Home / Forum / Meine Familie / Darf ich wütend sein, wenn Kind Studium wechselt?

Darf ich wütend sein, wenn Kind Studium wechselt?

10. Oktober um 19:23

Hallo, meiner Tochter hat letztes Jahr angefangen Jura zu studieren. Nun wechselt sie für mich sehr überraschend den Studiengang und startet mit einem Philosophiestudium. Mich macht das sehr wütend, dass sie in ein weiches Fach wechselt und mache mir Sorgen dass sie das später bereuen wird. Und das ich ein Jahr Wohnung und Lebensunterhalt umsonst gezahlt habe..
der Grund des Wechsels:Jura war ihr zu trocken und mit zu wenig sich selber Gedanken machen. 
was denkt ihr, habe ich das Recht sauer zu sein oder geht mich das alles nichts an? 

was denkt ihr?
liebe Grüße Karin

Mehr lesen

10. Oktober um 20:30

Also..

Darf ich wütend sein, wenn Kind Studium wechselt?
Habe ich das Recht sauer zu sein?


Ich finde beides ehrlich gesagt übertrieben.
Es wäre doch wohl deutlich schlimmer gewesen, wenn du ihr mehrere Jahre Studium finanziert hättest, ohne, dass sie wirklich was auf die Reihe bekommt und am Ende doch alles hinschmeißt. An der Stelle wäre ich auch.. sauer und enttäuscht.



Oder geht mich das alles nichts an?

Natürlich geht es dich ein Stück weit was an. Es ist deine Tochter, dir liegt was an ihr und ihrer Zukunft. Und, klar, du finanzierst ihr die ganze Sache auch.
Aber: sie ist jung, muss ihre Erfahrungen selbst sammeln, und für sich den Weg finden, der für sie passt. Nicht jeder hat gleich einen fixen Plan, an dem nicht mehr gerüttelt wird.
Ist doch gut, dass sie immerhin schon nach 1 Jahr gemerkt hat "das isses nicht", und für sich auch gleich eine Alternative gefunden hat.
Leider kannst du sie nicht ewig davor beschützen, dass sie eventuelle Entscheidungen bereuen wird. So ist das nunmal. Auch daraus lernt man.
 

3 LikesGefällt mir 4 - Hiflreiche Antwort !

10. Oktober um 21:40
In Antwort auf karin1968

Hallo, meiner Tochter hat letztes Jahr angefangen Jura zu studieren. Nun wechselt sie für mich sehr überraschend den Studiengang und startet mit einem Philosophiestudium. Mich macht das sehr wütend, dass sie in ein weiches Fach wechselt und mache mir Sorgen dass sie das später bereuen wird. Und das ich ein Jahr Wohnung und Lebensunterhalt umsonst gezahlt habe..
der Grund des Wechsels:Jura war ihr zu trocken und mit zu wenig sich selber Gedanken machen. 
was denkt ihr, habe ich das Recht sauer zu sein oder geht mich das alles nichts an? 

was denkt ihr?
liebe Grüße Karin

Ja darfst du. Womit will deine Tochter denn später Geld verdienen? Mit philosophieren? 🙄

jeder Student ist absolut in der Lage sein wg-zimmer selbst zu zahlen. Warum übernehmen solche Ausgaben die Eltern? 

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

10. Oktober um 21:45
In Antwort auf fresh000

Ja darfst du. Womit will deine Tochter denn später Geld verdienen? Mit philosophieren? 🙄

jeder Student ist absolut in der Lage sein wg-zimmer selbst zu zahlen. Warum übernehmen solche Ausgaben die Eltern? 

Darum:


https://www.studentenwerke.de/de/content/unterhalt-von-eltern

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Oktober um 22:17
In Antwort auf karin1968

Hallo, meiner Tochter hat letztes Jahr angefangen Jura zu studieren. Nun wechselt sie für mich sehr überraschend den Studiengang und startet mit einem Philosophiestudium. Mich macht das sehr wütend, dass sie in ein weiches Fach wechselt und mache mir Sorgen dass sie das später bereuen wird. Und das ich ein Jahr Wohnung und Lebensunterhalt umsonst gezahlt habe..
der Grund des Wechsels:Jura war ihr zu trocken und mit zu wenig sich selber Gedanken machen. 
was denkt ihr, habe ich das Recht sauer zu sein oder geht mich das alles nichts an? 

was denkt ihr?
liebe Grüße Karin

Na ja, ich finde einmal kann man schon wechseln, auch bei Ausbildungen.
Auch wenn ich dafür bin, auch mal wo durch zu müssen und etwas auszuhalten, bringt es nicht, sich womöglich so zu quälen,dass es für niemanden ein Freude ist und auch die Leistungen dementsprechend sind.

Aber beim zweitenmal würde bei mir gelten, Maul halten und machen.
Du hast es dir ausgesucht, du machst das jetzt auch.

Vielleicht wärst du weniger sauer,wenn du nicht alles gezahlt hättest. Ich finde ein Mensch in dem Alter kann etwas dazu zahlen, das müssen nicht andere komplett übernehmen.
Das ist aber eine Sache der man sich bewusst sein muss und gleichzeitig kann man das auch ändern.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Oktober um 22:57

Einerseits denke ich sie hat das Recht zu studieren, was sie will und was ihr gefällt! Ihr weiteres Leben muß sie ja mit dieser Ausbildung gestalten. 

