glückliches, entspanntes Verhältnis zu den Kindern und Enkeln zu haben. 

Dies hat viele Gründe, vor allem komme uch mit meiner Schwie-tochter sehr gut klar -auf Augenhöhe- und mein Mann ist ein toller Bilderbuchopi. 

Ich möchte euch ein klärendes Gespräch empfehlen - warum nicht zum Muttertag?!

Alles auf den Tisch legen, was du hier auch schreibst. 

Und dann würde ich - mich zurückziehen und die Initiative ihnen überlassen. 

Sie müssen zeigen, dass uhr uhnen wichtig seid. 

Die Geschenke würde ich ganz lassen, die WA- Links fände ich persönlich auch zu „frech“. 

Vllt möchtet ihr das Geld einfach auf ein Sparkonto für das Kind geben?

Dass die eigene Mutter der ST näher steht, ist eine weltweite und quasi menschliche Tatsache, tut euch aber weh. 

So, und nun noch zu eurem Sohn:

Es ist richtig, dass er zu seiner Frau steht - allerdings würde ich auch erwarten, dass er mit seinen Eltern Klartext redet, sich als Mann und Sohn zeigt. 

Nun euch alles Gute!
Ich bin auf deine Rückmeldungen gespannt. 

Gräme fuch nicht zu sehr und nutze die Zeit einfach mit deinem Mann. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 8:49
In Antwort auf umminti

Liebe buri,

ich kann dich sehr gut verstehen, auch wir sind Omi und Opi. 

GsD haben wir das große Glück, ein sehr offenes, glückliches, entspanntes Verhältnis zu den Kindern und Enkeln zu haben. 

Dies hat viele Gründe, vor allem komme uch mit meiner Schwie-tochter sehr gut klar -auf Augenhöhe- und mein Mann ist ein toller Bilderbuchopi. 

Ich möchte euch ein klärendes Gespräch empfehlen - warum nicht zum Muttertag?!

Alles auf den Tisch legen, was du hier auch schreibst. 

Und dann würde ich - mich zurückziehen und die Initiative ihnen überlassen. 

Sie müssen zeigen, dass uhr uhnen wichtig seid. 

Die Geschenke würde ich ganz lassen, die WA- Links fände ich persönlich auch zu „frech“. 

Vllt möchtet ihr das Geld einfach auf ein Sparkonto für das Kind geben?

Dass die eigene Mutter der ST näher steht, ist eine weltweite und quasi menschliche Tatsache, tut euch aber weh. 

So, und nun noch zu eurem Sohn:

Es ist richtig, dass er zu seiner Frau steht - allerdings würde ich auch erwarten, dass er mit seinen Eltern Klartext redet, sich als Mann und Sohn zeigt. 

Nun euch alles Gute!
Ich bin auf deine Rückmeldungen gespannt. 

Gräme fuch nicht zu sehr und nutze die Zeit einfach mit deinem Mann. 

Sry für die Tippfehler, bin am Handy😫.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 10:01
In Antwort auf biri

Hllo knuffi,
die ST ist mitunter irgendwie etwas, wie soll ich sagen, unterkühlt. Sie hat die Art, andere erziehen zu wollen. Gespräche mit ihr verliefen auch früher nicht gerade locker, außer, man bestätigt alles was sie sagt in jedem Fall. Ich meine insgesamt, auch bei allgemeinen Gesprächen. Allerdings hatte sie vor dem Baby betont, dass sie möchte, dass wir für das Kind da sind, da sie keine Großeltern hatte und dies vermisst hatte.
Platz ist genug da, sie haben ein Haus und bringen auch von Freundinnen Spielsachen mit.
Eine Kleinigkeit aller paar Wochen von Oma und Opa ist etwas, was ich aus meiner Kindheit kenne, aus der Kindheit unserer Kinder und von Freundinnen. Es ist ja nicht so, dass wir große Geschenke mitbringen oder pädagogisch schlechtes Spielzeug. Eine Aufmerksamkeit für den Kleinen halt.
Die jungen Leute erwarten Toleranz, bringen uns gegenüber aber keine herüber.
 

Wahrscheinlich seid ihr zu unterschiedlich und habt noch keine Ebene zueinander gefunden. Durch ein Baby wird das ja nicht automatisch besser, das kann sich sogar zuspitzen.

Auch ich würde dir raten, ein offenes Gespräch mit ihr zu suchen. Sage ihr, dass du ihre Entscheidungen akzeptierst aber das Gefühl hast, sie hat einige Schwierigkeiten mit dir. Frage sie, was du ändern kannst. Bestärke sie in ihren Entscheidungen was das Kind angeht und gebe ihr das Gefühl, dass du sie gerne unterstützt.

Dass dein Sohn sich so klar geäußert hat, bedeutet in meinen Augen auch, dass ihr euch anfangs vielleicht zu viel rausgenommen habt. Darum: offen miteinander reden, auch Fehler bei sich selbst suchen. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 11:05
In Antwort auf umminti

Liebe buri,

ich kann dich sehr gut verstehen, auch wir sind Omi und Opi. 

GsD haben wir das große Glück, ein sehr offenes, glückliches, entspanntes Verhältnis zu den Kindern und Enkeln zu haben. 

Dies hat viele Gründe, vor allem komme uch mit meiner Schwie-tochter sehr gut klar -auf Augenhöhe- und mein Mann ist ein toller Bilderbuchopi. 

Ich möchte euch ein klärendes Gespräch empfehlen - warum nicht zum Muttertag?!

Alles auf den Tisch legen, was du hier auch schreibst. 

Und dann würde ich - mich zurückziehen und die Initiative ihnen überlassen. 

Sie müssen zeigen, dass uhr uhnen wichtig seid. 

Die Geschenke würde ich ganz lassen, die WA- Links fände ich persönlich auch zu „frech“. 

Vllt möchtet ihr das Geld einfach auf ein Sparkonto für das Kind geben?

Dass die eigene Mutter der ST näher steht, ist eine weltweite und quasi menschliche Tatsache, tut euch aber weh. 

So, und nun noch zu eurem Sohn:

Es ist richtig, dass er zu seiner Frau steht - allerdings würde ich auch erwarten, dass er mit seinen Eltern Klartext redet, sich als Mann und Sohn zeigt. 

Nun euch alles Gute!
Ich bin auf deine Rückmeldungen gespannt. 

Gräme fuch nicht zu sehr und nutze die Zeit einfach mit deinem Mann. 

Hallo umminti,
ja, es tut weh. Und es ärgert mich auch.
Der Muttertag ist , denke ich, ein unpassender Tag, um so etwas zu klären. Ich denke, dann wird die ST auch nicht bei uns, sondern bei ihrer Mutter sein.

Ich werde nichts mehr für den Kleinen kaufen. Ein Sparbuch wäre eine Möglichkeit, er hat auch eine Spardose. Nur wird es später dasselbe sein, wenn wir ihm ab und an mal 5 Euro ohne Anlass geben.
Es ist doch sehr kleinlich, sich gegenüber Großeltern so zu verhalten und ihnen keinerlei Spielraum zu lassen. Großeltern sind nun mal Großeltern und so lange sie nicht in die Erziehung hineinfunken und ein Kind nicht mit Geschenken zuschütten, sollten sie doch ein wenig verwöhnen dürfen.

