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Brauche dringend Hilfe

10. November 2008 um 20:46

Hallo

Wir haben ein riesengrosses Problem mit meinem Stiefsohn(6), als er eineinhalb und seine Schwester zweieinhalb waren bekam mein Freund das Aufenthaltsbestimmungsrecht, die Mutter holte die beiden noch ca 3 Jahre lang an den Wochenenden und in den Ferien ab, aber dann kam sie plötzlich gar nicht mehr. Er war schon immer ein schwieriges Kind, aber seit einem knappen halben Jahr ist es mit ihm wirklich richtig schlimm geworden, er klaut, überwiegend mit Geld aus dem Geldbeutel, wir müssen abends in der kompletten Wohnung die Räume abschliessen ausser die Kinderzimmer und das Bad da er sonst dort drin wirklich alles verwüsten und zerstören würde. Er schlägt, unter anderem auch mich und beschimpft mich und teilweise auch Mädchen die bei uns in der Gegend wohnen, und ca 10 Jahre älter sind als er mit Schimpfwörtern der übelsten Sorte, wir haben ihn natürlich gefragt wo er diese Worte her hat und meinem Freund hat er es auch gesagt , wenn er Mist gebaut hat hält er es überhaupt nicht für nötig mir eine Antwort zu geben. Er ist teilweise auch richtig aggressiv und kreischt dann wirklich ziemlich extrem. Dieses Jahr ist er in die Schule gekommen, und da ist mir aufgefallen das er sich nicht wirklich lange auf eine Sache konzentrieren aht, und vor allem die Hausaufgaben oftmals die reinste Qual sind. Am Anfang konnte er in der Schule sich nicht an Verbote halten, zu Hause hält er sich auch kaum dran, aber seine Lehrerein hat mir erzählt das es sich mittlerweile gebessert hat, er hat jetzt schon zwei Mal den Förderunterricht geschwänzt, und dann zu meinem Freund gesgat er habe es vergessen, obwohl er fünf Minuten zuvor von seiner Lehrerein daran erinnert wurde, das er nach der Pause noch Unterricht hat.
Aber am schlimmsten sind wirklich seine Ausrater, mein Freund arbeitet abends, er verlässt um 17:30 das Haus, und wenn er solche Ausraster hat, dann ist das entweder wennn wir alleine sind, oder wenn mein Freund noch schläft, dann beschimpft, schlägt er mich u.s.w.

Da ich schon seit längerem der Ansicht bin, das das Verhalten das er da so an den Tag legt nicht normal ist waren wir schon mal bei einer Kinder und Jugendberatungsstelle, was aber überhaupt nicht gebracht hat, da diese Psychologin dort ihn total abwertend behandelt hatte, gleich beim ersten Treffen, und da hat er natürlich gleich total zu gemacht und ihr keinerlei áufschlussreiche Antworten mehr gegeben, was ich ihm an diesem Tag noch nicht mal verübeln konnte, da ich bei dieser Psychologin wirklich das Gefühl hatte das sie null AHnung hatte, da ich dachte das sie es eher auf einer neutralen und nicht auf so einer abwertenden Ebene versucht.
Leider ist das in dem kleinen Ort in dem wir leben die einzigste Kinderpsychologin, ansonsten wären wir noch einmal zu einer anderen, und hätten das versucht, aber die nächste ist ewig weit weg und ohne AUto kaum zu erreichen
Vor ca 2 Monaten waren wir beim Kinderarzt wo wir ihn auf Diabetes und ADS untersuchen lassen wollten, er bekam Blut abgenommen und der Kinderarzt erklärte mir das anhand der Blutergebnisse keinerlei AUffälligkeiten entdecken konnte, was könnte denn mit ihm nicht stimmen?
Ich weiss mir echt keinen Rat mehr und hoffe das mir hier jemand weiterhelfen kann.

Liebe Grüsse jessi

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11. November 2008 um 15:47

Gutes Buch!
Hallo Jessi!

Kann deinen Leidensweg gut nachvollziehen und verstehe deine Sorgen. Bin selbst Mutter eines verhaltensauffälligen Kindes. Mein Sohn ist mittlerweile 10, doch bereits im Kleinkindalter war er voller Zorn und Aggression. Im letzten Kindergartenjahr und zur Einschulung war der Gipfel seines schlechten Benehmens erreicht: Schimpfwörter der schlimmsten Art, Hiebe und Tritte, Aggression pur! Und alles gegen mich! Hab mir verständlicherweise viele Gedanken gemacht, war ratlos und hilflos.

War zu dem Zeitpunkt alleinerziehend mit noch einer jüngeren Tochter, beide Kinder von einem anderen Vater. Hab sehr lange gebraucht, um zu verstehen, daß er seine ganze Wut auf seinen Vater an mir auslässt! Er musste immer zusehen, wenn seine kleine Schwester ihren Papa hatte, da er sich viel mehr kümmerte, wohingegen mein Sohn sowohl beim Stiefpapa als auch beim biologischen Papa nirgendwo wirklich Liebe und Halt fand, da sich sein Papa bis heute noch das Papa-Sein allzu leicht macht und mit wenig Interesse seinen Pflichten nachkommt.

Ich war mit den Nerven am Ende und spielte mit den schlimmsten Gedanken, doch Aufgeben war nicht! Besorgte mir Bücher um Bücher, bis ich endlich eines fand, das unser Leben änderte:

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11. November 2008 um 15:56

2. Teil.....sorry
Mist, nur halber Beitrag..... Hatte ganz viel geschrieben, wo ist es hin?????

Hier im Schnelldurchlauf:

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