Andererseits wäre ich als Elternteil mit Philosophie auch nicht glücklich. Ich halte das für eine brotlose Kunst.

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

11. Oktober um 11:00

Ist doch super, dass deine Tochter nach relativ kurzer Zeit gemerkt hat, dass das Studium einfach nicht zu ihr passt. Besser jetzt wechseln als noch länger unglücklich zu sein. Gib Ihr Zeit sich zu finden, das ist völlig normal.  

1 LikesGefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

11. Oktober um 16:54
In Antwort auf karin1968

Hallo, meiner Tochter hat letztes Jahr angefangen Jura zu studieren. Nun wechselt sie für mich sehr überraschend den Studiengang und startet mit einem Philosophiestudium. Mich macht das sehr wütend, dass sie in ein weiches Fach wechselt und mache mir Sorgen dass sie das später bereuen wird. Und das ich ein Jahr Wohnung und Lebensunterhalt umsonst gezahlt habe..
der Grund des Wechsels:Jura war ihr zu trocken und mit zu wenig sich selber Gedanken machen. 
was denkt ihr, habe ich das Recht sauer zu sein oder geht mich das alles nichts an? 

was denkt ihr?
liebe Grüße Karin

Sie hat Jura versucht und hat gemerkt dass es absolut nicht ihres ist ...

willst du sie jetzt zwingen dass sie Jura studiert???

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Oktober um 17:05

was bist du denn für eine mutter wenn du deinem kind sowas nichtmal erlaubst. jeder hat doch andere interessen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Oktober um 17:22
In Antwort auf karin1968

Hallo, meiner Tochter hat letztes Jahr angefangen Jura zu studieren. Nun wechselt sie für mich sehr überraschend den Studiengang und startet mit einem Philosophiestudium. Mich macht das sehr wütend, dass sie in ein weiches Fach wechselt und mache mir Sorgen dass sie das später bereuen wird. Und das ich ein Jahr Wohnung und Lebensunterhalt umsonst gezahlt habe..
der Grund des Wechsels:Jura war ihr zu trocken und mit zu wenig sich selber Gedanken machen. 
was denkt ihr, habe ich das Recht sauer zu sein oder geht mich das alles nichts an? 

was denkt ihr?
liebe Grüße Karin

was heisst "weiches Fach" ..?

Ein Studienfach wechselt man nicht einfach so. Sie hat sich das bestimmt gut überlegt. Euer Austausch über das Studium ist in diesem Fall nicht wirklich vorhanden, sonst wäre es nicht überraschend gewesen.

Ihr könnt ja zum Beispiel die Abmachung treffen, dass du ihr dieses Studium zahlst. Wenn sie aber nochmals wechselt es mit deiner Unterstützung schwierig wird.
Ich weiss nicht wie lange du sie noch finanziell unterstützen kannst, wenn es für dich schwierig ist, dann würde ich das mit ihr besprechen. Sie hat bestimmt Verständnis, wenn du nicht alles zahlen kannst. An den Kosten kann sich ein Studi auch beteiligen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Oktober um 9:34

Klar klingt es besser zu sagen meine Tochter studiert Jura als Philosophie, aber soll sie ihr Leben lang etwas machen bei dem sie so schnell schon gemerkt hat, dass es nicht ihres ist? Die Zeiten sind doch hoffentlich vorbei in denen Kinder einen Beruf ergreifen mussten, um den elterlichen Betrieb zu übernehmen oder weil der Vater Arzt etc ist und dann das Kind das Gleiche studieren muss. Andere nehmen sich nach dem Abi ein Jahr Auszeit, um herauszufinden was sie mal machen wollen. Deine Tochter hat es eben während des Jurastudium gemerkt.
Als kleiner Trost für dich, die wenigsten Leute arbeiten ihr Leben lang in ihrem ursprünglich mal erlernten Beruf. Und im Studium geht es darum sich gewisse Fähigkeiten anzueignen, die dann eben nicht nur im eigenen Fachbereich angewendet werden können.
Und was heißt hier überhaupt weiches Fach? Deshalb ist das Studium trotzdem mit nicht wenig Arbeit verbunden und den Abschluß hinterher geschmissen bekommt man deshalb auch nicht! Wieso manche Fächer da so abgewertet werden, kann ich echt nicht nachvollziehen. Da geht es doch alleine um Prestige.
Vllt. tröstet es dich aber auch, dass du es noch schlimmer erwischen hättest können. Ich kenn jemand mit abgeschlossenem Jurastudium, die danach noch Archäologie studiert hat. 2 voll von den Eltern finanzierte Studienabschlüsse und in letzterem Bereich arbeitet sie nun. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Oktober um 20:13

Es gibt da offizielle Rechte und Pflichten da haben sich alle beteiligten dran zu halten. Beim Studienfach KANN sie sich mit euch beraten muss es aber nicht... dass du eine andere Vorstellung von ihrem Fach hast ist dein Problem, mach es nicht zu ihrem. Sie muss selbst mit ihrer Entscheidung leben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Oktober um 22:20
In Antwort auf karin1968

Hallo, meiner Tochter hat letztes Jahr angefangen Jura zu studieren. Nun wechselt sie für mich sehr überraschend den Studiengang und startet mit einem Philosophiestudium. Mich macht das sehr wütend, dass sie in ein weiches Fach wechselt und mache mir Sorgen dass sie das später bereuen wird. Und das ich ein Jahr Wohnung und Lebensunterhalt umsonst gezahlt habe..
der Grund des Wechsels:Jura war ihr zu trocken und mit zu wenig sich selber Gedanken machen. 
was denkt ihr, habe ich das Recht sauer zu sein oder geht mich das alles nichts an? 

was denkt ihr?
liebe Grüße Karin

sicher darfst Du sauer sein - aber hilft Euch das ?

