Home / Forum / Meine Familie / Familie - Psychologie & Familienbeziehungen / Brauche bitte mal euren rat in testament fragen...

Brauche bitte mal euren rat in testament fragen...

19. September 2007 um 13:09 Letzte Antwort: 26. Dezember 2007 um 20:22

wer kennst sich im bereich des testaments aus?

also folgende sachlage...

mann hatte vor kurzem einen schweren schlaganfall...
er ist mit seiner zweiten ehefrau seit mehr als 20 jahren verheiratet...
aus seiner ersten ehe ist noch eine tochter...

es geht um folgendes...wie kann man ein testament aufsetzten...muss da ein notar dabei sein oder reicht es so??....weil der mann kann selbst keins handschriftlich schreiben...
geht halt einfach darum das es mal festgelegt werden muss...da sein gesundheitlicher zustand nicht unbedingt besser wird....
sollt halt nicht nach dem gesetzlichen anteilen sein...weil es geht darum das seine zweite frau abgesichert ist und nicht die tochter aus erster ehe weil sie schon so raffgierig drauf wartet...und sowas nennt sich tochter..ne ne ne

dann danke ich schon im vorraus für euer hilfe...

Mehr lesen

19. September 2007 um 14:17

In diesem Fall
würde ich es doch für ganz wichtig halten,
dass das Testament vor einem Notar gemacht wird der kommt im Notfall auch ins Haus. Weil wenn so viele Menschen an dem Erbe unter Umständen beteiligt sind, da muß gut vorgesorgt sein.Was geschieht im Fall einer Pflege. Wer bekommt die Betreuungsvollmacht usw.,da gibt es glaube ich viele Fragen zu klären. Die Tochter ist auf jeden Fall nach dem Gesetz erbberechtigt, zumindest mit dem Pflichtteil. Das Testament wird auch beim Notar verwahrt, so daß es nachher keine Vorwürfe geben kann, ein Testament sei
verschwunden. Du musst immer bedenken, wenn es ums Erben geht, da hören fast alle Freundschaften auf vor allem dann wenn es um
viel geht. Manche haben schon so gestritten, dass am Ende das ganze Erbe für Kosten draufging.
Gruß Melike

Gefällt mir
19. September 2007 um 20:03
In Antwort auf melike13

In diesem Fall
würde ich es doch für ganz wichtig halten,
dass das Testament vor einem Notar gemacht wird der kommt im Notfall auch ins Haus. Weil wenn so viele Menschen an dem Erbe unter Umständen beteiligt sind, da muß gut vorgesorgt sein.Was geschieht im Fall einer Pflege. Wer bekommt die Betreuungsvollmacht usw.,da gibt es glaube ich viele Fragen zu klären. Die Tochter ist auf jeden Fall nach dem Gesetz erbberechtigt, zumindest mit dem Pflichtteil. Das Testament wird auch beim Notar verwahrt, so daß es nachher keine Vorwürfe geben kann, ein Testament sei
verschwunden. Du musst immer bedenken, wenn es ums Erben geht, da hören fast alle Freundschaften auf vor allem dann wenn es um
viel geht. Manche haben schon so gestritten, dass am Ende das ganze Erbe für Kosten draufging.
Gruß Melike

Wem sagst du das...
und eins kannst du mir glauben...
das wird eh passieren...
weil so raffgierig wie sie ist...
weisst du sich über 15jahre nicht melden (wohnen in der gleichen gemeinde) und dann erst wenn was passiert in die pötte kommen...und auch erst über ne woche später...im KH und in der reha...nix..kein anruf kein besuch...erst wochen später als ihr vater zuhause war...da kiegt man doch einen fön...naja skrupeloses verhalten einfach...

schöne grüsse aus nordhessen und danke für die information

Gefällt mir
19. September 2007 um 22:14
In Antwort auf finola_12240052

Wem sagst du das...
und eins kannst du mir glauben...
das wird eh passieren...
weil so raffgierig wie sie ist...
weisst du sich über 15jahre nicht melden (wohnen in der gleichen gemeinde) und dann erst wenn was passiert in die pötte kommen...und auch erst über ne woche später...im KH und in der reha...nix..kein anruf kein besuch...erst wochen später als ihr vater zuhause war...da kiegt man doch einen fön...naja skrupeloses verhalten einfach...

schöne grüsse aus nordhessen und danke für die information

Weißt du was zwischen Vater und
Tochter passiert ist. Ich kenne auch so
einen Fall nur habe ich dann nach einiger
Zeit, das aus Sicht der Tochter gehört.
Naja es gibt eben immer zwei Seiten, wäre
halt schön, wenns nicht nur um'S Geld
ging.
Grüße aus Baden-Württemberg

Gefällt mir
24. September 2007 um 23:40
In Antwort auf melike13

Weißt du was zwischen Vater und
Tochter passiert ist. Ich kenne auch so
einen Fall nur habe ich dann nach einiger
Zeit, das aus Sicht der Tochter gehört.
Naja es gibt eben immer zwei Seiten, wäre
halt schön, wenns nicht nur um'S Geld
ging.
Grüße aus Baden-Württemberg

Was passiert ist...
oh ja das weiss ich...
bei der trennung der eltern..zum papa gegangen weil die mama so böse war..damals
dann als der lebensgefährte verstarb..von ihrer mum..ach da können wir schauen was es da zu holen gibt...gab auch einiges...muss dazu sagen zuvor gab es keine kontakt zueinander....dann ihr mann..selber mal bei einer versicherung angestellt..hat seine und ihre familie über den tisch mit diversen versicherungen die er so gut gemeint hat..abgeschlossen...gezogen...
er flog deswegen...also kündigung...keine chancr auf festeinstellung...heute trägt er zeitungen aus...
so nun mussten sie zusehen wie es weiter ging...
da war noch die dimenz kranke oma von ihm...
dann treten wir mal zu ihren glauben über...
somit haben sie auch einen grossteil geerbt...
was seine eigenen eltern nicht mitbekommen hatten...obwohl alle drei generationen unter einem dach lebten...überle das mal...ne ne ne
wie die gefressigen grashüpfer...

und was meinst du dazu???

schöne grüsse aus nordhessen

Gefällt mir
25. September 2007 um 17:00
In Antwort auf finola_12240052

Was passiert ist...
oh ja das weiss ich...
bei der trennung der eltern..zum papa gegangen weil die mama so böse war..damals
dann als der lebensgefährte verstarb..von ihrer mum..ach da können wir schauen was es da zu holen gibt...gab auch einiges...muss dazu sagen zuvor gab es keine kontakt zueinander....dann ihr mann..selber mal bei einer versicherung angestellt..hat seine und ihre familie über den tisch mit diversen versicherungen die er so gut gemeint hat..abgeschlossen...gezogen...
er flog deswegen...also kündigung...keine chancr auf festeinstellung...heute trägt er zeitungen aus...
so nun mussten sie zusehen wie es weiter ging...
da war noch die dimenz kranke oma von ihm...
dann treten wir mal zu ihren glauben über...
somit haben sie auch einen grossteil geerbt...
was seine eigenen eltern nicht mitbekommen hatten...obwohl alle drei generationen unter einem dach lebten...überle das mal...ne ne ne
wie die gefressigen grashüpfer...

und was meinst du dazu???

schöne grüsse aus nordhessen

Hallo
die gibt es in jeder Familie, auch in unserer es ist wirklich ganz schlimm, wenn's nur ums Geld geht. Ich kann das gut verstehen und auch deine Gefühle, aber von solchen Menschen kann man nur Abstand halten in der Gewißheit, dass auch sie am Ende ohne den "Geldsack" gehen.
Gruß Melike

Gefällt mir
26. Dezember 2007 um 20:22
In Antwort auf melike13

Hallo
die gibt es in jeder Familie, auch in unserer es ist wirklich ganz schlimm, wenn's nur ums Geld geht. Ich kann das gut verstehen und auch deine Gefühle, aber von solchen Menschen kann man nur Abstand halten in der Gewißheit, dass auch sie am Ende ohne den "Geldsack" gehen.
Gruß Melike

Also folgendes....
Hallo erstmal!

So, ich hab mir hier nicht alles durchgelesen, möchte aber auch eher beim Thema Testament bleiben...
Folgendes: Jeder kann ein Handschriftliches Testament aufsetzen, was dann auch nicht vom Notar beglaubigt werden muss. Allerdings muss derjenige (Erblasser) es eigenhändig schreiben und - wenn ich mich recht erinnere - muss mindestens ein Zeuge bestätigen, dass der Erblasser es eigenhändig unterschrieben hat (ist genauso gültig wie ein notarielles Testament). Da in diesem Fall der Erblasser nicht selbst das Testament schreiben kann, muss es von einem Notar aufgesetzt werden.
Allerdings würde die Tochter in jedem Fall den Pflichtteil erben! Egal was im Testament steht!
Ich weiß ja nun nicht, was der Erblasser zu vererben hat, aber falls es um Grundstück, Konten etc. geht, wäre es das beste, wenn der Mann all sein Hab und Gut zu Lebzeiten auf seine jetzige Ehefrau überschreiben würde. Denn: wer nix hat, kann auch nix vererben! Allerdings gehört hierzu eine Menge Vetrauen! Denn wenn es dann doch zu einer Scheidung kommen sollte, würde der Mann ohne alles da stehen!

Im allgemeinen verhält es sich mit dem Erbe aber so: 50% des Erbes geht an die Ehefrau, 50% geht an die Tochter aus 1. Ehe. Sollte ein Kind aus der 2. Ehe vorhanden sein, bekommen die Kinder je 25%. So ist die gesetzliche Erbfolge. Ich glaube, man kann ein Kind nur enterben, wenn man hieb und stichfest beweisen kann, dass das Kind z.B. nach dem Leben des Vaters trachtet oder so.

Also wie gesagt: Wenn das nötige Vertrauen da sein sollte, wäre es das beste, der 2. Ehefrau alles zu überschreiben. Ihr solltet euch in jedem Fall mal von einem Notar beraten lassen!

Gefällt mir