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Darf ich das (nicht) fühlen?

25. Oktober 2016 um 15:10

Hallo ihr Lieben,

ich bin jetzt seit 3 Jahren Mutter und ich muss sagen ich finde es schrecklich.
Meine kleine Laura war nicht geplant aber ich habe mich während der Schwangerschaft auf sie gefreut. Und das obwohl ich gerade mit beiden Beinen im Berufsleben gestanden bin.

Als sie dann auf der Welt war, begann der Horror. Mein Leben hat sich von heute auf morgen komplett verändert, ich musste meinen Traumjob aufgeben und bin zum Heimchen am Herd mutiert. Ich kann mit dem Thema Kinder nicht viel anfangen, klar sind Kinder ganz nett, aber sie Rund um die Uhr zu haben ist nicht so toll wie man sich das vorstellt. Ich fühl mich eingesperrt und als Persönlichkeit nicht mehr wahrgenommen, sondern nur noch als Mutter. Ständig dreht sich alles nur noch um die Kleine, auch bei Bekannten und Freunden. Es gibt KEIN anderes Thema mehr. Diese Mutterrolle nervt mich einfach, ich bin das einfach nicht, mich nervt Kindergeschrei, ich hasse Spielplätze und ständige Gespräche über die richtige Ernährung, Erziehung und die neusten Kinderspielzeuge. Ich weiß nicht ob man das sagen darf, ohne gleich als Rabenmutter zu gelten, aber wenn ich mich nochmal die Zeit zurückdrehen könnte würde ich mich gegen ein Kind entscheiden. Ich liebe meine Tochter, aber die Liebe zu ihr kann das nicht ausgleichen was ich in meinem Leben verpasse.
Ich mach mir deswegen auch ständig selbst Vorwürfe, aber ich bin das eben einfach nicht. Ich würde das auch öffentlich nie sagen, weil mich Andere sicher verurteilen würden....Trotzdem würde ich gerne wissen, ob es noch jemandem so geht. Wie soll ich mit dem umgehen, was ich fühle? Darf ich das?
 

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25. Oktober 2016 um 16:01

Hallo liebes,
mach dir keine Vorwürfe .
Es gibt bestimmt Menschen da draußen die das anders sehen aber für mich klingst du nicht nach einer Rabenmutter. 
Du klingst wie einer Frau die gerade eine Veränderung durchlebt. Und Veränderungen sind nunmal unbequem, denn du hast deine comforzone verlassen.
In erster Linie solltest du nicht so streng mit dir ins Gericht gehen , du bist schließlich auch nur ein Mensch. 
du wirst dich in die Mutterrolle reinfinden und dich dran gewöhnen. Denn deine Tochter ist deine Lebensaufgabe.Sieh dein baby als dein ganz eigenes Projekt, was rund um die Uhr betreut werden muss.
Denn ohne dich ist deine Prinzessin aufgeschmissen. 

Ach und nochwas.... hör auf dein Herz ! 
Dann wird alles gut.

lg
nicygt500

 

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25. Oktober 2016 um 20:56

Arbeitest du wieder? Ich bin Grad mit meinem zweiten Kind in Elternzeit und ich finde ab einer gewissen Dauer geht's mir damit nicht gut. Ich könnte nie 3 Jahre in Elternzeit gehen. Ist hier eh ungewöhnlich, aber ich würde mich immer dagegen entscheiden. Um mein Leben mit Kindern zu mögen, brauche ich auch Abstand und ein berufliches Leben. 
Viellicht geht es dir etwas besser, wenn du einen beruflichen Ausgleich hast um nicht das Gefühl zu haben, es dreht sich alles ums Kind?

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