Und was heißt hier überhaupt ein ''weiches Fach'' ?

Philosophie ist alles andere als ''weich'' - sondern hoch interessant, da es Dir viel über das menschliche Verhalten vermittelt. Da sind die eigenen Gedanken sehr gefordert.
Und oft ist es so, dass während des Studiums dem Studenten erst nach und nach aufgehen wird, welchen Beruf er anstrebt.

Wer Jura studiert, will sicher Jurist werden. Um das Ziel anzustreben muss man sich erst einmal bewusst werden, ob man mental dafür geeignet ist. Und glaubst Du, dass Deine Tochter mit ''allen Wassern gewaschen'' ist, um so einen Job mit gutem Gewissen auszuführen ?
Ich nehme an, dass auch Du längst nicht genug über dieses Fach weißt.

Klingen tut es natürlich gut, wenn Mutter sagen kann, mein Kind ist RA oder Richter.

Nun, Du solltest Dein Kind ja gut einschätzen können..

Gefällt mir 3 - Hiflreiche Antwort !

16. Oktober um 12:44

Ich kann Dich verstehen. Was möchte sie denn mit 'Philosophie' später einmal machen? Wenn sie da schon sehr genaue Vorstellungen hat, dann war das vielleicht eine gute Idee, aber viel zu viele Leute studieren heute irgendwas, damit sie halt studiert haben, das Studentenleben ist auch schön bequem und spaßig, wenn die Eltern einen Großteil zahlen...tja. Und raus kommen Leute, die teilweise noch nie gejobbt haben, einen weltfremden Abschluss ohne jegliche Erfahrung im Berufsleben haben und keine Stelle finden. Ich würde dem also auf den Grund gehen, warum sie jetzt Philosophie studiert - und nicht 'weil Jura eben nix war', sondern was sie sich konkret von diesem Studium erhofft.

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

16. Oktober um 15:07
In Antwort auf karin1968

Hallo, meiner Tochter hat letztes Jahr angefangen Jura zu studieren. Nun wechselt sie für mich sehr überraschend den Studiengang und startet mit einem Philosophiestudium. Mich macht das sehr wütend, dass sie in ein weiches Fach wechselt und mache mir Sorgen dass sie das später bereuen wird. Und das ich ein Jahr Wohnung und Lebensunterhalt umsonst gezahlt habe..
der Grund des Wechsels:Jura war ihr zu trocken und mit zu wenig sich selber Gedanken machen. 
was denkt ihr, habe ich das Recht sauer zu sein oder geht mich das alles nichts an? 

was denkt ihr?
liebe Grüße Karin

Ich finde ja, da DU die Mutter den Lebensunterhalt zahlst.
Würde dein Kind sich selbst verköstigen etc....dann wäre es was anderes.
In dem Fall hier geht es dich aber verdammt tatsächlich was an da du ja zahlst !

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

16. Oktober um 17:35
In Antwort auf cathi67

Ich finde ja, da DU die Mutter den Lebensunterhalt zahlst.
Würde dein Kind sich selbst verköstigen etc....dann wäre es was anderes.
In dem Fall hier geht es dich aber verdammt tatsächlich was an da du ja zahlst !

und deswegen soll sie was studieren was sie nicht möchte?

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Oktober um 20:00
In Antwort auf jasmin7190

und deswegen soll sie was studieren was sie nicht möchte?

Wo genau schreich ich DAS?
Die Frage wurde gestellt ob man sauer sein darf.
Und ja, in dem Fall, in dem man als Mutter den Lebensunterhalt finanziert darf man tatsächlich sauer sein.
Auch wenn erst einmal das Studienfach gewechselt wurde, spätestens beim dritten Wechsel würde ich das ganze auch nicht mehr finanzieren.
Ich habe übrigens ähnliches momentan, nach 3 Jahren Finnland, möchte meine älteste ihr Abitur in Deutschland nutzen um an der Kasse zu arbeiten. Was sie momentan macht. Studieren nein und wenn dann in Finnland, was aber nicht so einfach ist da Sie sich den Lebensunterhalt dort nicht leisten kann, und ich, nun sauer, das nicht mehr weiter finanzieren möchte.
Eltern sind auch nur Menschen und auch Erwachsene Kinder müssen lernen dass zB Geldquellen nicht endlich sind.
Lg
 

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

17. Oktober um 20:08

Aber ein Studium alleine finanzieren ohne Unterstützung der Eltern ist doch fast nicht möglich. Auch nicht hier in Deutschland. Klar man muss/kann Geld dazuverdienen, aber Wohnung, Essen, Material fürs Studium, Fahrkarten etc alles alleine verdienen, da ist das Studium schon echt schwer. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Oktober um 23:07
In Antwort auf cathi67

