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Brauche Rat! Braucht meine Tochter mehr Aufmerksamkeit?Wie?

22. November 2007 um 0:07

Hallo!
Ich brauche mal dringend einen guten Rat.
Ich berichte mal kurz die Situation: Habe 2 Kinder. Die Große ist fast 3 und die Kleine ist 1 1/2 Jahre alt.
Meine Große geht seit einigen Monaten in die Kita. Bis 14.00 Uhr. Ich arbeite ein paar Stunden die Woche. Meine Kleine ist vormittags entweder bei mir, oder wird von der Familie betreut. Im Moment will meine Tochter nicht in die Kita. "Will lieber bei Mama bleiben" Ich schicke sie trotzdem, hole sie manchmal etwas eher ab. Dann unternehme ich was mit beiden Kindern. (Spielplatz usw.)
Nun ist es so, dass ich selten mit der Großen male, oder was vorlese, da ich meist etwas aussuche, was wir alle 3 spielen können. (Lego, oder Verstecken spielen...) Ich bin davon ausgegangen, dass sie ja im Kindergarten malen kann ....
Nun hat mir die Kita gesagt, dass meine Tochter zur Zeit sehr viel Aufmerksamkeit sucht, und macht sich deshalb (auch negativ) sehr bemerkbar. Sie stört beim essen, kippt Wasser um, usw....
Sie vermutet, dass meine Tochter mehr meine Zuwendung sucht, und zwar mal ohne meine andere Tochter. Meine Kleine Tochter ist sehr anhänglich, beide sind im Wesen sehr unterschiedlich. Die Große geht auf Leute zu, ist nicht schüchtern. Die Kleine ist ruhig, spielt auch mal allein. Wenn ich die Große dann in den Arm nehme, und knuddel, dann kommt die Kleine auch sofort, und will auch. Dann bricht eine wahrer Konkurrenzkamp aus. Beide weinen dann, weil jede allein auf mein Arm möchte. Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll.
Nun ist es so, dass mein Mann wochentags erst recht spät zu Hause bin, und ich kaum eine Möglichkeit habe, mal mit der Großen allein zu sein. Wie soll ich reagieren? Soll ich meine Kleine Tochter einfach mal im Laufstall schreien lassen, und mit meiner Großen Tochter allein spielen? Oder wird sich das wieder legen? Ich knuddel beide sehr oft, und achte auch darauf, dass ich nie ein Kind einfach links liegen lasse....Könnt Ihr mir einen Rat geben? Es tut weh, zu denken, dass die Große das Gefühl hat, zu kurz zu kommen? Was kann ich da machen? Ich wäre sehr sehr dankbar über Eure Antworten...
Die Kita vermutet es...sie sagt, es kann auch einfach eine Phase sein...bei mir zu Hause ist sie sehr lieb...die Kinder verstehen sich auch gut, natürlich gibts auch die üblichen Streitigkeiten....

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23. November 2007 um 19:55

Danke Chica9910
Vielen Dank für Deine Ratschläge. Ich werde echt mal versuchen, was mit der Großen allein zu machen. Und wenns am Wochenende ist, da ist mein Mann ja zu Hause.

Liebe Grüße

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23. November 2007 um 21:59
In Antwort auf arda07

Danke Chica9910
Vielen Dank für Deine Ratschläge. Ich werde echt mal versuchen, was mit der Großen allein zu machen. Und wenns am Wochenende ist, da ist mein Mann ja zu Hause.

Liebe Grüße

Habe ähnliche Erfahrungen wie Du
Mein Sohn ist 6 Jahre und die Kleine jetzt 18 Monate. Unser Großer ist der liebste große Bruder, den man sich vorstellen kann, aber trotzdem haben wir in letzter Zeit auch festgestellt, daß er das Gefühl hat, zu kurz zu kommen.

Die Situation ist mit Deiner vergleichbar, in der Woche bin ich mit beiden Kindern allein zuhause und die Kleine muß halt überall mit hin. Wenn ich den Großen kuscheln will, weint sie und geht dazwischen. Ich versuche dann immer, mit beiden zu kuscheln (jeder auf ein Bein).
Wenn der Große mit mir Spiele spielen will, die die Kleine nicht mitmachen kann, dann macht sie Unfug und "verwüstet" die Wohnung. Deshalb spielen wir immer erst "Großenspiele", wenn die Kleine im Bett ist.
Das geht bei uns, denn durch den großen Altersunterschied kann er eine Stunde länger aufbleiben. Die eine Stunde gehört dann ganz ihm. Vielleicht könntest Du ja 20 Minuten jeden Abend mit der Großen verbringen, wenn die Kleine schon im Bett ist (Stichwort Qualitätszeit)?

Und manchmal mache ich am Wochenende auch Sachen nur mit ihm (Fahrradtour, Inliner fahren, Backen usw.).
Ab und zu darf er auch mit Papa ein Männerwochenende bei Oma und Opa machen. Das findet er total toll, weil sich dann alles nur um ihn dreht (so wie früher).

Natürlich sagen wir ihm auch häufig, wie lieb wir ihm haben, loben ihn, wenn er was toll gemacht hat usw.
Trotzdem hat er gerade eine sehr schwere Zeit.

LG,
andi4hep

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28. November 2007 um 11:33

Als bei uns
das zweite Kind kam, habe ich ab und zu das Kleine am Wochenende bei seinem Papa gelassen und habe nur etwas mit der Großen gemacht. Oder vielleicht kann sie abends etwas später als eure kleine ins Bett gehen und du liest dann nur ihr was vor, oder ihr malt, ein Spiel spielt oder sie einfach von ihrem Tag erzählen kann. Dann hat sie dich nur für sich, ohne kleinen Störenfried (nicht böse gemeint).

Alles Gute

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