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Brauche mal ein paar Meinungen zu Umgangsrecht-Schlamassel...

12. März 2008 um 21:32 Letzte Antwort: 27. April 2008 um 16:22

Also, die Situation ist wie folgt:
Ich lebe seit ca. 2 Jahren mit meinem LG zusammen, dieser hat einen achtjährigen Sohn (bei der Mutter lebend, aber nur einen Stadtteil entfernt). Das Verhältnis zwischen ihm und mir ist benahe von Anfang an immer gut und problemlos gewesen, zur Mutter habe ich eigentlich kein Verhältnis, habe sie nur ein paar mal gesehen und wir grüßen uns höflich (bin allerdings nicht Trennungsgrund).
Mein LG und sie kommen jedoch im allgemeinen klar, würde den Kontakt mal als frostig, aber konstruktiv bezeichnen.

Der Kleine ist 2 oder 3 WE von Freitag Abend bis Montag morgen bei uns und unregelmäßig zwischendurch, außerdem bringt mein LG ihn unter der Woche mehrmals zur Schule, da er gerade zwischen zwei Jobs hängt und die Mama 15-20 h/ Woche arbeitet, manchmal auch früh.

Nun steht die Scheidung an und obgleich wir eigentlich dachten, alles würde recht problemlos laufen, scheinen sich nun irgendwie die Fronten zu verhärten.
Zunächst ging es noch per Anwalt um unterhaltsrechtliche Dinge- das konnte ich soweit nachvollziehen,(obwohl sie viel mehr bekommt als ihr zusteht und wir gerade aufgrund der Joblosigkeit meines LG finanziell sehr schlecht dastehen), vielleicht wollte sie da auch einfach abgesichert sein und wissen, was ihr zusteht.
Nun aber soll das Umgangsrecht vorab geregelt werden, und das hat sie sich folgendermaßen vorgestellt:
Sie teilt uns ihre Arbeitszeiten im Vormonat mit, und wir verpflichten uns dann per Vertrag dazu, das Kind während dieser Zeit zu betreuen, wie auch während der Hälfte aller Schulferien, je 2 WE im Monat, 1Tag in der Woche und die Feiertage abwechselnd.
Mir ist klar, dass sie keine rechtliche Handhabe dazu hat, aber es geht mir hier mehr um meine eigene Position:
Ich versuche wirklich, ihr entgegenzukommen, bin zu meinem Freund gezogen statt umgekehrt, das Verhältnis zum Kind ist gut, er sieht seinen Vater viel, finanziell kommen alle irgendwie über die Runden.

Bin ich schief gewickelt, wenn ich diesen Vorstoß nun echt dreist finde? Dazu muss man vielleicht noch wissen, mein LG wird zukünftig wieder in Wechselschichten 40h/Woche arbeiten, ich arbeite ebenfalls 40h/Woche, bin aber parallel noch in einer Weiterbildung mit nochmal 15h/Woche.
Das, was sie fordert, ist also für uns schlichtweg nicht machbar und das weiß sie auch. Ich mag den Kleinen wirklich gern und fand immer, dass wir das alles ganz gut gemanagt haben, doch nun ist mein Liebster wirklich giftig und ich irgendwie auch und weiß nicht, wie wir nun am besten miteinander kommunizieren oder eine Einigung erzielen sollen. Ratschläge???

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27. März 2008 um 13:20

Umgangsrecht
hallo,
das verstehe ich sehr gut dass ihr jetzt giftig seid. dies ist keine regelung, von denen alle beteiligten etwas haben -außer natürlich die mutter. aber ihr könnt euch nicht diktieren lassen, wann und wie ihr den kleinen habt, denn auch ihr müßt euer leben leben. vor allem wenn dein lg jetzt auch noch wechselschicht hat, muss man sich danach genauso richten.
sucht nach einer lösung, die fest ist, regelmäßig und nicht nach dem terminplan der mutter. das wird auch jeder richter verstehen.
gruß wintertime

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29. März 2008 um 20:49
In Antwort auf

Umgangsrecht
hallo,
das verstehe ich sehr gut dass ihr jetzt giftig seid. dies ist keine regelung, von denen alle beteiligten etwas haben -außer natürlich die mutter. aber ihr könnt euch nicht diktieren lassen, wann und wie ihr den kleinen habt, denn auch ihr müßt euer leben leben. vor allem wenn dein lg jetzt auch noch wechselschicht hat, muss man sich danach genauso richten.
sucht nach einer lösung, die fest ist, regelmäßig und nicht nach dem terminplan der mutter. das wird auch jeder richter verstehen.
gruß wintertime

Danke ...
Hach, es beruhigt mich echt, dass Außenstehende dies genauso sehen! Ich tu' ja mein Bestes, um eine möglichst gute Basis fürs Kind zu schaffen und mich aus Absprachen zwischen den Elternteilen weitestgehend rauszuhalten- aber ich bin halt dummerweise in den einen Elternteil verliebt und kann den anderen nicht wirklich gut leiden...
Das macht es mir manchmal unglaublich schwer, eine eigene Position zu manchen Dingen zu beziehen, denn ich habe kein Interesse daran, dass wir zukünftig um alles blöde Kämpfe ausfechten- im Gegenteil, ich käme auch zurecht, wenn zwischen meinem Liebsten und der Ex eitel Sonnenschein herrschen würde.
Wir beide sind einfach zu gegensätzlich, um wirklich miteinander warm zu werden (sie würde vermutlich sagen, ich sei eine egozentrische, karrieregeile Partytussi, mir geht ihre leicht lebensuntüchtige und luschige "keiner kümmert sich um mich"-Haltung mitunter gewaltig auf den Zeiger), aber sie hat auch ihre guten Seiten.
Ich habe z.B. nicht den Eindruck, dass das Kind zwischen zwei Stühlen sitzt, weil die Mutter es aufhetzt, wie das viele andere Nexte erleben.
Von daher war ich auch ziemlich baff über diese meiner Meinung nach für uns schlichtweg nicht umzusetzende Forderung ihrerseits, aber inzwischen hab' ich mich schon wieder abgeregt.
Ich glaube, wir versuchen das doch nochmal außergerichtlich zu klären- bisher hat's ja schließlich auch ganz gut geklappt. Danke nochmal!

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24. April 2008 um 17:02
In Antwort auf

Danke ...
Hach, es beruhigt mich echt, dass Außenstehende dies genauso sehen! Ich tu' ja mein Bestes, um eine möglichst gute Basis fürs Kind zu schaffen und mich aus Absprachen zwischen den Elternteilen weitestgehend rauszuhalten- aber ich bin halt dummerweise in den einen Elternteil verliebt und kann den anderen nicht wirklich gut leiden...
Das macht es mir manchmal unglaublich schwer, eine eigene Position zu manchen Dingen zu beziehen, denn ich habe kein Interesse daran, dass wir zukünftig um alles blöde Kämpfe ausfechten- im Gegenteil, ich käme auch zurecht, wenn zwischen meinem Liebsten und der Ex eitel Sonnenschein herrschen würde.
Wir beide sind einfach zu gegensätzlich, um wirklich miteinander warm zu werden (sie würde vermutlich sagen, ich sei eine egozentrische, karrieregeile Partytussi, mir geht ihre leicht lebensuntüchtige und luschige "keiner kümmert sich um mich"-Haltung mitunter gewaltig auf den Zeiger), aber sie hat auch ihre guten Seiten.
Ich habe z.B. nicht den Eindruck, dass das Kind zwischen zwei Stühlen sitzt, weil die Mutter es aufhetzt, wie das viele andere Nexte erleben.
Von daher war ich auch ziemlich baff über diese meiner Meinung nach für uns schlichtweg nicht umzusetzende Forderung ihrerseits, aber inzwischen hab' ich mich schon wieder abgeregt.
Ich glaube, wir versuchen das doch nochmal außergerichtlich zu klären- bisher hat's ja schließlich auch ganz gut geklappt. Danke nochmal!

Umgang
die Kindesmutter muss dem Kindsvater umgang gewähren und zwar dann wenn er nicht arbeiten muss ! Denn arbeit ist ja auch wichtig. Sie will ja schließlich auch den Unterhalt haben.

lg

Steph

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27. April 2008 um 16:22
In Antwort auf

Umgang
die Kindesmutter muss dem Kindsvater umgang gewähren und zwar dann wenn er nicht arbeiten muss ! Denn arbeit ist ja auch wichtig. Sie will ja schließlich auch den Unterhalt haben.

lg

Steph


Nunja, dass die Kindsmutter den Unterhalt verweigert, steht in unserem Falle wohl nicht zu befürchten... allerdings gibt's nun einen zusätzlichen Babysitter für die Zeiten, in denen beide Elternteile arbeiten müssen und wir sind alle wieder etwas versöhnlicher .
Trotzdem danke!

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