Wo genau schreich ich DAS?
Die Frage wurde gestellt ob man sauer sein darf.
Und ja, in dem Fall, in dem man als Mutter den Lebensunterhalt finanziert darf man tatsächlich sauer sein.
Auch wenn erst einmal das Studienfach gewechselt wurde, spätestens beim dritten Wechsel würde ich das ganze auch nicht mehr finanzieren.
Ich habe übrigens ähnliches momentan, nach 3 Jahren Finnland, möchte meine älteste ihr Abitur in Deutschland nutzen um an der Kasse zu arbeiten. Was sie momentan macht. Studieren nein und wenn dann in Finnland, was aber nicht so einfach ist da Sie sich den Lebensunterhalt dort nicht leisten kann, und ich, nun sauer, das nicht mehr weiter finanzieren möchte.
Eltern sind auch nur Menschen und auch Erwachsene Kinder müssen lernen dass zB Geldquellen nicht endlich sind.
Lg
 

Hallo, ich bin völlig deiner Meinung. 
Junge Menschen wechseln heutzutage zu schnell ihr Studium oder die Ausbildung, wenn ihnen irgend etwas gleich nicht passt.
Und wenn die Eltern dieses mitmachen und gleichzeitig noch alles finanzieren sollen, ist dass für die Eltern nicht mehr hinnehmbar.
Ich verstehe es, wenn Eltern dann sauer sind.
Man sollte den Kindern aber auch mit Rat und Tat zur Seite stehen und ihnen die Berufswelt erklären, in Hinblick auf eine spätere Tätigkeit, mit der man seinen Lebensunterhalt verdienen kann. 
Dazu machen sich die meisten jungen Menschen, denke ich, anfänglich zu wenig Gedanken darüber. 
Ausbildung oder Studium hat leider nichts mit Spaß zu tuen, sondern ist eine ernste Angelegenheit für die berufliche Zukunft des jungen Menschen. 
Dieses sollte man als Eltern seinen Kindern vermitteln, so dass sie das auch so verstehen lernen.      

2 LikesGefällt mir 3 - Hiflreiche Antwort !

18. Oktober um 0:53
In Antwort auf karin1968

Hallo, meiner Tochter hat letztes Jahr angefangen Jura zu studieren. Nun wechselt sie für mich sehr überraschend den Studiengang und startet mit einem Philosophiestudium. Mich macht das sehr wütend, dass sie in ein weiches Fach wechselt und mache mir Sorgen dass sie das später bereuen wird. Und das ich ein Jahr Wohnung und Lebensunterhalt umsonst gezahlt habe..
der Grund des Wechsels:Jura war ihr zu trocken und mit zu wenig sich selber Gedanken machen. 
was denkt ihr, habe ich das Recht sauer zu sein oder geht mich das alles nichts an? 

was denkt ihr?
liebe Grüße Karin

Danke für deinen Thread. Wenn ich solche Dinge lese wird mir immer wieder klar, was für eine tolle Mutter ich habe und welch ein Glück ich habe, keine andere Mutter, oder so eine Furie wie dich als Mutter zu haben.

Meine Mutter hat mich meinen eigenen Weg gehen lassen, aus mir ist auch heute etwas geworden, ohne Druck was ihr denn Recht wäre was ich studiere. Schließlich ist es mein Leben und ich muss am Ende sowieso selbst gucken wo ich bleibe.

Kein Wunder, dass so viele Menschen unglücklich sind, wenn schon die eigenen Eltern so Druck ausüben. Soll sie studieren was ihr Spaß macht und nicht was du für richtig hälst.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. Oktober um 13:34

vielleicht wurden schon im Ansatz Fehler gemacht, von Seiten der Eltern?

Leider lohnt es gar nicht mehr so sehr ein Studium anzustreben, denke ich immer öfter jetzt.

Es sei denn, ein künftiger Student hat schon einen festen Berufsplan an den er sich orientiert.
Die Mütter sind es in der Regel eher nicht, die da gute Ratgeber wären.

Ich habe nie studiert - also - welchen Rat könnte ich z.B. da schon geben, der auch Sinn macht für meine Enkeltochter? Klar, man redet dennoch darüber. Aber mach mal was, wenn die Kinder darauf so gar keine Lust haben? Das wissen sie doch auch erst, nachdem sie sich eine Richtung ausgewählt und angefangen haben.

Nach dem Schulabschluss fing ich bei Salamander eine Lehre an als künftige Schuhverkäuferin (das war aber nie mein Wunsch auf dem Wunschzettel). Nach ca. 6 Monaten hörte ich da wieder auf, obwohl es dort recht gutes Lehrgeld gab. Aber es war eben nicht die Arbeit, die mir Spaß macht.
Dann war es mir klar - ich wollte Frisörin werden! Selbst eine Lehre ist kein reines Vergnügen. Wie könnte es da mit Studium besser sein, frage ich mich?

Und mal ganz ehrlich... heute, selbst mit absolvierten Studium - es wird immer schwerer einen gut bezahlten und attraktiven Arbeitsplatz zu bekommen - in jeder Hinsicht.
Darum bin ich eher dafür, seine Kinder ruhig JETZT noch probieren zu lassen, so lange ihnen das noch möglich sein wird. Auf bloße Versprechen können und sollten wir nichts mehr geben als Eltern. Ich wünsche mir, dass unsere Enkel nun erst einmal ihr junges Leben auskosten. Denn ich kann heute sagen - wohl dem, der seine Jugend leben durfte und auch konnte. Denn ''den gesicherten Job'' gibt es inzwischen eh nicht mehr - mit oder ohne Studium. Das müssen wir Eltern und Großeltern uns deutlich machen.

-.-

Ich hoffe, dass im Forum noch kritische Gedanken gestattet sind

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

18. Oktober um 14:32
In Antwort auf cathi67

Ich finde ja, da DU die Mutter den Lebensunterhalt zahlst.
Würde dein Kind sich selbst verköstigen etc....dann wäre es was anderes.
In dem Fall hier geht es dich aber verdammt tatsächlich was an da du ja zahlst !

Sorry aber nein, das geht sie nicht an. Zahlen muss sie gesetzlich egal ob für Chinesisch oder Philosophie oder Kunstgeschichte...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. Oktober um 21:27
In Antwort auf karin1968

Hallo, meiner Tochter hat letztes Jahr angefangen Jura zu studieren. Nun wechselt sie für mich sehr überraschend den Studiengang und startet mit einem Philosophiestudium. Mich macht das sehr wütend, dass sie in ein weiches Fach wechselt und mache mir Sorgen dass sie das später bereuen wird. Und das ich ein Jahr Wohnung und Lebensunterhalt umsonst gezahlt habe..
der Grund des Wechsels:Jura war ihr zu trocken und mit zu wenig sich selber Gedanken machen. 
was denkt ihr, habe ich das Recht sauer zu sein oder geht mich das alles nichts an? 

was denkt ihr?
liebe Grüße Karin

Manche Menschen brauchen diesen Druck aber auch um überhaupt etwas zu erreichen. Man kann das aber nicht so pauschalisieren.
Ich denke schon, dass Kinder denen immer mehr Freiraum gelassen wurde wie ihnen gut tat, das berühmte "es soll selbst entscheiden", dadurch Schwierigkeiten haben können, weil die vermeintliche Freiheit ihnen eben auch nicht die guten Seiten von Grenzen, Druck und auch mal etwas Aushalten müssen vermittelt hat.

Kommen diese Kinder später als Jugendliche und junge Erwachsene ins Trudeln, was in gewissem Rahmen normal ist und es wird schlimmer, dann wirkt sich das auch auf die Ausbildungszeit aus.

Das Lernpensum ist zu schwer, der Schichtdienst doof, man musste bei Regen und Kälte zur Bushaltestelle laufen und sich was vom Chef, Ausgelernten, Kollegen etc sagen lassen und die blödeste Kundin der Sparkasse war auch noch da.

Natürlich ist es nicht einfach in die Arbeitswelt zu gelangen, jeder kennt auch die Ausbildungsberufe wo rechtlich sich vieles in einer Grauzone befindet und Azubis und Studenten ausgenutzt werden.

Wer da eben vorher schon gelernt hat, dass nicht alles immer schön sein kann, die Mami einem alles abnimmt, Papi Anwalt nun dem Chef, statt wie früher schon der Lehrerin gedroht hat, den unbegabten Karl Friedrich durch Gymnasium zu schleusen, der findet sich damit mitunter leichter ab. Beißt die Zähne zusammen und macht das Beste daraus.

Man muss abwägen und auch mal seine Erfahrungen machen können, auch wenn es negative sind.
Die abgebrochene Ausbildung bei Salamander war vielleicht das Glück aller Kunden,wer weiß. Meine erste Ausbildung habe ich auch abgebrochen, weil die Arbeitsverhältnisse selbst unzumutbar waren.
Das sind auch wirklich Gründe wo ich sage, dass es besser ist aufzuhören.

Genauso wenn durch die Ausbildung/Studium Drittpersonen beteiligt sind, die nichts dafür können, wenn x und y keine Lust haben und das spürbar ist.
Ich möchte nicht gerade von einem desinteressierten, lustlosen Medizinstudenten oder Arzt behandelt werden, der unglücklich ist in seiner Situation.

Nur weil Daddy das immer so wollte.
Für mich war aber klar, dass ich die zweite und danach freiwillig meine dritte fertig machen würde.

Übrigens war die dritte damals noch unentgeldlich, mittlerweile gibt es eine Vergütung. Ist mehr als gerecht in diesem Bereich.
Und das war nicht einfach. Ackern wie Azubi, lernen wie ein Student. Beides verbinden und kein Cent verdienen.
Keiner hat gefragt ob man ein Zimmer braucht oder die und die Vergünstigung will.
Aber wohnen und zur Arbeit, Vorlesung usw mussten wir auch kommen.
Doch es hat sich gelohnt, ich war stolz es geschafft zu haben.

 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. Oktober um 23:49
In Antwort auf obrombeerstrauch0

Manche Menschen brauchen diesen Druck aber auch um überhaupt etwas zu erreichen. Man kann das aber nicht so pauschalisieren.
Ich denke schon, dass Kinder denen immer mehr Freiraum gelassen wurde wie ihnen gut tat, das berühmte "es soll selbst entscheiden", dadurch Schwierigkeiten haben können, weil die vermeintliche Freiheit ihnen eben auch nicht die guten Seiten von Grenzen, Druck und auch mal etwas Aushalten müssen vermittelt hat.

Kommen diese Kinder später als Jugendliche und junge Erwachsene ins Trudeln, was in gewissem Rahmen normal ist und es wird schlimmer, dann wirkt sich das auch auf die Ausbildungszeit aus.

Das Lernpensum ist zu schwer, der Schichtdienst doof, man musste bei Regen und Kälte zur Bushaltestelle laufen und sich was vom Chef, Ausgelernten, Kollegen etc sagen lassen und die blödeste Kundin der Sparkasse war auch noch da.

Natürlich ist es nicht einfach in die Arbeitswelt zu gelangen, jeder kennt auch die Ausbildungsberufe wo rechtlich sich vieles in einer Grauzone befindet und Azubis und Studenten ausgenutzt werden.

Wer da eben vorher schon gelernt hat, dass nicht alles immer schön sein kann, die Mami einem alles abnimmt, Papi Anwalt nun dem Chef, statt wie früher schon der Lehrerin gedroht hat, den unbegabten Karl Friedrich durch Gymnasium zu schleusen, der findet sich damit mitunter leichter ab. Beißt die Zähne zusammen und macht das Beste daraus.

Man muss abwägen und auch mal seine Erfahrungen machen können, auch wenn es negative sind.
Die abgebrochene Ausbildung bei Salamander war vielleicht das Glück aller Kunden,wer weiß. Meine erste Ausbildung habe ich auch abgebrochen, weil die Arbeitsverhältnisse selbst unzumutbar waren.
Das sind auch wirklich Gründe wo ich sage, dass es besser ist aufzuhören.

Genauso wenn durch die Ausbildung/Studium Drittpersonen beteiligt sind, die nichts dafür können, wenn x und y keine Lust haben und das spürbar ist.
Ich möchte nicht gerade von einem desinteressierten, lustlosen Medizinstudenten oder Arzt behandelt werden, der unglücklich ist in seiner Situation.

Nur weil Daddy das immer so wollte.
Für mich war aber klar, dass ich die zweite und danach freiwillig meine dritte fertig machen würde.

Übrigens war die dritte damals noch unentgeldlich, mittlerweile gibt es eine Vergütung. Ist mehr als gerecht in diesem Bereich.
Und das war nicht einfach. Ackern wie Azubi, lernen wie ein Student. Beides verbinden und kein Cent verdienen.
Keiner hat gefragt ob man ein Zimmer braucht oder die und die Vergünstigung will.
Aber wohnen und zur Arbeit, Vorlesung usw mussten wir auch kommen.
Doch es hat sich gelohnt, ich war stolz es geschafft zu haben.

 

Hallo? Du redest da über eine junge,  volljährige Frau.... nicht über ein kleines Kind...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. Oktober um 8:02
In Antwort auf herbstblume6

Sorry aber nein, das geht sie nicht an. Zahlen muss sie gesetzlich egal ob für Chinesisch oder Philosophie oder Kunstgeschichte...

Zahlen muss sie nur den gesetzlichen Unterhalt und das Kindergeld auszahlen. Je nach Verdienst sind das vielleicht 500 Euro? Eine Wohnung plus Lebensunterhalt wird wahrscheinlich mehr sein...viele Eltern unterstützen da auch gerne und großzügig und mehr als sie müssten, aber eben nicht, wenn 1.) das Studium nicht zügig durchgeführt wird und auch wenn man 2.) der Meinung ist, dass das Studium nix bringt. Einen Nebenjob auszuüben und in den Semesterferien zu jobben wäre meine Erwartungshaltung an mein Kind, um etwas zum Studium beizusteuern bzw. die Eltern zu entlasten. Einem jungen Erwachsenen muss auch noch beigebracht werden, dass Eltern nicht nur die Goldesel sind und man ein 'Recht' auf Zahlungen hat. Wenn mein Kind etwas studieren würde, wo ich keinerlei Lebensplanung sehe und wo das Gefühl vermittelt wird, dass es um den 'Spaß' geht, da würde ich nicht mehr geben, als ich müsste.

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

19. Oktober um 15:56
In Antwort auf karin1968

Hallo, meiner Tochter hat letztes Jahr angefangen Jura zu studieren. Nun wechselt sie für mich sehr überraschend den Studiengang und startet mit einem Philosophiestudium. Mich macht das sehr wütend, dass sie in ein weiches Fach wechselt und mache mir Sorgen dass sie das später bereuen wird. Und das ich ein Jahr Wohnung und Lebensunterhalt umsonst gezahlt habe..
der Grund des Wechsels:Jura war ihr zu trocken und mit zu wenig sich selber Gedanken machen. 
was denkt ihr, habe ich das Recht sauer zu sein oder geht mich das alles nichts an? 

was denkt ihr?
liebe Grüße Karin

Ich kann es ein Stück weit verstehen. Ging mir einst bei der Ausbildung so, das was ich anfing, brach ich im 2.Lehrjahr ab und da sagte Mama zu mir, egal, was ich als nächstes anfange, wird zu Ende gelernt, egal wie! ....und sie hatte keine Unkosten durch mich, bin seit ich 18 war finanziell unabhängig aber sie wollte, dass ich zumindest eine abgeschlossene Ausbildung in der Tasche habe. Bin heute noch, 26 Jahre später, in diesem Beruf
Was ich damals abgebrochen habe, mache ich seit Juni wieder 2-4× im Monat und verdiene mir ein nettes Taschengeld damit...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. Oktober um 16:43
In Antwort auf cathi67

Wo genau schreich ich DAS?
Die Frage wurde gestellt ob man sauer sein darf.
Und ja, in dem Fall, in dem man als Mutter den Lebensunterhalt finanziert darf man tatsächlich sauer sein.
Auch wenn erst einmal das Studienfach gewechselt wurde, spätestens beim dritten Wechsel würde ich das ganze auch nicht mehr finanzieren.
Ich habe übrigens ähnliches momentan, nach 3 Jahren Finnland, möchte meine älteste ihr Abitur in Deutschland nutzen um an der Kasse zu arbeiten. Was sie momentan macht. Studieren nein und wenn dann in Finnland, was aber nicht so einfach ist da Sie sich den Lebensunterhalt dort nicht leisten kann, und ich, nun sauer, das nicht mehr weiter finanzieren möchte.
Eltern sind auch nur Menschen und auch Erwachsene Kinder müssen lernen dass zB Geldquellen nicht endlich sind.
Lg
 

spätestens beim 3 Wechsel  

traurig dass du deine Argumente immer mit an den Haaren herbeigezogenen Fakten unterMauern musst damit es sich nicht dämlich anhört....   

sie wechselt das 1. mal 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. Oktober um 17:34
In Antwort auf herbstblume6

Hallo? Du redest da über eine junge,  volljährige Frau.... nicht über ein kleines Kind...

Auch Hallo.

Mir auch klar dass es eine junge Frau ist. Passt trotzdem.
Aus Kindern werden schließlich Erwachsene.

Nochmal vereinfacht:
Es gibt Unterschiede warum es ok ist eine Ausbildung/Studium abzubrechen und wann es eben auch mal mit gewissem Druck und Aushalten durchgezogen werden sollte.

Wenn es für alle eine untragbare Situation ist, man wirklich totunglücklich ist mit seiner Wahl und niemand etwas davon hat. Keiner braucht einen Juristen der seine Sache nicht gern macht.
Oder eine Verkäuferin die ungern schweißge Füße anfasst (Jetzt hab ich Al Bundy im Kopf). Das muss man schon gern machen irgendwo.

Aber es gibt Leute die fangen 10 Dinge an und machen nichts zu Ende . Sind unstet und flatterhaft. Komm ich heut nicht, komm ich morgen.
Und auch diese Einstellung kann diverse Ursachen haben. Klar sind nicht immer die Eltern daran "schuld".
Mit eine davon ist es jedocj, dass man Kinder heute keine Erfahrungen mehr machen lässt, aus Angst sie könnten zu negativ sein.

Warum sollte es dann schlimm sein, jemanden mal knallhart zu sagen, was dann am Ende folgt. Hier braucht ein junger Mensch dann keine fortlaufende immer neue finanzielle Unterstützung mehr, sondern die Erfahrung wie es ist,wenn man für sich selbst sorgen muss und dass niemand immer alles auffängt.

So denken nämlich nicht wenige, ist mit ein Grund warum es so viel Sozialhilfeempfänger gibt. Weil da immer einer ist, der einem schon aus der Patsche hilft.
Genauso wenig schlimm ist es,wenn sein Kind seinen Beitrag dazu leisten muss. Muss ja nicht unbedingt materiell sein, wenn es arg schwierig ist, nebenher noch einen Job zu machen. Aber Dienstleistungen anderer Art gehen sehr wohl.

Hatte neulich eine Wohnungsanzeige gelesen. Die junge Frau, Medizinstudentin suchte dringend eine neue Bleibe und bot sich neben der Miete auch an, sollte es ältere Herrschaften sein, Einzukaufen, Hund Gassi führen, Gartenarbeit etc. Ist doch prima. Man kann auf vielerlei Art seinen Kindern beibringen dass jeder etwas tun muss wenn man in der Gesellschaft leben will. So klappt das auch später beim Erwachsenwerden.



 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. Oktober um 22:33

Also wenn jemand ein so gutes Abi geschafft hat, um den NC für Jura zu packen, kann man doch davon ausgehen, dass so jemand eben nicht faul und flatterhaft ist. Sie hatte ihre Vorstellung von Jura bzw. dem Studium und die Realität sah eben anders aus. Also hat sie logischerweise gleich die Notbremse gezogen und das Jurastudium abgebrochen. Durch diese Erfahrung weiss sie nun besser, was sie will. Ist in so einem Fall doch das Beste, was man machen kann. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. Oktober um 22:40
In Antwort auf mikesch07

Also wenn jemand ein so gutes Abi geschafft hat, um den NC für Jura zu packen, kann man doch davon ausgehen, dass so jemand eben nicht faul und flatterhaft ist. Sie hatte ihre Vorstellung von Jura bzw. dem Studium und die Realität sah eben anders aus. Also hat sie logischerweise gleich die Notbremse gezogen und das Jurastudium abgebrochen. Durch diese Erfahrung weiss sie nun besser, was sie will. Ist in so einem Fall doch das Beste, was man machen kann. 

Meinst du mich?

Herrje ich weiß ja dass ich mich leicht verzettel,aber so unklar ist mein Inhalt doch nicht, oder?

Ich habe jetzt zweimal geschrieben, wann ich es okay finde und wann nicht.
Ich habe mich zudem nur noch auf weitere Fälle bezogen wo es anders sein kann.

Und zudem noch dass man so oder so auch was dafür tun kann und Elten nicht alles tragen müssen oder sollen.

Ist doch gut wenn sie es gemerkt hat. Habe ich auch geschrieben.

 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Oktober um 12:28

Deine Beispiele mögen bestimmt für ein paar Menschen zutreffen, aber niemand bekommt ein 1er Abi hinterher geschmissen. Da hat jemand ordentliche Arbeit abgeliefert und sich auf sein Hosenboden gesetzt, um das zu schaffen! Mir missfällt es allgemein einfach, wenn zu oft und zu pauschal davon ausgegangen wird, dass man gutes Abi und Studieabschlüsse so hinterhergeschmissen bekommt. Das ist nicht fair gegenüber der Mehrheit, die da echt ranklotzt, um gute Abschlüsse zu schaffen! Immer diese Klischees vom faulen Studenten 

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

20. Oktober um 14:00
In Antwort auf nike

Zahlen muss sie nur den gesetzlichen Unterhalt und das Kindergeld auszahlen. Je nach Verdienst sind das vielleicht 500 Euro? Eine Wohnung plus Lebensunterhalt wird wahrscheinlich mehr sein...viele Eltern unterstützen da auch gerne und großzügig und mehr als sie müssten, aber eben nicht, wenn 1.) das Studium nicht zügig durchgeführt wird und auch wenn man 2.) der Meinung ist, dass das Studium nix bringt. Einen Nebenjob auszuüben und in den Semesterferien zu jobben wäre meine Erwartungshaltung an mein Kind, um etwas zum Studium beizusteuern bzw. die Eltern zu entlasten. Einem jungen Erwachsenen muss auch noch beigebracht werden, dass Eltern nicht nur die Goldesel sind und man ein 'Recht' auf Zahlungen hat. Wenn mein Kind etwas studieren würde, wo ich keinerlei Lebensplanung sehe und wo das Gefühl vermittelt wird, dass es um den 'Spaß' geht, da würde ich nicht mehr geben, als ich müsste.

Natürlich wird kein Student finanziell in Rosen gebettet, musste früher auch mit 600DM für alles auskommen, habe gejobbt. Es gibt Studentenwohnheime oder WGs die dafür zu bekommen sind und die Küche ist schmal. Meine Eltern habe ich gerne nach ihrer Meinung gefragt aber reinreden hätte ich mir nicht lassen müssen und wollen. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Oktober um 21:29
In Antwort auf mikesch07

Deine Beispiele mögen bestimmt für ein paar Menschen zutreffen, aber niemand bekommt ein 1er Abi hinterher geschmissen. Da hat jemand ordentliche Arbeit abgeliefert und sich auf sein Hosenboden gesetzt, um das zu schaffen! Mir missfällt es allgemein einfach, wenn zu oft und zu pauschal davon ausgegangen wird, dass man gutes Abi und Studieabschlüsse so hinterhergeschmissen bekommt. Das ist nicht fair gegenüber der Mehrheit, die da echt ranklotzt, um gute Abschlüsse zu schaffen! Immer diese Klischees vom faulen Studenten 

Ich meine mich zu erinnern, dass ich auch geschrieben habe, dass das es nicht pauschalisiert werden sollte. Ich habe auch nichts von faulen Studenten geschrieben, oder behauptet, dass es einfach wäre, (wobei es trotzdem darauf ankommt in welchem Bundesland man sein Abitur macht).Wenn ja dann zeige mir bitte wo.
Ich urteile nicht allgemein über eine Gruppe Leute.
Wozu auch?
Obwohl ich selbst sehr viel an Vorurteilen erfahren habe.

Ich habe in allen Kommentaren mich auf mehrere Fälle/Beispiele bezogen um zu veranschaulichen dass es solche und solche gibt. Als Azubis wie als Studenten.

Wer sich Mühe gibt und weiß was er leistet, der braucht sich von niemandem sagen lassen, dass etwas einfach wäre oder man was geschenkt bekommt.

Anderum gibts trotzdem noch Leute die es nicht beigebracht bekommen haben, oder aus anderen Gründen nicht umsetzen können im Ausbildungs- und später Berufsleben Fuß zu fassen.

Oder Eltern die immer das nötige Kleingeld, den Ruf die Beziehungen haben, ihre Kinder die Karriereleiter ordentlich raufklettern zu lassen, auch wenn andere Leute dafür besser geeignet wären. Das ist kein Geheimnis.

Aber nirgendwo habe ich gesagt, dass das auf alle zutrifft.

Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Das eine braucht später etwas länger um zu wissen was es will und kann, das andere einen Tritt in den Hintern, wieder das nächste weiß schon früh was es will und erreicht das dann auch.


 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen