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Brauche mal Rat von den Stiefmamas

16. September 2017 um 12:58

Ich lebe seit fünf Jahren mit meinem Mann und seinen zwei Kindern (jetzt 11&13) zusammen. Seit 2 Jahren haben wir auch ein gemeinsames Kind. Seine zwei leben eine Woche bei uns und eine Woche bei der Mutter. Die Mutter scheint noch immer (trennung vor 9 Jahren) irgendwelche Rechnungen mit meinem Mann offen zu haben und hetzt die Kinder gegen Ihn und mich auf.
Der ältere mag es nicht das es bei uns Regeln gibt, und somit erzählt er seiner Mutter Lügengeschichten, die diese auch zu gern glaubt, da es Ihr wieder eine Möglichkeit gibt meinem Mann eins auszuwischen. Vor ein paar Monaten ging nun der älteste zu seiner Mutter und erzählte Ihr das ich Ihn misshandelt hätte. Was nicht stimmt. Er hatte Ärger bekommen weil er seine kleine Schwester (die 2 Jährige) in einem Wutanfall wie eine Puppe auf (zum Glück) ein Bett geworfen hatte. Schon damals hatte sie ein Theater gemacht und gedacht das wir lügen und Ihren Sohn misshandelt haben. Die Tatsache das er lügen könnte, ignorierte sie völlig. Dann letzte Woche das gleiche wieder. Er hatte wieder Ärger bekommen weil er an unserem Hochzeitstag, eine Stunde vor der Trauung gemeint hat mir sagen zu müssen das er sowiso keinen Bock auf alles hat und Ihm das sowieso alles gestohlen bleiben kann. Ich finde das Verhältnis zu Ihm ohnehin schwierig da er, sobald sein Vater aus dem Haus ist, mich komplett ignoriert und nur macht was er will. Er ist dann zwei Tage nach der Hochzeit wieder zu seiner Mutter und hat Ihr erzählt das ich Ihn misshandelt hätte. Ausserdem würde ich das jede Woche machen. Was alles nicht stimmt. Wir hatten daraufhin die Polizei vor der Tür stehen weil seine Mutter mich gemeldet hatte. Zum Glück war mein Mann ja im gleichen Raum als die Misshandlung angeblich statt fand und die Polizei beließ es dabei. Nun kam sein Sohn seither auch nicht mehr zu uns. Weil er angeblich nicht will. Aber seine Lehrerin erzählte uns das er in der Schule geweint hat weil er seinen Vater nicht sehen darf. Nun setzt mein Mann natürlich alles daran Ihn wieder zu bekommen. Ich aber will Ihn nicht mehr in meinem Haus haben. Zum einen weil er nur Unfrieden stiftet und zum anderen Wegen der Lügen. Er könnte damit mein ganzes Leben und meinen Beruf (Heilerziehungspflegerin) zerstören. Mein Mann versteht das nicht, weil er meint das ich mein eigenes Kind ja auch nicht aufgeben würde. Was ja auch stimmt, aber er ist nun mal nicht mein eigenes. Ich weiss nun einfach nicht mehr weiter und steh eingezingelt vor ner Mauer.
Bitte nur gut gemeinte Ratschläge.

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16. September 2017 um 21:12

Ja und nein, er hat mit Ihm geredet das er sich mir gegenüber Respektvoll benehmen muss. Aber er hat nie mit Ihm über die Lügerei geredet.  Da er denkt es würde die Situation nur noch verschlimmern, wenn sein Junge dann zu seiner Mutter geht und Ihr sagt, dass mein Mann ihm gesagt hat, das er keine Lügengeschichten erzählen darf. Da es so ausgelegt werden könnte als ob wir versuchen etwas zu vertuschen. Was in meinen Augen Schwachsinn ist. Da es ja nichts zu vertuschen gibt. Und so haben wir schon die letzten paar Monate verbracht.  Haben alles unter den Tisch gekehrt. 

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16. September 2017 um 21:46

Dein Mann ist dafür zuständig dem Jungen beizubringen was richtig und was falsch ist. Der einzige Weg ist über die Wahrheit. Er muss lernen das lügen schlecht ist und das Auseinandersetzungen auch geführt werden müssen, wenn es auf den ersten Blick weitere Probleme bereitet. Es ist egal was die Mutter dann daraus dreht, denn auf lange Sicht fährt der Junge und auch ihr besser damit, wenn Dinge angesprochen und ausgesprochen werden. 
Was dein Mann jetzt macht, ist auf lange Sicht weder für euch als Familie gut noch für den Jungen. 
Er sollte mit ihm ein langes und ehrliches Gespräch führen. Ihm sagen, dass er ihn liebt und gern bei sich haben möchte, aber er aufhören muss zu lügen und ihr alle gemeinsam in Frieden leben wollt. 
Eventuell wäre es auch gut, wenn der Junge vielleicht einen Nachmittag in der Woche mit seinem Vater allein hat. Ich bin generell nicht für dieses Wochenwechselmodell. Ich denke das wird auch immer schwieriger ab einem gewissen Alter. 
Fragt den Jungen wie er es gerne hätte und schaut wo ihr Kompromisse eingehen und alle etwas ändern könnt. Welche Zugeständnisse kann der Junge machen? 
Wichtig ist Offenheit und Ehrlichkeit. So Was kann man nur vorleben. Auch wenn es ihm erstmal schwer fallen wird. 

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16. September 2017 um 23:55
In Antwort auf sfsp

Dein Mann ist dafür zuständig dem Jungen beizubringen was richtig und was falsch ist. Der einzige Weg ist über die Wahrheit. Er muss lernen das lügen schlecht ist und das Auseinandersetzungen auch geführt werden müssen, wenn es auf den ersten Blick weitere Probleme bereitet. Es ist egal was die Mutter dann daraus dreht, denn auf lange Sicht fährt der Junge und auch ihr besser damit, wenn Dinge angesprochen und ausgesprochen werden. 
Was dein Mann jetzt macht, ist auf lange Sicht weder für euch als Familie gut noch für den Jungen. 
Er sollte mit ihm ein langes und ehrliches Gespräch führen. Ihm sagen, dass er ihn liebt und gern bei sich haben möchte, aber er aufhören muss zu lügen und ihr alle gemeinsam in Frieden leben wollt. 
Eventuell wäre es auch gut, wenn der Junge vielleicht einen Nachmittag in der Woche mit seinem Vater allein hat. Ich bin generell nicht für dieses Wochenwechselmodell. Ich denke das wird auch immer schwieriger ab einem gewissen Alter. 
Fragt den Jungen wie er es gerne hätte und schaut wo ihr Kompromisse eingehen und alle etwas ändern könnt. Welche Zugeständnisse kann der Junge machen? 
Wichtig ist Offenheit und Ehrlichkeit. So Was kann man nur vorleben. Auch wenn es ihm erstmal schwer fallen wird. 

Danke für deine Antwort. Genau das hab ich Ihm auch schon gesagt. Aber er siehts nicht ein. Auch das system das wir im moment haben finde ich schwierig, denn wie du schon sagtest, kommen da mit der Pubertät immer mehr probleme. Aber er möchte seine Kinder halt trotzdem möglichst viel in seinem Leben haben. Er lässt dabei aber halt mich, seine Tochter und unsere gemeinsame Tochter aussen vor. Und sieht nur was er gerne hätte. Und wir müssen uns Ihm anpassen.

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