Nein, unser Sohn hat sich ganz angepasst. Er bekommt für sich selbst noch ab und an "Erziehungshinweise". Wie gesagt, ich vermute er hat das andere Extrem von dem gewählt, was er als Kind zu spüren bekommen hat.

Wir werden vorerst nicht hinfahren, da uns der Stress zu viel ist. Auch der Kleine merkt das ja und wir fahren völlig gestresst nach Hause, da es ja nicht nur wegen der kleinen Mitbringsel aller 8 Wochen oder mehr, Stress gibt.

Viele Grüße!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 11:11

Dann bist du auch sehr streng mit Großeltern?
Was du beschreibst, trifft aber auf uns, auch auf mich nicht zu. Denn ich mische mich NICHT ein. Schon allein deshalb, weil sich meine SE und Eltern regelrecht eingemischt haben in unsere Erziehung.
Abgesehen davon, der Kleine wurde nicht im Tragetuch getragen, er "hing" an der Seite. Und der Kinderarzt wies darauf hin, dass er keine gut entwickelte Muskulatur hat, da er nicht in Bauchlage gebracht wurde.
Eine Unterhaltung ergibt sich für meine Begriffe auch dadurch, dass man sich etwas erzählt und sich so ein Gespräch entwickelt.
Wenn schon übergriffig sein soll, wenn eine Oma irgendetwas sagt, dann weiß ich auch nicht.
Was ist an einem Schnuller so schlimm? Den kann man lächelnd entgegennehmen und dann weitergeben oder wegtun oder man kann ihn benutzen. Er war ein symbolisches Geschenk! Ich würde z. Bsp. niemanden so vor den Kopf stoßen, denn wenn Respekt und locker, dann beiderseits.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 11:18

Ja, der Kontakt zu ihren Eltern ist sehr gut. Sie wohnen nur eine Viertelstunde entfernt und sind mehrmals in der Woche dort, von Anfang an. Es sind eben die Eltern des Mädchens und wie man fast überall hört, ist ein solcher Kontakt meistens enger und besser.
Ihre Mutter darf alles. Sie darf alles sagen, sie darf alles machen, sie wird nicht berichtigt. Sie hat auch an den Söhnen der Schwester mit herumerzogen, wenn sie in der Nähe war und auch meine ST hat ihre Neffen "erzogen", obwohl die Mutter der Kinder dabei war. Das fanden wir schon etwas sonderbar, aber wenn die Eltern der Kinder das okay finden...
Ich hatte mit ihrer Mutter mal vor einiger Zeit gesprochen, die hatte sich gewundert, wie ihre Tochter mit uns "umgeht".

Wir haben unsere Besuche schon beschränkt, weil wir eben diesen Stress haben und sich sogar mein Mann dort unwohl fühlt.
Aber wir möchten natürlich den Kontakt nicht verlieren und dem Kleinen noch fremder werden.
Doch wenn man nur reglimentiert wird, in jeglicher Hinsicht, dann stört das das GE-Enkel-Verhältnis, ebenso, wenn wir noch seltener hinfahren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 11:22
In Antwort auf knuffl

Wahrscheinlich seid ihr zu unterschiedlich und habt noch keine Ebene zueinander gefunden. Durch ein Baby wird das ja nicht automatisch besser, das kann sich sogar zuspitzen.

Auch ich würde dir raten, ein offenes Gespräch mit ihr zu suchen. Sage ihr, dass du ihre Entscheidungen akzeptierst aber das Gefühl hast, sie hat einige Schwierigkeiten mit dir. Frage sie, was du ändern kannst. Bestärke sie in ihren Entscheidungen was das Kind angeht und gebe ihr das Gefühl, dass du sie gerne unterstützt.

Dass dein Sohn sich so klar geäußert hat, bedeutet in meinen Augen auch, dass ihr euch anfangs vielleicht zu viel rausgenommen habt. Darum: offen miteinander reden, auch Fehler bei sich selbst suchen. 

Wahrscheinlich müssen wir alles noch einmal deutlich ansprechen. Problem ist nur, dass die jungen Leute scheinbar davon ausgehen, was sie glauben und denken, was wir wollen. Uns einmischen und das Kind mit Geschenken auf unsere Seite ziehen.
Wie gesagt, das Gespräch mit unserem Sohn endete, indem er meine Erklärung und auch die meines Mannes abwehrte mit den Worten: Wir verstehen das nicht, hören nicht zu, das ist ihr Kind und wir hätten uns in allem danach zu richten. Und das GE verwöhnen dürfen, sie hatten uns ein Büchlein über GE und Enkel geschenkt, wäre Unsinn. Das Buch wäre satirisch gemeint, das hätten wir nur nicht verstanden.
Dabei hat er sich immer riesig gefreut, wenn Oma und Opa ihm eine Kleinigkeit mitgebracht hatten und das nie als Bestechung angesehen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 11:35

Ich glaube, wir sollen zu 100% die Erwartungen erfüllen, die die jungen Eltern sich vorstellen. Dafür gibt es festgesetzte Pläne und keinerlei Spielraum.
Dass wir anders sind, als die anderen GE und seltener zu Besuch sein können, wird für meine Begriffe nicht akzeptiert.
Wenn bei einem unserer Besuche nicht akzeptiert wird, dass ein noch total verschlafenes Kind die ihm doch etwas fremden GE begrüßt und ich Verständnis dafür aufbringe (ich bin durchaus mit der heutigen Erziehung vertraut....) und das Kind wie ein Erstklässler "genötigt" wird, uns doch jetzt gleich die Hand zu geben .... uns jedoch 4 Wochen vorher bei einem Besuch bei uns erklärt wird, wir sollen erst einmal zurücktreten, er wäre gerade aufgewacht und noch müde (was wir ohnehin von selbst wissen und den Kleinen erst "warm" werden lassen mit uns und der Umgebung) dann weiß ich nicht, er damit klar käme. Und so verhält es sich in fast allen Situationen.
Im Grunde genommen müssten wir den Mund halten, zu allem sagen: ja, das ist so ... alles gut ... so dass kein Gespräch im Sinne des Wortes zustande käme- und uns unentwegt, am besten unter Kontrolle, mit dem Kleinen beschäftigen. Wobei ich das natürlich tue, aber auch eine Anlaufzeit brauche, weil ich schon gar nicht mehr weiß, wann ich was darf und soll. Denn am Anfang der Besuche wird der Kleine von beiden Eltern "behütet".
Der Onkel, also unser anderer Sohn, wagt sich auch kaum an den Kleinen und meint, man käme ja kaum dazu, sich ihm zu nähern und er wüsste nie, was richtig ist oder wann es passt, ihn mal zu nehmen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 11:45

Ja, wir sind zu unterschiedlich. Wir haben mit dem anderen Sohn und der ST immer einen Riesenspaß, die andere ST versteht gar keinen Spaß, außer ihre eigenen Scherze. Okay, das ist so. Aber deshaslb muss man anderen nicht die Laune verderben und nicht versuchen, die SM zu erziehen. Würde ich in einer solchen Art mit ihr reden, wäre Krach vorprogrammiert.

Um ein Gespräch werden wir wohl nicht herumkommen, nur sehe ich dafür schwarz, beide sind nicht offen dafür und sehen nicht ein, was sie uns mit ihrer Art antun. Denn es geht ja gar nicht nur um diese kleinen Mitbringsel.

Sie möchte doch gar nicht gestärkt werden, sie möchte, dass wir ihr das Kind später mal abnehmen, wenn ihre Eltern keine Zeit haben und etwas mit dem Kind unternehmen, weil sie keine GE hatte.
Und das hatten wir bereits in der Schwangerschaft deutlich "aufgedrückt" bekommen. Sie hat Pläne und Vorstellungen, danach muss es gehen.

Ich bin fürs Vorlesen, die Welt erklären, auf kleine Tiere aufmerksam machen, singen etc. Doch dazu kam es, auch auf Grund des Alters vom Enkel, noch nicht wirklich.
Wir haben nun mal nur ein kurzes Zeitfenster und brauchen über eine Stunde und nicht nur 15 Minuten zum Enkelkind. Und bisher war es so, dass er entweder noch schlief oder schlafen musste oder essen musste oder dies und jenes, so dass wir kaum etwas von ihm hatten.

 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 11:48
In Antwort auf biri

Hallo umminti,
ja, es tut weh. Und es ärgert mich auch.
Der Muttertag ist , denke ich, ein unpassender Tag, um so etwas zu klären. Ich denke, dann wird die ST auch nicht bei uns, sondern bei ihrer Mutter sein.

Ich werde nichts mehr für den Kleinen kaufen. Ein Sparbuch wäre eine Möglichkeit, er hat auch eine Spardose. Nur wird es später dasselbe sein, wenn wir ihm ab und an mal 5 Euro ohne Anlass geben.
Es ist doch sehr kleinlich, sich gegenüber Großeltern so zu verhalten und ihnen keinerlei Spielraum zu lassen. Großeltern sind nun mal Großeltern und so lange sie nicht in die Erziehung hineinfunken und ein Kind nicht mit Geschenken zuschütten, sollten sie doch ein wenig verwöhnen dürfen.

Nein, unser Sohn hat sich ganz angepasst. Er bekommt für sich selbst noch ab und an "Erziehungshinweise". Wie gesagt, ich vermute er hat das andere Extrem von dem gewählt, was er als Kind zu spüren bekommen hat.

Wir werden vorerst nicht hinfahren, da uns der Stress zu viel ist. Auch der Kleine merkt das ja und wir fahren völlig gestresst nach Hause, da es ja nicht nur wegen der kleinen Mitbringsel aller 8 Wochen oder mehr, Stress gibt.

Viele Grüße!

Ich halte das für eine gute Idee. 

Denkt ruhig recht viel an euch selbst. 

Falls es dir mal zuviel wird, kannst du mir gerne schreiben. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 12:01

Warum muss man ein so langes Wort ausschreiben? Das hat doch nichts mit dem Verhältnis zu tun! Ich würde auch mich als SM nicht ausschreiben in einem Forum, so lange man weiß, was gemeint ist!
Was hat das mit Einsicht zu tun, wenn ALLES bekrittelt wird? Und wenn man es über 1,5 Jahre versucht und vorsichtig ohne Ende ist, bloß nichts Falsche zu tun oder zu sagen und derart abgebügelt wird, in einer Art, die sich die ST niemals ihren Eltern gegenüber wagen würde, dann ist man nicht nur enttäuscht, sondern sauer. Weil es ungerecht ist.
Ich habe mich mit Freundinnen unterhalten, die ebenfalls GE sind und die sind völlig entgeistert, wie es uns damit geht.
Wir haben ja das volle Paket bekommen: Wenn wir was von euch wollen, habt ihr euch danach zu richten, dann  seid ihr GE. Ansonsten bekommt ihr das zu spüren.
DAS verstehen sie unter Großeltern.
Mit uns wird umgesprungen, als wären wir Fremde für den Kleinen. Wie soll sich da eine Bindung, ein gutes Verhältnis aufbauen?

Sie spürt Abneigung, sicher spürt sie, dass ich mich in ihrer Nähe gar nicht mehr wohlfühle. Ich bin viel zu emotional, als dass ich das völlig kaschieren kann. Wobei sie kein Hehl daraus macht in Worten, Gestik, Mimik. Ich bin unsicher, mir ist es unagenehm, ich bin gestresst, ich weiß nicht was ich sagen und tun darf.
Ich bin nicht perfekt und habe in manchem andere Vorstellungen, aber wer hat das nicht.
Dass sich Großeltern wie Fremde verhalten müssen und auch so behandelt werden, damit konnte ich nicht rechnen.
Sie spielt das aus. Meine Empfindsamkeit, meine Emotionalität, meine Unsicherheit. Bei den GE meines Sohnes und anderen wagt sie es nicht, so zu reagieren.
So kann sich niemals ein lockerer und guter Umgang ergeben.
Und, das ist aus meinen Post zu ersehen, es geht doch gar nicht nur um mitgebrachtes Spielzeug!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 12:10

Doch, wir würden ihn gern öfter sehen. Aber wir haben STRESS, wenn wir dort sind. Und das tut uns nicht gut. Wir sind angespannt, BEIDE. Auch mein Mann, der aber emotional vieles einfach abhakt oder den manches nicht tangiert als Mann und Opa.
Außerdem können wir die jungen Leute nicht ständig besuchen. Sie haben ihr eigenes Leben und freunde, oft etwas vor. Auch haben wir einen kleinen Hund, den wir nicht mitnehmen können, weil es wegen diesem von Anfang an zusätzlichen Stress gibt.
In der Woche sind beide arbeiten und der Kleine in der Kita, haben sie mal etwas vor, kümmern sich ihre Eltern um den Kleinen, da sie um die Ecke wohnen.
Bleibt ab und an das WE. Und da wir uns dort nicht mehr wohlfühlen, hat auch mein Mann inzwischen wenig Bock, hinzufahren. Den Hund müssen wir dann auch durch Nachbarn betreuen lassen oder können nur kurze Zeit zu Besuch fahren.

Daher klingt es negativ. Die beiden möchten etwas in ihrer Vorstellung, was aber so nicht möglich ist, da sie es indirekt selbst verhindern, aber nicht sehen.
Wir empfinden es als uns aufdrücken, wie wir zu funktionieren und zu agieren haben.
"Kauft ein Kinderbett, wenn er mal Mittagsschlaf bei euch macht wenn wir da sind!" "Kauft ein Stühlchen!" "Opa baue einen Sandkasten wenn wir mal da sind, keine Plastikschüssel kaufen!" u. ä.Das ist keine Art, so würde ich mit niemandem umgehen!
Dabei kommen sie aller 4 Monate mal 4 Stunden zu uns.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 12:25

Um tatsächlich Oma und Opa zu sein, denn das wird man nur theoretisch durch die Geburt eines Enkelkindes, baut man praktisch eine richtige Bindung auf. Eine Beziehung wächst generell durch Nähe, durch involviert sein. Das betrifft auch die zu GE.
Wer sagt, dass wir das nicht "möchten"? Ich habs irgendwo hier erklärt. Es geht nicht.
Der Kleine ist in der Kita und wir können und wollen den Eltern nicht jedes oder jedes zweite WE auf den Keks gehen. Ich hatte vorgeschlagen, dass wir mal kommen und sie sich etwas vornehmen sollen. Doch der Kleine bleibt nicht bei uns, er brüllt nach Mama und Papa. Außerdem wohnen die Eltern der ST faktisch um die Ecke. In der Woche mal kurz hinfahren geht ohnehin nicht. Mein Mann arbeitet und ich müsste ca. 2 Stunden mit dem Zug fahren, mit umsteigen.
Würde ich auch nur 15 Minuten entfernt wohnen, wäre das ohnehin anders, zumindest meinerseits. Das jedoch sieht schon allein unser Sohn nicht ein. Er stellt sich das so einfach vor, ihm ist es aber schon zu viel mal mit dem Auto wohin zu fahren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 12:52

Mit uns wird umgesprungen, als wären wir Fremde für den Kleinen. Wie soll sich da eine Bindung, ein gutes Verhältnis aufbauen?

Naja, vielleicht wollen sie gar nicht, dass sich so eine starke Bindung zwischen euch und dem Kind aufbaut?
Wie purplemoonlight geschrieben hat, ihr habt ja gar kein Recht darauf, dass ihr diese Rolle, die ihr anstrebt, einnehmt. Ihr scheint euch aber so zu benehmen, als wären die Eltern euch etwas schuldig, weil ihr ja die Großeltern seid - aber die Realität sieht nunmal anders aus.

Es wirkt so als wärt ihr einfach auf einer komplett anderen Wellenlänge als euer Sohn und seine Frau. Ihr habt anscheinend unterschiedliche Ansichten, unterschiedliche Eigenarten etc. und es passt einfach nicht.
Deine Schwiegertochter hat zwar mal gesagt, dass es schon wäre wenn ihr den Kleinen mal abnehmt, aber so wie ich das verstanden habe, war das vor der Geburt? Anscheinend haben sie ihre Meinung dahingehend geändert.

Meine Eltern werden ihren Enkel, der bald auf die Welt kommt, auch nur ein paar Mal im Jahr sehen dürfen. Unser Verhältnis ist nicht so gut, ich mag ihren Erziehungsstil nicht und darum will ich auch nicht, dass da eine sonderliche Bindung zwischen unserem Kind und diesen Großeltern entsteht. Dagegen werden wir die Eltern von meinem Mann so viel wie möglich einbeziehen - da passt es halt einfach besser.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 13:21

Das, purple,

sehe ich aber anders. 
Du magst die reinen juristischen Fakten heranziehen, ich sehe alles emotional. 

Großeltern sind nun mal Großeltern und verdienen Zuwendung, Aufnerksamkeit und Respekt. 

Denn ohne sie gäbe es ja keine Enkel. 

Wie jede Beziehung muss auch diese aufgebaut und gestaltet werden!

Mit Egozentrik und Sturheit kommt keine Seite weiter. 

Und ich bin mir ziemlich sicher, sollte ein Notfall eintreten (was ich nicht hoffe!!), wären die beiden recht willkommen. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 13:24

Und wieder empfinde ich deine Einlassung hier als recht kalt und viel zu sachlich. 

Im übrigen fühlen Kinder von Anfang an, wer es gut mit ihnen meint. 

Geschenke zu verbieten halte ich für kleinlich und gefühllos. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 13:36

Oh... harte Worte. Doch rechtlich ist dem nicht so, GE haben das Recht, die Enkel zu sehen. Doch das ist ja gar nicht das Thema.
Wenn man den Enkeln Großeltern vorenthalten will, muss man den Kontakt verderben. Das ist richtig. Doch auch richtig für das Kind?

Das Verhältnis zu unserem Sohn war immer gut, das zur Schwiegertochter normal, nicht gerade locker. Weil sie kein lockerer Mensch ist. Sie ist nun mal so, dass sie einen anderen Humor hat als wir, eher keinen, wirkt immer sehr kontrolliert.

Was wollen Sohn und ST? Einerseits ... andererseits ...
Heute dürfen wir Wauwau sagen, morgen müssen wir Hund sagen, übermorgen wieder Wauwau  usw.
Heute wird uns erklärt, der Kleine muss erst richtig munter werden und sich an uns gewöhnen, wenn wir plötzlich da sind - was ich natürlich auch ohen Erklärung weiß - morgen muss er sofort guten Tag sagen, obwohl er total verschlafen und verwundert schaut, wenn wir da sind und ich sage, er kann das doch dann tun, das ist doch normal, dass er so reagiert.
Wie soll man sich bitte auf etwas einstellen? Und auf was?

Ob unser Sohn das anders sieht, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass er, wenn er anderer Meinung ist, sehr deutlich klar gemacht bekommt, dass sie den Erziehungsstil festlegt. Auch wenn er sich nicht alles gefallen lässt, in dem Fall ordnet er sich unter.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 13:43

Das sind die "Fakten", die ich hier dargelgt habe. Und Eifersucht... nun ja, das ist natürlich. Wenn man derart abgebügelt wird, dann wünscht man sich einen Teil von dem, was den anderen GE zuteil wird.

Und nein, es ist nicht erwünscht gewesen, zumindest theoretisch, dass wir so ins Hintertreffen geraten. Logischerweise ergibt sich das aber durch die Nähe ihrer Eltern.
Wir wissen ja, was die beiden stört, das bekommen wir ja umgehend zu hören.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 13:51
In Antwort auf dubravushka

Mit uns wird umgesprungen, als wären wir Fremde für den Kleinen. Wie soll sich da eine Bindung, ein gutes Verhältnis aufbauen?

Naja, vielleicht wollen sie gar nicht, dass sich so eine starke Bindung zwischen euch und dem Kind aufbaut?
Wie purplemoonlight geschrieben hat, ihr habt ja gar kein Recht darauf, dass ihr diese Rolle, die ihr anstrebt, einnehmt. Ihr scheint euch aber so zu benehmen, als wären die Eltern euch etwas schuldig, weil ihr ja die Großeltern seid - aber die Realität sieht nunmal anders aus.

Es wirkt so als wärt ihr einfach auf einer komplett anderen Wellenlänge als euer Sohn und seine Frau. Ihr habt anscheinend unterschiedliche Ansichten, unterschiedliche Eigenarten etc. und es passt einfach nicht.
Deine Schwiegertochter hat zwar mal gesagt, dass es schon wäre wenn ihr den Kleinen mal abnehmt, aber so wie ich das verstanden habe, war das vor der Geburt? Anscheinend haben sie ihre Meinung dahingehend geändert.

Meine Eltern werden ihren Enkel, der bald auf die Welt kommt, auch nur ein paar Mal im Jahr sehen dürfen. Unser Verhältnis ist nicht so gut, ich mag ihren Erziehungsstil nicht und darum will ich auch nicht, dass da eine sonderliche Bindung zwischen unserem Kind und diesen Großeltern entsteht. Dagegen werden wir die Eltern von meinem Mann so viel wie möglich einbeziehen - da passt es halt einfach besser.

Natürlich ist es normal und optimal, dass Familien nicht auseinanderdriften oder sich fremd werden, wenn ein Kind geboren wird. Im Gegenteil, je besser das Verhältnis, je mehr JEDER auf den anderen eingeht, umso besser ist es für alle.
Wenn junge Leute aber nur auf Konfrontation aus sind und suchen, wo sie einhaken können und dann merken: Ach die Eltern lassen das mit sich machen, regen sich zwar auf, aber mit dem richtigen Ton und klarer Ansage spielen sie mit - dann ist das Verhältnis einseitig gestört.

Unser Sohn hat sich zwar mal beschwert, dass er zu streng erzogen wurde und ich war aus heutiger Sicht auch in vielem zu streng, andererseits sind beide derart streng zu ihrem Sohn, wie es für einen Grundschüler angemessen scheint.
Er tarut sich ja vieles gar nicht zu, weil er sofort gesagt bekommt, dass er dieses oder jenes zu lassen hat. Und das begann schon mit einem Jahr.
Ich habe gewiss auf bestimmte Regeln geachtet und meinen Kindern Benehmen gelernt.
Andererseits sehen sie Gefahren lax.
Nur wissen wir nie, was gerade richtig ist.

Schade für die Großeltern und das Kind, wenn du das so siehst. Deshalb beurteilst du sicher alles auch aus deiner Sicht und nicht neutral.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 14:00

Was heißt Recht?! Es wäre NORMAL. Wenn du das anders siehst, ist das deinem Verhältnis zu den Eltern geschuldet. das jedoch ist nicht schön, nicht erstrebenswert.
Natürlich gibt es Besuchsrechte etc. Dann google mal! Doch das ist gar nicht das Thema?!

Wo steht, dass die Kinder den Kontakt einschränken wollen?
Rixchtig ist, dass unser Sohn zur Partnerin hält, da er erlebt hat, dass sein vater das nie getan hat. Bei mir hatten die SE den Hut auf. Und würde ich so agieren wie sie damals, hätten die jungen Leute Recht. Aber genau das tue ich nicht, weil ich das verhindere.

Es ist respektlos, Eltern bzw. GE zu berichtigen, über nichts hinwegzuschauen, was keinem schadet und in einem Ton mit ihnen umzugehen, als wären sie Kinder.

Beziehung ist keine Einbahnstraße. Beziehung ist Arbeit, und nicht nur einseitig. Jeder Mensch, der einen anderen nur berichtigt, nur kritisiert, anpatzt wenn ihm ein Wort oder eine Ansicht nicht passt, wird eine Beziehung spalten.

Unser Sohn wird übrigens meistens genauso zurechtgewiesen, in Oberschullehrermanier, wenn er etwas Falsches sagt oder tut.

Ich fragemich: Wer möchte absichtlich ein derart schlechtes Verhältnis zu den eigenen Eltern aufbauen, zugleich aber dieses und jenes regelrecht "verlangen", was sie zu tun haben?!
Das geht gar nicht.
Wer sagt denn, dass ich zum Kindertag etwas schenken muss und genau was?
Weil die Eltern das so wollen?
Die Frage ist doch, möchte man ein Miteinander oder ein gegeneinander? Und wenn man ein gegeneinander möchte, weil keinerlei Toleranz und Respekt auf der einen Seite herrscht, kann man nicht erwarten oder gar verlangen, dass GE nach der Pfeife tanzen, wenn es mal passt.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 14:02

Es nutzt nichts, wenn wir alle hier unser Mitgefühl und Beileid ausprechen.

​Biri, mischst du dich zu viel ein? Nimmst du dich zu wichtig? Hältst du keinen Abstand ein?
​Junge Leute wollen erfahrungsgemäß ihr eigenes Ding machen. Wollen es besser machen, als "jene Leute", von denen sie erzogen wurden. Da werden dann auch schon mal recht schnell alte Rechnungen auf den Tisch gelegt.

Liegt es vielleicht daran, dass du ausgeschlossen wirst?

​Wir ollen Knollen sollten den Vorteil der Gelassenheit und Weisheit haben. Das berühmte "Loslassen-Können" der Sozialpädagogen kann eventuell ein bisschen helfen.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 14:03
In Antwort auf umminti

Und wieder empfinde ich deine Einlassung hier als recht kalt und viel zu sachlich. 

Im übrigen fühlen Kinder von Anfang an, wer es gut mit ihnen meint. 

Geschenke zu verbieten halte ich für kleinlich und gefühllos. 

Würden Großeltern ihr Enkelkind vollmüllen mit Geschenken oder es mit teuren Geschenken "ködern", um die besseren GE gegenüber den anderen zu sein, würde ich sagen: das ist ein no go.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 14:09
In Antwort auf umminti

Das, purple,

sehe ich aber anders. 
Du magst die reinen juristischen Fakten heranziehen, ich sehe alles emotional. 

Großeltern sind nun mal Großeltern und verdienen Zuwendung, Aufnerksamkeit und Respekt. 

Denn ohne sie gäbe es ja keine Enkel. 

Wie jede Beziehung muss auch diese aufgebaut und gestaltet werden!

Mit Egozentrik und Sturheit kommt keine Seite weiter. 

Und ich bin mir ziemlich sicher, sollte ein Notfall eintreten (was ich nicht hoffe!!), wären die beiden recht willkommen. 

Danke, umminti.

Juristisch sieht das so aus:
< Das Umgangsrecht dient dazu, die Bindungen des Kindes zu denjenigen Personen, die ihm besonders nahe stehen, durch regelmäßigen Kontakt zu erhalten und zu festigen. Neben dem anderen Elternteil, dem ohne weiteres ein Umgangsrecht mit dem Kind zusteht, haben auch Großeltern, Geschwister, Stiefeltern und andere enge Bezugspersonen ein Recht auf Umgang mit dem Kind; dies allerdings nur dann, wenn der Umgang dem Wohl des Kindes dient. Besteht ein liebevolles Verhältnis zwischen Großeltern und Enkelkind, darf der sorgeberechtigte Elternteil nicht ohne triftigen Grund den Kontakt unterbinden. >

Wir sind weder Trinker, noch assozial, noch beschenken wir den Kleinen ständig und großzügig, noch haben wir keine Ahnung im Umgang mit Kindern. Im Gegenteil, ich kann besser auf Kinder eingehen als früher, manches gelassener sehen und wundere mich nicht, wenn ein Kind trotzt. Ich bin belesen, was Pädagogik betrifft, hatte eine berufliche Schulung, was das betrifft und fühle mich auch in das Kind ein.

Und, um Mitbringsel geht es ja nicht nur.
Um fast jedes Wort, Gespräch.
Am besten kommen wir, wenn wir sagen: Alles gut und uns nicht weiter unterhalten.
Ich glaube, bei manchen spielt die eigene negative Erfahrung mit hinein, mein Anliegen so zu beurteilen. Das lese ich nun wieder deutlich heraus.
Doch das, was da angesprochen wurde, trifft auf mich, uns nicht zu.

 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 14:10

Hm ... Blicke bekomme ich ständig, berdrehte Augen.
Das stört auch einen entspannten und normalen Umgang.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 14:14

Natürlich ist es normal und optimal, dass Familien nicht auseinanderdriften oder sich fremd werden, wenn ein Kind geboren wird. Im Gegenteil, je besser das Verhältnis, je mehr JEDER auf den anderen eingeht, umso besser ist es für alle.

Ich glaube das ist eher deine Meinung als die Meinung der Eltern. Sie scheinen keinen Mehrgewinn in einer besseren Beziehung zu euch bzw. zwischen eurem Enkel und euch zu sehen.
Dass sie die Geschenke bestimmen hat meiner Meinung nach auch wenig damit zu tun, dass sie von euch wollen, dass ihr diese Geschenke kauft, sondern hat eher den Beigeschmack "Wenn sie schon was kaufen, dann sollen sie wenigstens etwas kaufen, das wir gebrauchen können".

Unser Sohn hat sich zwar mal beschwert, dass er zu streng erzogen wurde und ich war aus heutiger Sicht auch in vielem zu streng, andererseits sind beide derart streng zu ihrem Sohn, wie es für einen Grundschüler angemessen scheint.

Es gibt halt mehrere Erziehungsstile und es scheint dann ganz so, als würden sie wirklich nicht so gut über eure Art mit Kindern umzugehen denken. Da ist es klar, dass ihr da immer wieder aneinander geratet. Auch wenn du dich in deinen Augen normal verhaltest und die Schwiegertochter total merkwürdig ist, ist das sicher in deren Augen genau umgekehrt.

Beziehung ist keine Einbahnstraße. Beziehung ist Arbeit, und nicht nur einseitig. Jeder Mensch, der einen anderen nur berichtigt, nur kritisiert, anpatzt wenn ihm ein Wort oder eine Ansicht nicht passt, wird eine Beziehung spalten.

Da kommt wieder deine Ansicht zum Vorschein, dass die Eltern irgendein Bedürfnis haben, dass die Beziehung zwischen euch toll ist. Ich glaub von dieser Einstellung wirst du dich einfach trennen müssen. Von deinen Beschreibungen her gibt es keinerlei Anhaltspunkte, dass sie das erstrebenswert finden. Du willst eine Beziehung, die so innig wie möglich ist bei der gegebenen Distanz - euer Sohn und seine Frau wollen das ja offensichtlich nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 14:34

Nein. Dazu kennt er uns zu wenig.
Ich durfte ja nicht einmal versuchen, ihm leise etwas zu erzählen oder zu singen, als er bei uns in einem anderen Raum schlafen sollte. Ich wollte es einfach nur versuchen, hätte errichtig zu weinen angefangen, wäre ich sofort rausgegangen, die Eltern saßen ja mit dem Babyphon  zwei Zimmer weiter. Aber dieser Versuch, mein Angebot, ob er dann vielleicht staunt, wenn die Oma ganz leise etwas erzählt und vorsingt, das kennt er so nicht, und müde wird, wurde mir verwehrt. Er würde uns nicht kennen und ich soll es gar nicht erst versuchen, das wird nichts.
Wir wollten letztens allein mit ihm auf einen etwas entfernten Spielplatz gehen, aber er war so weinerlich, absolut nicht gut drauf, erkältet auch noch, und weinte schon nach Mama und Papa, als sie nur etwas aus dem Haus nach draußen holten, dass ich mir nicht getraut hatte, mit ihm wegzugehen. Er rief ja ständig nach Mama und Papa, wenn einer fehlte. Und als Mama dann abends allein wegging, kontne ich ihn nicht mehr mit seinem Spielzeig ablenken, deshalb hatte ich das Legespiel aus meienr Tasche geholt und ihn mir auf den Schoß gesetzt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 14:41
In Antwort auf mars419

Es nutzt nichts, wenn wir alle hier unser Mitgefühl und Beileid ausprechen.

​Biri, mischst du dich zu viel ein? Nimmst du dich zu wichtig? Hältst du keinen Abstand ein?
​Junge Leute wollen erfahrungsgemäß ihr eigenes Ding machen. Wollen es besser machen, als "jene Leute", von denen sie erzogen wurden. Da werden dann auch schon mal recht schnell alte Rechnungen auf den Tisch gelegt.

Liegt es vielleicht daran, dass du ausgeschlossen wirst?

​Wir ollen Knollen sollten den Vorteil der Gelassenheit und Weisheit haben. Das berühmte "Loslassen-Können" der Sozialpädagogen kann eventuell ein bisschen helfen.
 

Du hast nicht gelesen, was ich hier geschrieben habe, geantwortet?
Das entnehme ich zum Beispiel deinen Zeilen.

Wir mischen uns eben in NICHTS ein. Weil ich ganz böse Erfahrungen gemacht habe, meine Kinder und Erziehung etc. betreffend, und ich nicht die gleichen Verhältnisse haben wollte.

Oder was bitte ist daran falsch zu sagen, das der Kleine sicher bald selbst laufen wird, das ganz schnell geht wenn er es schon versucht hat?
Mein Gott, wenn man so etwas nicht sagen darf, dann weiß ich nicht, worüber man sich sonst noch unterhalten darf.
Ich überleg mir ja jeden Satz meist 3x bevor ich ihn ausspreche, um bloß nix Falsches zu sagen.

Und was bitte hat das mit Loslassen können zu tun?
Loslassen heißt, dass sich ein GE-Paar verhält, als wäre es ein fremdes Kind, distanziert?
Wir haben schon lange losgelassen, unser Sohn ist schon Jahre liiert und wohnt seit über 15 Jahren nicht mehr daheim, macht sein eigenes Ding.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 14:47
In Antwort auf dubravushka

Natürlich ist es normal und optimal, dass Familien nicht auseinanderdriften oder sich fremd werden, wenn ein Kind geboren wird. Im Gegenteil, je besser das Verhältnis, je mehr JEDER auf den anderen eingeht, umso besser ist es für alle.

Ich glaube das ist eher deine Meinung als die Meinung der Eltern. Sie scheinen keinen Mehrgewinn in einer besseren Beziehung zu euch bzw. zwischen eurem Enkel und euch zu sehen.
Dass sie die Geschenke bestimmen hat meiner Meinung nach auch wenig damit zu tun, dass sie von euch wollen, dass ihr diese Geschenke kauft, sondern hat eher den Beigeschmack "Wenn sie schon was kaufen, dann sollen sie wenigstens etwas kaufen, das wir gebrauchen können".

Unser Sohn hat sich zwar mal beschwert, dass er zu streng erzogen wurde und ich war aus heutiger Sicht auch in vielem zu streng, andererseits sind beide derart streng zu ihrem Sohn, wie es für einen Grundschüler angemessen scheint.

Es gibt halt mehrere Erziehungsstile und es scheint dann ganz so, als würden sie wirklich nicht so gut über eure Art mit Kindern umzugehen denken. Da ist es klar, dass ihr da immer wieder aneinander geratet. Auch wenn du dich in deinen Augen normal verhaltest und die Schwiegertochter total merkwürdig ist, ist das sicher in deren Augen genau umgekehrt.

Beziehung ist keine Einbahnstraße. Beziehung ist Arbeit, und nicht nur einseitig. Jeder Mensch, der einen anderen nur berichtigt, nur kritisiert, anpatzt wenn ihm ein Wort oder eine Ansicht nicht passt, wird eine Beziehung spalten.

Da kommt wieder deine Ansicht zum Vorschein, dass die Eltern irgendein Bedürfnis haben, dass die Beziehung zwischen euch toll ist. Ich glaub von dieser Einstellung wirst du dich einfach trennen müssen. Von deinen Beschreibungen her gibt es keinerlei Anhaltspunkte, dass sie das erstrebenswert finden. Du willst eine Beziehung, die so innig wie möglich ist bei der gegebenen Distanz - euer Sohn und seine Frau wollen das ja offensichtlich nicht.

Nee, unser Sohn möchte eine enge Beziehung. Das stimmt also SO nicht. Aber er ist so involviert und ordnet sich was das Kind betrifft total unter.
Er ist so, dass er keine andere Meinung oder Erklärung zulässt. Das heißt, von vornherein gilt das nicht, basta. Zugleich erwartet er aber, dass wir ihm zuhören und sein die einzig richtige ist. Ganz gleich worum es geht.
Er erinnert damit stark an meinen SV, der sich auch überall so aufgeführt hat. Wogegen mein Mann eher der ruhende Pol ist und sich mit niemandem "anlegen" möchte.

Ich glaube die Eltern verstehen nicht, dass sie durch ihr Verhalten das Verhältnis stören und dass sie so nicht mit uns umspringen können. Seiner Lebensgefährtin würde nicht im Traum einfallen, ihre Eltern so abzubügeln. Dazu ist sie viel zu streng erzogen worden und das würden diese sich niemals bieten lassen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 14:51

Die Frage ist: was erhoffst du dir durch die Diskussion? 

Letztendlich gibt es nur zwei Wege: 
1) Ihr sucht freundlich das Gespräch zueinander. Betonung auf freundlich.
2) Ihr akzeptiert die Gegebenheit und lasst los.

Laut deinen Posts seid ihr die perfekten Schwiegereltern / Großeltern, welche sich in nichts einmischen und nur Liebe und Zuneigung wollen. Dagegen ist die Schwiegertochter zu 100% das Problem, die selbst euren Sohn herumkommandiert.

Ob das nun so ist oder nicht, kann keiner von uns wissen. Meistens gibt es jedoch 2 Seiten der Medaille - darum sagte ich ja: sucht das Gespräch und hört zu! Ihr habt sicher auch Fehler gemacht, also fragt danach. Erkundet euch, was ihr besser machen könnt, welches Verhalten sie stört und arbeitet gemeinsam an einer Lösung.
Insofern ihr damit nicht weiterkommt, bleibt leider nur Option 2 übrig. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 15:08

Stimmt. Aber das ist doch nicht erstrebenswert?!
Und genau das wollte sie nie. Und unser Sohn erst recht nicht.
Sie hatte keine GE und das war schlimm für sie. Deshalb wollte sie immer, das würde sie auch heute noch sagen, dass der Kleine ein gutes Verhältnis zu uns hat und wir präsent sind.
Und unseren Sohn stört auch, dass wir so selten kommen. Ich habe ihm erklärt warum, aber das interessiert ihn nicht.
Wir waren als der Kleine noch ein Baby war, etwas öfter dort. Doch da waren wir eine halbe Stunde dort, weil immer irgendetwas war. Trinken, schreien, schlafen, im Wagen schlief er nicht und und. Wir hatten kaum etwas von ihm. Oft habe ich meinen Mann überredet, dass wir die Kinder besuchen fahren, dann packen wir den Kleinen in den Kinderwagen und die beiden haben eine kurze Verschnaufpause. Aber die Zeit passte selten, das Wetter, dieses und jenes...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 15:13
In Antwort auf knuffl

Die Frage ist: was erhoffst du dir durch die Diskussion? 

Letztendlich gibt es nur zwei Wege: 
1) Ihr sucht freundlich das Gespräch zueinander. Betonung auf freundlich.
2) Ihr akzeptiert die Gegebenheit und lasst los.

Laut deinen Posts seid ihr die perfekten Schwiegereltern / Großeltern, welche sich in nichts einmischen und nur Liebe und Zuneigung wollen. Dagegen ist die Schwiegertochter zu 100% das Problem, die selbst euren Sohn herumkommandiert.

Ob das nun so ist oder nicht, kann keiner von uns wissen. Meistens gibt es jedoch 2 Seiten der Medaille - darum sagte ich ja: sucht das Gespräch und hört zu! Ihr habt sicher auch Fehler gemacht, also fragt danach. Erkundet euch, was ihr besser machen könnt, welches Verhalten sie stört und arbeitet gemeinsam an einer Lösung.
Insofern ihr damit nicht weiterkommt, bleibt leider nur Option 2 übrig. 

Ganz einfach- Meinungen, eigene Erfahrungen von Großeltern vor allem.

Das ist doch absoluter Blödsinn...perfekte etc...
das sind doch Killerargumente.

Natürlich gibt es immer 2 Seiten.
Sie ist, wie sie ist. Und das soll ich akzeptieren, sagte sie mir mal.
Nur im Gegenzug tut sie das nicht, was mich betrift.
und das funktioniert niemals zwischen Menschen. Es sei denn, einer bleibt immer auf der Strecke.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 15:15

Ähm sorry... nach was richten?
Das weiß man ja vorher nicht. Dazu bräuchten wir eine immer erneuerte Gebrauchsanweisung.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 15:19

Das stimmt. Aber das ist ja nun nicht gerade erstrebenswert oder optimal, wenn es solche Probleme gibt.
Außerdem sollte Respekt und Toleranz immer beidseitig sein.
Und uns Geschenke aufdiktieren, haargenau besorgen, was man möchte, das geht gar nicht. Und, das Kind wurde bereits vor der geburt für spätere Urlaube mit uns verplant, weil ja der Urlaub der Eltern nicht reicht und es auf alle Verwandten verteilt wird.

Nicht zu vernachlässigen ist der Stress, den uns die Besuche bescheren.
Deshalb fährt unser andere Sohn auch nicht gern hin, weil es dort imemr so komisch ist.
Schade, aber ja, es lässt sich nicht wirklich ändern ...
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 15:23

Kann das sein, dass du mich angreifst, dich an mir austobst?
Wäre normal, wie wir als GE "behandelt" werden, wäre das wohl mehrheitlich der Fall. So jedoch wundert sich das gesamte Umfeld über diese Verhältnisse.

Du merkst scheinbar auch nicht, wie du rüberkommst. Kann das sein? Also bitte mal genau nachlesen und nachdenken, um was es ging und geht und überlegen, was ich so Unmögliches, Selbstbestimmendes und Schlimmes als Oma verlange.

Sonderbar, dass auch der Rest der Verwandtschaft gemerkt hat, dass alles sehr unfreundlich und etwas sonderbar abläuft...
Dann kann es ja wohl nicht an mir liegen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 15:26

Ich kenne deine Verhältnisse nicht, dich nicht. Aber wenn ich deine Meinung(en) lese, dann frage ich mich sicher mit recht, wie kooperativ, tolerant etc. du bist, was SE oder Eltern betrifft. Oder ob das für dich eine Einbahnstraße ist und wenn es mal Problöeme gibt, dann wisch und weg mit der Familie, den verwandten.
Traurig.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 15:30

Es ist schon sehr auffällig, dass alle positiven Aussagen der Eltern bzgl. einem guten Verhältnis zwischen euch und dem Enkel immer aus der Zeit vor der Geburt stammen. Sie haben ganz offensichtlich ihre Meinung geändert, aber du scheinst an den Aussagen von damals sehr festzuhalten.

Du schreibst ja auch dass ihr zuerst öfter da wart und das immer mehr zurückgegangen ist - so wie das klingt war das durchaus auch von ihnen gewollt. Das ist ja normal, sie haben ausprobiert wies mit euch als Großeltern ist und es gefällt ihnen anscheinend nicht sonderlich gut. Aber sie brechen den Kontakt nicht mit euch ab, sondern versuchen das halt irgendwie mit euch auf die Reihe zu kriegen - weniger Besuche, mehr "Hilfestellungen" mit dem Kind (eben so wie sie es gerne hätten, sie sind schließlich die Eltern), sie zeigen euch welche Geschenke ihnen helfen würden (stattdessen fühlt ihr euch bevormundet in der Auswahl), aber das klappt einfach nicht zwischen euch.
Es hilft auch garantiert nicht, dass ihr diese Rolle der Großeltern so einfordert und eine Sache des Respekts daraus macht, darauf würd ich als Mutter total allergisch reagieren.

Ich finde auch, dass euch nur übrig bleibt euch eben an die Regeln zu halten und euch an dem Kontakt zu erfreuen, den ihr bekommen könnt oder eben die Besuche sein zu lassen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 15:31

Wir müssen nicht fragen, das bekommen wir, wenn wir uns sehen, unmittelbar vorgesetzt oder indirekt oder direkt gesagt. In einem patzigen, beherrschenden Ton.
Mal eine Probe, zum Nachdenken...
Stell dir vor, du besuchst eine Freundin und unterhälst dich mit ihr. Du erzählst, was dir gerade durch den Kopf geht ... Dass dir das Wetter momentan nicht gefällt, das amcht dir zu schaffen, aber es soll ja besser werden.
Und deine freundin geht folgendermaßen darauf ein: Na das Wetter ist wie es ist. Das kannst du ja nicht ändern.
Und das in einem spitzen Tonfall.
Wie würde das bei dir ankommen, wie würdest du dich fühlen? Und Ähnliches passiert dir laufend mit ihr. Du fragst dich irgendwann, was du noch sagen darfst, ohne dass komisch reagiert wird und warum kein normales Gespräch möglich ist.
Und dann kommt jemand zu dir und sagt dir: Reflektier dich mal, was redest du darüber und sie hat Recht, du kannst das Wetter ja nicht ändern.

Der Vergleich mag in gewisser Hinsicht hinken, jedoch von der Art her nicht. Und vom gefühl her, was man dann hat, auch nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 15:33
In Antwort auf biri

Ganz einfach- Meinungen, eigene Erfahrungen von Großeltern vor allem.

Das ist doch absoluter Blödsinn...perfekte etc...
das sind doch Killerargumente.

Natürlich gibt es immer 2 Seiten.
Sie ist, wie sie ist. Und das soll ich akzeptieren, sagte sie mir mal.
Nur im Gegenzug tut sie das nicht, was mich betrift.
und das funktioniert niemals zwischen Menschen. Es sei denn, einer bleibt immer auf der Strecke.
 

Dann hoffe ich, dass du deinen Austausch noch findest. Ich kann dir nur meinen Eindruck deiner Posts nahelegen. 

Viel Erfolg bei der Klärung 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 15:47

Auf derart provokante Bemerkungen gebe ich keine Antwort. das ist mir ehrlich gesagt zu blöd.

Logisch, derjenige, der ein Problem hat und dieses anspricht, wirkt dominant. Anders kann er weder das Problem noch sein befinden uns weshalb erklären.
Weil das geschildert wird, was Fakt ist, was erlebt wird und wie man es empfindet.
Deshalb bezieht sich jeder Mensch in einem solchen Fall auf sich. Das macht auch Sinn.

Es ist schon verwunderlich, wenn Großeltern, die sich jeden Satz überlegen sollen und dem Kind keine kleine Freude machen dürfen, als ihrs durchsetzen, dominant und stur betitelt werden.
Wie stellst du dir denn GE vor?
Den Mund haltend und das nachplappern, was du zuvor gesagt hast? Genau das tun, was du tust, vorausschauend möglichst? Ihr Ich aufgebend und sich total verstellend? Springend, wenn du es möchtest und du etwas von ihnen wilslt und dass sie sich auch dann genau danach richten und genau das besorgen, was du dir eingebildet hast?

Sorry, aber genau das ist nicht möglich. Keinem Menschen.
Wer etwas von anderen haben möchte, muss ihnen auch ein bisschen entgegenkommen. Und kann nicht erwarten, dass das zu 100% die anderen tun.
Und wenn das nicht funktioniert, muss sich auch niemand wundern, wenn eine Partei enttäuscht ist und sich keinen Rat weiß.
Simpel ist natürlich zu sagen: Richtet euch zu 100% nach den Jungen, was sie verlangen, steckt in allem zurück. Dann dürft ihr auch öfter das Enkelkind besuchen. Oder ihr habt eben Pech.

Dass aber ist ja nicht gerade das, was Eltern anstreben und was schön ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2018 um 15:55
In Antwort auf biri

Du hast nicht gelesen, was ich hier geschrieben habe, geantwortet?
Das entnehme ich zum Beispiel deinen Zeilen.

Wir mischen uns eben in NICHTS ein. Weil ich ganz böse Erfahrungen gemacht habe, meine Kinder und Erziehung etc. betreffend, und ich nicht die gleichen Verhältnisse haben wollte.

Oder was bitte ist daran falsch zu sagen, das der Kleine sicher bald selbst laufen wird, das ganz schnell geht wenn er es schon versucht hat?
Mein Gott, wenn man so etwas nicht sagen darf, dann weiß ich nicht, worüber man sich sonst noch unterhalten darf.
Ich überleg mir ja jeden Satz meist 3x bevor ich ihn ausspreche, um bloß nix Falsches zu sagen.

Und was bitte hat das mit Loslassen können zu tun?
Loslassen heißt, dass sich ein GE-Paar verhält, als wäre es ein fremdes Kind, distanziert?
Wir haben schon lange losgelassen, unser Sohn ist schon Jahre liiert und wohnt seit über 15 Jahren nicht mehr daheim, macht sein eigenes Ding.

Nein, ich hab nicht alles gelesen, was du geschrieben hast. Ist das deines Erachtens Pflicht eines jeden wohlmeinenden Kommentators, zuerst dein Ding lesen zu komplett müssen, um dir hernach antworten zu dürfen?
Falls das so sein sollte, dann aber gut Nacht um sechs, Marie!
​Du bist etwas zu gereizt, zu schnell auf der Palme, um dich selbst erkennen zu können. Es wird nicht ausschließlich an der pöhsen Schwiegertochter liegen.
​Erkenne den Fehler, Biri...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen